Woke or Awake or Woken?

It’s quite funny that a great deal of those who call themselves awake, call for The Great Awakening, call the other side – Hollywood, Silicon Valley, often „progressives“ in general – out as „woke“. With contempt, with derision, in many cases with ire, sometimes even with hate.

So both sides must have long been asleep, till they woke up, one side into being woke, the other awakenedly awake. The latter, by the other side named „fascists“, „nazis“, „white supremacists“, „conspiracy theory crazies“, since recently even „domestic terrorists“ – and so on.

„Ever more people are waking up!“ – That is sort of the mantra amongst those of the Q-movement and many others who are against wokeness. But be careful: Wake up to be awakened, never to get woke.

OK. This ist already becoming a bit redundant, the absurdity of this wording should be made clear at this point.

One could now make the point that the unwoke awakened were the first to be woke, and woke progessiveness was claimed later. Might they thus claim a copyright on the verb „wake“ and all its derivatives? Or are the unwoke awakened villains who snatched the word artfully, to not allow real wokeness ever getting into play? Or did the woke realize that in order to crush the awakened they had to get their hand on the concept?

As a linguist I’m really becoming confused.

Of course, there are words that may – depending on context – mean their own opposite. This is quite common with particles (well may mean good but also start a contadicting sentence), in Latin „altus“ means high and deep (which is not at all unlogical, a matter of perspective), and in English we have „host“ with its various meanings (these of course mainly because different roots came together in homonymes and even homophones).

Anyway, I haven’t heard of a language in which „woke“ or „awake“ can mean either asleep (dumb, weird, or modern) or awake, in the sense of not asleep (enlightened, fascist, terrorist).

Well, in my dreams (when I am asleep) some stories there encountered are more logical, at least pleasing, playful and inspiring, than those I stumble on when woke or awake. Maybe that’s why I like to sleep long hours sometimes.

 

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Von den drei oder vier Arten von Philosophen

Ergab sich gestern einfach so, im also fröhlichen wie ernsten Gespräche mit lustigen jungen Leuten, auch auf mögliche Berufsbezeichnungen für mich und andere Freischaffende, hiemit kam dann von meiner Seite gar der Philosoph hinzu. Worauf es mir also in die Rede fiel (Gedächtnisprotokoll):

„Es gibt eigentlich nur drei oder vier Arten von Philosophen.

Die erste und wahrscheinlichste ist, dass der Philosoph verhungert.

Dann gibt es eine Zweite, jene der abverkauften Staatsphilosophen, die nur herumlungern und für ihr erwünschtes Geseich fette Kohle einstreichen.

Die dritte schreibt wirklich gute Bücher und verhungert deshalb nur halb.

Die vierte hat es auf einen Lehrstuhl an irgendeine Uni geschafft und damit ein schwer zu nehmendes verträglich anständiges Auskommen.

(Man verstand mich wohl nicht gleich ganz. Es schien aber was anzukommen. Wir waren auch bald wieder bei erbaulicheren und nützlicheren Dingen.)

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Mein Psychiater spinnt komplett, ist aber äußerst nützlich

Kurz nach Fünfe, es hub schon an zu dunkeln, erklärte mir mein Online-Psychiater, Ernst August Horatio Niemeyer, ich hätte ein umgedrehtes Asperger-Syndrom. Sei also insgesamt allgemein verkehrsfähig, wenn auch ohne besondere Kenntnisse, aber dafür umso mitteilsamer.

Dabei ist er selber in Kopfrechnen ein schlimmer Spast, sage ich nur fünf mal acht, so braucht er eine Maschine dafür, sein Latein ist nicht einmal in den banalsten Fachbegriffen sicher, Englisch hat er nicht nur aussprachemäßig bei einer Klotzberta vom hintersten Kuhdorfe gelernt, seine Auffassungsgabe liegt hinter den meisten Drittklässlern. Über sein Deutsch ist gleich gar kein Wort zu verlieren. Aber, sagt er, Summa cum Laude an der Uni.

Was mich hinwiederum nicht wundern tut. Denn die ihn promovierende Professorin war laut seinen Angaben schwerstschwul.

Weshalb ich mich mit diesem missratenen Kasper noch herumschlage? – Der kann mir ein Impfbefreiungsgutachten schreiben, das vor jedem Gericht standhält. Niemand wird an seiner Expertise zu zweifeln wagen.

Also werde ich ihn morgen fragen, wie man in meinem Alter noch Freimaurer werden kann. Ich wolle endlich doch noch in den Schoß der Guten und Gerechten kriechen. Natürlich werde ich das etwas anders formulieren. Ich darf ihn nicht so direkt überfordern.

