Vom Coronalug und den Ärzten

Ich bin ein derart sturer unbelehrbarer alter Schwabenseckel, dass mich, da man mir als schwerverbranntem Kinde noch Radiumsalbe aus dem Bleipott ins Gesicht schmierte, das zweitweilige Tragen einer FFP2 vermutlich auch nicht gleich umbringen wird. Egal, was der Chines‘ da reinverbacken hat: Was liegt zudem an meinem eigenen Seimschlunz und Rotz, der sich darin sammelt und dorten allerlei wider mich ausbrüten will?

Mein Trotz, jetzt OHNE ARZT allenfalls ein wenig zu rotzen und mal ein paar Gliederschmerzen aus stumpfen Altverletzungen hinzunehmen, gegen die nicht einmal immer Teufelskralle und Arnika zum vollen Wohle gewachsen, selbst mein unvergleichlicher Schlehenlikör nicht, der wächst derzeit exponentiell.

DIESE „Ärzte“ gehören ausgetrocknet, bis dass sie um echte Patienten betteln. Versuchen, deren Vertrauen über gute Arzenei und sorgsame Behandlung zurückzugewinnen.

„Ärzte“, die in der Coronasache wie ausgegeben mittun, sind für mich nicht einmal Quacksalber. Das sind entweder vollkommen Inkompetente oder wissentlich Eidbrüchige.

Zu denen ginge ich allenfalls noch in schwerer Not, oder um sie arg zu nerven. Werde ich aber Letzteres nicht tun, denn die rechneten auch das noch auf aller Schultern über meine Kasse ab.

Zweifellos gibt es unter den Ärzten immer noch Leute mit dem Heilgedanken als Grundantrieb. Die aber schweigen auch, fast alle, was dies gleich schon wieder in Zweifel setzt.

Die Psychos sind natürlich erst recht zum Verreiben. Jaja, viele Menschen und zumal Kinder hätten Probleme, es sei schwer für die Menschen, derweil sind die Wartezimmer mehr als voll, und das lässt die Kassen klingeln. Die meisten können eh wenig bis nichts, jetzt können sie alle abstauben wie noch nie.

Auch dazu überkam mich schon die Lust, mal einen von denen, angeschlichen in die Sprechstunde, bis zu meinem Rausschmiss so richtig einzuseifen, allein, der schriebe dann ein Gutachten über meine vorgeblichen Wahnzustände und rechnete das wiederum bei meiner Kasse fett ab.

Die möchten sich gleichwohl nicht so sicher sein. Gerade weil ich nicht so verbogen und verlogen und heruntergekommen bin wie die, kann ich ganz bewusst und vorsätzlich noch viel arglistiger und hinterfotziger sein als sie. Eben wo es das dann in Notwehr braucht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zum Glück gibt es solche Weiber noch immer nicht

Sie ist vermutlich in vollem Vorsatz noch aufgeblasener verquollen verquast und verkniffen und daher hässlich als sowieso, womöglich dazu fett wie sau, redet schwerstaufgeregt von furchtbaren Phantomen, dafür aber eine Frau. Womit sie automatisch recht hat, denn wer, wenn nicht ein medialer Selbstmörder, wird noch etwas wider ihre Ausführungen sagen?

Fiel mir grade nur so ein.

Zum Glück gibt es solche Weiber noch immer nicht.

 

 

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Coronakult: Welche Sorte „Intellektueller“ ist dümmer?

Der Coronakult ist in der Tat immer mehr zu einer sadomasochistischen Massenveranstaltung geworden.

Die Gläubigen quälen sich stolz und demonstrativ selber, gewinnen damit so weit die sittliche Oberhoheit, dass sie andere quälen dürfen, an den Pranger stellen und doppelt und dreifach quälen, was ihnen mächtige Genugtuung verschafft.

