Baerböckin und Söderone

Ich sage es jetzt offen, bevor es womöglich noch so kommt, dass mich vor ein paar Tagen ein geradezu pervers-morbider Wunschtraum überkam – ich habe wohl zuviel absurdes Theater gespielt und als kleiner Komödiant öfter nicht viel Gnade weder mit mir noch dem Publiko gekannt – : Söder muss den Vizekanzler unter der Baerbock geben. Mehr Unterhaltungswert kann ich mir mit dem derzeitigen Personal nach der Bundestagswahl nicht vorstellen.

Riesensöder als das Hündchen jener Aufgekratzten aus dem Tale der Ahnungslosen, sie mit Sprechproblemen, dass man einen ABC-Schützen derwegen verantwortlichermaßen zum Logopäden schickte, er grinst, wie man ihn kennt, immer scheel dazu, während ihm sichtlich die Wölkchen aus den Ohren steigen, weil der Rottweiler aller Rottweiler vor ihr wenn nicht schon den Suppenstrulli, so doch den kleinen schwarzen Pudel machen muss.

Da kann man sich so wunderschöne Szenen ausmalen. Wie sie ihn plötzlich schnippisch zurechtweist, er auf Nachfrage dazu versucht herumzuscherzen, während er offenkundig kurz vor dem Durchdrehen ist. Sich endlich dazu hinreißen lässt, von der Kanzlerin mehr Respekt zu fordern. Worauf die ihn auf üere Rüchdlinnenkopetenz verweist und ihm erst recht noch eine einschenkt.

Derweil – in D ist Lachen schon ganz verboten – berichten Auslandskorrespondenten in alle Welt, dass die neue Sonnenkanzlerin zeitweise schlechter Deutsch spricht als ein gerade aufgeweckter Penner morgens um halber Sechse, unter sich habe sie einen großgewachsenen fränkischen ehemaligen Recken, dessen sprachlicher Ausdruck ob seiner erbärmlichen Lage auch schon nachlasse, was man anhand bestimmter Aufnahmen und deren Übersetzung zweifelsfrei erkennen kann.

Und dann: Der Söderone, der sich natürlich für viel raffinierter hält als die Baerböckin, fährt einfach so, als Fraktionsvorsitzender der Unionsfraktion, mal freihändig nach Moskau, um den kleinen Putin mal ein wenig auszuloten, sich da selber ein Bild zu machen. Der lässt sich das Spektakel natürlich nicht entgehen, gewährt dem Söderone in allen Ehren eine einstündige Audienz.

Da nun der Söderone nur Vizekanzler und Fraktionsvorsitzender, die Arschkarte des Finanzministers dazu gezogen hat, der Habeck Außenminister, lässt die Bearbock den den Söderone zuerst vorbacken. Es fehle dem Bundesfinanzminister wohl etwas an Feingefühl und Benimm (das haben ihm Scholz & Friends hingeschrieben), dass er sich vor seiner Moskaureise nicht mit dem Auswärtigen Amt abgestimmt habe. Die Baerböckin sagt dann dazu: „Der Bunnesdaußenminister hat bebelächtigt seine Sorgen ausgedrückt. Ich sehe das schon wegen der Kabnettsdisplin ähnlich.“

Jetzt endlich reicht es einigen Hinterbänklern der Union, und der offene Aufstand bricht los. Und alswie ein Wunder geschehen wäre, berichten die Medien auf einmal auch von der Baerböckin desolatem und nicht repräsentationsfähigem Zustand. Bald endet alles in einem totalen Chaos, mit erfolgreichem Misstrauensvotum, Neuwahlen, das ganze Programm. Und die Baerböckin und der Söderone verkriechen sich so gut als möglich vor den Staatsanwälten und Untersuchungsausschüssen, weinerlich und zutiefst beleidigt und verstört.

 

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