Jetzt raucht es: Teufel Trump macht gegen die Netzschakale ernst – Google ist nicht mehr Gott

Jetzt wird es ernst. Ich bin gespannt auf das Geheule, Gestammle, Geschrei, Gejammere, das Twitter, Facebook, Google & Cie jetzt anheben werden, alle Antitrumpisten dazu.

DAS sieht nicht danach aus, als ob Trump nur spielte.

DAS mag der Schlag sein, auf den Millionen Freiheitsliebende seit langem gewartet haben.

Entweder seien sie freie Plattformen für jeden (außer Verbreiter von Kinderpornographie, Menschenhändler undsoweiter), oder sie seien eben „Publisher“, wie sie sich seit langem gebärden, damit für Inhalte auch selbst verantwortlich und zur Rechenschaft zu ziehen, da wie jede Zeitung nach Belieben zensierend, editierend, Agenden betreibend, oder sie hätten nicht weiter die Privilegien, die allein für freie Plattformen gedacht und eingerichtet.

Hätte ich Aktien von diesen Schacksfirmen, ich hätte sie eben abgestoßen. Mal sehen, was morgen die Börse sagt.

Jetzt rappelt es in der Kiste.

Kann gut sein, dass die Welt ab morgen eine andere.

Denen dürfte jetzt der Arsch auf Grundeis gehen.

You get what you call for.


Fast mag ich noch nicht glauben, was ich eben sah.

Das erste Getobe dawider ist aber schon im Netz zu sehen, insofern möchte es echt gewesen sein.


Etwa zwanzig Milliarden Anwälte werden heute Abend nicht zu Schlaf gefunden haben oder aus feuchten Träumen geweckt worden sein, dazu jede Sorte verlotterte Journalisten, mag sein, dass selbst die Antifa zur Aktion gerufen.

Trump, dieser Faschist, hat unter dem Vorwand, für die freie Meinungsäußerung zu stehen, kurzerhand das ganze Weltnetz verstaatlicht. Will es komplett mundtot machen. Schlimmer als Stalin oder Mao Ähnliches selbst in ihren besten Zeiten gekonnt hätten.

So etwa, vermute ich, wird es morgen im Spiegel stehen. Es sei denn, man hat dann auch dort schon zu viel Angst davor, noch gegen den schlimmsten Diktatoren aller Zeiten aufzustehen.

Google ist nicht mehr Gott.

Was mit gottlosen Gesellschaften geschieht, weiß jeder. Trump ist der Teufel.


Nachtrag 29. 5.

Da kann man sehen, wie weit es die Zuckerberge und GooglanerInnen treiben:

Wer sich wirklich interessiert, der möge den guten alten Tarl auch noch dazu hören:

 

 

 

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Coronawahninduzierte „Tapferkeit“ als Selbsttäuschung?

Mut gilt selbst heute noch als Tugend, in Übertreibung aber wird er Verwegenheit genannt.

Auch Tapferkeit gilt selbst heute noch als Tugend: Ich sehe nun im Zusammenhang mit dem verhängten und verhängnisvollen Coronawahn vielenthalben eine übersteigerte Tapferkeit, wie das in ein einziges deutsches Wort zu packen sei, das fällt mir zumindest jetzt noch nicht ein.

So habe ich nämlich sowohl in den freien Medien, auch und gerade da, wo scharfe Kritik an den verhängten Maßnahmen geübt wird, auch in persönlichen Gesprächen mit hart durch Berufsverbote und andere Schikanen Betroffenen, immer wieder eine „tapfere“ demonstrative Gelassenheit vernommen, dass mir das seit Wochen zu denken gibt, ja durchaus verdächtig.

Mir Allzuviele geben sich zwar schon etwas verärgert, auch mal ein klein bisschen wütend, aber dabei so betont „cool“, dass mir da eine Art unbewusster Selbstschutzmechanismus zu greifen scheint: Man will sich nicht eingestehen, wie schwer gedemütigt man in Wirklichkeit ist, wie sehr einen die Lage drückt, wie groß weitere Befürchtungen, und vor allem will man vor anderen nicht als Jammerlappen, als Weichei dastehen.