Man macht wie immer, wenn ein religiös-perverser Wahn installiert wird und wie gewollt um sich greift, dabei auch vor Kindern, Alten und wirklich Kranken nicht halt. Die bekommen erbarmungslos ihre Extraration Hiebe.

Und je mehr man sich im Sinne der guten Sache selber gequält hat, umso größer wird der Hunger danach, der insgeheime Rachehunger, andere nicht aus der Qual kommen zu lassen, jeden, der nicht mittun will, zu verfolgen und zu verpfeifen und auch dazu aufzurufen, dass andere Aufrechte diesem guten und gerechten Handeln folgen sollten.

Zumindest in historisch belegter Zeit wurden wohl noch nie in so kurzer Zeit weltweit so viele Menschen zu Tollhäuslern gemacht. Sicherlich hätten die katholische Kirche oder der moslemische Klerus das auch gerne so hingekriegt, allein, es fehlten ihnen die heutigen Mittel dazu.

DEIN Nachbar, dieser Menschheitsausmörder, der ist schuld daran, wenn sich die Leichenberge stapeln! DER da, DER geht nachts noch raus!

DER da, DER trinkt gleich mit zwei Freunden zuhause lustig Bier, und es ist ihm scheißegal, wenn am Ende das ganze Dorf daran verreckt!


Am krassesten ist es mit der weit überwiegenden Mehrzahl der sogenannten „Intellektuellen“. Das freut mich (ja, tut es!) ganz extraordinär, denn bei den meisten so Benannten, als solche Anerkannten piept es schon lange nicht mehr richtig im Oberstübchen, was jetzt für jeden, der auch nur mal halb ein Auge aufmacht, sichtbar wird.

Weder sind sie sonderlich intelligent, also, dass sie selber lesen und denken könnten, noch gar, dass sie M-U-T auch nur zu buchstabieren wüssten. Das Wort ist zu kompliziert und lang, was es bedeutet ihnen ohnehin völlig unklar.

Allerdings gibt es auch bei den „Intellektuellen“ der anderen Seite sonderbare Gestalten. Die reden jetzt von der zwölfzigsten Heraufkunft des Wassermannzeitalters, alles folge einem wunderbar heilsamen kosmischen wie irdischen Plane, diene dazu, die Menschen endlich aufzuwecken. Die gequälten Kinder und der Rest sind da halt mal notwendig, anders gehe es nicht, besser verreckten Hunderttausende als am Ende hunderte Millionen. Für die ist Apokalypse, also die lange ersehnte Offenbarung. Entlang Johannes oder einfach so.

Und sie sind in ihrer Selbstherrlichkeit fast noch schlimmer als jene anderen, denen der Coronakult von ihrer Seite her über alles geht. Sie vertrauen „dem Plan“, sind daher siegsgewiss und überaus gelassen, während alles in Scherben fällt.

Bei denen bröckelt manches aber auch schon. Vor allem werden sie vorsichtiger mit ihren Heilsprognosen. Viele haben nämlich inzwischen tatsächlich gemerkt – man glaubt es kaum – , wie oft sie schon daneben gelegen haben. Also legen sie sich nur noch auf den Heilsplan fest, keine Termine mehr, der zwangsläufig irgendwann greifen werde. Sollten also Leute wie ich, die sich tätig vorn hinstellen, irgendwann eine Änderung bewirken, so war es deren DER PLAN.

Welche Sorte „Intellektueller“ ist verführter, haltloser, dümmer?

 

 

 

 

 

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Alte Säcke checken nix?

Habe ich über einen alten Bekannten einen aufgeweckten jungen Mann kennengelernt, der jenen wiederum kennen lernte, da der ihn und seine gleichaltrigen Spezis beim Biertrinken spontan vor der Coronapolizei verteidigte und sie mittels seiner unablässigen Reden gar verscheuchte.

So sei er dann in näheren Kontakt mit ihm gekommen, wobei er sich heftig darüber gewundert habe, dass einer von über fünfzig so gut informiert sein könne, ja geradezu durchblicken, die Lage vollauf peilen.

