AfD Volkspartei?

Die AfD – ich bin bislang kein Parteimitglied – befindet sich auf einem guten Wege. Wer hätte vor einem halben Jahr schon gedacht, dass sie bis zur Herbsttagundnachtgleiche bundesweit zweitstärkste Partei würde?

Das Wort „Volkspartei“ wagt man ja selbst bezüglich der Union, bei 28 %, kaum noch auszusprechen, wohl auch, aber nicht nur, weil da das böse Wort Volk drinnesteckt.

Die SPD, Volkes Ex, dies abgenagte Gerippe, mit einer Tante, die ich aus Pietätsgründen nicht näher beschreiben will, vorne dran, ich kann kaum hinhören oder hinsehen, überholt zu haben, ist zwar, zumal wenn es hält, nicht nur ein Achtungserfolg, sondern ein Paukenschlag mit Hall.

Doch, so sagte mir ein befreundeter „Analyst“, der zuvor noch etwas optimistischer gewesen war, die letzten Jahre, als ich, solange die AfD nicht über 25 % liege, ändere sich am Zuwanderungswahnsinn nichts.

Und vielleicht reicht noch nicht einmal das.

Gleichwohl, es kennt zwar kaum einer einen AfD-Wähler, denn solche Arschlöcher kennt man nicht, und doch sind das fast schon ein Fünftel der Leute. Wo sind die? Belügt man uns etwa, und es gibt gar nicht so viele von diesen Nazis?

Nun, andersrum, hätte ich einen bürgerlichen Beruf und so ein Meinungsfritze riefe mich an, ich sagte dem wohl auch nicht, dass ich AfD wählte, wäre jetzt Bundestagswahl. Und in der Firma sagte ich das sehr wahrscheinlich auch nicht, außer vielleicht in einer kleinen Dachdeckerei. Und vor den Freundinnen meiner Frau sagte ich es ebenfalls nicht. Und im Sportverein auch lieber nicht. Selbst in der Kneipe nur dem, der davon schon weiß.

Zumal in den urbanen Zonen Westdeutschlands lebt der AfD-Wähler immer noch als eine Art Mann im Schatten, es gibt ihn praktisch nicht, obzwar es ihn durchaus zahlreich gibt.

Diese Bande sind immer noch schwer zu sprengen.

Zugute kommt der AfD gleichzeitig die Selbstzerfleischung der Altparteien, die toben und tosen und außer der Freude am Hass und an der Verleumdung der AfD keinen schönen Tag mehr haben. Die Grünen und Die FDP haben nur das Glück, nicht mitregieren zu müssen, und die Klügeren von denen wissen das ganz genau.

Wir haben, bei schrumpfendem Kuchen, CDU, CSU, SPD, Grüne, FDP und Linkspartei als deutschfeindliche Systemparteien. Das sind, angesichts der Fünfprozenthürde, ganz schön viele. Man weiß, dass es da schnell mal einen raushaut, und wem es jetzt passiert, dem mag das endgültig werden. Das Hauen und Stechen um die Pfründen untereinander ist also durchaus ernst zu nehmen.

Wir haben sage und schreibe fünf antinationale Linksparteien, die mit den Linken um die globalistische Linke konkurrieren. Da wird es eng. Und überall, wo nicht links ist, entsteht viel freier Raum.

Die Union, dieser Kriechtierladen, hat ein Merkeltrauma auf seinem Sortiment, dass er nicht leicht mehr auf neue Ware wird umstellen können. Nicht ausgeschlossen, dass es einen üblen Shootout gibt um den Rest dieses Puffs.

Und dieser Digitaltyp von der FDP da, dieser smarte mit dem Schmerzphon, dem wird auch noch heimkommen, dass er den Deutschen abgesprochen hat, überhaupt ein Volk zu sein. Und das nicht einmal wie seine Kollegin, die uns nur eine eigene Kultur absprach, immerhin Türkin.

Ansonsten, wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.

Die Grünen, Meister immerhin des verdrehten Geschwätzes, Merkel damit treibend, stehen in diesem Chaos, wesentlich durch die Unterstützung der Massenmedien, ganz folgerichtig zunächst gut da, sie knacken die alte Tante SPD sozusagen von der anderen Seite als die AfD. Und selbst die Linke knapst noch an der Alten. Merkels Küsse sind eben Todesküsse.

