Annie Biden und Joe Baerbock geben sprachlich den Takt vor (Video)

Zunächst bedarf es eines gut strukturierten und dokumentierten Videozusammenschnitts der sprachlichen Sonderleistungen Joes und Annies, damit jeder sich alles anschauen und bei Bedarf immer wieder anhören kann. Sich damit klar eine eigene Meinung zur Analyse des Vorgefallenen bilden.

Davor mag man einen „Teaser“ setzen und eine kurze moderatorenmäßige Einführung in die Sache. Bestimmten Sinnabschnitten entsprechend, werden wertende Beobachtungen eingestreut.

Zum Ende hin werden die Einzelbeobachtungen zusammengefasst, wird ein ausführlicheres, nochmal Kernbeispiele aufzeigendes Urteil abgegeben.

Ich stelle mir ein Video von etwa 45 bis 60 Minuten vor. Mit guten kabarettistischen Einlagen allerdings könnte es gerne auch etwas länger werden.

Aber keine Einblendungen aus der Konserve, keine Tuschs, keine Bildchen und Mönsterchen und Lachwegweiser, gute, neue, frische Karikaturen zur Sache allerdings ja.

Vielleicht interessiert das keine Sau, wer will noch wissen, ob ein Politiker noch ganz bei Wort: Es mag aber auch ein höchst viralöses Video werden. DIE Doku der Unterwürfigkeit und Feigheit der Bürger Amerikas wie Deutschlands, zweier einst bedeutenden Nationen, sich von Redunfähigen regieren zu lassen.

Was im Abspann dann auch in harten dürren Worten deutlich zu machen.

Das wird bitterwitzig. Ich habe es schon vor Augen.

 

 

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Anni Biden und Joe Baerbock geben sprachlich den Takt vor (II)

Ich komme jetzt einmal zu einer freihändigen Erstananlyse der sprachlichen Ausdrucksprobleme unseres Traumpaares.

Zunächst einmal ist offenkundig, dass Joe und Anni es manchmal merken, wenn ihnen die Sache entglitten ist, oft aber auch nicht. Gelegentlich kann man darüber streiten, ob sie es doch gemerkt und nur recht geschickt überspielt haben, um sich nicht korrigieren zu müssen.

Ihre Probleme erstrecken sich von mangelndem sachlichem Bezug über Defizienzen in Grammatik und Satzbau sowie Wortwahl und Wortbildung bis hin zur Aussprache. Im Grunde, außer einer stottert oder hat eine Sprechwerkzeugbehinderung, was etwas ganz anderes ist, oder einer ist speziell psychisch gestört oder hat einen physischen Hirnschaden oder hat die Sprache nie von Grund auf lernen dürfen (das mit dem sachlichen Bezug klappt aber selbst dann meist recht bald), fast der ganze mögliche Strauß an möglichen Sprechproblemen bei halbwegs gesunden muttersprachlichen Erwachsenen.

Von „unten“ her betrachtet: Der Laut haut nicht hin, dann die Silbe, dann das Wort, dann der Satzteil, dann der Satz, endlich der Sinn und die ganze Rede. 

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Annie Biden und Joe Baerbock geben sprachlich den Takt vor

Die Amis haben es mal wieder vor uns geschafft. Nämlich einen Staatschef zu küren, der schon im Wahlkampf nicht wirklich redfähig war, was auch jeder mitbekam, aber, da es ja gegen den Bösen ging, nicht so wichtig war und nur von wenigen Medien hinreichend thematisiert wurde.

Wir Deutsche werden nun zwar etwas später dransein, denn die Medienmechanismen funktionieren ähnlich, mit dem kleinen Unterschied, dass es nach der bereits sehr beachtlichen Merkel nun eine Kanzlerin des absoluten Guten für uns geben soll.

Wir werden diesen Wettkampf aber trotz unseres verspäteten Eintritts haushoch gewinnen: Wir haben nämlich – Joe Biden hat klar gezeigt, dass er vom Kriegstreiben und von Korruption zumindest früher mal sehr viel verstand – eine Kandidatin, die erstens so ziemlich von gar nichts was versteht, zudem eine Frau, überdies schon mit um die vierzig vergleichbare Sprachschwierigkeiten hat, wie sie ein Biden erst auf dem Wege den achtzig zu vorzuführen wusste.

