Drei gegen die Fünf Augen

Wenn das erste der Fünf Augen, Apple, Google, Microsoft, Amazon und Facebook, an einem Börsentag über 25 % oder insgesamt gegenüber heute 50% an Wert verloren hat, kaufe ich den besten Käse und die beste Flasche.

Die Vorboten sind da. So langsam dämmert es jedem, der noch selbständig denken kann, dass diese Firmen schon nicht mehr nur Monopole bilden, sondern einen regelrechten Trust.

Und so ein Trust hat es eben an sich, dass er alle freien Marktkräfte, die sich gegen ihn stellen könnten, unterpflügt, zumal die freie Meinung, welche immerhin eine Art Marktmacht mit sich bringen kann, die störend.

Und daran macht man sich jetzt nochmal in verschärftem Maße, man testet gerade in den schönen USA selbst, welche gegen die freie Rede, also den ersten Verfassungszusatz, gerichtete Zensurmaßnahme durchgeht. Man schlägt ganz schön um sich, hat die Handschuhe klar deutlich ausgezogen.

Man weist dabei natürlich weit von sich, dass man zensiere, verweist auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen, gibt darüberhinaus, wenn überhaupt, nur wolkige Erklärungen heraus. Dabei ist sonnenklar, dass auf der einen Seite Hass und Hetze und Rassismus und Sexismus usw. geduldet werden, wenn nicht gar befördert, auf der anderen viel Harmloseres gesperrt, der Betreiber womöglich ganz von der Plattform geschmissen wird, alles weg.

Dabei pokern die Five Eyes mir unverständlich hoch; denn gerade in den USA könnte es ihnen wegweisend zuerst ganz anders ergehen. Dadurch, dass sie Inhalte inzwischen eben doch auswählen, werden sie vom elektronischen Dienstleister zum klassischen Medium, das für seine Inhalte insgesamt mitverantwortlich wird. Das wäre der umgehende Genickschuss.

Andererseits, und die Drohung damit könnte wirken, wäre das Recht auf freie Meinungsäußerung diesen Firmen in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hineinzuschreiben, aufgrund ihrer Marktmacht und Reichweite zwingend. Sie könnten sich natürlich auch zerschlagen lassen…

Die Fünf Augen sagen inzwischen nicht nur an, was sie meinen, dass wir sehen wollen, sortieren nach hinten, was wir nicht sehen sollen, nach vorne umgekehrt, nein, es reicht ihnen nicht, sie wollen jetzt auch noch bestimmen, ohne dass dies eine Regierung von ihnen verlangte, wie in Deutschland, was ganz rausfällt.

Diese Firmen sind veritable Monster.

Ihr wahres Gesicht zeigen sie erst jetzt, in den USA.

Eben weil es dort keinen Staat gibt, der sie gegen den ersten Verfassungszusatz beauftragt hat, im Sinne des Staates zu sortieren und zensieren!

Und eben deshalb halte ich dies für ein Vabanquespiel. Die Konservativen, Libertären, echten Liberalen, Bürgerlichen, die Patrioten, die könnten jetzt für den „herrschaftsfreien Diskurs“ einstehen. Alle Anständigen und Redlichen im Grunde, es soll schon Linke geben, die mitmachen.

Ich denke, der Fernblick mag die Einschätzung trüben, es braut sich Unheil über den Five Eyes zusammen. Sie schreien geradezu danach, dass es sie trifft. Wäre ich ein Spekulant und hätte ich sowieso genug Geld, so würde ich sie sowohl aus der möglichen Gewinnerwartung wie auch aus reiner lachender Bosheit heraus gehörig „shorten“.

Der amerikanische Kongress steht im Grunde jetzt schon vor der Frage, wie weit er die Five Eyes gewähren lassen will, bei vielen Abgeordneten mag es noch nicht geklingelt haben, aber einige sind sicherlich schon wach und begreifen, was da insgesamt für die USA auf dem Spiel steht. Dass es hier um die freie Rede geht. Dass ein Trust sich anschickt, zu bestimmen, welche Rede von allen gehört werden kann, welche nicht.

