Von meinen nächsten Leben (II)

Ich werde diesen spekulativen Quatsch von meinen nächsten Leben nur noch ansetzen, immerhin habe ich mir das nach dem ersten Teil vorgenommen, wenn mir etwas dazu einfällt, das wenigstens ich nicht nur ein wenig lehrreich sondern auch lustig finde. Sei es auch mal mit einem sardonischen Lachen.

Bisher 5 Kommentare

5 Antworten auf „Von meinen nächsten Leben (II)“

  1. Das „Lustige“ ist vielleicht, dass alle Leben gleichzeitig sind, wobei „gleichzeitig“ eigentlich nicht der richtige Begriff ist, da es eine lineare Zeit nur für ein noch etwas (oder sehr) beschränktes Bewusstsein gilt, wobei die Ereignisse sozusagen linear abgeschritten werden müssen, weil die Komplexität zu groß ist. Der Traumzustand gibt kleine Einblicke dazu. Ich bin mir meiner diesbezüglichen Beschränkung leider bewusst…

    1. @ Hugin

      Da sprichst Du einen Aspekt an, der die vermeintlich immer mehr Seelen erklären könnte. Und, ja, wenn ich nur daran denke, was für ein gemessen an meiner Wachwelt (da spinne ich aber mitunter auch ein bisschen, und Elemente dessen werden dann noch gröber verwurstelt) abstruses Gezeugs mit ständigen Orts- und Dimensionswechseln mir heute Nacht mal wieder träumte…

  2. Ja, Träume sind schon sehr interessant. Neulich zog der Saturn, ungefähr so groß wie ein Vollmond, langsam über den Himmel…

    Ein gechanneltes Wesen sagte einmal über die vielen inkarnierten Seelen, dass sie kommen, weil sie am Aufstieg der Erde und ihrer Bevölkerung teilnehmen wollen. Ich halte das aber für weit hergeholt, denn zum einen inkarnieren diese angeblich aufstiegswilligen Seelen hauptsächlich in Ländern, die einen Aufstieg, und sei er auch nur materiell, sehr erschweren und zum anderen wollen diese „Seelen“ sofort weg aus diesen Ländern. Wir haben es hier also von Anfang an mit Migrantenseelen zu tun, weit weg von einem spirituellen Aufstieg, auch weil viele besonders abstruse Dinge glauben und viele davon auch gewalttätig sind. Ob da nicht die Archonen und ihre reptiloiden Soldaten nachhelfen, um den Teil der Bevölkerung zu behindern, der eventuell einen Aufstieg (zumindest mehr Intelligenz) erreichen könnte.

    Nur ein paar nicht allzu ernst nehmende Spekulationen, damit Du „sardonisch lachen“ kannst.

    1. @ Hugin

      Also das mit dem sardonischen Lachen hast Du schonmal gut hingekriegt. Sich einschleichende Schmarotzerseelen sozusagen, laut Runterkanalung.
      Ich könnte mir ja auch mal was runterkanalen. Ich denke, Vergleichbares, wie ich schon gelesen habe, brächte ich inzwischen selber hin. Nur, dass mir keine Sau glauben wird. Dafür habe ich einfach schon zu viel rumgelästert. Ich müsste schon eine äußerst spektakuläre Wandlung vollziehen, mit Selbstgeißelung und völliger Abkehr von meinen alten Schriften, härtester Selbstabtrünnigkeit. Wäre schon irgendwie ein lustiges Experiment, mir aber erstens auch gegen mich selber zu boshaft, zudem tue ich mir den Tort nicht an. Am Ende glauben die Leute mir noch, und was mache ich dann? In Rückkehr am Schnürchen ziehen, damit sie mich womöglich steinigen?

      Jetzt aber etwas ernster. Ich meine durchaus, dass es sowas wie dies Durch- oder Runterkanalen gibt. Allzuviele haben schon Zeugs erzählt, auf das sie selber kaum gekommen sein konnten. Das Problem besteht darin, dass die Leute da so schnell ihr Urteilsvermögen verlieren, denn was „gechannelt“, das kommt ja „von oben“. Wie als ob es „oben“, wie man ja im vergangenen Jahre trefflich erkennen konnte, weniger Arschlöcher, Lügner, Manipulatoren, hemmungslose Psychos und zumal Unterdrücker gäbe als „unten“.

      Gleichwohl und gerade deshalb würde ich einen mir tatsächlich runterkanalten Text (also nicht nur eine Art „Eingebung“, ein paar „Eingebungen“ und der Rest ist dann doch offenkundig von mir) jederzeit veröffentlichen, wofern er nicht jede Schwachsinnsgrenze bis zur finalen Rufschädigung meiner überschritte. Dann deftig nachkommentiert. Was dem Publiko ob Insubordination natürlich wieder nicht gefiele.

