Ein Weltimpfheld muss her

Obzwar es weltweit immer noch zu wenig Impfstoff gibt, die Leute in den versorgten Ländern vorgeblich die Coronaschießbuden einrennen, gibt es gerade dort allerlei Lotterien, wo man fürs „freiwillige“ Impfen einen Schießprügel oder eine Million oder eine Eigentumswohnung gewinnen kann.

Auch das ist wieder sehr lahmarschig. Warum setzt man nicht Prämien für diejenigen aus, die sich ob all der Mutanten und generell unklaren Wirkdauer einzelner Präparate haben am häufigsten impfen lassen? Fünf Millionen und eine Villa auf Malle für den Impfhelden der Nation!

Es muss Wettbewerbe im Fernsehen geben, wo sich je fünf männliche, weibliche und diverse Probanden Freitag, Samstag und Sonntag je zwei verschiedene Dosen reinhauen lassen. Das Publikum kann darauf wetten, wer sich am Sonntag Abend von seiner fröhlichsten und sportlichsten Seite zeigt. Entschieden wird hernach per TED.

Dabei darf nicht fehlen, dass die Probanden und Moderatoren die Spieler der Fußballnationalmannschaft als Weicheier verspotten, deren Arzt als Spinner und Scharlatan, indem die jetzt nicht einmal ein kleines Piekschen mehr auf sich nehmen wollen oder sollen, denn das sei ob der möglichen Nebenwirkungen zu gefährlich. Und am Ende bringen die aus ihren abstandlosen und unvermaskten Nahkämpfen dann jeden Seich von Malta bis zum Baltikum heim. Was, wenn andere „Sportler“ sich darauf berufen, in Parks und öffentlichen Anlagen in ähnlichen Mengen ungeschützt übereinander herfallen?

Sind diese feigen schlappen Kicker etwa systemrelevant? Wichtiger als offene Schulen und Läden? Wichtiger gar als Impfhelden?

Wir brauchen jetzt dringend nationale Impfhelden und eine globale Endausscheidung unter diesen. Ein Weltimpfheld muss her.

 

 

 

 

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