So sagen selbst Väter mehrerer kleiner Kinder, die nun wirklich Anlass hätten, ganz laut „Scheiße!!!“ zu schreien, es sei zwar unangenehm und schon recht lästig jetzt, betonen dabei aber, nach der anscheinend obligatorischen Frage, wie es ihnen denn jetzt gehe, sie zurechtkämen, sie steckten das ganz gut weg, geben sich „tapfer“ und überspielen ihre Lage nicht selten noch mit Scherzen und Humor.

Ich will all diese geschundenen Leute hiermit keineswegs herabsetzen oder gar beschimpfen, lediglich die Frage in den Raum stellen, ob sie damit nicht noch unwollentlich und unwissentlich der erbarmungslosen Unterdrückung Vorschub leisten, indem sie ihr Leid auf solche Weise verharmlosen.

Nein, ein ächter deutscher Mann, der jammert nicht, und nackte, ehrliche Wut zu äußern, das wäre ja aggressiv, und das ist man ja nicht, das gilt es stets zu beweisen.

Und das, indem die Existenznöte für Millionen völlig real, es zuhause kracht und drunter und drüber geht, man nicht weiß, wie man seinen Kindern die trostlose Lage erklären soll, die Wirklichkeit ganz anders: vor anderen gibt man sich betont entspannt, heimst dafür bewunderndes Lob von anderen ein, die viel weniger betroffen.

Fürwahr ein zwar verständlicher, indes seltsamer und für mich durchaus beunruhigender psychologischer Mechanismus, der da greift.

Ich überspitze jetzt etwas, aber bald sieht man solche Leute noch für all ihre Peiniger täglich ein Kerzelein anbrennen. Noch eine Backe hinhalten und noch eine und noch eine. Nicht weit weg von einem Stockholm-Syndrom das.

Bilde ich mir all das nur ein? Selektive Wahrnehmung? Magnussche Überkandideltheit?

Leider habe ich nicht dreißig Semester Psychologie und nochmal dreißig Soziologie studiert, um das gesichert beurteilen zu können.

Vielleicht habe ich auch nur als einziger diese Beobachtung gemacht, womit sie ohnehin nicht zählend und damit wertlos.

Einstweilen tröste ich mich mit der Vorstellung, dass bald eine Professorin für Gender Studies die Sache bei Frauen feststellt, Sensation! Sensation! Sensation! , die wird den Gedanken bestimmt nicht von mir haben, es hagelt Umfragen und evaluierte Einzelgespräche ohne Ende, sie wird von Talkshow zu Talkshow gereicht, für ihre bahnbrechenden wissenschaftlichen Erkenntnisse gefeiert, auf die Klein Magnus, der ja immer nur herumvermutet, nichts Rechtes gelernt, nur zufallsweise vor ihr kommen konnte, indem halt wer viel loses Zeugs herausschwätzt, hinterher auch mal aus Versehen recht behält.

Nun, Frau ProfessorIn Dr. Dr. Kasulke-Humprecht, nehmen Sie Ruhm und Ehre und Geld und weitere EhrendoktorInnenwürden mit, hier stund das kurz und klar schon im Frühjahr, und zwar mit durchdachter Absicht, was Sie vielleicht – wenn es schnell geht – schon im Herbst seiericht („das Patriarchat hat dies angerichtet“) rausschwätzen werden, das kann ich mir gut ausmalen, überlasse ich in der Endausfertigung gerne Ihnen und Ihren wissenschaftlichen MitstreiterInnen.

 

 

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Die Einebillioneurofrage: Wer ist schlimmer noch als ein „Verschwörungstheoretiker“?

Da inzwischen jeder, der nur ein bisschen selber denken und rechnen kann und von diesen Fähigkeiten Gebrauch macht, als „Verschwörungstheoretiker“ gilt, hat sich das Schimpf- und Schandwort schon so bedrohlich abgenutzt, dass es wenigstens einer Ergänzung, Verschärfung, Steigerung bedarf, ja eines Wortes („alles Nazis“ zieht die Wurst auch nicht mehr vom Teller), das endlich wieder massenpsychologisch zieht, panik- und paranoiatauglich ist, die damit Bezeichneten stigmatisiert, wie es sich in einem freien Land gehört.

