Konservative eher des Wortes, Progressive eher des Bildes?

Von einem US-Journalisten („Ian“ auf Tim Pools Show) hörte ich die interessante These, dass Konservative im Schnitt mehr auf das Wort und den entsprechenden Inhalt achteten, Progressive mehr auf Bilder und Aussehen. (Von „Rechten“ und „Linken“ zu sprechen ergibt keinen Sinn mehr: Die Progressiven stehen heute eher auf der Seite des Großkapitals, vor allem von Big Tech, die Konservativen eher auf jener des kleinen Mannes.)

Es mag sehr wohl so sein, wie er das ansetzte. Denn der Konservative ist eher skeptisch, der Progressive eher begeistert. Ein Text steht so da, wie er dasteht, Bilder und Videos können beliebig manipuliert werden („photoshopping“), bleiben selbst bei späterer Entlarvung bei den meisten Menschen viel mehr prägend im Gedächtnis. Ein Horrorfilm ohne Ton ist viel mächtiger als ein Horroraudio. Ein Porno ohne Ton ist zumindest für die meisten ebenso „antörnender“ als reines Gestöhne oder eine erotische Erzählung.

Ich weiß nicht, ob die These wissenschaftlich wirklich seriös untersucht werden kann, dementsprechend verworfen oder untermauert. Ich finde sie aber höchst bedenkenswert.

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