Chess Is Racist, Fascist, Misogynist, Debases Humans

I’m working on it. Chess is a vile „game“.

As yet I could only prove and publish it in German, here:

Schach gehört als rassistisch, faschistisch und frauenfeindlich verboten und geächtet: Schach ist sittenwidrig

(Chess must be forbidden als racist, fascist and misogynist and banned: Chess is immoral)

And here:

Schach ist menschenverachtend

(Chess debases humans)

More is to come.

There will be English versions.

Not as translations, but as versions.

 

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Vom Lobe und der Schutztextkunst

Gestern lobte ich vor einem Freund einen anderen Freund, den er nicht so gut kennt wie ich, als „einen der konkretesten Männer, die mir je begegnet sind“.

Lassen wir mal fallen, dass „konkret“ ein recht vernutztes Fremdwort ist, man kann es sinngemäß durchgehen lassen, gutes Deutsch ist das aber nicht: Gut, es war spät in der Nacht, wir waren am Telefon schon ein wenig in Laune, doch hätte ich wohl besser gesagt „gerade“.

Der also Gelobte ist nämlich in seiner Art durchaus nicht grob, in vielerlei Hinsicht vorbildlich diskret, hält aber nie hählinge hinterm Berge, kommt vorzüglich gerne bald auf den Punkt, vergeudet Zeit und Lebenssaft nicht gerne auf allzu Ungefähres und langes spekulatives Gerede, also, dass ich mich in meiner notorischen Schwatzsucht da lieber rechtzeitig selber zur Ordnung rufe, schon noch gerne ich selber bleiben will, aber immer wieder ein Vorbild an kluger Unmittelbarkeit und Tüchtigkeit erlebe.

Immerhin habe ich mit „konkret“ nichts Grundsätzliches falsch gemacht. Ich wollte das Lob aber wirklich angemessen satt setzen, zumal, indem ich den Superlativ beizog, und so bin ich mir, auch wenn mein Gegenüber mich vom Sinn her wohl gut und richtig verstand, meiner ungenauen, recht eigentlich schlampigen, nachlässigen Wahl, auch wenn „konkret“ manche heute mehr beeindruckte als „gerade“, doch ziemlich gram.

Nicht ganz in den Adjektiveimer gefallen, aber etwas darüber gestolpert.

Schlecht oder ungenau und fahrlässig beschimpfen, das sollte man natürlich auch nicht tun täten wollen. Schlecht oder ungenau und fahrlässig loben, das sollte man sich aber vielleicht noch umso weniger unterkommen lassen.

Denn letztlich beleidigt man den zwar ehrlich, aber nicht richtig Gelobten dadurch. Womöglich bringt man seinen Widersachern so unabsichtlich ein geflügeltes Spottwort auf ihn aus, beschädigt ihn schlimmer, als dessen übelste Verleumder und Feindwortkocher es ohne diese Zutat je vermocht hätten. Es gab – und gibt sie immer noch – schon vor Jahrtausenden bezahlte Zutodelober.

Zum Glück hagelt es bei mir – rein coronabedingt – gerade nicht so viele lukrative Angebote, irgendwo Laudationes auf epsteinische Prinzen und Milliardäre und Impfpäpste zu halten, wo Fehler wie oben für mich selbst, nicht nur im Sinne einer Weiter- und Wiederbeschäftigung, ziemlich fatal sein könnten. Selbst nahe oberhalb von Rohrbach gibt es eine Brücke, wo man auf die ICE-Gleise fallen kann. Dazu eine herrliche Schneise zum unbeobachteten vorspessartlichen Sichhinlegen.

Insofern ist dies natürlich das, was man einen Schutztext nennt. Man zieht irgendwas bei, baut es auf, nur um die eigene Unfähigkeit deutlich zu machen, damit nicht mehr gefragt, aus dem Spiel zu sein.

Es ist zwar immer recht riskant, Zuflucht bei einem eigenen Schutztext zu suchen, denn es mag allein die Rachsucht und der Drang darnach, ein Exempel zu statuieren, dumm gegen einen ausschlagen: Andererseits aber wird man mit Sicherheit nicht mehr eingeladen, es sind genau die Aufträge weg, die man nicht haben will.

Auf jeden Fall sind nach einem derartigen Schutztext die Karten völlig neu gemischt. Womit ich keineswegs dazu rate, Schutztexte als Hündchenleckerli zu betrachten.

Wer wissen will, wann und wie man gute Schutztexte schreibt, dem empfehle ich ein Studium der klassischen 36 Strategeme, dazu meine weiteren, alswelche im Altarchiv zu finden.

Als Faustregel führte ich an, dass man im Schnitt nicht öfter als ein Mal im Jahr (besser weniger) einen echten Schutztext brauchen sollte.

