Coronawahninduzierte „Tapferkeit“ als Selbsttäuschung?

Mut gilt selbst heute noch als Tugend, in Übertreibung aber wird er Verwegenheit genannt.

Auch Tapferkeit gilt selbst heute noch als Tugend: Ich sehe nun im Zusammenhang mit dem verhängten und verhängnisvollen Coronawahn vielenthalben eine übersteigerte Tapferkeit, wie das in ein einziges deutsches Wort zu packen sei, das fällt mir zumindest jetzt noch nicht ein.

So habe ich nämlich sowohl in den freien Medien, auch und gerade da, wo scharfe Kritik an den verhängten Maßnahmen geübt wird, auch in persönlichen Gesprächen mit hart durch Berufsverbote und andere Schikanen Betroffenen, immer wieder eine „tapfere“ demonstrative Gelassenheit vernommen, dass mir das seit Wochen zu denken gibt, ja durchaus verdächtig.

Mir Allzuviele geben sich zwar schon etwas verärgert, auch mal ein klein bisschen wütend, aber dabei so betont „cool“, dass mir da eine Art unbewusster Selbstschutzmechanismus zu greifen scheint: Man will sich nicht eingestehen, wie schwer gedemütigt man in Wirklichkeit ist, wie sehr einen die Lage drückt, wie groß weitere Befürchtungen, und vor allem will man vor anderen nicht als Jammerlappen, als Weichei dastehen.

So sagen selbst Väter mehrerer kleiner Kinder, die nun wirklich Anlass hätten, ganz laut „Scheiße!!!“ zu schreien, es sei zwar unangenehm und schon recht lästig jetzt, betonen dabei aber, nach der anscheinend obligatorischen Frage, wie es ihnen denn jetzt gehe, sie zurechtkämen, sie steckten das ganz gut weg, geben sich „tapfer“ und überspielen ihre Lage nicht selten noch mit Scherzen und Humor.

Ich will all diese geschundenen Leute hiermit keineswegs herabsetzen oder gar beschimpfen, lediglich die Frage in den Raum stellen, ob sie damit nicht noch unwollentlich und unwissentlich der erbarmungslosen Unterdrückung Vorschub leisten, indem sie ihr Leid auf solche Weise verharmlosen.

Nein, ein ächter deutscher Mann, der jammert nicht, und nackte, ehrliche Wut zu äußern, das wäre ja aggressiv, und das ist man ja nicht, das gilt es stets zu beweisen.

Und das, indem die Existenznöte für Millionen völlig real, es zuhause kracht und drunter und drüber geht, man nicht weiß, wie man seinen Kindern die trostlose Lage erklären soll, die Wirklichkeit ganz anders: vor anderen gibt man sich betont entspannt, heimst dafür bewunderndes Lob von anderen ein, die viel weniger betroffen.

Fürwahr ein zwar verständlicher, indes seltsamer und für mich durchaus beunruhigender psychologischer Mechanismus, der da greift.

Ich überspitze jetzt etwas, aber bald sieht man solche Leute noch für all ihre Peiniger täglich ein Kerzelein anbrennen. Noch eine Backe hinhalten und noch eine und noch eine. Nicht weit weg von einem Stockholm-Syndrom das.

Bilde ich mir all das nur ein? Selektive Wahrnehmung? Magnussche Überkandideltheit?

Leider habe ich nicht dreißig Semester Psychologie und nochmal dreißig Soziologie studiert, um das gesichert beurteilen zu können.

Vielleicht habe ich auch nur als einziger diese Beobachtung gemacht, womit sie ohnehin nicht zählend und damit wertlos.

Einstweilen tröste ich mich mit der Vorstellung, dass bald eine Professorin für Gender Studies die Sache bei Frauen feststellt, Sensation! Sensation! Sensation! , die wird den Gedanken bestimmt nicht von mir haben, es hagelt Umfragen und evaluierte Einzelgespräche ohne Ende, sie wird von Talkshow zu Talkshow gereicht, für ihre bahnbrechenden wissenschaftlichen Erkenntnisse gefeiert, auf die Klein Magnus, der ja immer nur herumvermutet, nichts Rechtes gelernt, nur zufallsweise vor ihr kommen konnte, indem halt wer viel loses Zeugs herausschwätzt, hinterher auch mal aus Versehen recht behält.

