Annie Biden und Joe Baerbock geben sprachlich den Takt vor

Die Amis haben es mal wieder vor uns geschafft. Nämlich einen Staatschef zu küren, der schon im Wahlkampf nicht wirklich redfähig war, was auch jeder mitbekam, aber, da es ja gegen den Bösen ging, nicht so wichtig war und nur von wenigen Medien hinreichend thematisiert wurde.

Wir Deutsche werden nun zwar etwas später dransein, denn die Medienmechanismen funktionieren ähnlich, mit dem kleinen Unterschied, dass es nach der bereits sehr beachtlichen Merkel nun eine Kanzlerin des absoluten Guten für uns geben soll.

Wir werden diesen Wettkampf aber trotz unseres verspäteten Eintritts haushoch gewinnen: Wir haben nämlich – Joe Biden hat klar gezeigt, dass er vom Kriegstreiben und von Korruption zumindest früher mal sehr viel verstand – eine Kandidatin, die erstens so ziemlich von gar nichts was versteht, zudem eine Frau, überdies schon mit um die vierzig vergleichbare Sprachschwierigkeiten hat, wie sie ein Biden erst auf dem Wege den achtzig zu vorzuführen wusste.

Auf internationalem Parkett werden die beiden ein Traumpaar abgeben. Ein Tandem, das die Sympathien der Weltbevökerung so schnell auf seine Seite ziehen wird, dass der Chinesenpräser nur seinen Spucknapf wieder rausholen kann, der Russe sein Wässerchen, der Franzos‘ seinen Kognak, indem sie alle, nicht aufzufallen, sich ein paar Sprachfehlertricks antrainieren, die sie jederzeit ganz unschuldig, so wie jene beiden, zum Einsatz bringen können.

Zumal die sich sagen müssen: Wenn das in den USA geht, dem mächtigsten Land der Welt, dann auch in Deutschland, dem Land der Erfinder und Denker, wie kann ich mir da so sicher sein, ob nicht bald ein entsprechender Konkurrent auch in meinem Land auftaucht, Joe und Annie finden den spitze, und das Weltwirtschaftsforum, George Soros und Konsorten tun das auch? Was, wenn ich nicht vorbereitet bin?

Glücklicherweise gibt es Fachleute, die die Versprecher und Abseitigkeiten von Joe und Annie auf Kontexte und Ähnlichkeiten wie Abweichungen überprüfen können, ihre Präsidenten beraten, wie sie damit umgehen, erstmal, wenn sie selber auf einer Pressekonferenz damit konfrontiert sind, sodann, wie sie sich ansonsten auf Anfragen dazu verhalten, ohne alles Porzellan zu zerschlagen, weitere Perspektiven auch für die eigenen Reden und Auftritte entwickeln. Wahrscheinlich hat man schon welche darauf angesetzt. Es wäre nur logisch.

Annie und Joe!

Hurra!

Befreiung und Erlösung!

Endlich muss keiner mehr wissen, was er sagt!

Niemand mehr muss richtig reden!

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