Wo ist AIDS geblieben?

Wo ist AIDS geblieben?

Gibt es überhaupt noch aktuelle Berichte dazu?

Warum ist doch wieder kaum einer ausgestorben?

Hat die mörderische menschengemachte Klima-Hitze das Virus zum Verenden gebracht?

Waren vor wenigen Jahrzehnten noch weite Teile Afrikas von schwerer Entvölkerung bedroht, kann davon heute keine Rede mehr sein.

Wie wurde das Virus besiegt?

Ist es überhaupt besiegt?

Oder lauert es nur, im Bündnis mit seinem Gasfreund, dem Kohlendioxid, auf seine Chance zur schlussgültigen Ausrottung aller?

Vielleicht ist auch das arme Virus selber gerade krank.

Wollen wir hoffen, dass seine Genesung bestmöglich künstlich verzögert werden kann.

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Gretas Sternfahrt mit Kathole und Rabbiner und Vorständen – Eingeständnis: Es hat mich einfach fortgerissen

Ich will hiermit bei allen Lesern um Verzeihung dafür bitten, dass dieser Artikel

Gretas Sternfahrt – Nachrichten aus dem Olymp, dem Vatikan, von einem Rebbe und Irren

heute mehrfach ad hoc ergänzt und selbst der Titel nacherweitert wurde.

Die Dinge überschlugen sich einfach. Götter, Elemente, ein Zuviel an Nachrichten, plötzlich in stakkatohafter Folge von überallher, Forderungen aller Art an mich dazu, schlugen mich aus gewohnter sorgfältiger Umsicht, zogen mich in einen Strudel, dass eins einfach unsortiert weitergegeben zum nächsten anderen kam alswie ich’s wahrhaftig erfahren und zu berichten wusste.

Nachtrag

Hier aus der echten, hiesigen Welt, jenseits Magnussens Phantastereien, noch ein fieser, minder, neidisch-beckmesserischer Nachtrag:

https://www.welt.de/wirtschaft/article198546187/Segelreise-in-die-USA-Greta-Thunberg-in-der-Klima-Falle.html

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Gretas Sternfahrt – Nachrichten aus dem Olymp, dem Vatikan, von einem Rebbe und Irren

Eben lese ich, dass das Auslaufen zur Sternfahrt Gretchens von Plymouth nach New York um ein paar Stunden verschoben worden sei: es stürme in der englischen Hafenstadt. Also wohl auch im Hafen. Also wohl auch von Westen her.

Ist das eine erste Ansage der neidischen Götter, haben sich Uranos und Poseidon bereits gegen diesen windigen deutschen Segler, seinen monegassischen Fürstenkumpel, den gierigen Filmemacher, den noch gierigeren Paps verschworen, die ihner einfach hohnsprechen wollen, sie mithilfe eines irregeführten Mädchens der Menschheit als planbar vorzuführen?

Nein, Zeus wird sich nicht in einen grünen Wasserbüffel verwandeln und sie den Fluten entreißen, denn für zurückgebliebene Minderjährige hat er sich noch nie interessiert. Hera hat in dem Falle keine Sorgen.

Da nun weder Poseidon noch Uranos ein krankes unschuldiges Mädchen, das von frevelhaften Priestern zur falschen Göttin gemacht ward, zu den Fischen werfen werden, geht man im Olymp davon aus, dass sie beharrlich eine mittelschwere bis schwere See bei Windstärken von 3 bis 7 aus West ansetzen werden, alle zu zermürben. Sie wissen ja, dass Rettung sehr nah sein wird, da kann der freche Mensch den dummen Menschen belügen, so viel er will.

Es gehen auch Gerüchte, dass Dionysos sich einmischen wolle, er habe über diesen Casiraghi Weins an Bord geschmuggelt, ein gutes Stück Geheimschinken und einen Riegel Bündnerfleisch dazu. Er setzt darauf, dass Greta den beim heimlichen Teilen mit dem deutschen Skipper, der vegan als Segler im Wortsinne vom Fleisch zu fallen droht, Verrat aller Verräte, mit ihrem feinen Näschen für Klimaschädliches auf frischer Tat ertappt, das Mädchen daraufhin nicht mehr zu beruhigen ist und bald ein Menschenfluggerät kommt, es abzuholen.