Nun, Frau ProfessorIn Dr. Dr. Kasulke-Humprecht, nehmen Sie Ruhm und Ehre und Geld und weitere EhrendoktorInnenwürden mit, hier stund das kurz und klar schon im Frühjahr, und zwar mit durchdachter Absicht, was Sie vielleicht – wenn es schnell geht – schon im Herbst seiericht („das Patriarchat hat dies angerichtet“) rausschwätzen werden, das kann ich mir gut ausmalen, überlasse ich in der Endausfertigung gerne Ihnen und Ihren wissenschaftlichen MitstreiterInnen.

 

 

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Die Einebillioneurofrage: Wer ist schlimmer noch als ein „Verschwörungstheoretiker“?

Da inzwischen jeder, der nur ein bisschen selber denken und rechnen kann und von diesen Fähigkeiten Gebrauch macht, als „Verschwörungstheoretiker“ gilt, hat sich das Schimpf- und Schandwort schon so bedrohlich abgenutzt, dass es wenigstens einer Ergänzung, Verschärfung, Steigerung bedarf, ja eines Wortes („alles Nazis“ zieht die Wurst auch nicht mehr vom Teller), das endlich wieder massenpsychologisch zieht, panik- und paranoiatauglich ist, die damit Bezeichneten stigmatisiert, wie es sich in einem freien Land gehört.

Naheliegend wäre nun, das Eigenschaftswort „verschwörungstheoretisch“ zu steigern, also etwa „immer verschwörungstheoretischer“ oder dann „verschwörungstheoretischst“.

Das mag indes nur zur Beihilfe taugen, da das Hauptwort „Verschwörungstheoretiker“, das ja vor allem zu steigern wäre, sich im Deutschen leider nicht verständlich steigern lässt.

Wer nun (wenn das mit dem „Nazi“ nicht oder nur schwerlich angewandt werden kann) könnte noch schlimmer, noch irrer und gemeingefährlicher sein als ein „Verschwörungstheoretiker“, indem „Coronaleugner“, „Faktenleugner“ „Wasweißichwasleugner“ ja auch schon ziemlich verbraucht, zumal kaum stärker, vielleicht gar in manchen Ohren schwächer als „Verschwörungstheoretiker“?

Mal sehen, ob ich die Einebillioneurofrage beantworten kann.

„Geistmörder“? – Das wäre immerhin extrem stigmatisierend und zudem aufmerksamkeitsstark, erfüllte also das Alpha- wie das Betakriterium. Ob die Leute aber den Zusammenhang verstünden?

„Kinderschänder“? – Das erfüllte ebenfalls das Alpha- wie Betakriterium natürlich hervorragend, führte die Leute aber zu reichlich unerwünschten Verwechslungen.

„Sauerhirn“? – Auch wenn hier das Alphakriterium vielleicht nicht optimal erfüllt ist, das Betakriterium aber hervorragend, mag das bislang die beste Wahl sein. (Dass die weibliche Form „Sauerhirnin“ etwas verniedlichend wirkt, bereitet hier kein entscheidendes Problem, denn man kann auch von einer Frau sagen, sie sei ein „Sauerhirn“. Das hält die deutsche Sprache locker aus.)

„Halbalphabet“? – Im Sinne der beiden Erstkriterien nicht schlecht, durchaus ein Kandidat.

„Stusshuber“? – Das ist ganz nett, aber eben auch zu nett, da könnte man ja fast schon „Schwätzer“ oder „Laberbacke“ oder „Windbeutel“ nehmen.

„Zersetzer“ oder besser noch „Alleszersetzer“? – Etwas altmodisch, aber, wer weiß, zumal der „Alleszersetzer“ wurde wohl nicht einmal von den Nazis besatzt, lediglich der „Volkszersetzer“, was jetzt natürlich opti wäre, leider aber durch diese Arschlöcher unbrauchbar gemacht. Das Wort „Volk“ ist ohnehin zu verwirrend.

„Hassprediger“? – Auch der Begriff, so geil er wäre, ist leider unbrauchbar, da allzuviele Leute da an eine gewisse Fraktion von Kulturbereicherern denken, das bekommt man nicht so leicht einseitig gegen die Zielgruppe in die Zielgruppe gedreht. Ja, gelegentlich wurde er schon mit Erfolg eingesetzt, insgesamt ist es aber schwierig, ihn richtig zu kalibrieren.