Mehr zur sinnigen Anwendung der Schutztextkunst zu gegebener Zeit.

 

 

 

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Schach ist menschenverachtend

Schach ist noch viel menschenverachtender als ich es in diesem Beitrag, der weltweit schon gut aufgenommen wurde, beschrieben habe:

Schach gehört als rassistisch, faschistisch und frauenfeindlich verboten und geächtet: Schach ist sittenwidrig

Denn man demütigt und verspottet die leichthin in den Tod geschickten „Bauern“, also das Proletariat, in diesem „Spiel“ auch noch damit, dass man etwa den Antifaschisten der A-Linie „Anton“ nennt, jenen der H-Linie „Harry“, sie unter diesen Namen direkt in ihr Verderben hinein anfeuert, und etwa „Anja“ oder „Helen“ heißen sie nie. ProletarierInnen werden allsamt männlich benamt, alles Weibliche abzutun.

Dabei sind die „Bauern“ die einzigen auf dem Brett, die eine Transgenderfähigkeit im Tornister haben, schließlich können sie zur Dame werden, tun das durchgekommen selbstlos auch fast immer, weil es der Truppe mehr bringt. Sie lassen sich in eine Dame regelrecht zwangvergendern, denn nur sehr selten bringt ein Springer in der Umwandlung mehr, Turm oder Läufer so gut wie nie.

Und, noch arglistiger: Somit könnte es im Prinzip zu 18 Damen kommen am Brett, indem die Urdamen bleiben, alle „Bauern“ zu Damen umgegendert, nur hat die faschistische Regelstruktur des „Spiels“ das  unmöglich gemacht, denn wo sollen da bis 18 Damen noch die Könige stehen? – Das Patriarchat steht, echte Frauenpartizipation, zumal von Transfrauen, findet nicht statt.

Auch stellt sich die Frage, weshalb weiße Figuren sich auf schwarzen Feldern bewegen dürfen, weshalb es überhaupt weiße Felder gibt und weiße Figuren. Warum dürfen weiße „Spieler“ mit weißen Figuren weiße Felder besatzen, überdies auch noch schwarze?

Und wieso kann ein weißfarbiger Läufer, wenn er schwarz ist, nicht auf Schwarz umrassen, wenn er damit die entscheidenden Felder gegen den Faschismus bestreichen kann, ja selbst tödlich das Eckfeld gegen den feindlichen Tyrannen? Wo bleibt auch da die soziale Gerechtigkeit, wo bleiben Antirassismus und Antifaschismus?

Und genau betrachtet ist auch der Springer ein schlimmer Dinger. Möchte er auf den ersten Blick trotz seines Geschlechts halbwegs sympathisch erscheinen, hüpft er doch mit jedem Zuge in die andere Rasse, so bedroht er doch, solange er steht, immer nur Andersrassige, und macht durch seine Rassenwandlungsfähigkeit oft selbst einen Läufer, der die bisher nicht hat, platt, indem er sich auf ein andersrassiges Feld, ganz frech und zentral am Markt, unangreifbar hinstellt, des dummen, rassegebundenen Läufers glatt hohnlachend. Entscheidet sich einfach für eine Rasse, und der Läufer ist ausgerasst.

Und über diesen Perversoffizieren steht wie über allem der König, und kein „Bauer“ kann je König werden. Nicht einmal reicht es, wenn der Gegentyrann nur zwei Spinger hat, solch rasselose Gesellen, mit Springer und Läufer reicht es erst, wenn der Gegenfaschist weiß, wie es geht. Oft genug kommt der scheinbar unterlegene Faschist sogar mit „Minusbauern“ durch seinen andersrassigen Läufer davon. Wäre da Rassewechsel erlaubt, wiederum keine Chance.

Was dächte ich mir, bei aller schönen Reichweite, als Läufer, wenn ich den Rest der Offiziere, die Dame und gar den kreuzlahmen König sähe? – Dass ich allein die Rasse nicht wechseln kann, auf immer weiß oder schwarz sein muss. Und ich darf noch nicht einmal, glühend vor Neid und Wut, jeden Springer, ja gar Turm, schlagen, der mir vor die Flinte kommt, weil der kommandierende Faschist mich zunächst aufsparen will, weiterghende quälende Pläne für mich hat. Mich womöglich für zwei lausige Bauern opfert, weil er meint, hinreichend Angriff dafür zu bekommen, oder einen dieser Loser bis zur Dame durchzuschieben.

Das „Spiel“ ist an Grausamkeit nicht zu überbieten. Für den König wird, bis zum Letzten alles und jeder und jede und ein Jedes verheizt, und nur einer wird nie geschlagen, ja, genau, der König.

