Vandalen schlagen zurück

Steve Turley ist der Berufsoptimist unter den US-Patrioten. Erste VouTube-Videos sah ich von ihm vor gut einem Jahr. Da hatte er offiziell 80 000 Abonennten, jetzt sind es 400 000.

Ein echter Theatermann. Sein Englisch ist exzellent, und wer gerne glauben möchte, dass das globalistische Linksbanditentum nicht mehr lange im Großen sein Unwesen wird treiben können, der ist bei ihm stets bestens aufgehoben.

Ich ziehe mir seine Videos mitunter einfach zum Spaß rein.

Im obigen geht es um die unfassbare Entheiligung von Heiligen Schriften und Statuen von Heiligen.

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Carmina

Carmina war immer ein lustiges Mädchen gewesen, ihre Eltern schickten sie zum Ballett, Sprachen waren ihr wie eingeboren, während sie den Rest ziemlich mühelos durch die Schule drückte.

Endlich hatte nun der fesche Bernd angebissen, bei der Abifeier geschah es, und nach einigem Hin und Her und Entfernungsschwierigkeiten ob Studium und Beruf, den üblichen fraktaltragischen Eifersüchteleien und Kurzzerwürfnissen junger, für einander bestimmter Paare, zogen die beiden endlich zusammen und waren einige Zeit glücklich und einander hold gleich tanzenden Forellen.

Dann aber geschah es. Bernd hatte wie üblich gekocht, denn Carmina hatte dafür nichts übrig, indem Bernd zurecht stolz, dass es ihr praktisch immer ausgezeichnet schmeckte, indem sie vom Schmecken durchaus etwas verstand. Diesmal aber hatte er, zum Jahrestag, ein vortreffliches Hirschragout vorgekocht, welches Carmina, da klarwar, dass Bernd erst gegen acht nach Hause kommen können werde, ab sieben auf der kleinsten Stufe wärmen und alle fünf bis zehn Minuten behutsam umrühren solle. Dann wolle er, die Kerzen angezündet, den Salat bereiten, man äße etwas Käse zum magenöffnenden Weißen: allwonebenher die feinen Nüdelchen gekocht und das Ragout endabgeschmeckt würden, dann der Spätburgunder dazu eingegossen.

Carmina nun aber merkte erst gegen halb acht, dass sie das Ragout noch nicht angestellt hätte, drehte, den Zeitverlust wettzumachen, ordentlich hoch, und als sie das Rühren dabei einmal vergessen, rührte sie ab da ständig. Kurzum: Als Bernd heimkam, war das edle Ragout ein leicht angebrannter, zusammengekochter, zerrührter Matsch. Nie hatte Carmina ihn so dreinschauen sehen, wie als er dessen gewahrte, einen derartigen Gesichtsverzug, beim Riechen schon, um wie viel mehr beim Löffeltest!

Das Schlimmste war, dass Bernd kein Wort sagte. Still säbelte er sich einen ordentlichen Ranken Käse ab, nahm einen großen Schluck Weißburgunders, schenkte dem Glase nach und schien alswie entrückt.

Endlich hielt Carmina es in ihrer Bluse nicht mehr aus und flötete: „Ach Berndi, es tut mir ja so leid, aber es ist doch nur ein Essen!“ – „Das war ein Essen! Und zwar nicht irgendein Essen, sondern ein Hirschragout! Und das hier ist übrigens eine fast leere Flasche Weißburgunder vom Stein, und hier siehst Du den Spätburgunder aus Bürgstadt, den ich jetzt ich jetzt hirschlos angehen muss. Vermaledeit.“ – „Ich weiß ja, dass…“ – „Du weißt nichts. Jetzt reicht es. Wenn Du nicht einmal Speisen wärmen kannst, wie willst Du je ein Baby aufziehen können?“

Darufhin ging in der Küche von Carminas Hand einiges zu Bruch, ein halber Weinkrampf und ein Beihnahenervenzusammenbruch folgten, bis dass Berndi endlich zu ihr in ihre Ecke kroch, sie unter tausend Bittküssen um Verzeihung bat, der Abend doch noch ein leidlich versöhnliches, wenn auch beischlafloses Ende im gemeinsamen Bette nahm.

