Stromausfall mit Babs, Birgit, Hans und Kalle

https://magnuswolfgoeller.de/2019/08/gruen-vorgesorgt-endlich-oeko-stromurlaub/

Ich setze jetzt die Lektüre des oben verlinkten Artikels und des dort wiederum verlinkten Fremdartikels voraus, oder holen Sie das bitte nach, oder Sie wissen sowieso schon um die reale Gefahr eines längeren Stromausfalls in weiten Teilen Europas, so dass ich Sie ohne weitere Umschweife ansprechen kann.

Erstellen Sie genau auf Ihr Zuhause einen bestmöglich zugeschnittenen Notfallplan. Zunächst prüfen Sie, von welchen elektrischen Systemen Sie elementar abhängig sind, also zunächst Kochen und Licht und Heizung, wobei darunter eben auch jede moderne Gas- oder Ölheizung fällt, die elektrisch gesteuert und elektrische Pumpen braucht. In einer Stadtwohnung werden Sie jetzt vielleicht zwei Gasflaschen für den Notwärmestrahler wie fürs Kochen auf dem Balkon parken. Kerzen und Taschenlampen mit hinreichend Batterien liegen auf der Hand, Solarladegeräte dazu schaden auch nicht. Auf dem Land mag es der doch wieder installierte Holzherd sein, in der Stadt mag man auch ein Spirituskochsystem vorhalten, da kocht es sich schon mit zehn Litern Spiritus einige Zeit. Natürlich hat man elementare Verbandsachen und Nahrungsmittelvorräte, so dass man sich nicht gleich mit dem Rest um die letzte Konserve schlagen muss. Man hat Planen und Nägel, um eingeworfene Fensterscheiben abzudichten, bevor der Glaser in einem Vierteljahr kommt. Man hat elementare Werkzeuge und jede Menge warme Kleidung und Decken und Schlafsäcke und am besten auch noch ein paar Flaschen Weins und Whiskys.

Es muss eh immer jemand in der Wohnung oder im Haus bleiben, je mehr Leute, desto besser, um aufzupassen. Am besten, man geht erstmal so wenig wie möglich raus, nur hie und da peilt einer die Lage. Das gibt romantische Kerzenabende. Es gibt Linsen und Reis für alle. Es ist schon der dritte Abend, gestern waren es Dosenravioli, lieber schonmal Sprit sparen, und der Hans hat stolz immer noch ein großes Stück Hartwurst zu verteilen, so wie Bärbel ein entsprechendes vom Käse. Tagsüber keine direkten Angriffe, nur immer wieder Geschrei auf der Straße. Übers Kurzwellenradio ward nun klar, dass in vielen Städten Plünderungen und Straßenschlachten im Gange, so dass Kalle, der Koch, Bärbel, nicht nur in Sachen Käse Strategin, Hans, der mit den Werkzeugen, die nicht nur Hartwurst richtig aufschneiden, sowie Birgit, die Heilkundige des Quartetts, je zu Pärchen aneinandergekuschelt, doch durchaus jeder mit jeder und jede mit jedem nicht nur all ihrer Voraussicht dankten: Sie gelobten allda, sich künftighin noch viel besser auf derlei Lagen einzurichten, und zwar selbst dann, wenn jetzt sofort das Licht wieder anginge.

Es ging aber natürlich nicht im Moment des Gelöbnisses wieder an. Das gibt es nur bei Religionen und im Theater. Außerdem wäre Babs und Birgit und Hans und Kalle auch für den Fall zu trauen gewesen.

Die Vier treffen sich jetzt alle vierzehn Tage zum gemütlichen vorsorglichen Beisammensein, manchmal rein zum Spaß und zum Üben stromfrei.

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Grün vorgesorgt? – Endlich Öko-Stromurlaub!

Wieder einmal ein Beinahe-Stromausfall

Haben Sie genügend Kerzen im Haus? Taschenlampen mit Batterien? Wie lange dauert es, bis Ihr Frierfach antaut? Haben Sie lediglich eine elektrisch geregelte Heizung? Können Sie ohne Strom kochen?

