Von den Corona-Rotzmaskenmördern

Jetzt wird rausgehauen, miteinander Sprechen sei ja das verheerendst Gefährlichste, da schleudere man die Zombieapokalypse nur so durch die Gegend. Jemanden anszuprechen ist sozusagen ein Mordversuch.

Ich überlege mir nun, mit Menschen, die Masken da tragen, wo sie das nicht müssen, nicht mehr zu reden, mir einen Zettel vorzubereiten, auf dem, wenn ich von einem solchen Zombie angesprochen werde, vorbereitet prangt: „Sie haben mich angesprochen. Und das, obwohl Sie offenkundig an die Zombieseuche glauben, was Ihre nutzlose und gar gesundheitsschädliche Maske beweist. Wollen Sie mich bewusst und vorsätzlich umbringen?“

Dann, auf der Rückseite: „Ich spreche mit Ihnen erst, wenn Sie Ihre Maske abnehmen. Ich sehe nicht ein, dass ich allein in den Tod geschickt werden soll.“

Hernach der zweite Zettel: „Leute, die außer zu Karneval oder auf Kindergeburtstagen freiwillig Masken tragen, benehmen sich wie Bankräuber und Vergewaltiger, solchen gesichtslosen Leuten traue ich nicht, mit derlei losen Gesellen rede ich nicht.“

Auf der Rückseite: „Sie können mich jederzeit identifizieren, ich Sie nicht. Damit rücken Sie sich selbst in Verdacht. Hiermit ist das ‚Gespräch‘ von meiner Seite her beendet, es sei denn, Sie nehmen jetzt sofort ihren Mummenschanz ab.“

Die Zettel gehören natürlich vors Gesicht gehalten, je ein paar Sekunden lang, denn die Lesfähigkeit und Auffassungsgabe beim Gegenüber dürfte ohnehin nicht besonders ausgeprägt sein, weiter beeinträchtigt durch die maskenbedingte Atemnot und den kitzligen Eigenrotz in der Maske.

Protestiert der andere nachhaltig, will nicht aufgeben, so gehe man einfach, oder man hole den dritten Zettel raus, Vorderseite: „Sie wollen mich eiskalt umbringen, dann einfach davonspazieren, hernach soll es Selbstmord gewesen sein, da ich keine Maske trage. Vergessen Sie das.“

Rückseite: „Suchen Sie sich nur noch Maskenträger als Gesprächspartner, Gleichgesinnte, mit ähnlich durchgeweichten Rotzmordwaffen als Vermummung.“

Das sollte reichen.

Vielleicht sollte man sich, wo Masken nicht Vorschrift, schon präventiv ein Schild umhängen: „Ich rede nicht mit Rotzmaskenmördern.“

 

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Impf- und Klimapapst Bill Gates mit Kinderfickerpapst Jeffrey Epstein: Wieso interessiert das kaum noch eine Sau (einen Verschwörungstheoretiker)?

Oben haben wir Bill Gates Jahre nach dessen skandalös laschen Verurteilung in Kinderfickerpapst Jeffrey Epsteins New Yorker Domizil, er traf ihn „many times“, hier in trauter Runde (Quelle New York Times, erster Eintrag heute bei Google auf Eingabe „Bill Gates Jeffrey Epstein“, Ausgabe 12. Oktober 2019, Update 26. November, Titel: „Bill Gates Met With Jeffrey Epstein Many Times, Despite His Past“), mit links einem hohen Tier von JP Morgan, dann dem ehemaligen US-Finanzminister Summers, rechts neben Epstein Gates, endlich dem wissenschaftlichen Chefberater der Bill and Melinda Gates Foundation.

Freund sei man nie gewesen, es habe auch keinerlei Geschäftsbeziehungen gegeben, so Bill Gates dazu.

Ich wundere mich nun sehr, dass die gefühlten Milliarden an Verschwörungstheoretikern, die Gates und seine Stiftung wegen Corona und Impfwahn im Visier haben, daran kaum erinnern. Macht es denen etwa keinen Spaß mehr, sobald man etwas lückenlos beweisen kann? Etwa, dass auch Bill Clinton (die Clinton-Stiftung ist auch nicht von Pappe) häufig mit Epstein verkehrte, Stammgast auf dessen „Lolita Express“ (dem Privatflugzeug Epsteins war? Ja, dass Epstein für Gates Geld an das MIT schleuste, was natürlich auf keinen Fall eine geschäftliche Beziehung, für transhumanistische Forschung?

Ist den meisten Verschwörungstheoretikern in ihrem endlosen Wühlen unterm Aluhut gar entgangen, was da zutage kam? Ist es nicht wichtig, weil es jeder Aluhutlose selbst im mainstreamigsten Mainstream aller Mainstreams immer noch nachzulesen kann?

Oder meinen ausgerechnet sie (neben der Klimalüge, an der Bill Gates ebenfalls fett beteiligt), dass die ganzen Lügen und Machinationen so ganz und gar nichts miteinander zu tun haben, dass es hier wirklich nicht fair wäre, sie in irgeneinen Zusammenhang zu rücken, auch nur zu erwähnen, was Gates außer Coronapanik und angestrebter Impfweltherrschaft (Durchimpfung aller, vorher geht weiterhin nichts, dann nur für Geimpfte) sonst noch so trieb und treibt?

Ist das mit den Kindern (auch den klimapsychotisierten Kindern) so ekelhaft, dass man sich als anständiger, arrivierter Verschwörungstheoretiker lieber nicht damit befasst, seine Gedankenwelt nicht zu beschmutzen?

Keine Ahnung. Irgendeinen Grund wird es geben. Oder mehrere.

