Fridays for Fools (Abject Armageddonist Arseholes)

Sie hat es wohl tatsächlich gesagt, die grüne Tausendsassa Baerbock: dass wir doch das Stromnetz als Speicher hätten. (Tut mir leid, ich habe das eben erst als wirklich mitbekommen.)

Nun, an der London School of Economics wird halt nicht das bisschen Physik nachgeholt, das man an einer anständigen alten Hauptschule noch gelernt hätte. Man lernt dort ganz einfach Wirtschaft, das reicht für alles.

Dass man solchen Leuten, die ist jetzt immerhin 38, nicht wie das dumme Gretchen 16, noch immer mehr hinterherläuft, da kann einen schon das Saugrausen packen.

Nun, ihr Kollege Habeck soll folgendes gesagt haben:

„Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

Solche Leute sitzen im Bundestag, in einigen Landesregierungen, bald regieren sie vielleicht das ganze Land. Man könnte durchdrehen, wenigstens macht das für ein paar Minuten warm.

Nun, ich werde nicht durchdrehen, denn das hilft tatsächlich nur wenige Minuten. Ich habe mich so eingerichtet, dass ich eine ganze zeitlang ohne Netzstrom überleben kann. Egal bei welchem Wetter.

Dann kann ich mir am Batterieradio anhören, wie die FFF-Jugend sich mit den Kulturbereicherern auf der Straße um die letzten Handyladeströme kloppt, das zuerst, man denkt ja nicht, dann erst ums Brot.

Schuld an der Misere sind dann bestimmt Leute wie ich, denn ich bin ein böser alter weißer Mann, der auf der Schule noch was lernte. Selbst freitags. So ward ich ein böser Ungläubiger, denn ich lernte Lesen, Schreiben und Rechnen. Die ganz üblen Sachen also. Gnadenlos und stur hielt ich an diesen klimafeindlichen, ketzerischen Fertigkeiten fest. Kann immer noch Überschlag und Prozente und solchenen faschistischen braunen Dreck im Kopf.

Bei denen scheint das Netz sogar Hirn zu speichern, so dass sie selber keines mehr brauchen. Sehr praktisch, das.

Hilft aber nicht, wenn man, weil das Stromnetz keinen Strom speichern kann, plötzlich kein Netz mehr hat. Dann muss man sein abgegebenes Hirn suchen gehen, während man eigentlich Heizung und Nahrung bräuchte.

Achja, und indem man Atom und Kohle abschafft, will man immer mehr Stromautos. Die sich ganz einfach beim Bergauffahren von selbst aufladen.

Nein, ich werde nicht durchdrehen, obzwar ich manchmal gute Lust dazu hätte. Einfach so auch einmal durchdrehen. Ist doch normal inzwischen. Man bringt es schon den Kindern bei.

Noch vor zehn Jahren habe ich kaum für möglich gehalten, die neue Klimareligion werde so stark, dass sich kaum noch jemand trauen würde, gegen diesen Wahn aufzubegehren.

Zum Glück benutze ich seit Jahren kein Handy mehr, und wenn das Netz ausfällt und irgendwo noch ein Radiosender sendet, bekomme ich ungefähr mit, was in den Städten passiert. Wo selbst das nicht mehr funzt, kann ich es mir gut genug selber zusammenreimen.

Ein Tollhaus ist das.

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Wer zündelt am Persischen Golf?

Also gut, ich lasse mich jetzt doch darauf ein.

Zwei Tanker wurden in der Straße von Hormus attackiert. Das bestreitet nicht einmal der Iran, also sollte wenigstens das stimmen.

Der US-Außenminister Pompeo (ehemaliger Armeeoffizier und CIA-Direktor) macht flugs den Iran dafür verantwortlich. Als „Beweis“ legt er ein Schwarzweißvideo vor, auf dem so gut wie nichts außer einem Schiff, einem Boot und ein paar Menschenschemen zu erkennen sind. Schon vor neunzig Jahren ließen sich bessere Filme herstellen. Haben Pompeos Leute keine besseren Kameras?