Noch haben Sie sich das vielleicht nicht gefragt, dann empfehle ich Ihnen die Lektüre des oben verlinkten Artikels gleich doppelt.

Grüne und Greta und Kompanie sind auf dem besten Wege, Sie bald einmal in den wohlverdienten Ökö-Stromurlaub zu schicken, und im Sonderurlaub im eigenen Haus, da will man es ja besonders heimelig haben. Und fordert Sie Ihr Arbeitgeber doch für mechanische und dieselbetriebene Schutz- und Aufräummaßnahmen an, ein Rest Strom mag auch noch in manchem Stapler ausgeharrt haben, so meckert der bestimmt auch nicht, wenn Sie ein paar zusätzliche Kerzen mitbringen.

Mir scheint auch, dass keiner so genau weiß, wie schnell die Karre europaweit wieder läuft, wenn sie einmal richtig in sich zusammengebrochen ist. Zumal wenn es sehr kalt ist und sehr trüb und sehr windstill und das voraussichtlich noch lange so bleiben wird, also nichts mit Solar und Wind, und keiner hat mehr Bock, genau jetzt den durchgeknallten Deutschen den Extrastrom zu liefern, den die eigenen Leute gerade so dringend brauchen. So können politische und finanzielle Faktoren zu den schon nicht ganz so gut geklärten technischen Schwierigkeiten hinzukommen.

Ich hörte auch schon davon, der mir das erzählte ist kein Luftikus, dass europäische Länder bereits verstärkt an technischen Abkoppelungsmöglichkeiten von unserem Stromnetz arbeiten. Das heißt, an der Oder sieht man nachts dann umgekehrt, wo Polen anfängt, im Bayerischen Wald, weit oben, sieht man die Lichter der Dörfer im seligen Böhmerwald. Und zwar ratzfatz. Man sieht in Görlitz sein eigenes Bier nicht mehr, während es ein paar hundert Meter weiter, jenseits der Neiße, gekühlt und beleuchtet bleibt, die ganze Nacht.

Jaja, der Magnus sieht mal wieder schwarz. Nein. So ist es nicht. Das mit der Gefahr eines großen Stromausfalles, der auch Tage dauern könnte, mit allen Folgen, ist real. Es ist ebenso real, dass diese Gefahr mit der grünen Stromwende zumal in Deutschland zusammenhängt. Und damit wird leicht real, dass unsere Nachbarländer uns die eigene Suppe irgendwann allein werden auslöffeln lassen, oder für letztmalig verteilte Hilfslöffel sehr viel Geld verlangen.

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5G: Jetzt kommt das Probebraten

Zum Thema Ausbau von 5G gibt es ein paar gute Nachrichten.

Erstens scheint Deutschland gegenüber anderen hochtechnisierten Ländern glücklicherweise hintendran, es werden also Amis und Japse und Koreaner wohl zuerst probegebraten.

Sodann sagen die führenden Firmen mit den ersteigerten Frequenzen, ein Ausbau in der Fläche sei ihnen in Deutschland zu teuer. Klar, Deutschland ist ein Riesenland mit Abertausenden an kleinen Dörfern. Und erst die blöden Wälder überall drumherum.

Ja, es ist das liebe Geld, das man Millionen Privatnutzern aus der Tasche ziehen müsste, für die kaum Nutzervorteil herausspringt. Das Landei wird nämlich nur in der Stadt den schönen neuen Standard nutzen können, der Stadtbewohner hangelt sich, sobald er Hamburg-Blankenese verlässt, schon in Harburg hilflos von Mast zu Mast, vielmehr, er wird automatisch auf den alten Standard heruntergestuft.

Zudem bin ich mir auch sehr sehr sicher, dass die Mobilfunkfirmen selber Bammel vor ihrer eigenen Technik haben. Es könnten sehr schnell so viele Leute krank werden, dass es ein Milliardendesaster gibt. Natürlich nur an toten Euros und Dollars.

