Bangladesh so überschwemmt, dass es ins Meer wächst

Ein kleines Fundstück aus Wikipedia zu Bangladesh:

Wirkungen des Klimawandels

Bangladesch ist durch die globale Erwärmung in besonderer Weise betroffen: Durch die geographischen Bedingungen – der Großteil des Landes liegt nur wenig höher als der Meeresspiegel –, die große Einwohnerzahl von etwa 160 Millionen Menschen sowie den Umstand, dass die Bevölkerung auf nur wenig Landfläche siedelt und zu etwa 80 % unterhalb der Armutsgrenze lebt, bestehen besondere Herausforderungen, sich an die Folgen der globalen Erwärmung anzupassen.[7] Bei einem Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter würden ohne Küstenschutzmaßnahmen etwa 18 % der gesamten Fläche von Bangladesch überschwemmt werden, womit ca. 38 Millionen Menschen ihre Heimat verlieren und zu Klimaflüchtlingen würden.[8] Im Fünften Sachstandsbericht des IPCC aus dem Jahr 2013 wurde je nach zugrundeliegendem Szenario ein Anstieg zwischen 0,26 m und 0,98 m bis zum Jahr 2100 erwartet und durch langfristige Wirkungen von Treibhausgasemissionen ein weiterer Anstieg für die folgenden Jahrhunderte prognostiziert.[9] Langfristig wird von einem Meeresspiegelanstieg in Höhe von ca. 2,3 m pro zusätzlichem Grad Celsius Erwärmung ausgegangen.[10] Der tatsächliche Meeresspiegelanstieg in der Region beträgt 1,06 – 1,75 mm p. a.[11] Von 1977 bis 2010 ist Bangladesch durch Veränderungen der Küstenlinie netto um 169 km² gewachsen.[12]

Vor lauter Anstieg des Meeresspiegels ist das Land also in 33 Jahren um 169 Quadratkilometer gewachsen. Sozusagen ins Meer hineingewachsen.

Man stelle sich vor, Deutschland wüchse gerade mal so jedes Jahr um fünf Quadratkilometer ins Meer. Einfach durch die vielen bösen teutonischen Verbrenner. Ich weiß nicht, wie lange England sich das gefallen ließe.

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