Das ist durchaus bemerkenswert, indem erstens nicht klar, weshalb Ältere weniger bei Verstand sein sollten als Jüngere, zweitens der Coronamaßnahmenwiderstand ganz wesentlich von Älteren initiiert und getragen wurde und wird. Kein Mittzwanziger spielt da meines Wissens bislang eine besonders prominente Rolle.

Wenn dieser aufgeschlossene junge Mann schon so dachte, was ist dann mit dem Rest?

Halten die uns alle für Blödel, weil wir auf winzigen Augentöteranzeigen und auch sonst an Rechnern nicht so schnell rumdaddeln können wie sie? Weil wir Computerspasten eben logischerweise auch sonst etwas lahm und langsam und hintendran sein müssten? – Dabei gehe ich davon aus, dass der andere Altschlaffi wie auch ich zum Beispiel im Kopfrechnen viel besser und schneller ist als im Schnitt die Schmerzphongeneration, ganz einfach, weil wir es mal richtig gelernt und auch nicht mehr wesentlich verlernt haben. Wir tippen drei mal vierzehn eben immer noch nicht ins Phon. Oder drei mal dreihundertzwölf. Und wenn was krass Falsches rauskommt, etwa bei zwölf mal 36773 irgendwas über einer Million, dann wissen wir sofort, dass wir uns vertippt haben oder das Teil malad oder ein Stördienst uns das eingespielt haben muss.

Mein Gott, der Kerl war drei oder vier, als man uns 9/11 verpresst hat. Vielleicht trug er beim Essen noch einen Latz. Von Rechtschreibung reden wir lieber gleich gar nicht.

Jedenfalls meinte er (inzwischen erträgt er sogar meine Altersschwäche), er habe sich nie vorgestellt, dass es sone alte Säcke gäbe, die immer noch was checken.

 

 

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Der Mond ist sein Zeuge

Ein Mann ruft seinen alten Freund an.

https://www.youtube.com/watch?v=JbQRbHuRaHk

Nachtrag 28 .2.

Der Mann im Video hat mir persönlich gesagt, dass er es mit den Gestirnen, den Elementen und dem Rest gar noch schlimmer treiben wolle als da schon da. Kriminalistisch, meinte er.

Wir sollten gegen ihn beten.

Er meinte dazu eiskalt, das hülfe nie und nimmer nicht. An der Sonne und deren Auswirkungen sähen wir das dann schon selber.

Arg ist der.

 

 

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Dieser Vollmond ist mein Zeuge

Heute Nacht besprach ich mich mit dem vollen Monde. Fast schien er sich selber hinter ein paar Ziehwolken ein wenig dafür zu schämen, dass ich Menschenkind gar nicht draußen sein durfte, meinen alten Freund anzuschauen, ihm gegenüberzutreten und seines wundersamen Lichtes zu genießen.

Andächtig war das, und zum ersten Mal seit langem rief ich ein Gestirn an und redete mit ihm. So sagte ich dem Monde auch, dass ich vielleicht schon morgen mit der Sonne reden werde, eher sie zum schlagenden Zeugen meiner Rede machen, denn ihre Stärke, das wisse er ja, schaffe die Jahreszeiten.

Von meinen Mondesansingungen haben wir Tonfilm. Teilweise krassen. Ich schreibe dies noch in der Aufnahmenacht, und es ist wahrscheinlich noch schlimmer.

Die Wettergötter waren uns jedenfalls gütig. Teils schickten sie sogar erst nach Aufnahme sichtbaren wunderbaren echten vorbeischwebenden eisigen Nebel. Und sie ließen, meiner Treu‘, den Mond genau auf meine innigsten und klagendsten Anrufungen hin aufscheinen und mit ihnen wieder in Schatten treten.

