Vom Baerbocksprech

Ich baerbücke – du baerbockst – es baerbiegt

Wir baerbügeln – ihr baerbockt – sie baerbügeln

(Mittelwörter der Gegenwart und Vergangenheit: baerbiegend und baergebügelt)

Die neue Kanzlerin der Herzen wird das Verbum „baerbocken“ natürlich nicht immer so genau aussprechen wollen, wie es die deutsche Grammatik vorgibt. Schließlich ist diese seit Jahrtausenden männlich dominiert und damit ein überholtes, unterdrückerisches patriarchalisches Konstrukt.

So schreien denn auch schon viele, sie solle besser Bildungsministerin werden als Kanzlerin. Dafür sei sie noch geeigneter.

Was für Toren!

Jede Bildung geht vom Kanzleramt aus! Was liegt da noch daran, wer Bildungsministerin ist!

Die ganze Welt wird aufhorchen, wenn in Deutschland mit der neuen Kanzlerin ein ganz neuer Kommunikationsstil eingezogen ist.

Man wird die Deutschlehrpläne nicht nur bei uns umschreiben müssen.

Bei uns zumal die sprachlichen Zulassungskriterien für schriftliche Arbeiten von Schülern und Studenten, für Magisterabschlüsse und Dissertationen. Da ist mit ein bisschen Gendergerechtigkeit und Unwörtern und ein paar neuen Pronömchen ja erst ein Anfang gemacht.

Annalena Baerbock wird uns als unsere Kanzlerin der Herzen alle geistig wie sprachlich auf einen ganz neuen Stand bringen.

Nachtrag

Eben lese ich, Baerbocks geniales Interface sei eine Einzelanfertigung aus dem Hause Elon Musk.

Das ist wenig glaubwürdig. Eher Fake News. Das Interface ist nämlich sehr wahrscheinlich aus heimischer Herstellung. Heckler und Koch soll sich da mit ein paar Firmen, die sich noch besser mit Nerven und Hirnchirurgie und Implantaten und komplexer Software auskennen, zusammengetan haben. Das ist noch nicht offiziell bestätigt, aber schon so weit durchgesickert, dass ich es hier wiedergebe.

Unsere neue Kanzlerin wird jedenfalls kein Handy mehr brauchen, also auch nicht mehr abgehört werden können. Womit die Sicherheitsarchitektur der Bundesrepublik eine zuvor kaum vorstellbare Festigkeit erlangen wird.

Nun meinen auch manche, das Interface sei noch nicht völlig gebrauchssicher „verdrahtet“, nicht alle Programme schon perfekt auf die Kanzlerin angepasst, was teils stimmen mag, aber auch völlig übersieht, welche AI-gestützten Strategeme dahinterstecken mögen, vielleicht schon seit einiger Zeit, erstmal etwas unschuldig tolpatschig lieb gewinnend zu wirken, um dann entlang des plötzlichen Ernstes der Aufgabe über eine erstaunlich schnell gewonnene Trennschärfe und überzeugende Rede und Führungskraft auf einmal mit leichter Hand das Volk für sich zu gewinnen.

So wird es kommen. Ich habe da keinerlei Zweifel.

Und, nein, es sieht nicht so aus, als ob jener Laschet ein vergleichbares Interface hätte. Vielleicht hat man dem schon gleich keines spendiert, oder nur Billigware oder gar ein Ausschussteil.

Er wird vor der kommenden Kanzlerin daher dastehen alswie ein stammelnder Wicht, ein überblicksloser kleiner Möchtegernbeißzwerg, der sich am Ende gerne von Kanzlerinnen demütigen, nötigen, kujonieren, ja selbst quälen lässt.

Äußerst unwahrscheinlich, dass die Russen, denen dieser Loser nicht hinreichend abständig, da für ihn noch rechtzeitig was an tauglicher Technik haben. Und wenn, so fragt sich, ob sie entlang einer rein zufälligen Routineuntersuchung auch des Hirns des Herren Candide am Ende dem Gegner verraten wollen, was sie selber in Punkto Interfaces draufhaben. Das überlegt sich der Russe immer sehr genau.

Also: Es wird nach einer Übergangsphase im Mai ab Juni deutlich anziehen, danach wird die kommende Kanzlerin ein rhetorisches Feuerwerk nach dem anderen zünden, das gemeine Volk wie Wirtschaftsleute und selbst Musikanten und Dichter in den wohlgefühligen Bann ihrer Rede schlagen.

Unter ihr werden alle, die da sind, ein Volk.

 

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