Athene hinwiederum, den Vernüftigen unter den Menschen gewogen, steht auch schon in einem gewissen Zorn: Was sollte sie auch mit einer Menschheit zu schaffen haben, die Lug und Unfug Klugheit und Wissenschaft und Weistum vorzieht?

Und so mag es wohl auch sein, dass sie selbst den von Land aus begleitenden Heil- und Wetterkundlern und selbst dem Filmmann recht unmissverständliche Zeichen gibt, wer besser nicht noch mehr in die Gefahr geraten möge, dass sie selbst ihren Widersachern sinnigen Rats erteilen werde.

Selbst Demeter, sie hat zwar auf Okeanos nicht ihr Reich, unterstützt Poseidon und Uranos und Athenen in ihren Ränken: zu grob, zu sehr wurden ihr Ernten und Fruchtbarkeit der Erde schlecht, zu einem übelen Zankapfel gemacht.

Inzwischen hat sich Herakles erboten, der Jacht hinterherzuschwimmen, stets alles im Auge zu behalten, die Jungfrau im Zweifel zu retten, den Rest vom Gesindel halb lebicht an der Südwestspitze Englands an den Strand zu werfen, denn auf die menschengemachten Fluggeräte sei nicht immer Verlass, zumal nicht schnell genug.

Nun meldet sich selbst Hephaistos. Der warnt vor einem Mord an Bord oder über Bord, schneller, als selbst Herkules handeln könne.

Man wird sehen. Hermes hat mir versprochen, dass ich weiterhin im Bilde gehalten werde. Ich sei der einzige Mensch, dem man dahingehend traue, er könne ins Wissen gesetzt werden, ohne grob fahrlässig den schlimmsten Unrat daraus zu machen.

Und da kommt eben eine Eule.

Oha. Selbst Apollo wolle mittun. Er habe es satt, dass jede Bildung, jedes Maß, jede Musik und Dichtkunst und Schönheit hier ohne Wert: Nur Lumpen, Wortfälscher, Radebrecher, Aufhetzer, Kunstfremde, Gaga-Gelichter und Allesherabsetzende seien hier am Werke.


Jetzt noch zu irdischen Nachrichten zur Sache.

Ein gläubiger Katholik und doch sehr beachtlicher Sprachwissenschaftler ist an mich herangetreten, er könne ja aus naheligenden Gründen nicht darüber reden, weshalb ich das unternehmen solle, U-Boot, ins Spiel zu bringen, wie verlogen das sein könne, wenn Gretas Arche vorgeblich lange gegen den Westwind „kreuzen“ müsse, also gegen alle Widerstände das Kreuz des Kreuzens auf sich nehmen, alles Lüge natürlich, aber gleich Jesus Christus.

Ich habe den guten Mann erstmal beruhigt, schließlich will ich weiterhin ungetrübte Berichte von den gretanischen Befürchtungen bezüglich der Einzigartigkeit Mariens und Jesu, ihm dann meines Problembewusstseins versichert, meiner Tatkraft auch, werde man sich erfrechen, entlang der Unbilden des Nordatlantiks nun eine selbst schon mehrere Kreuzungen überlebt habende jungfäuliche Muttermuttergöttin erschaffen zu wollen.

Er fraß das. Kein Wunder. Bald müssen die Vatikanbänker segeln, wenn sie nicht mit Plastikbechern mit Milchschlunz beworfen werden wollen, man befürchtet schon, dass der Papst bei Greta für all seine Flugreisen Abbitte leisten muss. Und zwar in einer schlichten, zertifizierten Bioleinenkutte.

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Einen Rebbe habe ich natürlich auch an der Angel, allerdings habe ich bei dem immer wieder das ungute Gefühl, er möchte mich gerade besser aushorchen als ich ihn. Andererseits ist es eine Freude, mit einem gewetterten Profi zu arbeiten, der die Jahrtausende Tradition seiner Profession ebenso intus hat wie dass er dem heutigen Weltgeschehen wach zu folgen vermag.

Moishe nun (er will diesen Decknamen, der auch echt sein könnte) kommt zuweilen aber auch gleich auf den Punkt. Was ich denn wolle, Du da Der, mit meinem symbolistischen Griechengottsgeschwafel, germanische Götter beizuziehen, das habe ich mich wohl nicht getraut, waswas? Und  mein versuchtes humpelndes Vatikansverhohnepiepelungsbehumsen, was solle ihm das sagen?

