Gaga Joe untertrifft Gaga Bock!

Ich habe vorhin ein paar Schnipsel gesehen: Gaga Joe kann es noch. Er hat auf G7 nach meinem Dafürhalten noch gaganischer rausgeschwätzt als immerhin vielleicht gestern Gaga Bock.

Das ist für einen so alten weißen Mann durchaus eine Leistung, denn er hat wohl kaum Zeit und Kraft, sich bei Gaga Bock jetzt noch was abzulernen, allzumal er vermutlich noch weniger schlechtes Deutsch mitbringt als sie schlechtes Englisch kann, um ihm verkehrt zu erklären, wie es mit den Versprechern und unabsichtlichen Kalauern nicht klappt.

Die beiden sind einfach kongenial. Da weiß man nie, wer an welchem Tage zu welcher Sache sich den unsortierteren Stuss abradebrechen wird, der Sieg ist stets offen. Derweil spricht das Alter für Gaga Joe, das Geschlecht für Gaga Bock. Das würzt die Sache zusätzlich.

Derweil traue ich mir nach drei Mutantrinkvierteln inzwischen, meinen alten Ami-Slang wieder ausgrabend, leidlich zu, einen Gaga Joe zu geben, vielleicht macht es mir auf Englisch auch nur weniger aus, kompletten Unfug zu erzählen und mich ständig zu verstammeln, während ich mich an eine Gaga Bock, nicht des Geschlechtes halber, noch mit keiner Simulation heranwagte.

Gaga Joe ist schlicht berechenbarer. Da kann ich mir denken, wann er sich wozu und wie vertun wird. Bei der Gaga Bock ist das viel rätselhafter. Man will als Mime ja echt rüberkommen. Wie soll man das da hinkriegen?

Grade halb so alt wie Gaga Joe hat Gaga Bock am Ende einfach mehr drauf.


Gaga Joe hat den schlimmen Nachteil, dass er noch nicht genug Zeit hatte, all das zu vergessen, was Gaga Bock nie gelernt hat, also auch nicht belastet. Gaga Bock ist nie dazu gezwungen, über irgendwas nachzudenken, das war, ist, so sei, sie irgendwann einmal gesagt hat.

Es ist ein unfaires Messen. Man könnte glatt meinen, eine handfeste Verschwörung stecke dahinter.

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Baerbockisch lernen ist Mindeststrafe

Annalena Baerbock ist nur ein Signet der Dekadenz der Leute, die sie vorgeschickt haben.

Wie viel Verstand haben DIE, so eine schon von der Vita her peinlichst zusammengeschusterte Figur, die beim Phrasen dreschen den Flegel, das Mikro und den Rest gleich mit verschluckt, ausgerechnet jetzt als Lichtgestalt auszurufen?

Inkompetenz wo man nur hinschaut. Demenziöse Sprache. Dazu kokett bis zur finalen Volksverblödung. Und dafür auserwählt. Herzlichen Glückwunsch.

Hätte man wenigstens bei den diversen Lebensläufen ein bisschen aufgepasst! – Aber nein, so viel Sorgfalt erachtete man bis jetzt als nicht nötig.

Sauhaufen. Erzschlamper. Vollpfosten. Einfach nach dem Motto: „Bei so einem dummen Weib wird sich schon keiner trauen, mal genauer nachzugucken.“

Es kann aber auch sein, dass Frau Baerbock von weiblichen Weibsverächtern vernachlässigt und dorthin geschickt wurde: vielleicht gar vor männlichen solchen und den diversen obendrein.

Haben diese Stümper etwa die hingestellt, nur damit keiner von ihnen selber da für den Klimotenscheißenendreck aufs Podest musste? Lenchen einfach verheizt?

Mindeststrafe für diese Leute sollte sein, dass sie jeden Tag eine Stunde Baerbockisch lernen müssen, wöchentlich gibt es zwei altharte Abfragen.

 

 

 

 

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„Verschwörungstheorie“ ward mehr oder weniger wahrscheinliche These

Durch die überbordende Menge an als solche schwerstverleumdeten „Verschwörungstheorien“, die insonderheit seit Corona oft schon nach Wochen „wahr“ wurden, ist das Wort als Kampfbegriff stumpf geworden, es bedeutet eben nur noch „mehr oder weniger wahrscheinliche These“ – oder auch Prophezeiung.

