Annie Biden und Joe Baerbock geben sprachlich den Takt vor (Video)

Zunächst bedarf es eines gut strukturierten und dokumentierten Videozusammenschnitts der sprachlichen Sonderleistungen Joes und Annies, damit jeder sich alles anschauen und bei Bedarf immer wieder anhören kann. Sich damit klar eine eigene Meinung zur Analyse des Vorgefallenen bilden.

Davor mag man einen „Teaser“ setzen und eine kurze moderatorenmäßige Einführung in die Sache. Bestimmten Sinnabschnitten entsprechend, werden wertende Beobachtungen eingestreut.

Zum Ende hin werden die Einzelbeobachtungen zusammengefasst, wird ein ausführlicheres, nochmal Kernbeispiele aufzeigendes Urteil abgegeben.

Ich stelle mir ein Video von etwa 45 bis 60 Minuten vor. Mit guten kabarettistischen Einlagen allerdings könnte es gerne auch etwas länger werden.

Aber keine Einblendungen aus der Konserve, keine Tuschs, keine Bildchen und Mönsterchen und Lachwegweiser, gute, neue, frische Karikaturen zur Sache allerdings ja.

Vielleicht interessiert das keine Sau, wer will noch wissen, ob ein Politiker noch ganz bei Wort: Es mag aber auch ein höchst viralöses Video werden. DIE Doku der Unterwürfigkeit und Feigheit der Bürger Amerikas wie Deutschlands, zweier einst bedeutenden Nationen, sich von Redunfähigen regieren zu lassen.

Was im Abspann dann auch in harten dürren Worten deutlich zu machen.

Das wird bitterwitzig. Ich habe es schon vor Augen.

 

 

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Anni Biden und Joe Baerbock geben sprachlich den Takt vor (II)

Ich komme jetzt einmal zu einer freihändigen Erstananlyse der sprachlichen Ausdrucksprobleme unseres Traumpaares.

Zunächst einmal ist offenkundig, dass Joe und Anni es manchmal merken, wenn ihnen die Sache entglitten ist, oft aber auch nicht. Gelegentlich kann man darüber streiten, ob sie es doch gemerkt und nur recht geschickt überspielt haben, um sich nicht korrigieren zu müssen.

Ihre Probleme erstrecken sich von mangelndem sachlichem Bezug über Defizienzen in Grammatik und Satzbau sowie Wortwahl und Wortbildung bis hin zur Aussprache. Im Grunde, außer einer stottert oder hat eine Sprechwerkzeugbehinderung, was etwas ganz anderes ist, oder einer ist speziell psychisch gestört oder hat einen physischen Hirnschaden oder hat die Sprache nie von Grund auf lernen dürfen (das mit dem sachlichen Bezug klappt aber selbst dann meist recht bald), fast der ganze mögliche Strauß an möglichen Sprechproblemen bei halbwegs gesunden muttersprachlichen Erwachsenen.

Von „unten“ her betrachtet: Der Laut haut nicht hin, dann die Silbe, dann das Wort, dann der Satzteil, dann der Satz, endlich der Sinn und die ganze Rede. 

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Annie Biden und Joe Baerbock geben sprachlich den Takt vor

Die Amis haben es mal wieder vor uns geschafft. Nämlich einen Staatschef zu küren, der schon im Wahlkampf nicht wirklich redfähig war, was auch jeder mitbekam, aber, da es ja gegen den Bösen ging, nicht so wichtig war und nur von wenigen Medien hinreichend thematisiert wurde.

Wir Deutsche werden nun zwar etwas später dransein, denn die Medienmechanismen funktionieren ähnlich, mit dem kleinen Unterschied, dass es nach der bereits sehr beachtlichen Merkel nun eine Kanzlerin des absoluten Guten für uns geben soll.

Wir werden diesen Wettkampf aber trotz unseres verspäteten Eintritts haushoch gewinnen: Wir haben nämlich – Joe Biden hat klar gezeigt, dass er vom Kriegstreiben und von Korruption zumindest früher mal sehr viel verstand – eine Kandidatin, die erstens so ziemlich von gar nichts was versteht, zudem eine Frau, überdies schon mit um die vierzig vergleichbare Sprachschwierigkeiten hat, wie sie ein Biden erst auf dem Wege den achtzig zu vorzuführen wusste.