      Ich vermute deshalb sehr stark, dass ich diese Gelegenheit (in diesem Leben…) nicht mehr bekommen werde, denn die, die auf solchem Wege die Menschheit vorgeben beglücken zu wollen, trauen mir mit gutem Recht nicht als einem dergestalt glücklichen Überbringer von Wahrheit und Heil. Sehr untauglicher Vektor dafür, so ein altgewetterter Lektor.

      Allerdings: Wer weiß. Kommt irgendwann doch mal ein wirklich guter Text (es gibt da oben ja nicht nur Missratene, vielleicht sucht sich einer grade zum Possen mich dafür raus), so werde ich den getreulich weitergeben und nicht als von mir behaupten und erstmal selber meinen Rand dazu halten.

      LG

      Nachtrag

      Das ist in mich sozusagen auf ewig einkanalt, Brigitte Engerer spielt Chopins Nocturnes:

      https://www.youtube.com/watch?v=WU8_upVBnT4

      Nachnachtrag fast erst um Elfe

      Schau Dir dazu beim Hören mal den Blick dieser wunderschönen Frau an.

      Die hatte zumindest eine Ahnung von der Ewigkeit.

      Nachnachnachtrag um kurz noch Elfe

      Eben noch nachgeschaut. Sie starb mit 59 an einem langen Krebsleiden.

      1. @ Hugin

        Alles, was mit Unsterblichkeit zu tun hat, einer echten Möglichkeit solcher, liegt für mich in wahrhaftiger Fortpflanzung. Die sehe ich in gut gezeugten Kindern und bedeutenden Werken. Großen Geistern und Künstlern.

        Nachtrag nach Zwölfe

        Ey, wir lachen zu wenig!

        Mea Culpa. Ich hätte Dir mehr lustige Geschichten erzählen sollen. Wenn ich das auch nur gekonnt hätte.

        So habe ich aber jetzt wenigstens wieder eine Lebensaufgabe. Irgendwann finde ich – meiner Treu‘! – einen eigenen Witz, der Dich zum Lachen bringt, dass Du Deinen Tee verschüttest. Habe ich mir wenigstens vorgenommen. Und wenn ich das realiter nicht geschafft habe, werde ich es wohl nicht wissen, weshalb Einbildung und Hoffnung übrig bleiben mögen, zu neuen sinnlosen, aber doch selbstlehrreichen weiterführenden Versuchen.

        Also gut, es geht nicht mehr anders, so weit werde ich mich doch nicht dauerhaft runterlassen, Dir, meine Geschätzte, besser zu gefallen. Du bist so gescheit, so beredt, weshalb so oft so trocken? So unnahbar, wie als ob – ja, das ist jetzt grob – Du manchmal alswie eine…? Derart, ich sage es jetzt so hart, bei Deinem herausragenden Geiste, so verklemmt, ja irgendwie kalt? Habe ich Dir etwa Schaden zugefügt? Welche Angst, vielleicht vor mir gar, hast Du?

        Und bist Du mir vom Grunde her ähnlich, sage ich jetzt einfach. Viel Gefühl und viel Verstand.

        Das hätte ich jetzt natürlich alles jetzt nicht hinschreiben sollen. Manchmal aber ist mir solches Sollen und jede daraus folgende Lächerlichkeit nichts. Viel Schlimmeres und Dümmeres gab und gibt es. Endlich zählt mir die Redlichkeit mehr.

        Beste Wünsche allemal, ich fühle mich Dir tief verbunden. Ich fühle Liebe.

        (Das ist wahrscheinlich der peinlichste und zumal fahrlässigste Kommentar, den ich hier, auch zuvor auf meinem alten Blog, je abgesetzt habe. Sei’s drum. Ich bin nicht der Rest. Außerdem weiß man ja nur, wie ich wirklich heiße. Ist der Ruf erst…).

        Nachtrag nach Zweie

        Ich bin schon ein arger schräger Ziegenspitz, denn den Witz lieferte ich nicht.

        Ich will ja nicht davon erzählen, wie man fröhlich Herbstzeitlosen an Wildschweine verfüttert, damit die Maisbauern im Frühjahr ihre Ruhe davon haben.

        Meine Rückenhaare, schörest Du die mir mal so zum ästhetischen Plaisir, wüchsen auch wieder nach und juckten dann nur.

        Frauenwitze erzähle ich fast prinzipiell nicht. Nichtmal Blondinenwitze.

        Mir fällt einfach kein Witz ein, dass ich mir darob auch nur ein leichtes Zittern Deiner Hand an der Kräuterteetasse erfolgreich ausdenken könnte.

        Also waffenlos, wortlos gar, kann ich mir nur noch vorstellen, dass wir unter ehrlich gleichen Bedingungen in einem harten Sinnlosigkeitstest fast gleich abschneiden, mit Vorteil hier aber mal für mich. Lachen wir dann beide, ist vielleicht schon die Hälfte geritzt. Und ich war es noch nicht einmal.

        Ich fühle Liebe.

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