Sodann: Der Iran kann kein Interesse an einem Krieg mit den USA haben. Grob gesagt: Nicht jeder Moslem ist ein Depp.

Saudi Arabien und Israel wollen diesen Krieg zweifellos schon lange, denn sie meinen, davon profitieren zu können (was kurzsichtig sein mag, aber es gibt in der Tat auch kurzsichtige Moslems und Juden). Sehr mächtige Kreise in den USA drängen schon lange darauf.

Trump hat immer gesagt, dass er diesen Krieg nicht will, insgesamt keine „Befreiungskriege“. Und immerhin hat er noch keinen angefangen, so wie seine Vorgänger.

Ein grauenhafter Krieg da unten, die Fünfte Flotte im Seekessel des Persischen Golfs schwer beschädigt, wenn nicht gar weitgehend vernichtet, und das Traumziel vieler, die Verhinderung der Wiederwahl Trumps, die sonst kaum aufzuhalten scheint, könnte erreicht werden.

Wiederum gigantische Flüchtlingsströme in Richtung Westeuropa. Damit weitere Destabilisierung dort. Wäre auch prima.

Aber vielleicht waren es ja die bösen Russen. Denn Ölpreis und Gaspreis stiegen, und das gefiele denen ebensogut wie den Saudis. Klar, dass die Russen dafür einfach mal den Iran fallen ließen. Sonnenklar.

Also war es wieder mal der Russe. Denn der war in den letzten Jahrhunderten nur zwei Mal lieb, ganz besonders beim zweiten Mal, als er mit Millionen Toten wesentlich Deutschland niederrang, so den Amis und Engländern viel ersparte. (Die ja erst in der Normandie landeten, als sie befürchten mussten, der Russe werde sich ganz Deutschland greifen.)

Dies alles kurz dagelegt, halte ich es für am wahrscheinlichsten, dass eine saudisch-israelisch-amerikanische Kabale (die vorgenannte Reihenfolge ist unerheblich) dahintersteckt.

Sehr sicher bin ich mir, dass die Chinesen diesen Krieg nicht wollen. Die wollen Ruhe und billiges Öl.

Allerdings: Die bösen Chinesen könnten auch anders kalkulieren, nämlich langfristiger. Sie hätten mit diesem Krieg nichts zu tun, Ruśsland hat genug Gas und Öl, der Westen würde sehr wahrscheinlich erheblich geschwächt. Keine Kraft und keine Zeit mehr für auch nur einen Handelskrieg gegen das Reich der Mitte. Warum bei der Gelegenheit nicht Taiwan heim ins Reich führen? Diese Insel ist viele viele Milliarden wert. Man hätte den Ami nicht mehr vor der Haustür. Allein, eine Provokation von deren Seite an einer Stelle, wo die Amis jeden Quadratmeter See überwachen – mit anständigen Kameras, vermute ich – bliebe kaum verborgen. Also klappte das eher nicht. Auch spricht mehr dafür, dass die weiterhin in Ruhe ihre Wirtschaft aufbauen wollen, Geschäfte machen.

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Gendersozialismus jetzt auch im Sport?

Fußballerinnen fordern jetzt gleiche Bezahlung wie bei den Männern. Ich finde das lustig. Denn ich frage mich vor allem, wie das gehen soll. Über eine Zwangsabgabe aller Männer-Profiligen etwa? Eine weltweite Frauenfußballsteuer? Stadion-Zwangsbesuche? Zwangsglotzen? Konsequente Umerziehung?

Es ist nunmal so, dass die meisten Menschen weltweit lieber Männerfußball sehen. Frauen in der Regel übrigens auch. Was natürlich am nicht überwundenen Patriarchat liegt. Nie und nimmer nicht an der Attraktivität des Sports. Kann ja gar nicht sein.

