Viva Nietzsche!

Als „kleines Dankeschön“ bekam ich vor ein paar Tagen für eine Lektoratsarbeit und einen eigenen kurzen Beitrag am Ende eines nunmehr erschienenen feinen kleinen Büchleins ein wohl gut zwei Kilo schweres Nietzschekompendium von einer, ich darf nunmehr wohl sagen Freundin, zugesandt, einen gewaltigen Schmöker von der Stiftung Weimarer Klassik, erschienen bei Hanser, mit dem Titel „FRIEDRICH NIETZSCHE – Eine Chronik in Bildern und Texten.

Nietzsche der Mensch in seiner Zeit. Wunderbar.

Das mir bislang schönste Zitat, ich finde es gerade, eben doch noch nur in den über achthundert Seiten geblättert und quergelesen, schon nicht mehr…aus der Anfangszeit Nietzsches als blutjunger Griechischprofessor…

Etwa, auf die Dispziplin seiner Schüler angesprochen, meinte er, was er denn mit Disziplin wolle, er habe die Schwächsten zu schützen.

Eine Fundgrube sondergleichen.

Nietzsches ganzes eigentliches Werk gelesen, den Zarathustra immer wieder, entdeckt sich mir hier der Mensch in seinem persönlichen Umgang, der Beurteilung von Zeitgenossen, entdeckt sich, unter wie vielem Ringen und oft krankhaften Zuständen sich dies Genie entwickelte.

Durch und durch schon Empfehlung dieser überaus verdienstvollen Zusammenstellung, indem ich bislang nur einen Bruchteil davon gelesen und geschaut habe.

 

 

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