MK-Ultra? – Von gestern

Ich denke inzwischen, dass „MK-Ultra“, hat es das Programm überhaupt gegeben und konnte es irgend Wirkung erzielen, nur ein Kinderspiel war im Vergleich mit dem, was jetzt gemacht.

Ich habe den Verdacht, ich habe Hinweise darauf, dass man das, was damit erzielt werden sollte und vielleicht auch angelegentlich erzielt wurde, heutzutage ohne derart viel Aufwand, einen Einzelnen erst traumatisieren zu müssen und damit auf einen Befehl hin noch aufs Äußerste hin steuerbar zu machen, jetzt praktisch auf Knopfdruck möglich, mit den meisten, ohne Vorbereitung, einfach so.

Ich weiß, das klingt verrückt.

Sei‘s drum.

Ich habe Dinge erlebt, die sich anders kaum erklären lassen.

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Vom Schachsprech

Im Schach, vielmehr zum Schach, von vielen geschätzten Kommentatoren, höre ich immer wieder, eine bestimmte gut aufgestellte Figur sei ein „Monster“.

Dabei handelt es sich, soweit ich‘s mitbekommen, immer um einen Springer oder einen Läufer, nie um die ansonsten stärkeren Türme oder gar die Dame. Die ist ohnehin immer ein Monster.

Will heißen, wenn man wenigstens noch einen Turm hat, den man gegen die Leichtfigur tauschen könnte, es hülfe auch nicht, wenigstens nicht so leicht.

Hier ist also ein „Monster“ eine Figur, die weit über das hinausragt, was sie nach üblicher Einschätzung kann.

Von einem Bauern, selbst wenn er kurz vor der Verwandlung an der gegnerischen Grundlinie steht, habe ich den Begriff noch nie gehört.

Eigenartig.

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Starte eine neue Karriere

Ich habe jetzt ernsthaft beschlossen, ein linksradikaler Antifant zu werden. So bekomme ich Geld vom Verfassungsschutz, steuerfrei bar, keiner mehr schimpft mich einen Nazi, ich kann beim Spiegel mit egal welchen Geschichten prima Karriere machen, und wenn ich mal Lust dazu habe, ein Auto abzufackeln oder einem Bullen einen Stein an den Kopf zu werfen, gehört das zu meinem Profil und meiner Glaubwürdigkeit: ich lasse mich für meinen Bürgermut von Schweden über Britannien bis nach Amerika und Australien feiern, die New York Times berichtet wohlwollend von meinem Tun, Taschengeld von Soros gibt es reichlich dazu, Tausende dumme Weiber bieten sich mir selbst als Weißem an, da Held des antiweißen Antirassismus, dazu nehme ich von Duisburg bis Wuppertal achtmal den Hartz als Syrer, lache dabei jeden Dummbatzpolizisten aus, der mir was will, schon vorher und bis dass er rotgesichtig aus dem Dienstzimmer seines Vorgesetzten kommt und sich artig bei mir entschuldigt.

Beschimpft mich auch nur einer, so werde ich in allen Schwatzschauen brillieren, von RTL bis ZDF, der Bundespräsident wird mich als Vorbild loben, die katholische Kirche dazu, ich kann so viele englisch gebratene Öko-Weiderindersteaks dazu fressen, wie nur reinpassen, ohne dass irgendwelche Veganer oder Vegetarier auch nur einen Tofupups dazu lassen. Selbst ärgste grüne Lesben fallen mir zu wie reife Pflaumen im frühen Herbstwind. Das Finanzamt kennt mich gar nicht mehr.

Soros‘ Chauffeure fahren und fliegen mich zum Klagen nach Malta, wo Champagner und Meeresfrüchte schon auf mich warten, Kulturbereicherer aus Nigeria und Somalia und wie all die Länder derer heißen zu begrüßen.

Ich muss nur aufpassen, dabei, dass ich nicht zu schnell zu fett werde, denn das gehört richtig ausgekostet. Ich denke aber, das kriege ich in den Griff. Vom politisch unkorrekten Kaviar aus Russland, der mich schlank hält, muss ja keiner wissen, ebensowenig wie vom Steinwein, dem Vega Sicilia und dem Spätburgunder von der Ahr.

Ich lasse mich auf Spitzbergen von einem der karnickelnden Eisbären filmen, bevor er ein Walross überwältigt und zusammengefressen hat, drücke ein paar bittere Tränen wegen des armen Kohlenbrandopfers der bösen Menschen raus, und schon macht es mir gar nichts mehr aus, wenn nach dem Heli gen Nordkap der Privatflug nach Oslo in eine Kneipe führt, wo das Bier umgerechnet 30 Euro kostet. Da lege ich leicht lächelnd noch einen alten Quartercask Laphroaig um das Zehnfache drauf. Oder auch zwei.

