Zu Bidens Inauguration (II) – (Weib und Gesang beherrschen Amerika!)

Biden hatte nur wenige Sprachschwierigkeiten, fand nur drei oder vier Mal den richtigen Wortanfang nicht gleich. Tapfer.

In optischer Symbolik nun waren alle, einschließlich des einzuschwörenden Präsidenten, die Prunktreppe mit Maske heruntergekommen, und mich haute es schier vom Stuhl, denn nur für Lady Gaga und Jennifer Lopez galt schon da offenkundig keine Maskenpflicht, wie etwa für den höchsten Bundesrichter, Hillary und Bill Clinton, Obama samt Weib, den Oberpfaffen, den höchsten Militär wie den Rest.

Ich halte das – Gott segne Amerika! – für eine Riesenbotschaft an die ganze Welt:

Sehet! Da! Weib und Gesang beherrschen Amerika!

Was liegt an Präsidenten, Senatoren, Generälen, Milliardären, Spionen, Bänkern und Spindoktoren?

Weib und Gesang beherrschen Amerika!

(Die „Q“-Geschichtsbetrachtung, die ich für diesen zweiten Teil angekündigt hatte, folgt gesondert.)

 

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Konservative eher des Wortes, Progressive eher des Bildes?

Von einem US-Journalisten („Ian“ auf Tim Pools Show) hörte ich die interessante These, dass Konservative im Schnitt mehr auf das Wort und den entsprechenden Inhalt achteten, Progressive mehr auf Bilder und Aussehen. (Von „Rechten“ und „Linken“ zu sprechen ergibt keinen Sinn mehr: Die Progressiven stehen heute eher auf der Seite des Großkapitals, vor allem von Big Tech, die Konservativen eher auf jener des kleinen Mannes.)

Es mag sehr wohl so sein, wie er das ansetzte. Denn der Konservative ist eher skeptisch, der Progressive eher begeistert. Ein Text steht so da, wie er dasteht, Bilder und Videos können beliebig manipuliert werden („photoshopping“), bleiben selbst bei späterer Entlarvung bei den meisten Menschen viel mehr prägend im Gedächtnis. Ein Horrorfilm ohne Ton ist viel mächtiger als ein Horroraudio. Ein Porno ohne Ton ist zumindest für die meisten ebenso „antörnender“ als reines Gestöhne oder eine erotische Erzählung.

Ich weiß nicht, ob die These wissenschaftlich wirklich seriös untersucht werden kann, dementsprechend verworfen oder untermauert. Ich finde sie aber höchst bedenkenswert.

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Von Impfglücklichen und den Gejagten

Dürfen alle, die sich impfen ließen, auch wenn noch keiner weiß, was das überhaupt bringen wird, zumal gegen neue Mutationen des C-Virus‘, wieder reisen und ins Resraurant undsoweiter, wünsche ich denen dort und dabei, unter Ihresgleichen, viel Vergnügen. Die mögen sich damit dann gerne wieder so richtig frei und wiedergrundberechtigt fühlen.

Und wenn mein Bus nicht mehr fährt, man noch nicht beschlossen hat, mir nicht einmal mehr Lebensmittel zu verkaufen, werde ich eben zweimal die Woche eine kleine Wanderung antreten. Es sind nach Karlstadt und zurück je nach Weg, rückwärtig zwar mit vollem Rucksack überwiegend bergauf, nur etwa 17 Kilometer. Und zwar mit triftigem Grund.

Das wird mir zweifellos guttun. Man hockt ja eh zuviel zuhause. Und kann ich mich mit dem Gedanken beruhigen, dass ich nicht als einer der ersten an den Coronamaßnahmen verrecken werde.

Ja, an Bier und Wein wird da gemessen an Schnaps schwer zu tragen sein, allzumal dann eher Mehl zu besorgen sein wird, Reis, Nudeln, Fett.

Vitaminreiche Vorräte habe ich noch, bis dass das Frühjahr kommt. Dann werde ich aus triftigen Gründen Bärlauch und die jungen Weißdornblätter sammeln, Schlehenblüten, alles, was da schon nützlich grünt, Brennesseln habe ich schon am Hof schon selber genug.

