Impfstoffah, Impfstoffeh, Impfstoffieh, Impfstoffoh, Impfstoffuh

Zu den neuen Coronaimpfstoffen heißt es seit langem, sie könnten zwar nicht vollständig vor einer Ansteckung schützen, aber vor einem schweren Verlauf der Krankheit. Und sei es viel weniger wahrscheinlich, dass das Virus von einem Geimpften noch übertragen werden könne.

Halbwegs genaue Zahlen dazu nannte man meines Wissens bisher nicht. Wohl, weil man in dem Falle so klug war, sich nicht einfach welche herbeizuvermuten oder herbeizuhaupten, indem man ja selber noch kaum welche hat.

Nun sind ab Wochenende Nichtgeimpfte und Nichtgenesene Bürger zweiter Klasse. Da wäre es ganz schön blöd, käme heraus, dass die Übertragungsquote z.B. immerhin noch bei einem Drittel derer der Ungeimpften liegt. (Ich gehe ohnehin davon aus, dass es hier allenfalls zweitrangig um Gesundheitsschutz geht.)

Da könnte ja mancher kommen und sagen: „Ich will jeden dritten Tag von der Ausgangsperre und sämtlichen Kontaktbeschränkungen befreit sein. Damit bin ich nicht gefährlicher als die Geimpften, die immer rausdürfen. Ich lasse mich doch nicht verarschen.“

Man darf nach bisheriger Erfahrung davon ausgehen, dass man jegliche Untersuchungen und Berichte über die Verbreitung des Virus durch Geimpfte, sollten sie auf mehr als ein Zwanzigstel der sonstigen Quote hinweisen, unterdrücken und zurückhalten wird. Möglicherweise gibt es außer entsprechenden Krisenstäben der Industrie wie Politik schon ergänzende Gebetskreise: „Oh Herr, lass es nicht geschehen, bitte, bitte nicht über fünf Prozent! Bitte strafe uns nicht mit einem Viertel oder gar mehr! Wie sollen wir Deine Impfkirchen weiterhin großzügig ausbauen, wenn Du uns so im Stich lässt?“

Immerhin hat man ja selber ein wenig mitgedacht und vorgesorgt. Geimpfte sollen sich nicht mehr andauernd testen lassen müssen. Damit kann dann auch nicht so schnell rauskommen (was man nicht weiß, das ist nicht da), inwieweit die noch oder wieder Überträger sein könnten. Sehr praktisch, das.

Es zeigt auch, dass man sich, soweit man kann, selbst hilft, denn Gott mag es bekanntlich gar nicht, wenn man nur die Hände in den Schoß legt und ihn die ganze Arbeit machen lässt. Schließlich heißt es: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!“ (Google & Cie. bekommen, so eifrig wie sie zum Thema Zensur betreiben, darin sicherlich schon Unterstützung von IHM.)

Läuft es aber wieder mal dumm, der Gehörnte schläft bekanntlich nie, häufen sich, obendrauf auf die Zahlenmalaise, gar mittelfristige Nebenwirkungen, kann ihnen schon binnen Monaten die Karre auseinanderbrechen, der Kahn Schlagseite bekommen, wenn nicht ganz absaufen. Dann stellt sich nämlich spätestens auch die Frage, ob es so geschickt ist, mit immer neuen Mutanten immer neue Impfungen zur Notwendigkeit zu machen. Der Impfpass hält vielleicht nur noch zwei Wochen, zudem mag ein EU-Land oder sonstwer den nicht anerkennen, weil der falsche Impfstoff verabreicht wurde, einer, der im Sinne der Übertragung besonders wirkungslos. Das kann einen rechten Tanz geben.

Und sie sagen ja selber, ob aus Ehrlichkeit bezüglich ihres Unwissens oder aus Kalkül, dass sie sich bei den neuen Mutanten und den noch kommenden neuen Mutanten nicht so ganz sicher seien. Man vielleicht andauernd nachladen müsse. Jahrelang.

Also die ebenso einfache wie geniale Idee. Vielleicht allzugeniale Idee.

Nachtrag

Es geht um gigantische Summen Geldes. Jeder will so viel als möglich vom Kuchen abhaben, gleichzeitig die Politik mit allen Mitteln noch mehr unumschränkte Macht aus der Sache ziehen. Da ist Streit hinter den Kulissen, ein bisschen Dreckschmeißen gegen den Konkurrenten, für sich mehr forfdern, geradezu programmiert: Und man sieht ja schon, wie jeden Tag irgendein Ärzteverband oder der Apothekenverband oder sonstwer mit oft mehr als unterschwelliger Kritik daherkommt, vorgeblich (keiner ist ja gegen die grundsätzliche Richtung), um die Gesundheit der Bevölkerung besser zu schützen, vielmehr aber, um sich in Erinnerung zu bringen, nicht ins Abseits zu geraten, neue Kompetenzen und damit Gelder für sich lockerzumachen.

Am Ende hat man lauter verfettete Décadents, die gegeneinander immer ruppiger werden, sobald der Kuchen insgesamt kleiner wird, ja übereinander herfallen, wenn das ganze Kartenhaus einzufallen droht. Am Desaster war mit Sicherheit keiner schuld. Weswegen es, sobald sich das abzeichnet, auch klug, als erster mit dem Bezichtigen und Kerfen angefangen zu haben.

 

 

 

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