Naheliegend wäre nun, das Eigenschaftswort „verschwörungstheoretisch“ zu steigern, also etwa „immer verschwörungstheoretischer“ oder dann „verschwörungstheoretischst“.

Das mag indes nur zur Beihilfe taugen, da das Hauptwort „Verschwörungstheoretiker“, das ja vor allem zu steigern wäre, sich im Deutschen leider nicht verständlich steigern lässt.

Wer nun (wenn das mit dem „Nazi“ nicht oder nur schwerlich angewandt werden kann) könnte noch schlimmer, noch irrer und gemeingefährlicher sein als ein „Verschwörungstheoretiker“, indem „Coronaleugner“, „Faktenleugner“ „Wasweißichwasleugner“ ja auch schon ziemlich verbraucht, zumal kaum stärker, vielleicht gar in manchen Ohren schwächer als „Verschwörungstheoretiker“?

Mal sehen, ob ich die Einebillioneurofrage beantworten kann.

„Geistmörder“? – Das wäre immerhin extrem stigmatisierend und zudem aufmerksamkeitsstark, erfüllte also das Alpha- wie das Betakriterium. Ob die Leute aber den Zusammenhang verstünden?

„Kinderschänder“? – Das erfüllte ebenfalls das Alpha- wie Betakriterium natürlich hervorragend, führte die Leute aber zu reichlich unerwünschten Verwechslungen.

„Sauerhirn“? – Auch wenn hier das Alphakriterium vielleicht nicht optimal erfüllt ist, das Betakriterium aber hervorragend, mag das bislang die beste Wahl sein. (Dass die weibliche Form „Sauerhirnin“ etwas verniedlichend wirkt, bereitet hier kein entscheidendes Problem, denn man kann auch von einer Frau sagen, sie sei ein „Sauerhirn“. Das hält die deutsche Sprache locker aus.)

„Halbalphabet“? – Im Sinne der beiden Erstkriterien nicht schlecht, durchaus ein Kandidat.

„Stusshuber“? – Das ist ganz nett, aber eben auch zu nett, da könnte man ja fast schon „Schwätzer“ oder „Laberbacke“ oder „Windbeutel“ nehmen.

„Zersetzer“ oder besser noch „Alleszersetzer“? – Etwas altmodisch, aber, wer weiß, zumal der „Alleszersetzer“ wurde wohl nicht einmal von den Nazis besatzt, lediglich der „Volkszersetzer“, was jetzt natürlich opti wäre, leider aber durch diese Arschlöcher unbrauchbar gemacht. Das Wort „Volk“ ist ohnehin zu verwirrend.

„Hassprediger“? – Auch der Begriff, so geil er wäre, ist leider unbrauchbar, da allzuviele Leute da an eine gewisse Fraktion von Kulturbereicherern denken, das bekommt man nicht so leicht einseitig gegen die Zielgruppe in die Zielgruppe gedreht. Ja, gelegentlich wurde er schon mit Erfolg eingesetzt, insgesamt ist es aber schwierig, ihn richtig zu kalibrieren.

Kein Wunder, dass es hier um die Einebillioneurofrage geht. Die Lösung ist äußerst verzwackt. Anstrengend ist das. Ich brauche jetzt erstmal eine Pause.

 

 

 

 

 

 

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Ich will wieder lehren!

Endlich habe ich wieder ein Manuskript hereinbekommen, dessen mein ganzes Lektorenherz schlägt!

Dazu kann ich natürlich nicht mehr sagen, als dass ich es im ersten Durchgang gleich nicht mehr aus der Hand zu legen wusste.

Welch Freude, da einer trefflichen Sache noch beihelfen zu dürfen!

Spätestens ab Herbst will ich auch wieder unterrichten. Und zwar so, wie allein es taugt, nämlich von Angesicht zu Angesicht. (Wären Lehrvideos genug, bräuchte man gar keine Lehrer mehr. Online-Unterricht kann echten Unterricht nicht ersetzen, schon die Ablenkung durch all die Technik frisst Aufmerksamkeit und Zeit ohne Ende. Wäre das nicht so, gäbe es zumal gar keine Seminare mehr für sogenannte „Fach- und Führungskräfte“, die damit ja viel besser zurecht kommen müssten, viel billiger, als etwa Kinder und Jugendliche.)

