Bin ich ein „Impfleugner“?

Nein, Herr Weltarzt Montgomery, ich bin kein „Impfleugner“. Ich bestreite nämlich nicht, dass seit Jahrzehnten massenhaft Impfungen stattgefunden haben.

Sortieren Sie mal Ihre Sprache.

Etwas zu bestreiten oder abstreiten oder für unbedacht oder gar falsch oder gar noch Schlimmeres zu halten, ist im übrigen grundsätzlich nicht „Lügen“ oder böswillig. Jeder Unschuldige bestreitet vor Gericht („leugnet“, Englisch „denies“), so weit es geht. Für Sie aber ist schon ein Bezweifeln einer Nützlichkeit ein „Leugnen“ und damit lügenhaft.

All das können Sie per Wörterbuch sehr schön rausfinden. Zehn Sekunden im Netz für einen Lesgeübten, eine Minute für einen sehr Langsamen.

Vermutlich wissen Sie das aber schon. Und spicken es vorsätzlich mit der aufgeladenen Assoziation „Leugner“.

Desfalls muss nach Ihrem Charakter und Ihrer Glaubwürdigkeit nicht mehr gefragt werden.

 

 

Bisher 2 Kommentare

2 Antworten auf „Bin ich ein „Impfleugner“?“

  1. Zitat aus dem Text:
    „Desfalls muss nach Ihrem Charakter und Ihrer Glaubwürdigkeit nicht mehr gefragt werden.“
    Korrekt, das hat er durch konkludente Aussagen und konkludentes Handeln gezeigt. Korrekt, diesbezüglich bleiben nur für Denk-Leugner Fragen offen.

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