Amazon verhitlert

Vor ein paar Tagen wurde Amazon wegen eines in der Tat nur ziemlich blöde aussehenden Logos mit missratener Farbwahl kräftig verhitlert.

Liebe Amazonen und Amazonianer!

Ihr hitlert im Verbund mit Euren einschlägigen Silikontalkollegen jeden nieder, der Euch nicht passt: So bekamt Ihr immerhin mal ansatzweise Eure eigene Medizin zu schmecken, nicht vergleichbar mit dem, was Eure Methoden anrichten.

Fühlt Euch nicht zu sicher. Eure Transen fressen schon Eure Terfs auf, der ganze Gespensterkampf um irrwitzige Gruppenmerkmale und gleichzeitig ablegbare und annehmbare wie nicht ablegbare Identitäten (sagt ein Mann, dass er ein Weib sei, so ist er eins; unweiß aber kann man nicht werden; aber geistig weiß – also böse – selbst wenn man ansonsten nicht weiß ist…) macht Eure Leute selbst irre und malad, was sich am Ende bis in die Überwachungsalgorithmen auswirkt: Euer eigenes Geblubber sowieso, und Ihr merkt das bislang noch nicht einmal.

Ihr habt eine Kleindenker- und Nichtdenker- und Neiddenker- und allgemeine Kurzbrunzerkultur zum Standard gemacht, damit eine geistige Abwärtsspirale in Gang gesetzt, die Euch sehr wahrscheinlich schon bald selber auffressen wird, da Ihr sie kaum noch werdet anhalten können. Und selbst wofern Ihr jetzt sofort zu Verstand kämet. Dieses Monster speist sich inzwischen selbst, und immer mehr hat es auch Gelüste und frisst Leute, die es ins Leben gerufen oder wenigstens sehr gerne fressen gesehen haben.

 

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Alte Säcke checken nix?

Habe ich über einen alten Bekannten einen aufgeweckten jungen Mann kennengelernt, der jenen wiederum kennen lernte, da der ihn und seine gleichaltrigen Spezis beim Biertrinken spontan vor der Coronapolizei verteidigte und sie mittels seiner unablässigen Reden gar verscheuchte.

So sei er dann in näheren Kontakt mit ihm gekommen, wobei er sich heftig darüber gewundert habe, dass einer von über fünfzig so gut informiert sein könne, ja geradezu durchblicken, die Lage vollauf peilen.

Das ist durchaus bemerkenswert, indem erstens nicht klar, weshalb Ältere weniger bei Verstand sein sollten als Jüngere, zweitens der Coronamaßnahmenwiderstand ganz wesentlich von Älteren initiiert und getragen wurde und wird. Kein Mittzwanziger spielt da meines Wissens bislang eine besonders prominente Rolle.

Wenn dieser aufgeschlossene junge Mann schon so dachte, was ist dann mit dem Rest?

Halten die uns alle für Blödel, weil wir auf winzigen Augentöteranzeigen und auch sonst an Rechnern nicht so schnell rumdaddeln können wie sie? Weil wir Computerspasten eben logischerweise auch sonst etwas lahm und langsam und hintendran sein müssten? – Dabei gehe ich davon aus, dass der andere Altschlaffi wie auch ich zum Beispiel im Kopfrechnen viel besser und schneller ist als im Schnitt die Schmerzphongeneration, ganz einfach, weil wir es mal richtig gelernt und auch nicht mehr wesentlich verlernt haben. Wir tippen drei mal vierzehn eben immer noch nicht ins Phon. Oder drei mal dreihundertzwölf. Und wenn was krass Falsches rauskommt, etwa bei zwölf mal 36773 irgendwas über einer Million, dann wissen wir sofort, dass wir uns vertippt haben oder das Teil malad oder ein Stördienst uns das eingespielt haben muss.

Mein Gott, der Kerl war drei oder vier, als man uns 9/11 verpresst hat. Vielleicht trug er beim Essen noch einen Latz. Von Rechtschreibung reden wir lieber gleich gar nicht.

Jedenfalls meinte er (inzwischen erträgt er sogar meine Altersschwäche), er habe sich nie vorgestellt, dass es sone alte Säcke gäbe, die immer noch was checken.

 

 

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Veritable sprachliche Tiefstleistung von Grünen-Chefin Baerbock

Das ganze Video lohnt sich. Was aber die Baerbock hier ab der siebten Minute rauspresst, wie ihr Sätze und selbst einfachste Wörter abstürzen oder sich in ihrem Schlund verdrehen, das ist schon ein Schau- und Hörspiel der Extraklasse.

