17 Minuten, 17 Kartons, 17 und 4: Naht die Offenbarung unter der 17 – also „Q“?

Die ganze „Q“-Geschichte beziehungweise die Legenden dazu haben sich jetzt für viele der Zahl 17 bemächtigt, einfach weil „Q“ im englischen wie deutschen Alphabet von „A“ angefangen der siebzehnte Buchstabe ist.

Womit die einen jetzt überall nach dieser Zahl suchen, viele sie natürlich auch vorsätzlich offen einsetzen oder leicht verschlüsseln, indem sie etwa siebzehn Sätze mit siebzehn Wörtern machen, sie an einem Siebzehnten ein siebzehnminütiges Video rausbringen, mit irgendwelchen Siebzehnsachen im Hintergrund.

Vielleicht wissen die aber fast alle noch nicht, was sie tun, und in Wirklichkeit war das „Q“ nur U-Boot, nur Tarnung, um die Leute klandestin auf eine runische Interpretation zu führen, besser gesagt auf zwei.

Im gemeingermanischen Futhark nämlich steht bei rechtsläufiger Zählung die 17 für die T-Rune, bei linksläufiger die W-Rune.

Das finde ich sehr praktisch, indem nämlich die T-Rune durchaus auch kriegerisch verstanden werden kann, steht die andere, Wunjo, für all das, was man im deutschen Worte Wonne noch findet.

Erstere Interpretation passt also gut für jene, die sich für ihren Feldherren „Q“ aktiv in die Bresche werfen wollen, letztere für die mit Cola und Popcorn, die einfach am Sofa den meisterlichen Zügen ihres Retters folgen wollen, gemäß dessen Vorgabe „enjoy the show“.

Ich kann Ihnen übrigens gar nicht sagen, wie oft die 8 (linksläufig T, rechtsläufig W), bekanntlich Quersumme der 17, in meinem Leben eine auffällige Rolle gespielt hat. Ich wuchs in einer Hausnummer 8 auf, hatte mit 8 meinen schweren Unfall, wohnte in Stuttgart wiederum einige Jahre in einer Hausnummer 17 und jetzt wohne ich schon wieder in einer Hausnummer 38, also 3 x 8 = 3 x 17. Kann ich alles lückenlos nachweisen.

Von daher sollte ich zu „Q“ mindestens so viel Ahnung haben wie jeder andere. Dass er mir über seine Anhänger und Deuter von Vogelflugzeichen zusätzlich etwas Wunjo in den ganzen Krampf der letzten Jahre gebracht hat, will ich derweil nicht bestreiten.

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Lasse mich nicht niederglauben

Ich kenne einen, der hat sich mehr oder weniger trefflich eingeübt, zwischen Wissen und Gewissheit zu unterscheiden.

Das macht der so, dass seine Gewissheit, die er geschickt nicht als Wissen bezeichnet, zwar in Wirklichkeit seinen Glauben spiegelt, aber eben in einer für ihn unumstößlich selbstgegeben erfassten vollkommenen Sicherheit.

Ein kleines Bisschen wanken darin tun tut er allerdings, also ich es mir einbilde, sei es nur sehr gelegentlich, wenn der böse ungläubige Magnus ihm dawider kommt.

Er kontert den Bösen dann damit aus, versucht es zumindest, der glaube auch an alles Mögliche, merke es nur nicht und blase sich als vorgeblich Ungläubigen dergestalt nur ziemlich lächerlich auf.

Noch hat er mir immerhin nicht angesagt, dass ich nicht mehr reinkarnieren dürfe, so wie der gute Rest. Das geht ihm wohl noch gegen seine Moral.

O wie bin ich froh, dass ich nur einige Dinge zu wissen meine, ansonsten lieber vermute oder stark annehme, weil die weiterhin zweiflige Annahme gerade so naheliegend und selbsterklärend erscheint. Für mich ist ein Mensch, der nicht zweifelt und mindestens auch dreifelt in bedauerlicher Weise von sich selbst entfernt.

Achtung vor dem bislang Unbegreiflichen, nur zum Teile Begreiflichen, aber, Rotzdonnerwetter, keine „Demut“! Wieso „Demut“, vor was denn? Als Sklave vor „Gott“ etwa? Tausende Jahre überlieferter Menschheitsgeschichte, und immer noch nichts gelernt?

Also gut. Ich glaube auch. Nämlich zuvörderst an den Lerngott und die Liebesgöttin. Die Zweie passen so gut zu meinem Denken, dass es mich gar auch ins Glauben reißt. Das ist fraglos ziemlich primitiv, ja primatenhaft, doch versuche ich immerhin in derlei Aussagen halbwegs ehrlich zu sein.