Moishe weiß so gut wie alles von mir, er hat alles, wahrscheinlich mehr als ich über mich, er weiß, dass ich das weiß, und das bedingt, obzwar ich über ihn fast nichts weiß, außer, was er mir sagt, was er fragt, woraus ich meine Schlüsse ziehen kann, dass wir sehr ungezwungen miteinander reden können.

Ich entgegnete ihm denn, dass er ja vermutlich auch hiezu wie immer im guten jüdischen Interesse unterwegs sei (gegen diese Einleitung fällt ihm immer noch kein griffiges Widerwort ein, ja, jiddische Flüche hat er genug auf Lager, auch Sprüche und Anekdoten, woraufhin er aber „nachgibt“, denn er will ja hören, was dawiderstehen könnte), ich nicht so recht sähe, wie die Judenheit oben herauskäme, würde der Planet entlang der von Merkel und Macron indirekt, aber doch geweihten Empfehlung vollends in den Klimapanikmodus gesetzt. Ob der denn der Judenheit seiner Meinung nach eher nützlich oder schädlich sein werde?

Da wir uns schon länger kennen, schonte er sich nicht, mir an der Stellen ein paar Namen zu geben, die hier nichts zur Sache tun. Endlich kam er aber rum.

Schon jetzt gebe es jede Menge Verschwörungstheorien, „der Jude“ stecke hinter alle dem Schwindel, leider, wie ich ja wisse, sei der Jude George Soros eine unbestreitbare und längst bekannte Figur im Spiel, man mache sich große Sorgen, wie auch dieser Wahn am Ende wieder gegen die Judenheit gedreht werden könne. Ob ich nicht doch aushelfen könne, als Nichtchrist, als Nichtjude, als heidnischer Arier.

Ich dachte einen Augenblick nach, ob ich das mit dem „heidnischen Arier“ einfach verstreichen lassen solle, entschied mich einstweilen dafür und fragte ihn, wie ich sowohl der Judenheit wie als auch dem Rest, gleichzeitig bitte und gleich gut, sowohl durch meine Glaubwürdigkeit wie mein elaborates Schrifttum weiterhelfen könne?

Moishe brabbelte ein wenig vor sich hin und meinte endlich, man werde mich irgendwie irgendwo zum Ehrendoktor machen, bliebe ich wie bislang dran, wendete die Sache dabei nicht gegen die Judenheit.

Ich frug nur noch, ob ich die Sache dabei auch nicht gegen die gesamte Menschheit wenden dürfe.

Ich bekam einen Freischein.

Ich werde natürlich keinen Ehrendoktor an einer jüdischen Universität erhalten. Verschüfen sie mir einen an meiner Alma Mater zu Würzburg, so sähe ich das als eine anerkennenswerte Anstrengung und überlegte mir die Annahme.

Was schwatze ich da.

Alle höchsten Stellen setzen auf mich.


Nach dem Gespräch mit Moishe plagte mich nun doch noch eine Plage, die ich dumm wegignoriert hatte, all der Trubel, und genau die hätte genau ihm gegenüber als zu betreuen einzubringen unbedingt notgetan.

Ich hatte Moishe nicht gefragt, wie ich es gegenüber den offenkundig am Klimalug maßgeblich beteiligten Freimaurern zunächst, dann auch anderen Geheimbünden und Logen halten solle, das Wohl der Judenheit wie der ganzen Menschheit fest im Auge.

Soll ich mich da eher raushalten, darauf vertrauend, dass Moishes Leute, die immer alles von mir wissen, umgekehrt, wie gesagt, gibt es zu interpretierende Signale, bezüglich dieser Kreise schon alles zum Besten richten?

Ich mag Moishe irgendwie, er hat Humor, er zuckt auch nicht, wenn ich einen eigenen, frisch erfundenen Judenwitz ansetze, sein Jiddisch kann ich nicht beurteilen, sein Deutsch wie sein Englisch aber ist von feinster Wahl, ich meine, dass er mich nicht einmal am Grunde seines Herzens doch verachtet, weil ich kein Jude bin und auch keiner werden will. Menschliche Größe.