Solange die Polizei nicht kommt, alle meine Stiefel und all mein Warmkleidungszeugs und meine Rucksäcke konfisziert, damit ich keine Chance zum Blockadebrecher mehr habe, mir Strom und Wasser abgestellt wird, auf dass ich als solcher für die Volksgesundheit verrecken möge, mich nicht einfach mitnimmt, damit Ruhe ist: Ich sage Euch, es werden bei Gleichbehandlung Hunderttausende vor mir verrecken. Warum, außer meiner Erfahrung und außergewöhnlichen Erfindungsgabe in Überlebenssituationen, Formen der Vorsorge, die garantiert nicht jeder hat, erzähle ich jetzt selbstredend hier nur teils.

Die Polizei wird mit weitaus auffälligeren und aufsässigeren Leuten als mir als alle Hände voll zu tun haben. Sie wird keine Zeit dafür haben, mit Metalldetektoren in den umliegenden Wäldern danach zu suchen, wo ich Stiefel und Jacken, darin Konserven und sicher verpackte Altbrotraspel vergraben habe.

Ich werde dann im Wortsinne zu deren Nachtmahr. Denn ich habe schon in jungen Jahren gelernt, in völliger Dunkelheit sehr leise entlang meiner Pfade zu schleichen. Sie bräuchte für mich also Hubschrauber mit Wärmesensoren, die Scheißdinger, wenn sie sie denn für mich aufführen, lassen sich aber auch überlisten. Denn man hört diese Schrapsler – auch da hakt es noch mit der Technik – im tiefen stillen Wald schon Minuten zuvor, so dass man sich, weiß man, wie es geht, rechtzeitig tarnen kann. Die verfliegen wegen mir samt Besatzung binnen einer Stunde 5000 Euro (was immer das dann noch heißen mag) und eine halbe Tonne Sprit, und es ist nichts erreicht oder gar unterbunden.

Nun gut, ich gebe zu, sie möchten auch Hundestaffeln einsetzen. Das gibt dann echten Stress. Dann muss ich überall, kreuz und quer, alten Gammel von mir aufhängen und dazu ziemlich schnell sein. Minimalrucksack. Sie müssen den nervigen Hunden ja selber hinterherrennen, mit all ihrem Geraffel, da schlägt einer an, dann mal dort, die Viecher wie ihre Führer werden immer frustrierter, sie geraten in den Schlehdorn, stolpern über Äste, man muss sie mitunter medizinisch versorgen, woran man gar nicht gedacht, also wird die ganze Betriebsamkeit zur Wahrung der Volksgesundheit mit einiger Wahrscheinlichkeit bis zu meinem Entkommen weiter aufgehalten.

Was die Außerjagdsetzung oder wenigstens Verlangsamung und Ablenkung der Spürhunde anlangt, gibt es natürlich noch ein paar Mittel, die ich hier nachvollziehbarerweise ebenfalls nicht verraten werde. Rohe Rindsleberstreifen werden es nicht sein.

Sollte die Staatsmacht also nicht all ihre Kräfte, die sie in Unterfranken irgendwie zusammenziehen kann, in all dem Chaos, nur auf mich verwenden, habe ich sehr gute Chancen. Der Spessart ist auch heute noch ein sehr dicker Wald. Früher mit allerlei Räubern drin, dann nur einem einzigen Coronaflüchtling, der sich nur bei Nacht bewegt.

Wie viele Revierförster, Jäger und Waldbauern haben die, sie nachts um Zweie ausrücken zu lassen, sich womöglich bei mir anzustecken, mit Schießbefehl, die nicht fürchten, dass ich hinterm Hochsitz oder Holzstapel deren Lampen rechtzeitig sähe, ihnen vielleicht gezwungenermaßen mit einem Eichenknüttel sehr sanft und sorgsam eine überbriete, nur zur notwehrmäßigen lebensrettenden züchtigenden vorübergehenden selbstverteidigenden Betäubung natürlich, sich zum Gespött aller umliegenden Dörfer zu machen, die edle Jagdbüchse samt Zeiss-Fernrohr für je mehrere tausend Euronen hernach, wohl von einem Bären zerstapft, im kalt durchnässten Loden leider etwas zertrümmert wiederfindend? Zahlt die Staatskasse das alles auch?

