Jürgen Elsässers Vergleich Julius Cäsars mit Donald Trump absolut haarsträubend

Gestern kam bei mir das neue Dezemberheft des Compact-Magazins ins Haus, und es zog mir beim Lesen des Editorials von Chefredakteur Elsässer schier die Socken aus. (Dass ich diese harsche Kritik jetzt übe, hat nichts mit den persönlichen Unstimmigkeiten zu tun, die ich zu Anfang des Jahres mit Elsässer hatte. Das mag man mir nun glauben oder auch nicht.)

Ohne lange nachschlagen zu müssen (ich las die letzten Jahre Cäsars „Der gallische Krieg“ zwei Mal, dazu jede Menge Cicero, Überliefertes und Kommentare zu den Vorgängen gegen Ende der Römischen Republik), fand ich in dem Artikel von einer knappen Heftseite ad hoc derart viele hanebüchene Verdrehungen und Geschichtsklitterungen, dass ich gestern nur eine Stichwortliste verfasste, mich heute in Ruhe an die Sache zu machen, die mir wahrlich eher Pflicht und Last als irgendein Vergnügen ist.

Da ich nun aber praktisch den ganzen Artikel hier einstellen müsste, um ihn entsprechend zu „würdigen“, oder ihn in indirekter und veränderter Rede mehr oder weniger nacherzählen, was im einen Falle urheberrechtlich klar unzulässig, im anderen immer noch schwierig, habe ich mich eben entschlossen, vorläufig jedem, der kein Abo hat, den Kauf des Heftes am Kiosk zu empfehlen, daselbst wenigstens diese eine Seite zu lesen (was der Rest des Heftes wert ist, kann ich nicht sagen, über diese Seite kam ich bislang nicht hinaus).

In ein paar Tagen dann habe ich vor, auf Einzelheiten einzugehen. Die Liste der Verdrehungen, völligen Fehlinterpretationen und falschen Vergleiche hat für einen Artikel solcher Länge einen wirklich erstaunlichen Umfang.

Ich weiß, dass dies ein ungewöhnliches Vorgehen ist, ich habe derlei auch noch nie gemacht.

Die Sache hat aus meiner Sicht aber gerade in dieser Zeit und bei dem Einfluss, den Elsässer in patriotischen Kreisen hat, ein derartiges Gewicht, dass ich sie meine nicht übergehen zu dürfen.

SO geht es nicht, Herr Elsässer.

DAS nützt nicht.

DAS schadet nur.

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Sie haben zu Section 230 nichts gemacht: null Plan

Die US-Republikaner haben zu „Section 230“ vier Jahre lang außer etwas Lärm nichts gemacht.

Wenn Trump endgültig verliert, kann er sich bei denen ganz vorzüglich herzlich dafür bedanken.

So much for The Plan (von „Q“ rausgeblasen, von allzuvielen daran bedingungslos geglaubt).

Selbst wenn sich Trump über den Supreme Court irgendwie doch noch retten kann, war das ein Scheißplan.

 

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Sie wollen offen einen „Great Reset“: nur keinen außer ihnen, der das sagen darf

Sagt man, dass sie einen „Great Reset“ wollen, was sie mächtig rausposaunen, gehört aber nicht zu ihnen, ist man ein „Verschwörungstheoretiker“.

So machen sie es inzwischen auch zu anderen ihnen wichtigen Dingen, fast schon durch durchgängig.

Die scheinen sich schon sehr sicher, dass keiner außer ihnen mehr selber denken kann.

Oder dass sie all die anderen bequem werden auszmerzen können.

Wie gut die allerdings selber noch denken können, indem sie derlei so dummdreist ansetzen, sei mal dahingestellt.

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Corona-Öko-Candlelight-Dinner im Fahrradanhänger?

„Not macht erfinderisch“, sagte die Hausfrau, als sie einen schweinsledernen Buchdeckel nahm, um eine Klabsbrühe daraus zu kochen.

Was kommt als nächstes?