Im übrigen, da Frauen gut die Hälfte der Weltbevölkerung stellen, müssten die ja nur alle eifrig Frauenfußball schauen, begeistert in die Stadien strömen, und das mit dem Geld regelte sich von selbst.

Es ist schlicht ein weiterer sozialistischer Irrsinn, diese Forderung.

Wieso bekommen Tischtennisspieler weniger als Fußballer und Tennisspieler und Basketballer? Ist doch auch eine üble Sauerei.

Letztlich sollte man jedem Leistungssportler und jeder Leistungssportlerin je nach Weltranglistenplatz, der per Umfrage ermittelt wird, ein Festgehalt zahlen, egal wer sich für das jeweilige Gehampele interessiert. Nur so wird es gerecht.

Allerdings hieße das den gesamten Weltsport zu vergesellschaften. Fußballer und Basketballer undsoweiter bekämen bei konstantem Gesamtgeldvolumen nur noch vielleicht ein Hundertstel dessen, was sie jetzt einstreichen.

Zum Glück kann ich hier zu solchen Dingen noch meine Meinung sagen. Das ist mein Vorteil, Geld bekomme ich zwar keins für meine Arbeit, doch bei der ARD oder dem ZDF könnte ich das so nicht.

Achja. Ich würde auch gerne pro Zeile bezahlt. Und zwar egal, wer sich für mein Geschreibsel interessiert oder nicht.

Bald gibt es eigene Transenligen, und die wollen alle auch ihr gerechtes Geld. Dann die Zwergenligen, die Behindertenligen undsoweiter.

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Google hasst uns alle

Jetzt hat es NuoViso erwischt: YouTube hat ein Video von Frank Stoner wegen „hate speech“ gesperrt, und zwar eines, das die offizielle 9/11-Geschichte kritisch hinterfragt.

Ich habe einige Videos von Frank Stoner angeschaut, der ein weites Spektrum abdeckt, und mich nie dabei gelangweilt und niemals „Hassrede“ darin gesehen. Diesem Mann solche vorzuwerfen, das ist ein ganz schlechter Witz. (Nach dem Anfang wird es besonders ab der Minute zwanzig noch einmal sehr spannend. Da geht es um das gigantische Satellitennetz, das gerade aufgebaut wird, und darum, wie die US-Feuerwehr sich gegen UFOs wappnet. Gemäß Handbuch, das ja kein „hate speech“ sein kann. Oder?)

9/11 zu diskutieren, das ist jetzt also auch schon „hate speech“.

Nicht über lange, und Impfkritik, Kritik an der Organentnahme, Befürwortung der Homöopathie, Skepsis gegenüber den Klimadogmen undsoweiter werden das ebenfalls. Wahrscheinlich hat man schon manche absolut hasslose Videos dazu ebenfalls mit dieser „Begründung“ gelöscht. (Das muss ich bei Gelegenheit mal genauer recherchieren.)

Wer hasst hier?

Man hasst bei Google offenkundig alles, was einem nicht in den Kram passt. So sehr, dass man es Hassrede nennt und vorgeblich deshalb sperrt.

Vor etwa einem Jahr fing man mit dieser Kampagne an. Man nahm Alex Jones als ersten her, einen, der zwar nie zu Gewalt aufrief, wie es bei Linken kein Problem für Google, den man aber schon ein wenig als Radaubruder ansehen konnte. Sehr geschickt gemacht.

Inzwischen ist man bei vielen anderen und selbst einem wie Frank Stoner angelangt, den man nie herumbrüllen und ausflippen sieht. D e r und Hassrede? Geht‘s noch?

Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis diese Säubande dahinten unten im Silikontittental mit derselben Begründung das Video unten von mir löscht. Dann in Wirklichkeit natürlich, weil ich darin das Dogma der Lichtgeschwindigkeit auf die Schippe nehme und manches mehr. Bisher ging es wohl noch ob geringer Zugriffszahlen unter deren Radar durch.

