US-„Liberale“ im Summer of Love: „Cancel culture“ frisst seine Schöpfer / Die den Mob plündern und brandstiften ließen wollen halbe Milliarde von Trump für den angerichteten Schaden / Hollywood: keine Jobs mehr für Weiße / Black Lives Matter gleich No Lives Matter

Heute mal gleich im Viererpack, was sich in den USA „liberal“ nennt.

Erstmal lacht sich Tarl Warwick schier schepp über Leute wie J.K. Rowling und Noam Chomsky, die jetzt ernten, was sie gesät.

Hier lacht er darüber, wie die in Minnesota für das hemmungslose Chaos Verantwortlichen von Trump eine halbe Millarde für Wiederaufbau fordern. Immerhin weiß man jetzt ungefähr, was der Sommer der Liebe dort bislang gekostet haben mag.

In Hollywood, Tim Pool kennt kein Mitleiden, beklagen sich jetzt von der von ihnen stets vollmündig unterstützten Hexenjagd selbst Betroffene, dass weiße Männer (jedenfalls wenn nicht granate schwul) nicht einmal mehr als Brötchenschmierer oder Kabelhalter einen Job bekommen, geschweige denn als Drehbuchautor, Produzent oder Schauspieler.

Auch hier wird geerntet, was gesät.

Hier nun, beim Salty Cracker, wird es gar nicht mehr lustig. BLM-„Aktivisten“ morden queerbeet, Schwarze und Weiße, Männer wie Frauen und Kinder, und die „Liberalen“ Medien verschweigen und vertuschen das mit allen Mitteln.

Fehlt nur noch, dass „Liberale“ von Trump fordern, er solle dem dreijährigen Kind einer erschossenen vierundzwanzigjährigen Weißen mit eigenem Geld eine neue Mama kaufen. Deren Verbrechen war schließlich, dass sie BLM-Leuten entgegnete, alle Leben zählten. Ihre spätere Hinrichtung hatte sie sich damit selbst zuzuschreiben, und dass es überhaupt dazu kam, daran trägt selbstverständlich der rassistische Orangenmann im Weißen Haus die ganze Schuld. (Wann wird endlich aus dem Weißen Haus das Schwarze Haus?)

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Egon

Egon war schon als Kind klargeworden, bereits beim praktischen Sexualkundeunterricht in der Kita, dass der Geduldige besser durchs Leben kommt als der Ungeduldige.

Im Laufe der Jahre wurde es für den braven Egon trotzdem immer schwieriger. Auf der einen Seite gingen Sachen plötzlich viel schneller oder verschwanden gar, kaum, dass er sich richtig eingewöhnt hatte, sie zu erdulden, auf der anderen musste er immerzu und oft über Nacht neue Dinge erdulden lernen, so dass er kaum mehr nachkam, was sich auch nicht besserte, indem er immer tiefer ins Kognakglas schaute.

Also erbat er schließlich – so stolz er bisher gewesen war, sich seine Geduld ohne psychologische Fremdhilfe bewahrt zu haben –  schweren Herzens einen Termin bei Frau Doktor H., einer ausgewiesenen Spezialistin, einer Koryphäe für endogene Depressionen und spezifische wie polymorphe Geduldsstörungen.

Er hatte erwartet, dass man ihn im Wartezimmer testweis erstmal über eine Stunde warten lassen werde, tief in der zweiten begann er sich aber schon leise zu verfluchen, dass er nicht einmal seinen Wodkaflachmann dabei hatte, an einem gewissen Ort mal einen tiefen Zug daraus zu tun. Röche Frau Doktor H. etwas, na und? Das würde ja nur zeigen, wie sehr er leide, wie dringend er behandlungsbedürftig. Aber er bewahrte Haltung, rutschte kein bisschen auf seinem Stuhl herum (er war sich sicher, dass er, selbst wenn die Sprechstundenhilfe ihn gerade nicht direkt sehen konnte, die ganze Zeit beobachtet werde), bis dass er endlich auf die Couch gebeten.