Man hat für Milliarden Millionen Geräte aufgestellt, und Millionen Leute hassen diese Geräte. Hilft es da, dass jede Antenne womöglich gleich mehrere Kameraaugen hat, wenn der Wille zur Zerstörung groß? Wie viele Millionen Polizisten braucht man, um Millionen Antennen zu schützen?

Ich denke nicht, dass man derlei Fragen in der Branche einfach weglacht. Die haben selber keine Ahnung, was passiert, wenn sie Millionen Menschen und Tiere und Bäume und den ganzen Rest, zumal an Insekten, dieser Strahlung aussetzen, in einem Unfang wie noch nie. Fiele gar endlich der C02-Schwindel, die Umweltbewegung könnte die Elektropest als eigentlichen Feind der Menschheit ausrufen, Millionen Exgretinisten gehen jetzt gegen die Strahlenmörder vor.

Aber immerhin, sie scheinen sich sehr gut gegen Regress abzusichern, die Firmen, die meisten Staaten wünschen den Ausbau und gewähren ihnen sehr wohlwollend allerlei Privilegien, also, dass der öffentliche Raum ihnen fast beliebig und unentgeltlich oder für eine geringe Gebühr nach Gusto zur Verfügung gestellt wird.

O, der Staat, der liebe. Der will ja nur, dass Erna durch Vernetzung nicht vergisst, ihr Baby zu tränken, dass Rob im Rollstuhl für alles vom Kühlschrank übers Garagentor bis zur Wärmflasche jederzeit Melder für ihn hat, auch wenn der Künstler gerade in Köln auf Vernissage. Ja, ein bisschen selbstfahrende Autos will er auch. Was sonst wird er wohl wollen?

Was sonst könnten Privatfirmen, wenn es vom Geld her und auch sonst sehr riskant, aus 5G wollen?

Haltmal. Wenn Google die Daten einfach hat oder gekauft hat, ist Google natürlich nicht schuld an den Strahlengeschädigten, das sind allein die Staaten, allenfalls Betreiber, die deren Richtlinien unterlaufen haben.

Wo liegt also das Problem?

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Ich bin auch für CHANGE

Herzogin Meghan Markle steht auf meisterliche Strandpoesie

Eben fiel es wieder auf, indem ich ausnahmsweise etwas royalisierte und der Herzogin von Sussex‘ kulturelle und künstlerische Leistung anhand ihres Chefredateurinnenintermezzos bei der britischen Vogue ermaß, allwo sie sich nicht nur bezüglich ihrer Leiblingspoesie offenbarte, sondern auch die unvermeidliche Greta auf dem Titel mit anderen vierzehn „Frauen“ unter das Motto „Forces for CHANGE“ stellte: überall soll es „change“ geben, also Veränderung, Wandel, einen Wechsel: aber nicht für Wechselgeld, besonders beim Wandelkampf gegen das eine, was sich nicht wandeln darf, nämlich das Klima.

Also, ich bin ganz und gar für den Klimawandel, allein schon, weil es ihn schon immer gab, jetzt gibt und auch weiterhin geben wird.

Andere Wändel aber, die sind nicht unabwendbar, nicht übermächtiger Natur.

Ich nenne da mal Abtreibung bis zur Geburt, teilweise in den USA schon legal. Es ist auch nicht von Jupiter oder sonstwem festgeschrieben, dass es dort weiterhin systematische rassistische Benachteiligung von Weißen und Asiaten gegenüber anderen Gruppen beim Bildungszugang gibt („affirmative action“). Und natürlich kamen weder Zeus noch Odin, und legten fest, dass Männer generell an vielen auch europäischen Unis und staatlichen Stellen systematisch benachteiligt werden sollten. Und vermutlich ist es auch nicht Jahwes Gesetz, dass ein Mann, wenn er sich noch nichtmal seine Testikeln entfernen ließ, ganz einfach so behaupten kann, er sei eine Frau, jeden verklagen, der das nicht mitspielen will, und zum Oberpossen auch noch beim Frauensport Preise abräumen. Welcher Gott hat angeordnet, dass die Kinderfickerfreunde von Jeffrey Epstein und Jimmy Savile auf immer den Planeten lenken sollten?

