Generationenübergreifende Debatte: 22/39/56/73

Ich bin nicht mit Computer (den ersten kaufte ich mit 22), Handy und Netz aufgewachsen, bewundere eineinhalb Generationen danach die jungen Leute, die jetzt gegen die Coronadiktatur aufstehen, viel mehr eigene Zukunft riskierend als ich, obzwar die meisten von ihnen vermutlich weitaus weniger Weltwissen haben, schon die Lügen um die Golfkriege mitbekommen, 9/11 live und im Nachgang, gar den Mauerfall, die Wiedervereinigung, die damals noch verheerende Luftverschmutzung und fast toten Flüsse, die durchaus begründete Angst vor einem versehentlich ausgelösten Atomkrieg undsoweiter.

Deren durchschnittliche Grundbildung ist zwar, wofür sie nichts können, zweifellos schlechter als die meiner Generation, in Deutsch wie Mathematik, You name it. Da steht aber dieser Nachwuchs, virtuos in der Nutzung der neuen Techniken, dass ich mich demgegenüber nicht selten schon als abgehängter Opa fühle, indem ich, da meine Söhne 19 und 21, ja schon einer sein könnte. Wäre ich Pole, so sagte ich, Polen sei noch nicht verloren.

Viele von ihnen werden allenfalls mal den Namen Friedrich Nietzsche gehört haben, schon viel weniger jenen eines Heinrich von Kleist, Giordano Bruno oder Miguel de Cervantes Saavedra, Dante mit Boccaccio mag ihnen eher Latte Macchiato heißen als sonstwas, aber sie sind dabei, wenn auch noch etwas grün hinter den Ohren, so frisch und frech, dass wir Älteren nicht nur nicht auf sie herabsehen sollten, sondern ihnen unsere Erfahrungen und Erkenntnisse so klug und möglichst wenig oberlehrerhaft zuführen, manchmal einfach behutsam knapp zusammenfassend, was wir meinen, aus der menschlichen Geistesgeschichte, von Dichtern und Denkern und aus großen Ereignissen der Vergangenheit gelernt zu haben.

Nehmen wir noch einmal 22 gegen 56. Dazwischen steht 39, liegen also jene, die jetzt ihre Pubertät doch endgültig überwunden haben, bereits umfangreiche Berufserfahrung und oft auch Familie, die wuchsen auch schon mit Netz auf, stehen dazwischen, können trefflich als Bindeglied wirken, damit die Jungen selbst die wirklich Alten verstehen lernen, sie nicht für bescheuert halten, nur weil die mit dem rein technischen Fortschritt nicht mehr nachkommen.

So wäre, beispielsweise, auch einmal eine Gesprächsrunde 22/39/56/73, zwei Männlein, zwei Weiblein, genau zum jetzigen Zeitpunkt interessant, Moderator oder Moderatorin mitte Vierzig, die Lage zu beleuchten und zu besprechen.

Ein solches Video könnte, egal, was Buhtjub und Fakebuckel gagegen machen, „viral“ gehen. Wenn man so will mit gleich vier Generationen, denn auch heute noch sind die meisten mit siebzehn zeugungs- und empfängnisfähig, nicht nur in Afrika.

Das könnte, mit Einblendungen von anderen Videos, kleinen Pausen (es ist nicht sicher, dass die ganz Jungen die weniger bräuchten als die Älteren), durchaus mal über drei Stunden gehen, alle Altersstufen ab aufgeweckten 14 bis Methusalem Forever erreichen.

Ich kann das derzeit nicht einrichten, nur den Gedanken vortragen, bin aber gerne dabei.

 

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Google kann kein Deutsch

Der Google mag zwar leidlich Englisch können, etwa so, wie heutzutage jeder, Deutsch aber kann er weit weniger als das.

Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe. Einer ist der deutsche Satzbau, dem er nicht nachkommt, sobald die Sache etwas verschachtelter wird, der andere liegt in der freien Wortbildung.

„Googlegläubiger“ wird er noch verstehen als einen, der dem Google glaubt, nicht einen, dem Google Geld schuldet, denn Schulden hat das Unternehmen im finanziellen Sinne wohl keine.

Vermutlich hätte er bis vor kurzem, als Christoph Waltz in Amiland dem lustig begeisterten Publikum einer Schwatzschau lange und immer längere deutsche Wörter anbieten durfte, endlich bei „Bezirksschornsteinfegermeister“ ankam, auch das nicht recht entschlüsseln können.

Dies Wort hat nur fünf bezeichnende Bestandteile, ersetzte man „Schornstein“ durch „Kamin“, so wären es nur vier. Etwa wie bei Kindertagesstättensekretärin.

Spätestens beim Altflussschaufelraddampferkapitänsmützenaufbewahrungsschubladentuchseinkleidungsfarbton dürfte es dem dem Google das Blech weghauen wie als ob er Elon Musk hieße.

