Sechs mal zehn Millionen Schimpfdosen verseckelt

Bei 60 Millionen Impfdosen sollen ob eines Zulieferers versehentlich Zusatzstoffe für Astra Zeneca in Johnson & Johnson Ampullen abgeflascht worden sein, weshalb das Zeug jetzt durch die US-Gesundheitsbehörde konfiszierter Sondermüll.

Bei so viel Sorgfalt können wir uns natürlich sicher sein, dass da nie je ein gepanschtes Döschen dieses oder eines anderen Herstellers bis in den Oberarm eines Impflings geraten ist oder geraten wird. Schließlich hat man es mit keiner chinesischen oder mexikanischen Fentanylküche zu tun, deren Beschäftigten es scheißegal ist, wer sich in Minneapolis oder Baltimore am Ende einen Herzkasper einfängt. Mit Absicht 60 Millionen potentiell tödliche Dosen wird man da aber auch nicht gerne abgeben, sowas gefiele dem Triadenboss Wang oder dem Gebietschef Sanchez vom Geschäft her gar nicht.

Trotzdem frägt sich ein schwäbischer Kleingeist wie ich schon, wie man ganze 60 Millionen Dosen versaubeuteln kann, bis dass es einer merkt. – War an allem allein ein einziger besoffener Nachtschichtabfüllungsführer schuld?

Immerhin geht es bei diesen Wunderpanschpunschen ja vorgeblich um Leben und Tod, weshalb auch nur die vorgeblich seriösesten Firmen unter strengsten Auflagen ihre bedingten Zulassungen erhalten haben, die nun aber schachern und schusseln, dass es kracht: Mal eben genug Material verseckelt, dass man damit hätte ganz Kanada oder Australien locker doppelt durchretten können, naja, dumm gelaufen, kommt halt schonmal vor, sowas.


Natürlich ist es gescheiter, gefühlt 60 Millionen grottenfalsche Prognosen abzugeben, wie etwa der Herr Lauterbach, als realiter 60 Millionen derart dumm zusammengepanschter Impfdosen bis kurz vor die Ausliefereung zu bringen (alles schon fertig verpackt!), dass sogar die zuständige Behörde was davon merkt und lieber hurtig handelt. Es tut mir leid, nein, Scheibenkleister, es tut mir nicht leid, dass ich zu diesem Schmierentheater hier, so trist es insgesamt, ein hämisches Lachen nicht unterdrücken kann. In wohl LETZTER Sekunde haben die diese Chargen abgefangen! Einen in dieser Form wahrscheinlich gänzlich ungeprüften und entsprechend nicht einmal bedingt zugelassenen Mix aus dem Spezialschlunz für Astra und dem Spezialschlunz von Johnson! Lecker!

Dass all die coronaeinschlägigen Panikpistolen, korrupten Politiker und gierigen Geschäftemacher, wesentlich auf wirksame Propaganda angewiesen, von wegen sicheren Impfstoffen und sofort, eben doch irgendwie kollektiv besoffen von all den schönen Freifahrscheinen, solches systematisch ermöglichten, spricht bezüglich deren Skrupellosigkeit und haltloser Hybris Bände.


Wahrscheinlich macht man es halt, nur in größerem Maßstab, im Prinzip wie früher. In verschiedenen großen Kesseln werden die Hauptzutaten gekocht, die besonderen in kleineren, alles wird frisch feilgeboten. Nun kommen die Vorsudaufkäufer und versuchen wie immer die Preise zu drücken. Denen reden die eigentlichen Mischer immer wieder dazwischen, es wird gefeilscht, dass die Socken rauchen. Und wenn die Ware knapp, wird auch mal mit der vom Vortag oder dem Konzentrat der Woche verlängert. Bietet sich hier besonders an, weil ja nicht einmal der feinste Gourmet davon was rausschmeckt.

Dass hier keinen interessiert, wie was schmeckt, nur, wie teuer es sich verkaufen lässt, gibt diesem Markt bei allem Gezänk eine beispielhafte kollegiale Harmonie, denn bis auf ein paar totale Loser verdienen am Ende alle wie Drecksau, da haut man am Abend auch gerne zusammen auf ein paar Flaschen Schampus.

Zudem ist man von der Politik und Justiz (wenn man es nicht überdämlich anfängt) perfekt geschützt, denn genau so soll es ja sein. Man macht seine Kohle sorgenfrei, ist dabei auch noch ein Vorbild und Held.

Gibt man all das nun den windigsten Marketendern, na, da mag es bei der heutigen Kesselgröße auch mal 60 Millionen verkehrt eingeschenkte Dosen geben.