 

 

 

 

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Veritable sprachliche Tiefstleistung von Grünen-Chefin Baerbock

Das ganze Video lohnt sich. Was aber die Baerbock hier ab der siebten Minute rauspresst, wie ihr Sätze und selbst einfachste Wörter abstürzen oder sich in ihrem Schlund verdrehen, das ist schon ein Schau- und Hörspiel der Extraklasse.

Dabei habe ich nicht den Eindruck – Tim Kellner spielt schon im Titel darauf an – , dass die Gute ziemlich angetrunken war, denn es ist eher nicht das dafür typische Lallen.

Sollte es also nicht ihr fortgeschrittener Verlust an grauer Substanz sein (an den Sprechwerkzeugen selbst liegt es eindeutig nicht, nur an mangelnder Kontrolle über diese), der sie zu ständigen Versprechern bringt, die schon bei einem ABC-Schützen bedenklich auffällig wären, so tippe ich im Falle von Drogeneinwirkung eher nicht (oder nicht nur) auf den guten alten Alkohol.

Wie dem auch sei, man hat über die Jahre immer wieder mal angetrunkene Politiker gesehen, an keinen aber erinnere ich mich – selbst wenn der schon sichtbar schwankte und Zungenkontrollprobleme hatte (wie etwa einmal Sarkozy beim Gipfel in Heiligendamm, als er zum Schluss von einer Privatunterredung mit Putin kam) – , der es reihenweis auf derart viele peinliche Versprecher und grammatische Krämpfe gebracht hätte wie diese Dame, die uns ab Herbst regieren helfen will.

Im Grunde müsste einem schon bei dem Gedanken daran die Sau grausen. Was sagt denn da ein Ausländer, der sich erfolgreich große Mühe gegeben hat, unsere wunderschöne reiche Muttersprache gut oder gar sehr gut zu erlernen? Dem fällt doch der Kaffeelöffel aus der Hand. Denn er sieht, hört, dass man als geborene Deutsche aus der Weltrettungsfraktion in höchste politische Funktionen gelangen kann, indem man sich einen Scheiß darum schiert, was man rausblubbert, oder es eben mangels geistiger Koordinationsfähigkeit fortlaufend vergeigt.

Wäre ich nun etwa ein britischer oder US-Korrespondent oder Talkshowmaster bräuchte ich einiges an Kreativität, einem angelsächsischen Publiko deutlich zu machen, was für unabsichtliche (oder macht sie das, unschuldiger, kindlicher und sympathischer zu wirken, mit Fleiß, die ausgekochte Hex‘?) Kalauer ihr am laufenden Band entfahren, mit guten, anschaulichen sprachlichen Vergleichen, um wirksam aufzuzeigen, was für ein peinliches Schauspiel diese Hoffnungsträgerin der klimabewegten deutschen Jugend da abgeliefert hat.

Eine veritable Tiefstleistung, fürwahr. Da muss sich erstmal einer druntertrauen.

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Junge Männer und Frauen beenden Corona

Mein Frühnachmittagsbusfahrer hatte gestern unendlich viel Prozente Fahrgäste vor mir, mit mir allein, wie zuvor ein paar Mal, hätte er die natürlich dann auch gehabt, denn es saßen schon zwei Mädchen drin.

Woher er denn plötzlich wieder so viel ungewohnte Kundschaft habe, frug ich ihn, ob denn etwa an den Schulen schon wieder was ausgebrochen sei?

Ja, die mit dem Realschulabschluss und mit dem Abi, die dürften unter irgendwelchen Bedingungen wieder in die Schule, die Grundis auch. Busfahrer wissen eben etwas von der Welt.

Am Montag in Würzburch gewast, leider war es dort wider Ansage doch ein trüber feuchtkalter Tag, so bewegten wir uns nicht wenig, streiften auch Mainfrankenzombiecity, allwo nur eine brennende Zigarette oder ein an den Mund gesetzter Kaffee oder ein gerade angefressenes Brötchen vor dem Maskenterror hilft, bei Polizei an allen Ecken.

