Spahn zerspant sich selbst

Ich nehme diesen Nachgang der tapferen Carolin Matthie hier zum Vorartikel extra rein.

Diese Spahneske, von allen Spahnesken, ist jetzt noch ein versuchter Staatsstreich, wobei man einräumen muss, dass ihm der unpersönliche, wo es um alle ging außer ihm, Merkel, Söder und deren Schranzen, bislang recht gut gelang.

Jetzo sieht er sich deromaßen ermächtigt, dass er jedem verbieten will, über Dinge zu reden, die landauf wie landab schon überall berichtet wurden, von ihm, diesem Volltreppel, der im Unterschied zu Normalpersonen sogar jederzeit fotografiert werden darf, sein maskenloses Kuschelbild auch veröffentlicht.

Was für ein missratener, eitler, größenwahnbehafteter Dummbatz.

Wer bindet dem die Schuhe? Wer bei den Bilderverbergern und sonsten hat sich den auserwählt, in all seiner intellektuellen Jämmerlichkeit, uns in den wirtschaftlichen Abgrund zu führen, um dann, was sein Buhl dazu sagt, weiß ich noch nicht, strafbewehrte Heimlichkeit über längst Bekanntes einzufordern?

Ist das einfach nur strunzdumm, hybrisbesoffen, oder schon so dreist vorn, dass es durchgeht?

Dappel, Seppel, Blödel.

PRIVATE Firmen können sagen, tun das auch, dass man schon bei Erwähnung eines längst allbekannten unerwünschten Namens abgeschaltet wird.

Dieser Endsäftel will ähnliches jetzt von Staats wegen.

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Spahn hat nicht mehr alle Späne im Korb

Ich habe keine Ahnung, ob Herr Spahn mit seinem Mann für seine windschiefe alte neue Hütte mehr als zwei Mark vierzig bezahlt hat, dass dieser Typ aber inzwischen mental auf den letzten beiden funkensprühenden Felgen fährt, steht für mich außer Zweifel.

Er schlägt jetzt anwaltlich um sich alswie ein Kind von fünf Jahren, das zum sechsten Eis auch noch Pappis Kognakflasche auserproben will und daran gehindert wird.

Wird das Spähnchen daran gehindert?

Wir werden sehen.

Dass der Mann eine unsägliche Lusche ist, eine machtschlafwandelnde Beleidigung jedes gesunden Menschenverstandes, ist für mich schon belegt.

 

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„Kinder in die Maskenschule“ – kennt die Öberstsuchmasche nicht

Gerade kommen bei mir – indem mein Programm davon gern zuwenig zeigt – viele Zugriffe hierauf rein, obzwar die Öberstsuchmaschine den Haupttitel oben in den Anführungszeichen derzeit nicht kennt. Irgendein Wurm muss sich da durchgefressen haben.

Also nochmal. Kalifornien ist eh am Ende.

 

Kinder in die Maskenschule – Gretarettung durch Corona?

Diverse Landesregierungen haben angekündigt, dass nach den jeweiligen Sommerferien in allen weiterführenden Schulen für alle Schüler, die nicht eine besondere gesundheitliche Gefährdung nachweisen können, eine Maskenpflicht gelten soll. Ich halte das für massenhafte gefährliche Körperverletzung an schutzbefohlenen Minderjährigen.

Ich habe mich immer wieder gefragt, wie ich meinen Buben, sagen wir im Alter von zehn und zwölf, überhaupt erklärt hätte, was der ganze Maskenscheiß, den nicht nur ich für nicht nur sinnlos, sondern durchaus gesundheitsgefährdend halte, und zwar für jeden, insgesamt soll. Nun müsste ich ihnen (zum Glück sind sie schon aus der Penne raus) klarmachen, dass der Papa an der Kinderquälerei leider nichts ändern könne, aber sie seien ja starke gesunde Jungs, alle anderen würden sicherlich vor ihnen umkippen.