Ich habe ihm aber auch schon knallhart gesagt, dass ich erwarte, dass seine Leute weder an meinem Rechner noch sonstwo in meinem Umfeld herumfummeln. Es reichten mir meine verwirrten deutschen Dienste, und außerdem seien die Chinesen vermutlich schon da.

Darauf folgte ein Moishe-Schweigen. Etwas über drei Sekunden. Klar, dass das mit den Chinesen gesessen hatte. Man werde meinen Rechner in Ruhe lassen und sich ansonsten sehr zurückhalten beziehungsweise diskret vorgehen.

Bei Moishe ist es so, dass man ihn über Dinge, die er sowieso herausfinden wird, meist lieber gleich ins Bild setzt. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass er und seine Leute in der Zersetzung des deutschen Volkes am Ende eine womöglich entscheidende Gefahr für die Judenheit sehen, man wäre einfach und endgültig danach folgerichtig auch dran. Also kein Interesse daran haben. Dies Gefühl mag aber trügen.


Ich habe Moishe also nochmal kontaktiert. Er gab sich genervt. Ich frug also nach der Sache mit den Maurern und den anderen Geheimbünden.

Ich solle sie nicht zu sehr nach vorn und auch nicht zu sehr nach hinten stellen, das war die Antwort.

Na denn.


Jetzt kommen auch die Spinner.

Ein selbsternanntes Medium, weiblich, 38, behauptet, mich mit Coudenhove-Kalergi selig in Verbindnung setzen zu können, der wolle bei mir etwas Karma abbüßen.

Ein Hans Fritz, 14, sagt, er könne jetzt gleich Greta Kohlendioxid sehen, es sei ganz klar, er könne kaum genug von dem sehen, was die Welt umbringt, so sehr sei er auf deren letzte Tage hin davon fasziniert. Wenigstens ein Ende mit Klarsicht, so sein Motto, ich solle es für ihn in die Welt bringen.

Und, all obiges inzwischen gelesen habend, sieben deutsche Vorstandsvorsitzende wollen von mir eine Ausflucht dafür, dass sie sich zu Reisezwecken noch keine Rennjachten gekauft.

Ich mache jetzt mal Pause, nehme kein Telefon mehr ab, keine Eule und kein Geheule mehr an.

 

 

 

 

 

 

 

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Epsteins „Selbstmord“ eint die Amerikaner in historischem Unglauben

Die einen rechnen Jeffrey Epsteins Tod den Clintons zu, die anderen Trump, doch selbst die sich unsicher sind, so leicht nicht festlegen, glauben die offizielle Geschichte nicht: eine Verschwörungstheoretikerpartei hätte jetzt eine bequeme Mehrheit von weit über zwei Dritteln. Somit hat Epsteins Tod die gespaltene amerikanische Gesellschaft wieder zusammengebracht, sehr sinnig auch, nämlich im gemeinsamen Unglauben.

Keiner mehr, der halbwegs normal ist oder wenigstens dafür durchgehen will, geht nicht von Lüge und Verschwörung aus.

Historiker mögen schon in wenigen Jahren hier den Wendepunkt des Westens, zurück zu Logik und Vernunft, verorten.

 

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Vinonautik…Träume…Zickenshowdown entscheidet Gretas und der Welt Schicksal

Magnus im Fruststreik – Rettungssuche im Meerschaumtraum mit Greta auf Malizia II

Klimaretter Vinonautik

Dass ich mich eben endlich zum Vinonautentume bekannt habe, mein Herauskommen damit erstmal hauptbewältigt und beworben, das hilft nichts, der Zickenkrieg zwischen den PsychologInnenverbändInnen bezüglich Gretas ist immer noch keineswegs beigelegt, achwas, es lodern die Flammen der gegenseitigen Verleumdungen und Beschuldigungen, es wirft mich doch wieder in die Pflicht, in die Berichtspflicht von der Klimafront.

Einige sehr unglückselige Männer nämlich versuchten sich jetzt höchstsanftest darin, zwischen die streitenden Weiber zu gehen, die Greta je für sich reklamieren. Wider einander nichts auslassend.

Die wurden schneller zwischen den Weibern zertreten und zerrieben als ein Büschel Dürrgras zwischen Legionen im römischen Bürgerkrieg.

Überall sitzen nun die Restmänner zuhause, wo sie sich das trauen auch noch zusammen in den Kneipen, fragen sich, welche Zickenseite die besseren Karten hat. In allen seriöseren Lokalen tuscheln sie lieber nur. Man will es sich ja für keinen Fall verscheißen.