Etwa doch Angst vor den Maßnahmen von YouTube et al. , wo ja schon Kritik an der von Gates wesentlich mitfinanzierten WHO schnell das Beil fallen lässt, sogar ganz offiziell? Fürchtet man da, plötzlich mit seinem Aluhut allein zu sein, gar mangels erkennbarer Verschwörungstheorie aus den nationalen und internationalen Gilden der Verschwörungstheoretiker rausgeschmissen zu werden, also plötzlich ganz allein?

 

 

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Denen kocht das Coronawasser im Arsch (Von den Hinständen)

Jetzt werden wir mal ein bisschen volkstümlich. Wegen der zunehmenden Kundgebungen und des neuen Papiers aus dem Innenministerium kocht den Verantwortlichen jetzt das Coronawasser im Arsch.

Das RKI ist als eine traurige Karikatur eines wissenschaftlich arbeitenden Instituts entlarvt, man muss aber irgendwie mit ihm weiterwursteln, denn man hat auf die Schnelle schlicht keinen linientreuen Ersatz.

Man ist einen so heißen Reifen gefahren, die Traktion leidet, weil man schon auf den Stahlgürteln herumrutscht. Bald kommen Köche mit ihren Löffeln, Kellnerinnen mit ihren Tabletts, nicht gebrauchte Musiker mit ihren Klampfen und Tröten, Fußballfans, die Dortmunder zusammen mit den Münchenern, größte Demo in Stuttgart je, und im Ruhrgebiet weiß die Polizei schon weniger als die in Berlin, was gerade los ist und noch kommt.

Das Schlimme ist ja die Sackgasse, in die man sich hineinbegeben hat oder auch geschickt wurde, vermutlich im Gedanken, dass es nie eine werden könne. Das macht, dass die einen jetzt erst Recht auf Teufel komm raus durch die Wand wollen, andere irgendwie über eine niedrigere Mauer der Sackgasse kletternd irgendwie da seitwärts raus.

So wird, wie es in solchen Lagen üblich, auch schon ein erhebliches Misstrauen unter den Verantwortlichen und allzumal Nachverantwortlichen, jenen, mit den besten Chancen, sich irgendwie herauszureden, vorhanden sein, man bespitzelt sich gegenseitig, was auch sonst sollte man tun? Mehr noch möchten inzwischen viele Vorgesetzte mehr Angst vor den ihnen Untergebenen haben als umgekehrt.

Die Angst kriecht jetzt schon unter den drei Millimetern Türritze ins Dienstzimmer durch, was immer man ab jetzt sagt oder noch abliefert, will genau überlegt sein, man darf jetzt in keiner Richtung einen Fehler machen, wer weiß, wie man mir in dieser Lage nur auf den Zahn fühlt, meine bisherige Arbeit im Zusammenhang bewertet, ob sie bald ganz anders bewertet werden wird?

Wer von allen bereits bekannten Politikern im Lande stellte sich rechtzeitig wider den Wahn und wäre damit als Kanzler wählbar?

Indem die AfD wie hier schon beschrieben und hervorgehoben über jedes Maß hinaus versagt hat, der Rest noch schlimmer, sehe ich keinen.

Ich selber wäre ja als Notkanzler für ein entbehrungsreiches Jahr noch besser, als das Gelichter da.

Aus diesem Dreck kommt die AfD ganz besonders schwer raus. Alle zusammengezählt dürften es doch einige hunderte Bundestags- und Landtagsabgeordnete mit eigenem Sekratariat gewesen sein, die über Wochen nichts zu tun hatten, wenn nicht Corona. Resultat: Fast nichts, bis das halbe Volk schreit. (Ich weiß, ich wiederhole mich, aber aus Vorsatz und mit gutem Grunde.) Der Laden muss jetzt herausfinden, ob er tatsächlich für unser Volk stehen will, oder im Zweifel nochmal nach der großen Seuchenpfeife tanzen.

Dies Elend der AfD hilft aber den anderen Parteien indes gar nichts, jedenfalls mittelfristig, den veröffentlichten Zustimmungswerten zur Regierung mag in dieser Zeit der Allzahlenmanipulation glauben, wer das möchte.

SIE nämlich werden all das angerichtet haben, und da hilft es ihnen nichts, darauf hinzuweisen, dass ihnen ja auch die AfD kaum widersprochen habe, die also, wie immer, wenn eine Misere, damit dafür verantwortlich sei.

Vermögen sie es nicht, irgendwie bald noch drastischere Maßnahmen einzuführen und durchzusetzen, vielleicht durch ein noch größeres Gespenst oder einen echten Schockschlag, so werden sie womöglich bald gar in einen ungeordneten Rückzug gedrängt, der geeignet, ihre Reihen so in Unordnung zu bringen, dass alle Befehlsketten betroffen, noch viel schneller, als man die Sauerei eingeführt, die Bilder und Kommentare der Leugner immer stärker auch auf die führenden Coronaliebhaber hereinprasseln, sie ihren Leuten Zuversicht spenden müssen, alles sei im Rahmen des Drehbuchs, nichts laufe ernstlich aus dem Ruder.

Die werden schon hie und da einen Whisky mehr brauchen, diese Jungs da. Diese Leute, man möchte sie nicht Hasardeure nennen, denn die haben viel Erfahrung, die haben jetzt zum Welthandstreich angesetzt und diesen auch erstmal weitgehend ziemlich erstaunlich reibungslos durchgebracht, was die Zigarrenkiste sicherlich erfreute.