Auf internationalem Parkett werden die beiden ein Traumpaar abgeben. Ein Tandem, das die Sympathien der Weltbevökerung so schnell auf seine Seite ziehen wird, dass der Chinesenpräser nur seinen Spucknapf wieder rausholen kann, der Russe sein Wässerchen, der Franzos‘ seinen Kognak, indem sie alle, nicht aufzufallen, sich ein paar Sprachfehlertricks antrainieren, die sie jederzeit ganz unschuldig, so wie jene beiden, zum Einsatz bringen können.

Zumal die sich sagen müssen: Wenn das in den USA geht, dem mächtigsten Land der Welt, dann auch in Deutschland, dem Land der Erfinder und Denker, wie kann ich mir da so sicher sein, ob nicht bald ein entsprechender Konkurrent auch in meinem Land auftaucht, Joe und Annie finden den spitze, und das Weltwirtschaftsforum, George Soros und Konsorten tun das auch? Was, wenn ich nicht vorbereitet bin?

Glücklicherweise gibt es Fachleute, die die Versprecher und Abseitigkeiten von Joe und Annie auf Kontexte und Ähnlichkeiten wie Abweichungen überprüfen können, ihre Präsidenten beraten, wie sie damit umgehen, erstmal, wenn sie selber auf einer Pressekonferenz damit konfrontiert sind, sodann, wie sie sich ansonsten auf Anfragen dazu verhalten, ohne alles Porzellan zu zerschlagen, weitere Perspektiven auch für die eigenen Reden und Auftritte entwickeln. Wahrscheinlich hat man schon welche darauf angesetzt. Es wäre nur logisch.

Annie und Joe!

Hurra!

Befreiung und Erlösung!

Endlich muss keiner mehr wissen, was er sagt!

Niemand mehr muss richtig reden!

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Verfassungsschutz mit fast altgermanischem Stabreim unterwegs

„Verfassungsschutzrelevante Destabilisierung des Staates“: Unter diesem eleganten Signet hat der Verfassungschutz letzte Woche eine eigene Beobachtungsrubrik gegen die Querdenker und deren Umfeld eingerichtet, und zwar mit der Begründung, dass dieses eigenartig diffuse Menschengemisch nicht in eine der bewährten Schubladen passe.

Jedenfalls ist mehr als unwahrscheinlich, dass sich der Verfassungsschutz ohne politische Anweisung oder wenigstens Durchwinken von oben eine neue Möglichkeit gegeben hat, sich jeden Widerstand gegen die Coronapolitik – oder dann mal auch die Klimapolitik usw. – vorknöpfen zu können.

Vielleicht bitten mich meine alten Freunde vom Verfassungsschutz demnächst zu einem staatsstabilisiernden Gespräch: Da ich zwar nicht direkt der Querdenkerbewegung angehöre, aber auf jeder Menge Demos mit denen war, wäre ich ein idealer Informant im Felde. Es werde nach alter Tradition des Hauses an Leute wie mich nur unquittiertes Bargeld ausgezahlt, von dem das Finanzamt nichts zu erfahren habe.“ – Da hätte ich natürlich gute Lust, mich ganz willig und devot zu geben, aber zu Stärkung des Vertrauens doch schon einen Schuss Vorkasse einzuforden, am besten gleich. Dann, nachdem ich statt zweitausend endlich dreitausend Euronen in gebrauchten Fünfzigern aus ihnen rausgejuckelt hätte, würde ich einfach nicht liefern und sagen, ich hätte es dann doch mit meinem Gewissen bekommen, allzumal das Geld erstens nie geflossen und zweitens schon verbraucht sei.

So einen Spaß werden die aber eher nicht auf sich sitzen lassen. So plump darf man diese Jungs nicht runterlassen.

