Heiligste Wahl aller Zeiten vom Allgötterrat überwacht (III)

Ich habe schwerst gefehlt. Mir schon eine entsprechende Rüge eingehandelt, die Strafe wird noch festgesetzt.

Meine aufgedeckten Ungenauigkeiten, Fahrlässigkeiten, Missverständlichkeiten, Manierismen und Eitelkeiten und Insinuationen, meine mangelnde Sorgfalt, Umsicht und Klarheit schon im ersten Teil wie erst recht im zweiten veranlassen, ja zwingen mich im abgesteckten Rahmen zu dieser freiwilligen abschließenden Selbstanklage.

Was ich da beging, das war Hybris, eine gewaltige Selbstentgrenzung, graus respektlos, ein Jenseits von Gut und Böse an Überheblichkeit und krankhaftem Narziss: dreist anmaßend, ja mitunter fast alswie vollkommen toll geworden. Vielerorts ohne Sinn und Verstand; geradezu gehirnerweicht; ohne Mitte und Blick auf das Ziel; nebicht lebicht ohnwicht; eine schlimme Schande nicht nur für das deutschsprachige Schrifttum, sondern für jenes der ganzen Welt; ein Sammelsurium an Achtelswahrheiten und Irrungen; fast schon ein Amoklauf wider jeden Anstand und jede Vernunft.

Nur das Mantra hat mich gerettet. Das sei so verdienstvoll, dass man mir allein deshalb die Gnade zur Veröffentlichung dieser Selbstanklage gewährt habe. Es möchte hiermit meine höchstnotpeinlichen, im Grunde unentschuldbaren Entgleisungen beschließen. 

Es war die heiligste Wahl

Das ist des Teufels Qual!

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