Da es – gut sieben Jahre alt – einiges enthält, was auf diese jetzige Situation passt, verlinke ich es jetzt nochmal hier herein:

Das da ist vielleicht auch bald fällig, weil ich mich über das „Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssydrom“ (ADHS) anhand meiner selbst lustig mache, was ja Hassrede sein muss:

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Danke New Borg Times!

Indem die New Borg Times nun die politischen Karikaturen abgeschafft hat (siehe die gestrigen Artikel dazu), damit im Sinne der grassierenden Zensuritis auf noch weniger erlaubten Humor setzt, sollten sich Freigeister dadurch erst recht nicht entmutigt sehen, weiterhin ihre Späße anzusetzen.

Im Gegenteil.

Erstens sind diese umso wichtiger. Es ist wichtig, zu zeigen, dass das nicht zieht, in sich selbst lachhaft ist. Zweitens entsteht so ja ein leerer Raum, der daher umso leichter mit dem Eigenen zu füllen. (Ja, ich gebe es zu, nicht in jeder Hinsicht leichter, da die Restriktionen ja ständig zunehmen.)

Große Chancen tun sich auf. Jüngstes Beispiel: „Straight Pride Parade“ in Boston. Die hat noch nicht einmal stattgefunden, hat sich herrlich „inklusiv“ präsentiert (man lese mal den englischen Neusprech dort, köstlich!), jetzt einen bekannten schwulen Provokateur an ihrer Spitze, und viele von den Heterofeinden sind schon derart am Durchdrehen, dass ein Schenkelklopfer auf den anderen folgt.

Natürlich können – und wollen – wir nicht die bösartigen Sprüche zurückgeben, die gegen Weiße und Heteros und Männer insgesamt als witzig gelten, indem wir sie gegen Homos oder Schwarze oder Frauen spiegeln.

Wir können auch nicht dauernd so beleidigt sein wie viele von denen, zumal jene, die den Diskurs bestimmen. Dummheit abkupfern hat noch nie geholfen.

Ich finde es durchaus zum Lachen – sah noch vor nicht langer Zeit in Stuttgart die Christopher Street Day-Parade – wenn sich erwachsene Menschen von Papagei bis Lack und Leder öffentlich zum Affen machen, nicht indes, dazu sah ich schlimme Bilder, wenn die kleine Kinder mit sich führen, bunt verkleidet, umoperierten Schwanz raushängend, demonstrativ vor allen Leuten auf den Mund küssen. Da hört der Spaß auf. Darüber mache ich keine Witze.

Bleibt aber Raum genug. Zum Beispiel, indem man – siehe oben – gleiche Stolzrechte für Heteros wie für den Rest fordert.

So gilt der Juni inzwischen als „LGBT-Pride-Month“. Also der Stolzmonat – ein Tag tut es nicht mehr – für diese kleine Gruppe.

Her also mit dem „Staight-Pride-Month“: Ich schlage den Juli vor. (Natürlich stünden uns vom Prozentsatz her alle restlichen Monate zu, locker, denn wir sind mehr als elf Zwölftel.)

So blöde das zunächst klingen mag, ich marschierte da eben gerade zum Spaße mit. Ließe allerdings, was da noch ist, in der Hose.

Es wird ja auch schon gefordert, indem überall LGBT-Fahnen hängen, in den USA auch über städtischen Einrichtungen, dass da auch mal Heterostolzfahnen flattern dürfen. Gleichberechtigung hieße das.

Jede einseitige Überzogenheit stößt Türen zum Witz auf.

Und davon haben wir, auch zum Klima, zum antiweißen Antirassismus, wahrlich genug vor Augen.

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Milchschlunz auf die Bösen! – Was schmeißt der Böse auf den Lieben?

