Magnus schreibt Geschichte

Ich habe es ansatzweise schon dargelegt, es gehört aber noch deutlicher.

Indem es in Deutschland immer noch nicht gesperrte widerständige YouTube-Kanäle von erheblicher Reichweite gibt, oft mit Videos beachtlicher Qualität, fast alle derzeitige Aufmerksamkeit dorthin geht, schreibe ich hier weiterhin für einige wenige Heutige, teils viel mehr aber schon für jene, die sich in fünf oder fünfzig Jahren nicht durch tausende Stunden Videos dieser Zeit wühlen wollen, lieber in drei Leseminuten, mal fünf oder auch acht, zur verdichteten direkten Schau dieser Epoche des Umbruches gelangen.

Man wird, ist die Welt nicht doch vollständig geistwidrig übernommen, geradezu einen Riesenerkenntnishunger danach haben, wie das ganze Geschehen schon zeitgenössisch in knappe Worte gefasst ward.

Kreditiert sich die Quelle dann nicht nur durch Knappheit, sondern auch Vorsicht im Spekulieren, inhaltliche Konsistenz, ehrliche Zweifel jederzeit, klare Wortwahl, wenig Schlacke, Wut zwar, aber nicht zu sinnloser Aufstachelung, mitunter dennoch mit stählernd klapprigem Lachen, so mag man sie ernstnehmen.

Mag das Traumtänzerei sein, mögen die oben genannten Kriterien von mir nicht erfüllt werden, mag es keinen mehr interessieren: Ich schreibe jetzt schon historisch. Nicht nur. Aber wesentlich auch.

Und dabei habe ich großen Vorteil, meine Kreise keineswegs dadurch gestört, dass man mich öffentlich dafür auslachen könnte. Was mir, da das wohlweislich keiner darf, weiterhin Schutz gibt und desfalls erst recht gäbe. Nämlich Aufmerksamkeit. Die gilt es mir um jeden Preis zu versagen.

Prima! Ich kann umso befreiter aufspielen!

Nachtrag

In manchen Vorstellungen lebe ich natürlich schon in der Überwindung, dem Ende und dem Nachgang des verordneten Seuchenwahns.

 

 

 

 

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