Halloween 2020: Finaler Maskenball zu Berlin

Willi rief mal wieder aus Berlin an und war ganz aufgeregt: „Du, Magnus, hast du mitbekommen, dass Rauchen und Trinken gegen Corona schützen könnte?“

„Wahrscheinlich kommt es darauf an, wer wann wie viel und was raucht und trinkt. Also beispielsweise dreißig Kippen am Tag und acht fette Joints und ein halbes Fass Rum, ich glaube, das hilft den wenigsten. Ich denke, Ihr raucht und trinkt schon genug in Deiner WG. Haut zur Sicherheit vielleicht noch jeden Tag ein paar Zehen rohen Knoblauch oben drauf und fresst die Biozitronen in den Longdrinks mit Schale dazu. Da reicht dann einer. Ansonsten empföhle ich eher Wein, wegen der Radikalenfänger und gegen Sachen wie Hirnverkalkung und Herzkasper. Oder hat schon einer von Euch Corona?“

„Nö… Aber eigentlich würde ich ja gerne… Keine Partys mehr… Ach, vergiss es.“

„Oh je… Ich ahne es schon. Du würdest gerne vollkommen abgefahrene Untergrundparties organisieren, an die man sich in der Hauptstadt noch lange erinnern wird, nachdem Du wieder aus dem Knast bist.“

„Hey, Magnus, was haben wir hier in Berlin noch zu verlieren? Wenn ich und die anderen jetzt nichts machen, stirbt bald die ganze Stadt. Und dann kommt Brandenburg gleich mit runter. Dann muss ich hoffen, dass ich irgendwo in Sachsen Asyl bekomme, als einer von viel zu vielen abgestürzten Berlinern.“

„Du und die anderen? Du zettelst etwa nicht schon eine Verschwörung gegen den Senat an?“

„Wir legen schon zu Halloween los. Mit Maskenbällen, wie sie Berlin noch nie gesehen hat. Mit Livestreams und allen Schikanen. Wir haben Trommler und Trompeter, natürlich jede Menge beweglichen Sound, Feuerzeuge, Wunderkerzen und Taschenlampen für die Lichtermeere, Tänzerinnen vor dem Herrn, Barden und Bänkelsänger (da wunderte ich mich, wo er das herhatte), Coronamonster ohne Ende, noch viel mehr Überraschungen, also fast alles außer Feuerschluckern und einem unangemeldeten Großfeuerwerk.“

Ich versuchte, ihn mit Hinweis auf die schon sehr unlustige Staatsmacht wiederum ein wenig runterzubringen: „Mit wie vielen Festnahmen rechnest du, und mit welchen folgenden Strafen für einfache Teilnehmer und dann zumal Organisatoren?“

„Wir werden einfach sagen, dass wir stets alle Masken getragen haben, jedenfalls dort wo und wann immer eine entsprechende Vorschrift galt, und dann sollen sie uns erstmal das Gegenteil beweisen. Und natürlich werden es alles Spontandemos. Muss man nicht anmelden. Masse davon.“

„Dann dürft ihr euch aber nicht schon deutlich vorher auf doof auf euren Schmerzphonen verabreden. Sonst hat euch die Polente gleich oder nachher garantiert.“

„Magnus, wir sind nicht blöde.“

„OK. Habe ich ja auch nicht gesagt.“

„Fahr doch einfach her und mache mit. Ein bisschen frische Berliner Luft könnte dir mal wieder guttun. Sowieso, wo ist dein Kämpferherz geblieben, dein alter Elan?“

„Naja, irgendwo sehr heimlich übernachtet oder halt im Park, da könnte ich aus eurem Höchstrisikokatastrophengebiet irgendwie zurück nach Hause gelangen, ohne dass man mich dann zwei Wochen lang dort einsperrt. Und wenn man in Berlin anlässlich der Sache meine Personalien aufnimmt, bin ich fast garantiert geliefert. Eine Geldstrafe obendrauf.“

„Aalteeer! Was bist du für ein Weichei! Die Party wird um die Welt gehen!“

„Also gut, ich überleg’s mir. Wir reden nochmal.“

„Denn jute Nacht Alter.“

„Nacht Willi.“


Inzwischen haben wir nochmal geredet, ich kann aus Geheimhaltungsgründen hier natürlich nicht sagen, auf welchem Wege und ob überhaupt ich nach Berlin fahren werde und zumal zurück.

