Ich bin auch für CHANGE

Herzogin Meghan Markle steht auf meisterliche Strandpoesie

Eben fiel es wieder auf, indem ich ausnahmsweise etwas royalisierte und der Herzogin von Sussex‘ kulturelle und künstlerische Leistung anhand ihres Chefredateurinnenintermezzos bei der britischen Vogue ermaß, allwo sie sich nicht nur bezüglich ihrer Leiblingspoesie offenbarte, sondern auch die unvermeidliche Greta auf dem Titel mit anderen vierzehn „Frauen“ unter das Motto „Forces for CHANGE“ stellte: überall soll es „change“ geben, also Veränderung, Wandel, einen Wechsel: aber nicht für Wechselgeld, besonders beim Wandelkampf gegen das eine, was sich nicht wandeln darf, nämlich das Klima.

Also, ich bin ganz und gar für den Klimawandel, allein schon, weil es ihn schon immer gab, jetzt gibt und auch weiterhin geben wird.

Andere Wändel aber, die sind nicht unabwendbar, nicht übermächtiger Natur.

Ich nenne da mal Abtreibung bis zur Geburt, teilweise in den USA schon legal. Es ist auch nicht von Jupiter oder sonstwem festgeschrieben, dass es dort weiterhin systematische rassistische Benachteiligung von Weißen und Asiaten gegenüber anderen Gruppen beim Bildungszugang gibt („affirmative action“). Und natürlich kamen weder Zeus noch Odin, und legten fest, dass Männer generell an vielen auch europäischen Unis und staatlichen Stellen systematisch benachteiligt werden sollten. Und vermutlich ist es auch nicht Jahwes Gesetz, dass ein Mann, wenn er sich noch nichtmal seine Testikeln entfernen ließ, ganz einfach so behaupten kann, er sei eine Frau, jeden verklagen, der das nicht mitspielen will, und zum Oberpossen auch noch beim Frauensport Preise abräumen. Welcher Gott hat angeordnet, dass die Kinderfickerfreunde von Jeffrey Epstein und Jimmy Savile auf immer den Planeten lenken sollten?

Ja, an „change“ kann ich mir schon eine ganze Menge vorstellen, durchaus Wünschenswertes und dabei Machbares. Wahrscheinlich interessiert das aber die Frauen auf dem Vogue-Titel genau nicht. Oder wenn, dann soherum, dass sie Männer noch mehr diskrimieren wollen und weiße Männer erst recht.

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Herzogin Meghan Markle steht auf meisterliche Strandpoesie

https://www.faz.net/aktuell/stil/mode-design/herzogin-meghan-markle-als-chefredakteurin-der-vogue-16316945.html

Keine Angst wegen der Royals, es wird schon noch lustig.

Prinz Harrys Gemahlin Meghan Markle durfte jetzt Chefredakteurin der britischen „Vogue“ spielen, 15 Frauen prangen auf dem Titel, Frauen, will man die unvermeidliche Greta als Frau rechnen, in Orange prangt das Motto „Forces for CHANGE“, also alles nichts Besonderes.

Dann aber legt die FAZ-Journalistin in ihrer Kritik an der Kritik an Markle im Königreich dergestalt los: „Doch die Grabenkämpfe, mit denen dieses Land unter dem Eindruck des Brexits schon genug zu tun hat – hier die Weltoffenen, Entspannten, dort die von Zukunftsängsten und dem Verlust ihrer nationalen Identität Besessenen – werden auch zunehmend an ihrer Personalie entlanggeführt.“

Aha, hier die Entspannten, dort die Besessenen. Also über 50% Besessene im Königreich, leider mehr als Entspannte…

Das ist zwar etwas grob, aber im Grunde liest man Ähnliches jeden Tag, vielleicht eher bei Spiegel und taz als bei der FAZ, doch was soll’s.

Der Spaß kommt nämlich jetzt:

‚Im Heft steht auch ein Gedicht, „A Note From the Beach“ von Matt Haig. Es geht um den weiten Strand und die kleinen Menschen. Immer wieder ist die Rede vom Körper. Zum Beispiel: „I am entirely indifferent to your body mass index. I am not impressed that your abdominal muscles are visible to the naked eye.“ Eines ihrer Lieblingsgedichte, steht daneben.‘ (Hervorhebung des „Gedichtes“ von mir.)