In letzter Zeit ist es in den USA und in Großbritannien zu einer „progressiven“ Mode geworden, Konservative mit Milchschlunzbechern zu bewerfen. Prominente rufen öffentlich dazu auf, bekommen damit keinerlei Plattformprobleme, während YouTube gerade „Konservative“ (ich nehme das hier als Sammelbegriff) demonetarisiert und ganz abräumt, die Vergleichbares nie losgelassen haben, ohne Angabe von Gründen (nur „hate speech“, ohne Erklärung).

Nun ist es die Sache von Konservativen nicht, Andersdenkende mit Milchschlunzbechern oder Steinen oder noch Schlimmerem zu bewerfen, und ich kann nur hoffen, dass dies so bleibt.

Irgendwann aber mag es sein, dass auch einer mit etwas auf einen linken Promi schmeißt, allein, um zu zeigen, welche mediale Reaktion das dann im Vergleich auslöst. Vielleicht will auch ein junger oder alter Wilder einfach berühmt werden, ein Zeichen setzen, als der, der es wagte, wohl wissend, dass man ihn wahrscheinlich viel härter bestrafen wird, als wenn Linke sowas tun. (Antifanten in Deutschland werden für viel Schlimmeres regelmäßig gar nicht bestaft, sie bekommen sogar staatliche Fördergelder). Lange Jahre einsperren wird man ihn kaum können, wegen des Vergleichs, solange die Körperverletzung jene durch Milchschlunzbecher nicht übersteigt.

Was also könnte so ein Provokateur in seinen Plastikbecher tun, beziehungsweise was wäre ebenfalls überall erhältlich, flüssig, kalt, so dass es keine Verbrühung bewirken kann?

Kaffee wäre etwas langweilig, denn der haftet nicht so hässlich an wie Milchschlunz. Zu dünnflüssig. Kakaomilchschlunz? Milchkaffee? Die wären braun, und Konservative wollen sich, auch wenn das an der Tagesordnung, noch immer nicht gern Nazis schimpfen lassen.

Also: Das Zeug sollte ein dickflüssiger Schlunz sein, Schwarz und Braun und Blau dürften als Farben ausfallen, auch, weil man die kaum sieht. Es soll ja optisch lustig werden.

Da Weiß von den Anti-“Nazis“ schon besatzt ist, der Schlunz einiges an äußerlich nicht sonderlich gesundheitschädlichem Fett und Zucker enthalten sollte, wegen der Anhaftung, drängen sich ein kräftiges Rosa, ein helles Giftgrün oder ein helles Ocker auf. Die sieht man auch.

Mir ist nun aber nicht bekannt, dass Burger King oder McDonald‘s oder Starbucks so etwas, fettig, süß und zäh, an jeder Straßenecke verkaufen (Burger King rühmte sich kürzlich seines Milchschlunzangebots im Zusammenhang in Schottland recht eindeutig seines jederzeit verfügbaren Arsenals). Denn das ist ja Teil des genialen linken Tricks: Für einen Dollar oder ein Pfund kann jeder Depp sich jederzeit sein geeignetes Wurfgeschoss erwerben, genau so fertig verpackt, dass es beim Fliegen noch nicht ausläuft, beim Aufschlag aber sehr sicher.

Da ist dem Antiantifanten dann guter Rat teuer. Mischte er selber etwas an, unterstellte man ihm viel mehr böswilligen Vorsatz, im Sinne der Vorbereitung der Tat. Spontan kann der Angriff ja schließlich nicht gewesen sein, so eine Ausrede zöge zurecht nie und nimmer.

Und mischte er dann in seiner Dummheit auch noch einen lebensmittelrechtlich nicht zugelassenen Farbstoff oder sonstigen Zusatz hinein, so wäre das schnell ein Giftanschlag auf das unschuldige Opfer…

Nun, bei Starbucks meines Wissens zwar nicht, doch bei den Burgerketten gibt es Senf und Saucen, die sich schon farblich und konsistenzmäßig trefflich anmischen ließen. Einfach einen Becher Milchschlunz gekauft, in den Gulli geschüttet den Inhalt, die Saucen im richtigen Mischungsverhältnis rein, Deckel wieder drauf, und das Geschoss ist fertig. Problem: Wiederum muss man dafür etwas Können mitbringen, und klar ist der arglistig geplante Vorsatz.