„Sie sagten am Telefon – ich halte ja nicht viel von Selbstdiagnosen von Amateuren – , Sie hätten, ich zitiere ‚ein exogenes Geduldsdesorientierungssyndrom‘. Lächerlich. So etwas gibt es nicht. Jedenfalls wurde noch nie ein exogener Fall nachgewiesen.“

„Aber ich meinte ja nur…“ – „Sehen Sie, Sie halten sich für etwas nie dagewesen Besonderes, fangen dabei gleich mit einem „Aber“ an, nur um zu unterstreichen, dass bei Ihnen Geltungssucht, Größenwahn und ein gestörtes Verhältnis zu Ihren Mitmenschen und der Gesellschaft insgesamt zu einer sehr bedenklich niedrigen Toleranzschwelle, zu Allmachtsphantasien verbunden mit paranoid geprägtem Selbstmitleiden, zu einer Mischung geführt haben, dass ich Sie jederzeit für in der Lage halte, ein vorsätzliches Hassverbrechen zu begehen.“

„Äh…“ – „Na, das hört sich doch schon etwas besser an, denn Sie sind oder geben sich jetzt erstmal ahnungslos. Wir sind fertig für heute.“

„Äh…“ – „Einmal Äh reicht, Herr Ballauf. Lassen Sie sich für nächste Woche wieder einen Termin geben.“

Egon gehorchte wortlos und schaffte es weitestgehend, erst zu zittern, als er die Praxis deutlich hinter sich gelassen hatte.

Er meldete sich noch am selben Tage wegen einer Grippe krank, las Tag und Nacht Fachbücher über Verfolgungs- und Größenwahn und Angststörungen undsoweiter, wobei ihm immer klarer wurde, dass er Frau Doktor H. niemals werde ein Bein stellen können, oft sah er Artikel von ihr, und es war ihm, als stünde sie leibhaftig vor ihm. Also, dass sich in Egon eine nie gekannte Verzweiflung breit machte.

Endlich stieß er aber, dieser Seelenzustand hatte ihn wundersam dorthingeführt, auf ein Buch über die 36 chinesischen Strategeme, und siehe da, eines lautete: „Aus einem Nichts etwas erzeugen“. Schnell ward ihm klar, dass nur derlei ihn retten konnte.

Also ging er zum Termin, und bevor Frau Doktor H. überhaupt dazu kam, ihm die Couch anzuweisen, sagte er zu ihr: „Ich werde Sie heute mitnehmen und heiraten. Sie haben eine Stunde, sich für den Flug nach Vegas herzurichten.“

Sie flogen natürlich nicht gleich nach Vegas, aber das mit der Couch klappte sehr schnell, und so sind Frau Doktor Isabella Ballauf (sie bestand darauf, seinen Nachnamen anzunehmen) und Egon heute ein glückliches Paar. Man betreibt jetzt gemeinsam einen großen Erlebnispark für die ganze Familie, Eigengewächs Julia Gerlinde ist fast schon vier, Rüdiger Rainer hatte gestern seinen zweiten Geburtstag.

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Irgendwas stimmt nicht mit mir (II)

Ich denke, die Erklärung, weshalb ich eher dumme Filme als dumme Bücher ertrage, was also mit mir nicht stimmt, ist eigentlich recht einfach.

Beim Bücherlesen springt mir die Dummheit des Textes unabwendbar ständig ins Gesicht, ich kann die Wahrnehmung nicht abschalten, ablenken, wesentlich verringern, während ich beim Filmeglotzen viel mehr Dummheit viel länger an mir vorbeirauschen lassen mag, auch vielleicht weil die Landschaft im Western einfach so schön anzuschauen, egal, wer gerade darauf herumreitet, oder man heizt zwischen allen wenig intellektuellen verbalen Absonderungen derart granate mit alten Plankärren Hänge hinunter, dass einem das Maul dazu offensteht, denn nichts ist getrickst, jeder Stunt atemberaubend echt.