Heinrich von Kleist oder Friedrich Nietzsche oder auch manchmal mich, der ich ja denkbar volkstümlich versuche zu schreiben, versteht er vermutlich oft auch nicht. Im Deutschen stochert er wie in einem schweren nordischen Nebel.

Wahrscheinlich hat er inzwischen gelernt, dass immer der letzte Begriffsteil das grammatische Geschlecht des zusammengesetzten Wortes bestimmt. Wie er es dann aber sich zu Verständnis und richtig in andere Sprachen bringen will, da wird er wohl einst den jüngsten Sohn von Elon Musk, den X AE A-12 Musk, noch fragen müssen.

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Von der Wortverschwörung

Alle großen Verschwörungen sind ohne Wortverschwörung nicht denkbar, nicht nur, weil Verschwörer sich absprechen, sondern auch den Rest belügen, irreführen, ihm falsche Begriffe füttern müssen.

Hiemit ist es ganz wesentlich Aufgabe des Sprachwissenschaftlers, große Verschwörungen aufzudecken, denn der Polizeikauptkommissar kann ja nur gegen nachweisliche Straftäter vorgehen.

Dazu können Mathematik und Statistik und Naturwissenschaften und Gerichtsmedizin nützliche Beihilfen sein, letztlich aber muss, die ganze Bande auszurauchen, deren gemeinschaftliche Lügen zum eigenen Vorteil und Schaden anderer vor allen aufgedeckt werden.

Man kommt Geheimbünden und großen Verschwörungen nicht bei, indem ein paar ihrer Mörder und Kinderschänder einfängt. Sie sind nur an ihren Lügen, also ihren Wortverschwörungen, wirklich zu packen.

Insofern stellt sich die Aufgabe scheinbar recht einfach: Wer verwendet verfälschte Aussagen wann, wie, wo, wie durchgängig und wozu? Wer macht das vorsätzlich und in übler Absicht, wer läuft nur mit, glaubt halt, hat keine Ahnung, ist Agent, ohne es zu wissen? Wer dreht die Worte wissentlich mit Absicht? Wer wird dahin selbst erpresst? Wie unterscheidet man die bewusst Lügenden von den Mitläufern, den kleinen geilen Lügenprofiteuren?

Auf diese Fragen hat der Sprachwissenschaftler sich zunächst gar nicht zu fokussieren, in diesen hat er sich nicht zu verlieren. Seine Aufgabe ist es, die verlogenen Motti, den Doppelsprech, die vermeintlichen Heilsbotschaften auf deren Wahrhaftigkeit und Logik abzuklopfen, bis die letzte Wortmotte tot aus dem angefressenen Teppich fällt.

Ziehen wir nur einmal, das klingt zunächst recht harmlos, das Wort „Client“ heran, im Lateinischen „cliens“, noch ein Höriger, heute benamen selbst gute und wohlwollende Heilpraktiker ihre Kunden, also jene, von denen sie leben, auch internationale Sprachschulen, mit diesem Wort. Viele Gespräche dazu geführt: „Patient“ (also ein in irgendeinem Sinne Leidender) ist den Heilpraktikern zu ehrlich und damit negativ, wie den Sprachschulen das klare und ebenso zutreffende „Schüler“: der Lehrer ist dann nicht mehr Lehrer sondern „Trainer“ oder gar „Coach“. Und der Steuerberater hat auch einen „Klienten“.

Führt nun ein Gaswasserscheißeinstallateur seine Kunden als „Klienten“? Nie davon gehört.

Ich weiß, sprachliche Bedeutungen verschieben sich, sie werden aber auch gezielt verschoben, ich bin also nur ein wenig abgeschwiffen, beschreibend, wie ein Lehrer sich nicht mehr Lehrer nennen darf, den Schüler nicht mehr Schüler.

Auch arbeitet man etwa über Begriffe wie „Gender“, besatzt sie in diesem Falle im Englischen dergestalt neu, dass es im Deutschen bis heute keine griffige Übersetzung dafür gibt, man das vergewaltigte Wort notgezwungen bis hin zu entsprechenden ProfessorInnenstellen en masse auch bei uns, ja eben auch Studiengängen ausgeweitet hat, mit inzwischen siebzig Gendern oder mehr. Das ist ganz einfach der Faktor maximale Verwirrung, wer widerspricht ist ein Ewiggestriger, ja ein Faschist.

Ich belasse es jetzt bei dieser Einleitung und diesen ersten Ansätzen. Fortsetzung folgt.

 

 

 

 

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Von den „Gates-Verschwörern“ und dem Drehsprech

Jetzt kackt bei vielen Journos nach der englischen auch noch die deutsche Sprache ab.

So werden aus „conspiracy theories“ „conspriracies“ (also aus Verschwörungstheorien Verschwörungen) und jetzt aus „Gates-Veschwörungstheoretikern“ „Gates-Verschwörer“.