Wie ich hier schon ansetzte: Vermutlich arbeiten schon viele Spinnendoktores in den Denktanks an einem neuen Totschlagsbegriff, unter viel Trauer und Tränen professionellerweise eben doch erkannt habend, dass, indem das Wort inzwischen bei allzuvielen zum umgekehrten Spottbegriff geworden, tragender Nachschub, und zwar der härtesten Sorte, dringend gebraucht.

Am liebsten würde man nunmehr wohl das Wort „Verschwörung“, jedenfalls dessen grundsätzliche Definition, einfach aus dem Sprachschatz streichen. Da das aber nicht gelingen kann (so superfit sind die Phlilologen dort, so weit hinterm Mond sind zumindest die meisten von denen zumindest nicht), muss ein anderes Lexem, vulgo Wort, jetzo zackig her.

„Nazi“ und „paranoid“ ist leider schon jeder, der angelegentlich mal selber denkt, das ist ausgelutscht, zieht die Wurst nicht mehr vom Teller.

Und da es nicht nur Weiße sind, die nicht mittun wollen, wird auch das mit der Rassenkarte schwierig.

Früher hätte man einfach „Neandertaler“ gesagt, dessen aber, wissend darum, wie es diesbezüglich um die fortgeschrittene Genetik steht, wird man sich ebenfalls schnell abraten.

Klar, dass die mich in kein Hearing reinlassen. Ich könnte ihnen ja einen Floh ins Ohr setzen, in offener Arglist, dessen entscheidenden Punkt, ihnen entlang meiner knappen Ausführungen entgangen, sie dann unbewusst inspiriert und initiiert umsetzten, zum erbärmlichen Verhängnisse ihres heiligen neuen Schlagwortes hin.

Was für eine fast schon bemitleidenswerte Lage. Wenn einem Sprachpfaffen eines seiner wichtigsten Wörter oder gar das wichtigste verlustig geht, ist das dem kein Spaß. Wenn das mit „Gott!“ oder etwa „Verschwörungstehorie!“ nicht mehr klappt, ist bei dem Feuer unterm Dach.


Also, gehen wir mal etwas analytischer an die Sache.

In den führenden europäischen Sprachen wurden für „Verschwörungstheorie“ oder „Conspiracy Theory“ undsoweiter zwischen sechs und acht Silben verbraucht. Das war schon eine ganze Menge für ein Stigma, das sitzen sollte.

Von daher kann ein Philolog bei Verstand in der jetzigen Lage kaum noch über einen solchen Laut- und Silbenverbrauch hinausgehen, wenn er ein Brandmal, eine Brandmarkung verworten will.

So, jetzt war ich wirklich nicht beim Hearing, zu Eurer Aufgabe gibt es hier auch nicht mehr mehr, außer, dass Ihr meines Erachtens mit zwei Silben ins Nichts, derweil mit Sechsen aus der Sache springen werdet, und mit Dreien bis Fünfen erst recht in einen heillosen Schlunz.


Und Ihr da, von allen möglichen „Diensten“, beklagt Euch mal nicht irgendwo, dass Ihr hier mal wieder was gelernt habt. Einfach so. Kostenlos. Unbeteiligt. Keine Verabredungen, keine Kontakte irgend. Superinkognito. Immerzu Geschenke. Das kann allerdings, Eitelkeit juckt, nerven.

Insofern bitte ich um Verzeihung und darum, dass Ihr mir Eure von mir angezwungene Dankbarkeitslosigkeitsperspektive nicht über Gebühr nachtragt; rechnet das bitte mit manchem bedenkenswerten Gedankensplitter und eingeweihten Unterderhandhinweis hier gegen; mehr noch wäre anzufügen, wessen ich mich aber zu beider Seiten Heil jetzt enthalte.

Ich denke, die Gescheiten unter Euch verstehen sowieso etwas mehr von den Verhältnismäßigkeiten von Macht. Dies können sie nur, indem sie den Menschen verstehen. Ich pinsele Euch damit jetzt nicht den Bauch und verzeihe Euch gar all Eure Machenschaften, Kinder, gerade derzeit, aber, ja, ich will Euch so gut ich kann geistig übernehmen.

Schluss mit der Scheiße auch für Euch und Eure Familien!

Was bekommt Ihr denn für diese Scheiße? Fünf Mille im Monat? Habt Ihr denn alle Räder ab?