Die Five Eyes haben sich jedenfalls durch ihre Zensurmaßnahmen in den USA selbst viele neue Feinde gemacht, Leute, die kritisch waren, sind jetzt noch kritischer, man ist sich unter den Unabhängigen quer durch den Bogen zusammen gerade, dass man denen sowohl die Redefreiheit als auch die Sache mit der Verantwortlichkeit wenn Medium und obendrein das mit Antitrustmaßnahmen vors Gesicht hält, allen Leuten, bis zum Bloggermarsch vor den Kongress, zu zeigen, wer und was da steht.

Gut, ich mag zu optimistisch sein, will aber noch einmal die drei den Fünf Augen bedrohlichen Punkte, die eben noch nicht alle verstanden, geschweige denn, sie schon verbunden haben, in je ein Wort fassen: Redefreiheit, Haftung, Zerschlagung.

Bisher kein Kommentar

9/11: Siebzehn Jahre Krieg

Ich habe erst vorhin gemerkt, dass heute der 11.9. ist, vielmehr, das war mir gestern schon klar, aber ich dachte nicht an 9/11, den großen Gedenktag, bis dass ich zufällig einen Amerikaner im Netz davon sprechen sah.

Bei meinem Medienfrühstück fand ich auch nichts dazu, also kann das Ballyhoo dazu immerhin bei uns nicht mehr so ganz groß angesetzt worden sein. Demgegenüber ist „Solingen“, also der Brandanschlag dort, nach 25 Jahren immer noch groß betextet und begangen worden.

Will man hier etwa gegen das Vergessen vergessen?

Unabhängig davon, wer die drei Türme damals, vor heute 17 Jahren, wie zum Einsturz brachte, geht es um den historischen Einschnitt: Jeder Krieg war ab da gerechtfertigt, jede Maßnahme, den Bürger noch mehr zu überwachen, ihn mit allerlei Sondergesetzen zu überziehen.

Seitdem sind die USA und ihre Vasallen in mehrere Länder einmarschiert, haben noch mehr bombardiert, auf der ganzen Welt Geheimgefängnisse eingerichtet, den NDAA verabschiedet, man lese mal nach, was der möglich macht, die FEMA-Lager aufgebaut, die NATO bis an die russischen Grenzen gestellt, die Ukraine gegen die Russen gestellt, wurden die Landnehmerströme aus Afrika und Asien gen Europa mit allen Mitteln befeuert, die Saudis dürfen den Jemen plattmachen, ohne dass die MSM sich dafür interessieren, kurzum, die Welt ist durch dies entschlossene Handeln immer schöner und sicherer geworden.

Dumm nur, dass sich das Bruttoinlandsprodukt der Chinesen in diesem Zeitraum mehr als verdreifacht hat, Russland doch nicht in die Knie zu zwingen war und dies auch nicht in absehbarer Zeit sein wird.

Und so hat man zwar per Masseneinwanderung Kulturfremder zumal Deutschland und Schweden und Großbritannien und anderen europäischen Idiotenländern schweren Schaden zugefügt, diese empfindlich geschwächt, diese Sache aber damit bezahlt, dass überall östlich und südöstlich von Deutschland die Gesamtflutung der EU zum Halt gekommen ist, inzwischen sogar in Italien, ja länger schon im Dänemark, Norwegen, neuerdings gar Schweden. Die Deutschen sind fast schon der letzte Willkommensmohikaner. Und wollte man doch die Länder des ehemaligen Warschauer Paktes wie jene des Balkans vor allem gegen Russland richten, was zwar teils gelang, jetzt aber durch die geradezu Abscheu vor der aberwitzigen deutschen Fremdenpolitik in Polen oder Tschechien leider zumindest erheblich gegenkompensiert wird.

Man hat diesen Saddam weg, und doch hat man den Irak jetzt erst recht nicht. Man hat eher den Iran gestärkt. Dumm gelaufen.

Man steht seit eineinhalb Jahrzehnten in Afghanistan, hat nichts erreicht. Dumm gelaufen.

Man war in Ägypten an ein paar Schweinereien beteiligt, momentan erschient die Sache halbwegs stabil.

Man hat Gaddafi plattgemacht, Libyen zerstört, das hat ganz gut funktioniert, das Tor nach Europa für schwarze Landnehmer geöffnet, hat bislang auch funktioniert, was man sonst davon hat, ist unklar.