Daheim in Rohrbach werden die Straßen schon so für mich geschmückt sein, nein, aufwendiger und schöner noch, als vor dreihundert Jahren für den Fürstbischof. In meiner Geburtsstadt, dem sonst so lahmen, erfindungslosen Spätzlesstuttgart, werden anderntags Zehntausende Spalier stehen, schamhaft darum betteln, ich möchte doch an einem Uhlbacher oder gar Fellbacher Wein wenigstens nippen. Albrindrostbraten werden sie mir anbieten, wie als ob ich nie auch nur auf den Wadensehnen einer alten Kuh herumgebissen hätte. Selbst bei der Soße zu den Bio-Freilaufeier-Handgeschabten werden sich die dummen Schwäbinnen noch ihre letzte Mühe geben.

Jaja, ich weiß genau, weshalb und wozu ich jetzt ein Linksradikaler werde.

Leistung lohnt sich halt.

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Zensurzertifikatebörse auf den Jungferninseln

Man handelt in Zensurzertifikaten. Auf den Britischen Jungferninseln steht ein Großrechner, der alle Transaktionen des Handels abwickelt, und die Börse dort erfreut sich immer mehr US-amerikanischer Kunden mit großem Portfolio. Keiner von den Five Eyes und deren Gefolge, der da nicht eifrig handelte. Der Derivatehandel ist die letzten Jahre geradezu explodiert. Wie viel Zensur mehr geht? Wird es am Markt doch Rückschläge geben? – So gibt es sogar Außenseiter, die gezielt auf Baisse setzen, einen einzigen Anleger ins Visier nehmen, gegen den Strom schwimmen sozusagen, damit dem Markt erst die Würze geben: wenn nicht die meisten von denen in Wirklichkeit genau dafür bezahlt Strohmänner sind.

Dem Normalsterblichen dringt wenig durch vom Handel mit den Zensurzertifikaten auf den Jungferninseln. Der kann nur geistreich spekulieren, denn den Zugang zur Börse haben nur wenige Firmen und wenige reiche Leute. Man will da, verständlich ist das, nicht jede Sorte Gesindel herumwimmeln sehen. Man gibt ja auch keinen offiziellen Index heraus, so wie bei Dow oder Dax oder derlei unangenehm halböffentlichen Veranstaltungen.

Aber, wie immer, es gibt Zuträger mit Gewissen. Einer erzählte mir, dass der Handel im letzten halben Jahr immer fieberhafter geworden sei, mit extremen Kursschwankungen. Der Kurs habe sich im Mittel gerade so gehalten. Was es in Jahren nicht gegeben habe.

Es sei ein Problem, dass Apple wegen China angeschlagen sei, Facebook im Prinzip schon ein Ramschladen, dass man einige Länder in Europa schon nicht mehr richtig unter Kontrolle habe und sogar ein Trump, nähme er den Ersten Verfassungszusatz zur freien Rede ernstlich in die Hand, geradezu für ein Armageddon an der Börse sorgen könnte. Eine Verpflichtung der Five Eyes auf die US-Verfassung, und ein Wertabsturz von bis zu deutlich mehr als der Hälfte wird von Analysten, die diese Möglichkeit ernsthaft in Betracht ziehen, vorausgesagt.

Nun, ich darf nicht mitspielen, an der Zensurzertifikatebörse auf den Jungferninseln, mir meine geneigten Informanten aber gut warm halten, indem ich deren Berichte mit meinen Außeneinschätzungen weiterhin abgleiche.

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Deutsch-Südschwitz

Man gebe Deutsch-Südschwitz in die Suchmaschine und folge ab da.

Vorwärts, rückwärts.

Diese Geschichte wird hier noch insgesamt erscheinen.

Mag sein, dass Olli und Hartholtz und Magnus bis dahin noch weitere Dumm- und Frechheiten aus Norddoof überstanden haben.

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Selbst noch das Schach verschwult (IV)

Mir gefiele es ja, sagte Carlsen oder Caruana, besser noch beide zusammen sagten, dass sie unter diesem Logo nicht anträten.

Wird vermutlich nicht passieren.

Wenn ich mir aber vorstelle, ich wäre der Weltbeste oder bislang Weltzweitbeste im Schach, schon nicht mehr 14, ließe ich mir DAS bieten?

Immerhin, das Spiel um dieses Logo hat schon begonnen.

Carlsen und Caruana fangen im durchgeschwulten, ansonsten islamisierten Khan-London erst am Neunten an.

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