Kein Wunder, dass es hier um die Einebillioneurofrage geht. Die Lösung ist äußerst verzwackt. Anstrengend ist das. Ich brauche jetzt erstmal eine Pause.

 

 

 

 

 

 

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Ich will wieder lehren!

Endlich habe ich wieder ein Manuskript hereinbekommen, dessen mein ganzes Lektorenherz schlägt!

Dazu kann ich natürlich nicht mehr sagen, als dass ich es im ersten Durchgang gleich nicht mehr aus der Hand zu legen wusste.

Welch Freude, da einer trefflichen Sache noch beihelfen zu dürfen!

Spätestens ab Herbst will ich auch wieder unterrichten. Und zwar so, wie allein es taugt, nämlich von Angesicht zu Angesicht. (Wären Lehrvideos genug, bräuchte man gar keine Lehrer mehr. Online-Unterricht kann echten Unterricht nicht ersetzen, schon die Ablenkung durch all die Technik frisst Aufmerksamkeit und Zeit ohne Ende. Wäre das nicht so, gäbe es zumal gar keine Seminare mehr für sogenannte „Fach- und Führungskräfte“, die damit ja viel besser zurecht kommen müssten, viel billiger, als etwa Kinder und Jugendliche.)

Ja, wenn ich mich wieder über ein Heft beugen darf, zum richtigen Zeitpunkt, spiegelverkehrt gelesen, ohne Maulkorb und ein Diktat von Paranoiden und Überwachungsfanatikern, Panikpiloten und sonstigen Abseitigen und Idioten ein paar Anmerkungen machen, dann frei deklamieren, ein bisschen Rumpelstilzchen spielen, zielweis etwas herumschwadronieren, Schwänke von anderen einst und erst Uneinsichtigen einstreuend, dazu deren Erweckungen, den verschiedenen Wegen, Sachverhalten auf die Spur zu kommen, sie endlich zu erfassen und einfach gut aufzubilden und selbst in eigenen Worten darlegen zu können, allein nur zum richtigen Lesen anzuhalten, Grundtechniken anhand des vorliegenden Beispieles zu erläutern und freche Gegenfragen dazu aufzunehmen, zu fordern und zu ermuntern, den Faulsten noch zu einem sich steigernden Fleiße zu bringen, darin nicht nachzulassen, jederzeit, wo es nottut, den Rhythmus wie die Methode zu wechseln, einfach den besten Unterricht zu machen, den man am gegebenen Tage unter den gegebenen Umständen leisten kann, den eigenen Werkzeugkasten entlang der immer neuen Herausforderungen immerzu erweiternd, ja, das will ich wiederhaben.

 

 

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„Q“: „Enjoy the show“. Hit the road, lying nasty vile tiny base cheap beguiling petty arsehole creeps.

Was die Q-Scheiße für mich endgültig entlarvt hat, war „Enjoy the show.“

Dann die, welche sich von dem (denen) so auch noch zu Dümmstgläubigen machen ließen: Stillsitzen, Nichtstun, Glotzen brächten das Heil.

Nun gibt es ja seitdem, diesem „Mem“, und täglich mehr, eine wunderbare Show zum enjoyen, im Fernsehsessel, es gibt die rettende Alltrumpshow zum enjoyen, seit vielen Monden, erst recht seit der Seuche, die es nicht wie beschrieben gibt.

Die enjoyable Show des „Q“ wird immer schöner, je mehr Arbeitslose auf der ganzen Welt. Je mehr einsam gestorbene alte Leute. Je mehr Hungernde und Verzweifelte. Enjoy the show.


Fuck off with yer fuckin‘ psyop. Enjoy running. Kiss Ghislaine Maxwell’s butt. Lick Prince Andrew’s dick. Suck the Queen’s snatch. Snitch on each other till Armageddon never comes. Run. Hide in some shitty underground place until ye may leave the planet, ere ye be found and duly tried.

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Rede an die schreibenden Kollegen

Ich wende mich jetzt wesentlich an die schreibenden Kollegen. Der Rest darf natürlich auch lesen.

Wir werden von der Fülle an Videos derart untergepflügt, die mögen in einer Stunde nicht mehr Inhalt haben, zumal so auf den Punkt gebracht, wie dafür bei uns beim Langsamlesen fünf Minuten genug, es ist aber diese Zeit, wir sind vergleichsweise am Arsch, lächerlich, vergleichsweise kaum noch beachtet.

