Bundesregierung arbeitet an ihrer Ähschlagzahl

Ich habe mir grade ein Zigarettchen angesteckt, um beim zweiten Schauen eine ungefähre Strichliste zu machen, wie viele „Ähs“ und „Ähms“ der obige Kommunikationsmeister der Bundesregierung neben all seinen Versprechern in etwa 60 Sekunden Redezeit unterzubringen wusste. Ich kam auf etwa 35. Der schafft vor lauter Durcheinander nicht einmal ein „Äh“ pro Sekunde. Er braucht dafür immer noch circa einskommasieben, liefert also keinen wirklich überzeugenden Wert.

Immerhin hat er aber am Ende klargemacht, dass er nichts zu sagen weiß. Insofern sollte man bezüglich seiner noch minden Ähschlagzahl doch eher Nachsicht walten lassen.

Nachtrag

Eben fiel mir eine mögliches Fortbildungsprogramm für diesen Aspiranten auf die Eloquenzweltmeisterschaft dieser Dekade ein. Er sollte mit der Baerböckin trainieren. Da lernt er dann auch noch viel zielsicherer das Verschlucken und Umbuxeln von Wortteilen. Zudem eine modernere Bundesregierungsgrammatik. Die flexible Semantik der Neuen Normalität.

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Freiwillig und genötigt ist bei Corona dasselbe

Unsere fürsorgliche Regierung kümmert sich inzwischen auch rührend darum, dass das deutsche Volk seine Muttersprache richtig versteht, vor allem bestimmte Wörter. Finstere Fürsten des Drehsprechs sind das.

Nehmen wir mal „freiwillig“. Wer sich nicht freiwillig impfen lässt, der bleibt dauerhaft seiner Grundrechte beraubt. Ist ja seine Wahl.

Oder „Bevölkerungsschutz“. Nächtliche Heimverknastung von Bürgern ohne jeden nachweisbaren positiven Effekt, sehr wohl aber mit nachweislich negativen Folgen, heißt jetzt „Bevölkerungsschutz“.

Kinder quälen heißt „Infektionsschutz“.

Das mit der „Freiwilligkeit“ ist etwa so, wie wenn sich ein Zweimeterschrank vor einer zarten Frau aufbaut und ihr eröffnet, sie könne es ihm gerne freiwillig besorgen, anderenfalls werde er ihr wohl erst ein paar saftige Backpfeifen geben müssen. Aber sie kann sich das ja raussuchen. Ihre Wahl.

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Baerböckin und Söderone (II)

Eben kam in bezug auf den Erstartikel zum Baerbock und der Söderine ein etwas mysteriöser Anruf eines Herren Meyer herein (ich frug ihn nicht, wie er sich wirklich schreibt), nähere Angaben wollte er nicht machen: ich möchte ihn trotzdem bitte anhören, denn es gehe darum, Schaden von unserem Lande abzuwenden.

Klar, der versuchte bei mir auf den Patriotenknopf zu drücken.

Wie ich denn das, was er zu diesem hehren Ziele beitragen könne oder schon beigetragen habe oder hiermit zusätzlich versuche beizutragen denn mit meinen bescheidenen Kräften unterstützen oder erweitert umsetzen könne?

Nun fing er ein wenig zu schwurbeln an, erklärte „Wir haben Sie ja schon lange im Auge…“, worauf er natürlich nicht sagen wollte, wer denn die „Wir“ seien, aber dazu einschlägige ominöse Andeutungen machte, kurzum, es handele sich schon um eine ernstzunehmende Veranstaltung mit langem Arm.

Beinahe hätte ich gesagt, ich war gerade ob des eben geschriebenen Vorartikels in Fabulierlaune, „Sie sind mir, mit Verlaub, schon ein rechter Kasper, in der Form an mich heranzutreten“, doch ging das kleine Lämpchen noch rechtzeitig an, und ich ersuchte höflichst um Auskunft, wie konkret denn ich im Sinne seiner und seiner Leute hilfreich tätig werden könne.