In dummen Büchern mag ein Autor derlei Szenen zu beschreiben versuchen, auf dass es einen Film im Kopf auslöse, der vergleichbar: So etwas können schlechte Autoren aber nicht, denn wenn die Sau wirft, kommen halt nicht immer acht große Literaten heraus, etwa je zwei Dostoijewskis, Kleiste, Schillern und Cervantesse.

Auch natürlich ist es einfacher und überdies erbaulicher, einer schönen ausgezeichneten Mimin zu schauen (beim Film kann man ja jederzeit weggucken, allein über den Ton auf dem Laufenden bleiben, zwischenzeitlich anderes tun), wie sie ihren noch nicht ganz eingefangenen Cowboy in höchster Gefahr zwischen Sorge und Schmachten anblickt, denn sich eine derartige Szene anhand magerer Worte selber im eigenen Kopfe schönen und erhöhen zu müssen.

Oder mal so herum: „Das Buch ist zwar teilweise unlogisch aufgebaut, kommt schwer in Gang, bedient Klischees ohne Ende, es strotzt als Krimi vor handwerklichen Fehlern, selbst Standardvorgänge bei der Polizei werden, obzwar der Krimi keine Satire, ad absurdum geführt, Waffen völlig falsch beschrieben (etwa, dass es bei vielen Waffen und Munitionstypen gar nichts hilft, sich hinter einen Mann zu stellen, ein sehr häufiges Motiv), was fast gemeingefährlich, weil die Leute in vergleichbarer Lage glauben, hinter ein oder zwei Autotüren wäre es sicher, was es nur hinterm Motorblock einigermaßen ist, aber es ist trotzdem geil, Teil der großen Literaturgeschichte, weil der und der Dialog zwischen dem schwarzen Detective und dem chinesischen Triadenchef einfach genial in Szene gesetzt, das anschließende große Schlachten erst recht.“ – ??? – Hä? – Sowas, alswas bei Filmen Standard, schonmal über ein Buch gehört?

 

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Die WEOR (World Encyclopedia Of Racism) muss her

Wer einem bildungsmäßig und damit kulturell zurückgebliebenen Antifanten etwas kostenlose Nachhilfe in Sachen Rassismus vermitteln will, der empfehle ihm obiges Video. Da hier nur 76 Beispiele genannt werden, könnte er sich in gut einem Monat wenigstens auf diesen begrenzten Stand bringen, wofern er sich am Tag zwei merkt, dabei regelmäßig die alten wiederholt, damit er am Schluss nicht die Hälfte schon wieder vergessen hat. So lernt er auf diesem wichtigsten aller Wissensgebiete fast schon das ganze Einmaleins.


Gestern sammelte ich spät abends noch Beweise dafür, wie weit unten ich auf der nach unten offenen Weißenrichterskala stehen müsse, und mir ward schnell klar, dass all die Punkte, die mir sofort, schnell oder bald gegen mich einfielen, nicht ansatzweise alle sein könnten, was sich heute durch das obige Video eindrucksvoll bestätigte.

Ich trinke zwar keine Milch, bin auch kein Veganer, nicht alle 76 Punkte kann ich also redlich auf mein Minuskonto rechnen: was mich an der Liste zwar ärgert, aber auch freut, weil so auch anderen geholfen, ihren wirklichen Schuldenstand genauer berechnen zu können.

Ich fürchte inzwischen, dass es nichts wird damit, einfach einen flockigen Selbstherabsetzungsessay zu schreiben, jedem Lesfähigen meinen sehr bedeutenden Rang aufzuzeigen, dass hier eine saubere, systematische, quellenbelegte, vergleichende wissenschaftliche Arbeit hermuss, ein ganzes Kompendium, ein unverselles Nachschlagewerk zu allen Rassismen aus allen Jahrtausenden und Kulturkreisen, mit besonderem Blick und besonderer Würdigung der erst in den letzten zwanzig Jahren von der Spitzenforschung entdeckten und beschriebenen.