Keiner von denen, oder allenfalls der Dümmste, wird da rausgehen. Wissend, dass der andere, vorsichtiger und gefährlicher als der ärgste Keiler, dort von ihm im Dickicht, ganz allein, zutode gebracht werden soll. Keiler haben weder Schlingen noch dünne Seile noch Japansägen. Sie legen keine Stolperfallen aus. Sie haben im Zweifel auch keine Knüttel noch gar dass sie sich auf wirksame Ablenkungsmanöver verstünden. Sie wissen auch nichts von Nachtsichtgeräten und Lasern, und nur aus Instinkt etwa, dass man in entsprechender Bewegung selbst von dem besten Schützen auf Entfernung sehr schwer getroffen wird. Keiler wissen auch nicht, wie man sich anschleicht oder unter einem Blätterhaufen verbirgt. Reizt man sie nicht weiter, so verziehen sie sich nach dem ersten Fehlschuss. List gegen List zu setzen, dafür reicht ihr Verstand nicht.

Der Hubschrauber und die Hundestaffeln haben den nicht gekriegt? Gegen den nachts raus in den Wald? So dumm ist kein Jäger.

Blieben also noch die Einzelkämpfer, vielleicht auch ein kleiner Trupp davon, sehr teure, auch nachtkampferfahrene Söldner. Gegen die, das muss ich zugeben, würde es wirklich kritisch. Feld- und Walderfahrene mit deren Können, deren Gerätschaften, deren geübten Präzisionswaffen. Hätten die auch noch die besten Hunde, so würde es äußerst kritisch. Haben sie aber normalerweise nicht.

Gegen die hilft natürlich auch kein mäßigender Knüttel mehr, alswie vielleicht bei einem sinnlos sich beweisen wollenden Förster, der sich eine Jagdprämie nebst Belobigung erhofft. Da hilft nur, einmal entdeckt, noch schneller rennen (was in meinem Alter gegen solche schwierig), besser sich gleich nicht entdecken lassen, und wenn entdeckt, sich doch so gut schnell verstecken, sie das so lange nicht merken lassen, bis dass ein entsprechender Vorsprung erzielt oder man besser einfach lange in einem wirklich guten Versteck bleibt.

Jaja. Das mag alles nicht einfach werden.

Auf den berühmten Hölderlinspruch „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“ darf man sich da nicht mehr verlassen.

Da wächst das Rettende in der Gefahr nur noch, wenn man es selber dazu macht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Deutsche als vorlauter und unhöflicher Grobian

Unsere drei sprachlichen Nahvölker, die Österreicher, Deutschschweizer und Niederländer, haben oft berichtet wie aus meiner Erfahrung uns Deutschen gegenüber sehr verbreitet einen gemeinsamen Vorbehalt: wir seien vorlaute und unhöfliche Grobiane. So holen wir uns dann in Österreich den Piefke, in der Schweiz den Sauschwaben, in den Niederlanden den Moffen ab.

Nun ist es nichts Ungewöhnliches, dass der „Kleinere“ sich vom „Größeren“ zu wenig geachtet, ja gar geringgeschätzt und bevormundet sieht.

Damit sehe ich die Sache aber nicht als erklärt an.

Denn wenn ich mich nach einem Vorsprung an Gelassenheit, Gemütlichkeit und Höflichkeit in diesen unseren sprachlichen Nahvölkern frage, dawider den derben Franken oder hochnäsigen Hamburger halte, den unwirschen Berliner, den mitunter kurz angebundenen grummeligen Schwaben oder direkten Rheinländer, so ist zweifellos was dran, dass wir den anderen zuweilen nicht ohne Grund ziemlich auf die Nerven gehen.

 

 

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Böhmermann lässt Kinder zur verröchelnden Oma lachen und singen (II)

Jedes der Kinder, die da singen, hatte oder hat zwei Omas, ja selbst der Herr Böhmermann.

Und das Beste, das Lustigste an denen ist nun, da sie nicht in die Coronakirche gingen, ihr verdientermaßen erbärmlichstes Verrecken.

Einige dieser Kinder werden später begreifen, in was man sie da hineingeschickt hat. Und deren Eltern ihnen einiges zu erklären haben. Manche werden ihre Omas jetzt schon nicht mehr sehen dürfen, weggesperrt nie mehr sehen.

Wer zum Teufel kann so etwas spaßig finden?


Dazu kommt noch dies: Schriebe ich für null Cent auf den zwangsgeldscheffelnden Böhmermann, der zudem über masse bestens zwangsgeldbezahlter Schranzen verfügt, bezüglich seines einst wohlverdienten, von allen beklatschten und belachten Ablebens ein ähnliches „satirisches Lied“ und ließe gar Kinder dafür antreten, so käme ich sehr wahrscheinlich vor Gericht, ohne dass der selber auch nur einen Finger dafür rühren müsste. Und zwar vermutlich gleich ob mehrerer Anklagepunkte.

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