Ich versuche mich mal an einer Übersetzung dieses poetischen Meisterwerkes:

„Ich bin gegenüber deinem Körpermasseindex völlig gleichgültig. Ich bin nicht beeindruckt, dass deine Bauchmuskeln mit bloßem Auge sichtbar sind.“

Das ist mal ein Ding. Mit dem Spruch also macht die moderne Frau den Strandbeau an, den sie absahnen will.

Wie wäre es damit, es könnte ja auch ein geistesgesegneter Mann interessant sein und an diesem Strand, wenigstens theoretisch:

„I am entirely indifferent to your intelligence. I am not impressed that your well-spokenness is audible with the bare ear.“ (Variante: „I ain’t givin‘ a fuck concerning the content of your skull. I ain’t fuckin‘ impressed that yer posh talkin‘ is heard by my bare snatch.“)

„Ich bin gegenüber deiner Intelligenz völlig gleichgültig. Ich bin nicht beeindruckt, dass deine Beredsamkeit mit dem blanken Ohr vernehmbar ist.“

Welcher Mann, um wieviel mehr welche moderne Frau, denn das ist ja nicht festgelegt, lässt sich nicht gerne am Strand aufreißen, wenn seine beziehungsweise ihre Vorzüge gleich so unmissverständlich erkannt und anerkennend zum Ausdruck gebracht sind?

Auch die bestimmte Zartheit der Poesie. Zwei klare Aussagesätze, jeweils mit Ich beginnend, der zweite hat noch einen Nebensatz, sie sagen im Grunde dasselbe: und besonders elegant die Negation im zweiten: und dann noch der geniale Kontrast zwischen dem gehobenen „audible“ und dem volksnahen „with the naked ear“.

Trotzdem, keine Angst, ich werde hier nicht noch mehr Lieblingsgedichte der Herzogin von Sussex würdigen.  Sowieso soll man erhabene Poesie nicht auseinandernehmen, einfach wirken lassen und fühlen. So wie Frau oder Herr Bamboozle bei der Anmache am Strand.

 

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US-Demokraten gaga – Alles auf die Rassenkarte – Es rasst und rasst und rasst

In den schönen USA gibt es laut Wikipedia inzwischen etwa 200 sogenannte „sanctuary cities“, das sind Städte, die illegale Einwanderer besonders hegen und schützen, sie bei Straftaten durchaus auch mehrmals laufen lassen.

Was geschieht nun mit diesen „liberalen“ Städten?

Natürlich rennen alle Illegalen da hin, wenn man alle noch steigern will, ganz besonders Kriminelle.

Und die Leute, die das mit ihren Städten machen, fordern jetzt eine volle kostenlose Gesundheitsversorgung für alle Illegalen, indem dreißig Millionen US-Amerikaner sich noch immer gar keine Krankenversicherung leisten können. Illegaler Grenzübertritt soll generell keine Straftat mehr sein.

Und man will auch den Kohleausstieg binnen acht Jahren, einen „Green New Deal“ (eine sozialistische Ökodiktatur also), und man ist für Abtreibung bis zur Geburt.

Da es gegen all dies in den USA nun aber schon immer gewichtige Gegenkräfte gab, diese jetzt beflügelt, indem sie in Trump einen charismatischen Führer haben, immer mehr normale Bürger für sich gewinnen können, da die „liberals“ stets noch eine Wahnsinnsschippe drauflegen, liegt die Sache nicht so duster wie in Good Old Germany.

Achja, ehe ich das noch vergesse, außer mit ihren Schnapsideen und ihrem ständigen Russengebabbel haben die Demokraten die eine große Wahlkampfwaffe Rasse, Rasse, Rasse auserkoren.

Alles was Trump macht, ist rassistisch. Jeder Spruch von ihm ist rassistisch. Jede Kritik an der Politik oder den Vorstellungen eines nichtweißen Antitrumpisten ist Beweis für den Rassismus des Präsidenten. Es rasst und rasst und rasst.

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„Steuer“ kann eben doch so übel klingen wie „Tax“

An vielen Stellen hat das Englische unbestreitbare Vorzüge.

Ich nehme mal nur ein Wort her, aber dafür gleich ein weltwichtiges.

Auf Deutsch heißt es „Steuer“ oder „Steuern“.

Nun, wer sitzt nicht gern am Steuer oder will steuern, es legt sich doch, auch klanglich, recht harmonisch ins deutsche Sprachbett.