Das schaffe ich nicht ohne einen ganzen Mitarbeiterstab und damit erhebliche Drittmittel.

Am besten nichtstaatliche Drittmittel, damit das Werk nicht als korrumpiert oder interessengesteuert dargestellt werden kann. Die Open Society Foundations des vortrefflichen George Soros kommen mir da sofort in den Sinn, die Bill and Melinda Gates Foundation oder auch die vegleichsweise kleine, aber feine Clinton Foundation. Vielleicht geben auch Google, Facebook und Amazon – die brauchen das Werk ja schon für ihre noch nicht perfekt verzahnten Befreiungsagenden selbst überaus dringend – je drei Millionen Dollar Anschubfinanzierung, ich nehme als Geschäftsführer davon nur 10%, also 1,8 Millionen, die ich gemittelt so hoch versteuere wie die genannten Stiftungen und Firmen, also irgendwo zwischen null und fünfzehn Prozent.

Das epochale Werk muss natürlich auch ein Gradmaß, eine klar evaluierte grundsätzliche Klassifizierung aller Rassismen enthalten, ebenso kontextbezogen, also darlegen, ob und warum Milch so schlimm ist wie Veganismus oder schlimmer, in welchem Kontext von Sprechern und anderen Rassismen wiederum der Veganismus schlimmer als die Milch.

Ja, das muss ein universeller Leitfaden sein, die Kinderversion I ab der Kita, II ab der Grundschule, dann das Gesamtwerk, dessen grundsätzliche Kenntnis endlich abgestuft in Realschulabschluss und Abi nachgewiesen werden muss. Streichen kann man dafür Stunden in Deutsch und Mathematik. Wahlweise auch Geschichte, Erdkunde und Biologie.

Da ist viel zu tun. Und da bedarf es natürlich auch der Kooperation staatlicher Stellen und mutiger, herausragender Politiker. Pädagogen, Kinderärzte, Psychologen. Mindestens 50% davon Frauen, von denen maximal 20% weiß sein dürfen. Dafür bedarf es auch noch einer Magna Carta. Es bedarf einer Grundsatzerklärung zum Ganzen, einer Art Grundgesetz zur Ausarbeitung einer finalen antirassistischen Weltverfassung, eines Zwölftafelgesetzes der Neuzeit. 

Die ganze Welt schreit förmlich nach einer Weltenzyklopädie des Rassimus.

Nimmt man nicht bald wenigstens Verhandlungen dazu mit mir auf, werde ich öffentlich schwere Anklage erheben.

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Vom dreihundertneunundfünfzigsten Strategeme

Das dreihundertneunundfünfzigste Strategem ist für den Anwender noch bedenklicher und gefährlicher als das dreihundertachtundfünfzigste.

Zunächst als denkbare chinesische Zeichenfolge: Irrsinn – Angriff – Antwort – Irrsinn

Der Grundgedanke ist, dass hier Feuer indirekt mit Feuer bekämpft wird. Gegen mit gewaltiger Übermacht Antretende, die ihre Schreiber wie Fußsoldaten über einen Irrsinn in Gang gesetzt, hilft manchmal nur gut simulierter eigener Irrsinn, wenigstens eine Weile davonzukommen oder gar mehr.

Doppelt gefährlich aber ist das Strategem für den Anwendenden selbst, denn er wird erstens allzuleicht entdeckt, versteht er sein Handwerk nicht recht, dann auch noch zur Schau zuerst geköpft. Zweitens ist es sehr schwer, Irrsinn regelmäßig auf Abruf gut zu simulieren, immer bereit in der Tasche zu tragen, ohne dass der Irrsinn einen tatsächlich ergreift. Insofern ein Stratgem für Leute, die keine andere Wahl mehr sehen, oder für sehr, sehr abgebrühte Fortgeschrittene in Sachen Strategeme und Selbstkontrolle.

