Epsteins „Selbstmord“ eint die Amerikaner in historischem Unglauben

Die einen rechnen Jeffrey Epsteins Tod den Clintons zu, die anderen Trump, doch selbst die sich unsicher sind, so leicht nicht festlegen, glauben die offizielle Geschichte nicht: eine Verschwörungstheoretikerpartei hätte jetzt eine bequeme Mehrheit von weit über zwei Dritteln. Somit hat Epsteins Tod die gespaltene amerikanische Gesellschaft wieder zusammengebracht, sehr sinnig auch, nämlich im gemeinsamen Unglauben.

Keiner mehr, der halbwegs normal ist oder wenigstens dafür durchgehen will, geht nicht von Lüge und Verschwörung aus.

Historiker mögen schon in wenigen Jahren hier den Wendepunkt des Westens, zurück zu Logik und Vernunft, verorten.

 

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Die Göttliche Greta (nein, nicht die Garbo) will keine Zeit mit dem unbelehrbaren Trump verschwenden

https://www.welt.de/vermischtes/article198188187/Fridays-for-Future-in-Lausanne-Greta-Thunberg-schickt-Journalisten-raus.html

Zitat aus dem obigen Artikel:

„Nach Lausanne geht es für Thunberg per Hochseejacht über den Atlantik erst in die USA, später nach Chile. In New York will sie am Klimagipfel der Vereinten Nationen teilnehmen. Für ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump will die 16-Jährige auf ihrer Reise keine Zeit verschwenden. „Wenn er nicht bereit ist, der Wissenschaft und Experten zuzuhören, wie soll ich ihn dann überzeugen? Wie soll irgendjemandem von unserer Bewegung das gelingen?“, sagte die junge Schwedin dem öffentlich-rechtlichen Schweizer Sender RTS am Donnerstag in einem Interview. „Ich würde also meine Zeit nicht mit einem Treffen mit Donald Trump verschwenden“, so Thunberg auf die Frage, was sie Trump bei einem Treffen sagen würde. Stattdessen werde sie bei ihrer Reise versuchen, die Bevölkerung zu überzeugen, mehr Druck auf den US-Präsidenten zu machen.“

Oha. Erstmal lag ich richtig mit meiner Prophezeiung, dass Greta wmöglich noch die Stürme von Kap Hoorn wird überstehen müssen, um von New York nach Chile zu gelangen, es sei denn natürlich, sie nimmt die Nordwestpassage, da wachsen neben den Eisbärleichen längst Palmen.

Besser noch ist aber, dass sie mit Trump ihre Zeit nicht verschwenden will. Wieso auch sollte sie Trump eine Audienz geben und ihm damit Publicity verschaffen? – Bestimmt würde sich Trump noch Jahre später dessen brüsten, dass er vorgelassen wurde. Trump würde sich, feist grinsend, zusammen mit dem Weltgewissen, mit der Göttlichen, ablichten lassen. Dann Trump etwa: „I listened to the young lady extensively. I then explained to her that I am in real politics and that our plans on energy and safety are crafted by the best and brightest on earth.“

Natürlich ist es in Wirklichkeit so gut wie sicher, dass Trump sie nie einlüde und auch nicht gewillt ist, so eine traurige Witzfigur zu treffen, damit als ernstzunehmend aufzuwerten.

Thunbergs Management dürfte das wissen. Also dreht sie die Sache im Köpfchen Gretchens wie vor der Weltöffentlichkeit, was nun wirklich bis zur Lächerlichkeit dreist, so um, als habe Thunberg an Trump keine Zeit zu verschwenden.

 

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Vinonautik…Träume…Zickenshowdown entscheidet Gretas und der Welt Schicksal

Magnus im Fruststreik – Rettungssuche im Meerschaumtraum mit Greta auf Malizia II

Klimaretter Vinonautik

Dass ich mich eben endlich zum Vinonautentume bekannt habe, mein Herauskommen damit erstmal hauptbewältigt und beworben, das hilft nichts, der Zickenkrieg zwischen den PsychologInnenverbändInnen bezüglich Gretas ist immer noch keineswegs beigelegt, achwas, es lodern die Flammen der gegenseitigen Verleumdungen und Beschuldigungen, es wirft mich doch wieder in die Pflicht, in die Berichtspflicht von der Klimafront.

