Nikolayevas Bach schützt mich selbst vor Greta

Ich habe diese Aufnahme der Nikolayeva schon einmal erwähnt, es liegt erneut an.

Ohne jede Weinerlichkeit: Wenn man sich, wie ich, zum Behufe seines Blogs, einige Stunden pro Tag mit unsäglichem Unrat befassen muss und den selbst noch bei der heiligsten aller Tätigkeiten, dem Kochen, in sich umwälzt, ist das ein nicht nachlassendes Erhellungs- und Beruhigungsmittel im besten Sinne.

Probieren Sie es mal aus. Die Aufnahme taugt auch, wenn man Schönes noch beflügeln will.

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Ich bin auch für CHANGE

Herzogin Meghan Markle steht auf meisterliche Strandpoesie

Eben fiel es wieder auf, indem ich ausnahmsweise etwas royalisierte und der Herzogin von Sussex‘ kulturelle und künstlerische Leistung anhand ihres Chefredateurinnenintermezzos bei der britischen Vogue ermaß, allwo sie sich nicht nur bezüglich ihrer Leiblingspoesie offenbarte, sondern auch die unvermeidliche Greta auf dem Titel mit anderen vierzehn „Frauen“ unter das Motto „Forces for CHANGE“ stellte: überall soll es „change“ geben, also Veränderung, Wandel, einen Wechsel: aber nicht für Wechselgeld, besonders beim Wandelkampf gegen das eine, was sich nicht wandeln darf, nämlich das Klima.

Also, ich bin ganz und gar für den Klimawandel, allein schon, weil es ihn schon immer gab, jetzt gibt und auch weiterhin geben wird.

Andere Wändel aber, die sind nicht unabwendbar, nicht übermächtiger Natur.

Ich nenne da mal Abtreibung bis zur Geburt, teilweise in den USA schon legal. Es ist auch nicht von Jupiter oder sonstwem festgeschrieben, dass es dort weiterhin systematische rassistische Benachteiligung von Weißen und Asiaten gegenüber anderen Gruppen beim Bildungszugang gibt („affirmative action“). Und natürlich kamen weder Zeus noch Odin, und legten fest, dass Männer generell an vielen auch europäischen Unis und staatlichen Stellen systematisch benachteiligt werden sollten. Und vermutlich ist es auch nicht Jahwes Gesetz, dass ein Mann, wenn er sich noch nichtmal seine Testikeln entfernen ließ, ganz einfach so behaupten kann, er sei eine Frau, jeden verklagen, der das nicht mitspielen will, und zum Oberpossen auch noch beim Frauensport Preise abräumen. Welcher Gott hat angeordnet, dass die Kinderfickerfreunde von Jeffrey Epstein und Jimmy Savile auf immer den Planeten lenken sollten?

Ja, an „change“ kann ich mir schon eine ganze Menge vorstellen, durchaus Wünschenswertes und dabei Machbares. Wahrscheinlich interessiert das aber die Frauen auf dem Vogue-Titel genau nicht. Oder wenn, dann soherum, dass sie Männer noch mehr diskrimieren wollen und weiße Männer erst recht.

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Herzogin Meghan Markle steht auf meisterliche Strandpoesie

https://www.faz.net/aktuell/stil/mode-design/herzogin-meghan-markle-als-chefredakteurin-der-vogue-16316945.html

Keine Angst wegen der Royals, es wird schon noch lustig.

Prinz Harrys Gemahlin Meghan Markle durfte jetzt Chefredakteurin der britischen „Vogue“ spielen, 15 Frauen prangen auf dem Titel, Frauen, will man die unvermeidliche Greta als Frau rechnen, in Orange prangt das Motto „Forces for CHANGE“, also alles nichts Besonderes.

Dann aber legt die FAZ-Journalistin in ihrer Kritik an der Kritik an Markle im Königreich dergestalt los: „Doch die Grabenkämpfe, mit denen dieses Land unter dem Eindruck des Brexits schon genug zu tun hat – hier die Weltoffenen, Entspannten, dort die von Zukunftsängsten und dem Verlust ihrer nationalen Identität Besessenen – werden auch zunehmend an ihrer Personalie entlanggeführt.“

Aha, hier die Entspannten, dort die Besessenen. Also über 50% Besessene im Königreich, leider mehr als Entspannte…

Das ist zwar etwas grob, aber im Grunde liest man Ähnliches jeden Tag, vielleicht eher bei Spiegel und taz als bei der FAZ, doch was soll’s.