Es war für das Liebespaar das Ordal der Ordale, die Prüfung aller Prüfungen. Bernd entschuldigte sich für diesen Abend so oft und bis fast zur Dackelhaftigkeit, dass Carmina recht schamhaft nach und nach die Bratkartoffeln, den Pfannkuchen, das Eieromelett, ja selbst das richtige Nudelkochen erlernte; dann Gemüsebrühe, Buletten, erste Suppen und Saucen, Brathühner und Hühnersuppe, Kurzgebratenes, selbst paniert. Berndi lebte derart auf, dass er gar nicht merkte, wie seine Carmina unter der Schürze nicht vom Schlecken am eigenen guten Essen ein Bäuchlein bekam: woher das rühren möchte, das offenbarte sie ihm erst, als er ihr Boeuf Bourguignon, nach einem umfangreichen bunten Vorspeisenteller mit allerlei Marinaden, selbstgemachtem Mangochutney, Tapenade, selbstgebackenem Dinkelweißbrot, einer Käseauswahl vor dem Herrn, nach Wahle dem Iphöfer Silvaner, wahlweise dem Riesling von der Inneren Leiste, nicht nur beschnüffelt, sondern mit den handgeschabten Spätzle und begleitet von ebenjenem erwähnten Spätburgunder, den Carmina noch einmal hatte ergattern können, in tiefer Andacht verzehrt.

Beider Bäuchlein wuchsen an diesem schönen Abend noch bis in Nachtisch, Kaffee, Kognak und Konfekt. Endlich wusste Berndi, weshalb seine göttliche Carmina schon seit Wochen am Weine kaum noch nippte.

 

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Irgendwas stimmt nicht mit mir (II)

Ich denke, die Erklärung, weshalb ich eher dumme Filme als dumme Bücher ertrage, was also mit mir nicht stimmt, ist eigentlich recht einfach.

Beim Bücherlesen springt mir die Dummheit des Textes unabwendbar ständig ins Gesicht, ich kann die Wahrnehmung nicht abschalten, ablenken, wesentlich verringern, während ich beim Filmeglotzen viel mehr Dummheit viel länger an mir vorbeirauschen lassen mag, auch vielleicht weil die Landschaft im Western einfach so schön anzuschauen, egal, wer gerade darauf herumreitet, oder man heizt zwischen allen wenig intellektuellen verbalen Absonderungen derart granate mit alten Plankärren Hänge hinunter, dass einem das Maul dazu offensteht, denn nichts ist getrickst, jeder Stunt atemberaubend echt.

In dummen Büchern mag ein Autor derlei Szenen zu beschreiben versuchen, auf dass es einen Film im Kopf auslöse, der vergleichbar: So etwas können schlechte Autoren aber nicht, denn wenn die Sau wirft, kommen halt nicht immer acht große Literaten heraus, etwa je zwei Dostoijewskis, Kleiste, Schillern und Cervantesse.

Auch natürlich ist es einfacher und überdies erbaulicher, einer schönen ausgezeichneten Mimin zu schauen (beim Film kann man ja jederzeit weggucken, allein über den Ton auf dem Laufenden bleiben, zwischenzeitlich anderes tun), wie sie ihren noch nicht ganz eingefangenen Cowboy in höchster Gefahr zwischen Sorge und Schmachten anblickt, denn sich eine derartige Szene anhand magerer Worte selber im eigenen Kopfe schönen und erhöhen zu müssen.

Oder mal so herum: „Das Buch ist zwar teilweise unlogisch aufgebaut, kommt schwer in Gang, bedient Klischees ohne Ende, es strotzt als Krimi vor handwerklichen Fehlern, selbst Standardvorgänge bei der Polizei werden, obzwar der Krimi keine Satire, ad absurdum geführt, Waffen völlig falsch beschrieben (etwa, dass es bei vielen Waffen und Munitionstypen gar nichts hilft, sich hinter einen Mann zu stellen, ein sehr häufiges Motiv), was fast gemeingefährlich, weil die Leute in vergleichbarer Lage glauben, hinter ein oder zwei Autotüren wäre es sicher, was es nur hinterm Motorblock einigermaßen ist, aber es ist trotzdem geil, Teil der großen Literaturgeschichte, weil der und der Dialog zwischen dem schwarzen Detective und dem chinesischen Triadenchef einfach genial in Szene gesetzt, das anschließende große Schlachten erst recht.“ – ??? – Hä? – Sowas, alswas bei Filmen Standard, schonmal über ein Buch gehört?