Einige sehr unglückselige Männer nämlich versuchten sich jetzt höchstsanftest darin, zwischen die streitenden Weiber zu gehen, die Greta je für sich reklamieren. Wider einander nichts auslassend.

Die wurden schneller zwischen den Weibern zertreten und zerrieben als ein Büschel Dürrgras zwischen Legionen im römischen Bürgerkrieg.

Überall sitzen nun die Restmänner zuhause, wo sie sich das trauen auch noch zusammen in den Kneipen, fragen sich, welche Zickenseite die besseren Karten hat. In allen seriöseren Lokalen tuscheln sie lieber nur. Man will es sich ja für keinen Fall verscheißen.

Alle warten auf den Großen Zickenshowdown.

Er wird über Greta und damit das Schicksal der Welt entscheiden.

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Magnus im Fruststreik – Rettungssuche im Meerschaumtraum mit Greta auf Malizia II

Ich habe mir schon drei Links rüberkopiert, bei zweien geht es nur um den neuesten Klimaschwachsinn, beim dritten immerhin von höchster deutscher Stelle zum Thema Stromausfall, da verschweigt man so gut als möglich einen, wenn nicht den Hauptgrund der Gefahr, nämlich den unzuverlässigen deutschen Ökostrom.

Aber, tut mir leid, lieber Leser, ich werde alles nachholen, nur heute ertrage ich es einfach nicht, darüber ernsthaft zu schreiben, ich brauche eine Pause von diesen dreisten Narreteien und Verschleierungen, dieser Niedertracht und diesem beliebigen Wegschieben und Umwerten noch der schlagensten Einwände und größten Fragezeichen.

Um Sie nun nicht mit diesem Ende in meinem geoffenbarten Fruste versinken zu lassen, auch zu meinem seelischen Ausgleiche, sollte ich jetzt ein Jokundativ zur Wirkung bringen, also etwa einen kleinen Schwank, eine nette Anekdote, eine Idiotenkurzgeschichte oder einfach einen Witz.

Also gut.

Auf der Greta-Regatta auf der Malizia II von Monaco nach New York geht einer im Nordatlantiksturm über Bord. Man kann ihn nicht retten, der Dokumentarfilmer aber filmt bis zu seinem letzten Abtreiben. Das YouTube-Video geht unter dem Titel „He gave his life for our climate“ viral. Die Seite bricht bisweilen zusammen. Über 700 Millionen Klicks in zwei Tagen. Die ganze Welt weint um den Helden, alle reden von nie dagewesenen Stürmen und Wellen und Schäumen und Gischten und Grundseen und dem damit sichtbar nachgewiesenen steigenden Meeresspiegel. Greta erklärt zur Aufnahme unter Tränen, sie habe den Mann noch kurz zuvor gewarnt, da oben nicht mehr herumzuturnen, da sie das sich über dem Meer ballende böse Gas kommen gesehen hatte. Er habe ihr nicht geglaubt. Es sei furchtbar.

Indem nach und nach herauskommt, dass da gar keiner starb, nicht nur, weil man keine Leiche findet, was auf hoher See eher normal, sondern kein real fehlendes Besatzungsmitglied, erklärt Gretas Management, dass man natürlich nur habe wachrütteln wollen, zeigen, was jederzeit mit jedem Seefahrer und Küstenbewohner geschehen werde, steuere man nicht sofort und nachhaltig um. Ob man etwa hätte wirklich einen Menschen opfern sollen, die Leute in die notwendige Panik zu versetzen?

Gretas Steh- und Sehvermögen wie die menschenfreundliche Weitsicht, wenn nicht Weisheit ihrer Berater, werden allsamt gelobt, die Medien überschlagen sich mit Forderungen nach neuen Steuern und Vorschriften und zumal danach, den Klimaleugnern endlich richtig das Handwerk zu legen.

Weiter kann ich Ihnen jetzt ehrlich noch nichts davon erzählen, denn in meinem Traum war das jetzt.

Anschluss

Eben fällt mir ein, dass der Traum doch noch nicht zuende war, jetzt also noch nicht jetzt.