Ja, wenn ich mich wieder über ein Heft beugen darf, zum richtigen Zeitpunkt, spiegelverkehrt gelesen, ohne Maulkorb und ein Diktat von Paranoiden und Überwachungsfanatikern, Panikpiloten und sonstigen Abseitigen und Idioten ein paar Anmerkungen machen, dann frei deklamieren, ein bisschen Rumpelstilzchen spielen, zielweis etwas herumschwadronieren, Schwänke von anderen einst und erst Uneinsichtigen einstreuend, dazu deren Erweckungen, den verschiedenen Wegen, Sachverhalten auf die Spur zu kommen, sie endlich zu erfassen und einfach gut aufzubilden und selbst in eigenen Worten darlegen zu können, allein nur zum richtigen Lesen anzuhalten, Grundtechniken anhand des vorliegenden Beispieles zu erläutern und freche Gegenfragen dazu aufzunehmen, zu fordern und zu ermuntern, den Faulsten noch zu einem sich steigernden Fleiße zu bringen, darin nicht nachzulassen, jederzeit, wo es nottut, den Rhythmus wie die Methode zu wechseln, einfach den besten Unterricht zu machen, den man am gegebenen Tage unter den gegebenen Umständen leisten kann, den eigenen Werkzeugkasten entlang der immer neuen Herausforderungen immerzu erweiternd, ja, das will ich wiederhaben.

 

 

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Steinreiche Hollywood-Arschlöcher predigen dem Rest Verzicht

Der Überaberwitz der aberwitzigsten Aberwitze ist, dass jetzt steinreiche Hollyoodstars und weitere solche damit nachweisliche Menschenverächter und -feinde, die von keinerlei Beschränkungen betroffen, den Rest zum Leben im Verzicht aufrufen.

EUCH will ich bei nur sechs Wochen ohne Strom und Heizung, bei lediglich Reis und Linsenbrei, überm Plumpsklo sehen! Ohne Schminke! Kein Arzt! Vergammelt, verkommen, dreckig, hilflos, keine frische Wäsche, Ratten selber jagen, runtergekommen, verzweifelt, was morgen sei, übermorgen noch da, Ihr abgefacktes Geschmeiß!

Eure wunden Arschlöcher will ich dazu aber nicht sehen, denn dass Ihr Arschlöcher seid, das ist so schon klar.

Nachtrag

Ihr hieltet keine Woche durch, was Milliarden durchstehen, und Ihr wollt es für die und noch mehr noch schlimmer. Ihr seid mit der letzte Abhub der Menschheit.

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Wie retten wir Bill Gates und die WHO vor dem Teufel? (IV)

Ich bin knapp davongekommen. Konnte aber leider weder Bill Gates noch die WHO im Alleingang vor dem Teufel retten. Immerhin gab es kein Blutbad.

Ding von den Triaden, Nakamura von der Yakuza, Big Vlad und Caruana von der russischen wie italienischen Mafia haben sich vermutlich etwa einen Kilometer außerhalb Rohrbachs auf die Beute geeinigt, um nicht wegen lediglich je siebeneinhalb Millionen Fränkchli einen Krieg anzufangen, das war ihnen wohl zu öd.

Ausgelacht haben sie mich natürlich alle erst recht. Jederzeit möchte ich abermals solch leicht verdiente Gelder beitreiben, sie begäben sich dafür gern wieder vor meine Hütte. Sie haben mich geradezu ermutigt, sie wieder dergestalt einzuladen. Brächte ich so leicht Cash, hätte ich nichts zu befürchten, da wollten sie auch keinen Stress, allezeit hätten sie nichts gegen eine gedeihliche Fortsetzung meiner Bestrebungen, gemeinsames Wohlwollen sei da durchaus gegeben.

Nicht einmal ein Prozent, also die anfänglichen 300 000 Fränkli, haben sie mir gelassen. Immerhin das mit der schweizerischen Nationalbank und der Würzburger Staatsanwaltschaft aber geregelt.