Nun aber waren sie – vielleicht fehlten ihnen jüngere Hetären – doch recht fahrlässig, so langsam merken sie das selber, indem sie so schnell so viel Panik und so viele harte Maßnahmen und dazu derart widersprüchliches, oft hanebüchenes Zeug in die Welt setzen ließen, dazu den Arbeitslosen Zeit, sich damit zu befassen: und bezüglich dieser Stümperei, die kaum noch zu verdecken, vernebeln, gar zu tilgen, soll es selbst schon unter den Members of the Covid-19-Information-Board (MOCOVIBS), denen die Kommunikationszentrale auf Little St. James Island mittelbar weisungsgebunden untersteht, zu Auseinandersetzungen gekommen sein, indem rebellische Elemente meinten, man brauche jetzt  wenigstens bald einen mittleren Atomkrieg oder einen saftigen Außerirdischenangriff, zur weiterführenden Übernahme, ansonsten habe man bald verschissen. Das vorgelegte Virus sei einfach ein derartig lahmes Pferd, wie hätte man früher auch nur einen Dragoner daraufgesetzt?

(Hoher, sehr zorniger Militär)

„Nichtsnutzige Zivilisten haben sich also irgendein Virus rausgesucht, um damit Staat, ja Weltstaat zu machen? Und dann, überhaupt mal nachgedacht?

Ich habe meine eigenen Leute mal unter Virologen und Gesundheitsfachleuten herumfragen lassen, was das Ergebnis zeitigte, dass nur Idioten darauf gesetzt haben konnten, ein neues in der Natur entstandenes oder auch künstlich erzeugtes Coronavirus werde, könne auf Dauer die erwünschten Ergebnisse bringen. Denn diese Biester machen sozusagen was sie wollen, mutieren andauernd nach Laune und Gelegenheit, vielleicht hat plötzlich fast keiner mehr was, wie es sich ja jetzt zeigt. Für eine derart sinnlose, blind und falsch angesetzte psychologische wie reale Kriegsführung kann ich nicht weiter zur Verfügung stehen. Ich bin nicht einmal mehr geneigt, ein militärisches Vertrauen in die avisierte folgende Impfkriegsführung zu setzen. Ich traue den Stoffen nicht, ich traue den Koordinierenden nicht, es sind erbärmliche Zivilisten, der Durchführung nicht, der Außenkommunikation, ich wüsste nicht einmal, ob unsere Soldaten Zwangsimpfungen mit der Waffe in der Hand verlässlich durchsetzen wollten.

Ich bitte daher um sofortige ehrenhafte Entlassung.“

(Obiges ist eine Rohübersetzung eines geheimen Mittschitts aus einem hier besser nicht genannten Lande.)

Kurzum, es kocht ihnen das Wasser im Arsch. Daran hege ich keinerlei Zweifel.

Da erreicht mich gerade eine Nachricht aus Österreich. Typisch ösifakemäßig. Der Kurz habe sich zur Beerdigung des zweihunderttausendsten vorausgesagten Coronatoten (von zwei Millionen oder so) mit Maske und gut entfernt eingefunden: Nein, liebe Ösis, ich glaube Euch das nicht, natürlich schon, dass die Hunderttausenden von Euch Corona-Untoten immer noch in seinem Kopf herumspuken, aber, nein, verzeihns, hobtsma a bessre Gschichtn.

Merkel (und ihr Deutschland) wurden international sehr gelobt, vorbildliches Krisenmanagement auf Empfehlung großartiger deutscher Wissenschaftler von Weltruf: Wenn die nun alle bloß Hündchen der Agenda waren, das ausgerechnet in Deutschland durch zunehmenden Protest und Aufdeckung der Dinge weltweit ruchbar wird, möchten wir Deutsche uns, zumal bei diesem unserem Regime, vorbildlich einbringen können, die Welt von diesem Joch zu befreien mit vorn oder sogar ganz vorn zu stehen.

Darum geht es aber nicht, dass wir Deutsche, uns langsam wieder aus unserem Dichter- und Denkerzwunz erhebend, die besten und ersten sein wollen, auch wenn wir das vielleicht einfach müssen, sondern, dass wir in dieser Lage wenigstens nicht hinter anderen Völkern zu unserer kaum je tilgbaren Schande zurückstehen, werden wir unserer Verantwortung unseren Kindern und Alten und der gesamten Menschheit gegenüber jetzt nicht gerecht, werden wir zu unserer Rechtfertigung, auch mittels unserer schönen Sprache, die mal etwas galt, nicht mehr viel anzuführen haben.

Da hilft es wenig, wenn Spanier, Franzosen, Italiener und andere noch weinger aufgestanden als der Deutsche. Ich will BEI UNS massenhafte Aufstände als Hinstände. Aus jedem Hinstand vieler wird plötzlich ein Zug, der sich zu einem neuen oder anderen Hinstand begibt, um einen weiteren aufzumachen. Und so gibt es immer noch mehr Hinstände. Die Hinstände werden alsbald so häufig wie noch zu Zeiten Kneipen.

 

 

 

 

 

 

 

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Zombieapokalypsenseuchenverschwörungstheoretikerendrechtsspasten überall

Ich las gestern, dass es allein in Unterfranken in mehreren Städten kleine Kundgebungen gegen die Coronadiktatur gegeben habe, einige der erwähnten Städte sind halbe Käffer.

Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass meine Hauptstadt, Karlstadt am Main, etwa 15 000 Einwohner einschließlich aller eingemeindeten Dörfer bis acht Kilometer Abstand wie meinem, Rohrbach, am Freitag eine Veranstaltung mit zwanzig Leuten hatte. Das ist pi mal Daumen die Demonstrantenquote in München am Samstag. Außerdem erkennen einen in Karscht alle, jeder weiß anderntags, wer dawar. Hund und Nachbar. Vielleicht werde ich meinen Aluhut diese Woche nur gen Karlstadt ausreiten, nicht in den fernen Würzburger Moloch.

Es scheint, es gab vergangenes Wochenende fast überall etwas, nur hat außer einem Sondergeheimamt noch keiner den Überblick. Hat schon einmal einer was von Schöllkrippen gehört? Das ist eine Gemeinde von knapp 4000 Einwohnern, hart an der fränkisch-hessischen Grenze im tiefsten Spessart gelegen, selbst da, bei diesen Schraten, soll es eine Kudgebung gegeben haben. Dort gibt es noch Leute, die reden wie im 16. Jahrhundert.