Verschiedene Psychologen- und Feministinnenverbände sind auf den Plan getreten, meinen, dass es unverantwortlich gewesen sei, eine Minderjährige, die unter einem unvergleichlichen Druck steht, dem Törn ausgesetzt zu haben. Greta werde noch lange gebraucht werden, sie da so in den Fluten zu verheizen, das sei, gerade mit Blick auf Weltklima und ihrer Bedeutung für die Verbreitung von Panik schlicht unverantwortlich.

Man äußert zwar noch nicht ausdrücklich den Verdacht, dass Gegenmächte das Geschehen rund um Greta wesentlich unterwandert hätten oder gar schon in ihre Kontrolle genommen, doch es hängt ein schwerer Geruch in der Luft.

Andere Psychologen- und Feministinnenverbände wiederum sehen es als eine Ungeheuerlichkeit an, wie da eine junge Frau, gerade aus Autarkie, äh, Autismus und sonstwas erfolgreich herausgekommen, als nicht genesen, als Willenlose dargestellt werde, womöglich mit der Absicht, sie in alte Finsternis zurückzustoßen.

Es hat sich daraus inzwischen ein Zickenkrieg entwickelt, dass nur noch ein paar sehr mutige sehr schwule Männer auf die Talkshows gehen, wo der ausgetragen wird. Selbst die frechsten Transen trauen sich da nicht mehr hin.

Nun kam der Eklat. Eine evangelische Bischöfin hat erklärt, dass man eine Greta, gleich einer Hildegard von Bingen, nicht nach normalen psychologischen Kriterien entlang ihrer Aussagen und ihres Gebarens messen könne, da solche, ständig verfolgt, ja manches verschlüsseln mussten und müssten, sozusagen die herrschende Kaste zum Guten hin ein wenig hinters Licht zu führen, um den göttlichen Funken, der ihnen ganz besonders übertragen, zu einer Fackel zu entfachen, die die ganze freie Welt erleuchten werde.

Das gab meiner Erinnerung wohl wiederum erstmal den Rest, denn ich war im Traum wohl zu aufgeregt bezüglich der folgenden Reaktionen, schließlich war es undenkbar, selbst im Dämmer dessen, dass der Zickenkrieg damit beendet sein werde.

 

 

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Weniger Kraftwerke für mehr Stromautos: Greta Grün bringt es einfach!

Es ist eine Geschichte beonderen Irrsinns. Die Kernkraftwerke sollen bald abgeschaltet werden, und indem man jetzt schon immer wieder Grundlastprobleme im Stromnetz hat, Beinahenetzzusammenbruch, die Kohlekraftwerke demnächst möglichst weg dazu, fordert man Stromtankstellen für Millionen Elektroautos. Und bekommt jetzt schon kaum noch die Metalle für die Akkus bei. Was sind das für Gestalten, die das alles gleichzeitig fordern und betreiben?

Bei so viel verbundenem Aberwitz muss gleichwohl nach dem Antrieb jener gefragt werden, die das orchestrieren, was sind deren eigentliche Ziele?

Ich tippe, wie meist, auf mehr Überwachung, mehr Hirnwäsche, mehr Steuern, mehr Unterwerfung.

Ökonomisch wie ökologisch ergibt das Ganze nämlich nur Widersinn.

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Grün vorgesorgt? – Endlich Öko-Stromurlaub!

Wieder einmal ein Beinahe-Stromausfall

Haben Sie genügend Kerzen im Haus? Taschenlampen mit Batterien? Wie lange dauert es, bis Ihr Frierfach antaut? Haben Sie lediglich eine elektrisch geregelte Heizung? Können Sie ohne Strom kochen?

Noch haben Sie sich das vielleicht nicht gefragt, dann empfehle ich Ihnen die Lektüre des oben verlinkten Artikels gleich doppelt.

Grüne und Greta und Kompanie sind auf dem besten Wege, Sie bald einmal in den wohlverdienten Ökö-Stromurlaub zu schicken, und im Sonderurlaub im eigenen Haus, da will man es ja besonders heimelig haben. Und fordert Sie Ihr Arbeitgeber doch für mechanische und dieselbetriebene Schutz- und Aufräummaßnahmen an, ein Rest Strom mag auch noch in manchem Stapler ausgeharrt haben, so meckert der bestimmt auch nicht, wenn Sie ein paar zusätzliche Kerzen mitbringen.