Selbstverständlich steht die Göttin mit Strenge und Erhabenheit immer neben dem Gott. Sie lässt ihn nicht einfach sinnlose entfleuchen, indem er aber doch immer seiner Wege geht. Also die natürliche Ordnung.

Mein Lerngott geht mir auch viel öfter auf die Nerven, das ist das Los des Mannes, wenn er gerade nicht durch ein missratenes Weib gequält.

Hiemit ergäbe sich bei mir ein saublödes dualistisches Weltbild, hätte ich nicht noch ein paar Nebengötter. Eher Hauptgötter. Nietzsche oder die Hildegard etwa. Menschen sind mir als Götter sowieso lieber, denn die sind oder waren echt. Die anderen sind nur Bilder.

Genug. Ich habe mir für dies Leben und alle weiteren vorgenommen, dass mich keiner niederglaubt.

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ZEHN GEBOTE? Ein Hinweis reicht.

„Du sollst nicht…“

Und das dann gleich zehn Mal.

Ein Hinweis reicht: Lerne gut Lesen, Schreiben und Rechnen und sei anständig.

Der Rest folgt daraus.


Ich habe das oben die letzten Tage drei Leuten erzählt, zwei Männern, einer Frau, drei davon mehr oder weniger Christen. Alle stimmten mir vom Grunde her zu.

Was natürlich keinerlei Beweis ist. Ich sprach ja auch von Hinweis.

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Coronawahn: Reaktionsmechanismen

Ein Freund erklärte mir gestern am Telefon, das Thema Corona hänge ihm inzwischen deromaßen zum Halse heraus, er wolle darüber gar nicht mehr reden oder auch nur nachdenken.

Mich beinahe dafür entschuldigend, dass ich sozusagen noch nicht so weit sei, ihm darin auch schwerlich folgen könne, da es für einen publizistisch Tätigen nunmal das Thema dieser Zeit, ich wohl kaum aufgeben werde, bis die Sache ausgefochten, sicherte ich ihm zu, ihn darauf nicht mehr anzuquatschen.

Ich kann ihn derweil sehr gut verstehen. Alleweil dass er, indem ihn mit seiner Familie die Sache ohnehin täglich heimsucht, nicht auch noch mit mir Nervensäge über unsere tägliche Demütigung und Schande reden will.

Insgesamt aber sehe ich da – denn ähnlich wie er haben viele gestrichen die Schnauze voll – durchaus ein Problem. Ist es nämlich zwar durchaus verständlich, dass man in einem Gebiet, das immerzu stechmücken- und kakerlaken- und giftschlangenverseucht, es fehlt auch nicht an Wurmkrankheiten, Krokodilen, Vogelspinnen und Flugvampiren, einen eher stoischen Weg einschlägt, sich nicht Tag und Nacht die Stimmung zu verderben: Doch wird man schwere Plagen nicht los oder ihrer wenigstens halbwegs Herr, indem man sie wegzuignorieren versucht. Damit kommen nämlich nur Bettelmönche durch, solange man ihnen was in die Schüssel tut.

Ich sehe darin sogar eine erhebliche Gefahr. Man sich an die „Neue Normalität“ irgendwann achselzuckend gewöhnen tut. Einfach um nicht dauernd daran denken zu müssen, welchem gigantischen organisierten Verbrechen globalen Ausmaßes man unterworfen ist, entrechtet, nur noch Untertan eines dreisten Lugengesindels. Also sich gewöhnen man tut, womit genau das erreicht und stetig fortsetzbar, ja noch erweiterbar, was das vollkommen skrupellose Banditentum will.

Ich werde meinen Freund jetzt nicht darauf ansprechen, denn vermutlich weiß er das alles ganz genau, hat aber trotzdem und gerade erst recht keinen Bock mehr auch nur noch einen eigenen Hirnfunken freiwillig an diese granatenmmäßige Quadratsscheiße zu vertun. Immerhin denke ich, dass er in seiner Art, nicht mehr darüber reden oder sich auch nur noch damit befassen zu wollen, für manchen auch ein Zeichen setzt. Denn er kennt eine Menge Leute, denen er dies Signal, durchaus als Zeichen des Widerstandes, wohl sobald gefordert aussendet.

Im privaten Verkehr beschränke ich mich zu Corona auch schon lange auf kurze schräge Witze und halb unterdrückte kleine Flüche, anders natürlich auf Demos und meinen Einmannkundgebungen. Denn es ist nichts erreicht, womöglich das Gegenteil, wenn man den Leuten ungefragt auf den Sack geht. So habe ich mir so fest als möglich vorgenommen, zu meinem Geburtstag demnächst keinen Gratulanten durch Coronalästereien zu verdrießen. Also nur, wenn keck dazu gefordert.