Es scheint also wieder mal, als wären Konservative strukturell überall benachteiligt. Es gibt keine Fertigprodukte für sie, im Plastikbecher, ohne etwas Geschick und Intelligenz kommen sie nirgendwohin, und ihre Taten können nie als spontan gelten, als nicht von langer Hand geplant.

Nun, Senfbecher aus Plastik gibt es bei jedem Discounter. Den Deckel spontan etwas angelupft, beherzt das Ding geworfen, das könnte klappen.

Da ist das Plastik aber solider als bei den Milchschlunzbechern, und das könnte dann im Wortsinne ins Auge gehen: dann wäre es möglicherweise am Ende vorsätzliche schwere Körperverletzung, und die wird bei uns mit nicht unter drei Jahren Freiheitsentzug bestraft. Zurecht.

Der arme konservative Antiantifant, der muss also, um relativ auf der sicheren Seite zu sein, zu demselben weißen Schlunzbecher greifen wie der Urantifant.

Das wiederum wird er nicht wollen, denn er will sich ja sicherlich nicht auf dieselbe Stufe mit jenen stellen, verwechseln lassen, sich auch farblich, es geht ja im öffentlichen Raum wesentlich um die optische Wahrnehmung, von jenen absetzen.

Er besinnt sich also, er lässt von derlei Gegeninfanterei ab.

Irgendwann wird es aber, geht es so weiter, wahrscheinlich einen geben, der seinerseits Vernunft und Anstand und rechtmäßiges Handeln fahren lassen wird. Mindestens einer, der sich irgendwann nicht mehr zu beherrschen weiß oder will, findet sich in einer Millionenzahl immer. Umso leichter, wenn die Straftat vermeintlich eine Art Vergeltung, wenig Mut und Können erfordert, das persönliche Risiko überschaubar.

Was wird dieses gnadenlos rechtsextreme menschliche Monster, das Schlunz auf einen Guten schmeißt, also verwenden?

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BitChute: Wie lange frei?

YouTube räumt selbst große Seiten finanziell oder gleich ganz ab wie noch nie.

Davon, dass Google sich dazu genötigt sehe, da von den Lieben im Netz immer mehr „hate speech“ entdeckt werde und es immer mehr berechtigten Protest dagegen gebe, glaube ich kein Wort.

Das ist eine sukzessive ins Werk gesetzte Säuberungswelle, man will das so.

Die geschassten freien Videoproduzenten rennen nun fast alle zu BitChute.

Dieser Dienst wird nun schon seinerseits von PayPal boykottiert, und auf Wikipedia liest man zudem, dass er „far-right individuals and conspiracy theories“ genehmen Raum biete. Ansässig ist er in England.

Nun, Großbritannien galt einmal als eine Heimstatt der freien Rede, dass dies heute noch so sei (wofern es das je war), daran glaubt nicht einmal mehr Hein Blöd. Wer dort beispielsweise etwas gegen Kinderschänderringe sagt, der landet inzwischen leicht im Knast.

Ich rechne also damit, folgerichtig, es mag schon so geplant sein, dass diese Plattform bald vor der Wahl steht, konsequent gegen „hate speech“ vorzugehen oder geschlossen zu werden.

Mit „bald“ meine ich in diesem Falle vielleicht ein Jahr. Es sollen ja erstmal alle ihre Hoffnungen darauf setzen, bis dass der Schlag richtig sitzt.

Es mag natürlich auch anders kommen, doch wunderte mich das kein bisschen. Allzumal sich BitChute auf kein First Amendment berufen kann, wie das jede vergleichbare US-Firma könnte.