Willi schlug mir vor, ich solle doch einfach eine Konfuzius- oder Nietzschemaske mitbringen und im künstlerischen Kontrast zum Rest ein wenig wanderpredigen und mich gelehrigen Schülern zuwenden. „Sieht und merkt ja keiner, dass dich gar nicht interessiert, was du gerade erzählst, nur Zeit gewinnen willst, leicht angetrunkene Studienrätinnen angraben zu können.“

Berliner Schnauze halt. Ich verwies das also nicht, und Willi kam richtig in Fahrt.

„Du könntest auch als Scheinkrüppel oder zerlumpter Bettler gehen. Es gibt Leute, die haben es mit dem Mitleiden, auch und zumal Weiber. Oder als Bill Gates. Oder Hillary Clinton. Kriegst wahrscheinlich nicht einmal dann eine gescheuert. Oder du setzt dir einfach eine Art schrumpeligen Maskenarsch auf und gehst gleich als Merkel. Alles geht, Magnus.“

Willi hat mich fast. Doch werde ich im Falle als Waldschrat gehen (klappbare Kafkaüberhelme aus Pappe zum Zwischenspaße sind vorort schnell gemacht, hat man Stift und Klebeband). Das ist auch insgesamt optimal für die Ausrüstung. Gescheite Stiefel, dicker Filzhut, Rucksack, lange halbzottelige Haare, alles wetterfest, genug Notration. Glaubwürdiger kann ich fast nicht auftreten. Es macht dann wenig bis nichts, wenn es mich nicht zum ersten Mal in einen Herbstmatsch reinwichst und ich im Park schlafen muss. Hauptsache Party und der Söder kriegt mich nicht.

 

 

 

 

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Coronaaustrieb auf Usedom

Da ich zum Coronawahn trotz aller sichtbaren bisherigen Gewinner immer noch nicht verstanden habe, was das eigentlich treibt, wieso sich Politiker weltweit damit selbst in Geiselhaft genommen haben, muss ich entweder dumm sein oder schlicht etwas nicht verstanden haben.

Jedenfalls begehrten gegen den Wahn nicht einmal Trump oder Putin offen auf, von unserer feigschlunzigen AfD mal ganz zu schweigen. Fast bin ich schon dazu bereit, ein außerirdisches Einwirken in Betracht zu ziehen, denn wie, zum Teufel, hat eine Seite so schnell sämtliche Schwarzen Logen und den ganzen Rest auf diesen einen Schwachsinnsnenner gebracht? Australien wieder zu einer Gefängnisinsel gemacht?

Manche Politiker wirken wie hypnotisiert, wie als ob man ihnen Wunderlanddrogen gäbe, wie als ob der ganze Lug und die daraufgebaute schlimme Krise für sie Nektar und Ambrosia, ja Lebenselixir wären.

Egal wie wirr und schädlich ihre „Maßnahmen“, sie gockeln damit durch die Gegend alswie von Blindfischen erfolgreich gezeugte Pfauen, merken nicht, wie sie sich am Ende selbst entrechtet haben werden, kommt die Menschheit eben doch wieder zu sich.

Augen zu und durch. Tunnelblick. Man macht alles verreckt und grinst dazu noch in die Kamera, wenn man sich gerade nicht warnend ernst gibt. Was für eine Droge ist das? Oder haben die schon eine Art „Interface“ in der Rübe?

Horrorfilme interessieren mich ansonsten so gut wie nicht, also tumb und effekthascherisch, ohne echte Spannung sie nunmal fast immer sind. Monster, Mutanten, Abartige, da habe ich schon nach zwanzig Sekunden Langeweile.

Jetzt aber ist der Film echt. Die Monster, Mutanten und Abartigen tragen Krawatten und spielen leider nicht nur Regierung. Merken dabei anscheinend zu großen Teilen nicht einmal, an was sie zu Werke. (Um das klarzustellen: Für Strafmilderung müssen deren Anwälte nachweisen, dass die vorgeblichen Verbrecher arglistig gehirngewaschen und gezielt vergiftet wurden. Das mag in entsprechenden Fällen Gefängnis ersparen.)