Und hier hänge ich nicht einmal der Verschwörungstheorie an, dass diese krasse Sprachverwirrung gelenkt und Absicht, sondern scheint es mir, dass das einfach so geschieht, indem die entsprechenden Journos gar nicht mehr raffen, was für einen bodenlosen Bockmist sie da verzapfen, weil ihnen der wabernde Brei zwischen ihren Ohren überkocht und entsprechend aus dem Maul und der Feder trieft.

Sicherlich spielt auch der unterbewusste Trieb, alle „Verschwörungstheoretiker“ kürzer und noch härter selbst als „Verschwörer“ zu brandmarken, dabei eine Rolle. Jeder, der nicht alles hehr und heilig findet, was z.B. Bill Gates sagt und ansteuert, ist also ein Verschwörer, in völliger Umkehrung aller sprachlichen Logik.

Das ist in etwa so, wie wenn man jeden, der irgendwas von irgendwem nicht glaubt oder dazu eine andere Meinung hat, als Leugner und Lügner bezeichnet. (Oder Hetzer oder Spinner.)

Der Coronadiktatur fällt alsomit auch noch unsere Sprache und damit unser (deren) Denk- und Artikulationsvermögen zum Opfer, bald muss jeder lernen, dass ein Hund eine Katze ist und eine Katze ein Hund, und wer nicht mittut, der ist ein Verschwörer.

Kreuzkrabbensack aber auch, kostete dieser Wahnsinn nicht täglich Menschenleben, man könnte sich halb tot lachen über jene, die derlei drehsprecherischen Aberwitz, dafür bestens bezahlt und klar auf der Seite der Guten und Vernünftigen, Hiesigen und Bodenständigen, mit breiter Brust absondern.

Bald heißt ein Schuh Hut, ein Hemd Hose, ein Vogel Maulwurf, der Maulwurf Tiger. Und ein Impfstoff Limo, ein Automobil Kettensäge.

Nachtrag

Eben gewahrte ich noch, wie Demonstranten auf einem großen deutschen Nachrichtenportal „Coronaverschwörer“ genannt wurden. Sapienti sat.

 

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Der Irre Elon Musk transhumanisiert sein eigenes Neugeborenes

Jetzt mal was Gruseliges ohne direkten Coronabezug.

Elon Musk hat sein Neugeborenes X AE A-12 heißen lassen (das AE ist speziell zusammengeschrieben, wie ich es gerade nicht hinkriege), das Ganze hat mit irgendwas mit Künstlicher Intelligenz und einem supergeilen Flugzeug zu tun, das nicht um sich schießt.

Nun tobt sich der hemmungslose Transhumanist also auch noch am Namen seines neugeborenen Knaben aus. Das findet er offenkundig extracool.

Dass das Kind – es ist noch fraglich, ob der Name durchgeht, er soll nicht den kalifornischen Bestimmungen entsprechen – späterhin vom Wahne seines Vaters und seiner Mutter dauerhaft gezeichnet sein wird, jedem die Aussprache seines Namens wird erklären müssen, vermutlich dafür gehänselt und ausgelacht wird, als Wesen aus dem fernen Weltraum, Sohn eines abgedrehten Technotausendsassas, das ist Musk offenkundig nicht bewusst, oder ihm gerade recht, oder scheißegal. (Bei Joe Rogan erklärt er den Namen und die korrekte Aussprache.)

Tut mir leid, ich muss das so drastisch sagen: Dieser Egomane wichst sich einen auf seinen neugeborenen Sohn. Was ein Abgrund.

 

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Von den Corona-Rotzmaskenmördern

Jetzt wird rausgehauen, miteinander Sprechen sei ja das verheerendst Gefährlichste, da schleudere man die Zombieapokalypse nur so durch die Gegend. Jemanden anszuprechen ist sozusagen ein Mordversuch.

Ich überlege mir nun, mit Menschen, die Masken da tragen, wo sie das nicht müssen, nicht mehr zu reden, mir einen Zettel vorzubereiten, auf dem, wenn ich von einem solchen Zombie angesprochen werde, vorbereitet prangt: „Sie haben mich angesprochen. Und das, obwohl Sie offenkundig an die Zombieseuche glauben, was Ihre nutzlose und gar gesundheitsschädliche Maske beweist. Wollen Sie mich bewusst und vorsätzlich umbringen?“

Dann, auf der Rückseite: „Ich spreche mit Ihnen erst, wenn Sie Ihre Maske abnehmen. Ich sehe nicht ein, dass ich allein in den Tod geschickt werden soll.“

Hernach der zweite Zettel: „Leute, die außer zu Karneval oder auf Kindergeburtstagen freiwillig Masken tragen, benehmen sich wie Bankräuber und Vergewaltiger, solchen gesichtslosen Leuten traue ich nicht, mit derlei losen Gesellen rede ich nicht.“

Auf der Rückseite: „Sie können mich jederzeit identifizieren, ich Sie nicht. Damit rücken Sie sich selbst in Verdacht. Hiermit ist das ‚Gespräch‘ von meiner Seite her beendet, es sei denn, Sie nehmen jetzt sofort ihren Mummenschanz ab.“

Die Zettel gehören natürlich vors Gesicht gehalten, je ein paar Sekunden lang, denn die Lesfähigkeit und Auffassungsgabe beim Gegenüber dürfte ohnehin nicht besonders ausgeprägt sein, weiter beeinträchtigt durch die maskenbedingte Atemnot und den kitzligen Eigenrotz in der Maske.