So werden wir indes keine Geschäfte mehr miteinander machen, Freunde der Nacht und der verdunkelten Limousinen. In Zukunft werdet Ihr selber bei der WHO antreten müssen, und da werden Euch keine paar Hanseln mit bester Schießausbildung und modernsten Wummen helfen. Dass Ihr mir selbst noch dies eine Prozent genommen habt, zeigt Euren kurzbrunzigen Übereifer, Ihr hättet viel mehr einsammeln können, wüsstet Ihr, hättet Ihr verstanden, was die jetzige Lage hergäbe, hätte man den richtigen Fürsprech.

Mit dem Ihr es jetzt vergeigt habt.

Ihr könnt mich mal.

Am Ende bleibt nur die zauberhafte, betörende Stimme, Betonung, der Singsang jener unzweifelhaft echten Schweizerin, die mich in romantische Träume begleitet.

 

 

 

 

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Wie retten wir die WHO und Bill Gates vor dem Teufel? (III)

Verdammt, ich habe mich schwer verschätzt, es wird wohl nichts mit den sauberen dreißig Millionen Fränkli von der WHO.

Inzwischen haben nämlich Ding, der von den chinesischen Triaden, Nakamura von der Yakuza, auch Big Vlad von der Russenmafia, zudem Caruana von der US-Italienischen angerufen, alle wollen sie was von meinem Kuchen haben, jeder mindestens 25%, also, dass ich in Lebensgefahr schwebe, will ich nur einen Rappen von dem, was mir die WHO inzwischen ausgelobt hat, behalten.

Und dazu will die schweizerische Nationalbank noch zehn Prozent Tageszinsen auf das Geld, das ich noch nicht einmal habe. Per Amtshilfe habe ich in deren Sinne aber schon eine unmissverständliche E-Mail der Würzburger Staatsanwaltschaft.

In Genf geht niemand mehr ans Telefon, vor meinem Haus stehen mehrere verdunkelte schwarze Limousinen. Das ist nicht nur am Vatertag hart.

Diese Leute scheinen so rein gar nichts von Vertragsfreiheit zu halten, deutlicher könnten sie es mir kaum zeigen. Ich denke, ich gehe jetzt gleich raus, überantworte, schneller, als die mich erledigen, jedem Fahrer einen 25%-Anteilsschein meines Geldes, so komme ich hoffentlich irgendwie davon, indem sie sich einigen oder es unter sich ausschießen.

Ich hätte bei den 300 000 Fränkli bleiben sollen. Da hätte es sich gar nicht gelohnt, all diese Leute vor mein Haus zu schicken. Da sieht man, wohin es einen bringt, wenn man anständig bezahlt werden will, mehr als ein kleines Zehrgeld für große Taten.

 

 

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Trump und die AfD haben bei mir auf lange verschissen

Ich will gar nicht mehr in den Club. Denn immer klarer wird mir, wie dumm es je war, da reinzuwollen, um jederzeit wegen irgendetwas hochkant rausgeschmissen zu werden, weil das so oder ähnlich auch andere sagten, etwas später sagen werden, nur weil man es selber war, der unkontrollierbare Wildfang, der es sagte. Und zwar schon beim geringsten Druck von außen, ja gar keinem.

Erst wenn man lange nicht reingelassen oder bereits rausgeschmissen, verändert sich der Club womöglich in die Richtung, die man wollte. Dann wusste er plötzlich alles, was man sagte. Tschandale bleibt man dem Club aber trotzdem oder erst recht.

Der Club nämlich lässt keine Erstdenker und Freidenker zu, allenfalls mitgeschleifte Hinterherdenker und Stiefellecker.

In meinem Falle ist es der Club der sich vorgeblich gegenseitig anerkennenden und auch kritisierenden Patrioten. Der wird sich keines Mitgliedsantrags von meiner Seite her, mehr oder weniger demonstrativ abgeschmettert, rühmen können. Was für eine Dummheit von mir, in dem Alter, je da beitreten zu wollen.

Es genügt bei vielen Clubmitgliedern ja schon, wenn man, gerade jetzt, bestimmte Verhaltensweisen eines Donald Trump öffentlich hinterfragt. Trump ist der Messias, aus die Maus. Irrt er vielleicht scheinbar, so nur zur Verwirrung des Feindes (Corona), garantiert immer entlang unvergleichlicher Weisheit (die Wege des Herrn sind unergründlich), und, wenn es auch gerade nicht so scheinen mag, auf dem höchstheilbringenden Wege.