Auf internationalem Parkett werden die beiden ein Traumpaar abgeben. Ein Tandem, das die Sympathien der Weltbevökerung so schnell auf seine Seite ziehen wird, dass der Chinesenpräser nur seinen Spucknapf wieder rausholen kann, der Russe sein Wässerchen, der Franzos‘ seinen Kognak, indem sie alle, nicht aufzufallen, sich ein paar Sprachfehlertricks antrainieren, die sie jederzeit ganz unschuldig, so wie jene beiden, zum Einsatz bringen können.

Zumal die sich sagen müssen: Wenn das in den USA geht, dem mächtigsten Land der Welt, dann auch in Deutschland, dem Land der Erfinder und Denker, wie kann ich mir da so sicher sein, ob nicht bald ein entsprechender Konkurrent auch in meinem Land auftaucht, Joe und Annie finden den spitze, und das Weltwirtschaftsforum, George Soros und Konsorten tun das auch? Was, wenn ich nicht vorbereitet bin?

Glücklicherweise gibt es Fachleute, die die Versprecher und Abseitigkeiten von Joe und Annie auf Kontexte und Ähnlichkeiten wie Abweichungen überprüfen können, ihre Präsidenten beraten, wie sie damit umgehen, erstmal, wenn sie selber auf einer Pressekonferenz damit konfrontiert sind, sodann, wie sie sich ansonsten auf Anfragen dazu verhalten, ohne alles Porzellan zu zerschlagen, weitere Perspektiven auch für die eigenen Reden und Auftritte entwickeln. Wahrscheinlich hat man schon welche darauf angesetzt. Es wäre nur logisch.

Annie und Joe!

Hurra!

Befreiung und Erlösung!

Endlich muss keiner mehr wissen, was er sagt!

Niemand mehr muss richtig reden!

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Impfstoffah, Impfstoffeh, Impfstoffieh, Impfstoffoh, Impfstoffuh

Zu den neuen Coronaimpfstoffen heißt es seit langem, sie könnten zwar nicht vollständig vor einer Ansteckung schützen, aber vor einem schweren Verlauf der Krankheit. Und sei es viel weniger wahrscheinlich, dass das Virus von einem Geimpften noch übertragen werden könne.

Halbwegs genaue Zahlen dazu nannte man meines Wissens bisher nicht. Wohl, weil man in dem Falle so klug war, sich nicht einfach welche herbeizuvermuten oder herbeizuhaupten, indem man ja selber noch kaum welche hat.

Nun sind ab Wochenende Nichtgeimpfte und Nichtgenesene Bürger zweiter Klasse. Da wäre es ganz schön blöd, käme heraus, dass die Übertragungsquote z.B. immerhin noch bei einem Drittel derer der Ungeimpften liegt. (Ich gehe ohnehin davon aus, dass es hier allenfalls zweitrangig um Gesundheitsschutz geht.)

Da könnte ja mancher kommen und sagen: „Ich will jeden dritten Tag von der Ausgangsperre und sämtlichen Kontaktbeschränkungen befreit sein. Damit bin ich nicht gefährlicher als die Geimpften, die immer rausdürfen. Ich lasse mich doch nicht verarschen.“

Man darf nach bisheriger Erfahrung davon ausgehen, dass man jegliche Untersuchungen und Berichte über die Verbreitung des Virus durch Geimpfte, sollten sie auf mehr als ein Zwanzigstel der sonstigen Quote hinweisen, unterdrücken und zurückhalten wird. Möglicherweise gibt es außer entsprechenden Krisenstäben der Industrie wie Politik schon ergänzende Gebetskreise: „Oh Herr, lass es nicht geschehen, bitte, bitte nicht über fünf Prozent! Bitte strafe uns nicht mit einem Viertel oder gar mehr! Wie sollen wir Deine Impfkirchen weiterhin großzügig ausbauen, wenn Du uns so im Stich lässt?“

Immerhin hat man ja selber ein wenig mitgedacht und vorgesorgt. Geimpfte sollen sich nicht mehr andauernd testen lassen müssen. Damit kann dann auch nicht so schnell rauskommen (was man nicht weiß, das ist nicht da), inwieweit die noch oder wieder Überträger sein könnten. Sehr praktisch, das.

