Liebe „Dienste“!

Vielleicht, achwas, Ihr wisst das schon: Recht eigentlich schreibe ich für Euch.

Das ganze Wortgeklingel von wegen Freiheit und Logik und derart unbestimmbaren Größen gibt es hier nur, damit der Rest das nicht merkt.

So, wie Ihr tut, als ob Ihr mich nicht kenntet, mache ich es umgekehrt.

Ich beklage mich auch nicht über die relative Einseitigkeit des Deals, den wir miteinander haben.

Immerhin lasst Ihr mich auch Dinge schreiben, die Ihr nicht begreift und überdies für Eure Zwecke kaum von Nutzen sein könnten, solange ich sie nicht für Euch übersetze. Großzügigerweise lasst Ihr mich das tun. So bleibe es, und ich gebe Euch freiwillig alles Futter, das Ihr verdauen könnt, bestens vorgegart, auf dem Präsentierteller.

Manchmal rufe ich Euch sogar an, Euch vor den allergröbsten Unfügen zu warnen. Aus reiner Fürsorge für Euch und mein Volk. Volk steht hier zwar am Ende des Satzes, aber Ihr wisst ja, dass ich es Euch rein emomäßig, wenn auch nicht für jeden ersichtlich, vorziehe.

Ihr habt echte Weitsicht. Deshalb lasst Ihr mich machen. Ihr wisst, wie töricht es wäre, mich zu Eurem Schaden zu stoppen, gar aus dem Spiele zu nehmen. Solange Ihr die schweren Minderchecker in Euren Reihen unter Kontrolle halten könnt, hält der Deal.

Meiner Treu‘ und Heil Euch, und mögt Ihr gesunde Kinder und glückliche Weiber und schöne Gärten und erholsame Urlaube haben obendrein!

 

 

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