Die Alternative, wären sie leider noch nicht hinreichend krank für ein spezifisches Attest, hieße, sie als Simulanten zum Arzt zu schleppen, also zur Notlüge anzuhalten, womit ich mich, flöge das auf, womöglich gar strafbar machte, schwuppdiwupp ist obendrein das Jugendamt da, und der alleinerziehende Paps darf seine Kinder vielleicht noch alle zwei Wochen sehen.

Oder, hätten wir alle drei das Glück, uns schon bald eine saftige Rotzerei einzufangen, brächten das mit dem Arzt erstmal recht sauber hin. Dann dürften die beiden Rotzlöffel aber nicht zur Schule, bis die Rotzerei vorbei oder der Arzt eine dauerhafte Gefährdung, noch „besser“ einen bereits vorhandenen Schaden festgestellt hätte. Super Alternativen für Deutschland.

Also erstmal zähneknirschend mitspielen, meine Kinder in einen Puff schicken müssen, wo vor allem Corona gelehrt wird, sich vielleicht mit anderen Eltern zusammentun und protestieren, den Klageweg beschreiten. Dabei mitspielen, wie meinen Kindern noch der letzte Spaß an Schule genommen, quasi als Hilfskapo der Coronadiktatur.

Mal sehen, ob es hier endlich eine Klagewelle geben wird. Ich bin da leider recht skeptisch, denn Leute, deren Operationen und Krankenhausbehandlungen auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben wurden, weil leere Coronabetten mehr Geld brachten, haben ebensowenig massenweise geklagt wie jene, die ihre alten Angehörigen im Heim nicht einmal mehr einzeln besuchen durften, was mit Sicherheit viele vorzeitig ins Grab brachte.

Jetzt sind nach den Kranken und den Alten die Kinder dran. Und das wegen einer Krankheit, die die meisten gar nicht bemerken, deren Infektionsrate längst sinkt, mittleres Sterbealter (vorgeblich!) m i t und nicht einmal unbedingt a n Corona 82, Sterblichkeit bei jungen Leuten nahe null.

Jetzt aber stellen sich diese Banditen schon hin und sagen: „Ja, es ist nur deswegen nicht so schlimm geworden wie prophezeit (selbst der Kurzen Basti in Ösiland wollte hunderttausende Tote gesehen haben), weil unsere Maßnahmen greifen.“

Einen Scheißdreck. Seit Wochen gehen die Neuinfektionen (gemessen an der erhöhten Testzahl sogar gewaltig) zurück, und zwar genau in der Zeit, da man vielerorts wieder dicht an dicht im Straßencafé sitzt, die Jugend rudelweis an Fluß und in Flur und Wald und im Park und vor Spätis miteinander bechert, man immer weniger freiwillige Maskenträger sieht (mancherorts null).

Derweil gilt für Busfahrer ein Maskenverbot. Und zwar nicht nur für die, deren Brille sich beschlagen könnte. Nein, weil sie wegen Sauerstoffmangels (genauer: wegen tatsächlicher schleichender Eigenvergiftung mit dem gretanischen Höllengas Kohlendioxid) etwas scheppelich werden könnten, mit allen denkbaren Folgen. Es reicht in der Tat, wenn die Fahrgäste etwas scheppelich werden, auf dem restlichen Fußweg zur Arbeit wieder fröhlich zu Atem kommen, nicht selber unter einen Bus latschen.

Zurück zum Ausgangspunkt.

Zuerst hat man Kinder und Eltern über die Schulschließungen weichgekocht, dann über Halbschulen, jetzt geht es in die Maskenschule.

Vielleicht lässt sich dergestalt sogar Greta retten: Millionen Kinder werden merken, wie scheiße zuviel Kohlendioxid, zumal das eigene, tatsächlich ist.

Wie es dann auch im Mundnasentreibhaus virt und mikrobt und gammelt und schimmelt, Pickel und Pusteln entstehen, mal nässende, mal trockene Entzündungen, alles kränkt.

