Lockdown bis zum letzten Virus

Forderungen nach einem „totalen Lockdown“ werden immer lauter: Wobei noch nicht klar ist, wie „total“ der sein, wie lange der dauern soll. Bis zum letzten Virus? Also bis zum letzten Überlebenden?

Was ist mit der Lebensmittel- , Strom- und Wasserversorgung? Darf der Heizungsmonteur noch kommen? Darf die Feuerwehr selbst wegen Bränden, die keine oder nur wenige Menschen verbrennen, noch ausrücken? Wer wird wegen was noch medizinisch versorgt? Sollen wirklich keine Busse und Bahnen mehr fahren? Sind die Tankstellen zu schließen? Gar kein Flugverkehr mehr? Darf die Polizei noch herkömmliche Verbrecher jagen? Ist allen Kritikern Telefon und Internet zu sperren? Was ist mit Radio- und Fernsehsendern und Zeitungen, wer braucht die zum Überleben? Erstunken ist bekanntlich noch keiner, wozu also sich noch waschen? Wozu noch individuelle Gräber? Wie viel Landwirtschaft brauchen wir noch? Wer, verdammt nochmal, braucht Klopapier, Seife, Zahnpasta? Oder einen Hund oder eine Katze? Wozu heizen, da es doch Decken gibt? Wer braucht mehr als zehn Liter Wasser am Tag? Wer braucht andere Getränke als Wasser? Wer muss überhaupt noch raus, wo man frische Luft auch über die Fenster bekommt, Auf- und Abgehen nebst Kniebeugen und Liegestützen zuhause prima fithalten? Wozu Schule für die Kinder, sind die etwa alle verreckt, als es sowas noch gar nicht gab? Wozu nachts Licht, indem der Tag doch lang genug? Wozu sollten die Leute noch reden, indem das reine Energieveschwendung und überdies masse kontaminöse Aerosole durch die Hütte und gar noch zum Fenster rausbläst?

Wir müssen das durchziehen, bis dass das letzte Virus von einem Fünftausendtonnenschmiedehammer zerquetscht ist.

Manchmal muss man eben einige opfern, um den Rest zu retten.

 

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