Immerhin habe ich zwar kein motorisiertes modernes Wohnmobil, aber einen großen Fahrradanhänger, da passen auf Querbänkchen locker zwei Leute (im Engfall gar vier Erwachsene, die keine Sumoringer, da müsste ich ob der Last halt ein paar Kanthölzer unterlegen) und ein Tischlein rein (Binnenmaß 80 x 130, wer also keinen zu breiten Hintern hat, kann auch noch ein oder zwei Schüsselchen neben sich abstellen, den Aschenbecher, ein Zusatzkerzelein…), einen Dachlattenaufbau mit Plastikplane drüber, und ich habe auch meine fahrenden eigenen vier Wände fürs standesgemäß servierte Candlelight-Dinner: und öko wird das obendrein.

Vielleicht bekomme ich dafür ja den Alternativen Nobelpreis…

(Übrigens reichen bei dichter Plane – oben halt ein Abzugsloch – für die gut zwei Quadratmeter bzw. unter vier Kubikmeter Raumvolumen zwei Leute und ein paar Kerzen respektive Teelichter auch bequem für die Heizung. Kann Ihnen jeder Fachmann bestätigen.)

 

 

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Einen Kasten Bier gegen Biden, einen gegen Trump

Wer mir den grundsätzlichen Unterschied zwischen Glaube und Aberglaube mal so gültig erklärt, dass es in meinen kleinen Holzkopf passt, dem gebe ich gleich zwei Bier aus.

Im Augenblick erleben wir mal wieder Glauben gegen Glauben, und oft glaube ich den Gläubigen beider Seiten ihren Glauben nicht so recht, denn es scheint sich bei vielen in hohem Maße um einen offenkundigen Zweckglauben zu handeln, den Gegner damit zu beeindrucken und in seinem Glauben zu schwächen, wenigstens nicht feige abtrünnig geworden zu sein, solange noch ein Fünkchen Hoffnung auf Sieg am Glimmen gehalten werden kann.

So geben denn viele Bidengläubige vor, der demente alte Grapscher sei im Grunde schon Präsident, keine noch so groß angelegte aufgedeckte Wahlfälschung könne das noch kippen, wähernd sich viele Trumpgläubige immer noch überzeugt davon geben, genau das werde eintreten, ja gar, „Q“ habe das alles so kommen sehen, alles laufe immer noch nach Plan.

Nun wird am Ende aber eine Seite verlieren, denn der Witz mit den beiden Präsidenten, das glaube jetzt ich, wird nicht ernsthaft über die Welt kommen.

Immerhin darf ich mich, boshaft wie ich nunmal bin, darauf freuen, die langen Gesichter der glaubensunterlegenen Seite zu sehen, natürlich mit weitaus mehr Vergnügen, sollten die Bidenisten im Reichstag und den deutschen MSM-Redaktionsstuben, die dem korrupten Gaganer alle schon gratuliert haben, als eine riesige Eselsversammlung dastehen, die Zensoren und Maipulatoren von Silicon Valley dazu. Selbstverständlich auch, weil ich auf der Seite Trumps stehe.

Etwas Vergnügen wird sich aber auch im anderen Falle dreinmischen, wenn die Trumpgläubigen mir und der Welt zu erklären haben, weshalb der Plan aller Pläne am Ende doch nicht funzte, alles Glauben nichts half.

Die ganze Chose kann an einer rechtmäßigen oder auch unrechtmäßigen Gerichtsentscheidung hängen, an einem bestochenen oder erpressten Richter, fast schon an einem „Zufall“.

Vielleicht sollte ich gegen einen Bidengläubigen einen Kasten Bier setzen und gegen einen Trumpgläubigen ebenso. Einfach zum Possen.

(Immerhin habe ich im Vorfeld der Wahl gegen einen Trumpgläubigen schon einen Kasten Bier gewonnen. Da setzte ich gleich fünf gegen einen, dass die Wahl wegen Betrügereien eben nicht glatt abgesagt und damit Trump im Amt bestätigt werde.)