Die sogenannte Große Koalition (auch das Wort wird schon bitter) hätte jetzt nicht einmal mehr eine Parlamentsmehrheit. Merkels Küssen sei Dank. Eine Regierung aus noch mehr Parteien müsste es werden, es sei denn die Grünen ersetzten die CSU. Viel Spaß beim Weiterregieren, die Damen und Herren.

Und darüber regt man sich ja auch schon mächtig auf in den Gazetten, dass die böse AfD eigentlich gar nichts machen müsse, was sie ja auch nicht könne, da sie keinerlei Konzepte habe, und sie steige doch dauernd in der Wählergunst, wie verrückt und nachgerade ungerecht das sei.

In Wirklichkeit geht denen von den Altparteien der Arsch auf Grundeis. Man kann die AfD nicht mehr so einfach verbieten. Alle Hetze hat nichts wesentlich bewirkt, außer, dass die AfD ohne diese vielleicht noch schneller noch größer geworden wäre. Es hilft nichts, dass man deren Leute fast nie ins Fernsehen lässt. Nicht einmal mehr die Antifa hilft wirklich. Die Leute haben gemerkt, wer das ist und wer das duldet, nicht nur duldet, sondern indirekt bezahlt und überdies verfolgungs- und straffrei stellt. Gar nicht mehr so locker flockig, das mit den Antifanten.

Kurzum, die Union hat nichts Konservatives, die FDP nichts Liberales, die SPD nichts Soziales mehr. Ein jedes hat sich selber abgesägt, was es hatte. Merkels Todesküsse.

Dass nun aber diese Frau sozusagen mit leichter Hand das Schaf wegführen konnte, liegt daran, zeigt uns, was das insgesamt für ein Haufen ist. Bedenkenlos, gewissenlos, Hauptsache am Trog.

Das aber merkt das Volk jetzt zunehmend. Und von daher bin ich guter Dinge, dass die AfD bald eine echte Volkspartei wird, mit gut über 25 %, die Union auf die Plätze verweisend.

Dann mag sich in der Tat endlich auch in Punkto Zuwanderungswahn wesentlich etwas ändern.

Ermutigend ist überdies, dass die AfD einige sehr gute Redner aufzubieten hat. Auch daran gemessen sieht der Rest ziemlich alt aus. Zudem sehr zielführend, dass man im Bundestag immer gut vertreten ist, weil die eigenen Leute überwiegend kommen, während sich bei den anderen nur zwei oder drei vordere Reihen gelangweilt lümmeln, solange es nicht ans Buh gegen einen AfD-Redner geht. Auch das bleibt den Leuten auf Dauer nicht verborgen.

Ich weiß, wo ich am 14. Oktober mein Kreuz mache.

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50 000 versiegelte Anklageschriften: Was denn nun?

Das Rätsel um die inzwischen wohl um die 50 000 versiegelten Anklageschriften (sealed indictments) in den USA, von denen es sonst im Jahr nur wenige tausend gibt, in aller Regel wegen schwerer Verbrechen, scheint nicht nur mir derzeit undurchdringlich.

Hat man da, die Existenz der Dokumente wird bislang von niemandem bestritten, ganz gegen die üblichen Gepflogenheiten, um gewissen Leuten Angst einzujagen, diesen ganzen Akt in Wirklichkeit gegen Eierdiebe in Gang gesetzt, in einer Art Justizverschwörung? Wie sollte die am Ende nicht auffliegen? Gibt es die Anklageschriften gar nicht? Und wie sollte das am Ende nicht auffliegen?

Dabei kann man die Zahl der Verteilung der Dokumente auf die jeweiligen Bundesstaaten offiziell einsehen. Wenn einer diese „news“ insgesamt „gefaked“ hat, muss der sehr weit oben sitzen.

Also müssen wir doch davon ausgehen, dass man diese Klageschriften, die man nur aufgrund besonderen Gewichts und nach Anhörung einer Grand Jury oder wenigstens eines vorgearbeitet habenden Einzelstaatsgerichtes wirksam versiegeln kann, was man in der Regel wegen Flucht- oder Verdunkelungsgefahr tut, meist im Kampf gegen das organisierte Verbrechen, tatsächlich erstellt und daliegen hat.

Wie kam es dazu? Hat Trump, der hier meines Wissens keinerlei Weisungsbefugnis hat, hinter den Kulissen das ganze System geschmiert? Warum haben seine Millionen Feinde das dann nicht gemerkt? Warum sind sie insgesamt stille dazu? Warum und wohin auf einmal das?