Wir sind jetzt in hunderten Städten und Städtchen und Märkten (Schöllkrippen hat kein Stadtrecht, ist aber ein Markt) vertreten, und es ist überaus zu begrüßen, dass die Leute überall vorort ihr Ding machen, nicht alle in die großen Städte strömen, da leben auf engem Raum genug Leute, die das Ihrige auf ihrem Acker tun können.

Geht es wie von vorletzter Woche auf letzte Woche auf diese in der Steigerung weiter, hat die Bundesregierung und haben die Länderregierungen gar nichts mehr zu lachen. Ich sagte es schon, ich sehe die Demonstranten am Cannstatter Wasen hernach den Stuttgarter Schlossplatz nehmen oder einkesseln. In Berlin verspricht es richtig lustig zu werden, man wird wohl auf mehrere sich verlagernde Brennpunkte blicken dürfen, nur wer eine Glaskugel hat, weiß, wo die Coronaleugnerrotten sich ohne Mundschutz säuicht hinwanzen werden, der Berliner ist, wenn er will, sehr robust, es möchten Großrotten je 500 bis 1000 Leuten in verschiedene Richtungen ziehen, sich gelegentlich wiedervereinigen, dann wieder ihrer Wege, im Grunde war es schon so ähnlich, und unsere Coronadiktatoren haben Grund, sich am Kopfe zu kratzen.

Vielleicht fällt bei den lahmen Altbayern, genauer Oberbayern, auch mal endlich der Marienplatz zu München. 5000 in Oktoberfesttracht (hat in München in unterschiedlichen Qualitäten praktisch jeder), satte Bierbäuche, stramme Burschen und Madln, könnten da oder auch einfach auf der Wiesn das abgesagte Oktoberfest im Mai vorsorglich vorfeiern.

Immerhin 3000 Seppl und Lenis sollen sie zusammengebracht haben, die Münchener, das ist ja schonmal eine Halbe wert, so bleibt es aber wie bei den Patentanmeldungen, man bleibt immer hinter Stuttgart. Zeit, die Lederhosen und die Dirndl anzuziehen.

In Nürnberg war es auch nicht von Pappe. Ich weiß, dass ich kaum von der Hälfte der Hälfte etwas weiß.

Wir Zombieapokalypsenseuchenverschwörungstheoretikerendrechtsspasten sind jetzt krakenartig überall. Alswie gefährliche Metastasen. Sind wir selber das Virus?

Zumindest gäbe es mit dem Virus kein Problem, wenn es uns nicht gäbe. Das Virus täte ruhig, immer erschrecklich, aber brav seinen Dienst, es gäbe nichts, worüber man sich beunruhigen sollte. Man streichelte das Virus alswie eine schnurrende Katze abendlich behaglich in seinem Schoße.

Jetzt müssen sie sich zusehends immer mehr am immer stacheliger ausschließlich beim daran sich festhalten werdenden Virus immer krampfhafter festhalten, die Verletzungen sieht man zwar mit bloßem Auge nicht, sie gehen aber schnell in die Milliarden und mehr.

Und natürlich ist das Virus mutiert und hat sich weiterspezialisiert auf seine Freunde und Förderer. Zumal die Durchimpfer. Durchimpfungen machen die Leute schwächer, also haben alle Viren mehr Chancen, allen voran Corona, prima Geschäft, win-win, wunderbar für alle Seiten also, hätte sich Corona nicht durch eine unvertragsgemäße Untermutation Zugriff auf alle relevanten Vertragspartner der anderen Seite gesichert.

Letztlich ist es eine wechselseitige Vergeiselung.

Die es vollkommen zu entlarven gilt.

Morgen bastele ich mir eine Virenpatsche.

 

 

 

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Hunderttausende Tote als Corona-„Kollateralschäden“ allein in Europa?

Jeder, der denken kann, konnte es sich denken, jetzt haben wir es wenn auch scheinbar unautorisiert aus dem Innenministerium, die Schätzung, dass wohl jetzt schon mehr Menschen an den Coronamaßnahmen gestorben sind als am Virus selbst, noch ein Vielfaches mehr früher sterben werden, selbst wenn alle Einschränkungen sofort aufgehoben würden.

Noch weiß ich nicht, wo das ganze Papier (192 Seiten! – Nachtrag 12. 5.- wohl 86 Seiten) im Netz zu finden ist, Martin Sellner scheint es in Gänze zugespielt worden zu sein, er arbeitet hier vorzüglich ein paar wichtige Punkte heraus, da die Echtheit des Papiers gar vom Ministerium selbst als von einem Mitarbeiter verfasst bestätigt, dürfen wir gespannt sein, welchen Tanz das noch ergibt.

Sicher ist, dass die Widerstandsbewegung sich dieses Dokument als Argument nicht einfach aus der Hand schlagen lassen wird, allzumal die Frage, ob es denn vorher keine derartigen Untersuchungen gegeben hätte, wenn ja, mit welchem kontrastierenden oder ähnlichen Ergebnis, weshalb das nicht kommuniziert worden sei, wo nicht, warum um Himmelswillen nicht?

Ich will nicht zu optimistisch sein, dieses Papier aber könnte ein „game changer“, ein stark verändernder Faktor sein, indem es den Blick dahin lenkt, wo bisher kaum hingeschaut wurde. Wie viele Menschen sterben weder mit, gar an, sondern wegen Corona. Und gehen dann oft als „an“ sehr praktisch in die Statistiken ein, die Alten, die minderversorgt und allein und an Einsamkeit starben, all das zuzüglich hunderttausender (eher Millionen) verschobener Operationen, Vor- und Nachbehandlungen undsoweiter.

