Englisch: Schlimm. Abgefackt. Nichts mehr zwischen Verschwörung und Verschwörungstheorie.

Was in der englischen politischen Sprache derzeit passiert, das ist atemberaubend. Ich muss fast jeden Tag neue Kunstwörter und Abkürzungen lernen.

Heute versuchte ich mich etwas genauer dessen zu versichern, was etwa „mansplaining“ heiße, ungefähr, aber doch nicht so genau, ein Mann spricht vor einer Frau im Gefühle seiner gedanklichen wie sonstigen Überlegenheit unsinnig und herabsetzend auf.

„SJW“, diese Abkürzung muss man jetzt schon kennen, um nicht abgehängt zu werden, die steht für „Social Justice Warriors“, also im Groben jene, für die alte weiße Heteromänner seit je an allen Übeln der Welt schuld.

Und auch „Terfs“, „trans exclusionary radical feminists“, das sind, von ihren Gegnern radikal genannt (sehr lustig das!), Feministinnen, die keine Transweiber mit Schwanz in ihren Duschen haben wollen und den Transweibern absprechen, wohl zurecht für jeden, der noch denken kann, dass sie keine echte Weiber seien. Zu erheblichen Teilen wohl lesbisch, die da nicht von Beschwanzten oder selbst Abgeschwanzten betreut sein wollen.

Wir in dem Sinne sprachlich zurückgebliebenen Deutschen, noch nicht einmal unsere findigen Grünen oder Antifanten haben meines Wissens bislang angemessene Übersetzungen für all diese neuen progressiven Begriffe gefunden, meine, setze ich welche, werden die kaum übernehmen wollen, kamen sie nachweislich zuerst von mir.

Es liegt da eh eine Aufbereitung an. Wie bei den Angelsachsen inzwischen „Conspiracy“ und „Conspriacy Theory“ sowie „conspirational“ (verschwörerisch) mit dem Gegenteile verwechselt wird, selbst bei Leuten, die man für bewusst halten sollte, in gröbster Sprachdanebenheit, das werde ich bald eigens betreuen.

Obwohl, eigentlich ist es ja jetzt schon gesagt. Beweise sind genug da, das Netz hat sie noch nicht alle gefressen, was sollte ich mich noch um Hinweise und Nachweise undsoweiter kümmern.

 

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Prinz Andrew nutzt das Verharmlosungswort des Jahres

Prinz Andrew hat vor ein paar Tagen zu seinen Verbindungen mit Jeffrey Epstein ein unterirdisches BBC-Interview gegeben, er ist dafür jetzt alle Palastämter los.

Das Härteste, was er sich in seiner gestelzten Sprachwahl – keinerlei Bedauern, Mitgefühl für die Opfer (erst Tage später), seine Verbindung mit Epstein bezeichnete er da noch als sehr nützlich – wohl geleistet hat, im Zusammenang mit dem Verhalten des verurteilten Kinderschänders: Der „quite obviously conducted himself in a manner unbecoming“.

Das heißt, der Serienkinderschänder und Kinderhändler mit vermutlich Tausenden Opfern habe sich ganz offensichtlich „unziemlich“ oder „unschicklich“ verhalten.

So, wie einer, der vor den Leuten furzt oder auf die Straße spuckt, nicht grüßt oder zurückgrüßt, einer alten Omi im Bus nicht seinen Platz anbietet, in der Warteschlange drängelt, es in irgendeiner vielleicht ärgerlichen oder anstößigen aber nicht gefährlichen Art an Benehmen oder Anstand fehlen lässt.

„UNBECOMING“: Das ist für mich das Verharmlosungswort des Jahres.

 

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Vom zweiten Geheimnisse dieser Seite

Das zweite Geheimnis dieser Seite ist noch viel tiefer vergraben, als das erste, das ich bewusst anlegte, es dockte sich irgendwann gewissermaßen einfach an.

Dawider konnte ich gar nichts machen, wollte das auch nicht, denn es ergab sich lückenlos aus dem ersten, vorsätzlichen. So geht es einem, wenn man mit  Geheimnissen hantiert.

Ich werde darum wohl höchstens noch ein drittes zulassen. Sonst werden es mir zu viele, die ich dauernd hüten muss, den Stress gebe ich mir nicht.

Im Grunde kann man das Folgegeheimnis durchaus zuerst erfassen, von da aus auf das Erstgeheimnis zielführend zurückschließen. So, wie der gute Arzt gewisse Symptome sieht, dann der Krankheit bis auf den eigentlichen Grund nachgräbt. Wie der geübte Mathematiker einfach rückwärts runterrechnet bis auf die zugrundeliegende Gleichung.

Nein, ja, diese zwei Geheimnisse, mit jetzt schon einem sich hinter dem anderen fast schon arglistig eingeschlichen, will ich so schnell nicht noch ein drittes dabeihaben.