Dabei habe ich nicht den Eindruck – Tim Kellner spielt schon im Titel darauf an – , dass die Gute ziemlich angetrunken war, denn es ist eher nicht das dafür typische Lallen.

Sollte es also nicht ihr fortgeschrittener Verlust an grauer Substanz sein (an den Sprechwerkzeugen selbst liegt es eindeutig nicht, nur an mangelnder Kontrolle über diese), der sie zu ständigen Versprechern bringt, die schon bei einem ABC-Schützen bedenklich auffällig wären, so tippe ich im Falle von Drogeneinwirkung eher nicht (oder nicht nur) auf den guten alten Alkohol.

Wie dem auch sei, man hat über die Jahre immer wieder mal angetrunkene Politiker gesehen, an keinen aber erinnere ich mich – selbst wenn der schon sichtbar schwankte und Zungenkontrollprobleme hatte (wie etwa einmal Sarkozy beim Gipfel in Heiligendamm, als er zum Schluss von einer Privatunterredung mit Putin kam) – der es reihenweis auf derart viele peinliche Versprecher und grammatische Krämpfe gebracht hätte wie diese Dame, die uns ab Herbst regieren helfen will.

Im Grunde müsste einem schon bei dem Gedanken daran die Sau grausen. Was sagt denn da ein Ausländer, der sich erfolgreich große Mühe gegeben hat, unsere wunderschöne reiche Muttersprache gut oder gar sehr gut zu erlernen? Dem fällt doch der Kaffeelöffel aus der Hand. Denn er sieht, hört, dass man als geborene Deutsche aus der Weltrettungsfraktion in höchste politische Funktionen gelangen kann, indem man sich einen Scheiß darum schiert, was man rausblubbert, oder es eben mangels geistiger Koordinationsfähigkeit fortlaufend vegeigt.

Wäre ich nun etwa ein britischer oder US-Korrespondent oder Talkshowmaster bräuchte ich einiges an Kreativität, einem angelsächsischen Publiko deutlich zu machen, was für unabsichtliche (oder macht sie das, unschuldiger, kindlicher und sympathischer zu wirken, mit Fleiß, die ausgekochte Hex‘?) Kalauer ihr am laufenden Band entfahren, mit guten, anschaulichen sprachlichen Vergleichen, um wirksam aufzuzeigen, was für ein peinliches Schauspiel diese Hoffnungsträgerin der klimabewegten deutschen Jugend da abgeliefert hat.

Eine veritable Tiefstleistung, fürwahr. Da muss sich erstmal einer druntertrauen.

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Junge Männer und Frauen beenden Corona

Mein Frühnachmittagsbusfahrer hatte gestern unendlich viel Prozente Fahrgäste vor mir, mit mir allein, wie zuvor ein paar Mal, hätte er die natürlich dann auch gehabt, denn es saßen schon zwei Mädchen drin.

Woher er denn plötzlich wieder so viel ungewohnte Kundschaft habe, frug ich ihn, ob denn etwa an den Schulen schon wieder was ausgebrochen sei?

Ja, die mit dem Realschulabschluss und mit dem Abi, die dürften unter irgendwelchen Bedingungen wieder in die Schule, die Grundis auch. Busfahrer wissen eben etwas von der Welt.

Am Montag in Würzburch gewast, leider war es dort wider Ansage doch ein trüber feuchtkalter Tag, so bewegten wir uns nicht wenig, streiften auch Mainfrankenzombiecity, allwo nur eine brennende Zigarette oder ein an den Mund gesetzter Kaffee oder ein gerade angefressenes Brötchen vor dem Maskenterror hilft, bei Polizei an allen Ecken.

Ich frug denn auch meinen Spezl, ihn auch, eher mich, indem wir uns in den Ringpark gerettet, wo die denn auf einmal all diese Polizeikärren herhätten? Standen die vorher fast immer in der Garage? Die haben sich doch vermehrt wie die Heuschrecken! Oder machen die nur noch DAS, und sonst nichts mehr?

Kam mir dann noch in die erregte Rede, die Vorstellung, man hätte mir als Student mit 22 oder 24 mein geliebtes Würzburg zu einer Zombiestadt gemacht, wo ich mich egal wo nur mit einem Kumpel treffen darf, womöglich nicht einmal mehr am Mainkai ein Bier saufen! Hallo! Geht’s noch! Alte Mainbrücke Maskenpflicht, sicherlich die erste seit über achthundert Jahren! Studentenfeten nur noch sehr leise und mit eigenen Wachhabenden irgendwo im dichten Forst! Omannomann!

