„Meinungsfreiheit“ als Tarnkappe der vampirspeienden Hydra

Größenwahnsinnige und Sadisten, Hochverräter und Menschenschinder, Kinderquäler und Altenverklapper, Volksvergifter und -auspresser, feige Mitläufer und gierige Machtschleimschlecker, verbrecherische Panikmacher, Schandmäuler, Verleumder und grause Lügner. Und andere Ähnliche mehr.

Wo gibt es solche Leute? Wo mag es sie gar gehäuft geben?

Es gibt sie sicherlich nicht, schon gar nicht gehäuft, in den besten Regierungen, Parlamenten und Verwaltungen, unter den besten Bürgermeistern und Landräten und besten Staatsanwaltschaften und Gerichten und Polizeiführungen, die wir im schönsten und freiesten Deutschland aller Zeiten je hatten.

Wo also könnte es sie geben, gar gehäuft?

Naheliegenderweise in der AfD, keine Frage. Ebenso in den sogenannten alternativen Medien, wo Hass und Hetze und rechtsextreme Verschwörungstheorien inzwischen einen derartig brodelnden Giftfeuerpfuhl bilden, dass die sozialen Medien mit dem Löschen kaum noch hinterherkommen.

Unter der Tarnkappe der Meinungsfreiheit versammelt sich hier alles, was die obigen Bezeichnungen verdient. Mindestens.

Und kaum ist ein Nest dieser Arglistigen wenigstens von den verantwortungsbewussten dominierenden Plattformen ausgehoben und geschreddert – nicht einmal, dass andere deren Namen nicht mehr nennen dürfen, hilft wirklich – , so taucht die Brut unter anderem Deckmantel wieder auf, täuscht die schützenden Algorithmen eiskalt und professionell durch irreführende Begriffe und Wendungen, die Köpfe der medialen Medusa wachsen ständig nach.

Ärgerlich ist es natürlich, wenn das Bundesgesundheitsministerium irgendetwas interpretativ vielleicht relativ ziemlich klar anderes sagt als die WHO. Da, indem ja jeder gemeine Widerspruch gegen eine von beiden Organisationen „Verbreitung gesundheitlicher Fehlinformation“ ist, seien daher beider Netzseiten zu löschen: also stürzen sich die Aasgeier und Flugvampire, die aus den abgeschlagenen Häuptern der gorgonischen Hydra emporsteigen, mit Wonne darauf, die Menschen weiter zu verunsichern und irrezuführen, indem sie bewusst unterschlagen, dass kleine temporär abweichende Einschätzungen der Lage hier etwas ganz Natürliches und anderes sind, denn wenn jeder dahergelaufene Lump sich zur reinen Autoritätsuntergrabung erdreistet, es besser wissen zu wollen als unsere wichtigsten Schutzinstitutionen, die uns Überlebende unermüdlich, konsequent, transparent und absolut vorbildlich durch die Pandemie gebracht, hunderten von Millionen Menschen das Leben gerettet haben.

Nachtrag

Gemeinsam ist all diesen verworfenen Kreaturen, dass sie unser demokratisches System aushebeln, ja umstürzen wollen. Allerlei Sondergesetze bis hin zu Ermächtigungsgesetzen mit weitreichenden Einschränkungen bis hin zur Abschaffung wesentlicher Grundrechte werden in deren Foren unverblümt vorgeschlagen und diskutiert. So sollen etwa demokratisch gewählte Abgeordnete ihre Nebeneinkünfte und Geschäftsbeziehungen deutlicher offenlegen. Auch fordert man Privathaftung von Amtsträgern. Und noch mehr unsere freiheitliche Grundordnung fundamental untergrabende Dinge.

Unschuldsvermutung, Privatsphäre, Freiheit der beruflichen Tätigkeit, all diese Werte gelten denen gar nichts. Skrupellos streuen sie Verdacht und Bos und Zwietracht, am liebsten höben sie schon bei Verdacht auf eine möglicherweise fragwürdige Zusammenkunft von Freunden und Geschäftspartnern die Unverletzlickeit der Wohnung auf.

Allenthalben wird spekuliert, warum der Verfassungsschutz da noch nicht entscheidend hingelangt hat. Ich vermute, er tut, was er kann, ist aber schlicht überfordert. Inzwischen Millionen, die auf jene Staats- und Volksfeinde hören, ja ihnen geradezu hörig sind, kaum alle lückenlos zu überwachen, bei einem ähnlichen Personalmangel wie an den Intensivbetten und in den Altenpflegeheimen.

Was also ist zu tun?

Melden, melden und nochmals melden. Keiner von denen darf ungemeldet bleiben. Hier muss jeder aufrechte Bürger mittun. Per Telefon an Behörden und Arbeitgeber und Geschäftspartner und Medien, ebenso per Mail und Post, zumal aber bei den Nachbarn, im Verein und im sonstigen persönlichen Umfeld. Überall ist ihnen die Maske vom Gesicht zu reißen.

Zudem: meiden, meiden und nochmals meiden, außer zu Meldezwecken, für die gewisse Kontakte im Sinne der Verbrechensbekämpfung selbstverständlich mitunter notwendig und sachdienlich und damit auch erwünscht sind.

Endlich: mürbe machen, mürbe machen, schlussgültig zermürben.

Den Rest machen dann die ordentlichen Gerichte.

 

 

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