Er druckste und salbaderte noch ein wenig herum, merkte aber ob meiner offenkundig nicht nur fahrlässigen Nebengeräusche zu seinem Vortrag, ganz Profi, dass er endlich zur Sache kommen müsse und sagte: „Herr Göller, löschen Sie diesen Artikel zu Baerbock und Söder.“

„Warum?“

„Die nationale Sicherheit steht auf dem Spiel, damit auch die Sicherheit in ganz Europa. Und Sie treiben dazu Ihre Späße.“

„Moment, Herr M. , das klingt fast danach, als hätten sie bessere Informationen als ich. Nämlich dahingehend, dass es tatsächlich zur Söderine unterm Baerbock kommen könnte. Kein Wunder, dass das Ihr Alptraum ist. Oder Sie wollen mich jetzt ausbremsen – sind meine Späße so gefährlich? – , weil Sie genau das wollen? Weiß ich’s?“

„Ich kann Ihnen keine weiterreichenden Informationen zu unseren Hintergründen geben. Sie müssen mir einfach vertrauen, und das sollten Sie auch.“

„Aha. Was machen Sie denn, wenn ich dieses mit dem „und das sollten Sie auch“, von einem anonymen Anrufer, offenkundig in einem heiklen politischen Zusammenhang, als Drohung gegen einen freien Journalisten aufgefasst habe, die Sache, vielleicht noch ohne Anzeigeerstattung, immerhin mal dem Staatsschutz oder so zur Kenntnis bringe, mit Beschreibung Ihrer Stimme, Ihrer Diktion, bestimmten seltenen wie auffällig gehäuften Wörtern und Wendungen, der regionalen Färbung Ihres Ausdrucks oder gar dem unverkennbaren mundartlichen Hintergrund, dem Soziolekt, der Stimmhöhe und den spezifischen „Ähs“ und Stockungen, Ihrer Atem- und Pausentechnik, was aus dem Kopf heraus halt so geht?“

Ich hörte, wie er atmete. Dann:

„Herr Göller, wir sind vernünftige Leute. Ich bitte Sie, in Ihrem, in meinem, in unserem, im Interesse des Landes…“

„Etwa des Vaterlandes? Heißt das bei Euch so?“ – rief ich, das erste Mal einfach unterbrechend, frech dazwischen.

„Herr Göller, ich will erstmal feststellen, dass ich Sie in keiner Weise bedroht habe. Ich habe lediglich auf Ihre guten Eigeninteressen hingewiesen. Wir schätzen Ihre Fähigkeiten. Und wir verfügen über nicht unerhebliche Mittel. —–

Jetzt in dem Sinne wie von IHNEN angedroht eine Mitteilung an Sicherheitsbehörden zu machen, das gefiele uns natürlich nicht, wäre aber auch höchst töricht für Ihr sonstiges Fortkommen. Wir wissen sehr wohl, wie man bei einigen dieser Vereine schon die Augen verdreht, wenn man Ihren Namen nur hört, so haben sie die über die Jahre genervt.

Ausgerechnet jetzt noch damit anzukommen, ein Herr Meyer habe bei Ihnen wegen einer lächerlichen kleinen Posse angerufen, sie hätten den Anonymus auch auf seine Forderung hin, diese Petitesse wegzuräumen, weiter ins Gespräch gezogen, worauf der Ihnen indirekt gedroht habe, lieber Herr Göller, damit werden Sie diese Leute, denen es überwiegend sowieso schon nicht sehr gut geht, nicht eben besser für sich gewinnen. Die werden sich denken: „Diesmal versucht er wirklich, uns auszuschmieren.“

Also: Lassen Sie das mit der Meldung?“

„Erstmal lasse ich das. Aber nur erstmal. Und die Petitesse, die kleine Posse, die bleibt hier stehen. Vielleicht sollten Sie mal woanders nach dem Rechten sehen.“

„Herr Göller, wir werden noch zu reden haben.“

„Das sehen wir dann. Guten Tag Herr Meyer.“

„Auf Wiederhören Herr Göller.“


Das ist die Sorte, die fast garantiert wieder anruft. Nicht etwa, weil der geistesgestört wäre, sondern weil er den Fisch nicht loslassen darf, den ersten Kontakt aufgebaut, vielleicht schon ein bisschen Stockholm-Syndrom in den anderen gepflanzt, einfach der Beste für seine Leute, solange er nicht total patzt.