Ja, an „change“ kann ich mir schon eine ganze Menge vorstellen, durchaus Wünschenswertes und dabei Machbares. Wahrscheinlich interessiert das aber die Frauen auf dem Vogue-Titel genau nicht. Oder wenn, dann soherum, dass sie Männer noch mehr diskrimieren wollen und weiße Männer erst recht.

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Herzogin Meghan Markle steht auf meisterliche Strandpoesie

https://www.faz.net/aktuell/stil/mode-design/herzogin-meghan-markle-als-chefredakteurin-der-vogue-16316945.html

Keine Angst wegen der Royals, es wird schon noch lustig.

Prinz Harrys Gemahlin Meghan Markle durfte jetzt Chefredakteurin der britischen „Vogue“ spielen, 15 Frauen prangen auf dem Titel, Frauen, will man die unvermeidliche Greta als Frau rechnen, in Orange prangt das Motto „Forces for CHANGE“, also alles nichts Besonderes.

Dann aber legt die FAZ-Journalistin in ihrer Kritik an der Kritik an Markle im Königreich dergestalt los: „Doch die Grabenkämpfe, mit denen dieses Land unter dem Eindruck des Brexits schon genug zu tun hat – hier die Weltoffenen, Entspannten, dort die von Zukunftsängsten und dem Verlust ihrer nationalen Identität Besessenen – werden auch zunehmend an ihrer Personalie entlanggeführt.“

Aha, hier die Entspannten, dort die Besessenen. Also über 50% Besessene im Königreich, leider mehr als Entspannte…

Das ist zwar etwas grob, aber im Grunde liest man Ähnliches jeden Tag, vielleicht eher bei Spiegel und taz als bei der FAZ, doch was soll’s.

Der Spaß kommt nämlich jetzt:

‚Im Heft steht auch ein Gedicht, „A Note From the Beach“ von Matt Haig. Es geht um den weiten Strand und die kleinen Menschen. Immer wieder ist die Rede vom Körper. Zum Beispiel: „I am entirely indifferent to your body mass index. I am not impressed that your abdominal muscles are visible to the naked eye.“ Eines ihrer Lieblingsgedichte, steht daneben.‘ (Hervorhebung des „Gedichtes“ von mir.)

Ich versuche mich mal an einer Übersetzung dieses poetischen Meisterwerkes:

„Ich bin gegenüber deinem Körpermasseindex völlig gleichgültig. Ich bin nicht beeindruckt, dass deine Bauchmuskeln mit bloßem Auge sichtbar sind.“

Das ist mal ein Ding. Mit dem Spruch also macht die moderne Frau den Strandbeau an, den sie absahnen will.

Wie wäre es damit, es könnte ja auch ein geistesgesegneter Mann interessant sein und an diesem Strand, wenigstens theoretisch:

„I am entirely indifferent to your intelligence. I am not impressed that your well-spokenness is audible with the bare ear.“ (Variante: „I ain’t givin‘ a fuck concerning the content of your skull. I ain’t fuckin‘ impressed that yer posh talkin‘ is heard by my bare snatch.“)

„Ich bin gegenüber deiner Intelligenz völlig gleichgültig. Ich bin nicht beeindruckt, dass deine Beredsamkeit mit dem blanken Ohr vernehmbar ist.“

Welcher Mann, um wieviel mehr welche moderne Frau, denn das ist ja nicht festgelegt, lässt sich nicht gerne am Strand aufreißen, wenn seine beziehungsweise ihre Vorzüge gleich so unmissverständlich erkannt und anerkennend zum Ausdruck gebracht sind?