Protestiert der andere nachhaltig, will nicht aufgeben, so gehe man einfach, oder man hole den dritten Zettel raus, Vorderseite: „Sie wollen mich eiskalt umbringen, dann einfach davonspazieren, hernach soll es Selbstmord gewesen sein, da ich keine Maske trage. Vergessen Sie das.“

Rückseite: „Suchen Sie sich nur noch Maskenträger als Gesprächspartner, Gleichgesinnte, mit ähnlich durchgeweichten Rotzmordwaffen als Vermummung.“

Das sollte reichen.

Vielleicht sollte man sich, wo Masken nicht Vorschrift, schon präventiv ein Schild umhängen: „Ich rede nicht mit Rotzmaskenmördern.“

 

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Zombieapokalypsenseuchenverschwörungstheoretikerendrechtsspasten überall

Ich las gestern, dass es allein in Unterfranken in mehreren Städten kleine Kundgebungen gegen die Coronadiktatur gegeben habe, einige der erwähnten Städte sind halbe Käffer.

Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass meine Hauptstadt, Karlstadt am Main, etwa 15 000 Einwohner einschließlich aller eingemeindeten Dörfer bis acht Kilometer Abstand wie meinem, Rohrbach, am Freitag eine Veranstaltung mit zwanzig Leuten hatte. Das ist pi mal Daumen die Demonstrantenquote in München am Samstag. Außerdem erkennen einen in Karscht alle, jeder weiß anderntags, wer dawar. Hund und Nachbar. Vielleicht werde ich meinen Aluhut diese Woche nur gen Karlstadt ausreiten, nicht in den fernen Würzburger Moloch.

Es scheint, es gab vergangenes Wochenende fast überall etwas, nur hat außer einem Sondergeheimamt noch keiner den Überblick. Hat schon einmal einer was von Schöllkrippen gehört? Das ist eine Gemeinde von knapp 4000 Einwohnern, hart an der fränkisch-hessischen Grenze im tiefsten Spessart gelegen, selbst da, bei diesen Schraten, soll es eine Kudgebung gegeben haben. Dort gibt es noch Leute, die reden wie im 16. Jahrhundert.

Wir sind jetzt in hunderten Städten und Städtchen und Märkten (Schöllkrippen hat kein Stadtrecht, ist aber ein Markt) vertreten, und es ist überaus zu begrüßen, dass die Leute überall vorort ihr Ding machen, nicht alle in die großen Städte strömen, da leben auf engem Raum genug Leute, die das Ihrige auf ihrem Acker tun können.

Geht es wie von vorletzter Woche auf letzte Woche auf diese in der Steigerung weiter, hat die Bundesregierung und haben die Länderregierungen gar nichts mehr zu lachen. Ich sagte es schon, ich sehe die Demonstranten am Cannstatter Wasen hernach den Stuttgarter Schlossplatz nehmen oder einkesseln. In Berlin verspricht es richtig lustig zu werden, man wird wohl auf mehrere sich verlagernde Brennpunkte blicken dürfen, nur wer eine Glaskugel hat, weiß, wo die Coronaleugnerrotten sich ohne Mundschutz säuicht hinwanzen werden, der Berliner ist, wenn er will, sehr robust, es möchten Großrotten je 500 bis 1000 Leuten in verschiedene Richtungen ziehen, sich gelegentlich wiedervereinigen, dann wieder ihrer Wege, im Grunde war es schon so ähnlich, und unsere Coronadiktatoren haben Grund, sich am Kopfe zu kratzen.

Vielleicht fällt bei den lahmen Altbayern, genauer Oberbayern, auch mal endlich der Marienplatz zu München. 5000 in Oktoberfesttracht (hat in München in unterschiedlichen Qualitäten praktisch jeder), satte Bierbäuche, stramme Burschen und Madln, könnten da oder auch einfach auf der Wiesn das abgesagte Oktoberfest im Mai vorsorglich vorfeiern.

Immerhin 3000 Seppl und Lenis sollen sie zusammengebracht haben, die Münchener, das ist ja schonmal eine Halbe wert, so bleibt es aber wie bei den Patentanmeldungen, man bleibt immer hinter Stuttgart. Zeit, die Lederhosen und die Dirndl anzuziehen.

In Nürnberg war es auch nicht von Pappe. Ich weiß, dass ich kaum von der Hälfte der Hälfte etwas weiß.

