Cordula Grün!

Ich muss diesem Österreicher für seinen Sommerhit „Cordula Grün“ ein großes Kompliment machen.

Nicht, dass ich das Liedchen den Rest meines Lebens täglich hören wollte, obzwar ich manchmal dazu gelacht habe, der Mann hat sprachlich Klasse gezeigt.

Für dieses Lied auf „Cordula Grün“ als Name gekommen: dafür meine ausdrückliche Anerkennung.

Besser hätte er es lautlich und im Sinne des Stücks kaum treffen können.

Hut ab.

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Feigheit oder Klugheit?

Eine mir auf Nachfrage genannte Quelle könnte mich zu einer mir sehr wichtigen, mich schon lange beschäftigenden Frage möglicherweise gleich sehr viel weiterbringen. Und doch schaue ich noch nicht hin. Nicht gleich. Ist das Feigheit oder vielleicht doch eine Art von Klugheit?

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Verkehrte Zagheit gegenüber Frauen

Eben habe ich wieder einmal gemerkt, wie leicht ich Frauen zu sehr nachgebe, zag werde, auch da, wo das nun gar nichts zu suchen hat.

In der Erörterung meines Artikels „Von Oshos kahlen Krämpflingen“ richtete ich bezüglich jenes üblen Menschenfischers deutliche Worte an „Gigi“, eine nicht nur hier geschätzte Kommentatorin, ganz ohne sie zu beleidigen oder herabzusetzen, aber eben so deutlich, dass ich versucht war, einen sozusagen abmildernden Nachsatz hinzuzusetzen, von wegen, dass ich ja gar nichts gegen sie hätte, sie nicht verschrecken wolle.

Frauen, die eine klare, harte geistige Debatte nicht aushalten, sollen sich auch nicht dareinmischen.

Was nicht heißt, dass man sich ihnen gegenüber nicht etwas mehr um Höflichkeit und gebremste Derbheit bemühen sollte als bei Männern.

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Liebe gegen Freundschaft?

Mit als das Schlimmste im Leben empfand ich immer, wenn sich Freundschaft gegen Liebe wendet und umgekehrt. Wie viel Übles musste ich da sehen!

Zum Glück hatte ich eine Frau, die meinen Freunden gegenüber durchaus auch einmal kritisch war – was will ich mit einer Frau, der das Maul verbunden? – , sie mir aber nie ernsthaft abspenstig machte. Das wünsche ich jedem anständigen Mann, umgekehrt jeder anständigen Frau.

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Nietzscheanokonfuzianer? (II)

Noch ein wenig zum Gemeinsamen von Nietzsche und Konfuzius.

Während es für Konfuzius noch völlig selbstverständlich war, dass die Menschen nicht gleich seien, worauf er gleichwohl immer wieder verwies, war zu Zeiten Nietzsches der verhängnisvolle Gleichheitsgedanke über das Christentum wie auch die Französische Revolution bereits endemisch geworden. Von daher wetterte er mächtig gegen die Prediger der Gleichheit: „Ihr habt ein Recht auf Unterschied!“

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