Bingo!


Abirdische, Unterirdische, Überirdische, Nebenirdische, Außerirdische, Erdenlahme, gleich wer, keiner wird uns auch nur ein Brandenburgisches Konzert nehmen können.

 

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Telekom buhlt um den geistigen Bodensatz

Die neue Netzwerbekampagne der Telekom wird wie ein Donnerschlag über sie selbst kommen. Perverser geht es kaum.

Millionen Kinder werden unter Masken gesperrt, und hier kommt ein armer Trans aus dem Alptraumbett, der früher ja vergast worden wäre. Undsoweiter, mit einer verfolgten Fetten und einer vorgeblich hässlichen männlichen Missgeburt, alle Anfang zwanzig, gegen den Hass im Netz, auf das, was uns verbände.

Säubande. Unterirdisch.


Nachtrag

Ich hatte in den letzten eineinhalb Stunden einen Wachtraum, als dass ich drei Mal, in aufsteigender Kompetenz, mit Presseleuten von der Telekom über dieses Abstrusum geredet hätte, unerbeten Rats gespendet, jeweils einige Minuten.

Mag sein diese selbstzerstörerische Kampagne ist morgen beerdigt.

 

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Das Volk weiß, wie die Masken wirklich heißen

Gesichtswindel

Merkellappen

Gesichtskondom

Maulkorb

Sklavenlappen

Spahnlumpen

Zombievisier

Kotzlappen

Rotztuch

Goschenverdeck

Fressenbinde

Schnauzensperre

Selbstvergiftungsfahne

Deppenschärpe

Maulfetzen

Speibsperre

Feigenpampers

Fressenkompresse

Fressenfessel

Halbburka

Seimsammler

Schleimfänger

Untotenlarve

Gesichtsgrab

Maulhelm

Gesichtsklo

Weggucker

Kinnladendeckel

Sabberkappe

Footzenschliass (bayerisch)

Goschalomba (schwäbisch)

Goschawisch (schwäbisch)

Trieler (oder Drieler, süddeutsch)

Nosalatz (=Nasenlatz, schwäbisch)

Schlonzbändel (schwäbisch, hd. auch Schlunzbändel oder Schlunzband)

Schleimsammler

Goschagammler

Maulverrecker (eher fränkisch)

Fotzenabdecker (im doppelten Sinne)

Fressenverwahre, Fressenverwahrung

Luftriegel

Vergaser

Rübengurt


Man sieht, die deutsche Sprache sieht sich dem Maskenanschlag durchaus gewachsen. Das oben ist ja nur eine kleine, vorläufige Sammlung, die täglich reicher und umfässlicher wird.

Wir haben hier schon über vierzig lexikalische Einträge, um die die Duden-Redaktion sich je nach allgemeinem Erfolg, je nach Heraustreten aus einer allzukleinen Sprechergruppe, zu beschäftigen haben wird.

Und wenn die nun gar nicht will, so werden ausländische Übersetzer und Übersetzungsprogramme diese Benamungen, spätestens wenn sie auch zunehmend schriftlich auftauchen, richtig erfassen lernen müssen, und bessere Lexika werden auch die Zusammensetzung der Wörter zu erklären haben.

Wahrscheinlich gibt es schon mindestens nochmal ebensoviele bereits kleinräumig eingebürgerte Spontanbildungen, die sich eben mehr oder weniger durchsetzen werden. Denn hier ist, fraglos, inzwischen eine Art Wettbewerb entstanden, wie der übele triste Trieflumpen so recht deutsch und deutlich zu bezeichnen sei.

Man bedenke nun noch, wie gerne nicht nur der Deutsche erklärende, vertiefende, ironische, verschärfende Eigenschaftswörter vor seine deftigen Wortbildungen setzt, und es ergibt sich ein weiterer, potenzierter Strauß an Möglichkeiten, bis hin zu stehenden Wendungen und Sprichwörtern.