Ja, da werde ich auch zum Halbpunk, wenn es sein muss, wie schon angekündigt, auch noch zum Rapper.

Heißt Ihr nicht etwa „Intelligence Community“, also Intelligenzgemeinschaft?

Wo, wenn Euch alle so benamen, sollte ich denn Gehör und Hilfe suchen, als bei der weltweit so anerkannten Intelligenzgemeinschaft?

Versteht also bitte meine Nöte! Wo sonst sollte ich mich noch versuchen?

Ganz einfach woanders. Es steht nämlich zu befürchten, dass bei Euch auch fast nur noch kalifornisierte Idioten arbeiten. Nun gut, bei den Russen und Chinesen wohl nicht. Dass ich mich an die jetzt trotzdem nicht ranhänge, werdet Ihr wohl verstehen.

Wofern Ihr es nicht gemerkt habt, oder eben für die Langsameren, ich will nichts für mich jetzt, aber bald Bedeutendes für alle womöglich doch, indem ich in Punkto Bildung einen neuen Kurs setzen könnte.

Mir geht es um die Entmachtung der Wahnwitzigen.

 

 

 

 

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Magnus rappt als Weltimpfmax

Der Text ist noch nicht fertig. Da Rap aber die dümmste denkbare Musik ist, kann dessen Erdichtung so schwer nicht werden.

Spielt mir S. dann noch einen dieser schwachsinnigen gemeinfreien Beats dazu ein, wird die Sache nach nicht zu viel Einübung genau so peinlich, wie sie werden sollte.

(Mag sein, dass es aus didaktischen Gründen neben der deutschen auch eine englische Version als Worldvaxmax geben wird.)

 

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Coronamutanten stümperhaft benamt – schlaflose Nächte

Was hatten wir denn bisher an Corona-Mutantenvarianten?

Die britische, brasilianische, südafrikanische, indische und jetzt auch noch die vietnamesische.

Das klingt schon ziemlich langweilig. Ich wollte das Virus etwas kreativer. Also, dass die Feuerlandvariante kommt, die Spitzbergenvariante, die Komorenvariante, die Andamanenvariante, ebenso wie die Salomonenvariante, die Seychellenvariante, die Osterinselnvariante und die Pitcairnvariante. Vielleicht findet sich auch ein Inselchen im Victoriasee, ein Eiland der Aleuten, das den Leuten endlich aufzeigt, wie rettungslos verloren jeder ist, der sich nicht dreimal die Woche impfen lässt.

Sowieso ist das ganze ein reichlich unkreatives Kasperlestheater. Wieso langt man da nicht ordentlich hin? Welche Stümper haben sich da derart unfähige Katastrophentexter geholt?

Wie viele schöne, ergreifende, entsetzliche Bilder hätte man da für ein paar Taler unter all diesen minderbemittelten Idioten schießen können! Alles verbummelt! Kein Esprit! Kein Elan! Nicht einmal von A bis B gedacht!

Geht es mit dieser Stümperei so weiter, hält die Pandemie nicht mehr lange. Denkt man an die dadurch entgangenen Gewinne, hat man nur noch schlaflose Nächte.

 

 

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Spannende Weiterentwicklung von Godwin’s Law

Ich kenne einen, der hat inzwischen sowas von die Schnauze voll, dass er „Godwin’s Law“ auf besonders eigenwillige Art anwendet. („Godwin’s Law“ besagt, dass je länger zumal eine Internetdebatte dauert, die Wahrscheinlichkeit eines Nazi-Vergleichs nach und nach auf 100% ansteigt, worauf die ganze Sache meist bald im Eimer.)

Er beschimpft nämlich nunmehr jeden, der ihm schräg kommt, sofort als Nazi, sozusagen bevor der andere eine Chance hat, zuerst zu ziehen.

So wie ich ihn kenne, bringt er das derart überzeugend rüber, dass der meist gar nicht auf den Gedanken kommt, er habe es mit einer systematischen Masche zu tun, und wenn, wie will er das beweisen?

Schließlich fällt der Vergleich, der Vorwuf oder die Beleidigung täglich überall, sobald einer zu irgendeiner Sache noch geradeaus denkt und redet. Und kommt einer auf die grandiose Idee, den anderen noch lauter einen Nazi zurückzuheißen, steht er trotzdem dumm da, hat er nämlich erst als Zweiter gezogen. Die meisten werden in dieser Lage wohl schnell oder allenfalls nach ein paar Empörungs- , Entrüstungs- und Verteidigungsschnaubern das Weite suchen.