Man hat Syrien weitgehend zerstört, es aber dann doch nicht ganz geschafft, ist nun in der dummen Lage, sich mit den Türken überworfen zu haben, die wiederum mit den Qataris im Geschäft, die den Saudis feind, die Saudis den Iranern, die Israelis allen, dazwischen die Kurden, kurzum, man hat nichts unter Kontrolle, auch nochmal östlich, in Pakistan, nichts.

Außerdem, von wegen 9/11, der Plan, welche Länder in den folgenden Jahren zu überfallen seien, wurde schon im Jahre 2000 veröffentlicht. Man hat es dann ziemlich genau so gemacht, es fehlt nur noch der Iran.

Man brauchte lediglich einen Grund, diese Pläne der Welt gut verkaufen zu können, und den hatte man dann bald. So einfach ist das.

Gleichwohl wäre es natürlich der Gipfel, hätte man hier nicht nur eine beispiellos gute Gelegenheit beim Schopfe gepackt, sondern diese gleich schon selbst herbeigeführt: Und dies bildet, desfalls, die höchste Gefahr für alle Beteiligten. Denn käme das klar heraus, so setzte es hart. Nicht nur für die Beteiligten. Auch deren Hintermänner, deren ganze Linie, möglicherweise.

Bisher kein Kommentar

Styxhexenhammer666

Der Typ, der sich die Überschrift derzeit als Künstlername leistet, bürgerlich Tarl Warwick (durchaus könnte man den Familiennamen als bezeichnend für ihn ansehen), ist auf seinen Videos sehr informativ.

Die „liberals“ in den USA hassen ihn wie die Pest, denn er ist zweifellos intelligent, belesen, beredt, schlagfertig, nie beleidigt und spottet und lacht gerne. Und er ist nicht in dem Sinne „rechts“ (oder auch „nazi“, was von entsprechenden Leuten wie hierzulande auch in den schönen USA inzwischen über jeden abgeladen wird, der ihnen nicht passt), „rassistisch“, wie sie ihn gerne hätten, eher ist er libertär, und zumal ist er „free speech“, hält das First Amendment hoch wie kaum ein anderer, als Fundament der Freiheit. Das macht die „liberals“ noch wilder.

Angenehm ist an seinen Vorträgen, dass er wirklich liefert, über zehn oder zwölf Minuten, sein Amerikanisch sehr gelenkig, dabei nicht zu kompliziert ist. Der Mann kann reden.

Nein, natürlich teile ich nicht alle seine Einschätzungen.

Gleichwohl: Wer wissen will, was in den USA (nicht nur dort, aber er konzentriert sich meist darauf) im Zensurkrieg und den Propagandaschlachten dazu vor sich geht, sieht sich hier sehr schnell und gut nachvollziehbar mitten im Geschehen.

Das denken offenbar inzwischen viele, weswegen seine Reichweite schon sehr beachtlich ist.

Bisher kein Kommentar

Die Sachsenhatz

Von der Sachsenhatz über „Du Sachse!“ und die Entsachsung sowie die selbstentsachsten Exsachsen und deren Wiedereinsachsung zum Wirtschaftswunderland Sachsen

Ernstes Nachwort zum möglichen Wendepunkt

Die Franken haben sie am Ende nicht vernichtet, die Preußen nicht, die Sozialisten nicht, und die Sachsenhetzer der merkelschen Blockflötenparteien werden das, bei aller Schützenhilfe durch ihre Medien, auch nicht schaffen.

Seit dem Auffliegen der medialen Lügen- und Hetzkampagne anlässlich der Vorfälle in Chemnitz und der wundersam musikalischen Linksparty der guten Hasser sollte zumindest erst einmal jedem Sachsen klarwerden, dass er allein wegen der Zugehörigkeit zu seiner Volksgruppe inzwischen systematisch diffamiert wird.

Wann wird der Linkssachse den Normalsachsen, sobald er ihn als solchen erkennt, mit „Du Sachsenschwein, du Sachsennazi, du Sachse!“ beschimpfen? Wann beantragen alle antisächsischen Sachsen die Bremer Stadtstaatsbürgerschaft?

Antideutsch gilt ja schon als ebenso fesch wie normal, doch mehr und mehr hat man dem in den letzten Jahren noch das Antisachsentum (auch generell Antisossitum) als bei Hofe zu Berlin sicherlich gerne gesehen hinzugefügt.

Der Sachse bekommt es jetzt doppelt und dreifach: Erstens ist er ein Deutscher, zweitens ein Ossi, drittens auch noch Sachse.