Er wird mir dann über seinen mit ihm verheirateten Sekratär einen neuen Termin geben lassen. Meine Kasse wird ohne Murren auch den bezahlen. Reicht ja mal auch, indem ich sonst praktisch nie krank bin, mit meinen Beiträgen nur schwer Drogensüchtige und Dekadente und Vollabgedrehte bezahle.

Ich habe bei dem nicht einmal irgendwelche Bedenken, dass er diesen Text lesen und darüber sauer werden könnte. Er wird ihn, so hat er es gelernt, nur als Auswuchs meiner Krankhaftigkeit begreifen. Mir den Zettel noch viel schneller und befriedigter unterschreiben.

 

 

 

 

 

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Versteigere alle meine mir zustehenden Impfdosen (III)

Jetzt überschlagen sich die Dinge vollends.

Vorhin hat einer unserer Inlandsgeheimdienste bei mir anrufen lassen, es werde langsam bedenklich, denn die Impfstoffhersteller schlichen mir schon ums Haus und hörten mich selbst im Schlafe noch ab, für ihre Marketingkampagnen herauszufinden, wessen Erzeugnis ich denn tatsächlich versteigern wolle.

Das ist mir noch nie passiert. Denn normalerweise rufe ich die an, und nicht umgekehrt. Es war zwar eine technisch perfekt verzerrte Stimme, man gab mir aber ein sechsunddreißigstelliges Passwort, um zu verifizieren, dass der Anruf ansonsten echt.

Man habe ernsthafte Bedenken um meine Sicherheit. Alle Herstellerfirmen stünden schon lange unter permanenter Beobachtung, das sei ein Gebot der nationalen Sicherheit. Ich solle mich bei Bedenken jederzeit über das Passwort einloggen, ich sei inzwischen systemrelevant. („Auch noch du loses Arschloch!“ ward nicht direkt gesagt, klang über die signifikanten Tonpausen indes trotz Verzerrung deutlich durch.)

Ich solle die Versteigerung unbedingt bis mindestens einen Monat vor der anstehenden Bundestagswahl zum Abschluss bringen. Ansonsten garantiere man für nichts. Man könne auch jetzt nicht Tag und Nacht zehn Beamte gen Rohrbach abstellen, denn das fiele nicht nur den Mitdörflern, sondern auch den diversen Gegenseiten sonst bald zwangsläufig auf. Ich solle so tun, als wäre alles ganz normal. Also im Bus wie immer dumm rausschwätzen oder meinen Cicero lesen und mich wie gewohnt am Hintern kratzen. Die üblichen schrägen Kalauer absondern und beim Aussteigen über den Scheißendrecksrotzlappen zum Abziehen laut fluchen. Meinen Bundeswehrrucksack jetzt bloß nicht durch einen meiner zivilen ersetzen. Meine Deppenkappe auf, meinetwegen noch jene unsägliche Wollmütze, auf keinen Fall aber einen meiner Borsalinos oder Mayserhüte. Keine frische Hose oder gar noch ein verdachtserregendes Wams. Allenfalls dürfe ich frisch gewichste Stiefel tragen, denn so kenne man mich. Rasieren dürfe ich mich auch, denn das sei bei mir nicht sonderlich auffällig, da ich das ja hin und wieder täte. Wofern mir darnach sei, sei auch gegen den kleinen Haarkrebs nichts einzuwenden. Den mir kürzlich von U. geschenkten Lapislazuli an der schönen gelborangenen Bergsteigerschnur aus meinem Schuhputzkasten solle ich aber keinesfalls anlegen. Schmuck an mir, das fiele jedem sofort auf. Ruhe bewahren und zumal mentale wie äußerliche Konsistenz, das sei jetzt alles.

Und so ging das fast eine Viertelstunde weiter. Ich solle wie gewohnt zweihundert Meter vor dem Lidl an gewohnter Stelle mein Mittagsbier abseichen. Unter keinen Umständen je die Maske (nur die schon gut verdreckte mit dem roten X darauf) länger aufgesetzt halten als vorgeschrieben. Und meine lange Winterhose anbehalten, egal wie warm der Tag schon werden könne. Die Fachleute der Gegenseite sähen am Faltenwurf der Überhose ganz genau, ob ich eine drunterhätte oder nicht. Das könne dann darauf hinweisen, dass ich plötzlich genug Geld für ein normales Heizen, mich gar für einen Behördenflur zu einem längeren konspirativen Treffen bei deutlich über zwölf Grad Celsius vorbereitet hätte. Haare nicht waschen!!! Unbedingt den stinkerten Bundeswehrpulli anlassen! Keine Experimente! Null Extravaganzen!