Außer Lebensmittelläden, Fressständen, Drogerien, Optikern, Apotheken und Ärzten alles tot. Den Rest braucht ja keiner.

Mal sehen, ob die Jugend, die Studentenschaft zumal (es dürften immer noch etwa 20 000 auf 130 000 Einwohner sein), diesen Lenz und Sommer die ganzen Blockwarte, die Universität, das Ordnungsamt, die Polizei und die Würzburger Staatsanwaltschaft wie Gerichtsbarkeit nicht wird an den Rand eines Nervenzusammebruchs bringen, indem da immer mehr Mädels dicht zusammen zu Fünft stehen, bis dass sich da noch Jungs dazutrauen, sich selber auf sieben oder gar acht rausgockeln, und schon nimmt die erste echte Studentenrevolution ihren Lauf.

Ja, ein bisschen fabuliere und vielleicht gar träume ich hier, achwas, inzwischen liegt genau derlei (es mag etwas weniger blumig geschmückt daherkommen) jederzeit drin. Eine Unistadt fängt an, das geht viral, und plötzlich will wieder eine die andere in ihrem Mute und Freiheitsgeiste übertrumpfen. Überall feiernde junge Leute, mehr als die Polizei mitnehmen kann und die Gerichte verkraften können.

Irgendwann dieses Jahr bricht sich sowas oder was ähnliches Bahn. Das sagt mir mein Verstand, Bauch und Sonnengeflecht und all das sonstige Geraffel, was es wohl auch noch beim guten Mitreden gibt, sind vollauf dessen Meinung. Und das, indem die echte zweite Welle der Aufstandswilligkeit der Deutschen in diesem Sinne noch kaum am Laufen, nirgendwo auch nur in einem mittleren Maßstabe erprobt. Es riecht und es schreit einfach danach.

Und ist es auch eine typische, im nachhinein dann bezeichnend historische Lage, wenn bei einer derart aufgebauten Spannung ein kleiner Aufstand reicht, um über Nacht zu einem echten zu werden.

Früher hätte man gesagt „Das habe ich im Urin!“. Ich habe es jetzt eben in meinem Astralleib, in meiner karmischen Erfahrung, als meine Projektion, in meiner kleinen Halbheilserwartung, einigen Sternkonstellationen, sehr zuverlässigen externen Prophezeiungen, deren Fabrikanten sich, wie nicht eben ich, lediglich in den Zeitpunkten fast immer (also im Zufallsbande) irren, also eh irgendwann mit irgendwas recht haben werden, weil die kosmische Ordnung das so vorschreibt.

Vielleicht ist es das Vorfrühlingswetter. Immerhin habe ich schon einen zweiten Rosmarin in die Haussüdwandrabatte gepflanzt. Da mag man sich, wahrscheinlich mehr als die meisten balzwilligen jungen Leute im dicken Pulli gewesen, womöglich allzuleicht einsingen, hoffnungsschwanger bis zum Verlust des Wirklichkeitssinns, die rennten jetzt oder bald einfach raus: „Auf die Gass‘, auf die Brück‘, auf die Wies‘ und in den Wald!“

Trotzdem scheint es mir fast naturgesetzlich vorgezeichnet, dass unser Coronastaat nicht nur entlang dieser Ebene vor Aufständen steht, die er weder ignorieren noch aussitzen und eben sehr wahrscheinlich auch nicht mehr irgendwie über Geld und Repression wird kassieren können: und ist es ja nur mein Lieblingsverdacht, dass junge Leute einfach die Schnauze voll hätten und bald die Blockaden brächen, im Grunde, wie sich das hier gehörte. Und wie es wahrscheinlich am besten rauskäme. Leute wie ich dürfen sich dann den mutigen jungen Leuten anschließen, oh was wären wir alten Kracher voll des Lobs! Wir waren es gar nicht! Ihr wart das! Genial!