Als „Corona-Leugner“ wurde der Mann, dessen Name mir noch nicht bekannt, so auch flugs in der Coronapresse bezeichnet, es wird spannend, was man dem alles andichten wird. Vielleicht hat er ja einer Ministerialdirigentin beim Sektempfang ein zu freches Kompliment dazu gemacht, wie schön sie ihr schönes Kleid ausfülle, oder ein Nachbar hat gesehen, wie er seinen Hund schüttelte, wo der doch nur etwas laut seine freie demokratische Meinungsäußerung einem Artgenossen vortrug: „Was ich da sah, der Mann ist zweifellos ein Faschist.“

Oder man findet ein Bild von ihm, wie er seinen Kindern zum Ferienlagerabschied zuwinkt, und einmal wird der rechte Arm recht lang, genau das hat man im Kasten, so zeigt man ihn dann mit deutschem (eigentlich römischem) Gruße. Vielleicht ist er Jäger und hat sich bei der Nachsuche einer angeschossenen Sau ziemlich ungeschickt angestellt, sodass beinahe er wie der Hund draufgangen wären, oder aber er ist Bergkamerad und hat schonmal das Feuer nicht angekriegt oder ausgehenlassen oder beim Wasserholen die nächstgelegene Schmutzbrühe eingeholt.

Wenn man Glück hat, ist er geschieden, so kann man an seine Ex ran. Da ist fast immer was zu machen, auch wenn die Dame dafür ein wenig Aufwandsentschädigung für ihre kostbare Zeit erhalten muss.

Vielleicht hat er, als er zweiundzwanzig war, sich mal mit einem Trip LSD und genau einem Joint erwischen lassen, gegen ein paar Arbeitsstunden war die Sache als erledigt angesehen, hinderte ihn auch nicht, ins Innenministerium bestellt zu werden.

„LSD-Spinner und Hardcorekiffer hetzt gegen Corona!“ „Jagdkameradenschwein und Coronaleugner M. wuchs allein bei strengem Vater auf!“ „M. hatte immer ein Pokerface, selbst beim Schach. Bei ihm wusste man nie.“ „Er war der erste von uns, der nur noch zum Sport Turnschuhe trug. Gescheite Schuhe seien insgesamt besser für die Füße, ansehnlicher und zumal weniger schweiß- und geruchsbildend. So textete uns der damals zu. Manchmal trug er auf einer Party Bergschuhe, einfach zum weiter Eintragen, ging dann bei minus acht nach einigen Bieren im T-Shirt eine Runde drehen, gemütlich eine rauchen, war sein Spruch. Manche Weiber fanden das sogar cool, schnappten sich ihre Jacke, und manche ließ er mitgehen. Plötzlich ging er zum Studium überallhin, wir sahen uns nur noch gelegentlich, irgendwann hörte ich, dass er einen recht anständigen Posten im Innenministerium bekommen hätte.“

„Nein, er ist zwar auch ein Hundenarr, aber bestimmt nicht wie Hitler ein Vegetarier. Ich habe verschiedentlich gesehen, wie er Schnitzel oder Wurst mit seinem Hund geteilt hat, ich meine echte Schnitzel und echte Wurst. Selbst mal auch einen Rest eines Rindfleisch-Reistopfes, den ich zum Fenster herein gerochen hatte, im Garten verzehrt, stellte er am Ende seinem wedelnden Hund hin. Ein Rottweiler. Ein Riesenvieh. Er gibt seinem Ruslan auch frische Rindsknochen zum Knacken und kocht ihm gelegentlich Kutteln.“ Raus kommt natürlich, dass Ruslan Urs heißt und in Wirklichkeit eine kräftige Labradormischung ist. Aber macht ja nichts, es wird noch besser.

„Offenkundig studierte M. in verschiedenen Städten Europas zeitweise als Penner, Vagabund, Tippelbruder. Zuweilen auch auf legalen wie illegalen Campingplätzen, wie auch auf der Straße soll M. immer wieder seine Studien fortgesetzt haben, keine Universität griff durch. Wobei dies nicht unbedingt einer Unachtsamkeit geschuldet sein muss, denn M.s Tarnung war stets hervorragend, wenn nicht perfekt. An der Uni erschien er stets frisch gewaschen und tadellos gekleidet, auch mal leger, aber nie zu sehr.

Zu sagen nun, dass er da in jüngeren Jahren schon ein zwielichtiges Element und auch eine Art Hochstapler war, bildet nur den Anfang, denn hernach wusste sich M. bis ins Innenministerium einzuschleichen, um dann dort den Coup seines von Eitelkeit und Narzissmus bestimmten Lebens zu landen, indem er eine Studie aus Phantasialand aus dem Hut zaubert, gegen jede Anweisung, zumindest ohne, oder Erlaubnis, einfach so, ein zusammengeschwurbeltes Hirngespinst zusammengewürfelter abgedrehtester Verschwörungstheoretiker, medizinischer Quacksalber und statistischer Scharlatane.

Es fällt schwer, dem Manne noch Satirefreiheit zuzugestehen. Immerhin, seine Behauptungen sind so absurd, dass das jeder sofort sieht. Und wo ist der Witz? Also ist es entweder sehr schlecht gemachte Satire oder gar keine. Ist M. schlicht krank? Wurde M. irgendwann von einer rechtsextremen Sekte gehirngewaschen?

Wir werden weiter berichten. Noch sind nicht alle Rätsel um Motive und Hintergrund des mutmaßlichen Volksverräters gelöst.“

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Im Coronahauptquartier: Redeauszug durchgesickert

„Inzwischen haben wir laut Leitmedien wie unseren eigenen Zahlen im Lande schon Abermillionen von Verschwörungstheoretikern, so viele, dass Angst sich verbreitet, die alle könnten sich verschwören. Die einzige reale Verschwörung, die also andere Menschen in Mitleidenschaft ziehen könne, sei eine Verschwörung der Verschwörungstheoretiker. In Wirklichkeit tarnen deren Drahtzieher im Hintergrund ihre Weltverschwörung durch das Behaupten von Verschwörungen, die es allesamt nicht gibt. Und das besonders geschickt, indem sie auch Verschwörungstheorien in die Welt setzen, die nicht einmal der Dümmste von drei Socken glaubt.