Wir Zombieapokalypsenseuchenverschwörungstheoretikerendrechtsspasten sind jetzt krakenartig überall. Alswie gefährliche Metastasen. Sind wir selber das Virus?

Zumindest gäbe es mit dem Virus kein Problem, wenn es uns nicht gäbe. Das Virus täte ruhig, immer erschrecklich, aber brav seinen Dienst, es gäbe nichts, worüber man sich beunruhigen sollte. Man streichelte das Virus alswie eine schnurrende Katze abendlich behaglich in seinem Schoße.

Jetzt müssen sie sich zusehends immer mehr am immer stacheliger ausschließlich beim daran sich festhalten werdenden Virus immer krampfhafter festhalten, die Verletzungen sieht man zwar mit bloßem Auge nicht, sie gehen aber schnell in die Milliarden und mehr.

Und natürlich ist das Virus mutiert und hat sich weiterspezialisiert auf seine Freunde und Förderer. Zumal die Durchimpfer. Durchimpfungen machen die Leute schwächer, also haben alle Viren mehr Chancen, allen voran Corona, prima Geschäft, win-win, wunderbar für alle Seiten also, hätte sich Corona nicht durch eine unvertragsgemäße Untermutation Zugriff auf alle relevanten Vertragspartner der anderen Seite gesichert.

Letztlich ist es eine wechselseitige Vergeiselung.

Die es vollkommen zu entlarven gilt.

Morgen bastele ich mir eine Virenpatsche.

 

 

 

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Hunderttausende Tote als Corona-„Kollateralschäden“ allein in Europa?

Jeder, der denken kann, konnte es sich denken, jetzt haben wir es wenn auch scheinbar unautorisiert aus dem Innenministerium, die Schätzung, dass wohl jetzt schon mehr Menschen an den Coronamaßnahmen gestorben sind als am Virus selbst, noch ein Vielfaches mehr früher sterben werden, selbst wenn alle Einschränkungen sofort aufgehoben würden.

Noch weiß ich nicht, wo das ganze Papier (192 Seiten! – Nachtrag 12. 5.- wohl 86 Seiten) im Netz zu finden ist, Martin Sellner scheint es in Gänze zugespielt worden zu sein, er arbeitet hier vorzüglich ein paar wichtige Punkte heraus, da die Echtheit des Papiers gar vom Ministerium selbst als von einem Mitarbeiter verfasst bestätigt, dürfen wir gespannt sein, welchen Tanz das noch ergibt.

Sicher ist, dass die Widerstandsbewegung sich dieses Dokument als Argument nicht einfach aus der Hand schlagen lassen wird, allzumal die Frage, ob es denn vorher keine derartigen Untersuchungen gegeben hätte, wenn ja, mit welchem kontrastierenden oder ähnlichen Ergebnis, weshalb das nicht kommuniziert worden sei, wo nicht, warum um Himmelswillen nicht?

Ich will nicht zu optimistisch sein, dieses Papier aber könnte ein „game changer“, ein stark verändernder Faktor sein, indem es den Blick dahin lenkt, wo bisher kaum hingeschaut wurde. Wie viele Menschen sterben weder mit, gar an, sondern wegen Corona. Und gehen dann oft als „an“ sehr praktisch in die Statistiken ein, die Alten, die minderversorgt und allein und an Einsamkeit starben, all das zuzüglich hunderttausender (eher Millionen) verschobener Operationen, Vor- und Nachbehandlungen undsoweiter.

Als „Corona-Leugner“ wurde der Mann, dessen Name mir noch nicht bekannt, so auch flugs in der Coronapresse bezeichnet, es wird spannend, was man dem alles andichten wird. Vielleicht hat er ja einer Ministerialdirigentin beim Sektempfang ein zu freches Kompliment dazu gemacht, wie schön sie ihr schönes Kleid ausfülle, oder ein Nachbar hat gesehen, wie er seinen Hund schüttelte, wo der doch nur etwas laut seine freie demokratische Meinungsäußerung einem Artgenossen vortrug: „Was ich da sah, der Mann ist zweifellos ein Faschist.“

Oder man findet ein Bild von ihm, wie er seinen Kindern zum Ferienlagerabschied zuwinkt, und einmal wird der rechte Arm recht lang, genau das hat man im Kasten, so zeigt man ihn dann mit deutschem (eigentlich römischem) Gruße. Vielleicht ist er Jäger und hat sich bei der Nachsuche einer angeschossenen Sau ziemlich ungeschickt angestellt, sodass beinahe er wie der Hund draufgangen wären, oder aber er ist Bergkamerad und hat schonmal das Feuer nicht angekriegt oder ausgehenlassen oder beim Wasserholen die nächstgelegene Schmutzbrühe eingeholt.

Wenn man Glück hat, ist er geschieden, so kann man an seine Ex ran. Da ist fast immer was zu machen, auch wenn die Dame dafür ein wenig Aufwandsentschädigung für ihre kostbare Zeit erhalten muss.

