Endzeitsucht

Man muss sich noch nicht einmal eine nietzscheanische Brille aufsetzen. Unsere Politkaste zeigt eine morbide wenn nicht schon moribunde Endzeitsucht.

Gesunde reißen nicht dergestalt alle Brücken hinter sich ab. Feiern sich nicht auch noch selbst alswie ein Söder oder Spahn offen vor den Leuten, die sie in Elend und Verzweiflung stürzen.

Hier geht es ja längst nicht mehr darum, dass man irgendwann abgewählt werden könnte, dann nach allenfalls etwas Schimpf seinen Lebensabend mit fetter Pension, allem unterwegs Zusammengerafften und weiteren Tantiemen von Zigtausenden je Stunde in Aufsichtsräten und auf Lobbyvorträgen genießen zu können.

Ich frage mich derweil, wie viele es bei denen gibt, die sich Konsequenzen wie Enteignung und Knast schon als mögliche logische Folgen oberbewusst vergegenwärtigen. Dass es noch nur wenige sind, mag ich glauben, dass es gar keine kaum.

Man darf gespannt sein, wann die ersten derer mittels vorgeblicher oder gar ernsthafter Absatzbewegungen versuchen, ihre Ärsche noch irgendwie rechtzeitig zu retten.

 

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