Vom Gedankenlesen

Ich halte es durchaus für möglich, dass Außerirdische oder auch „nur“ Menschen teilweise oder sogar ziemlich durchgängig Gedanken lesen können. Vom teilweise lesen können oder einfach so Erfassen weiß ich von Menschen nicht nur aus kaum nachprüfbaren Berichten sondern aus erstaunlicher Erfahrung.

Was ich aber stark bezweifle, das ist, dass irgendeiner, und sei er ein Gott, schon meine nächsten Gedanken im voraus gelesen haben kann. In der Zukunftsvergangenheit sozusagen. Zuwenigst nicht alle und wahrscheinlich bis zumindest womöglich nicht einmal die entscheidenden.

Damit, meine ich, kann sich mich keiner einfach so für seine Ziele oder auch nur zum eitlen Vergnügen zurechtrechnen.

Es wird einer natürlich sehr wahrscheinlich darin richtig liegen, dass ich mich fürchten werde, steht plötzlich ein einhundertzwanzig Kilo schwerer MMA-Büffel mit einem schweren Eisenrohr vor mir und grinst mich sehr bösartig damit schon wedelnd an.

Was ich dann mache, weiß er aber doch nicht.

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Vom Geschlechtslug im Netz

Ich bin hier auf diesem meinem neuen Blog natürlich binnen eines guten halben Jahres von Kommentatoren noch nicht so viel belogen worden wie zuvor in gut sechs.

Verschiedentlich habe ich mir aber schon wieder die Frage gestellt, wer mir als Apollo111 oder Apolline222 leichter lange das falsche Geschlecht vorlügen könne, ein Mann oder eine Frau? Wie viele Zeilen, wie viele Texte, bis dass ich es erst zuerst rieche, mir dann endlich mit bis an Sicherheit grenzender Gewissheit darüber klar?

Es ist natürlich so, dass ich mit vermutlichen Kommentatorinnen viel länger noch einigermaßen freundlich umgehe, selbst wenn sie offenkundig schon angefangen haben zu lügen und mich zudem anzuranzen oder insgesamt zu vehohnepiepeln trachten, als mit vermutlichen Kommentatoren. Vielleicht ist das doof, aber ich bin in manchen Dingen nunmal etwas altmodisch.

Es ist auch sicherlich nicht nur doof, denn es birgt auch Vorteile. Die verrate ich jetzt nicht. Wer ein bisschen geradeaus denken kann und ein wenig ums Eck dazu, der sollte das kleine Rätsel schnell lösen können.

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Von weisen Menschen (II)

Ich habe im ersten Teil nunmehr reichlich genug selbstnachkommentiert, also jetzt der zweite.

Weise Menschen werden leicht zur Projektionsfläche von Wütenden und Missratenen: es trifft sie der Fluch der Projektion Zukurzgekommener.

Sie sind wandelne Mahnung und Warnung. Dafür werden sie von vielen gehasst. Üble Machthaber wollen ihnen sowieso immer an den Kragen.

Verleumdung ist oft ihr täglich Brot. Gut bezahlte Arbeit gibt man ihnen sehr ungern, nur in höchster Not. Zumal Priester machen sie zu Aussätzigen oder lassen sie in den Kerker werfen oder bringen sie auf den Scheiterhaufen.

So gesehen ist es kein Wunder, dass es so wenige weise Menschen gibt. Die Gefahr ist einfach groß.

Weise Menschen kennen aber auch ein Glück, von dem nur wenige außer ihnen auch nur ansatzweise eine Ahnung haben. Sie brauchen keine Religion, denn sie sind schon bei sich selbst.

Sie haben Freude an allen schönen Dingen. Als Mann achten sie auch das Weib und umgekehrt. Doch nicht übers Maß.

Sie sehen, so sehr sie die Zeit zwingen mag, vieles überzeitlich. Ihre Sinne bleiben scharf, selbst wenn ihr Alter sie schon geschwächt. Denn sie lassen einfach nicht nach.

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Von weisen Menschen

Ich kenne ein paar Männer, die sich für weise halten. Einer von denen, obzwar ich keineswegs immer mit dem einig, der ist es aus meiner Sicht mindestens teils, mag sein viel mehr, und er hält sich selber wohl nur ein Stück weit schon für weise. Ein zweiter scheint mir nicht weit davon weg. Der ist auch einfach klar und in keiner Weise hochmütig oder eingebildet.

Der Erstgenannte hat schon etwas, das mitunter wie Hellsicht anmutet. Der andere durchschaut mich auch fast jederzeit, scherzt also lieb wie frei dazu, und vieles andere mehr sofort.

Die wiederum anderen, die haben noch keine echte Größe entwickelt, sind damit teils kleinlich, einer davon lügt sogar gerne, ein herausragender wissenschaftlicher Kopf ansonsten, rein zu seinem Vergnügen. Vor mir hat er ein wenig Angst, denn er weiß, dass ich das weiß. Der ist nicht weise.

Weise Frauen habe ich vermutlich drei gekannt.

Zwei davon sollten noch leben, doch weiß ich auch das nicht mit Bestimmtheit.

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Drecksgeiz

Mit am meisten schäme ich mich vor mir selber, wenn ich merke, dass ich in irgendeiner Weise geizig werde. Keine mir entgegenbrachte Bosheit, keine schwere Verletzung, keine Enttäuschung, keine Demütigung, keine erfahrene Grausamkeit kann diese Dreckspest rechtfertigen.

Manche Menschen sind so gut zu mir, dass das schon alles dazu sagt.

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Lug nur für die anderen

Es gibt Leute, es sind nicht nur Freimaurer und sonstige Verschwörer, die geben sich gewissermaßen freihändig selbst die Erlaubnis zum gerechten Lügen. Völlig ohne Not, einfach so, in der Regel aber aus Habsucht, Gier, Quälsucht.

Freude an der eigenen straflos ausgeübten, da gedeckten Bosheit mag den Akt noch geiler machen.

Sie sehen sich als so erhaben, dass lustiges Lügen und die damit zusammenhängende Grausamkeit zum selbstverständlichen Mittel für sie wird.

Es sind nicht nur Kinderschänder und Kinderbeschneider und Heroinverkäufer, die so denken und handeln.

Es sind gemeine kleine Esoteriker dabei, lose Weiber sowieso, jederlei Beutelschneider und die übelsten aller heutigen Haderlumpen. Erb- und Asylschleicher.

Wehe aber, sie werden selber einmal belogen!

Da wächst ihre Wut schnell ins Unermessliche.

Das vermögen sie soherum gar nicht zu ertragen.

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