Da er mich ja mehr oder weniger offen mit Geld gelockt hat, werde ich das nächste Mal auf diesen Teil des Spiels einsteigen. Ihm zum Beispiel vorschlagen, dass ich für Lektorat und saubere Redaktion von Texten gegen den verordneten Coronawahn aus privater Hand, übers Konto und zu versteuernd, sehr gerne auch sehr großzügige Tarife ansetzte. Warum, nach Jahren des Schwarzbrotes, nicht auch mal Speck und Rahm.

Auch ließe ich mich geldweis gerne zu weiteren Artikeln zum grassierenden antiweißen Rassismus in den USA ermuntern. Schach. Sprachwissenschaft. Runen. Vieles geht.

Wahrscheinlich wird Herr Meyer es gar nicht bis hierhin durchhalten, das mit meinen Angeboten, mich korrumpieren zu lassen. Da wird er wahrscheinlich zum ersten Mal ziemlich die Fassung verlieren. Wenistens schnauben und einen Fluch nicht unterdrücken können.


Versuchen wir uns an einer vorläufigen Zusammenfassung.

Meyer ist zweifellos ein Profi, der ähnliche Dinge schon gemacht hat. Der ist kein abgedrehter Firlefanzer. Wahrscheinlich steht tatsächlich eine nicht völlig machtlose Organisation hinter ihm und hat ihn – vielleicht nur vorgeblich wegen der Baerböckin und dem Söderone – jetzt wie berichtet auf mich losgeschickt, mindestens mal zum Ausloten. Dann hat er über seine vorgeblichen Kenntnisse meiner Kontakte zu den Diensten recht fett aufgetragen, aber so, dass er immerhin was, ein bisschen was davon wissen muss. Vielleicht hat er, haben die das aber einfach nur aus sorgsam klugem Lesen hier. So oder Söder, seinen Ritt, dass ich jetzt im eigenen Interesse nicht den Unmut der von mir seit Jahren Gequälten auf mich ziehen möchte, entlang einer Sache, die die mir als üblen Taschenspielertrick auslegen und den damit erlangten eben endlichen Gipfel der Frechheit irgendwie heimzahlen könnten, trug er überzeugend vor.

Der Mann ist nicht dumm. Das fiel ihm sofort ein, scharf und klar.

Und das heißt auch: Wenn er nicht ein grandioser, erfahrener Hochstapler ist, der in Wirklichkeit selber irgendeine gewagte Sache durchziehen oder einen eigenen Laden hochbringen will, einen ganz schrägen Schuppen, er eben eher nur ein Sendbote, ein Legat des dahinterstehenden „Wirs“, spricht das nochmals dafür, dass hinter ihm nicht nur Gänse und deren Hirten stehen.

Vielleicht ist es ein ganz merkwürdiger, sozusagen halbpatriotischer Verein. Den man irgendwie machen lässt, weil man so an viele Informationen kommt, über ihn die Opposition besser kontrolliert, und außer ein paar Leuten schnallt das von denen keiner. So einer könnte Meyer trotz allem auch sein.

Die Chinesen haben es sehr wahrscheinlich bei mir schonmal versucht, in Andeutungen berichtete ich davon. Unwahrscheinlich, dass die Russen dahinterstecken. Obwohl, denen könnten Baerbockine und Söderaster wie beschrieben ja gerade recht kommen, sie daher wollen, dass ich dieses Idealszenario nicht verhindere.

Nun gut, da gibt es noch Stoff zum ernsthaften Nachdenken, denn die Lage erzeigt sich als etwas unübersichtlich.

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Baerböckin und Söderone

Ich sage es jetzt offen, bevor es womöglich noch so kommt, dass mich vor ein paar Tagen ein geradezu pervers-morbider Wunschtraum überkam – ich habe wohl zuviel absurdes Theater gespielt und als kleiner Komödiant öfter nicht viel Gnade weder mit mir noch dem Publiko gekannt – : Söder muss den Vizekanzler unter der Baerbock geben. Mehr Unterhaltungswert kann ich mir mit dem derzeitigen Personal nach der Bundestagswahl nicht vorstellen.

Riesensöder als das Hündchen jener Aufgekratzten aus dem Tale der Ahnungslosen, sie mit Sprechproblemen, dass man einen ABC-Schützen derwegen verantwortlichermaßen zum Logopäden schickte, er grinst, wie man ihn kennt, immer scheel dazu, während ihm sichtlich die Wölkchen aus den Ohren steigen, weil der Rottweiler aller Rottweiler vor ihr wenn nicht schon den Suppenstrulli, so doch den kleinen schwarzen Pudel machen muss.