Vielleicht hat er, als er zweiundzwanzig war, sich mal mit einem Trip LSD und genau einem Joint erwischen lassen, gegen ein paar Arbeitsstunden war die Sache als erledigt angesehen, hinderte ihn auch nicht, ins Innenministerium bestellt zu werden.

„LSD-Spinner und Hardcorekiffer hetzt gegen Corona!“ „Jagdkameradenschwein und Coronaleugner M. wuchs allein bei strengem Vater auf!“ „M. hatte immer ein Pokerface, selbst beim Schach. Bei ihm wusste man nie.“ „Er war der erste von uns, der nur noch zum Sport Turnschuhe trug. Gescheite Schuhe seien insgesamt besser für die Füße, ansehnlicher und zumal weniger schweiß- und geruchsbildend. So textete uns der damals zu. Manchmal trug er auf einer Party Bergschuhe, einfach zum weiter Eintragen, ging dann bei minus acht nach einigen Bieren im T-Shirt eine Runde drehen, gemütlich eine rauchen, war sein Spruch. Manche Weiber fanden das sogar cool, schnappten sich ihre Jacke, und manche ließ er mitgehen. Plötzlich ging er zum Studium überallhin, wir sahen uns nur noch gelegentlich, irgendwann hörte ich, dass er einen recht anständigen Posten im Innenministerium bekommen hätte.“

„Nein, er ist zwar auch ein Hundenarr, aber bestimmt nicht wie Hitler ein Vegetarier. Ich habe verschiedentlich gesehen, wie er Schnitzel oder Wurst mit seinem Hund geteilt hat, ich meine echte Schnitzel und echte Wurst. Selbst mal auch einen Rest eines Rindfleisch-Reistopfes, den ich zum Fenster herein gerochen hatte, im Garten verzehrt, stellte er am Ende seinem wedelnden Hund hin. Ein Rottweiler. Ein Riesenvieh. Er gibt seinem Ruslan auch frische Rindsknochen zum Knacken und kocht ihm gelegentlich Kutteln.“ Raus kommt natürlich, dass Ruslan Urs heißt und in Wirklichkeit eine kräftige Labradormischung ist. Aber macht ja nichts, es wird noch besser.

„Offenkundig studierte M. in verschiedenen Städten Europas zeitweise als Penner, Vagabund, Tippelbruder. Zuweilen auch auf legalen wie illegalen Campingplätzen, wie auch auf der Straße soll M. immer wieder seine Studien fortgesetzt haben, keine Universität griff durch. Wobei dies nicht unbedingt einer Unachtsamkeit geschuldet sein muss, denn M.s Tarnung war stets hervorragend, wenn nicht perfekt. An der Uni erschien er stets frisch gewaschen und tadellos gekleidet, auch mal leger, aber nie zu sehr.

Zu sagen nun, dass er da in jüngeren Jahren schon ein zwielichtiges Element und auch eine Art Hochstapler war, bildet nur den Anfang, denn hernach wusste sich M. bis ins Innenministerium einzuschleichen, um dann dort den Coup seines von Eitelkeit und Narzissmus bestimmten Lebens zu landen, indem er eine Studie aus Phantasialand aus dem Hut zaubert, gegen jede Anweisung, zumindest ohne, oder Erlaubnis, einfach so, ein zusammengeschwurbeltes Hirngespinst zusammengewürfelter abgedrehtester Verschwörungstheoretiker, medizinischer Quacksalber und statistischer Scharlatane.

Es fällt schwer, dem Manne noch Satirefreiheit zuzugestehen. Immerhin, seine Behauptungen sind so absurd, dass das jeder sofort sieht. Und wo ist der Witz? Also ist es entweder sehr schlecht gemachte Satire oder gar keine. Ist M. schlicht krank? Wurde M. irgendwann von einer rechtsextremen Sekte gehirngewaschen?

Wir werden weiter berichten. Noch sind nicht alle Rätsel um Motive und Hintergrund des mutmaßlichen Volksverräters gelöst.“

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Im Coronahauptquartier: Redeauszug durchgesickert

„Inzwischen haben wir laut Leitmedien wie unseren eigenen Zahlen im Lande schon Abermillionen von Verschwörungstheoretikern, so viele, dass Angst sich verbreitet, die alle könnten sich verschwören. Die einzige reale Verschwörung, die also andere Menschen in Mitleidenschaft ziehen könne, sei eine Verschwörung der Verschwörungstheoretiker. In Wirklichkeit tarnen deren Drahtzieher im Hintergrund ihre Weltverschwörung durch das Behaupten von Verschwörungen, die es allesamt nicht gibt. Und das besonders geschickt, indem sie auch Verschwörungstheorien in die Welt setzen, die nicht einmal der Dümmste von drei Socken glaubt.