Es zeigt auch, dass man sich, soweit man kann, selbst hilft, denn Gott mag es bekanntlich gar nicht, wenn man nur die Hände in den Schoß legt und ihn die ganze Arbeit machen lässt. Schließlich heißt es: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!“ (Google & Cie. bekommen, so eifrig wie sie zum Thema Zensur betreiben, darin sicherlich schon Unterstützung von IHM.)

Läuft es aber wieder mal dumm, der Gehörnte schläft bekanntlich nie, häufen sich, obendrauf auf die Zahlenmalaise, gar mittelfristige Nebenwirkungen, kann ihnen schon binnen Monaten die Karre auseinanderbrechen, der Kahn Schlagseite bekommen, wenn nicht ganz absaufen. Dann stellt sich nämlich spätestens auch die Frage, ob es so geschickt ist, mit immer neuen Mutanten immer neue Impfungen zur Notwendigkeit zu machen. Der Impfpass hält vielleicht nur noch zwei Wochen, zudem mag ein EU-Land oder sonstwer den nicht anerkennen, weil der falsche Impfstoff verabreicht wurde, einer, der im Sinne der Übertragung besonders wirkungslos. Das kann einen rechten Tanz geben.

Und sie sagen ja selber, ob aus Ehrlichkeit bezüglich ihres Unwissens oder aus Kalkül, dass sie sich bei den neuen Mutanten und den noch kommenden neuen Mutanten nicht so ganz sicher seien. Man vielleicht andauernd nachladen müsse. Jahrelang.

Also die ebenso einfache wie geniale Idee. Vielleicht allzugeniale Idee.

Nachtrag

Es geht um gigantische Summen Geldes. Jeder will so viel als möglich vom Kuchen abhaben, gleichzeitig die Politik mit allen Mitteln noch mehr unumschränkte Macht aus der Sache ziehen. Da ist Streit hinter den Kulissen, ein bisschen Dreckschmeißen gegen den Konkurrenten, für sich mehr forfdern, geradezu programmiert: Und man sieht ja schon, wie jeden Tag irgendein Ärzteverband oder der Apothekenverband oder sonstwer mit oft mehr als unterschwelliger Kritik daherkommt, vorgeblich (keiner ist ja gegen die grundsätzliche Richtung), um die Gesundheit der Bevölkerung besser zu schützen, vielmehr aber, um sich in Erinnerung zu bringen, nicht ins Abseits zu geraten, neue Kompetenzen und damit Gelder für sich lockerzumachen.

Am Ende hat man lauter verfettete Décadents, die gegeneinander immer ruppiger werden, sobald der Kuchen insgesamt kleiner wird, ja übereinander herfallen, wenn das ganze Kartenhaus einzufallen droht. Am Desaster war mit Sicherheit keiner schuld. Weswegen es, sobald sich das abzeichnet, auch klug, als erster mit dem Bezichtigen und Kerfen angefangen zu haben.

 

 

 

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Busse die die Welt bedeuten

Wir haben in der Nacht nach unserem illegalen Weimarverweis noch über eine kleine Idealbesetzung nachgedacht und kamen darauf, dass die Kerntruppe, die der Polizei ihr unrechtmäßiges Handeln abwechselnd erklärt, aus drei oder vier Weibern und drei bis maximal fünf Männern bestehen müsse.

Natürlich kann ich hier nicht verraten, welche Hauptrollen wie zu besetzen sind. Aber immerhin weiß ich außer mir schon ein paar sehr interessante Kandidaten, die auch schon vorgesprochen haben.

Es gibt zudem kein fertiges Stück, und am besten ist jeder und jede je nach Lage selber Regisseur.

Die Bühne kann plötzlich geräumt werden wie der Bus, der auch die ganzen, gerade unter überraschend ungünstigen Umständen entscheidenden Nebenhauptrollen, den auftauchenden Geist zur Seite, ja selbst dahinter raunende Hexen mitgebracht.