Der Spaß kommt nämlich jetzt:

‚Im Heft steht auch ein Gedicht, „A Note From the Beach“ von Matt Haig. Es geht um den weiten Strand und die kleinen Menschen. Immer wieder ist die Rede vom Körper. Zum Beispiel: „I am entirely indifferent to your body mass index. I am not impressed that your abdominal muscles are visible to the naked eye.“ Eines ihrer Lieblingsgedichte, steht daneben.‘ (Hervorhebung des „Gedichtes“ von mir.)

Ich versuche mich mal an einer Übersetzung dieses poetischen Meisterwerkes:

„Ich bin gegenüber deinem Körpermasseindex völlig gleichgültig. Ich bin nicht beeindruckt, dass deine Bauchmuskeln mit bloßem Auge sichtbar sind.“

Das ist mal ein Ding. Mit dem Spruch also macht die moderne Frau den Strandbeau an, den sie absahnen will.

Wie wäre es damit, es könnte ja auch ein geistesgesegneter Mann interessant sein und an diesem Strand, wenigstens theoretisch:

„I am entirely indifferent to your intelligence. I am not impressed that your well-spokenness is audible with the bare ear.“ (Variante: „I ain’t givin‘ a fuck concerning the content of your skull. I ain’t fuckin‘ impressed that yer posh talkin‘ is heard by my bare snatch.“)

„Ich bin gegenüber deiner Intelligenz völlig gleichgültig. Ich bin nicht beeindruckt, dass deine Beredsamkeit mit dem blanken Ohr vernehmbar ist.“

Welcher Mann, um wieviel mehr welche moderne Frau, denn das ist ja nicht festgelegt, lässt sich nicht gerne am Strand aufreißen, wenn seine beziehungsweise ihre Vorzüge gleich so unmissverständlich erkannt und anerkennend zum Ausdruck gebracht sind?

Auch die bestimmte Zartheit der Poesie. Zwei klare Aussagesätze, jeweils mit Ich beginnend, der zweite hat noch einen Nebensatz, sie sagen im Grunde dasselbe: und besonders elegant die Negation im zweiten: und dann noch der geniale Kontrast zwischen dem gehobenen „audible“ und dem volksnahen „with the naked ear“.

Trotzdem, keine Angst, ich werde hier nicht noch mehr Lieblingsgedichte der Herzogin von Sussex würdigen.  Sowieso soll man erhabene Poesie nicht auseinandernehmen, einfach wirken lassen und fühlen. So wie Frau oder Herr Bamboozle bei der Anmache am Strand.

 

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Epstein-Thriller: Noch ohne Außerirdische

Indem das mit Epsteins saudischem Pass noch im Dreh, viele große Fragen noch offen oder gar nicht richtig gestellt, fällt mir gerade nur noch eines ein, was in dieser Sendereihe noch nicht vorkam, das der Sache noch einen richtig geilen Turbo geben könnte.

Wo sind, bei all dem, die Außerirdischen? Wieso frägt keiner nach denen?

Hallo? Sonst werden die doch allenthalben ins Spiel gebracht, weshalb bei diesem Monster, Spießgesellen der Reichsten und Mächtigsten von der Dritten Art, da nicht, hä?

Bringt die Sache nicht alle Zutaten mit, Menschenexperimente, Menschenaussaugung, Transhumanismus, alles, was sonst so gerne in diesen Zusammenhang gerückt?

Egal. Ich merke schon, dass diese Folge noch nicht reif ist. Vielleicht erscheint sie nie. Schließlich muss sie belegbar echt sein, den ganzen Fall wenn auch selektiv und verknappt, durch andere Brillen zudem, aber wie aufgeführt redlich auf die Weltbühne zu bringen.

 

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„High Society Pedopimp“ – Epstein-Thriller derzeit mein Liebling

In der Epstein-Sache geht es jetzt zunehmend um Ghislaine Maxwell, dessen umtriebige langjährige Hauptfreundin und vermutliche Puffmutter, die auch schon einschlägig angeklagt war, ebenfalls günstige Deals machte, jetzt schon, ob neuerlicher Vorwürfe, beantragt hat, dass die Ermittlungsakten von damals versiegelt bleiben mögen, was aber ungewiss, eben da es eine Anklage auch wegen „conspiracy“ geben könnte, mit folgender Öffnung.

Und indem ich dies schreibe und nach Ghislaine, die noch nicht angeklagt, fahnden will, erfahre ich, dass Epstein verletzt in seiner Zelle aufgefunden worden sei, Befund und Grund noch unklar.

