Von den drei oder vier Arten von Philosophen

Ergab sich gestern einfach so, im also fröhlichen wie ernsten Gespräche mit lustigen jungen Leuten, auch auf mögliche Berufsbezeichnungen für mich und andere Freischaffende, hiemit kam dann von meiner Seite gar der Philosoph hinzu. Worauf es mir also in die Rede fiel (Gedächtnisprotokoll):

„Es gibt eigentlich nur drei oder vier Arten von Philosophen.

Die erste und wahrscheinlichste ist, dass der Philosoph verhungert.

Dann gibt es eine Zweite, jene der abverkauften Staatsphilosophen, die nur herumlungern und für ihr erwünschtes Geseich fette Kohle einstreichen.

Die dritte schreibt wirklich gute Bücher und verhungert deshalb nur halb.

Die vierte hat es auf einen Lehrstuhl an irgendeine Uni geschafft und damit ein schwer zu nehmendes verträglich anständiges Auskommen.

(Man verstand mich wohl nicht gleich ganz. Es schien aber was anzukommen. Wir waren auch bald wieder bei erbaulicheren und nützlicheren Dingen.)

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