„Da steht er, der Depp, mit seinem säuverseichten Rotzlappen…“

„Ob mit ob ohne Sklaventuch, fast jeden traf der Merkelfluch.“

Undsoweiter.

 

 

 

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Hoch lebe Qwant! (II) – (New Section 230 pending)

Qwant weiß wohl einiges über den Google (nebenbei wordpress und sonstige Datenverarbeitung) und gibt sich zumindest als Scheinkonkurrent, denn sonst könnte man ja gleich einpacken.

Und siehe da, selbst bei manchen ärgerlichen Redundanzen sind meine Texte dort bei Namensaufruf nicht derart in keinem Gedenken mehr verlorene Kellerkinder alswie bei der Besserwisserfirma des Planeten.

Halb heimlich freut man sich dort – ob menschlich oder über einen Algorithmus oder beides oder auch noch die gewonnene Kundschaft, das kann ich nicht beurteilen – über manche Zeile, die ich der größten Manipulationsmaschine aller Zeiten in den letzten zehn Jahren nicht eben zu meinem Vorteil angedeihen ließ.

Ja, liebe Googlastik, ich ward suchtechnisch schon 2012 und dann sukzessive abgesägt. (Was ich mir natürlich eingebildet haben könnte.)

So gesehen, liebe Googlastler, wähne ich ein Veteran zu sein. Denn der Rest merkte überwiegend bis zur ersten Trumpwahl noch nicht wirklich was, viele erst später noch.

Jetzt googlastet Ihr was Ihr könnt noch einmal gegen Trump, nur habt Ihr mit all Eurer Googlasterei noch nicht einmal mich zu Boden gebracht.

Was rede ich, Ihr wisst ja gar nicht mehr, wie Ihr all meine Zeitdokumente und sonstigen Einwürfe noch aus Euren und damit aller Zitat- und Wortregister heraushalten solltet.

Euch Banditen dräut eine Neuversion der Section 230, die Euch, das wisst Ihr genau, Ihr tut nur so, als ob nicht, Kopf und Kragen kosten kann, schlagt Ihr Euch nicht noch rechtzeitig irgendwie auf die Seite der Meinungsfreiheit und von Recht und Gesetz.

Also gilt das für Facebook, Twitter und den Rest von Eurer Sorte Geschwattel.


TWOHUNDREDANDTHIRTY

Diese Zahl macht Euch Nachtschweiß. Verantwortung für das, woraus Ihr Geld macht, was für ein Horror, wie unglaublich asozial. Freie Rede gewährleisten müssen, bis dass ein Gericht einschreitet. Grauenhaft.

 

 

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Trump als der neue, nur dümmere Hitler

Normalerweise sind bei mir Vergleiche mit Hitler und dem Dritten Reich aus dem einfachen Grunde tabu, weil es dazu keine Redefreiheit gibt.

Nun aber ist mir so oft und gerade wieder ein Kalauer vieler Antitrumpisten untergekommen, den die, wohl um kleine Kinder zu erschrecken, ernsthaft rausblasen: Trump sei der kommende neue Hitler, nur nicht so intelligent wie Hitler.

Ist das nun gut für die schönen USA, dass der neue Hitler, die Hitlerkopie immerhin dümmer sein wird als das Original? – Sollte man doch meinen, denn ein dümmerer Hitler sollte leichter zu stoppen sein als der intelligentere.

Oder ist das umso gefährlicher, weil Trump so offenkundig geistig minderbemittelt ist, dass die Leute ihn deshalb kolossal unterschätzen, er es darüber spielend zum neuen Hitler schafft, bevor einer was merkt?


Glauben die das sagen wirklich, dass Trump als der neue Hitler dümmer ist als der alte? Oder sagen sie das nur gemäß der Richtlinie, dass alles, was Trump herabsetzt (außer seiner hitlermäßigen Gefährlichkeit natürlich) wahr sein muss, also wahr ist?