Wie lange noch hilft es dem Niedersachsen, wenn er normal ist, dass er nur Niedersachse ist, also doch irgendwie ein Sachse.

Wann ziehen Bremen und Hamburg die Leitern hoch, lassen all die Scharen derer, die sich entsachsen wollen, nicht mehr rein, natürlich nur wegen der Wohnungsknappheit und so, von der Konkurrenz um arbeitsloses Auskommen durch vorige „Schutzsuchende“ natürlich kein Wort verlierend?

Der Bundespräsident appelliert an die weltoffenen Rheinländer, die Flüchtlinge nicht im Stich zu lassen, man habe schon vor über hundert Jahren jede Menge Polen im Revier integriert, das müsse doch auch mit einigen wenigen hunderttausend selbstentsachsten Sachsen gelingen.

Klar, das sagte der aufgeweckte Mann sich sicherlich selbst, oder seine Berater steckten es ihm, dass selbstentsachste Sachsen in Baden oder Schwaben oder in Franken oder Altbayern nicht nur noch weniger erwünscht sein könnten als bei den fröhlichen Rheinländern, sondern dass die Exsachsen da von sich aus schon gar nicht hinwollten, zu noch nicht entfrankten Franken usw.

Inzwischen ist ein Hilfsfonds eingerichtet, man hat in der Lüneburger Heide und im Rothaargebirge Zeltstädte errichtet, Bundeswehrkasernen geöffnet, das THW ist im Dauereinsatz. Die Exsachsen demonstrieren nicht immer ganz friedlich in den umliegenden Städten. Es kommt zu Plünderungen nicht nur der Alkoholabteilungen der ansässigen Geschäfte.

Schon haben sich Antiexsächsische Kreise gebildet, AKs, „Arbeitskreise“, so tarnen sie ihr Vorhaben. Und es ist klar, was sie wollen, sie warten nur noch auf den richtigen Zeitpunkt dafür, das Unsägliche zu sagen, nämlich dass eine Repatriierung der Exsachsen für den Erhalt des Friedens in der Republik unumgänglich sei. Nur Exsachsen von tadellosem Leumund und mit geregelter fester Arbeit könnten in begrenztem Umfang eine Art Duldung bekommen. Man habe auch schon Linguisten befragt, die meinten, sowohl vor dem geübten Menschen wie zudem der modernen Spracherkennungssoftware könne sich kaum ein in Sachsen aufgewachsener Sachse einfach damit herauslügen, er habe seine Papiere verloren. Man wird ihn ausfindig machen können, man habe Bilder von allen Exsachsen genug. Kriminaltechnisch alles kein Problem.

Nachdem dieser Plan bekannt wird, bricht medial die Hölle los. Und nicht nur medial. Junge Migranten aus Afrika und Asien fürchten, irgendwer hat diese Sache in Umlauf gebracht, dass sie ihre Unterkünfte demnächst mit Exsachsen teilen müssten, ja gar verbracht werden müssten, und so gibt es gegen diesen Plan gewaltsame unangemeldete Demonstrationen, am heftigsten in Berlin, Hamburg, Bremen und Köln.

Menschenverachtend!“ – das ist der erste Ruf in den Systemmedien, womit sie weder die Plünderungen der Exsachsen meinen noch die Aufmärsche der sich bedroht fühlenden Edelmigranten, sondern die Ungeheuerlichkeit, den offen rassistischen Plan, Exsachsen an Sachsen praktisch bedingungslos auszuliefern. Aber das reicht nicht. Denn aus Sachsen vernimmt man nun auch spöttische Töne dazu, denn den freien Wohnraum, die gesunkenen Unterhaltskosten für zumeist Faulenzer und weitere Faktoren, wie die gestiegene innere Sicherheit und Stimmung in der Bevölkerung, als günstig für Sachsens wirtschaftliche und soziale Entwicklung beigefügt: „Wer sagt denn, dass wir die wieder haben wollen? Seit wann wird man im Leben zweimal Sachse? Oder sollen wir die als Staatenlose registrieren? Und wer zahlt uns das alles? Dass sie nicht billig zu haben sind, das habt ihr gescheiten Wessis ja inzwischen raus.“

Inzwischen kracht es immer mehr und öfter. Die Edelmigranten und Exsachsen gleichzeitig, die Polizei ist heillos überfordert. Zumal es inzwischen auch immer mehr Demonstrationen von Normalbürgern gibt, die dem Spuk ein Ende bereitet sehen wollen.