Ich frug dann noch, wie viel Knoblauch ich weiterhin essen dürfe, wie oft vor dem Bus schon scheißen. Knoblauch sei OK, scheißen dürfe ich so viel ich wolle, nur nicht im Bus.

Ich weiß jetzt endlich, was die Jungs da tatsächlich draufhaben. Wie gut sie sich darum kümmern, dass Systemrelevanz niemandem auffällt.

Einziger echter Wermutstropfen: Ich solle das Zwischenergebnis der Versteigerung nicht schon am 29. Feber rausgeben. Daran sei frühestens im Mai zu denken.

 

 

 

 

 

 

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Versteigere alle meine mir zustehenden Impfdosen (II)

Inzwischen ist man schon im Versuch, den Markt zu manipulieren. Einige Fakegebote sind bereits reingekommen, aus Singapur und Istanbul, Tegucigalpa, Manila und Kathmandu.

Erstmal, liebe Hedgefonds: Ich verkaufe meine Impfdosen nicht an Minderjährige. Egal ob es nur Eure Strohbübchen aus Djakarta sind, aus Rio oder Rangoon. Denn wenn ein Erwachsener sich dazu entscheidet, vollkommen legal und überdies empfohlen, grob fahrlässig mit seinem Körper umzugehen, bitteschön. Ich kann auch keinem volljährigen Japanesen oder Kongolesen verbieten, zum Frühstück zwei Flaschen Wodka zu trinken, nicht einmal, wenn der vor Fuselöl nur so trieft: bei Kindern aber hört der Spaß auf.

Zum Ende Feber, also am Neunundzwanzigsten, werde ich das bis dahin abgegebene Höchstgebot veröffentlichen. (Im mittleren Zigtausenderbereich sind wir schon, so viel sei bereits verraten.)

Auch die Kooperation mit den Impfstoffherstellern läuft bestens. Künstliches Preistreiben zur Hochschraubung der Nachfrage und damit des Preises ihrer Erzeugnisse habe ich ihnen aber untersagt. Kartellrecht. Das haben sie schließlich verstanden. Sie dürfen mein Vorgehen jedoch loben, was sie schon eifrig tun.

Verschiedene staatliche Stellen haben sich auch an mich gewandt. Meine Aktion sei im Sinne der Animation zur Alldurchimpfung geradezu genial, ob ich da nicht etwa nutzungsrechtliche Lizenzen auf meine Texte vergeben wolle. Als guter deutscher Staatsbürger natürlich kostenlos: Man wisse eben leider nicht, wie man eine angemessene Vergütung in die Finanzhaushalte einstellen könne.

Am Arsch die Räuber. Hat mal einer eine zündende Idee, wollen sie die dem gleich für Niente abschakalen. Reden von Moral und sittlicher Verantwortung und dem guten Gewissen, das man dann dafür bekäme. Selbst das Wort „Gamechanger“ zogen die sich noch aus der Nase, „Turnaround“ und lauter solch engsächsisches Geblubber, „Supermem“ fiel, dazu von einem auch noch „Stop Loss“ und „Profitmaximierung“. Aus welchen Klippschulen man diese erbärmlichen Stümper herausgeklaubt hat, ich will es gar nicht wissen. Von Wirtschaft und Geld keine Ahnung, lauter aufgeblasene Sesselfurzer.

Eine von deren nicht einmal halbbrunzfähigen Zwergziegen versuchte es gar mit der Schmeichelei, merkte nicht einmal, dass es gar keine ist, ich sei wahrlich größer als Greta und habe den Hypertesla erfunden.

Bald gibt es eh eine neue Partei. Das Grundsatzprogramm ist in Arbeit. Ich weiß zwar noch nicht sicher, wen ich als Bildungsminister nach dem zwölfzigsten September zum Rettungskanzler ausfrufen werde, ein Kandidat hat sich dafür aber die letzten Tage ausgezeichnet in Stellung gebracht.

(Auf den asozialen Medien dreht man bereits durch wie Sau. So geht das.)

 

 

 

 

 

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Impfdreck

Mein Urheberrechtsanspruch auf das Wort „Impfdreck“ sollte hiemit juristisch besser begründet sein als der jenes Googlasters auf „Alphabet“.

Dass andere das Wort schon verwendeten, macht dabei gar nichts. Das waren wenige. Mit denen kann ich mich schon noch einigen. Ich ziehe mich sogar zurück. Ehre, wem Ehre gebührt.

Das gekaperte Wort „Alphabet“ aber wurde vor dem Googlaster von Milliarden Menschen verwendet.

Pass bloß mal auf, Du kleiner Netzlügenschlunz.

 

 

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