 

 

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Schach gehört als rassistisch, faschistisch und frauenfeindlich verboten und geächtet: Schach ist sittenwidrig

Weshalb Black Lives Matter, die Antifa, die LGBTQ-Bewegung, sämtliche FeministInnen und AntirassistInnen das Schachspiel noch nicht als toxisch männliches weißfaschistisches Unterdrückungsinstrument angeprangert haben, erschließt sich mir nicht.

Das fängt schon damit an, dass Weiß im Schach immer den ersten Zug hat, einen hautfarbenbedingt gewichtigen Vorteil von Geburt an. Zunächst müsste also Schwarz zum Ausgleich für tausend Jahre diesen Vorteil haben, auch zumal damit Nichtweiße und Frauen endlich befreit aufspielen könnten.

Denn dazu die maskulistisch perfide und perverse Hierarchie der Figuren. Zumal auf Deutsch, wo nicht einmal, wie im Spanischen etwa, die Türme weiblich sind: DER König, DER Turm, DER Läufer, DER Springer, DER Bauer. Nur die Dame ist weiblich (Schach wurde vor Gender Studies erfunden). Und die gilt arglistigerweise als die stärkste Figur: Wichtiger aber als sie ist immer der wehleidige König, der sich meist bis zum Endspiel hinter Bauernmauern versteckt, dem die immer darunter gedemütigte Dame bis zur Selbstaufopferung zu dienen hat. (Im Englischen kommt noch hinzu, dass der Läufer ein Bischof ist, oft noch mit Kreuz oben, ein weißchristliches, männliches Unterdrückungssymbol par excellence, wie im echten Leben dem Ritter, der das entlang desselben weißfaschistischen, misogynen Systems nicht weniger erfüllt, öfter überlegen als umgekehrt.)

Die Arbeiterklasse nun, die „Bauern“, indem sie auf dem Schlachtfeld jederzeit skrupellos geopfert werden, wenn daraus auch nur ein geringer Vorteil für die Offiziere oder zumal den König oder auch nur etwas Entsatz zu vermuten, darf, damit fast immer todgeweiht, nur nach vorne in die gegnerischen Reihen marschieren, sich von den Unterdrückten der Gegenseite massakrieren zu lassen oder von deren Offizieren, ja selbst deren König, der zumal im Endspiel ein wahrer Bauernfresser werden kann, sich durch ganze Proletarierketten fräsen. Ein Bauernleger wie aus dem Bilderbuch. Und ganz mit Fleiß kann der vorrückende Proletarier seinen Kameraden ja nicht direkt von hinten schützen, sondern nur schräg von hinten, was die Sklaverei vervollkommnet, indem, haben sich die Proletarierreihen vollends ineinander verhakt, die Offiziere (die „Bauern“ gelten nicht einmal als „Figuren“ – englisch „pieces“ – so sehr werden sie als Kanonenfutter verachtet) sie dann bis hin zum blutigsten Siege oder einem Waffenstillstand nacheinender sonder Erbarmen einzeln guilottinieren, in Scharen niedermachen als wären es Fliegen.

Von daher sollte Schach im Grunde ganz verboten werden. Man denke nur daran, was es bedeutet, wenn Kinder derlei menschliche Abgründe als harmlos vorgeführt bekommen, als Sport, als Vergnügen, als Denkübung, gar als Kunst. Das Spiel ist sittenwidrig.

Oh, da sehe ich gerade, dass es fünf vor Viere, gleich spielt Magnus Carlsen die zweite Runde des Chessable Masters-Finales gegen Anish Giri, das will ich nicht verpassen, noch gibt es das im Netz, ich schreibe meinen Aufruf also erst nachher vollends fertig, vielleicht schon in einer der Wettkampfpausen.

Uff. Magnus Carlsen hat Anish Giri über ein Bauernopfer in einer für eine Schnellpartie besonders bemerkenswerten, anschaulichen, grandiosen Weise besiegt.

Ich mache den Sack jetzt erstmal zu, kleine Änderungen später vorbehalten, die zweite Partie beginnt in vielleicht sieben Minuten, die will ich nicht verpassen, also haue ich den Artikel jetzt einfach so raus, Sucht ist nunmal Sucht.

Nachtrag 17.25

Die zweite Partie der zweiten Runde ist eben ins Remis abgesackt, nachdem Giri und Magnus (der sich dafür, hernach erkannt, mit dem Kopf auf den Tisch schlug, was sonst kaum je von ihm gesehen) beide eine sehr naheliegende und einfache Mattangriffslage übersehen hatten, die nicht zwingend zum direkten Matt, Giri aber durch Materialgewinn zweifelsfrei zum Endsiege geführt hätte. Shit happens.

