Coronakult: Welche Sorte „Intellektueller“ ist dümmer?

Der Coronakult ist in der Tat immer mehr zu einer sadomasochistischen Massenveranstaltung geworden.

Die Gläubigen quälen sich stolz und demonstrativ selber, gewinnen damit so weit die sittliche Oberhoheit, dass sie andere quälen dürfen, an den Pranger stellen und doppelt und dreifach quälen, was ihnen mächtige Genugtuung verschafft.

Man macht wie immer, wenn ein religiös-perverser Wahn installiert wird und wie gewollt um sich greift, dabei auch vor Kindern, Alten und wirklich Kranken nicht halt. Die bekommen erbarmungslos ihre Extraration Hiebe.

Und je mehr man sich im Sinne der guten Sache selber gequält hat, umso größer wird der Hunger danach, der insgeheime Rachehunger, andere nicht aus der Qual kommen zu lassen, jeden, der nicht mittun will, zu verfolgen und zu verpfeifen und auch dazu aufzurufen, dass andere Aufrechte diesem guten und gerechten Handeln folgen sollten.

Zumindest in historisch belegter Zeit wurden wohl noch nie in so kurzer Zeit weltweit so viele Menschen zu Tollhäuslern gemacht. Sicherlich hätten die katholische Kirche oder der moslemische Klerus das auch gerne so hingekriegt, allein, es fehlten ihnen die heutigen Mittel dazu.

DEIN Nachbar, dieser Menschheitsausmörder, der ist schuld daran, wenn sich die Leichenberge stapeln! DER da, DER geht nachts noch raus!

DER da, DER trinkt gleich mit zwei Freunden zuhause lustig Bier, und es ist ihm scheißegal, wenn am Ende das ganze Dorf daran verreckt!


Am krassesten ist es mit der weit überwiegenden Mehrzahl der sogenannten „Intellektuellen“. Das freut mich (ja, tut es!) ganz extraordinär, denn bei den meisten so Benannten, als solche Anerkannten piept es schon lange nicht mehr richtig im Oberstübchen, was jetzt für jeden, der auch nur mal halb ein Auge aufmacht, sichtbar wird.

Weder sind sie sonderlich intelligent, also, dass sie selber lesen und denken könnten, noch gar, dass sie M-U-T auch nur zu buchstabieren wüssten. Das Wort ist zu kompliziert und lang, was es bedeutet ihnen ohnehin völlig unklar.

Allerdings gibt es auch bei den „Intellektuellen“ der anderen Seite sonderbare Gestalten. Die reden jetzt von der zwölfzigsten Heraufkunft des Wassermannzeitalters, alles folge einem wunderbar heilsamen kosmischen wie irdischen Plane, diene dazu, die Menschen endlich aufzuwecken. Die gequälten Kinder und der Rest sind da halt mal notwendig, anders gehe es nicht, besser verreckten Hunderttausende als am Ende hunderte Millionen. Für die ist Apokalypse, also die lange ersehnte Offenbarung. Entlang Johannes oder einfach so.

Und sie sind in ihrer Selbstherrlichkeit fast noch schlimmer als jene anderen, denen der Coronakult von ihrer Seite her über alles geht. Sie vertrauen „dem Plan“, sind daher siegsgewiss und überaus gelassen, während alles in Scherben fällt.

Bei denen bröckelt manches aber auch schon. Vor allem werden sie vorsichtiger mit ihren Heilsprognosen. Viele haben nämlich inzwischen tatsächlich gemerkt – man glaubt es kaum – , wie oft sie schon daneben gelegen haben. Also legen sie sich nur noch auf den Heilsplan fest, keine Termine mehr, der zwangsläufig irgendwann greifen werde. Sollten also Leute wie ich, die sich tätig vorn hinstellen, irgendwann eine Änderung bewirken, so war es deren DER PLAN.

Welche Sorte „Intellektueller“ ist verführter, haltloser, dümmer?

 

 

 

 

 

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