Mir scheint auch, dass keiner so genau weiß, wie schnell die Karre europaweit wieder läuft, wenn sie einmal richtig in sich zusammengebrochen ist. Zumal wenn es sehr kalt ist und sehr trüb und sehr windstill und das voraussichtlich noch lange so bleiben wird, also nichts mit Solar und Wind, und keiner hat mehr Bock, genau jetzt den durchgeknallten Deutschen den Extrastrom zu liefern, den die eigenen Leute gerade so dringend brauchen. So können politische und finanzielle Faktoren zu den schon nicht ganz so gut geklärten technischen Schwierigkeiten hinzukommen.

Ich hörte auch schon davon, der mir das erzählte ist kein Luftikus, dass europäische Länder bereits verstärkt an technischen Abkoppelungsmöglichkeiten von unserem Stromnetz arbeiten. Das heißt, an der Oder sieht man nachts dann umgekehrt, wo Polen anfängt, im Bayerischen Wald, weit oben, sieht man die Lichter der Dörfer im seligen Böhmerwald. Und zwar ratzfatz. Man sieht in Görlitz sein eigenes Bier nicht mehr, während es ein paar hundert Meter weiter, jenseits der Neiße, gekühlt und beleuchtet bleibt, die ganze Nacht.

Jaja, der Magnus sieht mal wieder schwarz. Nein. So ist es nicht. Das mit der Gefahr eines großen Stromausfalles, der auch Tage dauern könnte, mit allen Folgen, ist real. Es ist ebenso real, dass diese Gefahr mit der grünen Stromwende zumal in Deutschland zusammenhängt. Und damit wird leicht real, dass unsere Nachbarländer uns die eigene Suppe irgendwann allein werden auslöffeln lassen, oder für letztmalig verteilte Hilfslöffel sehr viel Geld verlangen.

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Zeigt mir endlich einen mit Öko-Interface in der Rübe!

Ich will endlich sehen, wie sie aus ihrem Geraune kommen und mir einen Menschen vorführen, der per Adapter im Hirn (ich weiß, es heißt jetzt „Interface“) über im beiwohnenden Chip gespeicherte Informationen und Rechenmöglichkeiten per Gedankenbefehl verfügen kann, über Funk dann im Prinzip über alle Daten im Netz wie auch Zurückgefunktes.

Das würde, ich fange mal an einer lustigen Ecke an, dahin führen, dass Schachspieler eine Ehrenerklärung abgeben müssten, kein so ein Teil eingepflanzt zu haben, bei Spitzenspielern ergäbe es Schädeluntersuchungen.

Öko wäre das Ganze ja, denn man sparte Standrechner, Bildschirm, selbst das Telefon, all den Strom, all das Plastik, all die seltenen Erden und auch noch das Lithium.

Ich bin gespannt.

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Wie man Greta machte – Plus Gratisausflug ins Gretaland

Ich bin gerade erst so knapp auf diesen Pfad gekommen: Man hat sich ein autistisches Mädchen gegriffen, geradezu eine übersinnlich inspirierte C02-Heilsgeschichte drumherumgebastelt, es litt und war ein Nichts, jetzt ist es das größte und tapferste Klimakrieger der Welt, geheilt durch seinen eigenen Mut, glaubt das selber, und so hat man ein größenwahnsinniges daraus gemacht.

Jetzt der Gratisausflug ins Gretaland.

So segelt sie denn jetzt, glaube ich, gerade gen Amerika, ich vermute, in einer Einhandjolle, oder auch wieder nicht, denn Fliegen ist bäh und mit dem Ozeandampfer noch mehr bäh und mit einem Frachter, das wäre ja naheliegend, das bisschen Greta führte bestimmt nicht zu viel mehr Dieselverbrauch, aber einerseits wäre das wohl nicht standesgemäß, andererseits sollen ja bald auch solche Frachter nicht mehr fahren. Wer braucht all die vielen nutzlosen Waren in Zukunft noch?

Gut, wenn es der Wind macht – wahrscheinlich haben die da aber einen netten kleinen Dieselgenerator, der die Getränke kalt hält – und der Notmotor nicht gebraucht wird, da man die bekannte mitwindige Route segelt, alle an Bord Fleisch- und Alkoholverbot haben, lasse ich mir den Segler gefallen. Ich wüsste aber doch gerne, wie viel Stahl und Plastik da wie gewonnen für den Segler verbaut wurde, auch die Ladeliste sähe ich gern, und extragern, was die ausgedürsteten Matrosen und Gretas Hilfskapitän verdienen, wer das bezahlt.