Und indem, wie ich dann immerhin auch herausfand, über die Tochter des Medienmoguls Maxwell, vermutlich Mossad-Agent, dann irgendwie doch Großdieb, endlich vom Boot gefallen, dass sie erst 57, zudem sicherlich entscheidend auspacken könnte, selber Opfer Epsteins arme Frau und unter Druck und so, Kronzeugenregelung, vielleicht nur fünf Jahre statt 43, wird die Gefahr für gewisse Leute noch realer. Epstein lebt immerhin noch, und vielleicht überlebt sie auch. Will so ein Weib 43 Jahre im Knast verschimmeln?

Ich schaue mir ja gerne Filme an, in denen intelligente großangelegte Verschwörungen von richtig üblen Typen ausgeheckt werden und die entsprechenden skrupellosen Banditen im Felde dazuhelfen: Zur Zeit aber schlägt nichts den Epstein-Thriller. Der ist echt, es gibt kein fertiges Drehbuch, wie lange er dauert und welche Volten er noch schlagen könnte, ist ungewiss, und es bleibt bisher die ganze Zeit spannend.

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USA: Antirassisten fressen Antirassisten wegen Rassismus

In den schönen USA werden – wenn sie weiß sind – jetzt auch bestverbürgte Antirassisten, indem sie bestimmte Linksextremismen nicht mittragen wollen, als Rassisten hingestellt, worüber Trump sicherlich lacht, denn genau deshalb wurde er eben noch so beschumpfen, auch von jenen, die jetzt im Visier derer, die hinter dem Schimpf gegen ihn standen. Der ganze Irrwitz ist in diesem Viedeo sehr gut angesprochen. Lohnt sich.

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Epstein: Jenseits von Hollywood

Der Fall Epstein ist schon mit seinen bislang entdeckten Verzweigungen derart bizarr, dass kein Drehbuchautor mit einer ähnlichen Geschichte in einem halbwegs ernstgemeinten Krimidrama damit hätte landen können.

US-Präsidenten, Whiskymilliardäre, Royals, Hollywoodstars, Menschenforschungsprogramme in Harvard, Pornoinsel mit Gruftbrand, hineinverschakalter Minister tritt zurück, ein alter abgelaufener falscher Pass mit saudischer Adresse taucht auf, der Paps vom Generalstaatsanwalt hat den Beschuldigten gefördert, dessen Milliarden aus irgendeinem Nichts kamen, denn als unstudierter Mathelehrer fing er an: schon jetzt eine unglaubliche Räuberpistole, und dabei ist das noch lange nicht alles.

Abgesehen davon, ob Epstein sich kooperativ zeigt oder nicht, ist jetzt wohl der Wille der Ankläger entscheidend, deren Mut und Kraft. Denn da Epstein auch verschwörerischer Machenschaften beschuldigt ist, können sie die Sache erheblich ausweiten.

Achja, zum Schluss noch ein guter Witz, frisch von Alan Dershovitz, Staranwalt, Kunde, Verteidiger Epsteins, Knittergreis inzwischen: Der hat jetzt erklärt, mit ihm habe es gar keinen Sex geben können, bei den Massagen, denn er habe immer die Unterhose anbehalten.

Corbett zeigt, dass es jetzt erst so richtig gegen die Schlimmsten geht.

Das sind nämlich die Verschwörungstheoretiker, also jene, die glauben, was sie sehen.

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Lieber Zombie

Manchmal werde ich angeschaut, als wäre ich ein Zombie.

Nein, es liegt nicht an den Narben in meinem Gesicht.

Die trage ich schon so lange so selbstverständlich, dass mir deswegen weder Entsetzen noch Mitleiden mehr entgegenschlägt, von Kindern nicht noch Erwachsenen.

Dann aber komme ich in eine Lage, in der ich entweder gefragt werde, wie meine Handynummer laute, oder ich bitte selber darum, kurz telefonieren zu dürfen. Somit kommt raus, dass ich kein solches Teil mit mir herumtrage und auch keine aktive Mobilnummer habe.

Gerade noch hielt man mich – indem ich nicht immer völlig zerlumpt oder in meiner Waldkleidung auftrete, wenn ich Städte berühre, auch meine Rede höflich und angemessen wirkte – für einen Menschen, und plötzlich bin ich ein schwer nebichter, vielleicht gar gefährlicher Zivilisationsverweigerer, ein verdächtiges Subjekt. Ein Irrer vielleicht?

Inzwischen sind fast alle öffentlichen Fernsprecher abgeschraubt, im Stuttgarter Hauptbahnhof zum Beispiel gibt es gar keinen mehr. Der Rest funktioniert nur noch mit Karte. Ich weiß nicht, ob schon überall, aber so sagte man es mir in einem „Store“ der Telekom. Der mir allerdings keine Vorauszahlkarte zu verkaufen wusste.