Nachtrag 18.20

Magnus hat die dritte Partie zu großer Verwirrung der Kommentatoren mit Weiß so scheiße gespielt, dass sie ihn klar am Abgrund sahen (Peter Svidler, Russe, schlug in aller Not einen Zug vor, der, wie seine Großmutter gesagt hätte, sei „as ugly as my life“, auch „something is obviously not functioning“), dann aber verkünstelte sich Anish, indem Magnus zudem lange in jämmerlicher unmagnusscher Zeitnot, durch Unentschlossenheit und inkonsequentes Spiel doch noch ins Remis. Klar ist, dass mit Magnus gerade was nicht stimmt. Mit Anish aber auch. Nach der weltmeisterlichen ersten Partie in der zweiten und dritten ein glatter Qualitätsabsturz. Jetzt muss Giri mit Weiß gewinnen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, so hart ist das, sonst ist er draußen, Magnus Turniersieger.

Nachtrag 19.10

Magnus kam in der vierten Partie sehr schlecht aus der Eröffnung, Anish spielte glänzend, hatte ihn schwer, im Grunde gewonnenermaßen am Wickel, machte dann aber einen fatalen Fehler, so dass er am Ende nur ein Remis durch Dauerschach hatte, damit an einen Magnus, der klar von der Rolle, hintereinander drei Siege zu Remisen vergab, was ihn das gesamte Finale kostete. Magnus pflegt anders zu siegen. Vermutlich schämt er sich gerade öffentlich für sein lausiges Spiel und solch unverdienten Sieg.

Nachtrag 19.20

Man sieht an obigem Beispiel, welches, bis zurecht aus dem Netz gelöscht, dass Schach auch auf höchster Ebene von lauter psychisch Gestörten „gespielt“ wird. Dieses „Spiel“ hat nichts mit echter menschlicher Vernunft zu tun, und da hilft es auch nichts, es wird dadurch vielmehr unterstrichen, dass die beiden eben vorgeführten männlichen Faschisten – Carlsen ist ganz weiß – sich als behinderte, zögerliche, verzogene, unsichere, moralisch nicht gefestigte, möchtegernhalbstarkenhafte, selbst vor ihrem devoten Publiko erbärmlich versagende kleine Jüngelchen erwiesen haben, fast schon bemitleidenswerte Minimachos, die nicht einmal mehr all den weißen Rassisten und Frauenhassern ihrer Fanbasis (es gibt da viele indische und chinesische Fans, die die Weißheit des „Spiels“ einfach leugnen, auch „Spitzenspieler“, die voll bei der Sache sind, so weit reicht der Menschheitsbetrug) heute, außer in einer vermutlich abgesprochenen Partie, etwas Achtung abzuringen vermochten.

Insofern könnte das „Spiel“ vielleicht auch ohne Verbot und Ächtung regelrecht und regelgemäß entlang seines eigenen faschistischen Wesens recht zügig abyssosjämmerlich verrecken. Am Ende „spielen“ nur noch nachweislich degenerierte Weiße das „Spiel“ (degeneriert sind sie ohnehin alle), und das „Spiel“ ist mit deren längst fälliger Entsorgung dann bald mitabgeschafft.

 

 

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Magnus gibt seine Kryptowährung auf

OK, lange hat sie nicht gehalten, meine Kryptowährung, allzu geschwätzig rollte mir Coin nach Coin davon.

Da ich als endgültigen Todesstoß meiner freien Währung im dritten Teil Twitter und deren TOS konkret benannte, verbrannte ich auch mein Portfolio, meine ganze Blockchain ist im Eimer, ich habe ja kaum noch was zu verstecken, was sind meine zwei oder drei Coins noch wert?

Ja, da ich immer noch etwas sportlicher denken und schreiben kann als mancher Trandrüsel, werde ich jetzt, da alles Wesentliche dem folgend suchend Wissenden eigentlich schon gesagt, mit dem Mining nicht aufhören, und seien es zunächst nur lumpig anmutende Commentary Coins. Noch sehe ich nicht ein, warum meine erste Kryptowährung insgesamt zu einem Verlust geführt haben müsse.

Allzumal ist die Hauptrede, mit all ihrer gesamtgesellschaftlichen Bedeutung, ja noch gar nicht vorgetragen. Schließlich geht es insgesamt um Selbstbestimmung und damit um unsere Freiheit als solche. Alsomit werden im Zusammenhang nicht nur diese Verträge im Augenmerk stehen, beispielhaft ja, viel weiterreichend aber noch als sichtbarer Ausgangspunkt, damit Verbundenes anzusprechen.

Vielleicht muss die Hauptrede auch noch warten, bis dass erstmal Twitter deftig gezwackt ist. Der US-Paragraph (OK, es ist ein „Act“, 230 heißt er) noch ausgedürsteter nach seiner wahrhaftigen Anwendung schmachtet und es gemäß deutschen Rechts erste Erfolge von Einzelklägern gibt.