Kurzum, man braucht vorn ein paar Närrinnen und Narren, die jederzeit in die verständlichste Vernunft wechseln können, also, dass schonmal der Einsatzleiter noch weniger rafft, wie er damit umgehen soll, daneben stehen seine unsicheren Fußsoldaten, schon verunsichert, wann denn mal klare Anweisung käme, etwas schepp, und jeder sieht, dass der Arme jetzt nach oben telefoniert, bevor er die Megaphonansage macht und die Marschrichtung schlussgültig vorgibt. Nachdenken und eine Art Angst in dreißig jungen Polizistengesichtern, obzwar wir nie eine echte Bedrohung sein konnten.

Die mussten da ziemlich lange auf Habacht nur dumm herumstehen, daher hatten sie alle Zeit, sich unsere Aufführung reinzuziehen. Der eine oder andere wird danach vielleicht, als schon das dritte Bier zwickte, nochmal im Netz nachgeguckt haben, inwieweit zumindest der Einsatzleiter vorort sowie dessen Vorgesetzter sich zweier Straftaten schuldig gemacht haben könnten, die mit bis zu fünf Jahren zu ahnden.

Mundart hilft mitunter auch. Jedenfalls schien der Einsatzleiter ein Bayer. Er versuchte es gut zu überspielen, aber sowas höre ich. Mag sein, er ist ein bayerischer Weimarer oder Erfurter.

Ziemlich viele bei der Polizei haben erkannt, dass sie in dieser Dümmstseppelei zu den unterdümmsten Seppeln von allen gemacht werden. Daran darf man sie durchaus mal erinnern. Man kann es ja etwas gewählter und doch sehr knapp und verständlich mal sagen.

Wer denn hier von den ganzen jungen Polizistinnen und Polizisten in eine derartige Versklavungslage noch Kinder hineinsetzen wolle? Lauter ansonsten sehr fit und gesund aussehende, vermutlich recht gut ausgebildete junge Leute, und für so einen absurden Scheißtanz müssen sie im Zweifel die Rübe hinhalten? Merkt da bei euch keiner (das indirekte Duzen ist manchmal immer noch kein schlechter Kunstgriff), dass ihr noch schlimmer reingetrieben werdet als der arbeitslose Musiker oder gesperrte YouTuber?

Es ist halt „open stage“, und wie lange man die Bühne wie halten kann, weiß man nie. Das Publikum ist nur ziemlich begrenzt berechenbar, man muss jederzeit improvisieren können, immer die Nerven behalten, selbst wenn man nach einem unsanften Schubs etwas länger liegenbleibt, als es von der Verletzungslage her unbedingt notwendig gewesen wäre.

Die Reden zur Seite (die nehmen ja alles auf und bekommen es mindestens emotional oder in den vorderen Reihen gleich mit), kopfschüttelnd, sich erstmal zurückziehend, dienen dabei keineswegs nur zur Ablenkung und Verwirrung, denn bahnen sie den Weg für den nächsten Mimen, der plötzlich beruhigend oder mit ansteigender Verve etwas ganz anderes erzählt, sich dann aber den Tiraden seines Vorredners nochmal etwas differenzierend anschließt.

Spätestens hier ist es Zeit für ein Weib, und zwar erst recht, wenn der Einsatzleiter eine Einsatzleiterin ist.

Belassen wir es nun erstmal bei diesen Beispielen.

 

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Vom kommenden „Leugnertsunami“ und dem „Notstand aller Notstände“ (der „Mutter aller Notstände“)

Eben wurde verkündet, dass in Bayern dieses Jahr einschließlich kleiner Dorffeste und des Oktoberfestes keine Volksfeste stattfinden sollen.

Nungut, so trist das ist, sehe ich doch auch ein paar Vorteile beziehungsweise Chancen darin.

Erstens werden viele Leute sich noch mehr über die Staatsregierung ärgern.

Zweitens wird die verweichlichte Stadtjugend dazu gezwungen, das Guerillafeiern zu erlernen, und zwar in erheblichem Maße irgendwo im Wald, wo es gute Flucht- und Versteckmöglichkeiten gibt. Vielleicht wird da gelegentheitsweis auch schon das eine oder andere Rebellenkind mehr gezeugt.