Ich bin kein Psychiater, Lehrer reicht mir schon, ist insgesamt eh nützlicher und besser, womit mir auch nicht die Last zufallen kann, solche Leute kassenabrechnungsfähig zu behandeln. Sollten allerdings hundert Betroffene eine Unterrichtseinheit von mir haben wollen, jeder zehn lumpige Taler, einfache Stelltafel, und ich ritze die Sache selbst auf Usedom im Sonderhotel gleich für die ganze Bande.

Ich bin schon wieder zu billig. Das war schon immer mein Problem. Lieber von jedem einen Tausi nehmen, mit Rückzahlungsgarantie bei Nichtgefallen. Vielleicht horcht man dann auch besser hin.

Wären es doch nur Kinder in einem lustigen Spiele! Zwölfjährige, denen man den Überschlag und das Prozentrechnen beibringen könnte! Sechzehnjährige, mit denen man schon ernsthaft über mittelschwere Texte reden könnte!

Ich habe etwa 200 000 Geisteskrankheiten hinter mir, immer noch etwa so viele, hoffentlich noch weiterhin mindestens so viele, nur war bislang, ich setze auf ewig, Magnus in vorsätzlichem Glücke, keine dabei, die darauf eingesüdet, möglichst viele Leute über Lügen und Zwangsmaßnahmen ins Elend zu stürzen.

Von daher wird da der Weg des Lehrers hart. Die werden in gewissem Sinne zurecht sagen können, ich wisse nicht, wovon ich spreche. Das war aber auch schon so, als Legastheniker zu mir kamen wie auch Kinder mit einer sogenannten Dyskalkulie. Hatte ich beides nie und konnte doch helfen.

„Erwachsene“ sind erfahrungsgemäß sowieso pflegeleichter. Es pubertiert nicht mehr jeder rum wie blöd, oder denkt schon daran, wie er das später machen wolle. Bei denen aber muss ich als gewetterter Profi mit jedem Ausraster rechnen. Zumal die schon Angst vor ihren Weibern oder Männern haben werden, wenn sie zuhause Bericht vom Seminar erstatten müssen. Das setzt dem Unterrichtsgeschehen eine zusätzliche schwierige Note.

In dem Fall, das hatte ich auch noch nie, denn Kinder sind im allgemeinen gut ansprechbar, muss ich selbst mit Nervenzusammenbrüchen nach einer halben Stunde rechnen, ja womöglich angedrohten tätlichen Übergriffen, wenn es bei ein paar von den Schülern einfach den Stichling raushaut.

Vielleicht sollte ich aus dem Schulgeld zumindest einen Rettungssanitäter beiziehen, meinen „Security Guard“ mache ich dann schon selber, denn ich vertraue da meinem Karma, allzumal, wenn ich zu erwachsenen Retardierten spreche, die nicht einmal eine Kelle von einer Schelle zu scheiden wissen.

Ich weiß auch schon, wie ich meinen Vortrag beginnen werde. Zunächst auf leisen Sohlen, dann aber gleich voller Lehrbos.

„Es gab einmal eine Zeit, da man schon an Grundschulen das Rechnen lernte.“

Da fallen dann schon die ersten Schmerzphone auf die Tische Spartas, die ich den Schülern vorsorglich nicht verboten, damit das jetzt jeder hört. Unterrichtseinführung ist fast alles, und je blöder die Schüler, um desto mehr.

Dann fange ich mit dem Rechnen an, komme erst hernach listig aufs Lesen, und ob einer je schon Sinniges geschrieben habe, das mag gemäß Verlauf folgen. (Man darf sich bei derlei Unterrichten im vorhinein selbst nicht zu sehr festlegen. Man muss zuweilen auch Züge weiterfahren lassen, mit deren Wucht man nicht gerechnet hatte.)

Selbstredend wird das ein Härtetest. Einhundert mehr oder weniger irgendwo Abiturierten oder wenigstens Bankkaufleuten in hohen Posten in neunzig Minuten die Grundideen von Lesen, Schreiben und Rechnen beizuklickern, das macht man nicht jeden Tag.

Vielleicht wende ich sogar Vortricks an. Etwa, dass keiner mit Krawatte reinkommt. Ganz einfach, weil ich Kehlenbeengte nicht für unterrichtsfähig ansehe.

Nein, man darf den Schülern nicht gleich ein derartig klares Brett geben. Sei es noch so vorsorglich: Derlei Demütigung von Schülern geht nicht.