 

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Maulkorbtragen siegt: Malle macht’s vor

Auf Malle müssen ab morgen alle auch draußen – außer am Strand – einen Maulkorb tragen. Das zur Strafe für alle, zumal auch jene dafür wesentlich ursächlichen, verantwortungslosen Deutschen (zuhause kuschen, in Spanien die Sau rauslassen), die am Ballermann zu fröhlich und freizügig gefeiert haben.

Das Kalkül der balearischen Provinzregierung ist so einfach wie genial: Die meisten Deutschen, die schon da, sind Pauschaltouristen, bleiben eh, bis ihr Flieger nach Hause geht. Gleichzeitig werden Millionen vernünftige, gesundheitsbewusste Deutsche, die endlich einmal wieder sicher Urlaub machen wollen, selbst noch im Eselskarren anrücken, um auf die Fähren zu kommen, wenn alle Flieger schon aus den Nähten platzen.

Es ist auch schon eine gezielte Werbekampagne in den deutschsprachigen Medien geplant (Ösis und Schwyzer verstehen auch was von Hygiene!), mit dem Slogan: „Malle ist gesunder Spaß für alle!“ Dazu sieht man lauter fröhlich mit Abstand und Maulkorb tanzende sexy UrlauberInnen im Sonnenuntergangslicht.

Gerüchte, die Provinzregierung arbeite daran, eine stabil niedrige, aber eben stabile Coronainfektionsquote aus wirtschaftlichen Gründen egal wie aufrechterhalten zu wollen, basieren bislang lediglich auf Indizien, handfeste Beweise dafür gibt es noch nicht.

Es soll aber schon mit wachsendem Absatz ein „Cerveza de Higiene“ ausgeschenkt werden, die schlaue Brauerei genau wissend, dass jeder Deutsche genau zwei spanische Wörter ganz sicher kann, nämlich Cerveza und Higiene.

Flaschen wie Gläser des Germanentrunks sind – ähnlich wie Schnabeltassen im Krankenhaus oder Babytrinkflaschen, nur für Untermaskentrunk zielführender – mit einem Schlauchsystem ausgestattet, so dass man mit aufgesetzter Maske trinken und sich ganz auf seine Flirtpartnerin konzentrieren kann, die Vorstellung, was wohl unter der Maske für sinnliche Lippen warten sollten, wie ein Lachen der Dame sich nicht nur abgedämpft liebreizend anhöre, sondern auch noch aussähe, zöge sie sich da ganz nackert aus.

Der clevere Don Juan oder Hans Meier nun, der löst das Problem ganz einfach, indem er der Dame eine Tapa, einen Pincho, einen kleinen landesüblichen Snack unterjubelt, denn dafür muss und darf sie ihre Gesichtsburkha selbst für Nichtverwandte öffentlich lüften. Die Wirte freut das natürlich, denn zumal Tapas mit Sardellen, Oliven und Manchego machen durstig, so dass immer noch mehr Cerveza de Higiene über den Tresen geht.

Der oberclevere Don Juan aber weiß wohl, dass er sich interessant macht, wenn er selber nicht aus allzu naheliegenden, entlarvenden Gründen nach Tapas frägt, er lässt also seine momentane Dulcinea zappeln, bis dass sie ihn losschickt, welche zu besorgen. Und mancher kluge Wirt gibt so einem gerne mal ein Hygienebier extra aus, weil der über die selbst mit Maulkorb schönen Frauen noch mehr Männer anlockt, noch mehr Tapas und Biere verkaufen hilft.

Die Heftigkeit des Geschlechtstriebs wird dadurch derart gesteigert, dass es vermutlich in einem dreiviertel Jahr einen Hygienebabyboom geben wird. Die am saubersten gezeugte Generation seit Menschheitsbeginn. Scharen fröhlicher gesunder Kinder mit lauter verantwortungsvollen, hygienebewussten Eltern.

Es hat ja auch was von Inklusion, wenn man die Maske erst nach dem dritten Koitus absetzt. So geht es von Anfang an weniger ums Gesicht und Äußeres insgesamt, gleich mehr um die inneren Werte. Man muss nicht einmal mehr das Licht ausmachen, um nicht zu sehen, was da gerade auf einem reitet.

