Magnus Carlsen zur menschlichen Entscheidungsschwäche

Magnus Carlsen, seines Zeichens Schachweltmeister und in diesem Sport etwa dreizehn Dimensionen, wenigstens fünf oder acht, jenseits meiner Fähigkeiten, sagte neulich einen bemerkenswerten Satz, es war auf Englisch, ich kann ihn nur noch aus dem Gedächtnis zitieren.

Wer sich je mit Schach befasst hat, weiß, dass man da, wie im Grunde in fast allen Dingen des Lebens in schwere Zeitnot geraten kann, indem man nicht rechtzeitig handelt beziehungsweise sich zu entscheiden weiß.

Befragt zu diesem Thema meinte er (Gedächtniszitat, aus dem Englischen) neulich in etwa: „Nun, Menschen neigen generell dazu, zu viel Zeit auf verhältnismäßig kleine Entscheidungen zu verschwenden, und das ist eben auch das Problem im Schach, wenn man schon für einen einfachen Zug viel zu viel Zeit verbraucht.“

Carlsen kommt sehr selten in Zeitnot. Und zwar nicht, weil er sowieso jeden gleich vom Brett fegen könnte. Er spielt nämlich, außer in Schauveranstaltungen, fast nur noch gegen absolute Spitzenleute.

Anscheinend, er meinte auch schon, angegriffenermaßen, er täte das und jenes nicht, dass er schon immer nur dann auf irgendwelche Leute gehört habe, wann er das für richtig hielt.

Offenkundig kann er sich selbst sehr gut Befehle erteilen: Genug gedacht jetzt! Den besten Kandidatenzug ziehen!

Als Lohn hat er dann oft eine Viertelstunde für einen Zug übrig, wenn es wirklich darauf ankommt. Und zwar indem der andere zumindest zeitmäßig schon schwitzt.

 

 

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Weltregierung: Mit welcher Lüge geht es weiter?

Welche Lüge könnte man nach gescheiterter Klimalüge anstatt einer Außerirdischenlüge noch herausholen, auf dass die Leute eine Weltregierung annähmen?

Ein tödliches Virus? Was mit AIDS ja schon nicht so recht geklappt hat?

Eine Pflanzenkrankheit, die sich plötzlich auf alle menschlichen Eigennahrungsnutzgräser setzt, also Weizen, Reis, Roggen, Gerste, Hirse und selbst den Dinkel?

Phantasiert man schon davon, was man allein mittels 5G wird anrichten können? – Nun, das mit ziemlicher Sicherheit.

Auf jeden Fall muss man mit einer riesigen Pest drohen und sie unter Umständen nicht nur ankündigen und damit drohen, sondern sie auch in erheblichem Maße zur Wirkung bringen.

Glaube an den Vorteil der eigenen Selbstaufgabe wird eben nicht bei jedem allzuleicht erzeugt.

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Pass bloß auf Deine Buchstaben auf, Herr Alphabet!

Ich habe eben zwei bekannte, im Verhältnis zur größenwahnsinnigen Krake, die schon meint, ihr gehöre das Alphabet, deutlich kleinere Suchmaschinen auf meinen Namen hin befragt (mal nur „Magnus Göller“), auch mit dem Zusatz „Artikel“, im nackten Vergleich.

Und O siehe da, es geschehen noch Zeichen und Wunder, auch im Netz!

Bei der lahmen Ente habe ich fast einen Turboporsche unterm Arsch, die Grantler schenken mir vergleichsweise einen guten Audi Quattro, nur die mit dem Alphabet stellen mich auf einen alten Tretroller.

Logisch, dass ich diesen Firmen eine bessere Zukunft prophezeien muss als jenen, die so wenig vom Alphabet verstehen, dass sie meinen, sie gewönnen einen Vorteil darüber, mich auch dazu besser nicht erwähnt zu haben.