Ja, Q-anon-Freunde und andere ergetzen sich seit Monaten an den gestiegenen Zahlen, warten auf den Großen Mittag.

Zwar werden, wie ich las, durchaus schon hie und da, wie immer, versiegelte Anklageschriften geöffnet, doch anscheinend bei weitem weiterhin nicht in der Zahl, wie neue versiegelt werden. Irgendwann muss das ins Gleichgewicht gebracht werden. Das muss es, selbst wenn es ganz plötzlich, wie von Zauberhand, auf einmal kaum noch neue gibt.

Nur eines scheint mir sicher: Es wird am Ende für eine ganze Menge Leute sehr peinlich ausgehen, egal wierum. Möglicherweise für unterschiedlichste Leute verschiedener Gruppen.

50 000 Klageschriften seit Oktober 2017, so gewichtig, dass man sie streng versiegelt, das ist selbst angesichts der Größe der USA ein Haufen Holz. Wo man sonst mit 2000 oder weniger per annum auskommt.

Die Dinger vermehren sich geradezu wie bei uns nicht einmal die rechtsextremen Propagandastraftaten oder das Karnickel in Australien.

Wobei die exponientielle Phase vorüber ist. Es sind in den letzten Monaten im Schnitt nur noch recht stabil etwa 5000, die dazukommen.

Ich kenne einen davon freudig angetanen Freak, der meint, die Hunderttausendermarke könne noch geknackt werden. Das dauerte beim derzeitigen Rhythmus aber noch zehn Monate, und ich bezweifle, dass das so lange einfach so weitergeht. Wären wir Engländer, vielleicht hätten wir schon auf den Zenit gewettet.

Womit ich nicht sagen will, dass der Zenit bereits bei 66 666 erreicht werde, also bei knapp zwei Dritteln dessen, denn das wären ja auch nur knapp ein Drittel vom Bisherigen mehr. Und nur noch gut drei Monate.

Welche Zahl werden die Kabbalisten sich wohl ausdenken, als die Spitzenzahl? 61 111? 71 777?

Man bedenke, Jetztstand, wenn man nur 500 Tage brauchen will, um die Altbestandssiegel zu erbrechen, muss man das hundert Mal am Tag tun. Jeden Tag. Dazu die neuen, wären noch einmal hundertsiebzig am Tag, auf alle Tage gerechnet. Also auf alle Werktage gesehen täglich vierhundert. Gut, pro Bundesstaat wären das nur acht. So gesehen scheint das machbar.

Grob eineinhalb Jahre Justizmarathon, denn schon manche Deals, um wie viel mehr die echten Prozesse, die sind aufwendiger als die Erstellung und Versiegelung einer Anklageschrift und deren Entsiegelung.

Viel zu tun. Eine Menge. Ich bin gespannt.

 

 

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AfD-Wähler zur Kasse bitte

Es ist nunmehr offenkundig, dass AfD-Wähler ein Mehrfaches an Rundfunkgebühren bezahlen sollten als der Rest.

Denn das Programm der Öffentlich-Rechtlichen kümmert sich inzwischen fast ausschließlich um sie.

Man lädt pro Tag gefühlt zehntausend vorzugsweise Grüne, aber auch des Rests der Guten und Vernünftigen in Fernsehen und Radio, den AfD-Wählern klarzumachen, auf welchem verhängnisvollen Irrwege sie sich befinden, welchen Rattenfängern sie da, leider immer zahlreicher, auf den Leim gehen.

Der Mehrwert für AfD-Wähler durch das Programm ist daher ungleich größer, sie bekommen weit überproportional viel Aufmerksamkeit, sollten dafür also endlich auch zahlen.

Wenn man bedenkt, überdies, welche Opfer all die Politiker und Journalisten und Experten täglich bringen müssen, die verirrten Schafe zurück ins Heil zu führen, anstatt über die zu befürchtenden Auswirkungen des Klimawandels auf das Genderbewusstsein des Biomastschweins zu diskutieren, und andere relevante Themen, über die irrwitzige Einbildung von toten Mädchen und Männern und dieser Einbildung verheerende Folgen, namlich der des AfD-Wählens.

