Magnus legt sich doch keinen Freiheitshund zu – Eilmeldung (II)

Es sind binnen weniger Minuten nach meinem Bekenntnis, mir jetzt doch (noch) keinen Freiheitshund zulegen zu wollen, hier bereits tausende teils sehr wütende und aufgebrachte, ja gar ausfällig werdende Emails reingekommen, und eben bekam ich von meinem Betreuer dieser Sachen schon einen Anruf, dass Social Media bereits kocht.

„Menschenverachtende Hundsfeindlichkeit!“ „Perverser Hundshasser!“ „Klinik!“ „Kaninophob!“

Das ist nur ein Auszug dessen, was nun bezüglich meiner bezüglich Hunden im Netz die Runde macht. Allein der Gedanke, mir auch wegen meiner Freiheit halber früher als vielleicht gedacht einen Hund zuzulegen, entehrte jeden anständigen Hund und zumal auch noch dessen Besitzer. So und durchaus noch deutlicher der Tenor.

„Liebe Leute! Heil Euren Hunden! Heil Euch mit Euren Hunden! Mädels mit Euren Hunden! Omis mit Euren Hunden! Euch allen Heil mit Euren Hunden!“

Das ist meine Erklärung dazu. Meine PR-Berater haben mir gesagt, dass die Meute damit bestimmt nicht gerechnet hätte, die geniale Idee überdies von mir sei, was sie ja auch ist, wir sie also einfach nehmen sollten.

Die werden sich schon wieder um ihre Hunde kümmern, weniger um ein schlechtes Beispiel der Gesellschaft, das kein Gefühl für Hunde hat.

Update 1hr later

Es hat gefunzt. Eine Megaola. Ich hätte, ja, eben noch in der Zerreißprobe vor der echten Verantwortung für den Hund, meine Sehnsucht nach meinem treuen Gefährten, meine Hundesliebe so wunderbar und mitnehmend ausgedrückt. Ein ungewolltes Manifest für alle Hundeliebhaber. Aufrüttelnde Zeilen. Undsoweiter.

Lauter freie Hundebesitzer.

 

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