Nachtrag

Indem ich dies eben geschrieben hatte, meiner Ofenkartoffeln nachsah, merkte ich, dass ein drittes Geheimnis ja schon da sei, als logisches Folgegeheimnis des Folgegeheimnisses.

Es langt also.

 

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Transgender: Der Showdown kommt

Manchmal denke ich, man müsse selber schon irgendwie infiziert sein, indem man meint, im Zusammenhang mit der Transgenderei das Selbstverständlichste immer wieder betonen zu müssen, nämlich, dass aus einem Mann niemals eine echte Frau zu machen ist wie auch umgekehrt. Nur, um sich dann einen Scheißesturm einzuhandeln, als Transenhasser dazustehen, einen Tropfen Wirklichkeit in den Ozean des Wahns gegeben, sich selbst damit nur zum Bösen und zum Hassobjekt gemacht.

Andererseits soll die Jugend wissen, dass nicht alle schon etwas reiferen Erwachsenen an den Stuss glauben, der vorgegeben wird, diesen ausdrücklich nicht unwidersprochen hinnehmen. Also ist Weitermachen geboten, bis dass dieser Spuk, der noch abstruser, da noch offenkundiger ein solcher gar als die Mär vom menschengemachten Klimawandel, weggeblasen.

Immerhin las ich gestern von einer großen Sex-Dating-Seite, die jetzt vermehrt „Transfrauen“ löscht, weil viele männliche Heterokunden stinksauer werden, wenn sie „Frauenangebote“ bekommen, von „Frauen“ mit behaartem Gemächt. Ob die Firma daran pleite gehen wird?

Werden die Frauenknäste Kanadas vollends von „Transfrauen“-Verbrechern eingenommen? (Im Ernst: Mann kann sich dort, voll bestückt, anmelden, indem er sich als Frau erklärt. Kein Witz. Die US-Demokraten wünschen sich dasselbe für ihr Land.)

Werden bald so ziemlich alle Frauensportweltrekorde von „Transfrauen“ gehalten?

Wann werden die Grünen, danach der Rest mit Ausnahme der AfD, eine Transenquote in allen Unternehmensvorständen, Vereinsgremien, ja dem Bundestag fordern?

Wann endlich gibt es den Ford Transit in Regenbogenfarben, auf Wunsch untenrum mit schwarzem Trauerrand?

Wann singt die erste „Frau“ an der Met den Bass?

Wann wird Cindy – früher Kevin – Frauenschachweltmeister? Wann sind Go und Shogi fällig?

Wie lange noch, bis auch in Deutschland ein Pronomendiktat gilt, frei zu wählen von jedem, wie in Kanada? Also, dass ein 120-Kilo-Büffel vor einem steht, und wenn man ihn nicht wunschgemäß sie oder sonstwas heißt, dann fliegt man von der Uni?

Diese Art Diktatur einer sehr kleinen Minderheit über die Mehrheit funktioniert natürlich nur, weil die Mächtigen das losgetreten, die Medien es unterstützen, die Mehrheit schweigt und sich das gefallen lässt. Selbst den Sturm in die Damenumkleiden und -duschen, ihre Toiletten undsoweiter.

Es wird praktisch zwangsläufig zum Showdown kommen, und er kündigt sich auch schon an. Zumal die „Transfrauen“ sind inzwischen durch ihren Erfolg so berauscht (masse Trittbrettfahrer inzwischen dabei, Schufte, Scharlatane, Wichtigtuer, Perverse, Gaffer und Grapscher, Gelegenheit macht Diebe), dass sie die Linie immer weiter nach vorn schieben (ja, Männer können böse sein), so lange, bis dass er kommen muss.

Man liefert Echtfrauen diesen Leuten so erbarmungslos aus, dass es zum Aufstand kommen muss. Zum Echtfrauenaufstand.

Inzwischen gibt es auch welche, die sind vom Geschlecht her „fluid“. Morgens also spreche ich mit Kevin, habe ihn „er“ zu heißen, mittags ist er Cindy, und wenn ich dann nicht „sie“ sage, bricht die Hölle los. Ich habe seine oder ihre Gefühle verletzt, diskriminiert, Hassrede geführt, kann froh sein, wenn eine demütige Abbitte genügt, ich nicht von der Uni geworfen werde und obendrein verurteilt.

Der Planet wird diesen Irrsinn nicht mehr lange aushalten. Es stellt sich nur noch die Frage, wann der Showdown kommt, woran er sich endlich entscheidend entzünden und wie er dann vonstatten gehen wird.