Die Rechten, die Kryptonazis, die halten das ganze System alswie in Geiselhaft. Jeder wird gerufen, ja, jeder, ob Sportler oder Starlet, Filmemacher oder Musikant, seine ganze Kraft und Verve in die AfD-Sache zu legen, kaum kann sich einer entziehen. Denn das wird von den leidenden Kollegen eben nicht leicht verziehen.

Und dabei gibt bislang kaum einer zu, dass die AfD-Wähler mit Milliardensubventionen zugeschüttet werden, alle anderen Wähler und Nichtwähler sich daran gemessen mit Brosamen begnügen müssen.

Daher sage ich hier klariter: Diesem Missstand ist dringend Abhilfe zu schaffen.

Wer AfD wählt, also die Musik bestellt, der soll auch zahlen.

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Von der neuen Nazifrage

Inzwischen fragen sich in den USA schon einige „progessives“ bzw. „liberals“ , ob das wirklich so klasse ist, mit dem „deplatforming“ von „rightists“, „racists“ und „nazis“, über welches sonst alle jubeln.

Sie fragen sich das eher nicht etwa aus Fairness gegenüber dem Gegner, vielmehr riechen die Klügeren den Braten schon für sich selbst.

Und wenn sie nur auf den naheliegenden Gedanken kommen, dass sie bald nicht mehr jeden einen Nazi schimpfen können, der ihnen nicht passt.

Darf man Zuckerberg zum Beispiel, ob seiner zweifelhaften Geschäftsmethoden, die man durchaus als bösartig ansehen kann, da alles, was bösartig ist, Nazi ist, noch einen Nazi schimpfen?

Wird man dann selber entplattformt?

Definiert Google irgendwann Gruppen, die auf Youtube nicht als Nazis bezeichnet werden dürfen, da dies „hate speech“ wäre?

Wie wird Google Leute listen, die Leute als Nazis bezeichnen, die man nicht als solche bezeichnen soll?

Und wenn man nicht einmal mehr jeden als dreckigen Faschisten bezeichnen darf, den man gerade so nennen will, was gar dann?

Es muss nachgerade fürchterlich sein für einen Antifantenaktivisten, wenn er den Gedanken auch nur halb denkt, er müsse bei seinen Beschimpfungen künftig auch aufpassen, wen er wie beschimpft. So weit, wo er stünde, behandelte man ihn wie die Bösen, denkt er sicherlich nicht gleich, aber sein Unterbewusstsein mag ihm schon etwas davon zu schmecken geben.

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Zensur feiert Urständ

Man nennt Zensur heute nicht mehr Zensur, man verkauft sie als soziale Schutzmaßnahme. Und zwar inzwischen nicht nur in der Türkei, China oder Deutschland.

In den USA sind die Netzgiganten über das Löschen oder Sperren von Beiträgen jetzt weit hinaus: Man betreibt „shadow banning“ und „deplatforming“.

Wen es als Konservativen, Libertären oder Patrioten noch nicht erwischt hat, der schwitzt jetzt jeden Tag.

Und wie schön ist es, dass diese Zensur an Privatfirmen ausgelagert ist. Sie besorgen das schmutzige Spiel ganz frei entlang ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen, so dass der Staat sich nicht einmal direkt beteiligen muss.

In den USA darf im Prinzip jeder sagen, was er will. Erster Verfassungszusatz.

Das darf jeder auch weiterhin, nur hört und liest und findet ihn kaum noch einer, wenn er vom Trust gesperrt ist. Der kann ab da in der Zeltstadt seiner Wahl predigen. Das wirkt. Zumal im Sinne der Selbstzensur. Bestrafe einen, erziehe hundert.

Der Trust weiß von jedem modernen Menschen mehr, als sich die Stasi jemals erträumen durfte. Der Trust ist direkte Sammelstelle für die NSA. Deshalb traut sich auch noch niemand, sich ihm ernsthaft in den Weg zu stellen. Außerdem sind es die größten US-Firmen, die masse Geld scheffeln und die ganze Welt in Schlüsselpositionen beherrschen.

Und ist die Aufgabenverteilung was Kontrolle und Zensur anlangt, wenn es so weitergeht, dermaßen traumhaft schön gelöst, dass es wunderbarer kaum sein könnte. Man arbeitet sozusagen mit der perfekten Lüge.

Da frage ich mich in der Tat mitunter selber, wie ich darauf komme, die könnten, die müssten sich am Ende überheben.

Vielleicht will der Magnus Wolf Göller auch nur auch einfach mal an etwas glauben. So feste, dass es wahr wird.