Auch habe ich mich dazu entschlossen, indem das ganze Dorf eh schon weiß, dass ich gelegentlich widerständig gen Karlstadt und zumal Würzburg ausrücke, hier kein provokantes Plakat, keine Lehrtafel in die Hofeinfahrt zu stellen, gar oben in dem Fensterchen zur Straße hin zu plazieren, wo früher mal eine Madonna stand. Es juckt mich zwar seit langem jeden Tag, ich will aber in meinem Wehrdorf, wo nie jemand Maske trägt, keinen Ärger heraufbeschwören, auf unserer kleinen fränkischen Insel der immer noch fast Glückseligen, gar noch als reingeschmeckter Schwab.

Gleichzeitig habe ich mir aber auch verordnet, niemals gleichgültig diesen Scheißendrecksrotzlappen aufzusetzen, wenn es im Bus oder Laden eben nicht anders geht. Da will ich mich bewusst weiter ärgern, einfach um meine Selbstachtung nicht zu verlieren, und wenn es bis an mein Lebensende nötig. Hier wären für mich Gewöhnung in die Gleichgültigkeit, in die „Neue Normalität“, eine unerträgliche Form schändlichster Kapitulation. Mindestens einmal reinfluchen und einmal wieder rausfluchen. Damit man nie vergisst.


Nachtrag

Was ich hier in Rohrbach vielleicht trotzdem wieder mache, ist draußen an der Tafel ein Plakat malen. Denn das letzte Mal kam eine überaus freundliche und interessierte ältere Frau vorbei, sah schon einige meiner deftigen Wortschöpfungen zum Maskenthema und lachte dazu, wir wechselten einige Worte zur Kindesmisshandlung, und das scheint nicht geschadet zu haben. Jedenfalls grüßen die Leute mich noch, manche, zumal ältere, bilde ich mir das nicht ein, sogar freundlicher als vordem.

Also höchstens kleine Schaueinlagen, kein dauerhaftes Rausreizen. Viele sind unsicher, nervös, wissen nicht, was gespielt wird. Und ist hier eh alles anders. Wenn ich die Klingel nicht höre, latscht nicht nur der Kaminfeger einfach mal ungefragt ins Haus und die Treppe hoch, bis dass ich trotz Bachklängen sein heftiges Türklopfen höre. Rustikal eben.

Natürlich macht man das eher bei mir als bei jedem, so viel Vertrauen habe ich mir redlich verdient (mein Unterfränkisch ist inzwischen recht beachtlich, immerhin schon das halbe Leben in diesen wundersamen mundartlichen Zonen durchgehalten). Und derweil bin ich zu allen gut, indem man mit einer gewissen Anerkennung weiß, dass dieser Schwab, wenn dazu genötigt, auch also laut und deutsch und deutlich werden kann wie der härteste Franke. (Es gibt keine Härteren.)

Wir sind hier in einem anderen Orbit. Mit dem ich mich im Bus immer am lustigsten unterhalte, das ist ein eingefleischter Linker, der jederzeit offen deklamiert, dass er die Linkspartei wählt. Und jeder weiß, dass ich zu Zeiten eher die AfD gewählt hätte. So machen wir Muppetsshow im Bus – er weiß viel, ich manches, langweilig wird es nie – , und die beifahrende Jugend wundert sich.

Von ihm weiß ich auch, dass Karlstadt recht eigentlich nicht „Karscht“ heißt (je nach Laune mit langem oder kurzem „a“), sondern „Korscht“, mit einem kurzen „o“. In Mühlbach aufgewachsen, ein autodidaktischer Historiker auch sonst vor dem Herrn, traue ich zwar den verschiedenen Lautqualitäten des „o“ noch nicht so recht, nehme es ihm aber, der selbst römische noch am Feld findet, als bare Münze ab.

Am liebsten riefe ich hier das coronafreie Paradies aus. Das aber wäre zu unchristlich. Achso, ja, der erwähnte Spezi wird zwar immer ein bisschen nervös, wenn ich die Runen ins Spiel bringe, aber ein ausgesprochener Jesusjünger ist er als Linker eben auch nicht.

Kurzum, wir haben hier eine kleine Republik, die nur formalrechtlich zu Karlstadt gehört (jener nahegelegenen Großstadt mit vielleicht 10 000 verwirrten echten Stadtbewohnern), aber eigenen guten alten Regeln folgt.

 

 

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Coronagaga fürs Archiv

Das ist wirklich hammergeil. Sich selber dabei vollauf ernstnehmend, hauen der Gesundheitsminister und der Chef des RKI hier entlang Buchstabenfolgen für Vorschulkinder Kalauer raus, dass die Schwarte kracht. Selbstgeimpfter Kretinismus auf offener Bühne: Was liegt noch daran, dass man das als Satiriker oder Kabarettist kaum überbieten kann, indem die ihre Clownesken ausschütten, ans ganze Volk, als Leitschnüre?