Man lache. Das ist das Beste. Und wenn der letzte Coin rollt.

Nachtrag

Die Verträge, um die es geht, betreffen MILLIARDEN Menschen. Insofern lache ich nicht. Und insofern sei auch verstanden, weshalb ich hier darum ein derartiges Aufhebens mache. Ganz mit Absicht erstmal allein. Ohne schon angeschaut zu haben, in welchen Prozessen sich wer schon verzettelt hat. Denn sie müssen sich alle verzettelt haben. Sonst gäbe es diese Verträge schwerlich noch. Kaum jemand scheint genau hingeschaut zu haben, und wer begriff, dass da etwas faul sei, der hielt lieber die Klappe oder sah keinen Weg oder ging nur einen stümperhaften. Tut mir leid, anders erklärt sich mir das derzeit nicht. Und, nochmal, genau deswegen gehe ich jetzt so ungestüm vor. 

Daran denkend, vergehen mir erstmal auch alle Scherze. Wozu habt Ihr Jura studiert? Nirgendwo ein Mandant, der Euch für die gerechte Sache bezahlt? Niemals ein „pro bono“, keine Großkanzlei in New York oder Frankfurt traut sich? Alles nie gelesen, die TOS von Twitter, wozu, nichts in deren Weiterungen begriffen? Und wenn begriffen, geschwiegen und nichts getan? Warum? Aus Angst etwa? Studiert man etwa Jura, nur um selber am besten davonkommen zu können? Kein Ethos? Oder kein Verstand? Oder keinen Arsch in der Hose?

Oh, ich sehe gerade, dass ich im Nachtrage doch noch mit dem Tiradieren begonnen habe, das auch noch recht pauschal gegen die juristische Gilde, indem ich heute mit einem Fachjuristen ein sehr freundliches und aufschlussreiches Gespräch zur Sache hatte, womit das ziemlich ungerecht wirkt; ich denke aber, man versteht die Fragen in der Tirade dadurch nicht abgeschwächt sehr wohl, eben grobschnittig aufs Ganze gesehen.

Wäre ich jetzt ein kleiner ambitionierter Anwalt von erheblicher Energie und auch noch Rechtskunde genau hierfür, klein nur, weil genau auf meinen Gebieten die Wölfe bislang Sozialarbeiter, ich daher nicht richtig mitspielen durfte, nähme ich mir, hätte ich das anregende Glück gehabt, beim Laien Magnus Wolf Göller mal was zu den TOS von Twitter zu lesen, die Sache nächteweis ernsthaft vor.

Ein „Strike“, irgendwas aus irgendeinem Paragraphen mit vergleichbaren Präzedenzurteilen zusammengebracht, und ER ist der Held, der Star, vielleicht schickt er mir noch eine anständige Flasche Rotweins.

Vielleicht schlägt auch irgendwann ein Staatsanwalt über die Stränge und baut einen gesamtgesellschaftlich relevanten Menschenrechtskasus auf. Pensionierte Richter sagen, sie sähen zunächst keine juristischen Fehler in der Beweisführung des Staatsanwalts.

Daraufhin tobt alles, was links von extremst rechts, dass dies ein konspirativer Anschlag von rassistischen Rechtsextremen auf die Freiheitsboje Twitter sei, der Mob geht auf die Straße, Twitter vor den Übergriffen vor diesem wie den übelsten aller Winkeladvokaten (das Wort kennen sie natürlich nicht, sie nennen sie „Jurinazis“) zu beschützen, alle niederzuhauen, die Vertragszweifel haben.

Habe ich mich, habe ich Sie gerade in eine Art völlig abseitige Märchenwelt weggetragen? Was sehen wir seit Jahren, verstärkt seit Monaten, wie weit ist das entfernt davon?

Nachtrag II

Das mit der obigen Märchenbebilderung tut mir leid. Man soll nicht noch mehr Trugbilder in die Welt setzen. Außerdem ist Twitter bislang nicht nachweislich rechtsextrem.

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Magnus mit eigener Kryptowährung (III)

Es gelang mir nunmehr, fachlichen Rats einzuholen, alswelcher meine grob geschilderte Draufsicht im ersten und im zweiten Teile keineswegs verwies, nur eben hin auf die schwierige juristische Lage.

Damit ist es an der Zeit, die Katze noch weiter aus dem Sacke zu lassen: Die genannten Verträge findet man als TOS oder AGBs führender Internetfirmen, wer da mal genau nachliest, zumal mit Blick aufs Urheberrecht, der kann, gut gefüttert durch meine zahlreichen Andeutungen und Hinweise, selber herausfinden, wo im Kern und dann in den Nebenbedingungen der Hase im Pfeffer liegt.