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Vom Promisterben – Dank an Tilman Knechtel

Entweder haben wir so viele Promis heutzutage, dass wir uns nur einbilden, erstaunlich viele verstürben schon in jungen Jahren unter nicht ganz geklärten Umständen, oder wir bilden uns gar nichts ein, sondern das Phänomen ist wirklich.

Der deutsche Experte hierzu ist wohl Tilman Knechtel, der auf seinem Youtube-Kanal „traukeinempromi“ derlei nachgeht, von Avicii über die Rapszene bis eben Daniel Küblböck.

Wo andere – kann sein er auch, wahrscheinlich, weiß nicht mehr genau, bitte um Nachsicht – darauf aufmerksam machen, dass erstaunlich viele US-CEOs und Funktionäre frühzeitig ihren Rücktritt einreichen – was mir statistisch noch nicht zwingend als außergewöhnlich nachgewiesen wurde – , finde ich das ebenso interessant. Zumal, wenn man annimmt, dies seien zwei zutreffende Beobachtungen im Sinne der Häufung, nicht eben fernliegt, einen Zusammenhang zwischen beiden Phänomenen in Betracht zu ziehen.

Inzwischen sind es mir einfach auch zu viele. Von wie vielen Promis kenne ich überhaupt die Namen, weiß gar noch etwas damit zu verbinden? Und wie viele sterben da die ganze Zeit, eben nicht nur alte, sondern junge. Unter bekannten Rappern scheint es fast normal zu sein, dass man jung stirbt.

Ich weiß nicht, man sagt mir ja nicht alles bzw. ich kann nicht überall hinschauen, ob das Reihensterben junger Mikrobiologen und Virologen in den USA inzwischen abgeebbt ist, welches vor einigen Jahren geradezu endemisch war.

Auffällig ist schon, was immer wieder drumherumgebastelt wird, wie schnell da irgendwelche psychischen Probleme oder Drogenprobleme herausgezogen werden, Beziehungsprobleme, Geldsorgen, aggressive Momente usw. Wer hat denn noch nie eine dieser Sachen, eher mehrere auch mal gleichzeitig, in seinem Leben „gehabt“, und wenn er nur zuviel Kaffee soff, bis hart vorm Geschwür, weil ihn seine Holde verlassen und auch noch klagt?

Kurzum, man ist bei jedem Herzversagen und selbst ungeklärtem möglichen Selbstmord schnell mit einer Erklärung bei der Hand, die in den Medien verbreitete Geschichte erscheint schon wie fertig, bevor auch nur ein Obduktionsbericht draußen, ja selbst die Leiche aufgefunden, wie, indem ich dies schreibe, jene des Daniel Küblböck.

Mir sind es einfach zu viele junge Leichen, von denen da berichtet werden muss, und die meisten werden nicht einmal, bei den Rappern ist das durchaus üblich, von unbekannten Tätern erschossen. Sie haben Unfälle, nehmen sich vorgeblich das Leben, haben Herzkäsper und Kotzversagen, alles mögliche, doch wird Fremdeinwirkung praktisch immer von vornherein nicht einmal in Betracht gezogen. Jedesmal eine schöne Tragödie fürs trauernde Volk, immer nicht restlos erklärt, was ja ihren zusätzlichen Reiz ausmacht.

Nein, meine Lebenserfahrung, mein Gefühl, selbst mein statistischer Instinkt sagen mir, dass da was faul ist. Allzumal es mit auffällig hoher Zahl junge Menschen aus der Unterhaltungsindustrie sind, die da so früh aus dem Leben scheiden.

Man kann dem entgegenhalten, dass man von jungen Leuten eben überwiegend jene aus der Unterhaltungsindustrie als Promis kenne, vielleicht kenne mal jemand auf der Welt Sebastian Kurz, indem der so jung österreichischer Kanzler wurde, doch kennt man auch unzählige Ronaldos und Schweinsteigers und Serenas und selbst Carlsens, ohne dass die, wenn man sie auch in einem weiteren Sinne ebenfalls zur Unterhaltungsindustrie rechnen darf, so reihenweis vom Sensenmann geholt werden, wie jene, die selbst weitgehend talentlos von Hollywood, den Agenturen und sonstigen Unterstützern zu Weltstars gemacht werden können. Das geht im Sport so nicht.