Da kann man sich so wunderschöne Szenen ausmalen. Wie sie ihn plötzlich schnippisch zurechtweist, er auf Nachfrage dazu versucht herumzuscherzen, während er offenkundig kurz vor dem Durchdrehen ist. Sich endlich dazu hinreißen lässt, von der Kanzlerin mehr Respekt zu fordern. Worauf die ihn auf üere Rüchdlinnenkopetenz verweist und ihm erst recht noch eine einschenkt.

Derweil – in D ist Lachen schon ganz verboten – berichten Auslandskorrespondenten in alle Welt, dass die neue Sonnenkanzlerin zeitweise schlechter Deutsch spricht als ein gerade aufgeweckter Penner morgens um halber Sechse, unter sich habe sie einen großgewachsenen fränkischen ehemaligen Recken, dessen sprachlicher Ausdruck ob seiner erbärmlichen Lage auch schon nachlasse, was man anhand bestimmter Aufnahmen und deren Übersetzung zweifelsfrei erkennen kann.

Und dann: Der Söderone, der sich natürlich für viel raffinierter hält als die Baerböckin, fährt einfach so, als Fraktionsvorsitzender der Unionsfraktion, mal freihändig nach Moskau, um den kleinen Putin mal ein wenig auszuloten, sich da selber ein Bild zu machen. Der lässt sich das Spektakel natürlich nicht entgehen, gewährt dem Söderone in allen Ehren eine einstündige Audienz.

Da nun der Söderone nur Vizekanzler und Fraktionsvorsitzender, die Arschkarte des Finanzministers dazu gezogen hat, der Habeck Außenminister, lässt die Bearbock den den Söderone zuerst vorbacken. Es fehle dem Bundesfinanzminister wohl etwas an Feingefühl und Benimm (das haben ihm Scholz & Friends hingeschrieben), dass er sich vor seiner Moskaureise nicht mit dem Auswärtigen Amt abgestimmt habe. Die Baerböckin sagt dann dazu: „Der Bunnesdaußenminister hat bebelächtigt seine Sorgen ausgedrückt. Ich sehe das schon wegen der Kabnettsdisplin ähnlich.“

Jetzt endlich reicht es einigen Hinterbänklern der Union, und der offene Aufstand bricht los. Und alswie ein Wunder geschehen wäre, berichten die Medien auf einmal auch von der Baerböckin desolatem und nicht repräsentationsfähigem Zustand. Bald endet alles in einem totalen Chaos, mit erfolgreichem Misstrauensvotum, Neuwahlen, das ganze Programm. Und die Baerböckin und der Söderone verkriechen sich so gut als möglich vor den Staatsanwälten und Untersuchungsausschüssen, weinerlich und zutiefst beleidigt und verstört.

 

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Geimpfte als „Superspreader“? Impfpass zum Arschwischen?

Man stelle sich zu den Coronaimpfungen mal vor, es liefe da hin, worauf schon manches deutet: Die doppelten Impfungen, mal abgesehen von den Nebenwirkungen, zeitigen tatsächlich in aller Regel den Erfolg, Geimpfte vor schweren Krankheitsverläufen zu schützen, selbst bei neuen Mutanten. Also, dass nicht alle vier Wochen oder drei Monate – womöglich mit immer neuen Präparaten – nachgeimpft werden muss. Aber: Es stellt sich nicht nur heraus, dass viele Geimpfte durchaus wieder infektiös werden können, was sie selber gar nicht merken, weil sie vielleicht gerade einmal niesen müssen, getestet müssen sie auch nicht mehr werden, denn sie sind ja geimpft: und genau diese Leute – die vielleicht die schlimmsten neuen Mutanten in sich hochgezüchtet haben, nur für sie ungefährlich – dürfen wieder reisen und zusammen saufen undsoweiter. Als die zunächst unerkannten „Superspreader“. Von denen man ja auch so lange als möglich nichts wissen wollen wird, jedenfalls vonseiten der Bundesregierung und der Impfindustrie.