Man muss genau wissen, wie irrsinnig man auftreten kann, ohne dass die Häscher das merken. Für einen Moment, als Fluchtstrategem, mag man es lebensrettend einmal einsetzen können. Es aber unter Dauerüberwachung durchzuhalten, das ist eine ganz andere, noch viel trickreichere und zähere Geschichte. Oft muss man da, außer seiner Wirrnis, gar noch etwas bieten, was die anderen irgendwie doch so sehr interessiert, dass sie einen am Leben lassen. Sehr tückisch, das.

Wenn man so will, ist dies Strategem das Paradestrategem, wenn das sechsundreißigste auch nicht mehr hilft: Also gar keines der vorigen fünfundreißig Strategeme, und man auch nicht wegrennen kann. (Wegrennen ist das klassische 36. Strategem.)

Cervantes drehte so kontroliert durch, dass er in maurisch-türkischer Gefangenschaft endlich nicht geköpft wurde, so ein Vogel war das. Andere kamen ähnlich irgendwie durch. Wer weiß, wie es der eine englische Arzt weiland über den Khyberpass schaffte, von der völligen Aufreibung aller anderen zu berichten? (Es ist mir jetzt egal, ob das nur eine Legende ist, von dem einen, der heimkam aus Afghanistan.)

Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass Friedrich Hölderlin irgendwann Gebrauch vom dreihundertneunundfünfzigsten Strategeme machte, um in Tübingen zwar noch Leute empfangen zu können, aber nur noch wie er es sich als bekannter Irrer geben wollte.

Wichtig ist noch zu erwähnen, es liegt zwar nahe, sei aber doch lieber gesagt, dass der strategemische Irrsinn nicht frontal gegen den herrschenden Unsinn gesetzt werden kann, jedenfalls fast nie, sondern ein ablenkender Unsinn beziehungsweise Irrsinn in Szene gesetzt werden muss. Lustig bis zur Langeweile, also einem Inruhegelassensein.

So wird es der Magnus machen, wenn der Chinese, der Russe, der Ami, die Türken und Araber aufs Mal kommen. Einfach den allen sich im Netz versteigerndernden Hofnarren.

Da der Russe zwar schwer einstecken mag, aber niemals wirklich unterliegen wird, bekommt er von mir schon vorher ein Exklusivangebot. Für Schutz und Logie und ein paar Taler spinne ich in Deutschland für die Russen. So hart mag das sein mit diesem Strategem. Als dreihundertneunundfünfzigstes Strategem steht es ja auch glatt vor dem 360.

Alswelches vergleichsweise banal: Wissen – Ort – Rennen – Schutz

Sehr nützlich und sinnig für jeden, der das 359. gar nicht erst erproben will.

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Netzgiganten: Die Dritte Front (vom 358sten Strategeme)

An zwei Fronten stehen sie schon schwer im Angriff, halten diese aber bis zum November wohl noch recht sicher, dann wohl leichthin, siegt Trump nicht: Siegt er doch, vergisst nicht, mag der Act 230 ernstgenommen werden, bevor einer bei Google seinen Schlunzlatte auf seinen Tofuburger gegossen.

Ich verlasse mich aber nicht, wie allzuviele Zeitgenossen, auf Macht und Weistum Trumps, habe hier (ich weiß bislang nicht, wer sonst wie ich schon an gewissen Punkten herumgebohrt) die Dritte Front eröffnet, also, dass die kalifornischen Türme zu Lugenbabbel gar nicht mehr wissen werden, wo sie ihre Lochstopfer herbekommen sollten, machen sich mutige Kanzleien an die Sache, die endlich den Braten riechen und damit das Schlachtfest, und sei es zunächst nur die Aufmerksamkeit, alswelche sicher zu erzielen.