Auch die bestimmte Zartheit der Poesie. Zwei klare Aussagesätze, jeweils mit Ich beginnend, der zweite hat noch einen Nebensatz, sie sagen im Grunde dasselbe: und besonders elegant die Negation im zweiten: und dann noch der geniale Kontrast zwischen dem gehobenen „audible“ und dem volksnahen „with the naked ear“.

Trotzdem, keine Angst, ich werde hier nicht noch mehr Lieblingsgedichte der Herzogin von Sussex würdigen.  Sowieso soll man erhabene Poesie nicht auseinandernehmen, einfach wirken lassen und fühlen. So wie Frau oder Herr Bamboozle bei der Anmache am Strand.

 

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Amazing Polly jagt die Epstein-Schacks und die Maxwell

So wie es rund um die US-Demokraten rasst und rasst und rasst, schakalt und schakalt und schakalt es rund um Jeffrey Epstein.

Jetzt hat Amazing Polly – neben vielen anderen Sachen, das mit den Eltern von Vicky Ward und dem Epstein-Anwalt und Treuhänder im Zusammenhang mit Grundstücksgeschäften ist noch nicht lückenlos zuzuordnen – nachgewiesen, dass eine gepriesene US-Starjournalistin, Vicky Ward, jetzt überall herumtingelnd mit der Behauptung, sie habe schon 2003 vor Epstein gewarnt, nur nicht deutlicher, da ihr Herausgeber das weiland untersagt habe, entlarvt. Polly hat Bilder von ihr von weit später, mit der zauberhaften Ghislaine Maxwell, sozusagen der Puffmutter Epsteins, um die jetzt eine Geschichte des Vergessens und der Verharmlosung gewoben wird, und Polly zeigt noch viel mehr, immer weiterreichende Verstrickungen.

Ich kann Amazing Polly für ihre gewissenhafte, unaufgeregte, beharrliche, tapfere und zumal mutige Arbeit dazu nur nochmals danken. Sie gräbt und gräbt und gräbt, und wenn auch nicht alle ihre ganzen Videos anschauen können, so entnehmen daraus weltweit viele entscheidende Hinweise. Fundgruben sind das. So sieht für mein Feminismus aus.

Wo ist Ghislaine Maxwell?

„Isn’t there anybody in the mainstream media who is not…“

 

 

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Zeigt mir endlich einen mit Öko-Interface in der Rübe!

Ich will endlich sehen, wie sie aus ihrem Geraune kommen und mir einen Menschen vorführen, der per Adapter im Hirn (ich weiß, es heißt jetzt „Interface“) über im beiwohnenden Chip gespeicherte Informationen und Rechenmöglichkeiten per Gedankenbefehl verfügen kann, über Funk dann im Prinzip über alle Daten im Netz wie auch Zurückgefunktes.

Das würde, ich fange mal an einer lustigen Ecke an, dahin führen, dass Schachspieler eine Ehrenerklärung abgeben müssten, kein so ein Teil eingepflanzt zu haben, bei Spitzenspielern ergäbe es Schädeluntersuchungen.

Öko wäre das Ganze ja, denn man sparte Standrechner, Bildschirm, selbst das Telefon, all den Strom, all das Plastik, all die seltenen Erden und auch noch das Lithium.

Ich bin gespannt.

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Wie man Greta machte – Plus Gratisausflug ins Gretaland

Ich bin gerade erst so knapp auf diesen Pfad gekommen: Man hat sich ein autistisches Mädchen gegriffen, geradezu eine übersinnlich inspirierte C02-Heilsgeschichte drumherumgebastelt, es litt und war ein Nichts, jetzt ist es das größte und tapferste Klimakrieger der Welt, geheilt durch seinen eigenen Mut, glaubt das selber, und so hat man ein größenwahnsinniges daraus gemacht.

Jetzt der Gratisausflug ins Gretaland.

