Mein Traum vom Fall der Masken

Heute Nacht hatte ich einen recht seltsamen Traum.

Ich war in München zu einem Wochenendbesuch bei einer recht lockeren Wohngemeinschaft eingeladen, doch gab es bald ein paar Unstimmigkeiten, so dass ich mich entschloss, per Bahn vorzeitig wieder gen Würzburg abzureisen.

Und siehe da, ich traute am Hauptbahnhof meinen Augen nicht: KEIN EINZIGER von den hunderten Leuten trug noch eine Maske!

Was war da geschehen? Wieso hatte ich das nicht mitgekriegt? Alle erdenklichen Erklärungsmöglichkeiten, wie das über Nacht dahin gekommen sein könnte, schossen mir derart kreuz und fatz durch den Kopf, dass ich kurz aufwachte, denselben schüttelte, bald wieder einschlief.

Ich blieb dann doch noch ein wenig im wieder schönen München, und die Leute trugen weiterhin nirgends Masken. Ich wunderte mich kaum noch darüber, denn die Selbstverständlichkeit der Menschen dazu war überall.

Es gab dann noch ein paar traumübliche Irrnisse und Wirrnisse, von denen nur eines hier noch erzählt: In der Cafeteria eines Supermarktes, wo ich mir noch ein wenig Jause für die glückliche Heimfahrt besorgen wollte, da entdeckte ich dann doch an einem Stehtische noch fünf oder sechs sich eng zugekrümmte Ewiggestrige, sehr verdrießlich in Körperhaltung und Gestik, leise einander zuflüsternd…

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