Endlich dreht sich der Wind, und die Bundesregierung wie die Westländer verkünden, nun doch mit dem Freistaat Sachsen Verhandlungen über Wiedereinsachsungen zu führen, schweren Herzens, aber angesichts der Notlage der Republik sei es unvermeidlich, auch eine derart drastische Maßnahme wie Wiedereinsachsungen in Betracht zu ziehen.

Viele Medien drehen nun total durch und warnen vor einem „Exsachsengenozid“, vor „unmenschlicher, grausamer Vertreibung“ und rufen ihrerseits zu Demonstrationen auf, die aber fast nur von den Exsachsen, die ohnehin schon demonstrieren, besucht werden.

Recht plötzlich bricht dann das ganze Kartenhaus zusammen. Landräte und Bürgermeister rechnen Berlin die Schäden und die Kosten vor, die die Exsachsen bei ihnen verursachten, drängen auf zügige Verhandlungen mit dem Freistaat, man habe auch Verständnis für die sächsische Seite dahingehend, die Wiedereinsachsung finanziell nicht allein schultern zu können. Der Bund müsse bereit sein, dafür tief in die Tasche zu greifen.

Endlich ist der Deal perfekt. Der sächsische Staat bekommt für jeden zurückgenommenen Exsachsen, man schätzt, es werden etwa achthunderttausend sein, pro Kopf 50 000 Euro, also insgesamt 40 Milliarden. Der Freistaat hatte knallhart verhandelt und darauf verwiesen, was Edelmigranten den Staat über die Jahre kosteten und darauf beharrt, dass der deutsche Staat auch so noch den Exsachsen als Schutzsuchenden als weniger wert befinde, denn die Edelmigranten.

Das war es dann auch bald gewesen, mit der Sachsenhatz. Die meisten Exsachsen integrierten sich innert kurzer Zeit im Freistaat. Dieser hatte plötzlich Geld für Schulen und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, für Brückensanierungen, zinslose Kredite für kleine sächsische „Startups“ und allerlei mehr, was sowohl dem Bürger, wie auch der sächsischen Wirtschaft wie dem Selbstwertgefühl der Sachsen sehr gut bekam. Die Exsachsen gewöhnten sich, und die geschlagenen Wunden heilten. Bald war Sachsen das von allen anderen Ländern beneidete Wirtschaftswunderland.

Gut, so wie oben beschrieben wird es nicht kommen.

Es ist aber beispiellos, wie man jetzt einen ganzen deutschen Volksstamm nicht nur unter Generalverdacht stellt, sondern im Grunde in einen Sack steckt und hemmungslos medial draufhaut. Die Antideutschen reiben sich die Hände.

Wenn sich diese Leute da nicht verrechnet haben. Denn jeder, der gerne Schwabe, Franke oder Bayer ist und halbwegs gesund im Kopfe, der wird sich fragen, ob seine Landsleute, also auch er, als nächstes an der Reihe sein werden, und so wird er sich, auch aus Mitgefühl, zumindest innerlich den gebeutelten Sachsen nahe fühlen.

Und dass die Sachsen, wenn man sie so behandelt, wahrscheinlich schon alleine nur noch trutziger werden, das scheint man auch nicht wirklich einkalkuliert zu haben.

Den Antideutschen, gleichzeitig von ihrer Beinahe-Allmacht berauscht, indem die Angst umgeht, die könne gebrochen werden, ist alles recht, was ihnen vor die Flinte kommt, und nun ist es das Sachsenlegen. Sie sind teils völlig enthemmt, merken gar nicht mehr, was sie sagen. Sie entlarven sich, wie sie das vordem noch nie fertiggebracht haben, indem ihnen keine Lüge zu schäbig und das so langsam der Letzte noch merkt.

Durch diesen haltlosen, grausen Wahn, auch noch mit einer von ihnen unisono bejubelten „Feier“ gegen den Hass, die vor Hass nur so troff, sowie die nochmals verstärkte Sachsenhatz im Anschluss an Chemnitz, mögen sie den Wendepunkt gesetzt haben, jetzt in diesen Wochen, den Historiker einst an dieser Stelle verorten werden.

Bisher kein Kommentar