So segelt sie denn jetzt, glaube ich, gerade gen Amerika, ich vermute, in einer Einhandjolle, oder auch wieder nicht, denn Fliegen ist bäh und mit dem Ozeandampfer noch mehr bäh und mit einem Frachter, das wäre ja naheliegend, das bisschen Greta führte bestimmt nicht zu viel mehr Dieselverbrauch, aber einerseits wäre das wohl nicht standesgemäß, andererseits sollen ja bald auch solche Frachter nicht mehr fahren. Wer braucht all die vielen nutzlosen Waren in Zukunft noch?

Gut, wenn es der Wind macht – wahrscheinlich haben die da aber einen netten kleinen Dieselgenerator, der die Getränke kalt hält – und der Notmotor nicht gebraucht wird, da man die bekannte mitwindige Route segelt, alle an Bord Fleisch- und Alkoholverbot haben, lasse ich mir den Segler gefallen. Ich wüsste aber doch gerne, wie viel Stahl und Plastik da wie gewonnen für den Segler verbaut wurde, auch die Ladeliste sähe ich gern, und extragern, was die ausgedürsteten Matrosen und Gretas Hilfskapitän verdienen, wer das bezahlt.

Nun, da es wohl die Himmlischen Heerscharen sind, die das bezahlen, erübrigt sich auch die Frage nach dem Lohn von Mannschaft und Hilfskapitän. Bald wird man George Soros nach Davos segeln sehen, und die Leute von Blackrock und Goldman Sachs mit, und selbst Jeffrey Epstein investiert vom Knast aus in moderne Jachten.

Was wird sie nach dem Törn machen? Hundeschlitten fahren wäre ziemlich öko, aber auch wieder nicht. Denn diese Schlittenhunde, ich habe mir das unmissverständlich sagen lassen, wollen viel viel wildes Ren oder viele, viele Kilo Lachs am Tag jeder, sonst ziehen sie nicht. Da hilft kein Müsliriegel.

Lange Wanderungen oder Radfahrten, auf denen sie ihr notwendiges Gepäck selber mitführt, traue ich diesem Mädchen nicht zu. Jedenfalls müsste man das so schräg türken, dass es jeder merkte.

Einen Stadtrundgang in New York, vier bis sechs Kilometer mit gasfreien Limonadenpausen, das sollte sie schaffen. Bei Trump wird es zwar sicherlich keinen Brennesseltee geben, dafür aber bei demokratischen Präsidentschaftskandidaten, wenigstens KongressabgeodnetInnen.

The show must go on.

Wie bringt man sie nun von New York nach Hollywood und Mountain View? Mit einem Bus mit Verbrennungsmotor? 50 Stunden Bus?

Segeltörn um Kap Hoorn?

Nun, es wird sich ein überzeugender Weg finden, und so wunderte es mich nicht im geringsten, schickten die emsigen Chinesen, die bekanntlich immer auf ihr Gesicht bedacht, eine traditionelle, alte (daher automatisch öko) Dschunke, sie in LA abzuholen, sie mit dem größten Vergnügen nach Sydney zu fahren, um in Australien, wo man ihrer schon ungeduldigst harre, ihre Offenbarungen weiterverkünden zu können.

Dort nun gefeiert und herumgereicht alswie ein Zuckerkuchen, gibt es doch nicht die erhoffte chinesische Einladung, und nach zwei Wochen ist klar, dass die Karawane nun dringend in Richtung Deutschland weiterziehen muss, Indien winkt ab, selbst dahin segelte es sich nochmal lange, Südafrika hat kein Interesse an noch mehr Chaos, kein Skipper nimmt den Törn von Sydney nach Hamburg an, und so muss das Gretchen mit seinem Tross, in Thailand kratzt man noch irgendeine geschmierte Veranstaltung zusammen, Direktflug geht eh nicht, von Bangkok endlich stracks nach Frankfurt, denn Absagen gab es auch in Kasachstan, Turkmenistan, der Türkei und einigen anderen zwischenbelandbaren Ländern.