Nun, da es wohl die Himmlischen Heerscharen sind, die das bezahlen, erübrigt sich auch die Frage nach dem Lohn von Mannschaft und Hilfskapitän. Bald wird man George Soros nach Davos segeln sehen, und die Leute von Blackrock und Goldman Sachs mit, und selbst Jeffrey Epstein investiert vom Knast aus in moderne Jachten.

Was wird sie nach dem Törn machen? Hundeschlitten fahren wäre ziemlich öko, aber auch wieder nicht. Denn diese Schlittenhunde, ich habe mir das unmissverständlich sagen lassen, wollen viel viel wildes Ren oder viele, viele Kilo Lachs am Tag jeder, sonst ziehen sie nicht. Da hilft kein Müsliriegel.

Lange Wanderungen oder Radfahrten, auf denen sie ihr notwendiges Gepäck selber mitführt, traue ich diesem Mädchen nicht zu. Jedenfalls müsste man das so schräg türken, dass es jeder merkte.

Einen Stadtrundgang in New York, vier bis sechs Kilometer mit gasfreien Limonadenpausen, das sollte sie schaffen. Bei Trump wird es zwar sicherlich keinen Brennesseltee geben, dafür aber bei demokratischen Präsidentschaftskandidaten, wenigstens KongressabgeodnetInnen.

The show must go on.

Wie bringt man sie nun von New York nach Hollywood und Mountain View? Mit einem Bus mit Verbrennungsmotor? 50 Stunden Bus?

Segeltörn um Kap Hoorn?

Nun, es wird sich ein überzeugender Weg finden, und so wunderte es mich nicht im geringsten, schickten die emsigen Chinesen, die bekanntlich immer auf ihr Gesicht bedacht, eine traditionelle, alte (daher automatisch öko) Dschunke, sie in LA abzuholen, sie mit dem größten Vergnügen nach Sydney zu fahren, um in Australien, wo man ihrer schon ungeduldigst harre, ihre Offenbarungen weiterverkünden zu können.

Dort nun gefeiert und herumgereicht alswie ein Zuckerkuchen, gibt es doch nicht die erhoffte chinesische Einladung, und nach zwei Wochen ist klar, dass die Karawane nun dringend in Richtung Deutschland weiterziehen muss, Indien winkt ab, selbst dahin segelte es sich nochmal lange, Südafrika hat kein Interesse an noch mehr Chaos, kein Skipper nimmt den Törn von Sydney nach Hamburg an, und so muss das Gretchen mit seinem Tross, in Thailand kratzt man noch irgendeine geschmierte Veranstaltung zusammen, Direktflug geht eh nicht, von Bangkok endlich stracks nach Frankfurt, denn Absagen gab es auch in Kasachstan, Turkmenistan, der Türkei und einigen anderen zwischenbelandbaren Ländern.

War es nicht morgen, da ich sie umjubelt auf dem Balkon des Frankfurter Römers der riesigen Volksmenge Hulderweisungen entegennehmen sah, von Kanzlerin und Bürgermeister und vielen weiteren Granden umkränzt, und dass sie endlich ausstieß: „Now say it! We have to panic! Say it now!“

Und alle stimmten ein. „We have to panic!“

Manche meinen, man habe es bis Offenbach gehört. Das sind natürlich Spinner. Dass es aber in einer lauen Sommernacht bei sanftem Wind bis nach Sachsenhausen hinüber zu hören gewesen sein könnte, will ich nicht bestreiten, ich habe genau herumgefragt dort, und einige, auch wenn man den Sachsenhausenern beziehungsweise den Trinkern dort nicht leicht uneingeschränkt trauen darf, bestätigten die genaue Uhrzeit, dass sie das Massenmantra über den Main hinüber gehört hätten, einige zunächst gerätselt, dann die mit dem besten Englisch zuerst verstanden hätten.