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New York Times (New Borg Times) vorbildlich: Keine politischen Karikaturen mehr (II)

Man kann den Schritt der New York Times, keine politischen Karikaturen mehr zu veröffentlichen, so aberwitzig das zunächst klingen mag, als einen sicherlich nicht einkalkulierten Teilsieg der bösen (alten) weißen nichtlinken Heteromänner ansehen.

Nicht nur nämlich sollte nicht übersehen werden, dass in der Karikatur, die Stein des Anstoßes (wie weiß und alt und hetero und nichtlinks und böse Netanjahu, das lasse ich dahingestellt), Donald Trump, d e r zu hassende Prototyp des rassistischen, alten weißen Hetero-Übermachtmannes, abgebildet war.

Also auch keine Trump-Karikaturen mehr. Denn jede Trump-Karikatur ist zwangsläufig eine politische. (In dem Zusammenhang muss ich noch einmal betonen, dass mir unter anderem Trumps Politik gegenüber dem Iran keineswegs gefällt.)

Das ist nun wirklich, mit Verlaub, scheiße.

Man gebe mal Trump Karikaturen in die Suchmaschine ein. Mindestens von der New York Times – kippt sie nicht – werden wir weitere von derlei Köstlichkeiten nicht mehr sehen dürfen. Wie zum Beispiel – das war allerdings von einem Felix Schaad von der Aargauer Zeitung, dafür mit Preis bekränzt – Trump erst einer Frau von hinten in den Schritt fasst, daraufhin ein schwarzer Arm mit Aufschrift Putin ihn soherum (oder durch den Anus, es ist nicht ganz klar) an den Eiern packt.

Bei Trump geht oder ging – oder bald auch nicht nur bei der Vorreiterin NYT geht nicht mehr – schließlich alles, was bei Hillary Clinton im Vergleich kaum denkbar. Das wäre dann doch zu viel für die abgefackte alte Kriegshexe, die sich über die Pfählung Gaddafis so köstlich, als letztlich ihr Werk, amüsierte.

Die New Borg Times wird darüber, das dürfte ziemlich sicher sein, keinen einzigen neuen Abonnnenten finden. Auch keine andere Zeitung oder Publikation, die ihrem guten Beispiel folgt. Sie wird ihren Auflagenschwund und den ihrer Verbreitung im Netz dadurch auch nicht stoppen, eher im Gegenteil.

Vielleicht hält ja immerhin die brave eidgenössische Aargauer Zeitung durch.

Immerhin: Ich sehe an diesem Zensurzirkus mal wieder einen Teil, der zum Lachen.

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New York Times vorbildlich: Keine politischen Karikaturen mehr

Das Zensur- und Selbstzensurkarrussell dreht sich munter weiter.

Die New York Times hat jetzt angekündigt, ab 1. Juli keine politischen Karikaturen mehr zu veröffentlichen. Anlass dafür ist vorgeblich eine Karikatur vom April, die Donald Trump mit Kippa, Benjamin Netanjahu als Dackel vor sich herführend, zeigte.

Ich werde diese jetzt nicht hier einblenden, und zwar nicht nur, weil ich keine Bildrechte habe. Man findet sie noch im Netz.

Ich will die Gelungenheit und den Sinn und Wert dieser einen Karikatur hier jetzt gar nicht erörtern. Denn darum geht es nicht.

Das Wesen einer politischen Karikatur ist, dass sie etwas knapp und provokant ins Bild bringt, bissig ist.

Für mich liegt es daher nahe, dass diese eine Karikatur eben nicht der eigentliche Grund für diesen Schritt ist, lediglich ein vielleicht sogar willkommener Anlass.

Denn, wen oder welche gesellschaftliche Gruppe darf man denn heute noch karikieren, ohne einen Scheißesturm auszulösen, zur Unperson gemacht zu werden, vor Gericht zu landen, gar um sein Leben fürchten zu müssen? („Nicht“ steht im folgenden für „gar nicht“ oder „fast nicht“ oder „nur sehr sanft“.)

