Außerirdische? Weshalb möchten die sich für uns interessieren? Kunst, Geist, Kultur?

Sollten sich tatsächlich Außerirdische für uns hier interessieren, mag es zumindest bei einigen von ihnen ganz andere Gründe dafür geben als bislang zur Diskussion gestellt.

Sie mögen nämlich wegen unserer Kultur angerückt sein. Sie haben vielleicht schöne Raumschiffe, aber der Letzte von ihnen, den man immer noch, aber immer schamhafter (er konnte es nie so recht), den „Aldebaranischen Schiller“ nennt, letztes Eigengewächs wo man sowas noch ansetzt, vor 8000 Erdenjahren verstorben, hulf dem auch nicht ab, dass bei uns selbst fortgeschrittene Heroinisten oft bessere Musik machen, wir sowieso die besseren Komiker haben, von Philosophie wollen wir gleich gar nicht sprechen.

Worin, womit macht ein Raumschiff gescheiter und lustiger als eine Pferdekutsche? Ich zumindest bilde mir ein, als Kind und Jugendlicher ohne Schmerzphon nicht dümmer gewesen zu sein, wenigstens kann ich heute noch Kopfrechnen und selber eine Richtung peilen, als die Jugend heute.

Vertrocknete, Ausgelaugte, kosmische Verlierer, Galaxiestreicher, Abgehalfterte, geistig auf den Hund Gekommene, Absteiger, vielleicht schon Vollzergenderte gar, die mögen es sein, die hierher kommen, um sich wieder etwas Mut und Kunst und Freude und schöpferische Kraft abzuschauen.

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„Merkel Is A Tyrant“ – „A Fucking Soviet“

Hier spricht Tarl Klartext über das Wesen und die Politik unserer postliberalen Kanzlerin („A crazy totalitarian“). Das sollte man nicht nur Anglistikstudenten zur Textanalyseaufgabe vorspielen. Wo übertreibt Tarl? Was ist nicht logisch?  Was ist offenkundig falsch? Worin mag er recht haben? Ist das insgesamt Demagogie? Ist das Video so verleumderisch oder  hetzerisch, dass es in Deutschland verboten sein sollte? Wenn ja, anhand welcher Merkelmale ist das offenkundig?

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Gnadenlos: Die Redlichkeitswissenschaft ruft

Ja, der Vorartikel zu „Pädophilen“ sollte das gezeigt haben, ich sehe immer mehr die Notwendigkeit, womit Antrieb und Wille wachsen, meine Axt gleichzeitig weiter oben wie unten anzusetzen, weniger ins Allgemeine zu gehen, indem ich die verwendeten Wörter schon für sich, dann dazu die Wendungen jener aufs Korn nehme, die nichts anderes vorhaben, als uns unter eine Art Wortverbot und Klimadiktatur zu zwingen.

Ja, ich habe mich durch Tagesgeschäft und allerlei Ablenkungen und auch durchaus wichtige Themen von dem ablenken lassen, was jetzt gilt, sollte ich Sprachwissenschaft je ernsthaft studiert und bei mir behalten haben: Indem deren „Logik“ längst keine mehr ist, deren Quellen gefälscht, alles zurechtgetan, dass sie mit den hanebüchensten Behauptungen und Forderungen vorn mit den Majestäten der Zeit stehen, allbejubelt und allbefördert: dann gehe ihnen an den Kern, ihre frechen Wortbesatzungen, an deren Lügenwurzeln.

Ich werde mich – voller argem Selbstmitleiden – wieder mehr auf die Redlichkeitswissenschaft besinnen, einigen Urlaub davon streichen müssen, manches Geplante und aufflammende leichte Schöne und weitere Scherze werden deshalb vielleicht weniger betreut werden können.

Aber, wer weiß. Redlichkeit spornt auch zum Schönen und zum Scherze an.

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Trump „betrügt“ Orange Man Bad People mit Witz

Das ist wirklich gleichzeitig zum sich einen Ast Lachen und zum Fürchten. Trump macht einen Witz, indem er sich wie oben darstellen lässt, und es gibt tatsächlich einen Arsch voll Deppen, Paranoiden, Spinnern und sonstigen Nepochanten, die meinen, er habe damit ernsthaft die Nation betrügen wollen.

Tim legt das hervorragend dar, wer mit ihm Spaß und Warnung genießen will, dem ist das Video höchlich empfohlen.

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Hieunten und Dortoben

Vor einigen Tagen setzte es eine gewisse Enttäuschung, mit der ich zwar gerechnet hatte, aber nicht unbedingt in dieser Weise. Was sie mittel- und langfristig noch mit sich bringen könne, was sonst alles dahinterstecken möchte, weiß ich bislang nur zu erahnen, doch habe ich jetzt immerhin in einer bestimmten Richtung Klarheit.

Dann, indem das noch nachwirkte (diese Leute sollten mir eigentlich gewogen sein), erhielt ich auf einmal von einer anderen Seite, von der her ich es am wenigsten erwartet hätte, ein so hohes Lob, dass ich es hier gar nicht hinschreiben kann.

Der schräge Witz daran ist, dass da wohl sorum und andersrum eher nicht meine Ansichten zählten, sondern, sozusagen, mein Stil.