Voraussichtlich morgen schon werde ich gleichwohl weitere meiner Magnuscoins rollen lassen, indem ich eine konkrete Vertragspassage einer der Firmen hier auf Englisch und Deutsch auffahre, dann erstlingsweis abklopfe. Da sollte ich dann auch den US-Paragraphen verständlich mit beiziehen und einige Fragen ausdrücklich auf den Punkt stellen.

Vielleicht bin ich bis dahin auch schon so weit, deutsches und EU-Recht weitergehend mit einzubeziehen. Bisherige wegweisende Urteile und Nichturteile.

Also gut. Die Zeit drängt, dreimal macht sie mir keiner. Also muss bald Butter bei die Fische. Text und Textkritik auf den Tisch.

Ach komm, Magnus, einen Coin noch, sei nicht so schwabengeizig: Die Firma heißt Twitter.

Nachtrag

Es mag länger dauern als bis morgen oder gar übermorgen.

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Magnus mit eigener Kryptowährung (II)

Wie werden nun die Anwälte der Vertragsgeber reagieren?

Sie werden, wofern es überhaupt gelingt, die Sache grundsätzlich vor höhere Gerichte zu bringen, erstens auf die Vertragsfreiheit hinweisen, dass keiner gezwungen gewesen sei, den Vertrag einzugehen, dass, wie immer, allenfalls Einzelpersonen, die sich konkret durch eine Vertragsverletzung geschädigt sähen, Klage erheben könnten, potentiell erfolgreich nur, wenn sie tatsächlich einen nachweislichen Schaden durch eine solche erlitten hätten.

Folgen die Gerichte dieser Interpretation nun, nämlich, dass der Standardvertrag weder irreführend noch gar arglistig täuschend, weder unklar, unverständlich, unpräzise noch unvollständig, weder sittenwidrig sei noch grundlegende Persönlichkeitsrechte verletze, weder die informationelle Selbstbestimmung noch gar die Menschenwürde antaste, bleiben auf diesem Wege nur die schwierigen Einzelklagen, möglichst viele und gut vorbereitete natürlich, klug verschieden aufgebaute dazu, damit ein Gericht nicht einfach beim anderen, das eine ähnlich gelagerte Klage abwies, abschreiben kann. So könnten schließlich Präzendenzfälle und immer schwierigere – leider auch teurere – Revisionsprozesse entstehen, bis dass die Vertragsgeberseite, zumal bei professioneller Herstellung von Öffentlichkeit, in immer schwerere Bedrängnis gerät.

Immerhin sitzt die Vertragsgeberseite gewissermaßen in einer selbstgestellten Falle, denn eine Änderung der entscheidenden Passagen käme einem Schuldeingeständnis gleich, was für deren Ruf selbst dann verheerend wäre, hielten die Gerichte die Sache damit für mehr oder weniger aus der Welt, den Deckel drauf, also, dass eben nur ein paar eklatante Verstöße in wenigen besonderen Einzelfällen zu Schadensersatzansprüchen führten, da man davon ausgehen müsse, dass keinerlei Vorsatz vorgelegen habe. Vielleicht fährt man in höchster Not sogar den Trick, dass man sagt, ja, so sei das eben noch nie gesehen und betrachtet worden, macht dem Vertragsgeber Auflagen, was am Vertrag zu ändern sei, erklärt alles Vorherige für nicht weiter verfolgbar, da der Vertragsgeber weder bewusst irreführend gehandelt habe noch sich überhaupt bewusst gewesen sei, dass das Vertragswerk irgendwann ernstlich beanstandet werden könne. Sack zu, und das war’s mit der Juristerei. Wobei natürlich Gerichte in den USA das anders sehen könnten als unsere in Europa. So einfach geht das dann auch nicht.

Die grundsätzliche Frage, wie viele Rechte ein Mensch über einen Vertrag gültig abtreten kann, wird besonders spannend. Und zwar selbst dann, wenn der Abtretende sich weitestgehend oder gar (vermeintlich) vollumfänglich bewusst ist oder war, welche Verfügungsgewalt er dem Vertragsgeber überträgt.

Unterschreibt beispielsweise einer aus Not oder Unwissenheit auch nur einen sittenwidrigen Arbeitsvertrag, so ist seine Unterschrift für ihn, sobald das festgestellt, ohne weiteren verpflichtenden Belang, ja er mag noch Schadensersatz fordern können, und der Vertragsgeber hat überdies von staatlicher Seite her mit ernsthaften Konsequenzen zu rechnen.