Ich frug denn auch meinen Spezl, ihn auch, eher mich, indem wir uns in den Ringpark gerettet, wo die denn auf einmal all diese Polizeikärren herhätten? Standen die vorher fast immer in der Garage? Die haben sich doch vermehrt wie die Heuschrecken! Oder machen die nur noch DAS, und sonst nichts mehr?

Kam mir dann noch in die erregte Rede, die Vorstellung, man hätte mir als Student mit 22 oder 24 mein geliebtes Würzburg zu einer Zombiestadt gemacht, wo ich mich egal wo nur mit einem Kumpel treffen darf, womöglich nicht einmal mehr am Mainkai ein Bier saufen! Hallo! Geht’s noch! Alte Mainbrücke Maskenpflicht, sicherlich die erste seit über achthundert Jahren! Studentenfeten nur noch sehr leise und mit eigenen Wachhabenden irgendwo im dichten Forst! Omannomann!

Außer Lebensmittelläden, Fressständen, Drogerien, Optikern, Apotheken und Ärzten alles tot. Den Rest braucht ja keiner.

Mal sehen, ob die Jugend, die Studentenschaft zumal (es dürften immer noch etwa 20 000 auf 130 000 Einwohner sein), diesen Lenz und Sommer die ganzen Blockwarte, die Universität, das Ordnungsamt, die Polizei und die Würzburger Staatsanwaltschaft wie Gerichtsbarkeit nicht wird an den Rand eines Nervenzusammebruchs bringen, indem da immer mehr Mädels dicht zusammen zu Fünft stehen, bis dass sich da noch Jungs dazutrauen, sich selber auf sieben oder gar acht rausgockeln, und schon nimmt die erste echte Studentenrevolution ihren Lauf.

Ja, ein bisschen fabuliere und vielleicht gar träume ich hier, achwas, inzwischen liegt genau derlei (es mag etwas weniger blumig geschmückt daherkommen) jederzeit drin. Eine Unistadt fängt an, das geht viral, und plötzlich will wieder eine die andere in ihrem Mute und Freiheitsgeiste übertrumpfen. Überall feiernde junge Leute, mehr als die Polizei mitnehmen kann und die Gerichte verkraften können.

Irgendwann dieses Jahr bricht sich sowas oder was ähnliches Bahn. Das sagt mir mein Verstand, Bauch und Sonnengeflecht und all das sonstige Geraffel, was es wohl auch noch beim guten Mitreden gibt, sind vollauf dessen Meinung. Und das, indem die echte zweite Welle der Aufstandswilligkeit der Deutschen in diesem Sinne noch kaum am Laufen, nirgendwo auch nur in einem mittleren Maßstabe erprobt. Es riecht und es schreit einfach danach.

Und ist es auch eine typische, im nachhinein dann bezeichnend historische Lage, wenn bei einer derart aufgebauten Spannung ein kleiner Aufstand reicht, um über Nacht zu einem echten zu werden.

Früher hätte man gesagt „Das habe ich im Urin!“. Ich habe es jetzt eben in meinem Astralleib, in meiner karmischen Erfahrung, als meine Projektion, in meiner kleinen Halbheilserwartung, einigen Sternkonstellationen, sehr zuverlässigen externen Prophezeiungen, deren Fabrikanten sich, wie nicht eben ich, lediglich in den Zeitpunkten fast immer (also im Zufallsbande) irren, also eh irgendwann mit irgendwas recht haben werden, weil die kosmische Ordnung das so vorschreibt.