Verunsicherung und Einschüchterung schafft die Sache allemal, denn viele Bürger haben inzwischen angefangen, die Repressionsmacht des Staates ernstzunehmen. Wie beim Schach: Die Drohung ist oft stärker als die Ausführung. Die irgendwann dann doch zur notwendigen Exekution des Gegners führen sollte, die dabei oft auf einem ganz anderen Teil des Brettes stattfindet.

„Verfassungsschutzrelevante Destabilisierung des Staates“: Da war wirklich ein Poet am Werk, denn das ist fast schon ein Stabreim, mit deutlich mehr als zwei „S“ schon in den Silbenanlauten. (Nachdem es die „SS“ nicht mehr gab, hat man die beiden „S“ im Anlaut weltweit weiterhin gerne eingesetzt, etwa beim „Secret Service“, der „Stasi“, bei „Special Squads“ undsoweiter.)

Ich traue diesem Staatsdichter durchaus zu, dass er das alles wie auch die beiden etwas sperrigen lateinischen Brocken sehr gezielt kalkuliert und reingebastelt hat. Zischen muss es. Und wenn dazwischen unklar ist, zumindest sehr weit interpretierbar, was das denn heißen solle, umso besser.

 

 

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Busse die die Welt bedeuten

Wir haben in der Nacht nach unserem illegalen Weimarverweis noch über eine kleine Idealbesetzung nachgedacht und kamen darauf, dass die Kerntruppe, die der Polizei ihr unrechtmäßiges Handeln abwechselnd erklärt, aus drei oder vier Weibern und drei bis maximal fünf Männern bestehen müsse.

Natürlich kann ich hier nicht verraten, welche Hauptrollen wie zu besetzen sind. Aber immerhin weiß ich außer mir schon ein paar sehr interessante Kandidaten, die auch schon vorgesprochen haben.

Es gibt zudem kein fertiges Stück, und am besten ist jeder und jede je nach Lage selber Regisseur.

Die Bühne kann plötzlich geräumt werden wie der Bus, der auch die ganzen, gerade unter überraschend ungünstigen Umständen entscheidenden Nebenhauptrollen, den auftauchenden Geist zur Seite, ja selbst dahinter raunende Hexen mitgebracht.

Kurzum, man braucht vorn ein paar Närrinnen und Narren, die jederzeit in die verständlichste Vernunft wechseln können, also, dass schonmal der Einsatzleiter noch weniger rafft, wie er damit umgehen soll, daneben stehen seine unsicheren Fußsoldaten, schon verunsichert, wann denn mal klare Anweisung käme, etwas schepp, und jeder sieht, dass der Arme jetzt nach oben telefoniert, bevor er die Megaphonansage macht und die Marschrichtung schlussgültig vorgibt. Nachdenken und eine Art Angst in dreißig jungen Polizistengesichtern, obzwar wir nie eine echte Bedrohung sein konnten.

Die mussten da ziemlich lange auf Habacht nur dumm herumstehen, daher hatten sie alle Zeit, sich unsere Aufführung reinzuziehen. Der eine oder andere wird danach vielleicht, als schon das dritte Bier zwickte, nochmal im Netz nachgeguckt haben, inwieweit zumindest der Einsatzleiter vorort sowie dessen Vorgesetzter sich zweier Straftaten schuldig gemacht haben könnten, die mit bis zu fünf Jahren zu ahnden.

Mundart hilft mitunter auch. Jedenfalls schien der Einsatzleiter ein Bayer. Er versuchte es gut zu überspielen, aber sowas höre ich. Mag sein, er ist ein bayerischer Weimarer oder Erfurter.

Ziemlich viele bei der Polizei haben erkannt, dass sie in dieser Dümmstseppelei zu den unterdümmsten Seppeln von allen gemacht werden. Daran darf man sie durchaus mal erinnern. Man kann es ja etwas gewählter und doch sehr knapp und verständlich mal sagen.

Wer denn hier von den ganzen jungen Polizistinnen und Polizisten in eine derartige Versklavungslage noch Kinder hineinsetzen wolle? Lauter ansonsten sehr fit und gesund aussehende, vermutlich recht gut ausgebildete junge Leute, und für so einen absurden Scheißtanz müssen sie im Zweifel die Rübe hinhalten? Merkt da bei euch keiner (das indirekte Duzen ist manchmal immer noch kein schlechter Kunstgriff), dass ihr noch schlimmer reingetrieben werdet als der arbeitslose Musiker oder gesperrte YouTuber?

