Deutschland voll nährsamsten Unkrauts und heilkräftigsten Gestrüpps

Schon eigenartig, dass in Deutschland das schlimmste Unkraut und das dornenreichste ärgste Gestrüpp mit so viel Nähr- und Heilkraft aufwarten.

Was muss man über die Brennessel, die Brombeere, den Schleh-, Hage- und Weißdorn noch sagen?

Welcher Vollpfosten, zumal es auch schon lange Weißkraut gibt, hatte hier nach der Eiszeit je einen Vitamin-C-Mangel? A? Eisen?

Ja, da geht mir fast schon wieder der Gaul durch. Quinoa soll ich den Andenindianern wegfressen, den Kanadiern ihren Cranberrysaft wegsaufen, ja irgendwann den Russen noch den Buchweizen klauen und den Ukrainern ihre Roten Rüben, weil bei uns nichts Gescheites wächst. Jeder Eso weiß das.

Und ich sage Euch, die Brennessel mit masse Vitaminen und Mineralstoffen treibt im Lenz schon mit den ersten Frühjarsblühern. Auf das restliche Hägenmark und die restlichen getrockneten Hägen lässt es sich damit flugs grün aufsatteln.

Es gibt natürlich „Superfoods“, die in Deutschland gar nicht oder nur unter großem Aufwand wachsen. Ingwer zum Beispiel und Pfeffer. Chili lohnt sich nur privat.

Wie viel von diesen echten „Superfoods“ aus sonstwo „brauche“ ich aber? Für fünf Euro im Monat?

Ich bin dafür, dass man Kindern und Jugendlichen alle verfügbaren Wildfrüchte und Heilpflanzen zeigt und sie vor Giftigem warnt. Sie mögen Freude daran gewinnen und Liebhaber werden, wissen jedenfalls in Notzeiten sich und ihrer Familie zu helfen. Dazu sollten jährliche Landzeltlager und entsprechende Wandertage wesentlich dienen.

 

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