Ich werde, denn so sehr bin ich tatsächlich ein Zombie, nicht so einfach bezähmt werden. Lässt mich in Not keiner telefonieren, so geht es halt nicht. Daran sterben höchstens andere. Ja, vielleicht auch ich, hätte ich doch womöglich noch einen Notruf absetzen können, mit meinem Schmerzphon, schwerverletzt allein im Wald.

Kann sein. Da ich aber kein Handy nie nicht dabei habe, verlasse ich mich, wie früher,  auch nicht darauf, noch einen Notruf absetzen zu können, wenn ich so dranhange, dass das die letzte Chance. Ich passe lieber selber auf mich auf. Und ich meine, dass damit meine Überlebenschance nicht geringer liegt als jene derer, die immer meinen, übermütig, noch gerettet werden zu können, solange Empfang und Akku in Ordnung.

Ich will eben nicht jederzeit geortet werden können, gar noch den Vorwurf hören, wie lange ich denn mein Handy nicht abgehört hätte, von jedem Kasper und wegen jeden Scheißenendrecks. Gebe ich mir nicht mehr. Dessen hatte ich genug, als ich mehrere kleine Firmen leitete, viele Mitarbeiter wegen Dingen gar wie fehlenden Klopapiers in der Filiale sich erfrechten, bedenkenlos, mich darob anzurufen. Schicht war dann irgendwann im Schacht.

Lieber Zombie, lieber Modernitätsverweigerer, als beliebig anderer Depp, angefangen mit der NSA bis hin zum kleinsten Sinnlosen.

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LGBT bis zum Abwinken

Eine Erhebung kommt zu dem „alarmierenden“ Ergebnis, dass die junge Genaration in den letzten Jahren intoleranter gegenüber der LGBT-Community geworden sei. Eine „dunkle Stunde“ sei das für diese, politisch wie kulturell. Und natürlich sei „hate speech“ im Netz dafür verantwortlich undsoweiter (auch dass das US-Miltär keine Transen haben will…).

https://eu.usatoday.com/story/news/nation/2019/06/24/lgbtq-acceptance-millennials-decline-glaad-survey/1503758001/

Nun, Carl Benjamin kommt zu einem anderen Schluss, thematisiert in diesem Video die Frühsexualisierung von Kindern durch die LGBT-Bewegung. Auch wenn es einen teils graust, das lohnt sich anzuschauen und anzuhören.

Ich schließe mich seiner hier

erschienenen Interpretation der Ergebnisse der Studie – sollten diese wenigstens einen tatsächlichen Trend anzeigen – ganz wesentlich in dem Punkte an, dass man als „normaler“ Jugendlicher einfach irgendwann genervt sein kann, wenn praktisch überall die entsprechenden Fahnen wehen, über Rathäusern, den Eingängen zu Unternehmensniederlassungen, an jeder Ecke. Was sich dann auf ihre Einstellung negativ überträgt.

Auf die naheliegende Idee, dass das Missverhältnis in der Aufmerksamkeit und Unterstützung im öffentlichen Raum (dazu die vielen „Künstler“ der Musikindustrie, die man kaum noch unbunt sieht) schon jungen Leuten unangenehm auffallen könnte, auch zu sehen, wie auf den „Pride Parades“ schon Kinder LGBT-verkleidet herumgeführt werden gleich Papageien, möchte mancher fragwürdig finden: nein, auf die kommt man nicht, denn darauf darf man gar nicht kommen.

So ziemlich allgemein anerkannte Zahlen besagen, dass zur LGBT- Gemeinde etwa 3% der Bevölkerung in westlichen Ländern zu rechnen sind. Von der Lautstärke her mindestens zehnmal so stark vertreten, fällt da ein Missverhältnis auf.

Und wenn nun Transen (die gehen natürlich immer von biomännlich zu scheinweiblich) auch noch den Frauensport aufmischen, die echten Frauen chancenlos, mag das ebenfalls keine langfristig intelligente Werbung für noch mehr „Toleranz“ sein.

Aber egal, man wird jetzt auf noch mehr „Aufklärung“ setzen (an den Schulen kann es in den letzten Jahren kaum gelegen haben, oder etwa doch, haben auch die einfach überzogen?), man braucht noch mehr Fahnen und Solidaritätsadressen, noch mehr Zensur gegen „hate speech“, noch mehr Umzüge und Kampagnen.

Und wenn es dann nächstes Jahr noch dunklere Stunden gibt, dann muss man eben nochmal ein paar Schippen nachlegen.

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