Alle Ironie beiseite: Es wäre für uns alle das Beste, machten junge Menschen vorbildlicherweise einfach nicht mehr mit.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Von den verdächtigen Wörtern (II)

Ob man, nachdem das ganz gut gelungen, nach „Q“ so bald einen weiteren Buchstaben des 26er Alphabets in schweren Verdacht und daher schon dessen Erwähnung unter Netzstrafe stellen wird, weiß ich nicht, ich denke aber, der Drops ist erstmal gelutscht. Zwei Buchstaben zusammen, bei uns etwa HH oder SS, ja auch AH, in der Richtung dürfte es weitergehen, auch etwa damit, dass das OK-Handzeichen als WO, also Whites Only verpönt wird, damit auch OK, oder okay, denn gerade aus Abkürzungen selbst der unschuldigsten üblichen Art lässt sich viel Boshaftes darüberreimen, jetzt erst recht, da die Viecher (wie etwa „B-S“ für „bullshit“, könnte das in Wirklichkeit nicht etwa „Blacks Suck“ heißen…) notgezwungen derart überhand nehmen, dass selbst sehr Kundige, gerade die, wissen, in welchem Minenfeld sie sich da bewegen, mit alle Zeit von jedem Trottel und Durchgedrehten hingestreuten neuen Tretminen.

Diese Farce eskaliert täglich noch mehr, in einer Geschwindigkeit, die einerseits Entsetzen hervorrufen kann, aber auch eine gegründete Aussicht auf ein baldiges Ende. Dies Monster frisst sich immer schneller selbst auf.

Keiner mehr in den erlaubten großen Medien spricht wie ein normaler Mensch, vor lauter umschreibender Verrenkungen verreckt fast schon das Mikro, und dann glaubt man, dass die Leute zuhause etwa nicht mehr „schau dir diesen Flachwichser an!“ sagen, oder „dreckiger Schleimbeutel!“ oder ähnliches. Und dass immer noch mehr glauben werden, was diese Sprachbehinderten ihnen da erzählen.

Lauter Entenklemmer. Lauter Verkniffene. Jeder hat Angst, ein verdächtiges Wort zu sagen. Das kann weit schlimmer ausgehen, als nicht richtig Maske tragen.

Jaja, die Sprachpolizei aus Silicon Valley und Zwangsgebührenfunkstan, Antifastan, Femostan und anderen Stanen, die ist gar nicht so richtig staatlich, was dem Staat gut gefällt, denn da muss er nichts tun, trägt keine Verantwortung, bekommt keine peinlichen Fragen gestellt, alles läuft in seinem Sinne wie am Schnürchen, und die Leute zahlen die meisten ihrer Entmündiger fröhlich freiwillig selber… Bis dass…

Also, heute muss es mal sein, ich wage diesbezüglich eine Prognose: Die beschriebenen Dinge überschreiten den Zenit ihres wirksamen Wahns vielleicht schon in einem Jahr, recht wahrscheinlich in zwei bis drei Jahren, bis in fünf Jahren aber ist alles vervespert.

 

 

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Von den verdächtigen Wörtern

Wie viele und welche Wörter sind eigentlich – verdächtig?

Welche sind wie lange und wo noch unverdächtig?

Welche machen mich unverdächtig?

Wie lenke ich alle auf ein ganz bestimmtes verdächtiges Wort, ohne es auszusprechen?


Ganz schön was von Stress, in den USA ist es soherum noch weit schlimmer als bei uns, wie viele ansonsten völlig geläufige Wörter einen sehr schnell über die Algorithmen und entsprechende vorsätzliche Bosheit aus den asozialen Medien rauskegeln, indem andere diese verwenden dürfen wie gerade lustig.

Man darf beispielsweise „rape“ (Vergewaltigung) nicht mehr sagen, auch nicht „shit“ oder „prostitute“. Was – es gibt masse mehr Beispiele – bislang bei uns bemerkenswerterweise noch nicht so hart zuschlägt wie im Lande der Freien.

Immerhin, man erfindet allerlei Abkürzungen, Umschreibungen und witzige Hinführungen auf das gebannte Wort, es entsteht auch schon ein künstlerisch schöpferischer Spaß und gesunder Spott darumherum.

Ähnlich ja auch bei uns, wenn eine Carolin Matthie anstatt von Impfstoffen lieber von Sumpfsuppen redet und berichtet.

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Deutschland voll nährsamsten Unkrauts und heilkräftigsten Gestrüpps

Schon eigenartig, dass in Deutschland das schlimmste Unkraut und das dornenreichste ärgste Gestrüpp mit so viel Nähr- und Heilkraft aufwarten.

Was muss man über die Brennessel, die Brombeere, den Schleh-, Hage- und Weißdorn noch sagen?