Dann aber „Tax“ und „Taxes“. Da klingt gar nichts sanft aus. Ich habe als junger Kerl in den USA beim Trampen Leute erlebt, die das Wort in Höchstverachtung, geradezu als Sinnbild alles Schlechten der Welt, herausschleuderten, weit grimmiger als „Fuck!“ oder „Bitch!“ oder „Scam!“ oder „Crook!“.

Klar, da kommt die Sprache mit der Mentalität zusammen.

Allerdings, wenn man das „sch“ am Anfang von „Steuern“ und Zwischenanfang von „besteuern“ richtig lange hochgradig zischen lässt, das „t“ dann gewaltig explodieren, denn Rest dann fast schon alswie in einem letzten todesnahen, verächtlichen Ausatmen in seine eigene eigengefallene Brust und dabei ins Gehör aller senkt, Übung mag nottun, so hat auch der deutsche Steuerverächter seine Möglichkeiten. Es ist in dem Falle im Deutschen lediglich nicht so einfach.

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Mein altes Antikriegslinks ist jetzt ein Rechts und damit böse

Ich war als junger Mann gegen Kriegstreiberei gegen Russland, da galt das als linksgrün.

Ich bin jetzt immer noch gegen Kriegstreiberei gegen Russland, jetzt gibt es die auch linksgrün, und daher gelte ich als rechts.

Wie hat mich diese eine Haltung von linksgrün nach rechts katapultiert?

Wer hat da mit mir so einfach aus einem braven Linken einen bösen Rechten gemacht?

War ich eigentlich schon immer rechts, habe das aber erst gemerkt, als Joschka Fischer mit Linksgrün den ersten völkerrechts- und grundgesetzwidrigen Angriffskrieg gegen Restjugoslawien anzettelte?

Ja, etwa da muss es wohl gewesen sein, dass ich merkte, dass ich irgendwie plötzlich rechts geworden sein müsse, oder schon immer rechts war, oder eben immer das, was gerade böse ist, bin.

Die Rechten sind nunmal auch derartig hinterlistige, durchtriebene Schakale, dass die mich etwa da einfach abgegriffen haben könnten, ich leichtes Opfer, da monothematisch gepolt, die vom Russen gesteuert, mich Schaf.

Ja, daran werde ich noch weiterrätseln müssen, weshalb ich mit meiner Ablehnung von Kriegen jetzt rechts bin, also böse.

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Ist Trump ein rattiger Ratingrassist?

Da Donald Trump bezüglich Baltimores nun die Rattenplage dort zur Sprache gebracht, womit er, wie immer, ein „racist“, frage ich mich, ob man ihn denn besser als „rattist“ oder „ratist“ bezeichnen solle, oder „rattiest racist ratist“, „racist ratty ratist“, denn er bringt ja Rasse und Ratte in eine direkte Verbindung mit Rating.

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„Kultureller Marxismus“? – Kulturelle Zersetzung

In letzter Zeit kommt bei uns wie im angelsächsischen Sprachraum unter Konservativen, Libertären, Patrioten und Freigeistern vermehrt der Begriff des „cultural marxism“, des kulturellen Marxismus auf, damit die zersetzenden Machenschaften der Globalisten von Grünen bis Google auf einen Nenner bringend.

Das ist zwar keineswegs grundfalsch, man könnte Mao hinzutun, das Schlagwort sitzt, greift meines Erachtens aber doch zu kurz. Allein schon wie das Judentum und der Islam gehätschelt werden, das klingt mir nicht nach Marx. Ich bezweifle auch, dass Marx daran begeistert gewesen wäre, wenn jede durchgedrehte Selbstverwirklichungsmutter hätte aus ihrem Sohn kurzerhand ihre Tochter machen können. Marx und Gangstarap? Marx und Christopher Street Day?

„Cultural Masonism“, kulturelle Freimaurerei als Begriff, der auch nicht alles umfasst was betrieben wird, umfasst meines Erachtens schon mehr, als „cultural marxism“.

Ich habe den Marx nicht durchgewälzt, doch soweit ich informiert, wollte der im Kommunismus keinen beliebig abdrehenden und gegeneinander aufgehetzten Pöbel, allerlei Sekten, ein ideologisches Durcheinander, dass die Schwarte kracht. Also, dass man immerzu die Rassenkarte ziehen muss und dann den Scheiß mit dem Klima noch extra.

Im Grunde ist es kulturelle Zersetzung. Da braucht es nicht Marx noch Mao noch Maurer vorn im Namen.

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