Sowieso werden wir auf Usedom eine riesige Sonnenterrasse haben, mit Blick auf die stille See, allwo bei einer sanften Brise alle bei beliebigen Getränken meinen bis ans Banalste gehenden Ausführungen lauschen werden, teleportiert in die wundersame Welt des Grundrechnens und eigenen Anlesens, ohne dass zunächst einer oder eine was merkt. (Bei Erwachsenen darf man nicht so schnell rauslassen, was man ihnen beibringen will und warum und wozu. Kinder sind da liberaler.)

Die kleinen folgenden Aufstände sollte ich sodann leicht und lachend niederschlagen können. Es werden vermutlich gleich einige halbverlogen ansagen, sie wollten sich künftighin sogar im Lesen mehr anstrengen.

 

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Größte Söderspahnerei aller Zeiten

Um die Lippen eines Söder oder Spahn spielt inzwischen nicht nur Machtgeilheit, sondern auch ein gehöriger Schlag an Größenwahn.

Bei wem das krasser ausfällt, weiß ich noch nicht zu entscheiden. Söder allerdings grinst nach meinem Dafürhalten noch fieser als Spahn.

Spahn hinwiederum ward zu den Bilderbergern eingeladen, Söder, viel älter und verdienter, meines Wissens nie. Das mag ihn schon schmerzen.

Spahn ist zudem bekennend schwul, was Söder als Familienvater heutzutage in mancherlei Nachteil setzt. Spahn ist damit sozusagen sowas wie eine Frau, die man nicht kritisieren darf, ohne Sexismus reingedreht zu bekommen. Wieder Scheiße für Söder.

Söder aber ist ein Beißhund, und das setzt er mit seinem weißblauen Maulkorb, der ihm jederzeit abfallen könnte, viel mächtiger in Szene, als dass es das Spähnchen jemals vermöchte.

 

 

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Coronagaga fürs Archiv

Das ist wirklich hammergeil. Sich selber dabei vollauf ernstnehmend, hauen der Gesundheitsminister und der Chef des RKI hier entlang Buchstabenfolgen für Vorschulkinder Kalauer raus, dass die Schwarte kracht. Selbstgeimpfter Kretinismus auf offener Bühne: Was liegt noch daran, dass man das als Satiriker oder Kabarettist kaum überbieten kann, indem die ihre Clownesken ausschütten, ans ganze Volk, als Leitschnüre?

Den besten finde ich, dass man im kommenden Winter geschlossene Räume meiden solle.

Also, Deutsche: Im Sommer nicht raus, stattdessen im Winter die Heimstatt meiden. Raus bis März aus Euren Buden! Und wenn Ihr je dort seid, lüftet sie immerzu durch!

Eben hörte ich noch von Spahn, die kommenden Monate seien ein Charaktertest für uns alle.

Also: alle raus aufs Feld, auch die jubelnde Antifa und der Bundestag und sämtliche Behörden. Feldlazarette und Suppenküchen statt beheizten Krankenhäusern und Altenheimen, Waldunterricht für die Kinder, ob es nun regnet, hagelt oder schneit.

Die raffen gar nichts mehr. Sie sind jetzt ihre eigenen Karikaturen, geben die mit Inbrunst live.

Hammer.


Ist es nicht etwa ein Verstoß gegen deren Menschenwürde, dass man diese Leute dergestalt öffentlich auftreten lässt? Haben die immer noch keine fähigen Betreuer?


Merkt bei denen gar keiner mehr was, ich meine, auch keiner um die herum?


Ich schlage Herrn Spahn vor, er ist so viel jünger als ich, dass ich wohl kaum einen unbilligen Vorteil haben werde, bin ja zumal viel weiter oben in den Risikogruppen, wir beide meiden nur mal im November geschlossene Räume, wir haben eine vergleichbare Anfangsausrüstung (jeder, was er tragen kann und für sinnvoll hält), alles muss für zwei Wochen im Wald reichen, und Hilfe gibt es nur, wenn einer ernsthaft erkrankt oder sich was bricht, und der hat dann erkennbar verloren.

Das tue ich nicht gerne, denn da wird mir Weins fehlen. Ihm aber wird schon nach zwei Tagen der Arsch auf Grundeis gehen, diesem Helden aus der Corona-Muppets-Show, wo schon Vierziger Greise, aber für ihn dann ganz bald gar nichts mehr zu lachen.


