Bald Schrottmaskencontainer rund um Spahns Villa?

Für eine Milliarde soll Jens Spahn minderwertige Masken aus China geordert haben, die er dann angeblich an Einkommensschwache und Behinderte verteilen wollte.

Nach heutigen Preisen für zertifizierte Masken hätte er dafür weit über eine Milliarde von diesem Schund bekommen müssen: Wie viel hat er denn nun pro Päckchen Sondermüll bezahlt? Zehn Euro? Also nur hundert Millionen Päckchen Sondermüll? Sollten wir ihm desfalls wegen der geringeren Umweltbelastung durch Herstellung und Entsorgung nicht eigentlich dankbar sein, diesem Helden aktiven Klimaschutzes? Warum ist Jens Spahn noch nicht bei den Grünen?

Ich rechne mal mit einer Milliarde Masken zu einschließlich Verpackung je fünf Gramm. Das sind fünf Milliarden Gramm, also fünf Millionen Kilo, also fünftausend Tonnen, also 250 schwere Sattelschlepper voll mit dem Gezeugs, welches, da schwerlich ökologisch kompostierbar, wahrscheinlich in einer Sondermüllanlage VERBRANNT werden muss. Billiger und zumal unauffälliger ökologisch wäre es vielleicht, man packte das ganze Zeugs auf ein paar Güterzüge gen Hamburg oder besser noch Rotterdam, wo ein chinesisches Containerschiff den ganzen Schlunz für 200 000 pro Container, also für schlappe 50 Millionen, wieder abholt, ihn da hinzufahren, wo nicht einmal mehr der Pfeffer wächst, verschwindibus, egal wohin.

Eine Milliarde Zentimeter (mit Verpackung könnte das hinkommen, vielleicht ist es auch nur ein halber Zentimeter) machen zehn Millionen Meter, also einen Stapel von 10 000 Kilometern, mehr als tausend mal so hoch wie der Mount Everest, bei zehn Millionen Grüne-Wählern könnte jeder von ihnen einen Meter für die heimische Sonderkompostierungsanlage mitnehmen. Wobei bezweifelt werden darf, dass diese, wenn auch auf den ersten Blick etwas billigere, am Ende die geordnetere und damit sauberere Lösung wäre als die chinesische.

Ich weiß nun nicht, wie groß das Grundstück der Villa Spahn zu Berlin ist, gehe aber mal von tausendzweihundert Quadratmetern aus (200 sind von der Villa überbaut), also, dass tausend (wahrscheinlich sind es mehr) Quadratmeter als Stapelplätze für die Sondermüllcontainer frei.

Typische Standardcontainer messen etwa 12 m x 2, 4 m x 2,4 m. Damit ergibt sich eine Grundfläche von gerundet 30 Quadrat. Runden wir jetzt etwas ab, nehmen von den tausend nur neunhundert, so können wir dreißig Container in eine Schicht stellen, die im Außenmaß wohl etwa 2,5 Meter hoch. Mit acht Schichten (nehmen wir die 100 Quadratmeter doch noch für drei Container je Schicht mit), also gerade einmal zwanzig Metern Höhe, ist das Zwischenlager, direkt unter dem allsehenden Auge des Gesundheitsministers, erstmal sicher. Keiner holt da was weg.

Nun, diese Variante wäre die billigste und sinnvollste. Den Grünen irgendetwas anzuvertrauen, das mit Rechnen und Vernunft zu tun hat, ist generell mehr als nur fahrlässig. Den Chinesen, von denen wir vermutlich erstmal das Virus haben, dann aber ganz sicher die Schrottmasken, denen sollen wir jetzt nochmal Geld in den Rachen schmeißen, damit die den Gammelranz zum Mining von Bitcoins verschüren oder einfach irgendwo östlich von Okinawa verklappen?

Spahn wird rund um seine Villa eine sehr großzügige, für ihn völlig kostenlos errichtete Aussichtsplattform haben, aus dauerhaftem, bestem Qualitätsstahl.

Sollte das Grundstück 2000 Quadrat haben, reichen natürlich vier Schichten. Dann kann man von den oberen Räumen der Villa wohl noch darüber hinwegschauen und von dort auch mit kleinen Zugängen direkt auf die allseitige Aussichtsplattform gelangen.

 

 

 

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