Annelana Bohrbaeck gegen Paris Bolmer

Die Spanier Dunkelhäutige „Negros“ nennen tun. Selbst die schwarzen Steine im Schach heißen „Las Negras“. Negro heißt nunmal schwarz.

Bei uns aber drehen jetzt wieder alle durch, weil einer zu einer schrägen Posse zweier nicht eben überbelichteter Balltreter und -fänger das Wort „Neger“ angedeutet oder sogar tatsächlich hingeschrieben hat.

Bei den Schwarzen, den Negros der Union, da hätte das der böse weiße Mann vermutlich auch nicht überlebt: Da dieser Seltsame aber ausgerechnet bei den Wirklichkeitsverweigerern, Klimafanatikern, Kriegstreibern und Sprachpolizisten der Grünen seine politische Heimat gesucht hat, auch nicht sofort nach seiner unerträglichen rassistischen Beleidigung im Büßersack barfuß nach Berlin gepilgert ist, um sich vor der Babbelböckin in einer Selbstanklage maoistischer Dimension in den Staub zu werfen, hat er von der Heiligen Inquisition der Partei der Neuen Menschlichkeit keine Gnade zu erwarten: Man wird ihn, wenn nicht ein Wunder geschieht, exkommunizieren.

Hoffentlich begeht der die Grünen so auf die Palme gebracht hat nicht Seppuku, oder lässt sich, wenn er es noch dramatischer will, Aconitin kommen, wo dafür doch zu zag, eben Fentanyl.

„Paris Bolmer“ – so heißt er jener, die Grundschauen schult und Europa gemeinsam verenden will – scheint aber zum Glück noch ganz und gar nicht lebensmüde. Dass Annelana Bohrbaeck eine hohle, taube Nuss ist, das weiß er mit Sicherheit.

Vielleicht wird die Sache noch viel lustiger als sie schon ist.

 

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