Da macht es fast nichts, dass es (außer, dass man uns über Suchbegriffe indirekt zensiert, kaum findet) viel schwerer ist, uns komplett zu zensieren, wie es auf YouTube inzwischen Standard, wir sind derzeit, schreiben wir nicht für den Spiegel oder die Welt oder die Bild, jämmerlich abgehängt.

Und meine ich, dass wir uns durch Links zumal auf Videos noch weiter von der Wahrnehmung der Leute abhängen. Was heißt „Wir“, ich zumindest meine, diesen Fehler oft selbst gemacht zu haben.

Denn sobald da (wenn auch nur ganz unten, vorn, zwischendrein, egal wo) so ein Anklickbild eines Videos eingeblendet, sind unsere Texte allenfalls noch halb so lesenswert, denn das Bild springt jeden an, 23 Minuten sind da kein Problem, für unsere Aussagen hat man dann nicht einmal mehr Dreie.

Selbstverständlich werde ich weiterhin auf derart erhellende Videos wie jene von Amazing Polly hinweisen, sie anmoderieren, Leute dorthin zu locken trachten, auch etwas ausführlicher kommentieren und besprechen, insgesamt aber sehe ich uns Schreibende in diesem Spiel als Verlierer, wir schicken unsere Leser regelrecht auf bequemere Weiden, wo einem das Gras einfach ins Maul wächst, mit tausend Wiederholungen, die man uns nie durchgehen ließe, bei uns reicht schon ein Einleitungssatz, der etwas länger geht, und die Kundschaft klickt weg.

Ich werde jetzt also ein wenig umstellen (ja, ich habe das schonmal angekündigt, nur teilweise eingehalten).

Ich werde also vorzüglich entweder ein Video konkret empfehlen und anmoderieren und besprechen (oder auch mal richtig runterlassen), oder keines mehr einstellen, lediglich wörtlich darauf hinweisen, allenfalls den Zeig angeben, dass man da und dort weiteres Interessante zur Sache finden könne, ja selbst, erst am Schluss des Artikels, dass ich von daher entscheidend angeregt worden sei.

Vielleicht ist es ein Don Quijotesker Kampf, ich meine aber, dass das Missverhältnis allzu groß ist, sei es drum.

Nichts gegen „Live-Streams“, zumal in dieser Zeit, prima Arbeit von vielen, aber, wenn da einer drei Stunden lang rumlatscht, war das auch nur drei Stunden Arbeit. Bis ich einen Text geschrieben habe, für den ein durchschnittlicher Leser drei Stunden braucht, brauche ich, wenn auch nur halbwegs gegengelesen und nochmal logisch geprüft, ein Mehrfaches.

Also will zumindest ich raus aus diesem Schreibloch.

Will keiner lesen, was ich zu sagen habe, nun, es mag an meiner langweiligen Schreibe liegen, dass kaum Interessantes dortsteht, an was auch immer, aber will ich mir nicht auch noch selber meinen guten alten Ackergaul vor allen als lahme Mähre hinstellen, indem ich mir stolzeste Araberhengste zur Konkurrenz auf die eigene Kurzbahn stelle.

Jetzt aber, liebe Kollegen, mal raus aus diesem Gejammer.

Schreiben wir mit Gehalt und bedacht und gut, so wird man unsere Texte in Jahren noch lesen, wenn längst keiner mehr Zeit dafür hat, sich zehntausend Endlosvideos zu einem damals aktuellen Thema anzuschauen. Ganz einfach, weil man da womöglich in drei Minuten das hat, was sonst nicht in einer Stunde oder Stunden.

Bewegte Bilder (selbst stehende) sind fraglos ungeheuer mächtig, die Masse kann dadurch viel leichter bewegt werden als durch das geschriebene Wort. Letzteres ist aber zumindest bei Menschen wir mir nachhaltiger. Schon einzelne Sätze von Konfuzius, Cicero, Cervantes, Kleist, Nietzsche sind mir weittragender als hunderte Filmsequenzen.

Was sagt mir so ein Schwachsinn, der heute noch Milliarden Menschen befasst, dass man, groß eingefilmt, entweder die rote oder die blaue Pille nehmen könne? So einfach gehe es nach hier oder dort? Was für ein Kleinkindergartenansatz ist das?