Ich kann mich im übrigen genauso Alphabet nennen wie diese Zensurspasten. Mindestens föchte ich das gerne mal vor einem ordentlichen deutschen Gericht aus, wieso einer großen kalifornischen Irrenanstalt auf einmal dies Wort gehören solle. Zu solchen Fragen kenne ich mich nämlich auch ohne Anwalt ziemlich gut aus. Über dreißig Jahre aktive Berufserfahrung. Den Text schreibe ich selber, vielleicht sieht ihn ein Fachanwalt noch durch. Sackzefixaberauch. Wartet es nur mal ab. Könnte ein verdammt peinlicher Prozess werden, mit weltweiten Folgen. Also werdet nicht zu frech, Ihr dahinten, in jenem Stinketal kurz vor der Obdachlosenstraßenscheiße Friscos.

Dagegen, dass Ihr mich schlecht sortiert, werde ich selbstverständlich keinen Klageweg beschreiten, ich bin klein, mein Herz ist rein, denn Ihr habt dazu ja schon einige saftige Klagen an der Backe, auch von Leuten mit viel Geld und Aufmerksamkeit: Ist nicht auch Tulsi Gabbard, demokratische Präsidentschaftskandidatin, die Ihr lieber nicht noch weiter vorn sehen wolltet, darunter? War die Euch zu antikrieg?

Ja, und das Beste daran ist, dass „Alphabet People“ in Eurem bevorzugten Idiom inzwischen für jede Sorte Gestörter steht. Macht mir nichts, sollte ich mich doch mal auch Alphabet heißen, ich kann dazu lachen. Ihr steht genau für die. Dagegen bin ich raus. Ich bin nämlich ein böser alter weißer Heteromann. Für Euch sozusagen „ä“, „ö“ und „ü“.

Ach, lassen wir diese hypervegane Datenverwurstungsanstalt ihre Unfüge erstmal weitertreiben, bis dass sie mindestens über die Hälfte der von mir verlinkten Videos gelöscht hat, allein, um auch noch meine Witze halb wegzufressen, indem man nur noch vermuten kann, worauf sie sich bezogen.

Aber, sowieso, wenn es um Buchstaben geht, Ihr schwerst minderbenachteiligten Halbalphabetarier: Das griechische Lambda ist schon ziemlich out, auch am lateinischen X bestehen schon große politisch korrekte Zweifel. Und Ihr Halbdackel seid bei der ganzen Idiotensause eifrig dabei.

Von daher: Straft Euch erstmal selbst. Ich kann Euch nicht daran hindern, man kann mir keine unterlassene Hilfeleistung vorwerfen, weil ich jetzt nicht Haus und Hof verlasse, versuche durch alle doch noch vorhandenen Grenzkontrollen bis nach Mountain View vorzustoßen, Euch Masochisten, da kein Officer oder Psycho dort das tut, höchstpersönlich, Eure Security durch gewandte Rede überzeugt habend, dass Gefahr im Verzuge, mein Einlass auf Leben und Tod geboten, vom Schlimmsten abzubringen.


Dränge ich doch zur antisuizidalen Rettung durch, vielleicht lüde mich am Ende ja Trump wegen der Nationalen Sicherheit, so behandelte ich selbstverständlich Frauen und offensichtliche Kinder zuerst, danach jeden, der bereit ist, von einem alten weißen Mann Hilfe anzunehmen. Ich meine es schon ernst. Irgendwann machen die Leute da den theatralischen Römer. Ich will gar nicht darüber nachdenken, was die als Schwertersatz beiziehen werden. Vielleicht sollte ich mit dem FBI schonmal ein Vorgespräch führen, was die alles dahaben, schließlich werden die meisten von diesen Schlaffis kaum dazu in der Lage sein, sich mit dem eigenen Laptop zu erschlagen. Ich werde jetzt nicht ausbreiten, an was alles da zu denken ist, denn das wäre wirklich nicht mehr jugendfrei.

Man muss ja bei allem auch bedenken, dass es sich in erheblichem Maße um eine Sekte handelt. Es sind zwar Leute dabei, die nur wegen des Geldes dort arbeiten, nicht völlig hirnverstudelt sind, halt das Maul halten, sehr viele aber sind auf eine zumindest bedenkliche, ja teils auch fanatische Weise gläubig, krasse antiweiße Rassisten, meinen, der Welt das korrekte Denken vorschreiben zu müssen, die Welt in diesem Sinne zu lenken.