Und jetzt, da wir ohne die Corona-Schutzmaßnahmen der Regierungen längst Millionen Tote hätten, wie etwa Schweden und Weißrussland, haben wir zum Danke Millionen Verschwörungstheoretiker – und was da hinten drannehängt, Rechtsextreme, Endzeitsekten undsoweiter.

Was machen wir mit all denen, wie begegnen wir der Gefahr, dass sie sich im Großen gegen unser so kleines Virus endschlussgültig verschwören, mit heimlichen heiligen Eiden, also, wie es üblich war, vor tausenden von Jahren, als es noch echte Verschwörungen gab?

DAS sind mehr potientielle Verschwörer, schon Experten mindestens teils in der Theorie, als ein Catilina in Aufwiegelung alles Abhubs der Republik gegen einen Marcus Tullius Cicero und die römische Staatsordnung insgesamt aufzutreiben wusste, und das ging sehr knapp aus. Sodann die Verschwörer gegen Julius Cäsar – als Teilnehmer der letzten bekannten Verschwörung der Menschheitsgeschichte – waren nur einige wenige.

Der Akademikeranteil und insgesamt Anteil an Leuten mit hohem Bildungsstand unter den Verschwörungstheoretikern, jenen, die die erste ernstzunehmende Verschwörung seit der Ermordung Julius Cäsars zustandezubringen drohen, ist erschreckend. Das zieht sich quer durch alle traditionellen Forschungs- , Wissens- und Lehrgebiete. Ebenso erschreckend der aus Beispielen erhobene vermutliche durchschnittliche IQ dieser Leute. Beide Zahlen sind Alarmsignale.

Wenn sich durchschnittliche Leute mit vielen überdurchschnittlichen Leuten verschwören, das gemeinsame Ziel und der Antrieb klar, das zu Millionen, rückt eine greifbar wirksame Verschwörung durchaus wieder in unsere Nähe, man könnte sagen, sie steht ante portas.

Was nun dagegen tun?

Vorläufig können wir außer den üblichen – jetzt allerdings erweitert möglichen, vielleicht dürfen wir bald noch mehr – repressiven Maßnahmen, der ständigen Diffamierung, sozialen Ächtung, Geschäftsuntergrabung, Verleumdung, Ausladung, ihr wisst was ich meine, eigentlich nur darauf setzen, oder, wir sollten wesentlich darauf setzen, noch mehr wirre Verschwörungstheorien zu streuen, vom Teufel, von Trump, von Außerirdischen, Unterirdischen, Drachen, die es noch gibt, mit Feuerwerk, Gesichte von Medien, verdammt nochmal, ihr wisst, wie es geht, wir müssen jeden verdammten Scharlatan anheuern oder auch nur in Aufmerksamkeit nach vorn schieben, jeden abgedrehten Eckenlull, Wunderbalmpillendreher, Kräuterhexen, Astros, Veganer, Flacherdler, Reinkarnationen Napoleons oder Kants, blast ihnen die rein wie nie, kauft euch jede Hure und jeden Hurenbock, blast den ärgsten Schwachsinn auf, füttert sie mit kabbalistischem Krimskrams und gut halbfalscher Volksetymologie, züchtet euch die Wirrköpfe heran, führt sie gut, sorgt für deren Wahrnehmung: nur so sehe ich eine wirksame Vorgehensweise gegen eine dräuende große Verschwörung der Verschwörungstheoretiker.

Dadurch, dass wir noch mehr schwachsinnige Verschwörungstheorien in die Welt setzen als die, nur so, auf dem eigenen Felde, können wir sie schlagen.“

 

 

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Vom wirksamen Widerstande gegen die Coronadiktatur

Friedlich sollen wir sein, freundlich, nach jeder Seite lächelnd, allseits fröhlich sollen wir unser Joch tragen, so der Rat der Guten im Coronawiderstand. Und jeder sieht sich bei den unzähligen Interviews in der Pflicht, den anderen nach seinem persönlichen Befinden zu befragen, worauf es des Befragten Pflicht, sich zu seiner unberührten Gesundheit zu bekennen.

Und wenn fünf oder acht Polizisten eine junge Frau erbarmungslos zu Boden drücken, weil sie, protesierend, einen halben Meter zu dicht bei ihrer Freundin steht, dann sollen wir ihnen auch noch devot für ihren aufopfernden Dienst danken, wahrscheinlich bald noch Blumenkränze für sie winden.

Ich bin für ausschließlich gewaltlosen Protest (außer es wäre Nothilfe, da offenkundig jemand gerade zutode gepügelt werden soll), ja, für Freundlichkeit gegenüber den Mitmenschen in dieser Lage, aber nicht für ein selbst bei solchen Szenen Leisetun. Da bin ich für Lautstärke, und zwar deutlich und unaufhörlich, gewaltige verbale Schellen auf die Ohren solcher Peiniger.