Auf die Gefahr hin, dass langsame Leser jetzt bald in die achte Minute kommen, viele, wenn durchgehalten, schon dreimal beleidigt, setze ich jetzt noch fort.

Und sei es aus blanker Sturheit, gepaart mit Arglist, halb verschüttet, in Ewiggestrigkeit, grunduneinsichtig, kurz vor einem Fossil, das in seiner ausgestorbenen Art, bald nicht einmal einem Discovery Channel noch eine Randnotiz wert, und wenn, im Spotte darüber, dass es zu Zeiten noch welche gab, die Worte und Begriffe ernstnahmen, ich werde nicht nachlassen, denn das Optische ist heute meines Erachtens gegenüber dem Akustischen, zu dem eben das Wort, als Musik des menschlichen Ausdrucks, vom Grunde her gehört, völlig überbewertet.

Genug der Predigt. Das mag jetzt manchen tatsächlich einige Minuten gekostet haben. Frech ist das. Man hätte derweil ein Zwanzigstel eines Livestreams anschauen können oder ein geiles Videospiel auf das zweite Level bringen.

 

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Mal ein bisschen aufgeräumt

1. Da jeder mit IQ über achtzig, der nicht bei der Antifa, ein Verschwörungstheoretiker ist, jeder Verschwörungstheoretiker mindestens fünf oder acht Verschwörungstheorien anhängt, gibt es etwa 50 Milliarden krude Verschwörungstheorien.

2. Die berühmte rote Pille ist lediglich aus Zucker, nur selten ist Hyosciamin und LSD beigemischt.

3. Das Gerücht, Angela Merkel stamme von Adolf Hitler ab, wurde bewusst gestreut, um zu vertuschen, dass Donald Trump von ihm abstammt.

4. Mädchen können vaterlos gezeugt werden. Deshalb sind sie niemals boshaft veranlagt.

5. Joe Rogan hat mit Elon Musk einen Fake Joint geraucht. Es war lediglich getrocknete Eselscheiße drin.

6. Der Bundesgesundheitsminister ist ein Fakeschwuler; Berater von McKinsey haben ihm klargemacht, dass ihn so jeder wählen muss, der nicht als Schwulenfeind gelten will, er damit garantiert Bundeskanzler wird.

7. Vladimir Putin hat den höchsten Neandertaler- und Denisovarengenanteil aller Hominiden des Planeten.

8. Die Antifa bezahlt den Verfassungsschutz, nicht umgekehrt.

9. Corona gibt es nur, weil so das Verschwörungstheoretikerfestival vor Area 51, zu dem 88 Millionen Teilnehmer erwartet wurden, aus Hygienegründen abgesagt werden konnte.

10. Nur die Chinesen waren in der Lage, Corona schnell genug in ausreichender Menge zu liefern, weswegen sie jetzt kurz vor der alleinigen Weltherrschaft stehen.

11. Adrenochrom kommt in der Silberdistel und der Goldrute in so großen Mengen natürlich vor, dass das Gramm bei MäcDoc schon für fünf Dollar zu haben ist.

12. Die AfD ist keine Frontorganisation von Außerirdischen, es stecken Flacherdler dahinter.

13. Dass die AfD wesentlich von Bill Gates finanziert wird, steht nicht im Widerspruch zu 12.

14. Goethe war weder Illuminat noch Freimaurer. Beide Geheimbünde lehnten seine zahlreichen Aufnahmegesuche ab, und zwar wegen Schwurbelei und des Verdachts der heimlichen Deutschtümelei. Das ließ Goethe nicht auf sich sitzen und verbreitete, er wäre Mitglied gewesen.

15. Der kommende Impfstoff gegen Corona wird nicht aus chinesischem Hängebauchschweinsohrenschmalz hergestellt sondern aus Wüstenrattenkot.

16. Online-Unterricht ist generell um circa 4000% besser als der traditionelle, denn der Schüler kann einen unbotmäßigen Lehrer einfach wegklicken.