Jetzt redet in Frankfurt ansonsten keine Maus darüber. Es war gar keiner da. Die Kanzlerin war nur da, bevor sie eben nicht mehr dawar. Keiner legt irgendeine Panik an den Tag, im Gegenteil, die Leute versuchen cooler zu wirken als je. Die Verkäuferinnen in den Geschäften sind so fröhlich und freundlich und zuvorkommend wie in Jahren nicht mehr. Jeder Busfahrer lacht einen beim Einsteigen an. Ich grüße eine Gruppe ernstzunehmender Polizisten mit Kampfstiefeln und scherze, dass heute wenigstens das Wetter beim Herumstehen nicht nerve, und sie lachen dazu ohne jeden Grimm.

Jetzt denke ich so langsam, dass ich spinne. Hat mir in Sachsenhausen einer was ins Bier getan?

Also gut. Jetzt komm erstmal runter. Iss was Vernünftiges. Irgendwo in Downtown Frankfurt müsstest du immer noch einen halbwegs vernünftigen Chinesen finden, bei vielen sieht und riecht man ja schon von außen, was man zu erwarten hat. Das sind wenigstens keine deutschen oder mehr oder weniger europäischen Frankfurter, und sowieso ist da an Gretapanik wahrscheinlich wenig.

Ich machte also nach einer guten halben Stunde ein beliebig viel für einen Zehner essen dürfen aus, allwo, was immer ein Kriterium ist, sich allerlei Chinesen es wohlsein ließen, viele konnten offenkundig Deutsch oder Englisch, und sie lachten oft ausgelassen und heiter, murmelten dann fast konspirativ chinesische Worte, um hernach in noch größeres Gelächter auszubrechen, Männlein wie Weiblein.

Ich hatte gerade meinen zweiten Teller fertig, alles passte, angemessen gewürzt, nicht zu fettig, gut, Hirschedaillons waren nicht dabei, fasste mir also ein Herz und ging eine Zwölfergemeinschaft Chinesen, die auch schon ganz gut getafelt hatte, vorsichtig und höflich an: „Entschuldigen Sie, darf ich Ihnen eine Frage stellen? May I ask You a question?“ Eine der Frauen daraufhin: „Of course, all of us speak English, but not all of us are already versed in German. So please pose your question in English.“

„Have you heard of the Greta Panic here in Frankfurt last night?“

Das saß. Die Frauen kicherten, die Männer grinsten. Keinerlei Feindseligkeit ob meiner dreist störenden Frage. Aber auch keine verbale Antwort.

So lachte ich mit und sagte: „OK, it seems nobody in Frankfurt has heard either of the rally or the panic. That gives me allthemore a good mood, especially on top of good Chinese food. Sorry to have disturbed you.“

„Oh, not at all, Sir.“ Meinte die mit dem Deutsch und Englisch. „Your question, especially asking us, was quite logical and in a way forthcoming and even valiant tonight, so may I ask you if you are a professional?“

„Well if you want to find out if I make a lot, if any money out of covering this lunacy or some other, the answer is no. If it is professional in the sense of the quality of my reports and writings, that remains open to be discussed.“

Ich stand immer noch. Sie war nicht gerade nonplussed, der Rest nahm hie und da noch einen Happen, doch zögerte sie, indem ich auf meinen hoffentlich halbwegs ehrenvollen Abschied wartete.

„You know anything about old Chinese culture?“

„Ma’am, I have studied Confucius and the stratagemes quite a lot. I wrote about Confucius‘ philosophy, there should still be a video on one in my view very important aspect out there, and there is quite some stuff on the stratagemes out there as well, mostly in German, there may be something in English, it has been some years.“

Jetzt wurden alle wacher. Es war zum Greifen, dass jetzt Verdächte aufkeimten. Was war das für einTyp, so unverwechselbar sowieso, sich dazu allemal im Klaren, dass man über ein Schmerzphon sehr schnell würde abrufen können, ob er diesbezüglich nicht einfach ein frecher Aufschneider sei, ihn befragen sowieso, ob er denn irgendeinen Plan habe von wegen Konfuzius und gar Strategemen.

Sie besannen sich endlich auf ihre Klugheit und luden mich an ihren Tisch. Wir fragten uns wechselseitig aus, schon beim Weiteressen, dann erst recht beim Nachguss. Es gab unterschiedliche Sichtweisen. Einigkeit gab es zum Thema Panik.

 

 

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