Alle warten auf den Großen Zickenshowdown.

Er wird über Greta und damit das Schicksal der Welt entscheiden.

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Klimaretter Vinonautik

Da aller Verkehr klima- und umweltschädlich ist, selbst der Geschlechtsverkehr, habe ich als guter Bürger beschlossen, noch mehr auf Vinonautik umzustellen als schon bisher. Ich bin Vinonaut, das Vinonautentum ist die Lösung.

Es ist schließlich viel ökologischer, sich daheim ein paar Weine reinzutun und dann vorzustellen, wie man in Schottland sei zur Altwhiskyprobe, oder in Wallonien oder Bologna bei mal einem anständigen Mahl, zur Tapasrunde in Sevilla, zum Sekt auf der Krim, als dass man da immer hinführe.

Einfach Wein trinken, sich die Sachen vorstellen, und schon ist man dort. Deshalb ist die Vinonautik nicht nur die ökologischste Form des Verkehrs, sie ist auch jetzt schon die billigste.

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Magnus im Fruststreik – Rettungssuche im Meerschaumtraum mit Greta auf Malizia II

Ich habe mir schon drei Links rüberkopiert, bei zweien geht es nur um den neuesten Klimaschwachsinn, beim dritten immerhin von höchster deutscher Stelle zum Thema Stromausfall, da verschweigt man so gut als möglich einen, wenn nicht den Hauptgrund der Gefahr, nämlich den unzuverlässigen deutschen Ökostrom.

Aber, tut mir leid, lieber Leser, ich werde alles nachholen, nur heute ertrage ich es einfach nicht, darüber ernsthaft zu schreiben, ich brauche eine Pause von diesen dreisten Narreteien und Verschleierungen, dieser Niedertracht und diesem beliebigen Wegschieben und Umwerten noch der schlagensten Einwände und größten Fragezeichen.

Um Sie nun nicht mit diesem Ende in meinem geoffenbarten Fruste versinken zu lassen, auch zu meinem seelischen Ausgleiche, sollte ich jetzt ein Jokundativ zur Wirkung bringen, also etwa einen kleinen Schwank, eine nette Anekdote, eine Idiotenkurzgeschichte oder einfach einen Witz.

Also gut.

Auf der Greta-Regatta auf der Malizia II von Monaco nach New York geht einer im Nordatlantiksturm über Bord. Man kann ihn nicht retten, der Dokumentarfilmer aber filmt bis zu seinem letzten Abtreiben. Das YouTube-Video geht unter dem Titel „He gave his life for our climate“ viral. Die Seite bricht bisweilen zusammen. Über 700 Millionen Klicks in zwei Tagen. Die ganze Welt weint um den Helden, alle reden von nie dagewesenen Stürmen und Wellen und Schäumen und Gischten und Grundseen und dem damit sichtbar nachgewiesenen steigenden Meeresspiegel. Greta erklärt zur Aufnahme unter Tränen, sie habe den Mann noch kurz zuvor gewarnt, da oben nicht mehr herumzuturnen, da sie das sich über dem Meer ballende böse Gas kommen gesehen hatte. Er habe ihr nicht geglaubt. Es sei furchtbar.

Indem nach und nach herauskommt, dass da gar keiner starb, nicht nur, weil man keine Leiche findet, was auf hoher See eher normal, sondern kein real fehlendes Besatzungsmitglied, erklärt Gretas Management, dass man natürlich nur habe wachrütteln wollen, zeigen, was jederzeit mit jedem Seefahrer und Küstenbewohner geschehen werde, steuere man nicht sofort und nachhaltig um. Ob man etwa hätte wirklich einen Menschen opfern sollen, die Leute in die notwendige Panik zu versetzen?

Gretas Steh- und Sehvermögen wie die menschenfreundliche Weitsicht, wenn nicht Weisheit ihrer Berater, werden allsamt gelobt, die Medien überschlagen sich mit Forderungen nach neuen Steuern und Vorschriften und zumal danach, den Klimaleugnern endlich richtig das Handwerk zu legen.

Weiter kann ich Ihnen jetzt ehrlich noch nichts davon erzählen, denn in meinem Traum war das jetzt.