Kurzum, Malle geht mit gutem Beispiel voran.

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Die WEOR (World Encyclopedia Of Racism) muss her

Wer einem bildungsmäßig und damit kulturell zurückgebliebenen Antifanten etwas kostenlose Nachhilfe in Sachen Rassismus vermitteln will, der empfehle ihm obiges Video. Da hier nur 76 Beispiele genannt werden, könnte er sich in gut einem Monat wenigstens auf diesen begrenzten Stand bringen, wofern er sich am Tag zwei merkt, dabei regelmäßig die alten wiederholt, damit er am Schluss nicht die Hälfte schon wieder vergessen hat. So lernt er auf diesem wichtigsten aller Wissensgebiete fast schon das ganze Einmaleins.


Gestern sammelte ich spät abends noch Beweise dafür, wie weit unten ich auf der nach unten offenen Weißenrichterskala stehen müsse, und mir ward schnell klar, dass all die Punkte, die mir sofort, schnell oder bald gegen mich einfielen, nicht ansatzweise alle sein könnten, was sich heute durch das obige Video eindrucksvoll bestätigte.

Ich trinke zwar keine Milch, bin auch kein Veganer, nicht alle 76 Punkte kann ich also redlich auf mein Minuskonto rechnen: was mich an der Liste zwar ärgert, aber auch freut, weil so auch anderen geholfen, ihren wirklichen Schuldenstand genauer berechnen zu können.

Ich fürchte inzwischen, dass es nichts wird damit, einfach einen flockigen Selbstherabsetzungsessay zu schreiben, jedem Lesfähigen meinen sehr bedeutenden Rang aufzuzeigen, dass hier eine saubere, systematische, quellenbelegte, vergleichende wissenschaftliche Arbeit hermuss, ein ganzes Kompendium, ein unverselles Nachschlagewerk zu allen Rassismen aus allen Jahrtausenden und Kulturkreisen, mit besonderem Blick und besonderer Würdigung der erst in den letzten zwanzig Jahren von der Spitzenforschung entdeckten und beschriebenen.

Das schaffe ich nicht ohne einen ganzen Mitarbeiterstab und damit erhebliche Drittmittel.

Am besten nichtstaatliche Drittmittel, damit das Werk nicht als korrumpiert oder interessengesteuert dargestellt werden kann. Die Open Society Foundations des vortrefflichen George Soros kommen mir da sofort in den Sinn, die Bill and Melinda Gates Foundation oder auch die vegleichsweise kleine, aber feine Clinton Foundation. Vielleicht geben auch Google, Facebook und Amazon – die brauchen das Werk ja schon für ihre noch nicht perfekt verzahnten Befreiungsagenden selbst überaus dringend – je drei Millionen Dollar Anschubfinanzierung, ich nehme als Geschäftsführer davon nur 10%, also 1,8 Millionen, die ich gemittelt so hoch versteuere wie die genannten Stiftungen und Firmen, also irgendwo zwischen null und fünfzehn Prozent.

Das epochale Werk muss natürlich auch ein Gradmaß, eine klar evaluierte grundsätzliche Klassifizierung aller Rassismen enthalten, ebenso kontextbezogen, also darlegen, ob und warum Milch so schlimm ist wie Veganismus oder schlimmer, in welchem Kontext von Sprechern und anderen Rassismen wiederum der Veganismus schlimmer als die Milch.

Ja, das muss ein universeller Leitfaden sein, die Kinderversion I ab der Kita, II ab der Grundschule, dann das Gesamtwerk, dessen grundsätzliche Kenntnis endlich abgestuft in Realschulabschluss und Abi nachgewiesen werden muss. Streichen kann man dafür Stunden in Deutsch und Mathematik. Wahlweise auch Geschichte, Erdkunde und Biologie.

Da ist viel zu tun. Und da bedarf es natürlich auch der Kooperation staatlicher Stellen und mutiger, herausragender Politiker. Pädagogen, Kinderärzte, Psychologen. Mindestens 50% davon Frauen, von denen maximal 20% weiß sein dürfen. Dafür bedarf es auch noch einer Magna Carta. Es bedarf einer Grundsatzerklärung zum Ganzen, einer Art Grundgesetz zur Ausarbeitung einer finalen antirassistischen Weltverfassung, eines Zwölftafelgesetzes der Neuzeit. 