Die ganze Kiste mit den Impfpässen könnte dann im Handumdrehen zu einer derartigen Farce verkommen, dass das noch der letzte linksgrüne Edelzausel am Prenzlauer Berg schnallt. Die Impfbereitschaft möchte ins Bodenlose sacken, alle Drohkulissen gegen Impfverweigerer und Impfgegner könnten über Nacht zusammenbrechen, die Kaiserin so nackt wie ihr Hofrat, der Bankkaufmann.

In der Tat wäre es alswie ein bestellter Treppenwitz der Geschichte, erwiese sich das Virus als schlauer als sämtliche Regierungsvirologen. Was es im Grunde ja jetzt schon bewiesen hat. Es ist eben sehr wahrscheinlich – selbst wenn aus einem Labor versehentlich entwichen, entwendet, von dort aus absichtlich eingesetzt – am Ende ein ganz normales Stinkevirus, das sich ähnlich dem Grippevirus jedes Jahr etwas neues einfallen lässt, auch für jeden Erdkreis und jedes Klima und die Jahreszeiten was, vielleicht sogar Altersgruppen, Geschlechter und gar Rassen, aber immer nur sehr wenige Leute umbringt, weil das es nicht weiterbrächte.

Nichtregierungsvirologen haben das von Anfang an zuwenigst als Möglichkeit gesehen, der nachgegangen werden sollte, daher auch die Frage nach dem Sinn der Maßnahmen gestellt, andere gingen sogar bald davon aus, dass es in diese Richtung gehen werde, die ganze Panikmache weit mehr schade als nütze.

Wie behalten die Regierungsvirologen nun recht?

Nun, die haben, wie auch der Bankkaufmann und andere Granden, schon so oft vier oder auch mal acht Wochen später das Gegenteil von der vorigen Einlassung gesagt, im Brustton der Überzeugung und alternativlos sowieso, dass das kein Problem sein sollte, denn es ging ihnen schließlich immer durch. Daher sollte es auch diesmal klappen. Die schaffen das.

 

 

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Gleich doppelt danebengeimpft? – Kommt der Impfdurchbruchbrecher? Der Impfdurchbruchwellenbrecher? Der finale Impfdurchbruchlockdown?

Die Bundesanstalt für Worthülsen wird wohl wieder etwas Arbeit haben. Denn wenn sowas – dauert im Kern nur gut 60 Sekunden, ist also in seiner Länge selbst für Teenager verkraftbar – bei der Bildzeitung erscheint, ist es ziemlich schwer, so zu tun, als ob da gar nichts gewesen wäre. Und Little Brother YouTube hilft auch nicht und schaltet denen wegen „Verbreitung medizinischer Fehlinformationen“ kurzerhand den Kanal ab oder löscht wenigstens das Video, garniert mit einem saftigen Strike.

Das Video ist jetzt noch taufrisch, mal sehen wie viele Aufrufe es bis heute Abend hat. Und mal sehen, wer das Spähnchen, die Droste, den Trieler, den Schleimbert und den ganzen Rest der Bagage dazu befragen wird. Ob überhaupt einer. Fragen ist schließlich gefährlich geworden in diesem Lande, und zwar besonders für Journalisten.

Man nennt zwar die doppelt versagt habenden Impfstoffe nicht beim Namen (weiß man die etwa nicht, oder hat BILD lieber gleich gar nicht danach gefragt?), hat zur Sache aber immerhin eine mögliche Erklärung: Es könne sich um einen „Impfdurchbruch“ handeln. Ja wenn der Rest stimmt, was soll es denn sonst sein?

Nachdem es in Altenheimen schon mehrfach zu sehr merkwürdigen Erkrankungsfällen kam, auch und gerade nach Impfungen, wird man nun wohl mal wieder erklären, dass bislang von den 83 Milliarden Altenheimen des Landes nur ein paar wenige davon betroffen gewesen seien, also weit weniger als ein tausendstel Promille.

Vielleicht kommt man auch auf die Idee, dass diese alten Leute mit doppelt eben zu wenig geimpft waren, bei viermal wäre das höchstwahrscheinlich nicht passiert. Da müsse man nach dieser Erfahrung durchaus nachkalibrieren, daran denken, ob man Menschen dieser besonders vulnerablen Gruppe nicht in kürzerer Taktung und gegebenenfalls bis zu sechsmal impft.