Ähnlich ist das, wenn ein Organhändler einen „verbindlichen“ (vermutlich nur mündlichen, bei Nachweis aber reicht das) Vertrag mit einem „Spender“ abgeschlossen hat, von ihm für 50 000 Euro jederzeit auf Abruf eine Niere entnehmen zu können, und der Spender überlegt es sich anders. Wiederum wird nur der Vertragsgeber mit ernsten juristischen Konsequenzen zu rechnen haben.

Und selbst wenn eine Frau ihr schönes langes Haar „zu beliebiger Verwendung“ für ein gutes Geld verkauft, kann sie möglicherweise erfolgreich klagen, nimmt der Erwerber das Haar, um damit spektakuläre Sadomasospiele zu veranstalten, und im Abspann des Filmchens steht dann noch „Danke an Linda B. für die oberaffengeile Tolle“.

Beim eigentlichen Urheberrecht nun gilt, dass der Urheber im Grunde sehr weitgehende Rechte hat, also, dass er immer nur Nutzungsrechte abtritt, nie aber sein Urheberrecht, was ihm auch dann hilft, wenn er einen Nutzungsrechtsvertrag mit beliebigem weltweitem Nutzungsrecht unterschrieben hat, sobald die Nutzung ihm, verkürzt gesagt, nicht werksgemäß, werkentstellend, werkentfremdend, werkverfälschend erscheint. Und kann ein Vertrag, der von vornherein darauf abzielt, ihm sein Urheberrecht zu entziehen, jederzeit auch dann ungültig werden, wenn der Urheber das zum Zeitpunkt der Unterzeichnung schon vor Zeugen befürchtet hatte, sich drei Tage die Haare gerauft, zwanzig Anwälte beigezogen, bevor er schweren Herzens unterschrieb.

Kurzum, das Urheberrecht ist, solange es nicht allegemein aufgehoben, ein unveräußerliches Recht. Egal, was in irgendeinem Vertrag steht.

Daraus nun lässt sich ableiten, dass Nutzungsrechtsverträge, wenn sie vom Wortlaut und der Absicht her daraufhin formuliert, dem jeweiligen Urheber seines Urheberrechts zu entheben, ganz einfach vom Grunde her zumindest sittenwidrig sind. Allgemein nichtig, außer für den Urheberrechtserschleicher. Mit allen zivilrechtlichen Folgen. Hat der Rechteerschleicher im Vorsatz gehandelt, so war das kriminell.

Die Sache ist noch viel weitreichender zu durchdenken. Es gibt einen überaus gewichtigen, potentiell (und am wahrscheinlichsten) letztentscheidenden US-Paragraphen dazu, der über diesen Weg zu korrekter Anwendung finden könnte.

Entlang dieses Paragraphen ist die Sache, teilweise von einer anderen Seite her angegangen, für jeden Lesfähigen schon eindeutig, wenn auch noch nicht ausgefochten. Mal sehen, was sich noch im deutschen und im EU-Recht ausgraben lässt.

 

 

 

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Magnus mit eigener Kryptowährung

Ich habe seit heute meine eigene Kryptowährung.

Vielleicht, eher wahrscheinlich haben das, was ich erst heute herausgefunden habe, schon andere in seiner ungefähren Tragweite herausgefunden: dann aber eben nur zu ungefähr, jedenfalls haben sie es nicht durchschlagend genutzt.

Es geht um ein potentiell nichtiges Vertragsvolumen von hunderten Milliarden Dollar Wert, nicht eingerechnet Schadensersatzforderungen.

Ein Erfolg vor entscheidenden US-Gerichten oder deutschen oder EU-Gerichten ist keineswegs gesichert, ich werde hier nicht einmal die vier schon heute naheliegenden Hauptbegriffe nennen, unter der die Anfechtung aller entsprechenden Verträge insgesamt als vom jeweiligen Vertragsnehmer als jederzeit statthaft, und zwar rückwirkend, gegebenenfalls mit Schadensersatzansprüchen, vorgetragen werden wird.

Ich kann hier so viel sagen, dass ich persönlich diese Verträge für arglistig täuschend halte, was in merkwürdigster Weise zu den bereits angesprochenen vier Hauptpunkten gehört.

Die Anwälte, die den Vertrag (mehrere Firmen haben ähnliche, zunächst wird es um diejenige gehen, die es dabei am dümmsten angefangen hat) aufgesetzt haben, waren schon ziemliche Schlaumeier, dachten sie, verließen sich wohl ein bisschen zu sehr auf die Macht ihres Auftraggebers, wurden so etwas übermütig und also fahrlässig, passten ganz besonders an einer Stelle, weiteren damit verbundenen nicht wirklich auf, sahen die Gegenseite nicht, die ihren Auftraggeber jetzt einholen könnte, in der Folge die anderen Milliardenfirmen mit ähnlichen Vertragsmodellen.