Nachtrag 24. 11.

Tim Pool sieht es inzwischen ähnlich, bitter-dreiste Entscheidung EINES Richters gegen Trump in Pennyslvania (normalerweise ungültige Stimmen gültig), und viele Trumpanhänger finden diese und weitere Niederlagen gar noch cool, weil das schneller vor den Supreme Court führen werde…

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„Q“ sitzt arg im Loch

Ich sehe eben, dass ich heute so viel fürs Schöne gesorgt habe, das Zweifelhafte, wenn nicht Verderbliche, darüber unziemlich vernachlässigt.

Also zwingt das Es mich fast schon wieder zum Thema „Q“.

(Der Reichweite halber schriebe ich das jetzt gern auf Englisch, Schwäbisch und Deutsch kann ich indes immer noch besser, und liebe ich diese meine Beiden, ja auch das Fränkische längst mehr.)

Deppenverarsche und Dummenfang.

WER lässt sich so leicht ködern?

Wie viel Glaubsucht braucht man, um sich derlei zur Leitschnur auszuerkiesen?

Braucht man es netzweis noch dümmer, als folgte man lediglich den allfällig beliebig schrägen Interpretationen der Johannesoffenbarung oder des Nostradamus oder einer gefeierten Großprophetin, deren Namen ich eben glücklich gut vergessen habe?

Immerhin freue ich mich darüber, dass „meine“ geliebte Amazing Polly inzwischen auch etwas gemerkt zu haben scheint.

Nix bei mir mit „Enjoy the show“.

Die Show ist schäbig, und zum „enjoyen“ gibt es da für mich gar nichts.

Allzumal ich offene Rede jeder verdeckten schlicht vorziehe. Bin halt altmodisch, konservativ, in diesem Sinne „rechts“.

Ich mache in der Tat auch Andeutungen, setze halbversteckte Botschaften, aber nur, weil das mitunter nicht anders geht. Ich kann nicht jederzeit vollgradaus allein gegen die ganze Welt, die verworfene Bagage, die mich lieber heute einsperrte als morgen.

Nun gut. Vielleicht ist „Q“ ja ein Herkules unserer Zeit. Kann noch nicht raus aus seinem Loch.

Mag sein.

Bleibt die Frage, weshalb der so arg im Loch sitzt und ich nicht.


Es riecht allerdings manches darnach, dass wir es jetzt mit einer Umwälzung zu tun haben, gegen die etwa die Französische Revolution ein Geplänkel war.

Den Hirnkasten ganz neu aufmachen: Das liegt meines Erachtens an.

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‚Hallo, Servus, Grüß Gott „ihr Lieben“!‘ – Hä?

Ja, die Überschrift hält notweis gleich sechs Gänsefüße.

Denn wenig liegt mir ferner, als meine Leser mittels eines „Ihr Lieben!“ anzusprechen.

Diese für mich kleinfieseligen Philologen – wir sind allsamt arge Herumpfitzer – schleimichte Anrede greift in den sogenannten „alternativen Medien“, der „Wahrheitsbewegung“, derzeit peinlich um sich.

Was soll das?

Bin ich etwa automatisch als ein „Lieber“ eingemeindet, weil ich mir ein Video solcher Ungefähren anschaue, mir eine Rede derer anhöre?

Wollen die mit „ihren“ Lieben Bethäuser errichten?

Hä?

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Die Ghandinummer funzt nicht immer

Die Ghandinummer funzte schließlich nur, weil das Britische Empire eh am Ende war.

Damit will ich Ghandis Leistungen zur Befreiung Indiens keineswegs schmälern.

Jetzt aber fährt das Imperium der Big Five und Konsorten in der gemachten Krise Tag um Tag immer fettere Gewinne ein und propagiert darüber siegsgewiss gar noch den „Great Reset“.


Ich rufe keineswegs zur Gewalt auf.

Wir müssen jetzt aber weitaus mehr draufhaben als weiland jener Inder.

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