Lustig auch, dass Hitlerfans weltweit jetzt jubeln dürfen: „Seht her, die Linken sagen es selber, dass Trump gemessen an unserem Adi etwas unterbelichtet ist. Eben nur ein halber Deutscher.“

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Antiwahnwachen überall!

Indem sich die Querdenkenableger (und Aktive ähnlicher Richtung) immer mehr verbreiten und man zurecht stolz auf die vielen gelungenen Demos ist, macht sich gleichzeitig auch schon Skepsis breit, wie lange noch demonstriert werde, indem sich dadurch doch nichts geändert habe. Enttäuscht, so viel Zeit und Geld aufgewendet zu haben, ohne jeden Erfolg, verlören vielleicht viele bald ihre Motivation.

Zu letzterem kann ich von hier aus sagen, dass im Söderschen Unfreistaat Bayern am vorvergangenen Samstag acht Kilometer von meinem Dorf in Karlstadt am Marktplatz eine Kundgebung mit vielleicht siebzig Teilnehmern abgehalten wurde, gestern (Sonntag) im knapp zwanzig Kilometer entfernten Marktheidenfeld sehr schön auf einer Mainwiese eine von ähnlicher Größenordnung.

Da am Wochenende hinzukommen, kostet fast nix, und pro fünfzig oder hundert Leute sind derlei Heimatdemos wahrscheinlich sogar effektiver, denn man hat, etwa gemessen an Berlin, etwa tausend Demos im ganzen Land. Die Leute bekommen in ihren Städtchen, vor der Haustüre mit, dass es uns Covidioten überall gibt, denn wenn es solche mal selbst im Kreis Main-Spessart gibt, wo sich ansonsten immer noch so ziemlich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, kann das nicht mehr anders sein. (In Lohr übrigens, da, wo das Schneewittchen herstammt, etwa so groß wie Karlstadt und Marktheidenfeld, war kürzlich auch was.)

Steter Tropfen höhlt den Stein. Einfach nicht nachlassen.

Ansonsten gehören, ich sage es wiederum und meine es ernst, die Wintercamps vorbereitet.

Ob ich nun wie angekündigt tatsächlich zum 3. Oktober nach Konstanz fahren werde, mich mal eine Weile rund um den Bodensee nach vernünftigen Leuten umzuschauen, oder besser hier etwas mache, das muss sich noch weisen.

Nachtrag

Wer einen Arsch in der Hose dazu und etwas zu sagen und eine hinreichende Stimmkraft, der stelle sich einfach allein mit einem Schild oder zwei auf den Marktplatz und rede. Laut und deutlich, wie in vorelektrischen Zeiten.

Ich überlege mir das jetzt für den Samstag zu Würzburg, der unheimlichen Metropole jenseits des Südostens meines Landkreises.

Vielleicht halte ich einfach einen kleine Pantomimenschau ab, bis dass einige Verwunderte stehen bleiben, bis dass das Kasperle, also ich, anfängt mit seinem Maskenkrokodil heftiger zu werden, mit Papierklatsche und allem, was dazugehört.

Sodann, wenn sich einiges an Volks versammelt hat, wozu ich nie aufgerufen, vielmehr rufe ich regelmäßig durchdringend über den Platz, man möge untereinander Abstand halten, und zumal vom Kasperle, finde ich, vielleicht sind schon drei Antifanten hählinge am Auflaufen, je nach Format grinsen die angeforderten erstmal acht Polizisten oder ärgern sich, im besten Falle zu meinem eigentlichen Vortrag, der einige Kerne bergen wird, ganz besonders aber den der skrupellosen, kriminellen Kinderquälerei durch die Herren der Coronadiktatur.