Gut, vielleicht eignet Tilman Knechtel auch nur eine meiner ähnliche Empfindlichkeit, klare, aussagekräftige Statistiken, wer wann wie prominent gewesen sei, wo und für wen, wie viele von daher relativ junge Prominente seien in den letzten Jahren vergleichsweise umgekommen, lassen sich schwerlich erstellen.

Nun, es bleibt doch nicht aus, indem ich das Fass Knechtel aufgemacht habe, muss ich gerade in diesem Zusammenhang noch etwas weiter ausgreifen. Dieser Mann versteht etwas von „esoterischer“ Symbolik, zeigt oft schlagend, wo und wie diese gerade in der Unterhaltungsindustrie eingesetzt wird. Diese wiederkehrende Symbolik verbindet sich regelhaft mit Gewaltverherrlichung, Transgender, Homosexualität, Pädophilie, ja selbst symbolischem Kannibalismus, wenn schließlich am Tisch, als Kunstwerk, eine Frau aufgegessen wird, die ziemlich so aussieht wie eine echte, dann aber ungebraten gut verspeisbar ist, worauf alle einen Schlag davon nehmen.

Setzen wir den Fall, dass einige Todesfälle mit derlei Kulten zu tun hätten, so stellt sich sofort die Frage: Reißen denen zu viele aus, oder brauchen die gerade besonders viele Opfer, oder beides?

Weshalb denen zu viele ausreißen könnten, liegt auf der Hand. Mancher kommt zu sich und sieht dabei, wie es manchen Schänderringen schon an den Kragen geht.

Wozu viele Opfer? Nun, in harten Zeiten, wenn schon viele versuchen, auszureißen, da muss man durchgreifen, zeigen, wo der Hammer hängt.

Daher spricht vieles für beides.

Genug spekuliert.

Die Sache ist im Auge zu behalten.

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Drei gegen Fünf Augen (II)

Ich frage mich insgesamt, was die sich da hinten unten in diesem kalifornischen Tal so zur Sache denken, zu den von mir für die Five Eyes dargelegten Bedrohungen, die ich nicht jeweils selber allein fand, sich aber als die gewichtigsten mir erkennbaren zeigten.

Wissen die gar nicht, dass es die gibt?

Oder besser, meinen die, dass es die gar nicht gäbe?

Oder meinen die, sie würden ohnehin mit jeder Gefahr fertig, als neue „Masters of The Universe“?

Treibt die da etwa jemand rein, in diese Zensurscheiße, und zwar nicht irgendwelche NGOs oder so ein kleines käufliches Gesindel, sondern einer, eine Gruppe, einfach auf Befehl, kein Jammern hilft etwas, der Chef der fünf Augen spricht? Die Armen müssen jetzt alle wie wild zensieren, ob sie das wollen oder nicht. Und sie sehen nicht ein, wie die kleinen Kinder, dass das die Strafe fürs allzueifrige Datensammeln und Datenverkaufen ist.

Sollte es nun aber einen derartigen Chef geben, wieso macht der das? Er reibt ja seine eigenen Fünf Augen hart in die Trübheit. Hat der sich etwa heimlich schon neue besorgt?

Spaß beiseite. Eher ist das Betriebsblindheit gepaart mit Allmachtsphantasie.

Andererseits mag da schon jemand den Durchmarsch probieren wollen, und die Five Eyes wissen das und machen gerne mit.

Sie werden um die drei Bedrohungen wissen.

Sie scheinen sie bislang nicht ernstzunehmen.

Ich weiß nicht, warum.

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Drei gegen die Fünf Augen

Wenn das erste der Fünf Augen, Apple, Google, Microsoft, Amazon und Facebook, an einem Börsentag über 25 % oder insgesamt gegenüber heute 50% an Wert verloren hat, kaufe ich den besten Käse und die beste Flasche.

Die Vorboten sind da. So langsam dämmert es jedem, der noch selbständig denken kann, dass diese Firmen schon nicht mehr nur Monopole bilden, sondern einen regelrechten Trust.

Und so ein Trust hat es eben an sich, dass er alle freien Marktkräfte, die sich gegen ihn stellen könnten, unterpflügt, zumal die freie Meinung, welche immerhin eine Art Marktmacht mit sich bringen kann, die störend.

Und daran macht man sich jetzt nochmal in verschärftem Maße, man testet gerade in den schönen USA selbst, welche gegen die freie Rede, also den ersten Verfassungszusatz, gerichtete Zensurmaßnahme durchgeht. Man schlägt ganz schön um sich, hat die Handschuhe klar deutlich ausgezogen.