Das Beste an diesen Obervolksmedizinern ist gar, dass man nicht einmal den Eindruck gewinnt, es seinen abgedrehte Koksnasen oder Acidheads oder sichtbar irgendwelche Multitoxies, das sind eher echte Meister, die ihre bewusstseinsverschiebenden Drogen im eigenen Gehirn, meinetwegen mit Hilfe der Kanzlerin, herzustellen wissen. Die merken original nichts davon, dass sie da voll drauf sind.

Kein Anzeichen von Angetrunkenheit, nervösen Zuckungen, kein unkontrolliertes Selbstkratzen, keine Ticks, keine Redeaussetzer, vollkommen von sich selbst und ihrer Rede überzeugt, ballern sie raus. Ich denke, das kann man nicht einmal als ein Coronasyndrom bezeichnen, denn bei diesen beiden muss die Sache schon länger viel tiefer gehen.

„Narzisstische Selbstüberhöhung“, „Macht als euphorisierendes Egoaphrodisiakum“, „kognitive Dissonanz“, was immer man da der klassischen Psychologie anbieten möchte, ja auch Schizophrenie und Megalomanie, all solches mag einiges erklären, aber eben nicht insgesamt deren Sonderzustand.


Zurück zum Anfang und zum Eigentlichen und Ermutigenden angesichts solch loser Elemente, in dem Sinne, wie es der Digitale Chronist ansagt: Wenn einmal derartige Figuren so auf die Bühne gestellt werden, kommt die ganze Show bald an ihr Ende.

Denn was wollen die jetzt noch draufsetzen?

Natürlich traue ich ihnen – und anderen ähnlichen Warrkupfichten – durchaus noch zu, uns nochmal und nochmal mit ohnkanntem Unfug zu überraschen, solange diese Farce, dieses absurde Theater, dieses Idiotenschmierenstück weiterhin aufgeführt da nicht endgültig abgesagt.


Wir sind also noch nicht ganz durch.

Sie werden uns nicht jeden Tag derlei entlarvenden Schwachsinn bieten.

Gagagahaahadrüms.

Vom Grunde her aber haben wir sie schon.


Ich vergaß das Infantile, nun, nicht ganz, am Anfang sprach ich es über die Heilsbuchstaben dieser abgedrehten Heilsbotschaftler an. Wie sehr schließlich selber auf ein verwirrtes Kind zurückgeworfen, als Minister, als Obermediziner, muss man sein, um so vor Erwachsene zu treten, die zu Millionen, mit ihren echten Kindern, durch genau derart Irre in höchste Not gesetzt, entlang einem verordneten Wahn.

 

 

 

 

 

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Corona von Schwarzmagiern erwürgt

Als nächstes kommen sie damit, wir hätten Schwarze Magie angewandt. Wir hätten in unseren grausen Logen wie in öffentlichen losen Reden das Coronavirus seit März derart kleingeredet und gar lächerlich gemacht, dass es also gar nicht zur vollen Wirksamkeit gelangen konnte, damit alle arglistig untergraben, die für Vernunft standen, das Virus derart unterirdisch und gezielt und in verschwörerischster Scheinvielfalt verleumdet, wie darauf nun wahrlich niemand rechnen konnte.

Man wird mit dem Wehklagen, wie so etwas je geschehen konnte, nicht mehr enden. Alles, was die Aufklärung je hervorgebracht habe, stehe jetzt noch viel mehr unter Angriff. Risse man jetzt nicht bald das Ruder herum, gehe man in düsterste vorwissenschaftliche Zeiten.

Auf jeden Fall wird man auf Opfer machen, denn ohne uns Schwarzmagier wäre ja alles so klar gewesen, was sonst.


Derweil sind schon einige Fraktionen von Außerirdischen zu uns übergelaufen. Wir haben schlicht gezeigt, dass wir besser Lesen, Schreiben und Rechnen können und überdies insgesamt besonnener, widerstandsfähiger und tapferer als jene der Coronafrackerindustrie, denen manche bislang als Hilfstruppen fahrlässig aufsaßen. Der Rest hadert noch heftig mit sich selbst, es ist aber nur noch eine Frage der Zeit, bis der sich uns auch noch anschließt.