Und jetzt, da wir ohne die Corona-Schutzmaßnahmen der Regierungen längst Millionen Tote hätten, wie etwa Schweden und Weißrussland, haben wir zum Danke Millionen Verschwörungstheoretiker – und was da hinten drannehängt, Rechtsextreme, Endzeitsekten undsoweiter.

Was machen wir mit all denen, wie begegnen wir der Gefahr, dass sie sich im Großen gegen unser so kleines Virus endschlussgültig verschwören, mit heimlichen heiligen Eiden, also, wie es üblich war, vor tausenden von Jahren, als es noch echte Verschwörungen gab?

DAS sind mehr potientielle Verschwörer, schon Experten mindestens teils in der Theorie, als ein Catilina in Aufwiegelung alles Abhubs der Republik gegen einen Marcus Tullius Cicero und die römische Staatsordnung insgesamt aufzutreiben wusste, und das ging sehr knapp aus. Sodann die Verschwörer gegen Julius Cäsar – als Teilnehmer der letzten bekannten Verschwörung der Menschheitsgeschichte – waren nur einige wenige.

Der Akademikeranteil und insgesamt Anteil an Leuten mit hohem Bildungsstand unter den Verschwörungstheoretikern, jenen, die die erste ernstzunehmende Verschwörung seit der Ermordung Julius Cäsars zustandezubringen drohen, ist erschreckend. Das zieht sich quer durch alle traditionellen Forschungs- , Wissens- und Lehrgebiete. Ebenso erschreckend der aus Beispielen erhobene vermutliche durchschnittliche IQ dieser Leute. Beide Zahlen sind Alarmsignale.

Wenn sich durchschnittliche Leute mit vielen überdurchschnittlichen Leuten verschwören, das gemeinsame Ziel und der Antrieb klar, das zu Millionen, rückt eine greifbar wirksame Verschwörung durchaus wieder in unsere Nähe, man könnte sagen, sie steht ante portas.

Was nun dagegen tun?

Vorläufig können wir außer den üblichen – jetzt allerdings erweitert möglichen, vielleicht dürfen wir bald noch mehr – repressiven Maßnahmen, der ständigen Diffamierung, sozialen Ächtung, Geschäftsuntergrabung, Verleumdung, Ausladung, ihr wisst was ich meine, eigentlich nur darauf setzen, oder, wir sollten wesentlich darauf setzen, noch mehr wirre Verschwörungstheorien zu streuen, vom Teufel, von Trump, von Außerirdischen, Unterirdischen, Drachen, die es noch gibt, mit Feuerwerk, Gesichte von Medien, verdammt nochmal, ihr wisst, wie es geht, wir müssen jeden verdammten Scharlatan anheuern oder auch nur in Aufmerksamkeit nach vorn schieben, jeden abgedrehten Eckenlull, Wunderbalmpillendreher, Kräuterhexen, Astros, Veganer, Flacherdler, Reinkarnationen Napoleons oder Kants, blast ihnen die rein wie nie, kauft euch jede Hure und jeden Hurenbock, blast den ärgsten Schwachsinn auf, füttert sie mit kabbalistischem Krimskrams und gut halbfalscher Volksetymologie, züchtet euch die Wirrköpfe heran, führt sie gut, sorgt für deren Wahrnehmung: nur so sehe ich eine wirksame Vorgehensweise gegen eine dräuende große Verschwörung der Verschwörungstheoretiker.

Dadurch, dass wir noch mehr schwachsinnige Verschwörungstheorien in die Welt setzen als die, nur so, auf dem eigenen Felde, können wir sie schlagen.“

 

 

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Immunitätsausweis als Riesenanschub zur Alldurchseuchung mit Corona

Unsere fürsorglichen Politiker planen für Mitte Mai – geniale Idee! – ein Immunitätsausweisgesetz zur Verbreitung des Coronavirus. Denn jeder, der ein bisschen schlau ist und auch ansonsten gesund, der wird sich jetzt flugs heimlich infizieren, damit er durch ist, wenn der Ausweis kommt, und darüber hinaus mindestens mal der möglichen Corona-Impflicht ausweicht.

Mancher mag es auch für schlauer halten, sich jetzt testen zu lassen, auf ein positives Ergebnis hoffend (das ja falsch sein kann, was im Erfolgsfalle durchaus erwünscht), wenn überstanden, ist er erstmal ganz raus, wenn noch aktiv, muss er eben nochmal zwei Wochen zuhause bleiben, und Bill Gates hat ihm erstmal nichts mehr zu sagen.

Es wird dies wohl keiner offen zu derlei Maßnahmen greifen, zumal es recht schwierig sein mag, sich absichtlich verlässlich zu infizieren. Vielleicht springt das Säuviech selbst dann nicht über, wenn man sich den heimlich gesammelten frischen Rotz eines nachweislich Kranken in die Maske schmiert und das Ganze stundenlang aufbehält.

Da die Tests bekanntlich äußerst fehlerhaft sind (darf man das jetzt glauben?), besteht natürlich auch noch die Möglichkeit, sich mehrmals testen zu lassen, spätestens beim dritten Mal hat man schon äußerst wahrscheinlich einen positiven Test, egal ob man das unsichtbare Säuviech nun hat, hatte oder nicht hatte.