Die ganze Welt schreit förmlich nach einer Weltenzyklopädie des Rassimus.

Nimmt man nicht bald wenigstens Verhandlungen dazu mit mir auf, werde ich öffentlich schwere Anklage erheben.

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Harvard wird Voodooothek

US-Universitäten wie Harvard werden ab Herbst fast nur elektronischen Unterricht anbieten, selbst für die Studenten, die unter schärfsten Auflagen (Gesichtsmasken usw.) wieder auf den Campus dürfen.

Natürlich reduzieren sich die knapp 50 000 Dollar Jahresgebühr in Harvard nicht, die zahlt man weiterhin, obzwar man sich dafür nur von zuhause oder auf dem Campus im Netz Videos angucken kann. 50 000 dafür, dass man sich vielleicht sogar Videos angucken kann, die andere, ohne einen speziellen Schlüssel, nicht angucken können. Da kann Hollywood (die Kinosäle sind meist noch zu) nur neidisch dreinblicken, wie leicht und mit wie wenig Aufwand die neue Filmindustrie hier Coronareibach macht.

Gut, vielen Studenten aus reichem Hause wird es scheißegal sein, wenn ihre Eltern 50 Mille im Jahr für Videothekennutzung bezahlen, oder gerade recht, wenn sie nicht antreten müssen und am Ende doch ihren Abschluss einsacken können.

Harvard wird sowas wie das akademische Netflix für Betuchte. Yale, Princeton und der Rest der Ivy League, alle positionieren sich gerade als Streamingdienste und Voodoootheken. Hundert Jahre Corona, und diesen Unis gehören die halben USA.

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Netzgiganten: Die Dritte Front (vom 358sten Strategeme)

An zwei Fronten stehen sie schon schwer im Angriff, halten diese aber bis zum November wohl noch recht sicher, dann wohl leichthin, siegt Trump nicht: Siegt er doch, vergisst nicht, mag der Act 230 ernstgenommen werden, bevor einer bei Google seinen Schlunzlatte auf seinen Tofuburger gegossen.

Ich verlasse mich aber nicht, wie allzuviele Zeitgenossen, auf Macht und Weistum Trumps, habe hier (ich weiß bislang nicht, wer sonst wie ich schon an gewissen Punkten herumgebohrt) die Dritte Front eröffnet, also, dass die kalifornischen Türme zu Lugenbabbel gar nicht mehr wissen werden, wo sie ihre Lochstopfer herbekommen sollten, machen sich mutige Kanzleien an die Sache, die endlich den Braten riechen und damit das Schlachtfest, und sei es zunächst nur die Aufmerksamkeit, alswelche sicher zu erzielen.

WAS FÜR EIN STRIKE!

Reich und auf ewig gefeiert in die Geschichte der menschlichen Freiheitsbestrebungen und vorbildlichen, unbestechlichen Rechtspflege eingehen. Wenn das kein Anreiz ist, liebe Anwälte: Ich handle weder in Huren noch in Drogen.

Jetzt habe ich, obwar ich mir das sonst recht konsequent verbiete, einfach frivole Lust dazu, mich in den schwurbelichsten und selbst blödesten und ungegründetsten Optimismus hinein selber schwindlig zu schreiben.

Also: Eine deutsche Spitzenkanzlei mit Arsch in der Hose (bevorzugt in Würzburg, da komme ich schneller hin, wenn es brennt) erkennt auf Ansage oder Lektüre hier Zeit und Möglichkeit, spannt, wie klug man sich in einer Zangenbewegung (selbst über einen Dreifachzangengriff, EU!) koordinieren könnte, nutzt alles, was gelernt sein sollte, tritt allen auch altgedienten Mitarbeitern in den Arsch, dass sie das bitte situationsbezogen nochmal ganz neu evaluieren und interpretieren, durchdenken sollten, meine Schriften dazu zu kennen ist Pflicht, Kenntnis der anderen beiden Fronten selbstverständlich auch, dann zusammen mit den besten Amis, und schon könnten sich wiedererwachender eigentlicher Gerechtigkeitssinn selbst gerichtsfest mit uranwaltsinstinktlichem Jagdtriebe, Streben nach Ruhm und Anerkennung, gefülltem Säckel und selbst dem vermaledeiten, aber vorhandenen Streben zumal des Mannes, wenigstens einmal im Leben etwas richtig gemacht zu haben, auf das Trefflichste rudelpaaren.