Vielleicht ist es das Vorfrühlingswetter. Immerhin habe ich schon einen zweiten Rosmarin in die Haussüdwandrabatte gepflanzt. Da mag man sich, wahrscheinlich mehr als die meisten balzwilligen jungen Leute im dicken Pulli gewesen, womöglich allzuleicht einsingen, hoffnungsschwanger bis zum Verlust des Wirklichkeitssinns, die rennten jetzt oder bald einfach raus: „Auf die Gass‘, auf die Brück‘, auf die Wies‘ und in den Wald!“

Trotzdem scheint es mir fast naturgesetzlich vorgezeichnet, dass unser Coronastaat nicht nur entlang dieser Ebene vor Aufständen steht, die er weder ignorieren noch aussitzen und eben sehr wahrscheinlich auch nicht mehr irgendwie über Geld und Repression wird kassieren können: und ist es ja nur mein Lieblingsverdacht, dass junge Leute einfach die Schnauze voll hätten und bald die Blockaden brächen, im Grunde, wie sich das hier gehörte. Und wie es wahrscheinlich am besten rauskäme. Leute wie ich dürfen sich dann den mutigen jungen Leuten anschließen, oh was wären wir alten Kracher voll des Lobs! Wir waren es gar nicht! Ihr wart das! Genial!

Alle Ironie beiseite: Es wäre für uns alle das Beste, machten junge Menschen vorbildlicherweise einfach nicht mehr mit.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Von den verdächtigen Wörtern (II)

Ob man, nachdem das ganz gut gelungen, nach „Q“ so bald einen weiteren Buchstaben des 26er Alphabets in schweren Verdacht und daher schon dessen Erwähnung unter Netzstrafe stellen wird, weiß ich nicht, ich denke aber, der Drops ist erstmal gelutscht. Zwei Buchstaben zusammen, bei uns etwa HH oder SS, ja auch AH, in der Richtung dürfte es weitergehen, auch etwa damit, dass das OK-Handzeichen als WO, also Whites Only verpönt wird, damit auch OK, oder okay, denn gerade aus Abkürzungen selbst der unschuldigsten üblichen Art lässt sich viel Boshaftes darüberreimen, jetzt erst recht, da die Viecher (wie etwa „B-S“ für „bullshit“, könnte das in Wirklichkeit nicht etwa „Blacks Suck“ heißen…) notgezwungen derart überhand nehmen, dass selbst sehr Kundige, gerade die, wissen, in welchem Minenfeld sie sich da bewegen, mit alle Zeit von jedem Trottel und Durchgedrehten hingestreuten neuen Tretminen.

Diese Farce eskaliert täglich noch mehr, in einer Geschwindigkeit, die einerseits Entsetzen hervorrufen kann, aber auch eine gegründete Aussicht auf ein baldiges Ende. Dies Monster frisst sich immer schneller selbst auf.

Keiner mehr in den erlaubten großen Medien spricht wie ein normaler Mensch, vor lauter umschreibender Verrenkungen verreckt fast schon das Mikro, und dann glaubt man, dass die Leute zuhause etwa nicht mehr „schau dir diesen Flachwichser an!“ sagen, oder „dreckiger Schleimbeutel!“ oder ähnliches. Und dass immer noch mehr glauben werden, was diese Sprachbehinderten ihnen da erzählen.

Lauter Entenklemmer. Lauter Verkniffene. Jeder hat Angst, ein verdächtiges Wort zu sagen. Das kann weit schlimmer ausgehen, als nicht richtig Maske tragen.

Jaja, die Sprachpolizei aus Silicon Valley und Zwangsgebührenfunkstan, Antifastan, Femostan und anderen Stanen, die ist gar nicht so richtig staatlich, was dem Staat gut gefällt, denn da muss er nichts tun, trägt keine Verantwortung, bekommt keine peinlichen Fragen gestellt, alles läuft in seinem Sinne wie am Schnürchen, und die Leute zahlen die meisten ihrer Entmündiger fröhlich freiwillig selber… Bis dass…

Also, heute muss es mal sein, ich wage diesbezüglich eine Prognose: Die beschriebenen Dinge überschreiten den Zenit ihres wirksamen Wahns vielleicht schon in einem Jahr, recht wahrscheinlich in zwei bis drei Jahren, bis in fünf Jahren aber ist alles vervespert.

 

 

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