War es nicht morgen, da ich sie umjubelt auf dem Balkon des Frankfurter Römers der riesigen Volksmenge Hulderweisungen entegennehmen sah, von Kanzlerin und Bürgermeister und vielen weiteren Granden umkränzt, und dass sie endlich ausstieß: „Now say it! We have to panic! Say it now!“

Und alle stimmten ein. „We have to panic!“

Manche meinen, man habe es bis Offenbach gehört. Das sind natürlich Spinner. Dass es aber in einer lauen Sommernacht bei sanftem Wind bis nach Sachsenhausen hinüber zu hören gewesen sein könnte, will ich nicht bestreiten, ich habe genau herumgefragt dort, und einige, auch wenn man den Sachsenhausenern beziehungsweise den Trinkern dort nicht leicht uneingeschränkt trauen darf, bestätigten die genaue Uhrzeit, dass sie das Massenmantra über den Main hinüber gehört hätten, einige zunächst gerätselt, dann die mit dem besten Englisch zuerst verstanden hätten.

Jetzt redet in Frankfurt ansonsten keine Maus darüber. Es war gar keiner da. Die Kanzlerin war nur da, bevor sie eben nicht mehr dawar. Keiner legt irgendeine Panik an den Tag, im Gegenteil, die Leute versuchen cooler zu wirken als je. Die Verkäuferinnen in den Geschäften sind so fröhlich und freundlich und zuvorkommend wie in Jahren nicht mehr. Jeder Busfahrer lacht einen beim Einsteigen an. Ich grüße eine Gruppe ernstzunehmender Polizisten mit Kampfstiefeln und scherze, dass heute wenigstens das Wetter beim Herumstehen nicht nerve, und sie lachen dazu ohne jeden Grimm.

Jetzt denke ich so langsam, dass ich spinne. Hat mir in Sachsenhausen einer was ins Bier getan?

Also gut. Jetzt komm erstmal runter. Iss was Vernünftiges. Irgendwo in Downtown Frankfurt müsstest du immer noch einen halbwegs vernünftigen Chinesen finden, bei vielen sieht und riecht man ja schon von außen, was man zu erwarten hat. Das sind wenigstens keine deutschen oder mehr oder weniger europäischen Frankfurter, und sowieso ist da an Gretapanik wahrscheinlich wenig.

Ich machte also nach einer guten halben Stunde ein beliebig viel für einen Zehner essen dürfen aus, allwo, was immer ein Kriterium ist, sich allerlei Chinesen es wohlsein ließen, viele konnten offenkundig Deutsch oder Englisch, und sie lachten oft ausgelassen und heiter, murmelten dann fast konspirativ chinesische Worte, um hernach in noch größeres Gelächter auszubrechen, Männlein wie Weiblein.

Ich hatte gerade meinen zweiten Teller fertig, alles passte, angemessen gewürzt, nicht zu fettig, gut, Hirschedaillons waren nicht dabei, fasste mir also ein Herz und ging eine Zwölfergemeinschaft Chinesen, die auch schon ganz gut getafelt hatte, vorsichtig und höflich an: „Entschuldigen Sie, darf ich Ihnen eine Frage stellen? May I ask You a question?“ Eine der Frauen daraufhin: „Of course, all of us speak English, but not all of us are already versed in German. So please pose your question in English.“

„Have you heard of the Greta Panic here in Frankfurt last night?“

Das saß. Die Frauen kicherten, die Männer grinsten. Keinerlei Feindseligkeit ob meiner dreist störenden Frage. Aber auch keine verbale Antwort.

So lachte ich mit und sagte: „OK, it seems nobody in Frankfurt has heard either of the rally or the panic. That gives me allthemore a good mood, especially on top of good Chinese food. Sorry to have disturbed you.“

„Oh, not at all, Sir.“ Meinte die mit dem Deutsch und Englisch. „Your question, especially asking us, was quite logical and in a way forthcoming and even valiant tonight, so may I ask you if you are a professional?“

„Well if you want to find out if I make a lot, if any money out of covering this lunacy or some other, the answer is no. If it is professional in the sense of the quality of my reports and writings, that remains open to be discussed.“

Ich stand immer noch. Sie war nicht gerade nonplussed, der Rest nahm hie und da noch einen Happen, doch zögerte sie, indem ich auf meinen hoffentlich halbwegs ehrenvollen Abschied wartete.