Es ist halt „open stage“, und wie lange man die Bühne wie halten kann, weiß man nie. Das Publikum ist nur ziemlich begrenzt berechenbar, man muss jederzeit improvisieren können, immer die Nerven behalten, selbst wenn man nach einem unsanften Schubs etwas länger liegenbleibt, als es von der Verletzungslage her unbedingt notwendig gewesen wäre.

Die Reden zur Seite (die nehmen ja alles auf und bekommen es mindestens emotional oder in den vorderen Reihen gleich mit), kopfschüttelnd, sich erstmal zurückziehend, dienen dabei keineswegs nur zur Ablenkung und Verwirrung, denn bahnen sie den Weg für den nächsten Mimen, der plötzlich beruhigend oder mit ansteigender Verve etwas ganz anderes erzählt, sich dann aber den Tiraden seines Vorredners nochmal etwas differenzierend anschließt.

Spätestens hier ist es Zeit für ein Weib, und zwar erst recht, wenn der Einsatzleiter eine Einsatzleiterin ist.

Belassen wir es nun erstmal bei diesen Beispielen.

 

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Vom kommenden „Leugnertsunami“ und dem „Notstand aller Notstände“ (der „Mutter aller Notstände“)

Eben wurde verkündet, dass in Bayern dieses Jahr einschließlich kleiner Dorffeste und des Oktoberfestes keine Volksfeste stattfinden sollen.

Nungut, so trist das ist, sehe ich doch auch ein paar Vorteile beziehungsweise Chancen darin.

Erstens werden viele Leute sich noch mehr über die Staatsregierung ärgern.

Zweitens wird die verweichlichte Stadtjugend dazu gezwungen, das Guerillafeiern zu erlernen, und zwar in erheblichem Maße irgendwo im Wald, wo es gute Flucht- und Versteckmöglichkeiten gibt. Vielleicht wird da gelegentheitsweis auch schon das eine oder andere Rebellenkind mehr gezeugt.

Mancher tätigkeitslose Student oder Musiker wird  sich ob der Ausgangssperre keinen Feierwiderstand trauen, jedoch schon ab Mittag die Kante geben, um am Abend um Zehn ordentlich vorgeglüht zu haben, doch noch spontan auszureißen oder sich zusammen mit ein paar Mitverschwörern in heimlicher Feier zuhause den Rest zu geben.

Spähen und Aufklären, wachsam sein, sparsam mit Lärm und Licht, Spuren verwischen, leise Schleichen, den richtigen Zeitpunkt abwarten, Camouflage, geordneter Rückzug, echte Kameradschaft, Fluchtwegeplanung, Verwirrung des Gegners, Geheim- und Handzeichen, Biwakieren im Laubhaufen und weitere wichtige und nützliche Dinge können nach zehn Uhr nicht nur theoretisch gelernt werden.

Und, ja, da ich offenkundig schon ein wenig mit dem Schwurbeln angefangen habe, warum nicht noch mehr davon.

Jeder kernige Bursche kann seinen bisherigen Status als Führungspersönlichkeit nur dann halten, wenn er selber eine Waldwiderstandsfeier ins Leben ruft, und spätestens, wenn sein größter Rivale ihm damit zuvorgekommen ist, muss er, um nicht als Feigling dazustehen, mindestens hingehen, bald nachlegen: Fast noch schlimmer, wenn der Heinz, der sich kaum traut ein Mädchen anzuschauen, endlich seine große Chance sieht, gleich beiden zuvorkommt.

Und so kommen bald auch die stolzesten Frauen. Eintritt in eine echte Abenteuerwelt, die viel spannender als Netflix, da mit echter Gefahr gewürzt, aber nicht unbedingt der, gleich aus dem Hinterhalt erschossen zu werden, also eine gute Übung, die bestimmt nicht geschadet haben wird, sollte es mal wirklich schlimm kommen. Trotzdem potentiell masse Adrenalin und Gänsehaut satt aus eigener Produktion. Erlernen von Selbstorganisation unter realer Bedrohung. Was für eine Gaudi und was für ein grandioses Training!