Nichts mehr für den Club. Ich brauche den nicht, die Meinen und mein Land zu lieben.

Die AfD, als einer der Klubs dieser Art, kriecht mir in diesen Zeiten, da ein Julius Cäsar, was rede ich, selbst einer seiner Statthalter binnen Minuten alle Soldaten auf den Wehrtürmen gehabt hätte, ebenso die Germanen längst ausgerückt, seit zwei Monaten hinterher, schickt erst Verstärkung, indem dort schon alte Frauen stehen, hernach entschiedene Wehr wie Sieg für sich zu reklamieren.

Und, nein, ich bin nicht beleidigt. Ich muss lediglich erkennen, wie dumm ich war, wie mich mal wieder die Hoffnung, dies mitschlimmste aller Übel, aus meinem Verstande riss, allzuviel von dem vernebelte, in Treibsande führte, was ich je gelernt und erkannt.

Jetzt stehen sie auf den Zinnen, endlich erklommen, indem schon das älteste Waschweib dort die Stellung hielt, rühmen sich ihres Mutes und ihrer Tapferkeit. DIE kommen nur deswegen einen Meter weiter, weil der Gegner so unsortiert, wirr und ungeordnet, wenn auch zahlenmäßig überlegen, ebenfalls nur Schwachmaten unter sich duldet.

Nein, da schlage ich mich in die Wälder. Mögen einst Bessere kommen, die redlich meines Rats und meiner Kraft zu Nutze haben wollen.

Das arge Versagen der AfD wie Donald Trumps in der sogenannten Coronakrise haben mir jetzt eine Lektion erteilt, die ich nie vergessen will. Klein und feige saßen sie gut zwei Monate in ihren Löchern, indem sie nicht einmal die Alten und wirklich Kranken ihres Volkes schützten, jetzt wollen sie dafür Orden einsammeln.

Jetzt beginnen sie, indem Millionen ruiniert, mal zag mal forscher, das zu sagen, was ich, allein zuhause, ohne deren Mittel, deren Gehälter und Geschütztheit, ausführlich vorbrachte.

Ich bin nicht beleidigt, aber enttäuscht von mir selber. So saudumm will ich nicht noch einmal dastehen.

Allzumal: Ich sehe keinerlei echte interne Abrechnung zur Sache. Weiterhin wird weggebissen, wer auch nur auf Versäumnisse deutlich hinweist. Wobei genau DAS jetzt im Wortsinne notwendig wäre, Glaubwürdigkeit und Wehrwillen erhöhte.

Ward mir auch erzählt, was für weitsichtige Hechte und eben nicht derartige Kurzbrunzer wie ich jene seien, von Trump bis AfD, sie hätten den Gegner einfach ausgemüdet, entlang einer derart genialen Strategie, wie ich eine solche nicht zu begreifen wüsste, allzumal Trump sei ein Alwis, demgegenüber ich nur in einer dunklen Ecke vor mich hinstinken könne.

Nein, liebe Leute, dafür habe ich weder Deutsch noch Englisch oder gar Latein gelernt. Oder Erdkunde, Geschichte, Steinmetzen, was auch sonst noch.

Hülfe das, ich gäbe mir selber Watschn, und zwar viele, dafür, es längst besser wissen müssend, auf derlei Schauspieler doch noch irgendwie gesetzt zu haben, auf saftlose feige Penner.

Und, nein, ich bin nicht das große Genie, das allein all das früh sah. Da waren viele andere, die sich durchaus besser zu Gehör bringen konnten als ich. Ihr habt sie einfach verfaulen lassen, jetzt zieht Ihr Euch die, die Euch genehm und dazu willig, an die Brust.

Nichts, nichts, gar nichts habt Ihr getan, als es entscheidend und ein großes Zeichen für die gesamte Menschheit gewesen wäre.

Erst indem Klein Erna und Hein Blöd was gemerkt, Ihr daher Rückenwind verspürt, habt Ihr Euch begonnen zu regen.

Dass es in anderen Ländern ähnlich oder gar noch schlimmer war, hilft Euch nicht raus.