Welcher Vollpfosten, zumal es auch schon lange Weißkraut gibt, hatte hier nach der Eiszeit je einen Vitamin-C-Mangel? A? Eisen?

Ja, da geht mir fast schon wieder der Gaul durch. Quinoa soll ich den Andenindianern wegfressen, den Kanadiern ihren Cranberrysaft wegsaufen, ja irgendwann den Russen noch den Buchweizen klauen und den Ukrainern ihre Roten Rüben, weil bei uns nichts Gescheites wächst. Jeder Eso weiß das.

Und ich sage Euch, die Brennessel mit masse Vitaminen und Mineralstoffen treibt im Lenz schon mit den ersten Frühjarsblühern. Auf das restliche Hägenmark und die restlichen getrockneten Hägen lässt es sich damit flugs grün aufsatteln.

Es gibt natürlich „Superfoods“, die in Deutschland gar nicht oder nur unter großem Aufwand wachsen. Ingwer zum Beispiel und Pfeffer. Chili lohnt sich nur privat.

Wie viel von diesen echten „Superfoods“ aus sonstwo „brauche“ ich aber? Für fünf Euro im Monat?

Ich bin dafür, dass man Kindern und Jugendlichen alle verfügbaren Wildfrüchte und Heilpflanzen zeigt und sie vor Giftigem warnt. Sie mögen Freude daran gewinnen und Liebhaber werden, wissen jedenfalls in Notzeiten sich und ihrer Familie zu helfen. Dazu sollten jährliche Landzeltlager und entsprechende Wandertage wesentlich dienen.

 

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Viva Nietzsche!

Als „kleines Dankeschön“ bekam ich vor ein paar Tagen für eine Lektoratsarbeit und einen eigenen kurzen Beitrag am Ende eines nunmehr erschienenen feinen kleinen Büchleins ein wohl gut zwei Kilo schweres Nietzschekompendium von einer, ich darf nunmehr wohl sagen Freundin, zugesandt, einen gewaltigen Schmöker von der Stiftung Weimarer Klassik, erschienen bei Hanser, mit dem Titel „FRIEDRICH NIETZSCHE – Eine Chronik in Bildern und Texten.

Nietzsche der Mensch in seiner Zeit. Wunderbar.

Das mir bislang schönste Zitat, ich finde es gerade, eben doch noch nur in den über achthundert Seiten geblättert und quergelesen, schon nicht mehr…aus der Anfangszeit Nietzsches als blutjunger Griechischprofessor…

Etwa, auf die Dispziplin seiner Schüler angesprochen, meinte er, was er denn mit Disziplin wolle, er habe die Schwächsten zu schützen.

Eine Fundgrube sondergleichen.

Nietzsches ganzes eigentliches Werk gelesen, den Zarathustra immer wieder, entdeckt sich mir hier der Mensch in seinem persönlichen Umgang, der Beurteilung von Zeitgenossen, entdeckt sich, unter wie vielem Ringen und oft krankhaften Zuständen sich dies Genie entwickelte.

Durch und durch schon Empfehlung dieser überaus verdienstvollen Zusammenstellung, indem ich bislang nur einen Bruchteil davon gelesen und geschaut habe.

 

 

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Wie weit will man noch zurückzensieren?

Bekannt ist, dass man großartige Werke etwa von Astrid Lindgren und Otfried Preußler „nachbearbeitet“ hat.

Wie weit wird man gehen?

Bis zu Nietzsche, Schiller, Cicero?

Da hat man leider ein Problem. Denn deren Werke sind längst gemeinfrei und tausendfach kopiert, meist eh schon im Netz zu finden. Also müsste man verbieten, die Originale noch zu verbreiten. Dazu das Zitieren daraus. Den willkürlichen Garaus über alle unerwünschten Teile unserer Literatur verhängen.

Das hieße, vollends die Hosen runterzulassen. Schüler, welche die Urschriften lesen, kommen ins Heim. Lehrer, die sie erwähnen, ins Lager. Der Rest kommt wegen Wiedergabe von „Hatespeech“ oder Verbreitung von frauenfeindlichen Inhalten oder Diskriminierung von Minderheiten oder sonstwas in den Knast.

Verbotene Bücher gab es schon vor Jahrtausenden. Auch veränderte Kapitel. Leseverbote gar. Feindlesen unter härtester Strafe bis zum Tode.

Mal sehen, wo wir noch landen.

Ich denke aber, dass das nicht mehr lange so geht. Da mag an den Unis und sonstwo alles toben, das sonst nichts gelernt.

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