Vielleicht drehen sie es aber auch anders, denn ein Teil des Berichtes passt bestens in die bisherige Kampagne der Impfologen: alle Erkrankten hätten nur milde Symptome. Ist das nicht ein Beweis dafür, dass die Impfungen, wie immer versprochen, „schwere Verläufe“ zuverlässig vehindern?

Bleibt natürlich trotzdem der Wermutstropfen, dass die Impfungen hier vorgeblich weder immunisierten noch uninfektiös machten. Und zumindest am zweiten Teil dieser Geschichte hängt auch die ganze Geschichte mit den Impfpässen, mit denen man wieder alles mögliche Normale tun dürfen soll, weil man ja nicht mehr ansteckend sei.

Nun, warten wir erstmal ab, vielleicht gibt’s heute Abend schon einen kleinen Nachtrag. (Jetzt ist es kurz vor halb drei.)

Nachtrag, kurz nach sieben

Entweder interessiert es schon kaum einen mehr, oder die angezeigten Zugriffe wurden von einem Dunklen Lord ab etwas über dreißigtausend fast eingefroren, genau dann, wenn die Leute Zeit für Nachrichten haben, ab etwa fünf. Aufrufbar ist das Video zumindest für mich noch. Empfohlen wird es vermutlich nicht mehr worden sein.

 

 

 

 

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Der Allgötterrat hat über mich gesprochen

Nachdem der Allgötterrat mir zwar jede weitere unaufgeforderte Rede zu den heiligsten Wahlen aller Zeiten, stattgefunden im November 2020, hart untersagt hat, darf ich mich, ich bin sozusagen auf Bewährung, kleineren Themen noch widmen.

Ich darf also beispielsweise ein bisschen was in Namenssachen machen. Oder, wo es niedere Lebensformen betrifft, auch auf semantische Ungenauigkeiten in deren Beschreibung hinweisen. Über höhere Verirrungstheorien, wie etwa, dass es ernstzunehmende Transhumanisten gäbe, lachte ich selbst dann, wenn ich das dürfte.

Insgesamt bin ich gut weggekommen. Ich muss weder die Seiten löschen, wo „Gaga-Biden“ steht, noch jene, wo ich eines Gates‘ oder Musks erwähnte. Eigenartig.

Wie gesagt, Bewährung. Und, klar, alles soll nicht auffallen. Hat man mir auch nochmal extra gesagt.

Nachtrag, 15. 4.

Die einzig korrekte englischsprachige Version von Allgötterrat ist All Gods Council. Alles andere ist verdammungswürdiger Fake.

 

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Heiligste Wahl aller Zeiten vom Allgötterrat überwacht (III)

Ich habe schwerst gefehlt. Mir schon eine entsprechende Rüge eingehandelt, die Strafe wird noch festgesetzt.

Meine aufgedeckten Ungenauigkeiten, Fahrlässigkeiten, Missverständlichkeiten, Manierismen und Eitelkeiten und Insinuationen, meine mangelnde Sorgfalt, Umsicht und Klarheit schon im ersten Teil wie erst recht im zweiten veranlassen, ja zwingen mich im abgesteckten Rahmen zu dieser freiwilligen abschließenden Selbstanklage.

Was ich da beging, das war Hybris, eine gewaltige Selbstentgrenzung, graus respektlos, ein Jenseits von Gut und Böse an Überheblichkeit und krankhaftem Narziss: dreist anmaßend, ja mitunter fast alswie vollkommen toll geworden. Vielerorts ohne Sinn und Verstand; geradezu gehirnerweicht; ohne Mitte und Blick auf das Ziel; nebicht lebicht ohnwicht; eine schlimme Schande nicht nur für das deutschsprachige Schrifttum, sondern für jenes der ganzen Welt; ein Sammelsurium an Achtelswahrheiten und Irrungen; fast schon ein Amoklauf wider jeden Anstand und jede Vernunft.

Nur das Mantra hat mich gerettet. Das sei so verdienstvoll, dass man mir allein deshalb die Gnade zur Veröffentlichung dieser Selbstanklage gewährt habe. Es möchte hiermit meine höchstnotpeinlichen, im Grunde unentschuldbaren Entgleisungen beschließen. 

Es war die heiligste Wahl

Das ist des Teufels Qual!

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