Das ist ganz und gar kein Witz. So sieht es aus. So sieht Ermutigung aus.

Ich bin jetzt gespannt, wer zuerst darauf kommt, auch mit geschichtlichen Beispielen, über Philosophie, Buddha und zumal Konfuzius waren nicht weiß, gleichwohl dreist, allgemeine Menschheitsfragen zur Selbstbestimmung hinter den Dritten Bohrer zu setzen, was, klug angesetzt, in der heutigen Lage, mindestens den Effekt haben könnte, die Gegenseite etwas abzulenken, zu beschäftigen, zu irritieren, ja sie womöglich, Dumme gibt es genug, in erhebliche Erklärungsschwierigkeiten zu versetzen.

Vielleicht bin ich bald abgehängt, keiner hat je von mir gehört, meine Erstbohrung genügte den Großen Bohrern.

Wahrscheinlich, leider, nur für mich, wird das so laufen. Nichts ist patentiert, damit ich damit irgendwo hinkäme. Insofern muss ich mich selber deoptimistinfizieren.

Selten aber gab es, das hebt meine Stimmung wieder, bedeutendere Reden und Prozesse und Urteile um das Bürgerwohl, als wir sie, wenn unbeirrt, ja selbst durch „den Lauf der Dinge“ selbst bald schon gewahren könnten, bedeutende Reden sind schon da, noch bedeutendere möchten mit der Zeit folgen.

Oh, ich muss ins Diesseits zurück, sonst schmeißt mein armer rechter Arm, unbedacht zurückgelassen, da ich alte Schmerzen nicht mitnehmen wollte, mir das Weinglas um.

Also: All das da oben ist verklausulierter Ernst. Also spinnert. Keiner kann mir das Gegenteil beweisen. Die Einzelheiten kann ich zudem nicht jedesmal neu erklären. Weshalb ich so verstreut und disparat vorgehen musste, seit die Sache mit meiner bald ersterben müssenden „Kryptowährung“ anging, erzähle ich aus List nicht. Aufmerksamen nichts zu schauen nehmen, Aufmerkende erst nur sachte rütteln, nicht einmal Empörung ernten wollen, ernstliche Aufnahme, sonstwas, eigentlich aber eine Weltfrage gestellt haben. Das war der Traum am Narrensaum. Ach, ich rede zu viel, weiß nicht einmal wovon. Alles Quatsch.

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Vom Strategeme 358

Narr / weise / spielen

Man kann das Strategem 358 – für welches ich die angemessenen chinesischen Zeichen noch nicht kenne, zumal als seltenes Dreizeichenstrategem – natürlich als ein Unterstrategem der 36 klassischen Strageme ansehen, geschenkt, es ist jetzt unter dieser Zahl eingeführt.

Ich werde es beizeiten noch genauer beschreiben, allgemeiner fassen, mit Beispielen versehen, vielleicht gar in diesem Sinne Harro von Sengers ausgezeichneter Arbeit zu folgen trachten, einstweilen sei es über die obigen Gedankenführungen und Volten ansatzweise vom tieferen und allgemeinen Sinne her aufgezeigt.


Gesamtstand

Meine Launigkeit oben war dem Mondstand geschuldet, zumindest von den Formulierungen her. Bei bestimmten Mondständen bricht mein X-Chromosom gelegentlich übers Maß durch.

Also: Was die Netzgiganten anlangt, ist hier alles scherzfrei. Manchmal, wenn meine weibliche Seite zu sehr durchschlägt, ist das nicht gleich klar.

 

 

 

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Alle Weißen sind böse

Gleich aus welcher Möse

Alle Weißen sind böse

Schon ihr Erbschlecht

Schafft nur Unrecht

 

Alles, was von Weißen je gelehrt

Gehört getilgt und ausgekehrt

Weg mit all ihren Schriften

Die nur Elend und Verderben stiften

 

Zerschlagt ihre Bilder, erstickt ihre Lieder

Damit nie wieder

Der Ungeist über die Welt kommen kann

Durch den bösen alten weißen Mann

 

(Das obige Lehrgedicht lässt sich bestimmt gut rappen. Es ist leicht eingängig und inhaltlich wie poetisch mitreißend.)

 

 

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