6 Antworten auf „Menschrechner als Rettungsring“

  1. @ Magnus

    Wurden wir wirklich und überhaupt mit irgend etwas anderem gekreuzt?
    Ich finde ein Mensch ist ein Mensch und basta. Es mag aber sein, daß es da noch andere Wesen neben uns gibt, die nur ein menschenähnliches Aussehen haben. In der Bibel ist z.B. von Göttersöhnen UND Menschensöhnen die Rede. Dabei müssen die Göttersöhne nicht auch unbedingt die Guten sein. Vielleicht sind es alle Nachfahren von Kain (Menschensohn) und Seth (Göttersohn)?
    In der ägyptischen Mythologie, du kennst sicher alle diese Geschichten, ist der Kain mit dem Osiris vergleichbar, der von seinem Bruder Seth (diesen Namen trägt er auch da), getötet und zerstückelt worden ist, und das aus Neid über dessen Erstgeburtsrecht. Irgend etwas wird an dieser Geschichte schon dran sein.

    In der Bibel taucht noch ein Abel auf, der angebliche Zwillingsbrunder von Kain. Sein Name war übersetzt Nichtigkeit. Wieso gibt eine Mutter ihrem Sohn so einen Namen? Oder war es gar etwas anderes, bis dahin noch unbekanntes, denn es war schließlich die erste Geburt überhaupt, was da zusammen mit dem Kain das Licht der Welt erblickte? Was könnte eine Mutter als eine Nichtigkeit bezeichnen, wenn sie den Erstgeborenen dafür in der Übersetzung seines Namens als das Leben bezeichnete?

    Aber ich weiß, mit der Bibel hast du es ja nicht so.

    Und im Ganzen betrachtet, brauchen wir oder müssen wir oder sollen wir überhaupt gerettet werden?

    1. @ Kein Name

      Ja, mit der Bibel habe ich es nicht so. Der perverse liebe böse Gott da mit seinen Sohnesopfern und Ausmerzungsstrafen geht mir halt etwas auf die Nerven.
      Das mit den von Dir vorgetragenen Namensinterpretationen von Kain und Abel kannte ich nicht. Eben nachgeschlagen: Auf Ficki fanden die Experten für Kain keine greifbare Deutung, für Abel eine lautmalerische, mit Hauch und Vergänglichkeit immerhin eine Deiner benachbarte.
      Göttersöhne versus Menschensöhne? – Diese Vorstellung finde ich in der griechischen Mythologie recht vielschichtig und lustig umgesetzt. In der Bibel?
      Was Kreuzungen und andere Wesen mit menschenähnlichem Aussehen anlangt, da ist zwar vieles vorstellbar und Millionen glauben dazu auch an Dies und Das; ich beschäftige mich aber kaum mehr damit. Da will ich erstmal Handfestes sehen.
      „Was könnte eine Mutter als Nichtigkeit bezeichnen, wenn sie…?“ – Das ist eine gute Frage. Die sich aber auch einfach auf doof so beantworten lässt: Kain, als der Knabe, der dann ja wohl unser Stammvater geworden sein muss, so dass er in Dir und mir und jedem lebt, hat Ewiges. Abel, kurzerhand von diesem feinen Bruder erschlagen, nur ein Ephemeres, Vergängliches, damit verglichen Nichtiges. Feinere Deutungen nicht ausgeschlossen.
      „…brauchen wir oder müssen wir oder sollen wir überhaupt gerettet werden?“ – Erstmal wüsste ich nicht, warum wir uns nicht selbst retten könnten. Braucht es einen anderen dafür, so stellt sich erstmal die Frage, wer das warum und wozu tun sollte. Auch etwas kindlich märchenhaft das mit der Rettung durch eine höhere „gute“ Kraft. Ein Weißer Ritter? Eine Jungfrau, durch die Gott spricht? Eine gute Fee? Gute Außerirdische, die uns von den bösen befreien? Oder uns einfach allen zeigen, wer uns in Wirklichkeit wie regiert, worauf das ganze Gesindel bald am Ende?
      So oder so, mir wäre es unvergleichlich lieber, stünden wir nicht als mit Rettung vor uns selbst oder anderen bealmostes, aus sich selbst nicht lebensfähiges kosmisches Prekariat da. Nackt, ein paar Schwitzlappen schnell noch von der Stirn zum Gemächt hin abgezogen. Ein Lacher in jeder interstellaren Kneipe von hier bis weit hinter alle sichtbaren Himmelskörper.
      Aber gut, ginge es nicht anders, ich nähme auch an. Zähneknirschend. Schließlich sollen meine Söhne wie der sonstige unschuldige Rest weiterleben können. Stolz und Ehre machen im Winter nicht warm und schaffen auch nicht jederzeit Speis und Trank herbei.
      Als verderblich sehe ich es allerdings an, wie weite „spirituelle“ Kreise einen Putin oder Trump (teils nur!) als Gesandte Gottes oder besonderer gesalbter Kreise wahrnehmen. Bald dreißig Jahre Putin, und man schreibt dem Manne immer noch keinen echten eigenen Scharfsinn zu. Von dem er übrigens, das nur am Rande, meines Erachtens weitaus mehr hat als Teufel Trump.
      Wir sollten haben, was wir brauchen.