Ich denke, man hat immerhin das Klima dabei ein wenig schützend beachtet und die Kessel in der Inneren Mongolei mit der Abwärme aus den Kohlekraftwerken zum Botcoin-Mining beheizt. Der Inhalt der Impfampullen macht der Wüste Gobi nichts, aus den Kartons werden wieder Kartons, und das Glas wird in Niedersachsen immer dann zu neuen Ampullen umgeschmolzen, wenn die Sonne scheint und der Wind weht.

In dieser neuen Klausens Schwabenwirtschaft ist alles immer schon aufs beste eingepreist. Jedes Dorf hat einhundert Wirtshäuser, weil jeder einfach beim anderen trinkt. Keinem gehört zwar mehr sein Wirtshaus, aber genug Wirtshäuser und zu trinken gibt es immer. Erstmal.

Wo ein Mann allerdings nichts mehr besitzt, also nicht einmal mehr seine bewährten Dreckstiefel und seine alte Lodenjacke, die ihn stets seinen Rausch nach Hause tragen halfen, damit nicht einmal mehr den, selbst seine Lieblingsaxt und seine Japansäge inzwischen nur noch teures Mietgut! dazu der blaue Kiesel von der Ostsee, das sorgsam hergerichtete Kienholzstück! jedes noch so kleine teure Gut! und selbst das Mehl in dem Schrank, der ihm nicht mehr gehört, gehört ihm nicht! jeder Fetzen kostet Miete! – WAS braucht DER noch?

Immerhin, dieser von all seinen üblichen Alltagssorgen nunmehr befreite Mann – er muss die alte Lederhose und die Dreckstiefel nicht mehr fetten, das steht im Mietvertrag – wird, wo irgend noch bei Verstand, alles, worüber er noch verfügen kann, aus der Mietwucherreichweite wegschaffen, es verbergen, sich alles einfallen lassen, dass es nicht erfasst wird, es ansonsten verschachern oder so erbarmungslos vergammeln lassen (vielleicht nur jenen Idioten zum Schein), dass es nicht mehr als mietzinsfähig eingestuft werden kann.

Alle schaffen alles weg. Jede alte Uhr und jedes Erinnerungsbild. Jedes Werkzeug, das noch taugt. Kleidung und Schuhe und Bücher werden eingelagert. Keiner mehr will etwas gehabt haben. Zu teuer.

Millionen Haushalte verwahrlosen zur Tarnung. Nichts mehr wegzunehmen und dann zu vermieten.

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Mal sehen, ob die Vermieter, die ja angeblich auch nichts mehr besitzen sollen, außer dem Vermietungsrecht natürlich, die von ihnen enteigneten Zwangsmieter tatsächlich so nobelpreisverdächtig dummgenial aufs Kreuz legen werden können, wie sie das durchführen zu wollen offen laut und überall vernehmlich angekündigt haben.

An Frechheit fehlt es ihnen jedenfalls nicht. Mit der Logik hapert es aber so schwer, dass ich allemal auf die Zwangsmieter setzte.

Ich nehme daher jetzt auch mal einen sehr schrägen Vergleich her, einfach zum Spaß.

Wenn der echte Schachmagnus, also der Magnus Carlsen, gegen mich hintereinander oder nur in kurzem Abstand auch nur drei wirklich schlechte Züge macht, werde ich ihn trotz meines an ihm verglichen allenfalls halben Untermittelmaßes sehr wahrscheinlich bis zur Aufgabe niederquälen können.

Ja, Politik ist etwas ganz anderes als Schach, aber diese klausichten Seppel, diese Davosianer, geistig am untersten Rand, strammstehend alswie eine Billighurenrevue vor Herrscherhäusern eines Horrorfilms, haben mich jetzt doch etwas herausgelockt.

Man sagt dem anderen ganz einfach, wie man ihn niedermachen will, wie dreist, wie plump, wie kurzsichtig, völlig übertrieben unbedacht viel zu früh angesetzt, und Der, der ist nicht nur ich, es in nur einem Spiele gegen den Weltmeister nervös kaum glaubend, sondern Der, das sind so gut wie alle, und zwar nicht nur Blödmänner und Memmen und heillos Missratene, sondern auch noch andere, denen das Wasser schon am Hals steht und glatt noch das letzte Hemd ausgezogen werden soll.

Also: Angetreten auf strunzdoof, und das gegen fast alle.

Dieser Größenwahn ist hiermit – ach, der Rechner kann das schon – heute zum Absturz gesetzt.

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Unter Denkern hat er schon verloren.

Ein Rest wird noch eine Weile tanzen.

 

 

 

 

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