Wann reißt der Impfbändel?

Wie es derzeit aussieht, und das ist gut so, wird es nach der Wahl für keine Zweiparteienkoalition reichen.

Gleich welcher Dreier aus Union, SPD, Grünen und FDP sich dann zusammenstreitet, einer dieser Vier wird dann irgendwie dagegenstinken müssen, um überhaupt noch wahrgenommen zu werden, denn die AfD und die Linke werden das mit Sicherheit tun. Und weil jeder in der Dreierkoalition damit rechnet, dass diese am programmierten Coronachaos sehr schnell scheitern kann, wie auch am dadurch unvermeidlich harten Kassensturz, müssen die drei Oppositionsparteien eigentlich nur Salz in jede Wunde streuen und in jeden Spalt Keile treiben.

Der windigen FDP – unter Umständen auch der SPD – traue ich sogar zu, ihren Willen zu einer Regierungsbeteiligung nur vorzutäuschen, als aufrechter Bürgeranwalt und Gedöns, der dann leider nicht in die Regierung eintreten kann, ehrenhalber, um hernach den sich ergebenden Säupuff aus Union, SPD und Grünen gegen die Wand zu fahren. Fraglos hätte die FDP von den Vieren durch eine Regierungsbeteiligung unter Coronadiktat auch am meisten zu verlieren.

Von ihrer Erfahrung im politischen Herumschakalen her betrachtet, ist ein derart listiges Vorgehen den sogenannten Freien Demokraten durchaus zuzutrauen; allerdings hängen sie am Impfbändel wie der Rest.

Von den Linken erwarte ich außer dem üblichen Geschrei wenig zur Sache; eine weitere Verschärfung der Lage mögen aber selbst die sich irgendwie zunutze zu machen trachten.

Die Grünen, landen sie doch in der Opposition, werden nur Klima und Gender und den üblichen Dreck rausblasen, denn der Impfbändel selber ist grün.

Die AfD nun ist mir fast ein völliges Rätsel. Da versagen mir Mathematik und Aussagenlogik. Rechnen wie von Bill Gates gefördert. Also: Nimmt man zwei Hälften von der AfD und noch zwei, so mögen das vier sein oder auch fünf oder sechs. Mal sehen, was da im Wahlkampf noch passiert. Achso: etwa drei Viertel hängen am Impfbändel, etwa zwei nicht. Das mag noch spannend werden. Nach der Wahl erst recht.

Derweil hat keiner der Viererbande eine überzeugende Führungsfigur vorzuweisen. Kein As, kein Könner nirgend. Also auch kein Grund, hier Namen zu nennen.

Die Linke hat immerhin die  unwohl gelittene Frau Wagenknecht, bei der AfD zeigt Gottfried Curio glänzende Reden.

Nun zum Faktor Volk, diesmal nicht als Wahlvolk, mit dem zu erwartenden verheerenden Ergebnis. Als das Volk, das jetzt schon Schritt um Schritt – propagandistisch sowieso schon lange – auch faktisch in Gut und Böse, in eine privilegierte und eine Unterklasse eingeteilt wird, mit dem lauten Ruf und offenen Vorhaben, da nach der Wahl dann vollends richtig zuzuschlagen.

Nehmen wir nun an, es gibt im Herbst immer noch ein (diesmal echtes) Viertel an gänzlich Ungeimpften. Dazu nochmal zehn Prozent, die nach der ersten Dröhnung nicht wieder antraten. Damit hat man ein gutes Drittel an Problem. Nein, es ist noch größer, denn man hat ja noch nur sehr wenige Minderjährige und zumal Kinder unter zwölf Jahren wenigstens einmal angefixt. Macht noch einige Prozente. Bei einer Impfung, die offenkundig nichts taugt. Höchstens bei den Nebenwirkungen.

Irgendwann – inzwischen meine ich vielleicht schon im Winter oder binnen eines Jahres – wird der Impfbändel reißen. Schwer angeschlissen ist er schon.

 

 

 

 

 

 

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