  2. @ Magnus

    Nur noch bemerkt:
    Zum Namen Kain gibt es mehrere Interpretationen, doch „Leben“ gehört dazu. Schon Shakespeare sprach nicht umsonst von Sein (= Leben) oder Nichtsein. Ich zumindest sehe da einen Bezug zu Kain und Abel.
    Noch eine Bedeutung des Namens Kain findest du hier:
    https://en.wiktionary.org/wiki/Cain als „craftsman“, Handwerker.
    Siehe auch mal hier: https://charlies-names.com/de/kain/ .
    In der Bibel (Elberfelder 1872) steht es so:
    1.Mose 4:1 Und der Mensch erkannte Eva, sein Weib, und sie ward schwanger und gebar Kain; (Erworbenes, Gewinn) und sie sprach: Ich habe einen Mann erworben mit Jehova.
    1.Mose 4:2 Und sie gebar ferner seinen Bruder, den Abel. (H. Hevel: Hauch, Nichtigkeit) Und Abel wurde ein Schafhirt, (W. Kleinviehhirt) und Kain wurde ein Ackerbauer.

    Ich habe meine eigene Interpretation zum Abel. Ich denke er ist eine erfundene Person, damit der Kain zum Brudermörder gemacht werden konnte. Somit war es leicht alle seine Nachfahren in schlechtes Licht zu rücken.
    Zum Namen Abel. Man muß bedenken, geht man davon aus es wäre wirklich die allererste Geburt der Geschichte gewesen und wie diese erlebt worden wäre. Da wird ein kleiner Junge geboren und an ihm hängt noch etwas dran. Nein, nicht das was viele nun denken. Ich meine die Nabelschnur. Schon das Wort beinhaltet den N-Abel-schnur. Auf Hebräisch heißt Abel Havel und der germanische Name für Nabelschnur ist Havelsnor. Interessant oder?
    Und ist eine Nabelschnur nicht eine Art von Nichtigkeit, weil nach der Geburt absterbend?
    Ein Abel taucht, wie gesagt, in der ägyptischen Mythologie nicht auf und von da soll sich aber der Moses Texte „ausgeliehen“ haben. Da ist der jüngere Bruder des Osiris, also der Seth, der Mörder seines Bruders. In der Bibel aber wird Seth und werden seine Nachfahren zu den Guten gemacht. Wem hat das wohl besser in den Kram gepaßt?
    Wie gesagt, es ist meine Deutung. Der Moses hat meiner Meinung nach uralte Texte gefunden, die er ein bißchen umgeschrieben hat.