Den besten finde ich, dass man im kommenden Winter geschlossene Räume meiden solle.

Also, Deutsche: Im Sommer nicht raus, stattdessen im Winter die Heimstatt meiden. Raus bis März aus Euren Buden! Und wenn Ihr je dort seid, lüftet sie immerzu durch!

Eben hörte ich noch von Spahn, die kommenden Monate seien ein Charaktertest für uns alle.

Also: alle raus aufs Feld, auch die jubelnde Antifa und der Bundestag und sämtliche Behörden. Feldlazarette und Suppenküchen statt beheizten Krankenhäusern und Altenheimen, Waldunterricht für die Kinder, ob es nun regnet, hagelt oder schneit.

Die raffen gar nichts mehr. Sie sind jetzt ihre eigenen Karikaturen, geben die mit Inbrunst live.

Hammer.


Ist es nicht etwa ein Verstoß gegen deren Menschenwürde, dass man diese Leute dergestalt öffentlich auftreten lässt? Haben die immer noch keine fähigen Betreuer?


Merkt bei denen gar keiner mehr was, ich meine, auch keiner um die herum?


Ich schlage Herrn Spahn vor, er ist so viel jünger als ich, dass ich wohl kaum einen unbilligen Vorteil haben werde, bin ja zumal viel weiter oben in den Risikogruppen, wir beide meiden nur mal im November geschlossene Räume, wir haben eine vergleichbare Anfangsausrüstung (jeder, was er tragen kann und für sinnvoll hält), alles muss für zwei Wochen im Wald reichen, und Hilfe gibt es nur, wenn einer ernsthaft erkrankt oder sich was bricht, und der hat dann erkennbar verloren.

Das tue ich nicht gerne, denn da wird mir Weins fehlen. Ihm aber wird schon nach zwei Tagen der Arsch auf Grundeis gehen, diesem Helden aus der Corona-Muppets-Show, wo schon Vierziger Greise, aber für ihn dann ganz bald gar nichts mehr zu lachen.


Das Beste an diesen Obervolksmedizinern ist gar, dass man nicht einmal den Eindruck gewinnt, es seinen abgedrehte Koksnasen oder Acidheads oder sichtbar irgendwelche Multitoxies, das sind eher echte Meister, die ihre bewusstseinsverschiebenden Drogen im eigenen Gehirn, meinetwegen mit Hilfe der Kanzlerin, herzustellen wissen. Die merken original nichts davon, dass sie da voll drauf sind.

Kein Anzeichen von Angetrunkenheit, nervösen Zuckungen, kein unkontrolliertes Selbstkratzen, keine Ticks, keine Redeaussetzer, vollkommen von sich selbst und ihrer Rede überzeugt, ballern sie raus. Ich denke, das kann man nicht einmal als ein Coronasyndrom bezeichnen, denn bei diesen beiden muss die Sache schon länger viel tiefer gehen.

„Narzisstische Selbstüberhöhung“, „Macht als euphorisierendes Egoaphrodisiakum“, „kognitive Dissonanz“, was immer man da der klassischen Psychologie anbieten möchte, ja auch Schizophrenie und Megalomanie, all solches mag einiges erklären, aber eben nicht insgesamt deren Sonderzustand.


Zurück zum Anfang und zum Eigentlichen und Ermutigenden angesichts solch loser Elemente, in dem Sinne, wie es der Digitale Chronist ansagt: Wenn einmal derartige Figuren so auf die Bühne gestellt werden, kommt die ganze Show bald an ihr Ende.

Denn was wollen die jetzt noch draufsetzen?

Natürlich traue ich ihnen – und anderen ähnlichen Warrkupfichten – durchaus noch zu, uns nochmal und nochmal mit ohnkanntem Unfug zu überraschen, solange diese Farce, dieses absurde Theater, dieses Idiotenschmierenstück weiterhin aufgeführt da nicht endgültig abgesagt.


Wir sind also noch nicht ganz durch.

Sie werden uns nicht jeden Tag derlei entlarvenden Schwachsinn bieten.

Gagagahaahadrüms.

Vom Grunde her aber haben wir sie schon.


Ich vergaß das Infantile, nun, nicht ganz, am Anfang sprach ich es über die Heilsbuchstaben dieser abgedrehten Heilsbotschaftler an. Wie sehr schließlich selber auf ein verwirrtes Kind zurückgeworfen, als Minister, als Obermediziner, muss man sein, um so vor Erwachsene zu treten, die zu Millionen, mit ihren echten Kindern, durch genau derart Irre in höchste Not gesetzt, entlang einem verordneten Wahn.

 

 

 

 

 

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