Es wird gewisse Sanktionen setzen müssen für gewisse Fraktionen. Etwa, dass sie hier nur noch eine streng kontrollierte Botschaft nebst einer kleinen Handelsstation betreiben dürfen oder nicht einmal mehr das.

Zuerst bedarf es aber einer allgemeinen Beweisaufnahme. Die mag etwas dauern. Was nicht heißt, dass nicht vorläufige Verfügungen erlassen werden. Alle werden angehört. Viele leichtere Fälle möchten sich vereinfacht lösen lassen. Zum Beispiel durch Übernahme kostenloser intergalaktischer Dienstleistungen als angenommene angemessene Buße.

Es sind ja auch nicht so gar viele. Aber schon einige. Alle wissen immerhin schon, dass hier auf der Erde jetzt ein anderer Wind weht. Die mit dem Lesen, Schreiben und Rechnen haben jetzt übernommen.

 

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Männer dümmer als ein Stück Brot

Es gibt nicht wenig Geschichten davon, wie etwa im Mittelalter angesichts eines Bildes eines mehr oder weniger Jungfräuleins ein Fürst sich endsturzartig verliebt habe und darüber ganze Reiche in Krieg und Verderben gestürzt, schon bevor er es je wirklich gesehen und gerochen.

Liebestollheit also lediglich ob eines mehr oder weniger trefflich gemalten Konterfeis, er weit mehr als zehn scharfe Tagesritte von ihr, nicht einmal seine Spione wissen, auf welcher Burg oder in welchem Kloster versteckt sie gerade zu finden, doch lässt er einfach satteln und sucht ihrer nach, bis um ihn herum alles im Blute liegt.

Sie hat derweil Gicht und Schwindsucht, indem der Recke sich endlich bis zu ihr durch die Reihen geschlagen, nur noch einen letzten Hauch für ihn.

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Botcrushers

Ich stehe inzwischen mit einigen großen Firmen, die entlang meines Drehbuches den Blockbuster „Botcrushers“ in die Sehwelt bringen wollen, in ernsthaften Verhandlungen.

Ich darf natürlich noch keine Details erzählen, aber es geht im Grunde darum, wie eine Sondereinheit schädliche Bots plattmacht, und zwar erbarmungslos.

Da wir zu Vermarktungszwecken, außer dem zwingenden Aufwand für bislang nicht gewahrte Computeranimationen, auch einige bekannte Schauspieler als Halbhybriden werden einbauen müssen, wird die Produktion, selbst wenn ich mich mit lediglich zwanzig Prozent des Gesamtumsatzes begnügen sollte, wohl kaum viel unter 200 Millionen Dollar in Trumpzeit kosten, da ist man sich von linksextrem bis gemäßigt konservativ ziemlich eins.

Die Linken ködern mich derweil mit den höheren Angeboten, wollte ich alle Botjäger zu heldenhaften Transen und Antifanten machen, während die anderen in solchem Sinne nur „kleine“ Änderungen wünschen (die tun so wie als ob, oder haben tatsächlich nicht genug Knete), und nur ein randständiges Hungerlabel von selbst bekehrten Althippies will, ich dürfe von den Einnahmen dabei nur soviel bekommen als jeder von den fünf Komparsen, die Sache wie eingesandt halten.

Ich werde daher wohl einen Vertrag mit den Linken abschließen. Mir doch scheißegal, wie die das Drehbuch vergeigen. Und damit ihren eigenen Laden.

Welches Gift ich da für sie eingebaut habe, das werden die zu spät merken. Meine Millionen habe ich vorher.

 

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Spaß mit dem Salzkracher

Wer es richtig deftig haben will zu Antifa, den verbündeten Black Lives Matter Brandstiftern und ihren medialen Unterstützern, zu gaga Joe et al. , der ist beim Salty Cracker immer wieder gut beraten. Und auch in einer solchen Langfassung finden sich beim Kochen oder sonstwas immer wieder Perlen, mir treibt der Kerl regelmäßig ein Grinsen ins Gesicht.

Kein Wunder, dass der es innert kurzer Zeit von unter hunderttausend auf über vierhunderttausend Abonnenten geschafft hat. Google hat ihm da wohl eher nicht hingeholfen.

Gerade habe ich noch ein kürzeres Teil gefunden, es geht knackig um eine der verlogensten Hollywoodschlampen:

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