Irgendwo hört das Lächeln und die Fröhlichkeit und die Freundlichkeit auf. Müssen die alle aufhören. Ich fröhliche und lächele nicht, wenn Menschen, weil sie ihre Rechte einfordern, zuerst gequält und hernach noch extra dafür bestraft werden.

Keineswegs bin ich dafür, Polizisten einfach anzuranzen, zu provozieren, persönlich zu beleidigen, wenn sie nur herumstehen oder herumkontrollieren, Barrikaden bewachen undsoweiter.

Ich begrüße die Meditierenden durchaus. Es muss aber auch jene geben, die „Freiheit!“ und „Wir sind das Volk!“ rufen, dass die Heide wackelt, „Schande!“ und „Schämt euch!“, wenn das oben Beschriebene geschieht.

Und zumal erwarte ich von jedem echten Widerständler, dass er nicht nur einen „Bommel“ trägt, um sich damit besser zu fühlen, sondern klare Botschaften, wo immer möglich seine Bild- und Sprechgabe einsetzt, ausgibt. Allzumal da, wo sein Lächeln wegen Zwangsmaske gar nicht gesehen werden kann, gerade mal Stirn und Augen, ja, in letztere sollte man freundlich und gerade und fest blicken.

Es gilt LAUT zu werden, nicht leise! (Womit ich, wie gesagt, die leisen Protestformen nicht abtun will.)

WAS ist stiller Protest? Eben nur stiller Protest. Ich will echte Männerstimmen hören, meine allein wird nicht reichen.

Etwa fünf bis sieben Zentimeter unterhalb des Solar Plexus liegt die bäuchichte stimmliche Mitte, von der aus man schon allein einen ganzen Marktplatz so beschallen kann, dass das noch die Ratte unterm Gulli hört, weiß, dass sie sich bei dem besser nicht einzunisten versuchen wird. Wir brauchen Männer, die man noch in den Seitenstraßen hört.

Kreischende Weiber brauchen wir nicht, außer bei entsprechend brutalen Festnahmen. Wir brauchen singende Frauen. Vielleicht sogar hundert Schritt von den skandierenden Männern. Jeder gibt, was er hat, was er kann.

Die Wut muss spürbar, sie muss hörbar werden. Man hat uns kurzerhand vollverknechtet. Sollen wir da einfach leise flüstern: „Das ist aber nicht so sehr lieb, Herr“?

Es müssen ganze Plätze beben von den Sprechchören, also, dass es nicht nur dort vorort, sondern auch über die Videos deutlich wird, den Herrschenden wie den noch Zagen.

Was will ich mit einem Bommel? Bommeln? Bimmeln? Bummeln?

Reichen die erbarmungslosen Übergriffe selbst auf alte Frauen Euch immer noch nicht? Einfach weglächeln, oder was?

Wie viele Jahre Knast fürchtet Ihr inzwischen, weil Ihr dreimal laut „Freiheit!“ gerufen habt, Ihr Schrumpfgermanen?

Entrechtet, enteignet, Eure Kinder ohne Spielkameraden weggesperrt, omalos in die Armut gestürzt, eine womöglich noch schlimmere Zukunft, dazu leise bleiben, Meditieren, allenthalben durch Masken lächeln, gebt Ihr Euch das, wo seid Ihr, deutsche Männer?

Ja, Eure nackte Wut muss klanglich durch Mark und Bein dringen. Sie müssen Euch, wo es Euch noch gibt, allein des Tones wegen ernstzunehmen lernen.

Zwingt diese Usurpatoren dazu, lautes Rufen und Singen auch noch zu verbieten, ihnen noch den Rest der Larve herunterzureißen. Treibt sie vor Euch her.

Dann kriecht vielleicht nur noch über die Plätze, alswie ein Gregor Samsa gar auf dem Rücken robbend, eine halbe Stunde über den Marktplatz, auf Rücken oder Bauch mit Schild „Freiheit“!

Macht einfach alles. Verwirrt sie, narrt sie, setzt sie in Verlegenheiten, gebt DENEN, was sie nie für möglich hielten!

Schreibt mit Kreide auf die Straße. Legt nachts Flugblätter aus. Nehmt, wenn Ihr eins habt, ein Schaf mit auf den Platz. Macht alles, was Euch nur einfällt, und überlegt dauernd, was Euch noch einfallen könnte. Werdet Männer.

Und wieso sollten nicht Frauen mit nackten Brüsten und Bäuchen und entsprechenden Aufschriften auftauchen, für irgendwelchenen kleinen Scheißenendreck ging das ja auch.

Stellt Euch einfach allein mit Schildern hin, besonders vor Behörden. Lasst Euch Sprüche einfallen ohne Ende. Zeigt, dass das Volk der Dichter und Denker immer noch nicht ausgerottet ist.

Verunsichert sie. Bringt sie durcheinander. Setzt sie in Wirrnis und spaltet sie. Gebt ihnen Eure Angst gespiegelt zurück. Setzt sie in den Zustand, den Ihr haben solltet.

 

 

 

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