Man weist dabei natürlich weit von sich, dass man zensiere, verweist auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen, gibt darüberhinaus, wenn überhaupt, nur wolkige Erklärungen heraus. Dabei ist sonnenklar, dass auf der einen Seite Hass und Hetze und Rassismus und Sexismus usw. geduldet werden, wenn nicht gar befördert, auf der anderen viel Harmloseres gesperrt, der Betreiber womöglich ganz von der Plattform geschmissen wird, alles weg.

Dabei pokern die Five Eyes mir unverständlich hoch; denn gerade in den USA könnte es ihnen wegweisend zuerst ganz anders ergehen. Dadurch, dass sie Inhalte inzwischen eben doch auswählen, werden sie vom elektronischen Dienstleister zum klassischen Medium, das für seine Inhalte insgesamt mitverantwortlich wird. Das wäre der umgehende Genickschuss.

Andererseits, und die Drohung damit könnte wirken, wäre das Recht auf freie Meinungsäußerung diesen Firmen in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hineinzuschreiben, aufgrund ihrer Marktmacht und Reichweite zwingend. Sie könnten sich natürlich auch zerschlagen lassen…

Die Fünf Augen sagen inzwischen nicht nur an, was sie meinen, dass wir sehen wollen, sortieren nach hinten, was wir nicht sehen sollen, nach vorne umgekehrt, nein, es reicht ihnen nicht, sie wollen jetzt auch noch bestimmen, ohne dass dies eine Regierung von ihnen verlangte, wie in Deutschland, was ganz rausfällt.

Diese Firmen sind veritable Monster.

Ihr wahres Gesicht zeigen sie erst jetzt, in den USA.

Eben weil es dort keinen Staat gibt, der sie gegen den ersten Verfassungszusatz beauftragt hat, im Sinne des Staates zu sortieren und zensieren!

Und eben deshalb halte ich dies für ein Vabanquespiel. Die Konservativen, Libertären, echten Liberalen, Bürgerlichen, die Patrioten, die könnten jetzt für den „herrschaftsfreien Diskurs“ einstehen. Alle Anständigen und Redlichen im Grunde, es soll schon Linke geben, die mitmachen.

Ich denke, der Fernblick mag die Einschätzung trüben, es braut sich Unheil über den Five Eyes zusammen. Sie schreien geradezu danach, dass es sie trifft. Wäre ich ein Spekulant und hätte ich sowieso genug Geld, so würde ich sie sowohl aus der möglichen Gewinnerwartung wie auch aus reiner lachender Bosheit heraus gehörig „shorten“.

Der amerikanische Kongress steht im Grunde jetzt schon vor der Frage, wie weit er die Five Eyes gewähren lassen will, bei vielen Abgeordneten mag es noch nicht geklingelt haben, aber einige sind sicherlich schon wach und begreifen, was da insgesamt für die USA auf dem Spiel steht. Dass es hier um die freie Rede geht. Dass ein Trust sich anschickt, zu bestimmen, welche Rede von allen gehört werden kann, welche nicht.

Die Five Eyes haben sich jedenfalls durch ihre Zensurmaßnahmen in den USA selbst viele neue Feinde gemacht, Leute, die kritisch waren, sind jetzt noch kritischer, man ist sich unter den Unabhängigen quer durch den Bogen zusammen gerade, dass man denen sowohl die Redefreiheit als auch die Sache mit der Verantwortlichkeit wenn Medium und obendrein das mit Antitrustmaßnahmen vors Gesicht hält, allen Leuten, bis zum Bloggermarsch vor den Kongress, zu zeigen, wer und was da steht.

Gut, ich mag zu optimistisch sein, will aber noch einmal die drei den Fünf Augen bedrohlichen Punkte, die eben noch nicht alle verstanden, geschweige denn, sie schon verbunden haben, in je ein Wort fassen: Redefreiheit, Haftung, Zerschlagung.

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9/11: Siebzehn Jahre Krieg

Ich habe erst vorhin gemerkt, dass heute der 11.9. ist, vielmehr, das war mir gestern schon klar, aber ich dachte nicht an 9/11, den großen Gedenktag, bis dass ich zufällig einen Amerikaner im Netz davon sprechen sah.

