Coca-Cola: Versuche weniger weiß zu sein

Unter dem stolz aufrechterhaltenen Motto „Try to be less white“ (Versuche weniger weiß zu sein) hat Coca-Cola laut bestätigten Angaben bereits fast 20 000 Mitarbeiter durch ein entsprechendes Programm geschleust, wo „weniger weiß“ wie folgt eingefordert wird:

Be less arrogant   (Sei weniger anmaßend)

Be less certain   (Sei unsicherer)

Be less defensive (Sei weniger wehrhaft)

Be more humble   (Sei demütiger)

Listen   (Horch zu)

Believe   (Glaube)

Break with apathy   (Brich mit der Teilnahmslosigkeit)

Break with white solidarity   (Brich mit dem weißen Zusammenhalt)

Nun, ich weiß nicht, um wie viel weniger weiß man wird, wenn man all diese Kursziele beherzigt, ob man es als Weißer dann bis hin zu Bonuspunkten bei der Firma bringen kann, weil man mindestens von der Einstellung her bereits beachtlich eingebräunt, auf einem guten Wege, bei anstehenden Beförderungen nicht allein schon aufgrund seiner europiden Hellhäutigkeit mit einiger Wahrscheinlichkeit übergangen zu werden.

Und gerne lobt der Zuckerplörrenhersteller (das Zeug ohne Zucker ist vielleicht noch giftiger) die Brandstifter von Black Lives Matter, indem viele Daten darauf hinweisen, dass gerade die schwarze Unterschicht viel zu viel von solchem Geschlunze säuft, davon fett, krank und herzkasperig wird.

Die Farben von Coca-Cola sind Schwarz-Weiß-Rot. Dieses Skandalon ist aber nur scheinbar ein Problem. Denn weiße Farbe kann nichts dafür, dass sie und wie weiß sie ist. Sie kann auch nicht anmaßend sein undsoweiter.

Ähnliche Programme laufen in den USA schon landesweit an Schulen, Universitäten, staatlichen Einrichtungen aller Art, vielen großen Unternehmen.

Mich werden diese in ihrem Sinne allerdings nicht erreichen können, denn meine Seele ist so schwarz, dass ich gerne weiß bin und bleibe.

 

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