Anschluss

Eben fällt mir ein, dass der Traum doch noch nicht zuende war, jetzt also noch nicht jetzt.

Verschiedene Psychologen- und Feministinnenverbände sind auf den Plan getreten, meinen, dass es unverantwortlich gewesen sei, eine Minderjährige, die unter einem unvergleichlichen Druck steht, dem Törn ausgesetzt zu haben. Greta werde noch lange gebraucht werden, sie da so in den Fluten zu verheizen, das sei, gerade mit Blick auf Weltklima und ihrer Bedeutung für die Verbreitung von Panik schlicht unverantwortlich.

Man äußert zwar noch nicht ausdrücklich den Verdacht, dass Gegenmächte das Geschehen rund um Greta wesentlich unterwandert hätten oder gar schon in ihre Kontrolle genommen, doch es hängt ein schwerer Geruch in der Luft.

Andere Psychologen- und Feministinnenverbände wiederum sehen es als eine Ungeheuerlichkeit an, wie da eine junge Frau, gerade aus Autarkie, äh, Autismus und sonstwas erfolgreich herausgekommen, als nicht genesen, als Willenlose dargestellt werde, womöglich mit der Absicht, sie in alte Finsternis zurückzustoßen.

Es hat sich daraus inzwischen ein Zickenkrieg entwickelt, dass nur noch ein paar sehr mutige sehr schwule Männer auf die Talkshows gehen, wo der ausgetragen wird. Selbst die frechsten Transen trauen sich da nicht mehr hin.

Nun kam der Eklat. Eine evangelische Bischöfin hat erklärt, dass man eine Greta, gleich einer Hildegard von Bingen, nicht nach normalen psychologischen Kriterien entlang ihrer Aussagen und ihres Gebarens messen könne, da solche, ständig verfolgt, ja manches verschlüsseln mussten und müssten, sozusagen die herrschende Kaste zum Guten hin ein wenig hinters Licht zu führen, um den göttlichen Funken, der ihnen ganz besonders übertragen, zu einer Fackel zu entfachen, die die ganze freie Welt erleuchten werde.

Das gab meiner Erinnerung wohl wiederum erstmal den Rest, denn ich war im Traum wohl zu aufgeregt bezüglich der folgenden Reaktionen, schließlich war es undenkbar, selbst im Dämmer dessen, dass der Zickenkrieg damit beendet sein werde.

 

 

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Armer Lidl! – Siegt am Ende die freche Norma?

Armer Lidl! Veggie-Volksburger bleiben liegen! Solidarität mit Lidl!

Mir geht der arme Lidl mit seinen Veggie-Volksburgern nicht aus dem Kopf.

Der hat es jetzt nämlich geschafft, 227 Gramm Gemüsepflanzerl nicht für fünf, sondern für drei Euro an den Markt zu bringen. Wie er das wohl hingekriegt hat, dass das Zeug nur noch doppelt so viel kostet wie Rinderhack? Diktiert da die Fleischmafia die absurden Preise?

Ist das, bei den lächerlich billigen Zutaten, großteils Wasser, wirklich so ein lebensmittelchemischer Gesamtaufwand, die Dinger irgendwie ansehnlich und ähnlich wie Echtfleisch schmecken zu lassen, dass es, selbst in der Volksvariante, ein veritabler Luxus, ein ernährungsphysiologisch fragwürdiger Ausflug überdies?

Wie ist es denn eigentlich mit der Energiebilanz, wenn die Herstellung eines Kilos nicht einmal eines Euros Werts an realen Zutaten bedarf, und das Ergebnis ist so teuer?

Vielleicht richtet es der Markt ja auch bald.

Die Norma bietet vergleichbare Dinger plötzlich rotzfrech um ein Drittel an.

Alle toben.

Die Norma aber siegt.

Denn vierzehn Tage später sinkt der Preis in bundesweiter Aktion noch einmal um zwanzig Prozent.

Und gleichzeitig kündigt das Unternehmen an, seine „Veggie Burgers for Everyone“ bald auch in den USA zu verkaufen, eine eigene Produktionsstätte dort sei schon in Planung. Und schon wankt dort ein Gelddruckgigant.

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Nikolayevas Bach schützt mich selbst vor Greta

Ich habe diese Aufnahme der Nikolayeva schon einmal erwähnt, es liegt erneut an.