Bei meinem Medienfrühstück fand ich auch nichts dazu, also kann das Ballyhoo dazu immerhin bei uns nicht mehr so ganz groß angesetzt worden sein. Demgegenüber ist „Solingen“, also der Brandanschlag dort, nach 25 Jahren immer noch groß betextet und begangen worden.

Will man hier etwa gegen das Vergessen vergessen?

Unabhängig davon, wer die drei Türme damals, vor heute 17 Jahren, wie zum Einsturz brachte, geht es um den historischen Einschnitt: Jeder Krieg war ab da gerechtfertigt, jede Maßnahme, den Bürger noch mehr zu überwachen, ihn mit allerlei Sondergesetzen zu überziehen.

Seitdem sind die USA und ihre Vasallen in mehrere Länder einmarschiert, haben noch mehr bombardiert, auf der ganzen Welt Geheimgefängnisse eingerichtet, den NDAA verabschiedet, man lese mal nach, was der möglich macht, die FEMA-Lager aufgebaut, die NATO bis an die russischen Grenzen gestellt, die Ukraine gegen die Russen gestellt, wurden die Landnehmerströme aus Afrika und Asien gen Europa mit allen Mitteln befeuert, die Saudis dürfen den Jemen plattmachen, ohne dass die MSM sich dafür interessieren, kurzum, die Welt ist durch dies entschlossene Handeln immer schöner und sicherer geworden.

Dumm nur, dass sich das Bruttoinlandsprodukt der Chinesen in diesem Zeitraum mehr als verdreifacht hat, Russland doch nicht in die Knie zu zwingen war und dies auch nicht in absehbarer Zeit sein wird.

Und so hat man zwar per Masseneinwanderung Kulturfremder zumal Deutschland und Schweden und Großbritannien und anderen europäischen Idiotenländern schweren Schaden zugefügt, diese empfindlich geschwächt, diese Sache aber damit bezahlt, dass überall östlich und südöstlich von Deutschland die Gesamtflutung der EU zum Halt gekommen ist, inzwischen sogar in Italien, ja länger schon im Dänemark, Norwegen, neuerdings gar Schweden. Die Deutschen sind fast schon der letzte Willkommensmohikaner. Und wollte man doch die Länder des ehemaligen Warschauer Paktes wie jene des Balkans vor allem gegen Russland richten, was zwar teils gelang, jetzt aber durch die geradezu Abscheu vor der aberwitzigen deutschen Fremdenpolitik in Polen oder Tschechien leider zumindest erheblich gegenkompensiert wird.

Man hat diesen Saddam weg, und doch hat man den Irak jetzt erst recht nicht. Man hat eher den Iran gestärkt. Dumm gelaufen.

Man steht seit eineinhalb Jahrzehnten in Afghanistan, hat nichts erreicht. Dumm gelaufen.

Man war in Ägypten an ein paar Schweinereien beteiligt, momentan erschient die Sache halbwegs stabil.

Man hat Gaddafi plattgemacht, Libyen zerstört, das hat ganz gut funktioniert, das Tor nach Europa für schwarze Landnehmer geöffnet, hat bislang auch funktioniert, was man sonst davon hat, ist unklar.

Man hat Syrien weitgehend zerstört, es aber dann doch nicht ganz geschafft, ist nun in der dummen Lage, sich mit den Türken überworfen zu haben, die wiederum mit den Qataris im Geschäft, die den Saudis feind, die Saudis den Iranern, die Israelis allen, dazwischen die Kurden, kurzum, man hat nichts unter Kontrolle, auch nochmal östlich, in Pakistan, nichts.

Außerdem, von wegen 9/11, der Plan, welche Länder in den folgenden Jahren zu überfallen seien, wurde schon im Jahre 2000 veröffentlicht. Man hat es dann ziemlich genau so gemacht, es fehlt nur noch der Iran.

Man brauchte lediglich einen Grund, diese Pläne der Welt gut verkaufen zu können, und den hatte man dann bald. So einfach ist das.

Gleichwohl wäre es natürlich der Gipfel, hätte man hier nicht nur eine beispiellos gute Gelegenheit beim Schopfe gepackt, sondern diese gleich schon selbst herbeigeführt: Und dies bildet, desfalls, die höchste Gefahr für alle Beteiligten. Denn käme das klar heraus, so setzte es hart. Nicht nur für die Beteiligten. Auch deren Hintermänner, deren ganze Linie, möglicherweise.

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