Reinkarnationslehre als endloses Schuldzinseinteiben

Dass es eine Art der Unsterblichkeit gebe, empfinde ich ebenso in Gedanken an meine verstorbene Frau wie auch angesicht der Schriften großer Denker immer wieder.

Man hat daraus aber schwersten Schindluder gemacht.

Einen endlosen Strafkatalog der Reinkarnationslehre selbst noch für den unschuldigsten Ziegenhirten.

Man nennt das dort „Ausgleich“.


Wie viele Reinkarnationen, meine Sünden in dieser abzubüßen?

Wie viele braucht es noch, wenn ich weiterhin nicht jedes Pfaffen Seim saufe und hernach noch dessen schmierigen Rock trockenlecke?


Mag ja sein, dass man in neue Leben was mitnehmen kann. Gibt es da aber nur Strafen, will ich nicht eins davon.

So, wie es gemeinhin erzählt wird, klingt mir das alles nach Schuldzins. Und ewiger Zahlungsverpflichtung.

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