Ja, und zudem ist die romantische Seite an der Sache nicht zu unterschätzen. Das Gefühl, zu einer Elite des Mutes und des Widerstandsgeistes zu gehören. Endlich mal was richtig machen, ohne den Professor vorher zu fragen, ob man es denn diesmal vielleicht richtig hinschreiben dürfe. Einfach Singen und im Mondeslicht Tanzen.

Jaja, lacht mich nur aus, ich wolle hier Taugenichtse und lose Landeier zu Helden stilisieren, diese Blödel sollten hier lesen, alles begreifen, mir glauben, damit durch mich angestiftet entsprechend loslegen, dass eine Lawine daraus wird. Trotzdem bin ich mir sicher, dass derartige Dinge, vielleicht nicht ganz so schwarmschwurbellastig idealisiert, laufen werden. Tun sie ja schon. Es muss nur noch wärmer werden, und das wird es irgendwann wohl auch dieses Jahr.

Lawine habe ich gesagt. Die gibt es hier in Bayern nur in den Alpen, das reicht also nicht. Flächenbrand wäre nicht schlecht, so werden die Medien das Phänomen wohl heißen. Und in der Tat gibt es fast überall in Bayern Wälder, die man beim Feiern nebenher gleich anbrennen könnte (jedenfalls wenn der Wald sehr trocken und man weiß, wie das geht). Frei nach dem Motto: hier brennt es besser als je in Berlin!

Insofern werde ich das irreführende Wort „Flächenbrand“ sicherlich nicht für Leute verwenden, die sich ihr Feierrecht nehmen.

Vielleicht nennen sie die Sache dann auch einen „Leugnertsunami“, die verheerenden Menschenwellen, die in Bayern die Wiesen überschwemmen und die Forste, die immer mehr werden, wie als ob sie sich trotz aller Verhaftungen über Nacht vermehrten.

Söder verhängt darauf (die Kanzlerin hat es ihm erlaubt) „den Notstand aller Notstände“, ja „die Mutter aller Notstände“.

Wie es dann weitergehen wird, liebe Freunde, das kann ich noch nicht so genau sagen, das hängt noch von so vielen unvorhersehbaren Faktoren ab, dass mir meine Glaskugel dazu gerade auch nichts Genaues mehr weiß.

 

 

 

 

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Vom Weltwohle

Weltwohles wanzten weiland willige Würger

Wettweis wo immer wimmernd halbwilde Bürger

Wandeln und wandern und weilen wollten

Das obige kleine Fundstück wollte unbedingt nochmal her.

In Gemünden hinterließ ich nach unserem Weimareinreisescheitern und illegalen Zwangsverweis am Abend noch ein im Bus Selbstgemaltes vor dem Amtsgericht daselbst, flugs abgeräumt:

Früher der Dichter

Weimar heute

Ein tapferer Richter

Der Vers ist schon etwas erinnerungsverbogen, kommt sonst aber hin. Nette Polizisten, gemessen am Tage, nahmen dafür meine und einer anderen Person, die Blumen brachte, Daten auf.

Im Neuen Deutschland funktioniert alles wie am Schnürchen.

 

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Vom Schwarmgeiste und der Schwarmintelligenz und dem Gemeinsinn und dem möglichen Durchblick

Der epipostmoderne Schwarmgeist nennt sich jetzt Teil der Schwarmintelligenz. Die, wenn sie naturgemäß funktioniert, ganz einfach das wenigstens teils auch sinnige Zusammenwirken und halbwegs Mitdenken der Leute bedeutet. Grad wie als ob man mit dem Wort das Rad schon dreimal neu erfunden habe.

Man will also der zweifellos mal wieder grassierenden Schwarmdummheit seine eigene Schwarmintelligenz als schlagenden Trumpf entgegensetzen.