Nachtrag

Was aus mir noch wird, das wisst auch Ihr nicht, zumal auch noch nach meinem Tode, es wird derzeit auch nicht in Eurem Augenmerk stehen. Und, ja, ich bin insofern Christ, dass ich für Vergebung bin. Das gehört zum Menschsein. Ihr rechtfertigt aber Euere schändliche Feigheit, Euer verderbliches Nichtstun in höchster Gefahr immer noch. Geht daher lieber zu dem Pfarrer, den Ihr bezahlt oder der Euch bezahlt.

Nachtrag II

Ich hätte gute Lust, weitere Namen zu nennen. Das aber erschiene mir töricht. Mag sie jeder selber ausfinden.

 

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Generationenübergreifende Debatte: 22/39/56/73

Ich bin nicht mit Computer (den ersten kaufte ich mit 22), Handy und Netz aufgewachsen, bewundere eineinhalb Generationen danach die jungen Leute, die jetzt gegen die Coronadiktatur aufstehen, viel mehr eigene Zukunft riskierend als ich, obzwar die meisten von ihnen vermutlich weitaus weniger Weltwissen haben, schon die Lügen um die Golfkriege mitbekommen, 9/11 live und im Nachgang, gar den Mauerfall, die Wiedervereinigung, die damals noch verheerende Luftverschmutzung und fast toten Flüsse, die durchaus begründete Angst vor einem versehentlich ausgelösten Atomkrieg undsoweiter.

Deren durchschnittliche Grundbildung ist zwar, wofür sie nichts können, zweifellos schlechter als die meiner Generation, in Deutsch wie Mathematik, You name it. Da steht aber dieser Nachwuchs, virtuos in der Nutzung der neuen Techniken, dass ich mich demgegenüber nicht selten schon als abgehängter Opa fühle, indem ich, da meine Söhne 19 und 21, ja schon einer sein könnte. Wäre ich Pole, so sagte ich, Polen sei noch nicht verloren.

Viele von ihnen werden allenfalls mal den Namen Friedrich Nietzsche gehört haben, schon viel weniger jenen eines Heinrich von Kleist, Giordano Bruno oder Miguel de Cervantes Saavedra, Dante mit Boccaccio mag ihnen eher Latte Macchiato heißen als sonstwas, aber sie sind dabei, wenn auch noch etwas grün hinter den Ohren, so frisch und frech, dass wir Älteren nicht nur nicht auf sie herabsehen sollten, sondern ihnen unsere Erfahrungen und Erkenntnisse so klug und möglichst wenig oberlehrerhaft zuführen, manchmal einfach behutsam knapp zusammenfassend, was wir meinen, aus der menschlichen Geistesgeschichte, von Dichtern und Denkern und aus großen Ereignissen der Vergangenheit gelernt zu haben.

Nehmen wir noch einmal 22 gegen 56. Dazwischen steht 39, liegen also jene, die jetzt ihre Pubertät doch endgültig überwunden haben, bereits umfangreiche Berufserfahrung und oft auch Familie, die wuchsen auch schon mit Netz auf, stehen dazwischen, können trefflich als Bindeglied wirken, damit die Jungen selbst die wirklich Alten verstehen lernen, sie nicht für bescheuert halten, nur weil die mit dem rein technischen Fortschritt nicht mehr nachkommen.

So wäre, beispielsweise, auch einmal eine Gesprächsrunde 22/39/56/73, zwei Männlein, zwei Weiblein, genau zum jetzigen Zeitpunkt interessant, Moderator oder Moderatorin mitte Vierzig, die Lage zu beleuchten und zu besprechen.

Ein solches Video könnte, egal, was Buhtjub und Fakebuckel gagegen machen, „viral“ gehen. Wenn man so will mit gleich vier Generationen, denn auch heute noch sind die meisten mit siebzehn zeugungs- und empfängnisfähig, nicht nur in Afrika.

Das könnte, mit Einblendungen von anderen Videos, kleinen Pausen (es ist nicht sicher, dass die ganz Jungen die weniger bräuchten als die Älteren), durchaus mal über drei Stunden gehen, alle Altersstufen ab aufgeweckten 14 bis Methusalem Forever erreichen.

Ich kann das derzeit nicht einrichten, nur den Gedanken vortragen, bin aber gerne dabei.

 

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