    Was Göttersöhne versus Menschensöhne in der Bibel betrifft:
    1.Mose 6
    Gottessöhne und Menschentöchter
    1Und es geschah, als die Menschen begannen sich zu mehren auf der Fläche des Erdbodens, und ihnen Töchter geboren wurden,
    2da sahen die Söhne Gottes, daß die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich zu Weibern, welche sie irgend erwählten.
    3Und Jehova sprach: Mein Geist soll nicht ewiglich mit dem Menschen rechten, da er ja Fleisch ist; und seine Tage seien 120 Jahre.
    4In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde, und auch nachher, als (O. und auch nachdem) die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und diese ihnen gebaren. Das sind die Helden, welche von alters her waren, die Männer von Ruhm gewesen sind.

    Zu diesen wenigen Zeilen gibt es viele Interpretationsversuche.

    So, nun gehe ich ein bißchen in die Sonne, solange sie noch da ist. Schreiben kann man sich später wieder.
    Einen schönen Tag dir noch!

    1. @ Kein Name

      Durchaus interessant, die von Dir aufgezeigten etymologischen Ansätze zu den zwei Brüdern. Wobei man in diesen Dingen vorsichtig sein muss, was viele in den esoterischen Szenen, mit ihrer ausufernden, sich alles zurechtlegenden Assoziativ- und Volksetymologie, leider bis hin zur Lächerlichkeit oder auch Scharlatanerie betreiben. Haarsträubend ist das teils, wenn man von der wissenschaftlichen Seite her etwas Ahnung hat.
      Interessant ist nun besonders, dass mit Kain, von der Bibel her unbezweifelbarerweise, ebendieser Brudermörder zu unser aller Stammvater gemacht wird. Wer die Bibel sonst ein wenig kennt, was da für ein Erbschulddruckmittel geschaffen, der sollte verstehen, wie weit das reicht. Kaum diskutiert das. Dabei handelt es sich hier um eine der grundsätzlichsten Botschaften des Alten Testaments. Aber was wundert’s? Schließlich sollen die Leute über derlei nicht einmal anfangen nachzudenken.
      Ob Moses den größten Teil seiner Stories bei den Ägyptern abgekupfert und nur etwas umgemodelt hat, kann ich nicht sagen. Das sauber ableiten zu können, dafür fehlen mir bislang entsprechende Originale. Für mich riecht es aber zumindest danach.
      Ach, und auch noch die Riesen! Vielleicht gab es die, wie groß auch immer sie körperlikch und geistig waren.
      Andererseits ist die Vorstellung so naheliegend, dass sich aus der Tatsache unzähliger Legenden und Mythen in sonst völlig verschiedenen Kulturen keinerlei Beweis für deren (einstige) Existenz ableiten Lässt. Ähnlich wie bei den Drachen. Auf die Idee eines solchen Viechs kann eigentlich jeder kommen (der selbst noch keinen Komodowaran gesehen). Sie kann damit ubiquitär jederzeit originär neu entstehen. Geschichtenerzähler tragen das dann im Nu in die Welt, bis die übervoll davon.
      Generell haben Menschen eben ähnliche Vorstellungen. Auch Wahnvorstellungen. Eigentlich eine Binsenweisheit. Hierzu aber oft zu wenig beachtet. So leitet man dann aus dem Auftreten bestimmter Monster und Aliens in den alten Überlieferungen verschiedener Kulturen allzuleicht ab, diese Wesen müsse es so oder so ähnlich tatsächlich gegeben haben. Das Thema Aliens ist ein Milliardenmarkt. Rechnet man Monster und Mutanten und seltsamste Hybride zwischen Maschine und sonstwas hinzu, besteht der halbe Videospielmarkt daraus, dass man sich mit denen verbündet oder sie abknallt.
      Nochmal zur Bibel. Nehme ich das Wort „An den Früchten sollt ihr sie erkennen!“, muss ein Haufen darin schlicht unverdaulich, schimmlig, faulicht und wurmicht sein. Auch schleichend giftig, zudem im gar nicht wünschenswerten Sinne halluzinogen, trugbildtreibend.