„You know anything about old Chinese culture?“

„Ma’am, I have studied Confucius and the stratagemes quite a lot. I wrote about Confucius‘ philosophy, there should still be a video on one in my view very important aspect out there, and there is quite some stuff on the stratagemes out there as well, mostly in German, there may be something in English, it has been some years.“

Jetzt wurden alle wacher. Es war zum Greifen, dass jetzt Verdächte aufkeimten. Was war das für einTyp, so unverwechselbar sowieso, sich dazu allemal im Klaren, dass man über ein Schmerzphon sehr schnell würde abrufen können, ob er diesbezüglich nicht einfach ein frecher Aufschneider sei, ihn befragen sowieso, ob er denn irgendeinen Plan habe von wegen Konfuzius und gar Strategemen.

Sie besannen sich endlich auf ihre Klugheit und luden mich an ihren Tisch. Wir fragten uns wechselseitig aus, schon beim Weiteressen, dann erst recht beim Nachguss. Es gab unterschiedliche Sichtweisen. Einigkeit gab es zum Thema Panik.

 

 

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US-Demokraten gaga – Alles auf die Rassenkarte – Es rasst und rasst und rasst

In den schönen USA gibt es laut Wikipedia inzwischen etwa 200 sogenannte „sanctuary cities“, das sind Städte, die illegale Einwanderer besonders hegen und schützen, sie bei Straftaten durchaus auch mehrmals laufen lassen.

Was geschieht nun mit diesen „liberalen“ Städten?

Natürlich rennen alle Illegalen da hin, wenn man alle noch steigern will, ganz besonders Kriminelle.

Und die Leute, die das mit ihren Städten machen, fordern jetzt eine volle kostenlose Gesundheitsversorgung für alle Illegalen, indem dreißig Millionen US-Amerikaner sich noch immer gar keine Krankenversicherung leisten können. Illegaler Grenzübertritt soll generell keine Straftat mehr sein.

Und man will auch den Kohleausstieg binnen acht Jahren, einen „Green New Deal“ (eine sozialistische Ökodiktatur also), und man ist für Abtreibung bis zur Geburt.

Da es gegen all dies in den USA nun aber schon immer gewichtige Gegenkräfte gab, diese jetzt beflügelt, indem sie in Trump einen charismatischen Führer haben, immer mehr normale Bürger für sich gewinnen können, da die „liberals“ stets noch eine Wahnsinnsschippe drauflegen, liegt die Sache nicht so duster wie in Good Old Germany.

Achja, ehe ich das noch vergesse, außer mit ihren Schnapsideen und ihrem ständigen Russengebabbel haben die Demokraten die eine große Wahlkampfwaffe Rasse, Rasse, Rasse auserkoren.

Alles was Trump macht, ist rassistisch. Jeder Spruch von ihm ist rassistisch. Jede Kritik an der Politik oder den Vorstellungen eines nichtweißen Antitrumpisten ist Beweis für den Rassismus des Präsidenten. Es rasst und rasst und rasst.

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Wie kommen die Gretavernutzer da wieder raus?

Wie kommen die Drahtzieher aus der CO2-Sache wieder raus?

Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie nicht einkalkuiert haben, dass ihre Lüge in nicht allzuferner Zeit auffliegen könnte, komplett.

Haben die für den Fall gleich noch eine größere Lüge als diese in der Tasche?

Wie werden sie einfach so die beliebige propagandistische Oberherrschaft, besonders über die enttäuschte Jugend, behalten?

Was ein Glück, dass ich in Ruhe diese Fragen stellen kann, nicht im Silikontal  oder in Paris oder Genf oder Berlin darüber schwitzen muss, sie zu beantworten.

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