Juden nicht. Moslems oder gar Mohammed nicht. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transen und Verquere nicht. Schwarze nicht. Feministinnen nicht. Vegetarier und Veganer nicht. Irgendwie Behinderte nicht. Illegale Einwanderer nicht. Antiweiße Rassisten nicht. Radikale Tierschützer nicht. Deutschenhasser nicht. Klimahysteriker nicht. Eskimos nicht. Eisbären nicht. Psychiater nicht. Bänker und Großspekulanten nicht. Antifaverbrecher nicht. „Grüne“ nicht.

Rechnet man das alles – die Liste ließe sich fortsetzen – zusammen, so bleiben nicht mehr viele Leute beziehungsweise gesellschaftliche Gruppen übrig. Welche, das lässt sich leicht erschließen.

Als größte Gruppe bleiben – was wunder – weiße nichtlinke Heteromänner übrig, speziell in dieser Kombi dargestellt.

Die nun aber sind es inzwischen gewöhnt, an allem schuld zu sein, egal was. Karikaturen werden sie kaum noch treffen, gar in ihrer einzigartigen Schlechtigkeit „entlarven“.

Jeder weiß doch schon, dass das die Bösen sind, wozu dann noch endlos viele Karikaturen über die? Wen reizt das noch, wen bringt das noch zum Lachen?

Insofern ist es logisch, dass das ganze Genre der politischen Karikatur dem Tode geweiht.

Es gibt nichts mehr, worüber noch nachzudenken, gar zu lachen wäre.

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Keiner hat ein Recht auf meine Rede

In einem ansonsten nicht schlecht geführten Zwiegespräch im Netz hörte ich gestern ständig wiederholt, man müsse mit jedem reden.

Ich muss mit überhaupt niemandem reden, der mich nicht dazu zwingt, schon gar nicht mit einem, der mir und den Meinen klar den Tod ansinnt, wofern ich mich ihm nicht unterwerfen will.

Mit so einem dann doch zu reden, das suche ich mir erst recht frei raus.

Da kann er dann, wo es nottut, klare Worte von mir hören. Auf seine Mordwünsche hin wie auf seinen erbärmlichen Rest. Dazu mag er dann zutiefst beleidigt seine Flüche ausstoßen, mir ankündigen, dass er seine Schergen morgen wider mich ausschicke. Soweit ich das, meinen Rücken möglichst schützend, beim Gehen noch höre.

Auch schon unterhalb dieser Ebene muss ich mit keinem reden, der mich lediglich schräg anmacht oder beschimpft. Ich muss mit keinem Zuhälter noch Heroindealer reden. Redefreiheit bedeutet nämlich auch, nicht reden zu müssen.

Ich muss auch mit keinem von den Zeugen Jehovas reden. Noch mit einem Antifanten, der sich seinen weißen Selbsthass schon eintätowiert hat und auf der Jacke trägt. Oder einem radikalen Veganer. Oder sonstwem. Egal wem.

Allzumal muss ich nicht weiters mit einem reden, einem schmierigen Werber für Gesundheitsprodukte oder Versicherungen oder Elektroautos, wenn ich das gerade nicht will. Selbst dann, wenn der Werber sympathisch auftritt.

Das Gebot, mit jedem reden zu müssen, geht ohnehin nur in eine Richtung. Mit mir muss offenkundig keiner reden. Bei mir ist für viele das Gegenteil Gebot. Während ich mit jedem reden kann, mit dem ich reden will.

Wieso sollte ich insgesamt mit jedem reden? Habe ich meinen Tag denn irgendwem gestohlen? Hat jeder ein Anrecht auf meine Rede?

Ich rede gerne mit allerlei Leuten, jeder, der mich kennt, wird das bestätigen.

Muss aber lasse ich mir dazu nicht geben.

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