Keine grunddumme Idee. Ich sehe aber, durchaus, dass die Ausschwärmenden, im Schwarme richtig mitzuschwimmen, sehr schnell das Schwafeln und Schwurbeln und gar Schlunzen als Schutz und Trutz ihrer Bemühungen ganz nach vorn schieben.

Menschen haben zwar, so urteilt die Wissenschaft ziemlich einig, etwas von Fischen, Schafen, Rindern, Vögeln und gar von den weniger schwarmintelligenten Steinböcken. Insgesamt organisiert sich der Mensch aber von diesen Tierarten durchaus abweichend, jedenfalls ab da, wo er einer ist, nämlich Kunst und Wissenschaft in seinem Leben Raum haben.

Wäre ich als Sprachwissenschaftler korrupt, überlegte ich mir grade wohl, wie ich das Wort „Schwarmintelligenz“ auf den Menschen hin überzeugend gesundschreiben könne und damit absahnen. Da ich dessen Schwächen recht gut zu kennen meine, sollte ich andersrum schon wissen, wie ich den Gegner ausmeiere, ihm wenigstens kein gutes Futter liefere.

Immerhin, so sehe ich das, könnte man es deutsch und kürzer sagen, das, was man da von gutwilliger Seite her vermutlich stärken und aufbauen will: Gemeinsinn.

Täte aber natürlich keinen vom Hocker tun täten heutzutage, mit einem so verstaubten Worte ankriechen zu wollen. Da ist es schon besser, wenn man ein längeres hat, das viel weniger genau greifbar ist. Und auch noch fortschrittlicher klingt, obzwar die Hälfte davon aus dem klassischen Latein herrührt. Ja, ich weiß, „Intelligenz“ würde man sonst kaum mit „Sinn“ übersetzen, isoliert umgekehrt ebensowenig.

Immerhin, man hat sich zwei Silben mehr gegönnt, dabei wohl weit überwiegend gar nicht gemerkt, wie sehr man sich wie man meint im Sinne der Freiheit vom Kollektivismus, ja Sozialismus locken lässt. Alles nur im Team und so. Ansonsten irgendein Regenbogen. Macht immerhin nicht so leicht angreifbar, ist daher praktisch.

Gleichwohl muss ich da mal wieder den alten Meister Kung rausholen, der meinte, dass mit verkehrten Begriffen auf Dauer alles bachab gehe, und das betrifft eben auch die Begriffe, die sozusagen halbfalsch sind, da reicht auch schon weniger, wenn sie für das Gemeinwesen und der Menschen Auffassung von Recht und Gesellschaft wesentlich sind.

Ich schreibe dies wirklich nicht gern hierhin, weil ich viele sehr gutherzige und anständige Leute kennengelernt habe, die sich inzwischen unter dem Banner der „Schwarmintelligenz“ versammelt haben.

Immerhin habe ich das andere Wort vorgeschlagen.

Gemeinsinn bedeutet eben nicht Kollektivismus, Konformität, Sozialismus, Vergemeinschaftung bis zum bekannten Ende. Jeder macht für sich und die Seinen, aber auch für Übergeordnetes was er kann, weil er den Sinn dessen sieht.

Mitunter gibt es es auch schlicht einen, der durchblickt, mehr erkennt als die Ausgeschwärmten. Klar aufzeigen kann, welcher süße Nektar die meisten derer diesmal lockte.

Und zum Abschluss nochmal: Wenn Menschen sich sinnvoll zusammentun, aus Gemeinsinn, ist das nur das, was sie über die Jahrzehntausende immer wieder getan haben. Man versucht jetzt lediglich, ein Selbstverständliches mittels eines sehr zweifelhaften und missverständlichen deutsch-lateinischen Hybridwortes aufzuladen.

 

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Von der Beischlafsdummheit

Die Beischlafsdummheit ist zweifellos eine der ärgsten.

Deshalb hat sie uns im kosmisch ausgleichenden Gegenzuge so viele lustige literarische Motive beschert. Bände voller lesenswerter Bücher. Unsterbliche Theaterstücke. Ohne wären viele Maler arbeitslos. Wovon sollten die letzten Barden noch singen?

 

 

 

 

 

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