Lustig, wie die Dinge aufeinander folgten.

 

 

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Vom Strategeme der bekannten Schwächen

Schwächen / bekannt / Feind / ziellos

Für die oben genannten deutschen Wörter sollte es chinesische Zeichen geben, die im Sinne eines traditionellen Vierzeichenstrategems – nur wenige bestehen aus drei Zeichen – wiedergeben, was ich meine.

Das Strategem der bekannten Schwächen ist im Grunde ein Ablenkungs- und ein Zermürbungsstrategem. Zudem ein Strategem, das auf die Zersplitterung der Reihen des übermächtigen Gegners setzt, auch mögliche daraus folgende Zwietracht dort.

Voraussetzung für die Anwendung dieses Strategems ist in der Regel, dass man mindestens drei bekannte Schwächen mitbringt, unbestreitbare, wobei aber keine für sich allein die anderen überragend und damit gemeinsames Hauptangriffziel des Gegners. Man verdeckt seine Schwächen nie, bringt sie aber selber nicht übers Maß nach vorn, man redet, weil es in einen Spaß hineintaugt, oder auch Ernstes, mal von jener oder dieser, nimmt nebenbei manchem, dessen Bogen schon gespannt, selber den Spott aus dem Munde, betreibt gleichzeitig beharrlich sein Kerngeschäft.

Man erwarte nicht, mit diesem Strategeme kurzfristig greifbare Erfolge zu erzielen. Es ist eben eher ein Verteidigungsstrategem, ein Beharrungsstrategem, ein Ausmüdungsstrategem.

Auch ist es meist mit anderen Strategemen zu verbinden. Und ist es oft am besten, es irgendwann unmerklich vom Tische zu nehmen.

 

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Thank You Amazing Polly!

Was für eine wunderbare Frau! Um wieviel mehr Verstand und Liebe und Mut und Anmut hat sie als jene hysterischen, immerzu plärrenden, narzisstischen „Woke“-Weiber, die wir durch die Gassen und die Talkshows ziehen sehen!

Es verwundert kaum, dass man bei Google & Cie. regelrecht Angst vor ihr hat. Vor ihr, die nie grob oder ausfällig wird oder mit Gossensprache herumwedelt, immer sanft im Ton, aber klar in der Sache.

Damit will ich keineswegs eine Posie Parker oder einen Tarl Warwick (styxhexenhammer666) wie auch andere herabsetzen, die gerne das „f-word“ und andere Wörter benutzen, welche man bei Polly nicht hören wird. Warwick ohne „fuck“ und „shit“, wo bliebe da der echte Tarl?

Wohltuend auch, dass Polly als gläubige Christin nie in dieser Richtung zu bekehren versucht, sie erwähnt gelegentlich ihren Glauben, hängt ihn aber nicht ständig raus, setzt sich durch ihn (soweit ich ihre Sendungen gesehen habe) nie über Nichtchristen oder ihr zu laue Christen, da ist nichts Selbsterheiligtes.

Im Video spricht sie über ihren Weg, über ihre Trollerkennung, die wunderbaren Geschenke, die sie in letzter Zeit erhalten hat, die Lage, da wir ihrer Ansicht nach jetzt einerseits so ziemlich am Höhepunkt der Zensur und Verfolgung vernünftiger Stimmen seien, andererseits immer mehr Leute bewusst aufstünden, sie nimmt als Bild, sie sehe im Dunkel immer mehr Kerzen, Lichter, die den Weg wiesen. Ich sehe das genau so wie sie. Ich bete zu keinem Gott, sende Polly aber immer wieder meine besten Wünsche und Gedanken.

Ich hatte vorhin nicht zum Besten und daher erst recht sinnlos lange geschlafen, stund endlich, mich dafür scheltend, auf, stocherte mit meinem geliebten Morgentee am Schreibtisch, wie meist, erstmal ein wenig im Netz herum, stieß dabei auf das Video oben, und mein Tag begann, ja, „amazing“.

Danke Polly.

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Von Tugendprahlhanseln und Tugendprahlgreteln (29.11. – Tugendbeuteln?)

Ich habe hier mal wieder einen schon inflationär und durchaus als Kampfbegriff gebrauchten englischen Ausdruck, den ich gerne besser – oder lieber nicht? – ins Deutsche brächte: „virtue signaling“ oder „virtue signalling“.

Bei dict.cc fand ich die Übersetzung „demonstrative Zurschaustellung von Tugend und Moral“. Das ist, selbst wenn man die Moral weglässt, 12 Silben aus 5 gemacht.

Wie wäre es mit „Tugendprahlen“?

An Tugendprahlhanseln und Tugendprahlgreteln fehlt es jedenfalls nicht.

 

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Bald wird das Alphabet Google vor aller Augen erzwicken

Der Google meint, er habe sich das Alphabet geschnappt.

Bald schnappt das Alphabet ihn. Da sind einerseits die „Alphabet People“, für die er steht, die unter seinem Schutze immer abgedrehter, andererseits jene Bösen, die noch selber lesen können.

Die einen doch nicht hinreichend an die Macht gebracht, die anderen nicht zuverlässig vernichtet, wird das Alphabet den Google bald in einer historischen  Zangenbewegung erzwicken.

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