Rein in die hinteren Endlöcher des Staates

Ich habe eben den bislang schleimigsten aller Anseilbriefe auf staatliche Gelder zur Linderung einer vom Staat herbeigeführten Not gelesen.

Man rechnet, Datum 3. Februar, nach einer Lobhudelei auf alles bisher von der Regierung und allen Beteiligten (Impfstoffe!) Geleistete, dass man darüber ohnmächtig werden könnte, eine mögliche Förderung von zum Beispiel 100 Millionen vor, ganz knitz mit dem Hinweis, dass der laut Ifo in diesem Bereich durch Corona bereits entstandene Schaden sich auf geschätzt 3,3 Billionen belaufe, also 3300 Milliarden, hiemit 3300000 Millionen, womit das eine sehr günstige Investition sei.

Der besonders schale Witz an der Sache ist – ich kenne mich in dieser Branche wirklich gut aus, sage aus bestimmten Gründen auch noch nicht, worum genau es sich dreht – , dass die da betteln praktisch alle selber schwer von den Regierungsmaßnahmen getroffen wurden, sich jetzt dafür derart unterirdisch knechtisch verlogen anwanzen, wie als ob alle Sechse Unterschriftleistenden Klone von Regierungssprecher Seibert wären, achwas Klone, noch gefährlichere Mutanten.

Also gut. Es geht um Bildung. Es geht darum, Kindern und Jugendlichen, die durch staatliche Maßnahmen schwere Nachteile erlitten haben…

Dass man in diesem Bereich etwas Geld in die Hand nehmen könnte, egal, wer es warum verbockt hat, ja sogar sollte, macht die Sache umso ärgerlicher. Man hätte der Ministerin und dem Rest nicht erst in die hinteren Endlöcher kriechen und sich langsam bis zum Zwölffingerdarm hochwinden müssen, um ein vom Grunde gesehen her berechtigtes Anliegen vorzutragen. Vollkommen ehrlos das.

Ich lese den Brief erst nachher nochmal. Noch einmal in Ruhe ekeln.

 

 

 

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