Ach, ich verrate doch noch so viel, dass das Ganze auch mit dem Urheberrecht zu tun hat: Vergaß ich diesen Punkt, der mir ja schon zuvor im Kopfe gewesen war, in der Zahl der vier wesentlichen Hauptpunkte?

Lustig dabei, dass ich die betroffenen Firmen schon lange wegen zweier Arten von millionenfach fortlaufenden weltweiten Verstößen gegen Bürgerrechte auf dem Kieker habe, zweifelsfrei erwiesenen, was ihnen bislang aber kaum schadete: Nun dieser dritte, vielleicht entscheidende, mir erst heute vor die Augengläser kam, auf diese Verträge – was ging es, scheinbar, mich an? – erstmals richtig draufgeschaut, schon vor jeder Gerichtsverhandlung, entsprechend öffentlich gemacht, für viele rote Köpfe sorgen könnte.

Zuviel ist nunmal irgendwann zuviel, und nicht wirklich schon nach zwei überstandenen Betrugsrunden stehen die entsprechenden Firmen jetzt ohnehin unter erheblichem wirtschaftlichem und politischen Druck, dann diese Klage dazu, das möchte dahin führen, dass es anderer Anstrengungen gar nicht mehr bedarf.

Noch einmal: Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass meine Argumentationslinien von höchsten derzeitigen Gerichten verworfen werden, als gegenstandslos bezeichnet.

Das wird aber nicht einfach für die Gerichte. Denn es wird viel zu vielen einleuchten, was ich vorbringe.

 

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Woke Facebook, Twitter & Cie. in finanzieller Zwickede

Nachdem einige US-Firmen zumal Facebook erstmal (im Juli) boykottieren wollen, eindeutig weil die Firma ihnen noch immer nicht genug gegen alles Konservative und Libertäre zensiert, hat nun Unilever, ein Konsumgüterkonzern mit einem Jahresumsatz von über 50 Milliarden Dollar, wahrscheinlich allein so schwer wie die anderen zusammen (Firmen wie The North Face und Patagonia), angekündigt, bei Twitter, Facebook und Instagram in diesem ganzen Jahr keine Werbung mehr zu schalten, weil die Atmosphäre in den USA dafür zu polarisiert sei. Sprich bis nach der Wahl im November. Das war natürlich gleich bitter für die Aktienkurse.

Bei Unilever hat man offenkundig begriffen, zumal nach den milliardenschweren Verlusten des Konkurrenten Procter & Gamble aufgrund der völlig missratenen männerfeindlichen Gilette-Kampagne, dass alle Amerikaner Unilever-Produkte kaufen sollten, nicht nur Antifanten und Black Lives Matter-Aktivisten, man sich also jetzt, da jede Werbekampagne einer der Tochtermarken, die auch nur im entferntesten als „rassistisch“, „homophob“, „misogyn“ gejagt, einen Shitstorm auf selbst den Mutterkonzern auslösen könnte, lieber aus diesem Minenfeld, wo derzeit nicht viel zu gewinnen, einstweilen zurückzieht.

Für Facebook insbesondere ist das ein Alptraumszenario. Eben noch hat man den „Progressiven“ versprochen, noch härter gegen alles zu zensieren, was denen nicht schmeckt, da läuft einem Unilever davon, mit einer zwar auf den ersten Blick etwas vagen Begründung, auf den zweiten Blick aber mit der unterliegenden gegenteiligen Forderung.

Selbstverständlich wird man sich diesen Schritt und zumal die fein formulierte Begründung bei Unilever sehr genau überlegt haben. Was, wenn andere Riesenkonzerne dem Beispiel Unilevers folgen? Oder werden Nestlé und Procter & Gamble und andere jetzt kalt lächelnd die Lücke füllen, sich ins Fäustchen lachen, weil sie ohne den Konkurrenten effektiver und gar billiger werben können?

Letztlich, liest man genauer hin, sagt Unilever nichts anderes, als dass diese Plattformen so unsicher sind wie die Straßen von Seattle, Chicago oder gar Minneapolis, wie selbst Denkmäler von ehemaligen US-Präsidenten oder Darstellungen von Jesus Christus selbst. Wer also dort an alle Amerikaner was verkaufen will, der ist schön blöd.

Es ist diese Ankündigung wahrscheinlich ohne jede Übertreibung das, was der Ami gern „dropping a bombshell“ nennt; man darf da ruhig gespannt sein, wie die großen US-Medien wie die Betroffenen selbst darauf reagieren werden, allzumal Unilevers Konkurrenz. Das könnte noch recht turbulent und spaßig werden.

Hier noch Tim Pool dazu, mit entsprechenden Quellen und seiner Einschätzung der Sache:

 

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