Mal sehen, ob ich so weit komme. Mal sehen, ob ich der Polizei nicht lieber vorher sage, dass ich einfach allein reden werde, nichts, aber auch gar nichts mit dem zu tun habe, was irgendwelche anderen womöglich anrichten, filmen, krakeelen, an Ordnungswidrigkeiten begehen, an Sachbeschädigungen, egal was, da ich niemanden zu solchem aufgerufen habe, keine unangemeldete Versammlung angesetzt oder Sprontanversammlung ausgerufen noch gar eine Demonstration, niemals mein Behuf, weshalb sonst wohl wolle ich allein, ohne jede äußere Unterstützung, ohne Mikro oder Mega, antreten, allen die Lage so einfach wie möglich zu machen, zumal auch der Polizei.

Mal sehen, ob die aufmerksame Würzburger Polizei beziehungsweise die Stadtverwaltung und das Ordnungsamt, oder auch irgendein Oberunterfranke vom Regierungspräsidium mir eine obere Dezibelgrenze vorschreibt, wie laut ich auf dem Würzburger Marktplatz an einem Samstag Nachmittag mit mir selber reden kann, ohne wegen Lärmbelästigung oder Störung der öffentlichen Ordnung, des geregelten Handybetriebs oder Geschäftsschädigung der Buden und Läden rund um den Markt signifikante Probleme bekommen zu können.

Frecher und tapferer wäre es wohl, ich sänne der Polizei mein Vorhaben nicht einmal warnungshalber an, denn im Grunde sehe ich nichts, was mir das geböte. So wie ich die Jungs da aber kenne, mit ihrem Söder im Genack, traue ich ihnen ohne weiteres zu, dass sie mir ganz plötzlich ganz schräg mit derlei Scheißendreck kommen, schonmal um mich einfach wegzuziehen, um mir dann hernach noch irgendwas dieser Sorte überzubraten.

Das mit den Dezibel meine ich ernst. Wenigstens einzelne Rufe reichen bei gutem Wind von der Feste her bis halb zum Dom. Ein paar Minuten Rede sollte ich über den ganzen Marktplatz hinweg hörbar einfach so hinbringen.

Vielleicht lasse ich das mit der Polizei doch. Die können ja mal kommen, sagen, der Gemüsehändler da oben habe sie angerufen und gesagt, ich sei jetzt so laut, alle derart auf mich fixiert, dass bei ihm keiner mehr die Pilze von der Kresse unterscheiden könne, wenn er überhaupt noch durchhalte, nicht schon vor diesem marktverpestenden Covidioten in die Nebenstraßen geflüchtet sei.

Vielleicht, fällt mir gerade ein, nehme ich sogar eine Bibel mit. Ein paar gute Sätze stehen ja drin, da suche ich mir einige raus. Für die schöne gotische Marienkapelle links von mir (ich werde, den Main und die Feste im Rücken, domaufwärts predigen) wie für die letzten anständigen Christen in der CSU, ihnen damit sowohl ein Gesprächs- wie Bündnisangebot zu übermitteln.

Wer dumm oder auch undumm guckt, den darf ich natürlich auch ansprechen und versuchen, in ein Gespräch zu verwickeln, vorausgesetzt, er hält Abstand. Das darf ich gemäß der Regeln des Anstandes, denjenigen nicht zu beleidigen oder zu bedrohen, allemal: jedenfalls ist mir noch kein Gesetz und nicht einmal eine kleinsöderische Kreisverordnung bekannt, die dies untersagte.

Packe ich es wirklich an (je mehr ich dazu schreibe und darüber nachdenke, umso mehr sehe ich meine weltweite Verantwortung in der Sache, werde also etwas nervös, ja fürchte gar Versagen), so ist wirklich von der Sohle bis zum Scheitel auch das Äußere noch genau zu bedenken, allzumal die Bilder aus Würzburg ja um die ganze Welt gehen sollten. (Wenn ich einen zum Filmen meiner Rede selbst lade, ist das noch keine Versammlung, selbst bei Zweien noch nicht.)

Verdammte Hacke, immerhin habe ich da mal das studiert, was man immer noch Sprachwissenschaft nennt. Ich liebe Würzburg.

 

 

 

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