Mancher tätigkeitslose Student oder Musiker wird  sich ob der Ausgangssperre keinen Feierwiderstand trauen, jedoch schon ab Mittag die Kante geben, um am Abend um Zehn ordentlich vorgeglüht zu haben, doch noch spontan auszureißen oder sich zusammen mit ein paar Mitverschwörern in heimlicher Feier zuhause den Rest zu geben.

Spähen und Aufklären, wachsam sein, sparsam mit Lärm und Licht, Spuren verwischen, leise Schleichen, den richtigen Zeitpunkt abwarten, Camouflage, geordneter Rückzug, echte Kameradschaft, Fluchtwegeplanung, Verwirrung des Gegners, Geheim- und Handzeichen, Biwakieren im Laubhaufen und weitere wichtige und nützliche Dinge können nach zehn Uhr nicht nur theoretisch gelernt werden.

Und, ja, da ich offenkundig schon ein wenig mit dem Schwurbeln angefangen habe, warum nicht noch mehr davon.

Jeder kernige Bursche kann seinen bisherigen Status als Führungspersönlichkeit nur dann halten, wenn er selber eine Waldwiderstandsfeier ins Leben ruft, und spätestens, wenn sein größter Rivale ihm damit zuvorgekommen ist, muss er, um nicht als Feigling dazustehen, mindestens hingehen, bald nachlegen: Fast noch schlimmer, wenn der Heinz, der sich kaum traut ein Mädchen anzuschauen, endlich seine große Chance sieht, gleich beiden zuvorkommt.

Und so kommen bald auch die stolzesten Frauen. Eintritt in eine echte Abenteuerwelt, die viel spannender als Netflix, da mit echter Gefahr gewürzt, aber nicht unbedingt der, gleich aus dem Hinterhalt erschossen zu werden, also eine gute Übung, die bestimmt nicht geschadet haben wird, sollte es mal wirklich schlimm kommen. Trotzdem potentiell masse Adrenalin und Gänsehaut satt aus eigener Produktion. Erlernen von Selbstorganisation unter realer Bedrohung. Was für eine Gaudi und was für ein grandioses Training!

Ja, und zudem ist die romantische Seite an der Sache nicht zu unterschätzen. Das Gefühl, zu einer Elite des Mutes und des Widerstandsgeistes zu gehören. Endlich mal was richtig machen, ohne den Professor vorher zu fragen, ob man es denn diesmal vielleicht richtig hinschreiben dürfe. Einfach Singen und im Mondeslicht Tanzen.

Jaja, lacht mich nur aus, ich wolle hier Taugenichtse und lose Landeier zu Helden stilisieren, diese Blödel sollten hier lesen, alles begreifen, mir glauben, damit durch mich angestiftet entsprechend loslegen, dass eine Lawine daraus wird. Trotzdem bin ich mir sicher, dass derartige Dinge, vielleicht nicht ganz so schwarmschwurbellastig idealisiert, laufen werden. Tun sie ja schon. Es muss nur noch wärmer werden, und das wird es irgendwann wohl auch dieses Jahr.

Lawine habe ich gesagt. Die gibt es hier in Bayern nur in den Alpen, das reicht also nicht. Flächenbrand wäre nicht schlecht, so werden die Medien das Phänomen wohl heißen. Und in der Tat gibt es fast überall in Bayern Wälder, die man beim Feiern nebenher gleich anbrennen könnte (jedenfalls wenn der Wald sehr trocken und man weiß, wie das geht). Frei nach dem Motto: hier brennt es besser als je in Berlin!

Insofern werde ich das irreführende Wort „Flächenbrand“ sicherlich nicht für Leute verwenden, die sich ihr Feierrecht nehmen.

Vielleicht nennen sie die Sache dann auch einen „Leugnertsunami“, die verheerenden Menschenwellen, die in Bayern die Wiesen überschwemmen und die Forste, die immer mehr werden, wie als ob sie sich trotz aller Verhaftungen über Nacht vermehrten.

Söder verhängt darauf (die Kanzlerin hat es ihm erlaubt) „den Notstand aller Notstände“, ja „die Mutter aller Notstände“.