 

 

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Vom Geheimnisse dieser Seite

Sollte einer rauskriegen oder schon ausgefunden haben, was ich hier die ganze Zeit offen verheimliche, bekommt der von mir 10 000 Sternenpunkte und damit meine Ansage, dass ich ihn hienieden wenigstens einmal treffen und wohl in nächster Inkarnation auch noch wiedersehen möchte. Ist er eine echte Frau, umso besser. Vielleicht kann eh nur ein Weib das tiefe, feine Geheimnis dieser Seite lüften. Ich habe es extrem verzwickt verzwackt so versteckt, dass diese Selbstverschwörung fast schon den seelischen Kern des Ganzen ausmacht. Schon allein ob der Mühe, die mich das Geheimnis kostete, es erstmal anzulegen und zwischen allen Reden tragfähig zu verbergen, ja, auch mit dem möglichen Nutzen, Rätselrater anzuziehen. Echte Nüsseknacker. Ausfinder. Denker vom Grunde her wie über alle Strecken. Leute, deren Gehirn in ihren Nüstern sitzt. Die Kategorien nicht trauen. Spürhunde. Feste unerschrockene Feinsinnige.

Ich flunkere nicht. Es gibt das Geheimnis.

Ich wiederhole mich, vielleicht kommt oder kam schon einer drauf.

Selber werde ich es erst verraten, wenn die Zeit dafür reif.

 

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Wie gepillt bist Du?

In den schönen USA kann man jetzt umgangssprachlich die blaue, rote, grüne, gelbe, weiße oder schwarze Pille nehmen, und jede Farbe bedeutet irgendwie was bezüglich Wahl und Wirksamkeit. Man nennt derlei inzwischen Mem.

Das Lustige daran ist, dass man jeweils einmal eine Entscheidung zu treffen habe, die für das weitere eigene Schicksal richtungsweisend sei, die daraus folgende Lebenseinstellung und weitere Vorgehensweise des so oder so Gepillten sei damit wenigstens auf Zeit gesetzt.

Wie man dabei davon ausgeht, dass einer, der nur noch die Wahl zwischen verschiedenfarbigen Pillen hat, noch wenigstens selber bewusst heraussuchen könne, welche ihm jetzt am besten täte, erschließt sich mir nicht.

Wahrscheinlich ist es wie im echten Leben. Nimmt Herr Meier die roten Pillen nicht gerne, so bekommt er halt gelbe oder grüne.

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Vielleicht ist der böse alte weiße Mann doch nicht an allem schuld? Echt?

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus203381338/Otto-Wulff-CDU-Habe-mehr-Frauen-im-Leben-bewundert-als-Maenner.html?source=k143_control.news.4.203381338

Beim oben verlinkten Artikel konnte ich zum Glück nicht weiterlesen, da der hinter einer Bezahlschranke, die ich nicht zu durchbrechen gedenke.

Begnügen wir uns also damit, den kostenlosen Anreißer zu zitieren:

„Zu Besuch bei einem alten weißen Mann

Vermeintlich Progressive sind sich einig: Der alte weiße Mann ist an allem schuld. Aber ist das wirklich so? Ein Hausbesuch bei Otto Wulf (CDU), Präsident der Senioren-Union, 86 Jahre alt. Ein Gespräch über Männlichkeit, weibliche Stärke und den nahenden Tod.“

Zunächst einmal wüsste ich gerne, was „vermeintlich Progressive“ seien. In den USA liefe das darauf hinaus, die progessivsten Progressiven und selbst insgesamt den größten Teil der Progressiven als „vermeintlich“, also nicht echt zu bezeichnen. In Deutschland müsste der Autor ohnehin von „vermeintlich Linken“ reden, das traut er sich aber nicht, oder er wählt bewusst diesen unsauberen Trick.

„Aber ist das wirklich so?“ (Dass der böse alte weiße Mann an allem schuld sei.)

Durch die Art der Einbettung der Frage in den Anfüttertext wird klar, dass der Mann nicht als Komiker unterwegs ist, sie zumindest vorgibt, als ernstzunehmende Frage behandeln zu wollen, denn wenig später geht es ja schon um den nahenden Tod des Befragten.

Man kommt nun zwar zu der Vermutung, dass am Ende der alte weiße Mann doch nicht an allem schuld sein werde, gleichwohl wird diese ebenso absurde wie infame Behauptung vorsätzlich in den Bereich des Rationalen gerückt.

Was für eine schlechte Schmierenkomödie.

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Bisher nur ein Feigmem zu Epsteins Verselbstmordung?

Indem kein vernünftiger Mensch glaubt, dass sich Jeffrey Epstein selbst aus dem Leben befördert habe, ist nunmehr anscheinend das „Mem“ „Epstein didn’t kill himself“ aufgekommen.

Ich halte das für ein sehr schlappes Mem. Was für ein halbseidenes, verstohlenes Feigmem. (Wofern es Meme überhaupt gibt.)

Warum nicht „Epstein (was) whacked“ oder „Epstein (was) offed“ oder „Epstein taken out“?

Oder: „Epstein’s balls cut“, „Epstein (was) erased“, „Epstein (was) arkancided“, „Epstein (was) wiped out“?

Nein, die US-Memfabriken laufen da noch auf sehr niedrigen Touren.

 

 

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