Morgen in Wo Wer und Was War und Wieder Was Ist

Morgen geht es an einen wiederum historischen Ort.

Früher gab es da große Dichter, später hieß gar eine deutsche Republik danach, nun geht es um einen gebeutelten deutschen Richter.

Noch habe ich keine Ahnung, wo ich überhaupt hindürfen werde. Mein Frühlingsblumengebinde maskenlos ablegen, vielleicht ein Warnlicht entzünden kann. Mag sein, dass wir nirgendwo hindürfen, außer zur Überprüfung und nach Hause.

Mein Gefühl sagt mir, dass man nicht alles dichtmachen wird. Aber Maskenzonen durchsetzen. Also, dass ich wohl mal wieder als Späher und Fernstörer da drumherumschleichen werden muss.

Irgendwo werden sich desfalls aber wiederum Plätzchen finden, wo man auch ohne Kette zu rauchen ohne Maske herumstehen, dumm aus der Wäsche gucken und einfach, vielleicht mit einem Plakat oder gar einer „Merkel-Geißel“ (dem geilen Teil aus einer Klobürste mit weißer Pappe drumherum, auf der Rückseite steht in Rot „Söderstan“), meinem bewährten Hemd und anderen lustigen Sachen, vielleicht einem kleinen Filmdreh gar, halbwegs gemäßigt vor sich hinlabern kann.

Ich werde da wie auch dort mal wieder auf meine bewährte Deppenstrategie setzen. Nachzuweisen, mindestens schwer widerlegbar zu behaupten, dass ich nicht immer alles so gleich mitbekommen hätte, das generell ein bisschen mein Problem sei, fiel mir noch nie schwer. Außerdem haben sie bei all meinen Einmannkundgebungen nie so recht gewusst, die Polizei oder das Ordnungsamt zumindest, wie sie mir meinen ärgerlichen Unfug rechtweis ausreden sollten.

Irgendwas werde ich wohl alleine machen müssen. Früher hätte man gesagt, das habe ich im Urin. Nur mit einer Puppe und mit einem Kameramann.

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