WAS FÜR EIN STRIKE!

Reich und auf ewig gefeiert in die Geschichte der menschlichen Freiheitsbestrebungen und vorbildlichen, unbestechlichen Rechtspflege eingehen. Wenn das kein Anreiz ist, liebe Anwälte: Ich handle weder in Huren noch in Drogen.

Jetzt habe ich, obwar ich mir das sonst recht konsequent verbiete, einfach frivole Lust dazu, mich in den schwurbelichsten und selbst blödesten und ungegründetsten Optimismus hinein selber schwindlig zu schreiben.

Also: Eine deutsche Spitzenkanzlei mit Arsch in der Hose (bevorzugt in Würzburg, da komme ich schneller hin, wenn es brennt) erkennt auf Ansage oder Lektüre hier Zeit und Möglichkeit, spannt, wie klug man sich in einer Zangenbewegung (selbst über einen Dreifachzangengriff, EU!) koordinieren könnte, nutzt alles, was gelernt sein sollte, tritt allen auch altgedienten Mitarbeitern in den Arsch, dass sie das bitte situationsbezogen nochmal ganz neu evaluieren und interpretieren, durchdenken sollten, meine Schriften dazu zu kennen ist Pflicht, Kenntnis der anderen beiden Fronten selbstverständlich auch, dann zusammen mit den besten Amis, und schon könnten sich wiedererwachender eigentlicher Gerechtigkeitssinn selbst gerichtsfest mit uranwaltsinstinktlichem Jagdtriebe, Streben nach Ruhm und Anerkennung, gefülltem Säckel und selbst dem vermaledeiten, aber vorhandenen Streben zumal des Mannes, wenigstens einmal im Leben etwas richtig gemacht zu haben, auf das Trefflichste rudelpaaren.

Das ist ganz und gar kein Witz. So sieht es aus. So sieht Ermutigung aus.

Ich bin jetzt gespannt, wer zuerst darauf kommt, auch mit geschichtlichen Beispielen, über Philosophie, Buddha und zumal Konfuzius waren nicht weiß, gleichwohl dreist, allgemeine Menschheitsfragen zur Selbstbestimmung hinter den Dritten Bohrer zu setzen, was, klug angesetzt, in der heutigen Lage, mindestens den Effekt haben könnte, die Gegenseite etwas abzulenken, zu beschäftigen, zu irritieren, ja sie womöglich, Dumme gibt es genug, in erhebliche Erklärungsschwierigkeiten zu versetzen.

Vielleicht bin ich bald abgehängt, keiner hat je von mir gehört, meine Erstbohrung genügte den Großen Bohrern.

Wahrscheinlich, leider, nur für mich, wird das so laufen. Nichts ist patentiert, damit ich damit irgendwo hinkäme. Insofern muss ich mich selber deoptimistinfizieren.

Selten aber gab es, das hebt meine Stimmung wieder, bedeutendere Reden und Prozesse und Urteile um das Bürgerwohl, als wir sie, wenn unbeirrt, ja selbst durch „den Lauf der Dinge“ selbst bald schon gewahren könnten, bedeutende Reden sind schon da, noch bedeutendere möchten mit der Zeit folgen.

Oh, ich muss ins Diesseits zurück, sonst schmeißt mein armer rechter Arm, unbedacht zurückgelassen, da ich alte Schmerzen nicht mitnehmen wollte, mir das Weinglas um.