Ohne jede Weinerlichkeit: Wenn man sich, wie ich, zum Behufe seines Blogs, einige Stunden pro Tag mit unsäglichem Unrat befassen muss und den selbst noch bei der heiligsten aller Tätigkeiten, dem Kochen, in sich umwälzt, ist das ein nicht nachlassendes Erhellungs- und Beruhigungsmittel im besten Sinne.

Probieren Sie es mal aus. Die Aufnahme taugt auch, wenn man Schönes noch beflügeln will.

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Armer Lidl! Veggie-Volksburger bleiben liegen! Solidarität mit Lidl!

Eben war ich beim hiesigen Lidl, das übliche, heute auch etwas Fleisch zu besorgen, und siehe da, ich gewahrte gleich beim Echtfleisch eines großen Stapels Veggie-Burger namens „Next Level“, 227 Gramm zu 2.99, nein, schon nicht mehr, inwischen allesamt 2.09, wegen kurzer Haltbarkeit, bis morgen.

Offenkundig waren die tagelang nicht zum regulären Preis gekauft worden, und wenn nicht gerade eben umgezeichnet, auch noch kaum zum ermäßigten.

Der arme Lidl! Jetzt bietet er auf Teufel komm raus dieses sauteure reichlich laminierte Erbsenpüree-Gemüsegemisch an, und zumindest hier im fränkischen Bratwurstland will es anscheinend keiner haben.

Die paar Gemüserereste und das Kaliumsorbat und einige andere Zutaten morgen erbarmunslos wegschmeißen zu müssen, das wird den Konzern wohl nicht zu hart treffen, doch bedenke man den Imageverlust, sollte das nicht nur in Karlstadt am Main aufkommen, sondern vielerorts im Land!

Damit wäre nämlich zwingend nachgewiesen, dass beim Lidl lauter solch fleischfressender Klimaschänderplebs wie ich einkauft, also jeder verantwortliche Mensch einen Bogen um jeden Lidl machen muss. Zumal die ganze aufgespritzte Gemüsepampe, erinnere ich’s recht, nichtmal Bio, lediglich schon für 2.99 wohl das Billigprodukt dieser Art am Markt, wahrscheinlich, weil Lidl selber nur Hungerlöhne zahlt.

Ja, mir tut der Lidl leid.

Achja, ich nahm dann doch kein Rinderhack mit, was ich eigentlich vorgehabt hatte, mal wieder eine nichtvegane Bolo daraus zu kochen oder Fleischküchle zu machen, doch irgendwie verdarb mir die farbliche Ähnlichkeit mit jenen armseligen Veggie-Teilen die Lust darauf, weshalb ich mir dachte, warum nicht wieder mal ein Huhn, und siehe da, unter einigen noch nicht herabgepreisten Maispoularden lag eine, die ebenfalls um 30% reduziert war. Da lachte das Schwabenherz, jetzt ist das Ding schon mit Sellerie und Lauch und Paprika und Schalotten und Knoblauch und Olivenöl und Meersalz im Ofen, etwas Chili fehlt noch, vielleicht kräutere ich noch ein wenig, später kommt ein Schuss Wein dazu.

Ich werde meinem lieben Lidl treu bleiben. Da bringt er endlich den halb so aberwitzig teueren Volks-Veggie-Burger heraus, und die Leute sind nicht einmal aus Gründen der Solidarität heraus bereit, den zu kaufen. Ich finde das rücksichtslos und unterdrückerisch, und ich stehe ausnahmslos immer auf der Seite der Niedergeworfenen und Unterdückten.

Nachtrag. Es ist womöglich noch schlimmer als vermutet. Der Tester da unten meint, der Lidl-Veggie-Volksburger sei von den drei getesteten nicht nur mit Abstand der billigste (das sieht ja jeder schon am nicht reduzierten Preis), sondern auch der beste. Noch ein Grund für meine Lidl-Treue. Denn dass Lidl ihn dafür geschmiert hat, kann ich mir bei den billigen Burgern kaum vorstellen, und wenn schon, Geschmäcker sind verschieden, das wäre für mich nur kreative Notwehr.

Hier der Gegenknaller von der SZ: Der Lidl Fake-Burger ist ein Fake-Fake-Burger zum Kampfpreis:

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lidl-next-level-burger-1.4548894?utm_source=pocket-newtab

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