Magnus kommt doch nicht auf den Hund

Es ist Neumond, und es scheint, ich habe selbst hinter jenem Unsichtbaren gelebt.

Denn irgendwie lief es an mir vorbei, dass man zwar in ein paar Bundesländern noch Hunde ohne implantierten Mikrochip halten darf, mit keinem aber mehr ins EU-Ausland reisen. Auch die Versicherungen scheinen dazu keinen Spaß zu verstehen.

Damit fängt für mich ein möglicher neuer Hundespaß gleich gar nicht an. Dabei habe ich einige Zeit damit geliebäugelt (meine Frau brachte weiland einen wunderbaren Familienhund ins Haus, zuvor war ich zeitweise Ersatzhalter gewesen, fast alle Hunde mögen mich), wieder einen Hund zu haben: das war’s dann aber.

Laut „Great Reset“ sollen wir (also alle außer den Milliardären, die all ihre Firmen, Aktien, Drittfrauen, Jachten und Landsitze dann vorgeblich auch nur geliehen hätten), um frei und glücklich zu werden und nebenbei auch noch den Planeten zu retten, ohnehin bald nichts mehr besitzen. Wozu also einen Leihhund, der mir per Mikrochip als Besitzer zugewiesen?

Eine Anmerkung noch. Ich habe zur Sache eben auf einigen Hundsportalen herumgestochert. Überall fand man das mit dem „Chippen“ klasse. Da passt die alte Redewendung „auf den Hund gekommen“.

(Gut gespart. So ein Hund kostet im Jahr einige Flaschen besten schottischen Malzwhiskys. Der tut ebenfalls der Seele gut und wird bislang nicht auf mich gechippt. Frisst nicht, scheißt nicht, erschreckt und nervt keine Leute, verursacht selbst keine Unfälle und beißt nicht.)

 

 

 

 

 

 

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