Wenn derlei Verrückte, gewohnt in Ruhm und Geld zu schwimmen, für ihren tollen Job bewundert zu werden, auf den Boden uralter Tatsachen kommen, kann ohne weiteres Gretanisches greifen: Massenpanik.

Und da man nie in der Geschichte der Massenpsychopathie derlei Nerds im Weltuntergang gesehen hat, ist völlig unklar, wer wessen Schmerzphon frisst, wie dies Armageddon vermutlich aussehen werde.

Das FBI hat aber zumal in Kalifornien prima Leute, man sieht es daran, wie viele Ratten es da inzwischen als preiswerte, verlässliche, diskrete, unauffällige Zuträger hat, so sicher, wie es hier mitliest, die sich mit Sicherheit schon längst wirklich professionelle Gedanken über den kaum abwendbaren Selfshowdown in Mountain Views erster Morgensonne machen.

Nein, die sollen ihren Job machen. Amis sind Durchgedrehte gewöhnt.

Ohne offizielle Verfügung Trumps bin ich nicht mit im Boot.

 

 

 

 

 

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Bloß kein Gegenglaube!

Weniges glaube ich noch auf dieser Welt. Zum Beispiel wenn es mich am Arsch zwickt oder das Weinglas leer ist. Das eine mag zwar nur eine reine Überempfindlichkeit und allgemeine Nervosität zur Grundlage haben, das andere aber stellt sich schon gleich gar nicht mehr zur Diskussion.

Was ich zum Klima alles nicht glaube, muss ich jetzt nicht ausführen, viel mehr Gründe für meinen argen Unglauben als dazu habe ich sonst nur, beispielsweise, was die Lehren des Islams anlangt.

Es schadet nicht unbedingt, wenn man an Gott oder sowas glaubt. Glaubt man aber den Leuten, allzumal deren neuesten Heilslehren, so ist man schnell schwerst verratzt.

Ich weiß, das klingt alles recht banal, so oder ähnlich schrieben es schon andere zuvor.

Wir haben aber wieder eine Krise Glauben gegen Vernunft, Gläubigkeit gegen Wissenschaft, Heiliges Durchdrehen gegen Besonnenheit, einen Allmachtsanspruch übelster Kräfte.

Man hüte sich davor, mit irgendeinem Gegenglauben anzutreten!

 

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Erstfundrecht auf „Endfant“ und gleich auch „endfantil“ sowie „endfantisch“

Ich habe gerade festgestellt, dass die weltbeherrschende Suchmaschine, betrog sie oder mein Rechner nicht, noch immer nicht den Begriff „Endfant“ findet, obzwar ich diesen zu den Endfanten von „Extinction Rebellion“ schon vor Stunden eingeführt habe. Nun gut, auch diese Firma ist in ihrer alphabetären Schnellhellsicht begrenzt.

Der Begriff ist so durchsichtig aus „Infant“ und „Ende“ abgeleitet, dass ich mich beim Suchaufruf durchaus wunderte, da ich sahe, dass der sonsten noch gar nicht aufgekommen sei.

Insofern reklamiere ich jetzt mein Erstfundrecht auf den Begriff „Endfant“.

„Endfantil“ gab es auch nicht. Ebenso „endfantisch“. Also gilt dafür dasselbe.

 

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Gaslichtern? Gasgelichtert?

https://de.wikipedia.org/wiki/Gaslighting

Es gibt auf Wikipedia den obigen deutschsprachigen Artikel zum sogenannten „Gaslighting“, einem Begriff, der in englischsprachigen politischen Kämpfen gerne eingesetzt wird, um dem Gegner entsprechende üble Psychotechniken zu unterstellen.

Vom Grunde her bedeutet „Gaslighting“ etwa jemanden gezielt in den Wahnsinn treiben, allerdings gelten dabei wesentlich „sanfte“Mittel, gezielte körperliche Folter, insgesamt direkte Gewalt wird eher nicht darunter gerechnet.