Also: All das da oben ist verklausulierter Ernst. Also spinnert. Keiner kann mir das Gegenteil beweisen. Die Einzelheiten kann ich zudem nicht jedesmal neu erklären. Weshalb ich so verstreut und disparat vorgehen musste, seit die Sache mit meiner bald ersterben müssenden „Kryptowährung“ anging, erzähle ich aus List nicht. Aufmerksamen nichts zu schauen nehmen, Aufmerkende erst nur sachte rütteln, nicht einmal Empörung ernten wollen, ernstliche Aufnahme, sonstwas, eigentlich aber eine Weltfrage gestellt haben. Das war der Traum am Narrensaum. Ach, ich rede zu viel, weiß nicht einmal wovon. Alles Quatsch.

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Vom Strategeme 358

Narr / weise / spielen

Man kann das Strategem 358 – für welches ich die angemessenen chinesischen Zeichen noch nicht kenne, zumal als seltenes Dreizeichenstrategem – natürlich als ein Unterstrategem der 36 klassischen Strageme ansehen, geschenkt, es ist jetzt unter dieser Zahl eingeführt.

Ich werde es beizeiten noch genauer beschreiben, allgemeiner fassen, mit Beispielen versehen, vielleicht gar in diesem Sinne Harro von Sengers ausgezeichneter Arbeit zu folgen trachten, einstweilen sei es über die obigen Gedankenführungen und Volten ansatzweise vom tieferen und allgemeinen Sinne her aufgezeigt.


Gesamtstand

Meine Launigkeit oben war dem Mondstand geschuldet, zumindest von den Formulierungen her. Bei bestimmten Mondständen bricht mein X-Chromosom gelegentlich übers Maß durch.

Also: Was die Netzgiganten anlangt, ist hier alles scherzfrei. Manchmal, wenn meine weibliche Seite zu sehr durchschlägt, ist das nicht gleich klar.

 

 

 

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Alle Weißen sind böse

Gleich aus welcher Möse

Alle Weißen sind böse

Schon ihr Erbschlecht

Schafft nur Unrecht

 

Alles, was von Weißen je gelehrt

Gehört getilgt und ausgekehrt

Weg mit all ihren Schriften

Die nur Elend und Verderben stiften

 

Zerschlagt ihre Bilder, erstickt ihre Lieder

Damit nie wieder

Der Ungeist über die Welt kommen kann

Durch den bösen alten weißen Mann

 

(Das obige Lehrgedicht lässt sich bestimmt gut rappen. Es ist leicht eingängig und inhaltlich wie poetisch mitreißend.)

 

 

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Schach rassistisch? Ist es tatsächlich schon so weit?

Als ich die Vorartikel der letzten Tage zum Thema Schach schrieb, zumal die Frage aufwarf, ob Schach nicht bald auch als rassistisch unter Beschuss kommen könne, wusste ich noch nicht, dass dies vielleicht über YouTube-Zensur schon Wirklichkeit geworden.

Der Autor des zensierten reinen Schachvideos (er macht nur Schachvideos, sehr erfolgreich) kann sich die Sache überhaupt nicht erklären, außer, dass er vielleicht von einem Algorithmus abgefangen worden sein könnte, da er, womöglich, völlig schachüblich, an einer Stelle etwas wie „here white is always much better than black“ gesagt habe, also eine reine Stellungsbeurteilung abgegeben, die andernfalls selbstverständlich genau umgekehrt gelautet hätte.

Von YouTube  gab es diesen „Strike“, auch auf Anfrage keine weitere Erklärung dazu.

Inzwischen ist das Urvideo wieder frei – wahrscheinlich weil es einen ziemlichen Aufschrei gab.

Deftige Kommentare findet man unter obigem Video, die lassen darauf schließen.

Sehr kurios, das.

Nachtrag 7.6.

DAS hatte ich (von letztem Jahr schon!) noch nicht mitbekommen. Leck mich fett. Genau diese beiden Helden durften in meiner ersten Satire dazu mitspielen. Mein lieber Schwan. Der weiße Weltmeister (Magnus heißt er auch noch…) zieht gegen den Rassismus mit Schwarz an.

Carlsen, Giri Kampf gegen Rassismus – Schwarz zieht

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