Ich sagte ihm gleichwohl, dass ich sein Modell nicht übernehmen werde, auch für fragwürdig bis verwerflich halte: Ich selber warte immer noch ab, bis der andere zieht und erkläre ihm dann, dass es mir schon lange reicht mit den schwachsinnigen Nazi-Vergleichen, alswelche ja schon von daher eine Frechheit seien, weil es dazu keinerlei freien Diskurs gebe, womit er mich, anscheinend meinend, ich ließe mich auf derlei Aberwitz ein, offenkundig für einen Idioten halte beziehungsweise versuche, dergestalt meine Intelligenz zu beleidigen. Ist jetzt schon jahrelang erprobt und funktioniert bestens.

Ich verstehe seinen Ansatz aber durchaus: Er will außer seinem Selbstschutz den bereits mächtig inflationierten Nazivergleich sowie die entsprechenden Beschimpfungen und Beleidigungen bis in die völlige Banalität, Bedeutungslosigkeit und gesellschftliche Irrelevanz führen. Was sprachwissenschaftlich gesehen ganz und gar kein dummer Ansatz, denn es gibt jede Menge Beispiele in der Geschichte, da bestimmte Kampfbegriffe (meinetwegen auch „Meme“) durch den Volksgebrauch ein entsprechendes Schicksal erlitten: Ja kam es auch schon vor, dass die Beschumpfenen immer lauter lachten, den Begriff endlich stolz als Ehrenzeichen annahmen, er gar für manche zum gruppenidentitätsstiftenden Merkmal wurde, als umgedrehter Kampfbegriff spöttisch-zynisch zurückgeschleudert.

Letzteres wird im Falle von „Nazi“ kaum passieren: Dass es aber immer weniger Leute juckt, mit Nazi-Vergleichen belegt oder wegen egal was als Nazis beschumpfen zu werden, viele dazu längst lachen, das haben wir schon.

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Vom Mythos der Schwarmintelligenz (III)

Eben fiel mir auf, dass ich im Vorartikel zur Sache das Wort „Selbstorganisation“ vergaß, das im Sinne der Schwarmintelligenz gerne angeführt wird.

Auch die ist völlig alltäglich und banal. Jeder Sportverein, jede Familie organisiert sich selbst. Und gerade und besonders auch bei Naturkatastrophen wie Knappheit und Not organisieren sich die Menschen schon immer selbst. Und zwar wiederum so, dass die Oma kocht, die Kinder helfen wo sie können, und der am meisten davon versteht, leitet die Männer und Frauen an, die eine Schippe halten können oder sonst etwas jetzt Gefragtes. Es gibt Arbeitsteilung und, ja, auch natürlich sich ergebende Hierarchien.

Wann klappt das alles nicht?

Zum Beispiel wenn die Leute in Panik schwarmweis ihren Verstand verlieren und sich gegenseitig tottrampeln. Erst kürzlich unter orthodoxen Juden geschehen, sicherlich nicht den ungebildetsten Menschen des Planeten. Der Schwarm geht einfach los, ohne Rücksicht auf Verluste.

Entsprechend bei einem aufgeheizten Mob. Da reichen ein oder zwei Leute, jedenfalls wenige (gleich ob nun Agents Provocateurs oder nicht), um den Mob völlig außer sich zu bringen, so dass Leib und Leben anderer, nicht nur von „bösen“ Polizisten, keine Rolle mehr spielen, man prügelt und plündert und brandschatzt.

Der Schwarm geht also los. Hirn aus. Alles geht.

Ich habe in dem Zusammenhang schon von der „Schwarmdummheit“, einfach als Gegenbegriff zur vorgeblichen „Schwarmintelligenz“, gesprochen. Das traf es aber nur teils. Mindestens ist der „Schwarmwahn“ hinzuzufügen.

Es liegt auf der Hand, dass ein religiös oder weltanschaulich stark vorkonditionierter (also vom eigenständigen Denken und Handeln schon ziemlich entkoppelter) Haufen sich besonders leicht in einen schwarmrasenden Mob verwandelt, allzumal wenn ein skrupelloser Führer das will.

 

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