Da oft erst die Not den Menschen zur Findigkeit treibt – wo aber die Not wächst, da wächst das Rettende auch – , bin ich mir vollkommen sicher, dass es jetzt vermehrt derlei Effekte geben wird, vielleicht sogar klandestine Coronaparties mit frischem Rotz für alle. Immerhin soll man sich in manchen Gauen der untergegangenen Republik schon wieder mit fünf (!) auch nichtfamiliären Menschen in privaten Räumen treffen dürfen. Da erinnern sich die jungen Leute an die alte Sitte des Flaschendrehens, in der Flasche ist die Rotzlösung, wen es trifft, der muss einen Schluck nehmen und seine Holde dann ausgiebig feucht zum Zungenkusse nehmen, mit innigem Nasenknubbeln.

Lacht da etwa jemand?

Haben nicht Millionen, ja hat bald vielleicht jeder die höchste vernünftige Motivation coronakrank getestet, krank zu sein, krank gewesen zu sein?

Nachtrag 20.14

Eben erfuhr ich, Spahn habe das neue Gesetz erstmal auf Eis gelegt. Vielleicht hat man ja inzwischen auch das gespannt, was oben steht.

 

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Der WAHM ist die Mutter aller Freiheit

Teilweise, man kann mich leicht schon im Vorartikel „Coronadiktatur: Lust auf Samstag Nachmittag“ und danach erst recht in den Kommentaren dahin abgleiten sehen, dass ich mich wenigstens in der Schwurbelei jenseits aller ernsthaften Anfechtbarkeiten wieder selbstermächtigen will, keinen logischen Gesetzen verpflichtet, dabei aber viel weniger unsinnig in meinen Tiraden und ständigen inneren Widersprüchen als unsere liebe Regierung, die ihren Narrentanz ja ernstmeint, was mich nicht nur wieder in Übung bringt, sondern auch ein gewisses Behagen, sich selbst besser zu betragen und ertragen, eben zumal die erfrischende Übung.

Das Geschäft mit dem Wasser-Alu-Hanf-Helm (dem WAHM) nimmt schon mächtig Fahrt auf, ich bekomme Anrufe und Ebriefe ohne Ende. Grafiker bieten sich an, Leute, die Anhänger und allerlei Accessoires für den WAHM anbieten wollen, darum bitten, ob nicht am Kinnriemen kleine Ösen oder Klippverschlüsse schon ab Werk zu haben sein könnten, ihre bunten Bänder und andere Flatterwerke bequem anzuheftend an den Mann bringen zu können.

Und dann die Spezialantennenhersteller. Ein merkwürdsames Völkchen. Das sind die, die dem professionell interessierten WAHM-Träger an allen möglichen Stellen Antennen auf dem Helm anbringen, die all das aufzeichnen, wovor der Träger darunter geschützt ist. Die haben teils wilde Ideen. Manche Helme müssen spezialverstärkt werden, deren kleine Monster zu halten.

Selbst die Spezialreinigungmittelhersteller stehen Schlange. Dabei genügen nach Abnahme des Hanfuntersatzes einfach Wasser und mal etwas Seife.

Die Bundeswehr hat den WAHM nach zugegebenermaßen zähen Verhandlungen jetzt in Tarnfarben in drei Größen bestellt, zunächst 30 000 Stück, zum Preis gibt es eine Stillschweigevereinbarung. Man kann sich aber ob der Grüße der Order denken, dass die Bundeswehr pro Stück weniger bezahlt hat als Heinz Müller auf der Königstraße. Schließlich hat die Bundeswehr seit Frau von der Leyen ein vorbildlich sparsames, ja ausgezeichnetes Logistik- und Beschaffungswesen.

Und weil die Amis nicht einmal schlafen, wenn die Bundeswehr mal was macht, stehe ich da mit einem großen Universitätsverbund in Verhandlungen, die wollen groß ordern, ihre Studenten zumindest in den Vorlesungen mit dem WAHM versorgen zu können. Es geht um – vorläufig – 100 000 Stück. Es zieht sich noch, weil es Streit um die geschlechterspezifische Ausgabe der größeren Helme an Männer gibt, was geschlechterlosen Unis einiges an Kopfzerbrechen bereitet.

Schweden hat genau zehn WAHMs geordert. Das Außenministerium sieben, das Gesundheitsministrium drei. Was ja logisch, denn bei den Geheimdiensten will jeder seinen Helm, die Ärzte setzen jedem mal einen auf und messen.

Es fragen jetzt auch Firmen an, deren Sitz auf den American Virgin Islands, die einzige echte Kontaktadresse ist eine Anwaltskanzlei in Istanbul oder Singapur, wollen mehr oder weniger freundlich mit mir über meine Patente reden.

Ein britisch-niederländisches Konsortium ist derweil auch an mich herangetreten, mit der Idee eines dauerhaft nicht auszuwechselnden und verbesserten Schutzwassers für den WAHM (und die anderen Helmsorten). Besondere Zusätze und eine vorsorgliche Ionisierung des Schutzwassers könnten die Schutzfunktion um nochmals 25 % steigern. Und so wollen sie für den guten Liter Wasser, den eine Maske braucht, 10 Euro. Wahrscheinlich sind es schamlose Betrüger und Halsabschneider. Die können das ja dann selber den Helmträgern andrehen. Derweil schreibe ich auf meine Helme: „Pure Water Only“. (Was ja auch sinnvoll ist, solange Gegenteiliges nicht als unschädlich erwiesen, denn wir wollen keine durch Chemikalien oder sonstwas von innen zersetzten Helme.)

Das schöne am Wasserhelm ist ja auch, dass er die Nackenmuskulatur stärkt. Immerhin ist gut ein Kilo stolz zu tragen. Das strafft die Haut des Halses zumal des Weibes. Ja, der WAHM macht auch sexy.

Der WAHM ist die Mutter aller Freiheit.

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Coronadiktatur: Lust auf Samstag Nachmittag?