17. Friedrich Nietzsche hat nie in Basel Griechisch unterrichtet. Schließlich konnte er nicht einmal Schwyzerdüütsch.

18. Die Donau entspringt nicht dem Schwarzen Meer sondern dem Aralsee.

19. Die EU wird in Wirklichkeit von den Schafsinseln aus gesteuert.

20. Es stimmt, dass Amaterasu, die Mutter aller Japaner, eine Lesbe war.

21. Feuerland ist niemals abgebrannt. Ging gar nicht, da war immer Wüste. Nur die Takla Makan ist abgebrannt.

22. Der Rest von Atlantis ist weder Madeira noch eine Falklandinsel, es ist die Mainau im Bodensee.

23. Die Pyramiden weltweit wurden von tibetischen Mönchen errichtet. Nur sie hatten lastfähige Flugyaks.

24. Etwa einmal im Monat stürzt der Mond in die Sonne.

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Wer ist welcher Kraft?

Die Überschrift ward mir einfach durchkanalt. Ich bin schepp und lütt. Das ist klar.

Darum: Die ich heute Nacht sprach sind jetzt gefordert.

Nachtrag

Die Nacht ging weit übers Morgengrauen hinaus. Und das war kein Spaß. Nicht nur, weil ich nicht beweisen kann, mit wem ich vermeintlich sprach, sondern auch weil es Leute waren, einige Gespräche von einer Natur, dass ich sie nicht entdecken will, steht das oben so kryptisch. Es waren auch schräge Spielchen (nicht von meiner Seite, allenfalls im Anrufrhythmus) dabei, am besten nehmen Sie es einfach als eine Erfindung, als effekthascherische „Fake News“ von mir. Sonst könnten Sie sich noch Gedanken machen, wirre Verschwörungstheorien dahingehend entwickeln, was da mit wem gewesen sein könnte. Höchst wahrscheinlich hat Paranoiagroßmeister Magnus das wieder nur geträumt.

Immerhin gab es in meinem Traum nicht nur Leute, die mir anrieten, einfach meinen Rausch auszuschlafen, sondern auch welche, die etwas wissen wollten, was mich mit meinem Lehrersyndrom bis kurz vor Siebene bei der Stange hielt. Ich hatte schon einige solcher Träume, so lange hielt aber noch keiner an.

Meine Schwatzsucht trieb mich so weit, dass ich mir offenkundig einbildete, das in den Traum verbaute, man habe mir teils aufmerksam zugehört.

Machen Sie sich aber bitte keine Sorgen um mich. Da ich zum Schlafwandeln nie nachweisbar fähig war, kommt es eben gelegentlich dazu, dass ich schlafspreche, am Telefon, das ist praktisch, denn mein Hirn muss sich da jeweils nur auf einen fokussieren, das schafft es noch.

Achja, worum ging es eigentlich in diesem Traume?

Es ging unter anderem, ich bin nunmal ein Möchtegernfrauenschützer, ich sahe die Festnahme von Lisa Licentia, habe eine nachgewiesene schwere Allergie gegen Antifanten, vielleicht, weil abgefackelte LKW wie in Stuttgart mein selbstverbranntes Gesicht zu Gesichten bringen, gewalttätige Demonstranten gegen das Demonstrationsrecht, mit Staatsnähe zumal, bei mir virtuelle telefonische, eingebildete Übersprungshandlungen auslösen, mein Psych, der Herr Doktor Brunzbaum, der meint, glücklicherweise, dass dies durch eine Einweisung in eine Klinik nicht zu lösen sei, nur durch eine schrittweise und bewusst veränderte Wahrnehmung der Wirklichkeit.

Er hat mir daher auch dazu geraten, strengstens, hier keine Kommentare zu meinem nun schon aufgeflogenen Traume ernstlich zu beantworten. Das zöge mich nur noch tiefer in meinen Wahn, jede Sorte könne mich jetzt anspringen, den Hakenspieß in meinem Hirne noch einmal umzudrehen, weiteren, vielleicht irreparablen mentalen Schaden anrichtend.

Er fug hinzu, dass es scharf angeraten sei, insgesamt nur noch zu telefonieren, wenn es hell, weil es mir hernach nicht so leicht falle, mir einzubilden, ich hätte tatsächlich mit jemendem gesprochen.

Brunzbaum ist der beste Psych, den ich je hatte. Er ist immer behutsam, ich vermute, er ist nicht einmal Freimaurer, er behandelt mich als Patienten alswie ein Kilo Gold in seinem Schlafzimmerschrank.

Und so hilft er mir gar pro bono, denn er weiß wohl, dass er diese Sonderbehandlung bei der Kasse niemals wird abrechnen können.

Doktor Brunzbaum ist mein Held.

 

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