Wie es dann weitergehen wird, liebe Freunde, das kann ich noch nicht so genau sagen, das hängt noch von so vielen unvorhersehbaren Faktoren ab, dass mir meine Glaskugel dazu gerade auch nichts Genaues mehr weiß.

 

 

 

 

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Vom Weltwohle

Weltwohles wanzten weiland willige Würger

Wettweis wo immer wimmernd halbwilde Bürger

Wandeln und wandern und weilen wollten

Das obige kleine Fundstück wollte unbedingt nochmal her.

In Gemünden hinterließ ich nach unserem Weimareinreisescheitern und illegalen Zwangsverweis am Abend noch ein im Bus Selbstgemaltes vor dem Amtsgericht daselbst, flugs abgeräumt:

Früher der Dichter

Weimar heute

Ein tapferer Richter

Der Vers ist schon etwas erinnerungsverbogen, kommt sonst aber hin. Nette Polizisten, gemessen am Tage, nahmen dafür meine und einer anderen Person, die Blumen brachte, Daten auf.

Im Neuen Deutschland funktioniert alles wie am Schnürchen.

 

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World Wide Weimar War

Die Überschrift hier ist natürlich schon ein Schwindel, denn so kreuzdeppert wie sich die Polizei gestern schon weit vor Weimar, dann vor Weimar, schließlich in Weimar, dann noch beim zwanghaften Herauseskortieren aus dieser ewigen Weltstadt benahm, am frühen Abend am Frankoparkoplatzo mit neuen Truppen nochmal aufkreuzend, allwo wir am Morgen nur fünf Hanseln zum busweis Aufsammeln waren, aber auch schon dauerumkreist, als suchten Wespen den letzten Herbsttag, wie als ob wir Motten das einzige Licht brächten: Leute, es gab in Thüringen und Franken (in Franken fing es an und endete es) kurioseste, skurrilste, tragikomischste und bizarrste Szenen ohne Ende.

Wir dichteten diesen ganzen Irrsinn nach bis zum Morgengrauen. Sagenhaft.

Allzuviel näheres von diesem tollen Tage will ich jetzt aber noch nicht verraten, zum einen, weil ich geistig noch nicht ganz seriös aus dieser säuseppeligen Schulzensause rausbin, zum anderen, da durchaus Material für eine zumindest nicht leicht zu verweisende Strafanzeige wegen Freiheitsberaubung und Nötigung zusammenkommen könnte. Schwerer Nötigung gar.

Der Schluss vom vorherigen Satz war ironiefrei.

Einer, ich war nicht der das verbrach, Ehrenwort, dichtete halb leutselig noch: „Dumme Demokraten denken diktatorisch.“

So übten wir uns weiterhin ein wenig in Stab- und Steißreimen.

Dazu sollte ich unten, alle Verwunderungen mehr oder weniger saubergeleckt, irgendwie noch ein wenig nachlegen können.

Eh ich’s vergesse: Die zauberhaften Frauen ließen den anderen Anwesenden aller restlichen Geschlechter keinen Atem, in der Hüftschwunghaft wie in den ausbussigen Pausentänzen irgend an eine ungestört bierpichelnde Seelenruhe hinanzugelangen.

Geht wohl nur noch einer.

Weltwohles wanzten weiland willige Würger

Wettweis wo immer wimmernd halbwilde Bürger

Wandeln und wandern und weilen wollten

 

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Corona: Ab wann stecken sich die Leute mit Fleiß an?

Gestern frug mich eine Person, die ich schon ewig kenne, ob ich mich denn endlich habe gegen Corona impfen lassen oder dies wenigstens bald vorhabe.

Auf mein Nein hin und meine Erklärung, dass ich mich nicht als gefährdet ansähe und daher keinen Bock hätte, mir über irgendein ungetestetes Scheißzeugs einen Herzkasper oder eine Hirnthrombose zuzuziehen, meinte sie: „Aber du willst doch auch, dass die Läden wieder aufmachen können und die Kinder endlich wieder in die Schule gehen dürfen. Und wegen Leuten wie dir wird das nichts, willst du das?“

Ich musste mich nun tatsächlich ein wenig zusammennehmen, um gegen diese erfolgreiche, alles auf den Kopf gestellt habende Gehirnwäsche (die Person ist sehr gebildet, was hier aber offenkundig nichts mehr half) nicht heftig loszutiradieren.