      Dir auch noch einen Abend!

  3. @ Magnus

    Zum Thema Riesen und Drachen.
    Riesen (vielleicht einfach weiße, großgewachsene Menschen – Nephilim?) und Drachen (vielleicht einfach im Sinne von Schlangenanbetern und ihrem Schlangengott?).
    Siehe mal das Bild mit Klaus Schwab in Logenkleidung.

    https://mywakenews.files.wordpress.com/2020/11/klaus-schwab-geheimloge.jpg

    Schau dir mal die Form der teils glänzenden Kluft an. Erinnert doch etwas an die Lederhaut einer Schlange. Die zwei Kreise mit den Emblemen darauf stelle dir als die Augen der Schlange vor, die ganze Kluft hat Ähnlichkeit mit dem Kopf einer Schlange.
    Die päpstliche Audienzhalle hat von außen und oben gesehen die Form eines Schlangenkopfes. Innen in Richtung Bühne gesehen sieht es so aus, als spräche der Redner aus dem Maul einer Schlange.
    Der Christus vergleicht sich in der Bibel selbst mit einer Schlange:

    Johannes 3:14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, also muß des Menschen Sohn erhöht werden,

    So landen wir wieder beim Moses und seiner ehernen Schlange. Das war vor rund 3500 Jahren soviel ich weiß. Das ist ungefähr die Zeitspanne, seit ein paar Eliten damit begannen alle übrigen Menschen zu ihren Sklaven zu machen. Doch ewig werden sie das nicht schaffen weiterzuführen. Sie wissen das. Und nun haben sie damit begonnen die Gefahr für sie aus der Welt wegzuimpfen. Na ob es gelingen wird?

    Noch etwas anderes, da wir mal darüber sprachen. Ich konnte jetzt das Runenbuch Oding Wizzod zu einem annehmbares Preis, gebraucht natürlich, erwerben. Werde es in den kommenden Tagen erhalten. Bisher fand ich das Buch nur zu Wucherpreisen zu kaufen, was mich davon abhielt. Bin auf den Inhalt sehr gespannt, da ich schon andere Runenbücher habe und somit vergleichen kann.
    Vor einiger Zeit habe ich mich mit dem Abecedarium Nordmannicum befaßt und versucht es zu rekonstruieren. Es ist ja ein Gedicht. Aber was ein Runenforscher daraus gemacht hat, sieht für mich überhaupt nicht danach aus.

    So etwas (nur als Beispiel der Übersetzung von Klaus Düwel)

    ….. daran klebt dann Fackel (oder Geschwür), Hagel hält Not, Eis, (gutes) Jahr und Sonne. ….

    soll ein Gedicht sein?

    1. @ Kein Name

      Zu der Sache mit der Schlängelei werde ich wohl einen eigenen Beitrag verfassen. Wäre blöd, schriebe ich jetzt vorläufige Fragmente hierhin.
      Mit den Riesen mag es so gewesen sein. Oft greift eben die naheliegenste Erklärung. Zum Abecedarium kann ich nicht viel sagen, außer dass ich keine große Botschaft darin zu erkennen vermag.
      Nun zum Oding-Wizzod. Gert forscht bis heute unermüdlich weiter. Ich kenne ihn seit Ende der Neunziger. Bei allen Detailfehlern darin ist das für mich bis heute der Große Wurf zu den Runen des gemeingermanischen Futharks. Das Futhark als ein im Wortsinne kosmologisches System. Du wirst viel Freude daran haben. Übrigens meinte wohl auch der von Dir erwähnte Düwel, damit sei der Code geknackt, hier liege die Lösung vor.

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