Am Samstag Nachmittag werden wohl auch auf dem Würzburger Marktplatz wieder einfach recht zufällig irgendwelche Leute herumstehen, man weiß nicht genau, wer da was kundgeben will, gar Teil einer Kundgebung sein, vielleicht ist der mit dem strengsten Aluhut ja ein einzelner protestierender Bürger gegen eine derartig verdächtig nicht eindeutig genehmigte Versammlung.

Ob ich meinen gestern neu angefertigten Aluhut (den ersten meines Lebens) mitbringen kann, weiß ich noch nicht so recht, denn ich werde auch Radfahren müssen. Vielleicht muss der, Prachtstück, Alu mit Pickelhaube über einen guten blauen, herabgeschlagener Krempe helmartig anmutenden Unterhut, bester österreichischer Feinfilz, es passen auch noch Unterhosenspruchbänder unten obenrum, derer ich schon mindestens Dreie habe, den Aluhut noch mehr zu versinnfälligen, doch nochmal warten, vielleicht, sagt mir mein Hut, ist er noch nicht reif, denn wo meine Faulheit, ihn nicht auch fahrradweis entsprechend geschützt transportieren zu wollen mir Vorwand sein wolle, ihn nicht mitzunehmen, hätte ich wohl einfach keine Traute, mich endlich öffentlich mit ihm zu zeigen, was er ja meiner notorischen Feigheit ob verstehe, allerdings doch nicht so ganz, ansgesicht dessen, was er schon für mich getan habe und ich ihm in Aussicht gestellt: Kurzum, die Hutfrage ist noch nicht gelöst. Vielleicht nehme ich einen kleinen robusten ohne Alu, nur mit Unterhosenhutband. (Diese ganzen elastischen Bänder von guten Unterhosen sind optimal zum je angepassten Fixieren nicht nur von Hutbändern. Man zieht nur bis zum Punkt zu, und das gute Bauchband hält die Sache schön am Punkt, und das geduldig und flexibel, ohne Scheuern.)

Glücklicherweise habe ich jetzt, Aluhut hin oder her, schon einige schöne neumodische Kleidungsstücke für übermorgen, versehen mit verschiedensten Ansagen, oder, wie der Aluhut, ansonsten selbsterklärend, doch deucht mir, dass ich morgen noch ein gutes Hemd werde opfern müssen, weiteres an Möglichkeiten in meine Guck der geschichtsträchtigen Fetzen zu packen.

Wer am Samstag dasein, mich erkennen und ansprechen will, wiederum werde ich mein großes weißes T-Hemd mit der roten Aufschrift „Ich will meine Rechte zurück“ über jedem sonst vielleicht notwendigen Kleidungstück tragen.

Ich trage dieses Hemd stadtweis inzwischen praktisch immer, auch schon zur Dorfbushaltestelle und zurück, nicht aber einfach so im Dorf. Und zwar ganz einfach deshalb, weil ich hier, wo keiner eine Maske trägt, außer jetzt ab Bus, niemanden ärgern will, indem hier ja keiner den Unfug, wo nicht bei Bus oder Einkaufen gezwungen, mitmacht.

Beim Lidl heute waren die Verkäuferinnen sehr nett zu mir – es gab Probleme mit dem Leergutautomaten – , obzwar ich dieses Hemd trug, und meine weiße Baumwollmaske, Made by Göller, mit dem etwa acht Zentimeter hohen „KOTZ“ in demselben Rot auf einen Unterhosenschnitt gezogen, das meine Maske zum sprachlichen Austausch darbot. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ansage übersehen ward.

Recht eigentlich fehlt noch eine Fahne, die an dem Meterstabe, den man zur Abstandswahrung ohnehin braucht, wenn der quer gehalten und nicht ganz ausgestreckt, der Wind nicht zu forsch, hinausgestreckt werden kann, auf eine gute alte weiße lange Feinripphose, unten vielleicht zur Straffung etwas beschwert, ließen sich beidseitig wiederum senkrecht dann viermal große Lettern flattern lassen, man kann ja noch einen Stecken in den Rucksack tun, nicht, das der Meter das alleine nicht packt.

Ich habe auch mal eine ganze Menge billige Unterwäsche aus Bundeswehrbeständen gekauft, zumal die langen Sommerunterhosen, die allzugerne am Bunde ausleiern, daher auszusortieren (die Bünde sind noch gut genug für die beschriebenen Aufgaben) aber von gutem Stoff, nur ist der oliv, und insofern könnte ich am Samstag, wo sonst nichts zu tun, mal nach haftbarer weißer Farbe dafür mich umtun. (Die Trikots und die Sommerunterhemden und die Winterunterhemden und – hosen sind übrigens allesamt klasse.)

Die Leute haben sich jetzt eben meine gebrauchten Unterhosenbünde und gar das darunter von mir Rot auf Weiß Hingeschriebene anzuschauen.

Nochmal zum Praktischen. Alle gute Unterwäsche taugt noch zur Fahne, zum textilen Überzieher, Umbinder undsoweiter. Man trägt jetzt einfach alles das, was innen war, außen, nach außen, verhält sich dabei sehr ressourcenbewusst und ökologisch, sparsam, vernünftig aufgeklärt.

Drehet die Kiste noch weiter durch, man wird einst von einer Unterhosenmaskenrevolution sprechen, die dem Terror ein Ende gesetzt habe.

Ich weiß, das Wort ist zu lang, wird sich daher nicht durchsetzen. Vielleicht heißt es in den Geschichtsbüchern dann auch „Der versuchte Weltstaatsstreich der Atmisten“, worin beschrieben, wie der Aufstand von Leuten, die frei atmen wollten, erfolgreich niedergeschlagen ward.

Wo war ich?

Achja, Samstag Nachmittag.

 

 

 

 

 

 

 

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