Vielleicht hefte ich mir jetzt auch noch ein dreifaches schwarzes „A“ in roten Kreisen, welches aber nicht für Anarchie, Antifa und Analphabet stehen wird, sondern für Abartiger, Abgedrehter und Abschaum, breit auf die Brust. Es mag auch für Allesvernichter, Allesleugner und Allesverdunkler stehen. Und gibt es ja noch mehr kernige Wörter mit „A“ am Anfang.

Wenn es so weitergeht, werden immer mehr Leute versuchen (wahrscheinlich ist das schon passiert), sich heimlich mit Corona zu infizieren, sich positiv testen zu lassen, dann zwei Wochen einzusperren, um hernach den vermutlich tragfähigsten aller Freigangsscheine zu bekommen. Ich jedenfalls hätte in dieser Lage durchaus gerne schon Corona gehabt (keine Ahnung bislang, ob ich glücklicherweise schon infiziert war, ohne es, wie die meisten, überhaupt zu merken), jedenfalls den Nachweis darauf. Freigang und nicht geimpft werden müssen: wenn das kein Anreiz ist!

Allerdings sollte der listige Coronaimpfungsunterläufer daran denken, dass ihm jederzeit eine neue Mutante dazwischenfunken kann, oder die neue wissenschaftliche Erkenntnis, dass man Corona doch gleich mehrmals bekommen könne, eine überstandene Infektion davor allzuoft nicht feie, und der ganze Aufwand war für den Arsch. Vielleicht muss sich der arme Tropf, der sich für so besonders schlau hielt, nun sogar mit einem besonders rechtsradikalen Spezialimpfstoff für einstmals Genesene jagen lassen, weil nur noch der in diesen Fällen mal für zwei oder drei Monate hilft, vielleicht braucht es die zweite Dosis auch schon nach zwei oder sechs Wochen. Ich glaube nämlich nicht, dass man solche Leute beziehungsweise arglos Genesene dauerhaft impfungslos davonkommen lassen wird. Bei den bereits Geimpften steht ja auch schon im Raum, dass man wohl immer wieder werde auffrischen müssen, zumal wegen der neuen Mutanten…

Trotzdem, vielleicht sollte ich meinen Rotweinkonsum etwas einschränken, denn ich las irgendwo, dass Rotwein nicht unerheblich vor einer Coronainfektion schützt. Dann habe ich es, wofern die Einmannverschwörung funzt, lediglich ganz unschuldig mit meiner Leber gut gemeint, mich nicht arglistig, sondern rein zufällig angesteckt.

Ich kann der einschlägigen Industrie und unserer sorgsamen Regierung dann natürlich wie oben beschrieben grade erst recht in die Falle gehen. Aber das Leben besteht nunmal aus Risiken, und mitunter ist es eben wie man es macht verkehrt, und Nichtsmachen dito.

Hier zum Beispiel kann man nachlesen, dass alles ziemlich sicher so kommen wird, wie es das soll. Mit wissenschaftlichen Siebenmeilenstiefeln, vor allem immer noch mehr notwendigen Impfungen, auch für Leute, die Corona schon hatten:

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Corona-Immunitaet-Wie-lange-schuetzen-Infektion-und-Impfung,corona7436.html

Noch lustiger und aktueller das:

Nachtrag 30.4. kurz nach halb sieben am Abend.

Das Video schien zu laufen. Ich finde gerade den Ausgangspunkt bei YouTube nicht mehr, ein Superkurzvideo von Markus Gärtner auf Politik Spezial, das ob der Thematik lediglich den Zweck hatte, die Leute per Link hierher zu lotsen. Ich bitte um Verzeihung für den handwerklichen Fehler, mir die Erstadresse nicht gespeichert zu haben, ebenso für möglicherweise mein Stümpertum, sie gerade nicht wiederzufinden. Mag aber sehr wohl sein, dass der Lockvogel bereits erschlagen…

Und dann noch das. Es reicht für mächtig Gänsehaut und noch mehr Fragen nach dem Warum:

 

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