Ich frage mich nun wieder, ob wir diesen Begriff unübersetzt übernehmen sollten, da etwa „gaslichtern“ (der „gaslichtert“ seine Alte), sie ist „gasgelichtert“ eher etwas ins Lächerliche zögen, nicht leicht den Ernst abbildeten, den der Angelsachs damit verbindet.

So, die Frage ist gestellt, und ich weiß noch keine Antwort. Der englische Begriff hat sich ausgehend von einem theaterstückbasierten Film mit Ingrid Bergman aus den späten Dreißigern in die Sprache eingenistet, er scheint, so ungefähr er insgesamt ist, doch wenigstens vermeintlich allgemein verstanden zu werden.

Nein, bislang habe ich keine angemessene Lösung. Was aber nicht schlecht sein muss: Für den Gender-Begriff (ursprünglich sexuelles Geschlecht meinend, zwei Geschlechter, allenfalls noch den Zwitter) haben wir, da hat die deutsche Sprache einfach einen englischen, neu besatzten Begriff gefressen, anstatt dem damit einhergehenden Schwachsinn die Ehre einer eigenen Wortschöpfung angedeihen zu lassen.

 

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Geschlechtsrückumwandeln, Geschlechtsrückumwandlung, Geschlechtsrückumgewandelte, Transtransen, Rücktransen, Retransen?

Das gefällt den „Alphabet-People“ gar nicht. Vermutlich auch nicht dem Gigakonzern, der den „Namen“ Alphabet an sich gerissen hat.

Die „G-Mafia“, wie The Amazing Lucas sie nennt, kennt keine Gnade. Am liebsten würde sie das Wort „Detransition“ als kriminell verbieten. In Kanada kann man schließlich schon bestraft werden, wenn man „he“ oder „she“ sagt anstatt „zhe“.

Nun, „Detransition“ würde in Deutschland (Ö, CH, Lu, Lie, Namibia) zunächst wohl kaum einer zuordnen können, vielleicht umso besser.

Wir sollten das irgendwie eindeutschen, um der G-Mafia wenigstens einen, besser mehrere zu hassende Begriffe zum Fraß vorzuwerfen.

Nun, „Geschlechtsrückumwandlung“ wäre deutsch und logisch. Für Lateinbegabte und Fachleute und Komödianten, einfach auch der Kürze halber, kann man ja „Detransition“ oder „Retransition“ (logischer, aber im Englischen viel seltener) parallel stehen lassen.

Zumal bei den abgeleiteten Formen allerdings ist „geschlechtsrückumwandeln“ und „geschlechtsrückumgewandelt“, ein „Geschlechtsrückumgewandelter“ bei aller Länge (das Deutsche hält da, zumal wenn das Wort vollkommen durchsichtig, einiges aus) doch eleganter als „detransitionieren“ (eher „retransitionieren“?), „detransitioniert“ oder ein „Detransitionierter“, denn Hein Nichtganzblöd wird das Wort wohl zunächst als ein Synonym für Volldepp nehmen, und das können wir ja nicht wollen dürfen.

Nein, witzig ist das alles eigentlich ganz und gar nicht. Man schaue Lucas‘ Video und gebe es weiter gerade an die, die es gar nicht werden sehen wollen.

Achja, man könnte für die Personenbezeichnung auch „Transtranse“ oder „Rücktranse“ oder „Retranse“ nehmen („Retoure“ wäre schon etwas boshaft und zumal uneindeutig), da wäre Hein Nichtganzblöd wahrscheinlich schneller auf der richtigen Spur.

Da wären auch die Verben knapper: „Transtransen“, er transtranst gerade, hat etwas Humorvolles, sie rücktranst gerade zu „rücktransen“ ist etwas sperrig, „transgetranst“ etwas schräg, „rückgetranst“ auch, „retransen“ geht wiederum gut durch, während „regetranst“ etwas bescheuert klingt.

Nun, wenn es keine gesetzliche Sprachregelung gibt oder sich Spiegel, Faz und Taz & Cie. nicht bald auf eine Vorgabe einigen, die im Volk ankommt, dürfen wir auf unsere natürliche Sprachkraft setzen, dass die entscheidet, was sich durchsetzt.

 

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